Schweiz
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Der PC-24 aus dem Hause Pilatus, den der Bundesrat im vergangenen Jahr vom Stanser Flugzeughersteller erhalten hat. (Archivbild)

Geht es nach der Umweltkommission des Ständerates, werden Nutzer von «kleinen» Privatjets wie dem PC-24 von der CO2-Abgabe befreit. Bild: Pilatus Aircraft Ltd

«Wir sind sprachlos» – 250'000 Flüge von Privatfliegern sollen keine Klimaabgabe zahlen

Passagiere von Linien- und Charterflügen müssen bald eine Umweltabgabe berappen. Hobbyflieger hingegen nicht. Unter Federführung der CVP plant der Ständerat zusätzliche Ausnahmen, von denen besonders der Pilatus PC-24 profitiert. Die Klimastreikenden sind entsetzt.



Fliegen ist ein Klima-Killer und soll deshalb für die Otto-Normalverbraucher teurer werden. Geht es nach dem Willen des Parlaments, sollen die Passagiere von Linien- und Charterflügen künftig mittels Flugticketabgabe zwischen 30 und 130 Franken extra berappen. Dies je nach Flugdistanz und Reiseklasse.

Wer aber mit einem kleinen Privatflugzeug herumfliegt, soll keine Klimaabgabe zahlen müssen. Der Nationalrat will alle Flugzeuge, die leichter als 5700 Kilo sind, von der Klimasteuer befreien. Damit wären letztes Jahr 230'000 Privatflieger-Starts von den verschärften Klimaschutzmassnahmen nicht betroffen gewesen, wie Tamedia berichtet.

Der vorberatenden Umweltkommission des Ständerates (Urek) ist dies aber nicht genug. Sie will die Gewichtsuntergrenze auf exakt 8618 Kilogramm anheben. Mit dieser «Lex Pilatus» wäre auch das Flaggschiff des Stanser Flugzeugbauers von der Abgabe befreit. Denn der Pilatus PC-24 wiegt rund 8300 Kilo.

Bürgerliche für «Lex Pilatus»

Wie Tamedia weiter berichtet, hatte Pilatus intensiv für diese Lösung lobbyiert und in einem Brief an die Ständerätinnen vor «verminderter Konkurrenzfähigkeit» für den «besonders energieeffizienten» Jet gewarnt. Das, obwohl der Flugzeughersteller die meisten Maschinen ins Ausland verkauft.

Insbesondere hätten sich CVP-Ständeräte wie Pirmin Bischof für die «Lex Pilatus» stark gemacht. Dies, obschon die CVP vor den Wahlen den Klimaschutz zu einem ihrer Top-Themen erklärt hatte. Das Geschäft sei in der Kommission höchst umstritten gewesen. Es brauchte laut der Zeitung einen Stichentscheid von Kommissionspräsident Martin Schmid (FDP), um den Lockerungen zum Durchbruch zu verhelfen.

«Wir sind nur noch sprachlos ab dieser unmenschlichen Klimapolitik.»

Klimastreik

Der Klimastreik Schweiz zeigt sich gegenüber watson in einer Stellungnahme bestürzt über die Lockerungen. «Wir sind nur noch sprachlos ab dieser unmenschlichen Klimapolitik. Während die Bonzen, welche am stärksten für die Klimakrise verantwortlich sind, weiter ohne Einschränkungen in ihren Privatjets um die Welt fliegen können, wird es für alle anderen teurer.» Diese Politik sei bizarr und beängstigend.

Pilatus darf in Indien teilweise wieder aktiv sein (Archivbild).

Der PC-24 fliegt auch für die Schweizer Luftwaffe. Bild: Pilatus Aircraft Ltd

Millionenausfall durch höhere Gewichtslimite

Die Erhöhung der Gewichtslimite hätte finanzielle Folgen: Statt 18'300 Abflügen pro Jahr wären so nur noch maximal 15'300 Abflüge von der Klimaabgabe betroffen, wie aus Dokumenten des Bundesamt für Umwelt (Bafu) hervorgeht. Diese müssten je nach Gewichtsklasse zwischen 500 bis 5000 Franken Umweltabgabe bezahlen. Statt 9 Millionen Franken kämen mit dieser Lösung nur noch bis 7,5 Millionen zusammen. Die Hälfte der Einnahmen flösse in den Klimafonds, die andere Hälfte würde an Wirtschaft und Haushalte rückverteilt.

Ob der Ständerat bei den Lockerungen für die Privatfliegerei der vorberatenden Kommission folgt, wird sich am Montagnachmittag zeigen. Dann debattiert die kleine Kammer über das CO2-Gesetz, welche die Klimapolitik der Schweiz bis 2030 festlegt.

So oder so trifft sich der Klimastreik in der letzten Sessionswoche in Bern «zum massenhaften zivilen Ungehorsam», um gegen die Klimapolitik des Bundes zu protestieren.

(amü)

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297Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 08.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Augen auf den Wahlen.
  • jinglejanglee 08.09.2020 02:10
    Highlight Highlight Die Mitte präsentiert schon ihre erste "gut schweizerische " Lösung! Alle zufrieden stellen wollen aber nicht den nachhaltigen Ansatz wählen, nein, das wäre dann doch zu reaktionär. da braucht's noch mehr Streiks bis ihre diese Konservative Dose aufsprengen könnt, Klimajugend, dranbleiben!
  • Tom Frogman 08.09.2020 00:44
    Highlight Highlight Verstörend
    Verachtenswert
    Und alle schauen zu.
    🤘🏻
  • CrispMüesli 08.09.2020 00:17
    Highlight Highlight Poah man... eine richtig fette Ohrfeige an das Volk!!

    Ich meine bis vor einigen Tagen war es ja noch so, dass die Politik immerhin so getan hat, als wäre eine Entscheidung für alle gut.😄 das ist jetzt wohl auch vorbei🙃
  • Randen 07.09.2020 23:57
    Highlight Highlight Pilatus sollte jetzt ein Elektroflugzeug entwickeln. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Genau jetzt weil alle entweder lachen oder fluchen würden. Genau jetzt weil keine Bank für so etwas Geld geben würde. So wird man ein Tesla, Apple, Amazon usw... Das Risiko zu scheitern ist bereits viel kleiner weil man bereits sehen kann, dass es eines Tages klappen wird.
    • AngelitosHE 08.09.2020 00:05
      Highlight Highlight Batterien sind aktuell zu schwer um rentabel in einem Flugzeug eingesetzt werden zu können.
    • Randen 08.09.2020 10:36
      Highlight Highlight @Angelitos Dann muss man diese Akkus halt leichter machen oder eine andere Lösung finden. Ein Auto wie zb ein Tesla Model X wurde vor 15 Jahren für nicht realisierbar gehalten.
  • Basswow 07.09.2020 22:33
    Highlight Highlight Ist einfach eine Frechheit!

    Alle oder niemand, aber sicher nicht so!

  • Doppelpass 07.09.2020 21:54
    Highlight Highlight Wir sollten den Schweizer Luftraum für solche Privatjets überhaupt sperren. Dann würde die Beschaffung der Kampfjets wenigstens Sinn machen ;-).
  • Lupo Lupus 07.09.2020 21:36
    Highlight Highlight Unmenschlichen Klimapolitik...beängstigend...schockiered. Selten haben Sprachlose so viele Worte gebraucht, um zu sagen, dass es ihnen nicht passt.

    Cool, jetzt will ich das noch für meinen SUV und endlich haben Politiker was sinnvolles gemacht.
  • Doppelpass 07.09.2020 21:21
    Highlight Highlight Die Parlamentarier die dahinter stecken, oder sich dafür einsetzen haben nicht nur die Torpedierung des Klimaschutzes und die Förderung der immer krasseren Ungleichheit zu verantworten, sondern auch die Radikalisierung der Klimajugend. Sie sorgen für Frustration, Wut und Ohnmacht.
    Sie lassen die Gesellschaft erodieren. Sie schaden der Schweiz massivst. Sie haben jede Bodenhaftung verloren.
    • Lupo Lupus 08.09.2020 11:46
      Highlight Highlight Da verwechselst Du aber stark Deine Weltsicht mit der Realität.

      Die Klimajugend repräsentiert ja nur einen kleinen Teil der Jugendlichen und Dein Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung ist jetzt auch nicht gerade mehrheitsfähig. Wäre es nicht so, würden Politiker schon lange so handeln, wie Du es Dir wünschst.

      Da nützt halt auf der Strasse in der Herde rumblöken & Forderungen stellen recht wenig, wenn man die restlichen 75% der Menschen nicht überzeugen kann.

      Wer der Schweiz massivst schadet ist immer eine Frage des Standpunktes.
  • Sandlerkönig Eberhard 07.09.2020 20:51
    Highlight Highlight Wieso ist man da sprachlos? Gibt es denn tatsächlich immer noch Leute, die davon überzeugt sind, dass „alle Tiere gleich sind“? Ich finde es super, dass die Jungen für ihre Zukunft auf die Strasse gehen. Unterstütze das auch gerne hin und wieder finanziell. Es geht schlussendlich um ihr Leben. Aber wenn man eines aus der Geschichte gelernt haben sollte, dann eben das, dass „einige Tiere gleicher“ sind. Und wenn einem dieser Jahrtausende alte Fakt sprachlos macht, dann macht mich ehrlich gesagt diese Sprachlosigkeit sprachlos...
  • 7immi 07.09.2020 20:45
    Highlight Highlight Man muss vielleicht noch anmerken: Fliege ich mit meiner Cessna z.B. einmal quer durch die Schweiz, so bezahle ich ganz normal die Mineralölsteuer. Ein Liter Flugbenzin kostet derzeit etwa 2.10. Daher macht die Passagierabgabe hier auch keinen Sinn, da ja alles versteuert ist. Bei gewerbsmässigen Flügen dagegen entfällt die Treibstoffsteuer. Das wissen leider viele nicht. Kleinfluugzeuge versteuern den Treibstoff ganz normal. Der Jahrestreibstoffverbrauch liegt dabei etwa bei dem eines grösseren Motorrads.
  • Wellenrit 07.09.2020 19:37
    Highlight Highlight Es steht jedem frei der CVP ein protestmail zu schreiben! Politiker sind gewählt das heißt das Volk ist der Chef diejenigen die die stimmen gegeben haben! Und jeder darf seine Meinung kundtun! Aber bitte nur der Meinung kundtun! nicht drohen oder beleidigend werden! Social media hat den Vorteil auf die Politik gezielten Druck auszuüben besser als es die Lobbyisten können! Also hört auf Kommentare zu schreiben und beginnt damit den Politikern mails zu schreiben!
    • Turicum 17 07.09.2020 20:26
      Highlight Highlight Guter Kommentar. Hat mich zu einer Mail inspiriert.
    • Wellenrit 07.09.2020 20:41
      Highlight Highlight Nun ja wer hat wohl mehr stimmen die Lobbyisten oder die gesamte CVP Wählerschaft?
    • jinglejanglee 08.09.2020 02:12
      Highlight Highlight und eine kantonale initiative einreichen, würde das was bringen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Offi 07.09.2020 19:17
    Highlight Highlight Das ist ein Skandal! Haben denn unsere Ständeräte oder deren Kollegen etwa auch Privatjets? Muss fast so sein ....
    • mänu49 07.09.2020 21:03
      Highlight Highlight Sie selber vielleicht nicht, aber deren Sponsor
  • wasps 07.09.2020 19:06
    Highlight Highlight Das Vorhaben der CVP-Helden ist zum Glück fehlgeschlagen, der Ständerat ist auf diese Schnapsidee nicht eingegangen.
  • patitomio 07.09.2020 18:50
    Highlight Highlight Man kann sich sicher auch mit Kleinkram wie der Flug-Steuer herumschlagen. Nur bringt das nicht wirklich viel.
    Schlussendlich kann es doch mit dem Klimaschutz nur vorwärts gehen, wenn wir wirklich unsere ganze Lebensweise radikal hinterfragen und ändern.
    Dann würde aber ALLES komplett anderes werden.
    Ob die Menschheit zu einem solchen Schritt schon bereit und fähig ist? Wohl kaum, bevor sie durch ein tiefes Tal voller Tränen und Leiden gegangen ist.
    • Lupo Lupus 08.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Darum schlagen sich viele Menschen mit Kleinkram herum, weil Dein radikaler Ansatz chancenlos ist.
  • Altweibersommer 07.09.2020 18:47
    Highlight Highlight Ich wäre für Flugmeilenkontingente die umgekehrt proportional zum Vermögen und nur an natürliche Personen verteilt werden.
  • SoloTurm 07.09.2020 18:38
    Highlight Highlight Herr Bischof kann auch über seine mail adresse kontaktiert werden, diese ist für alle öffentlich und zum anbringen von Kritik oder auch anliegen gedacht. Google oder andere Suchmaschinen helfen gerne beim herausfinden. Wenn sich viele melden, findet vielleicht auch noch ein umdenken statt.
  • DRIVER I 07.09.2020 18:16
    Highlight Highlight Der Bürger wird durch Klimamassnahmen immer mehr drangsaliert, währenddessen die Elite sich Ausnahmen genehmigen lässt.
  • News ohne blabla 07.09.2020 17:57
    Highlight Highlight Die Wahrnehmung muss sich ändern nicht die Politik. Toll diese Mitte, nicht?
  • _andreas 07.09.2020 17:48
    Highlight Highlight Muss der Bund für seine Jets dann auch Umweltabgaben bezahlen oder sind diese zu leicht? 😅
  • _andreas 07.09.2020 17:32
    Highlight Highlight Es sollen einfach alle Flugzeuge diese Umweltabgaben bezahlen ob der Flieger nun 2t oder 100t schwer ist, ist egal. Die höhe der Abgabe könnte man jedoch nach verbrauch gerechnet werden. So wäre es für alle Fair und es können sich auch keine reichen diesem Gesetzt vorbeimogeln wie es jetzt der fall wäre.
    • El Vals del Obrero 07.09.2020 20:02
      Highlight Highlight Das einfachste wäre ja einfach spürbare Abgaben auf das Kerosin, egal von wem es für was verbraucht wird.

      Einzige Ausnahme, die allenfalls noch i.O. wäre wäre vielleicht für Rega und andere Sanitätshelikopter und -Flugzeuge.
    • 7immi 07.09.2020 20:42
      Highlight Highlight Als Privatpilot bezahlt man die ganz normalen Abgaben auf Flugtreibstoff. Also auch Mineralölsteuer. Daher ist hier die "Flugsteuer" nicht wirklich sinnvoll. Fliege ich gewerbsmässig, so entfallen die Treibstoffabgaben, dafür kommt die Passagierabgabe.
  • mon tuno 07.09.2020 17:18
    Highlight Highlight Die Klimadiskussion hat schon mit dem Kohleboom im vorletzten Jahrhundert begonnen. Der Industrialisierung haben wir unseren heutigen Wohlstand und unsere "Zivilisation" zu verdanken. Das wollten wir ja alle (mit ein paar Ausnahmen vielleicht)

    Seit es die Erde gibt, hat es zahlreiche Massenaussterben und Korrekturen der Meereshöhe um +/-100m gegeben.
    Mir ist die Klimadiskussion einfach zu kleingeistig. Ein gescheiter Vulkanausbruch und das Thema ist passé.

    Egal ists nicht, aber ich glaube wir werden das nie im Leben auf die Reihe kriegen. Insofern sind die Diskussionen sowas von irrelevant
    • News ohne blabla 07.09.2020 18:05
      Highlight Highlight Als ein Vulkan auf Island 2010 Unmemgen an CO2 ausgespuckt hatte und den Flugverkehr über Teilen Europas für eine Woche lahmlegte, hat das die CO2 Bilanz in dieser Zeit positiv beeinflusst.

      Mit deiner Rechtfertigung gibt es keine "relevante" Diskussion die ein Mensch führen kann.
    • Caryssia Mal'Ganis 07.09.2020 19:35
      Highlight Highlight Ist ja schön und gut, dass uns die Erde überlebt. Trotzdem wär's schon irgendwie toll, wenn meine Kinder oder Kindeskinder nicht an irgendwelchen Klimakatastrophen oder Ressourcenkriegen krepieren, weil unsere Generationen keine Lust hatten unser Weltbild aus dem "vorletzten Jahrhundert" zu überdenken.
    • mon tuno 07.09.2020 20:36
      Highlight Highlight @News ohne blabla
      Ja, die Diskussionen sind sämtlich irrelevant. Da gäbe es zuerst ein paar andere „how dare you“s: Bitzeli Kriege, Religionen, Unterdrückung von Minderheiten, Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe, Bereicherung, Machtgehabe, Konsum auf Teufel komm raus...

      Aber ja, meine Meinung. Dann wird halt nicht mehr in „Pferie gange“, Verzicht auf Fleisch und Güter welche über die Meere geschippert werden, tschüss Banane, Quacamole und Konsorten, Kinder nur noch per Verordnung...

      Verzicht ist die Lösung. Nicht Symptombekämpfung und weiterwursteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pachyderm 07.09.2020 17:04
    Highlight Highlight "Statt 9 Millionen Franken kämen mit dieser Lösung nur noch bis 7,5 Millionen zusammen. Die Hälfte der Einnahmen flösse in den Klimafonds, die andere Hälfte würde an Wirtschaft und Haushalte rückverteilt."

    Bin ich der Einzige, der die Wirkung einer Abgabe anzweifelt, die über alle Flüge eines Jahres gerade mal 9 Millionen Franken ausmacht?
  • petrolleis 07.09.2020 16:55
    Highlight Highlight Vielleicht wäre "DIE DA OBEN" der treffendere Name. Von "DER MITTE" ist da nichts zu spüren...
  • VileCoyote 07.09.2020 16:49
    Highlight Highlight Soso... Vor den Wahlen ist nach den Wahlen... und auch hier, wer bezahlt befiehlt. Klima und Umweltschutz ist für gewisse Parteien offensichtlich nur so viel Wert wie das Papier auf dem man sich wählen lässt.
    Hier für einamal ist die Volchspartei ehrlicher...
  • Karoon 07.09.2020 16:46
    Highlight Highlight Bei drängenden Problemen herrscht Politikversagen. Wieder einmal ein exemplarischer Fall hier. Z. K.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.09.2020 16:43
    Highlight Highlight Na, wenn die Umweltabgabe nicht zu vermehrten Flugbuchungen führt...

    Schliesslich hat man so ja Geld für die Umwelt ausgegeben. Und je mehr man fliegt, umso mehr gibt man für die Umwelt aus. Allein dies zeigt schon, wie irre die Idee ist, man könne mit Geld die Umwelt schonen, geschweige denn retten.
    • bebby 07.09.2020 17:11
      Highlight Highlight Falls es denn eine Lenkungsabgabe ist und nicht eine Umweltsteuer: die Idee einer Lenkungsabgabe ist es, dass man seine Ausgaben anders alloziert, weil die relativen Preise sich verändern.
      Es gibt z.B. Kantone, die kennen eine Lenkungsabgabe auf CO2, die dann pro Kopf wieder ausbezahlt wird. Damit überlegt man sich schon, für was man das Geld besser ausgeben könnte. Wenn der Flug 200 CHF mehr kostet, dann fliegt man eher nicht nach London fürs shopping, sondern shoppt lokal.
    • Electric Elefant 07.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Nö! Eher nicht...
      Die Erfahrung zeigt, dass zumindest die Schweizer sich sehr wohl anders verhalten, wenn man für etwas zusätzlich zahlen muss (z.b. Abfallmarken, Plastiksachgebühr) - sowas hat durchaus eine Wirkung, sogar bei kleinen Beträgen.

      Reichen tut so eine Abgabe alleine sicher nicht - aber deswegen gar nix machen soll dann die Lösung sein?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 07.09.2020 21:31
      Highlight Highlight @bebby: Wunschdenken. Der Denkfehler der Lenkungsabgabe liegt darin, dass das Geld wieder ausbezahlt wird und somit neuen Schaden anrichtet. Die Leute sparen nicht beim Flug. Sie werden eher vermehrt in Deutschland einkaufen gehen und statt dem Markenwaschmittel auf ein No-Name-Produkt umsteigen. Am Ende ist für die Umwelt rein gar nichts gewonnen.
      @Electric Elefant: Die Abfälle werden vermehrt illegal entsorgt. Besonders von Einkommensschwachen. Die nehmen dann den Abfall jeweils morgens mit und werfen ihn auf dem Arbeitsweg öffentlich weg. Dazu kommt: Das Abgaben-Geld wird ja nicht wertlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SoloTurm 07.09.2020 16:42
    Highlight Highlight Wer das persönliche Gespräch sucht, der Bischof fährt immer im 1. Abteil in der 1. Klasse mit der RBS zwischen Solothurn und Bern. Einfach warten und gut schauen, dann kommt der schon. Aber nur reden, bitte!!!
    • MaskedGaijin 07.09.2020 18:16
      Highlight Highlight Ich dachte er fliegt.
  • Seelenstein 07.09.2020 16:40
    Highlight Highlight Muss jetzt ein ganzes Land wegen ein paar Lobbyistenmillionen an Politiker diese Idee beraten?
    Soll jetzt nur weil ein paar Politiker Geld erhalten so eine gesellschaftliche Ungleichheit kommen?
    Mensch, merkst noch was?
    Peinlich und gemein übergeht die CVP den Mittelstand und den ehrlichen Steuerzahler.
  • TanookiStormtrooper 07.09.2020 16:25
    Highlight Highlight Einfach nicht mehr CVP wählen. Aber der Pfister findet bestimmt noch einen Grund, warum niemand sie mehr wählt, nur kann er es demnächst nicht mehr auf das C schieben... 🤷‍♂️
  • murrayB 07.09.2020 16:24
    Highlight Highlight Wieso sollte es eine staatliche Flugticketabgabe für alle geben?

    Es sollte weiterhin freiwillig sein... Derjenige der ein schlechtes Gewissen hat kann über Myclimate sein Ablasshandel machen...
    • Klaus Trophobie 07.09.2020 16:53
      Highlight Highlight Umweltschutz auf Freiwilliger Basis? Schau dir mal 'unsere" Welt an, vielleicht fällt dir dann auf, das dies nicht funktioniert. Würde die Umwelt freiwillig mehr geschützt werden, stünden wir nicht vor dieser Diskussion ;)
    • voni2 07.09.2020 18:19
      Highlight Highlight Alle Steuern sollten freiwillig sein. Würde sicher auch prima funktionieren.
    • murrayB 07.09.2020 22:24
      Highlight Highlight @voni2

      Ihr Argument zieht nicht - Dann könnte man genauso sagen, dass das gesamte Einkommen an Staat abgeliefert wird und dieser alles steuert... (nennt man Kommunismus!)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Davide F. Lu 07.09.2020 16:13
    Highlight Highlight Zum Glück.
    Auch mit dem neuen Namen zeigt die Mitte ein grosses ❤️ für Lobbyisten. Wo kämen wir bloss hin, ohne das wischiwaschi aus der Mitte? 😇
    • News ohne blabla 07.09.2020 18:10
      Highlight Highlight Familienpolitik für die ausgedehnte Familie halt. Die können ja auch nichts dafür, dass die Lobbyisten am Weihnachtsabend jeweils auch ihre Geschenke unter den Baum legen.
  • Sarkasmusdetektor 07.09.2020 16:13
    Highlight Highlight „Volksvertreter“...
    • Sälüzäme 07.09.2020 16:51
      Highlight Highlight Lass das "ver" weg!
  • Clife 07.09.2020 16:07
    Highlight Highlight Der Mittelstand hat freiwillig entschieden, mehr zu zahlen für die Umwelt. Dies jedoch, wenn ALLE gleich behandelt werden. Die Reichen hingegen wollen das Gesetz natürlich so ändern, dass sie aus dem Schneider sind. Wollen die Herren Politiker uns eigentlich veräppeln? Was hat dann so ein Gesetz überhaupt für einen Sinn...
  • Cpt. Jeppesen 07.09.2020 16:05
    Highlight Highlight Ich nehme mal an die meisten Touristen sind keine sehr reichen Menschen, eher im Mittelfeld oder darunter. Ein Abbild der Gesellschaft halt.
    Aber es ist die Masse an Touristen die den wahnsinnigen Zuwachs im Luftverkehr innerhalb der letzten 20 Jahre forciert hat. Es sind Kreti und Pleti, die nach Kreta, Thailand oder in die USA wollen, am besten 2 mal pro Jahr.
    Im Bereich Luftverkehr verhält es sich exakt gleich wie bei der Massentierhaltung oder dem Autoverkehr.
    Die Masse erschafft das Problem.
    Jetzt auf die paar Privatflieger los zugehen finde ich schon sehr heuchlerisch.
    • bebby 07.09.2020 17:17
      Highlight Highlight Möchtest Du also, dass das Reisen grundsätzlich dem (Geld-)Adel vorbehalten ist? Sowie zu Zeiten der englischen Empires, als das Schweizer Volk im besten Falle als Diener der Herrschaften gedient hatte?
      Manchmal habe ich schon etwas die Befürchtung, dass man die Schweiz zu einem Paradies für Reiche umgestalten möchte. So a la „herrliberg first, büetzer second“.
    • Emma Jones 07.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Und diese Erkenntnis rechtfertigt eine Privilegierung der Privatfliegerei, weil der Adel im Mittelalter auch noch keine Steuern bezahlen musste? Oder was genau willst du mitteilen?
    • voni2 07.09.2020 18:22
      Highlight Highlight Warum sollen Kreti und Pleti bezahlen, "die paar Privatflieger" aber nicht?
      Das ist heuchlerisch!
  • Hausmeister krause 07.09.2020 16:00
    Highlight Highlight Es gibt keinen Grund irgendwelche Ausnahmen zu machen! Schon gar nicht wegen dem Gewicht. Pfuitäufel
  • willi202202 07.09.2020 15:57
    Highlight Highlight Der Trickle-down Gott braucht seine Opfergabe. Die reichen entlasten, den mittelstand belasten
  • SoloTurm 07.09.2020 15:56
    Highlight Highlight Sowas geht ja gar nicht. Schliesslich ist privatfliegen ein Hobby von Menschen, die mit Sicherheit das Geld haben, auch entsprechende Abgaben zu Zahlen. Hoffentlich steht man diesen Leuten auf die Füsse, bis sie sich nie mehr getrauen, solche Gesetze auch nur zu überlegen. Ausserdem ist der Bischof selbst Vater eines Kindes, da könnte er ja vielleicht auch mal an die Zukunft seines Kindes denken und nicht nur an die, die ihn wählen. Zumindest ist er ein ziemlicher oppoturnist, die kann man immer zu einer anderen Meinung bewegen, wenn man genug laut ist.
  • SUV-Fahrer 07.09.2020 15:52
    Highlight Highlight Vielleicht wäre etwas mehr Hintergrundinformationen nötig?! Tönt ja skandalös - ist es das denn? Ich weiss es nicht.... (Gruss Marco Rima)..
    • SoloTurm 07.09.2020 16:22
      Highlight Highlight Hoffentlich ist dein Name zynisch gemeint?;-)
    • SUV-Fahrer 07.09.2020 17:03
      Highlight Highlight nein, ist er nicht, nur ehrlich... sind schon genug andere zynisch und nur gegen aussen "klimafreundlich"..
  • Notabik 07.09.2020 15:51
    Highlight Highlight Die Privatfliegerei ist unökologisch. Dies ist hinlänglich bekannt. Diese unzähligen Motorräder der Lüfte beeinträchtigen zudem die Lebensqualität eines ganzen Volkes, welches ob deren Motoren Lärm um seine wohlverdiente Ruhe gebracht wird. Schon deshalb ist eine Klimaabgabe mehr als angezeigt. Alles Andere wäre ungerecht.
    • HugiHans 07.09.2020 21:17
      Highlight Highlight Exzellente Aussage /*Ironie Off*/. Wir können ja mal ausrechnen ob ein veganer Privatpilot ökologisch ist als ein Rindfleischgeniesser. Also bitte auch die Steuer auf den Fleischkonsum. Ja ja, und auch für alle Motorböötli auf den Seen ... und auch für die Skifahrer. Schliesslich sind da diese PS-strotzenden Diesel-Ungeheuer für die Pistenaufbereitung zuständig. Die Gümmeler? Ja stimmt, ohne die bithiumverunstaltete Landschaft geht es auch nicht.
      Also machen wir doch gleich eine generelle Freizeitsteuer! Dann wir es langsam gerecht! /* kann ebenfalls Spuren von Ironie enthalten */.
  • Licorne 07.09.2020 15:45
    Highlight Highlight Wow.. CVP.. eh Mittedings. Einfach nur wow.

    Genau diejenigen, dies besonders dick haben und in einem eigenen fu**ing Flieger rumdüsen werden trotz dieses für sie lächerlichen Betrags ausgeklammert? Ernsthaft?

    Ich finds unglaublich. Einfach nur unglaublich.
  • Tixi 07.09.2020 15:43
    Highlight Highlight Das passt wunderbar von der CVP zu ihrem neuen Logo das sie nur noch mit zwei Wörtern ergänzen müssen. Nämlich
    Rechts der Mitte.
    • Pisti 07.09.2020 16:06
      Highlight Highlight Rechts der Mitte ist man gegen jegliche Abgaben. 😉
    • Davide F. Lu 07.09.2020 16:28
      Highlight Highlight @Tixi: Nein, nein, es kommt schon wieder anders. Auf jedes Wischi folgt bei dieser Partei ein Waschi. So sicher wie einst das Amen in der Kirche ...wobei in der Mitte ist der mit dem Amen nicht mehr so sicher...
    • AdiB 07.09.2020 16:45
      Highlight Highlight Eher "Fähnchen der Mitte". Kommt eben drauf an von wo der wind weht.
  • Dingirsu, der Orcust des Abendsterns 07.09.2020 15:38
    Highlight Highlight es gibt keinen Grund um die Umgehung einer Klimaabgabe zu rechtfertigen..
  • Vecchia 07.09.2020 15:34
    Highlight Highlight Es gaht nume drum

    Play Icon


    • ❤️-Blitz 07.09.2020 16:45
      Highlight Highlight Der englische Untertitel dazu ist der Hit
    • AdiB 07.09.2020 16:47
      Highlight Highlight Äbe darum
    • Vecchia 07.09.2020 17:18
      Highlight Highlight vor 14 Jahren geschrieben und aktueller denn je.

      Das einzige was sich geändert hat:
      Die Politiker werden immer schamloser.
  • Posersalami 07.09.2020 15:27
    Highlight Highlight Das ist wieder der gleiche Bull***t wie die Schönrechnerei des CO2 Ausstosses von Autos, wo die schwereren Autos und Kleinhersteller klar bevorteilt werden. Da hauptsächlich Reiche Kleinserien und besonders schwere Autos kaufen..

    Im Zuge der Gerechtigkeit einfach das Benzin / Diesel / Kerosin entsprechend besteuern. Damit Privatfliegen und Businessjets sehr viel und der Arbeiter der einmal im Jahr im randvollen A320 sitzt wenig bezahlt.
  • what's on? 07.09.2020 15:25
    Highlight Highlight Ökogarchie: Die Wirtschaft befiehlt, was die von uns gewählten Hampelmänner ausführen müssen.
  • nafets 07.09.2020 15:24
    Highlight Highlight das Gesetz so lange durchdrücken und Lobbyisten so lange Druck ausüben lassen, damit u.a. der eigene Bundes-Jet nicht in das neue Gesetz fallen. aber die Autofahrer mit neuen SUV bestrafen, höher besteuern und z. B. dann ein VW Amarok oder ein Ford Raptor in der normalen Klasse belassen wie auch alte Diesel-Dreckschleudern MB T1 Klasse wie sie heute noch in Kommunen, Werkhöfen, Messfahrzeuge eingesetzt werden durchwinken.
    und diesem Saftladen sollten wir wieder mehr vertrauen? macht weiter so und wundert euch einfach nicht...
    • AdiB 07.09.2020 16:52
      Highlight Highlight Der vw amarok gilt als kleintransporter. Somit ist die versicherungspremie kleiner trotz viel kubik. Ich kenn eben einen der einen besitzt. Wenn er als pw eingetragen werden würde währe die versicherungpremie beim 4.2 liter, soviel ist der grosse glaub ich ansonsten korrigiert mich, sehr hoch und keine privatperson die beim verstand ist würde ihn kaufen.
  • Luthiena 07.09.2020 15:23
    Highlight Highlight Easy, in dem Fall am Besten auch gleich die Steuern für die 10 Reichsten Schweizer entlassen und die ärmsten 10 Schweizer müssen dafür doppelt so viel an Steuern zahlen.

    Wenn man nach dieser "Logik" vorgehen möchte.

    F... diese Welt.
  • qolume 07.09.2020 15:22
    Highlight Highlight Ich verstehe die Ausname so halb für die Kleinfliegerei (bin selbst Pilot), allerdings gelten hier jetzt schon Ausnahmen (AvGAS ist auch heute noch verbleites Benzin!). Würde mich trotzdem nicht gegen einen Zuschlag wehren. Bei den Jets ist aber doch völlig klar, dass da keine Ausnahmen gelten sollen. Heieiei. Das JET-A1 ist so schon zu billig!
    • Man-o-Man 07.09.2020 16:42
      Highlight Highlight Ich bin auch Pilot und ich wehre mich auch nicht gegen Abgaben. Dennoch: Der Spritverbrauch der kleinen Cessnas macht vermutlich praktisch null aus, aber es ist einfach, hier eine Abgabe zu verlangen, weil man nur sehr wenigen weh tut damit. Wenn man wirklich etwas für's Klima tun will, sollten die Steuern auf allen überflüssigen Fortbewegungsmitteln erhoben werden, also auch Töffahrten aus Plausch über den Brünig, Motorboote, Ferienfährtchen ins Tessin über's Wochenende etc.
      So eine Forderung wäre dann aber vermutlich etwas weniger populär.
    • Emma Jones 07.09.2020 20:39
      Highlight Highlight Man-o-Man, hättest du die Debatte um das neue CO2-Gesetz mitverfolgt, wüsstest du, dass sowohl eine Flugticketabgabe als auch eine zusätzliche Klimaabgabe auf Benzin geplant ist. Aber schön, dass du dich als Pilot darum sorgst, dass die Nichtflieger möglichst emissionsfrei leben und ihre Füsse still halten.
  • rosen nell 07.09.2020 15:21
    Highlight Highlight Am Freitag ging die Klimajugend auf die Strasse. Am Wochende wurde um die Schweizer Gletscher getrauert. Und die Volksvertreter entscheiden heute in ihrer eigenen Welt.
    • murrayB 07.09.2020 16:29
      Highlight Highlight Weil es halt immer noch eine Minderheit der Bevölkerung ist, welche für einen massiven Eingriff in das Leben aller ist!
    • ChlyklassSFI 07.09.2020 17:51
      Highlight Highlight MurrayB: Der Klimawandel ist ein grösserer Eingriff in das Leben
  • Töfflifahrer 07.09.2020 15:21
    Highlight Highlight Hat jemand echt etwas anderes erwartet?
    Es wird nur noch Politik für gut Betuchte gemacht. Alle anderen müssen das jedoch finanzieren.
  • flubi 07.09.2020 15:18
    Highlight Highlight Die Mitte fliegt immer dem Papst nach.
    Auch nach dem Namenswechsel!
  • Chääschueche 07.09.2020 15:09
    Highlight Highlight Wann kommt endlich die besteuerung von Gütern die via Flugzeug oder dreckige Schwerölfrachter zu Herr und Frau Schweizer in die Wohnstube kommen? 🤔

    Davon reden nichtmal die grünen...nicht das Plötzlich das iPhone oder der Billigpullover noch teurer wird weil es ursachengerecht besteuert wird.

  • Der Rückbauer 07.09.2020 14:58
    Highlight Highlight Geht nach Kloten und schaut Euch die Starts und Landungen an.
    Das Revival des Feudalismus. Neo-Feudalismus sozusagen. Die Reichen werden immer reicher und gebärden sich so, und die Fleissigen müssen immer fleissiger werden und werden immer ärmer....
    Reichtum kennt keine Krise.
  • drüber Nachgedacht 07.09.2020 14:45
    Highlight Highlight Kann mir mal irgendwer erklären, warum Flugzeuge unter einem bestimmten Gewicht keine Klimasteuer bezahlen müssen?

    Was ist die Begründung für diese Ausnahme?

    Es wird nicht mal 1% der Schweizer Bevölkerung sein, die von diesem Gesetz irgendwie profitiert. Wie ist so etwas mehrheitsfähig?
    • FrancoL 07.09.2020 15:08
      Highlight Highlight Es ist nicht mehrheitsfähig vor dem Volk, aber im Parlament. Das ist eine andere Welt. Dass diese Welt so anders ist verdanken wir aber den Wählern, denn noch wird das Parlament durch das Volk gewählt.
    • -thomi- 07.09.2020 15:11
      Highlight Highlight Sie sagen es selbst. Das Bisschen Avgas 100, das da verbrannt wird, hat fürs Klima wohl wenig Bedeutung. Aber seien wir einmal mehr etwas empört.
    • Luthiena 07.09.2020 15:25
      Highlight Highlight Haben wohl genug für diesen Vorschlag bezahlt/gedroht und/oder sonstige Rich-People-Scheisse abgezogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vj mag 07.09.2020 14:43
    Highlight Highlight Preiserhöhungen von CHF 30 -130.-- alleine das ist schon lächerlich und jetzt noch Ausnahmen wegen den paar Fränkli machen.
    Wir allen werden unseren Grosskindern erzählen müssen:

    "..ja, wir wussten es, aber Geld war uns damals wichtiger..."
    • willi202202 07.09.2020 15:53
      Highlight Highlight Nein, das geld der reichen war uns wichtig.
  • FrancoL 07.09.2020 14:42
    Highlight Highlight Ja der Pirmin Bischof hat eben gemerkt dass der Rutsch in die Mitte und erst noch mit einer Klammer die nach links offen ist, wohl bei den Bürgerlichen nicht gut ankommt und hat mit diesem Entscheid den Bürgerlichen klar angedeutet, dass die Bürgerlichen auch weiterhin mit "der Mitte" rechnen können. Die CVP/Mitte bleibt sich treu, auch wenn sie etwas anderes vor den Wahlen versprochen hat.
    • Posersalami 07.09.2020 15:28
      Highlight Highlight Die CVP war und ist glasklar eine bürgerliche Partei. Manchmal ist sie nicht ganz so radikal wie die FDP / SVP, aber es bliebt eine bürgerliche Partei.
    • Konsortin Sha'ira 07.09.2020 15:39
      Highlight Highlight In unserer Schreibart kann eine Klammer nicht "nach links offen" sein, denn so eine Klammer ist eine "schliessende" Klammer.
    • FrancoL 07.09.2020 15:46
      Highlight Highlight Darum nützt das Umbenennen auch nicht viel und die Klammer ist auch noch überflüssig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 07.09.2020 14:42
    Highlight Highlight Der Vorschlag könnte genau so gut von Rechtsaussen kommen, aber nun will also auch die CVP, äh Entschuldigung Mitte Steuererleichterungen für die oberen Zehntausend, die sich Privatjets und Hobbyfliegerei leisten kann, während normalsterbliche Menschen die vollen Lenkungsabgaben zahlen sollen?

    Jetzt verstehe ich auch, warum die CVP das Christlich und das Volk aus dem Namen streichen will.
  • Locutus70 07.09.2020 14:41
    Highlight Highlight Auf den ersten Blick ist das natürlich ein Affront. Auf der anderen Seite hat Pilatus im internationalen Vergleich natürlich schon viel treibstoffsparendere Modelle, die natürlich auch teurer sind.
    Wie wäre es denn, wenn man die Abgabe anhand des Durchschnittsverbrauchs festlegt?
    • RicoH 07.09.2020 15:28
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man alle gleich behandeln würde?
    • Locutus70 07.09.2020 15:55
      Highlight Highlight @RicoH - Dazu bräuchte es eben meiner Meinung nach einer verbrauchsorientierte Abgabe.
      Was ist denn gewonnen, wenn zwei Maschinen aufgrund des Gewichts gleich viel Klimaabgabe zahlen, aber das eine ein Drittel mehr Co2 ausstößt?
    • loquito 07.09.2020 16:21
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man die Steuern anhand des Vermögen der darin Sitzenden fetsmachen würde. Alleinerziehende und working poor für 59.90 nach New York, Nationalrat für 2300 economy nach Mallorca... Das klingt für mich fair...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanuli 07.09.2020 14:40
    Highlight Highlight Ich verstehe, wenn private Segel- und kleine Propellermaschinen befreit werden. Man sollte vielleicht statt Gewicht den CO2 Ausstoss pro kilometer oder ähnliches besteuern, das würde auch für die industrie Anreize schaffen sparsamere Technologien zu verwenden.
    Ausserdem sollte es eine extra Gebühr geben, wenn Flieger ungenutztes Kerosin ablassen.
    • drüber Nachgedacht 07.09.2020 15:10
      Highlight Highlight Warum sollen kleine Propellermaschinen von der Steuer befreit werden.

      Gibt es irgendjemanden in der Schweiz, der darauf angewiesen ist, dass er mit einem Propellerflugzeug umherfliegen muss.


    • Pafeld 07.09.2020 16:20
      Highlight Highlight Das Fuel-Dumping ist einzig und alleine dazu, um eine vorzeitige, sichere Landung zu ermöglichen. Keine Fluggesellschaft verwirft den Treibstoff freiwillig, es ist immer mit einem sicherheitsrelevanten Zwischenfall verbunden. Von daher wäre es für die Fehlerkultur äusserst kontraproduktiv, wenn Fuel-Dumping auch noch finanziell bestraft würde. Mal abgesehen davon, dass es sich wegen der Internationalität der Branche kaum sinnvoll umsetzen lässt.
    • RicoH 07.09.2020 17:04
      Highlight Highlight @ Pafeld
      Verstehe ich das richtig: Fuel-Dumping sollte nicht bestraft werden?
      Benzin auf irgendwo abzulassen, ist nicht gerade das, was die Umwelt braucht. Mach das mal privat... oder sieh es mal so an, dass dein Haus und Garten damit getroffen wird. Dann wirst auch du alle Hebel in Bewegung setzen, damit du für den Schaden entschädigst wirst.
      Wenn damit ein Unfall verhindert wird, verringern sich dadurch die Folgekosten (nur Materialschäden!). Daher gibt es keinen Grund, Benzin irgendwo abzulassen und auf Strafmilderung zu hoffen. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 07.09.2020 14:40
    Highlight Highlight "Fliegen ist ein Klima-Killer" das ist eingentlich Trump Sprache. Wenn schon bitte: "Fliegen wird von einer breiten Öffentlichkeit als für das Klima schädlich eingestuft".
    • RicoH 07.09.2020 15:31
      Highlight Highlight Nein: Fliegen ist ein Klima-Killer. Das belegt die Wissenschaft – und nicht die breite Öffentlichkeit.
    • SUV-Fahrer 07.09.2020 15:51
      Highlight Highlight also dann gibt es bald kein Klima mehr. Hm, schade eigentlich, ich mag das Klima noch, ist irgendwie sympathisch, hab schon viele gute Gespräche mit dem Klima geführt - ab und zu etwas zu trocken - aber ab und an auch etwas eine feuchte Aussprache.
    • RicoH 07.09.2020 16:17
      Highlight Highlight @SUV-Fahrer

      Dein Witz ist bei mir nicht angekommen. Das ist kein lustiges Thema, sondern bitterer Ernst.
      Wenn dir das Klima noch sympathisch ist, dann sollten wir alle vorsehen, dass es weiter so bleibt, denn die Prognosen sehen im Moment nicht gut aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 07.09.2020 14:39
    Highlight Highlight Die die sich‘s leisten können bezahlen nichts.... und wenn es nach dem Willen des Volkes geht... jene, die‘s nicht brauchen, kriegen‘s...? wir werden‘s am 27.9. sehen...
    • Globidobi 07.09.2020 14:59
      Highlight Highlight Was ist den am 27.9, wo dass Volk etwas zeigen kann?
  • N. Y. P. 07.09.2020 14:38
    Highlight Highlight Die Scheinheiligen

    Die Reichenversteher.

    Die Partei der Eliten

    Die Oberschlauen

    Die "bei den nächsten Wahlen ganz sicher unter 10% Wähleranteil sinkende Partei"


    Aber, auf jeden Fall nicht Die Mitte
  • Levi Vodica 07.09.2020 14:38
    Highlight Highlight "Fliegen ist ein Klima-Killer und soll deshalb für die Otto-Normalverbraucher teurer werden." Besser wäre doch Fliegen soll für alle teurer werden.
  • Rosskastanie 07.09.2020 14:36
    Highlight Highlight Ja genau, aber die Damen und Herren Politiker wissen dann ganz genau, wo man das Geld abholen für den Klimaschutz holen kann....aber dem normalen Büezer seinen Diesel madig machen und den Sprit verteuern...momoll, das ist Feudalismus in Reinform. Wenn so politisiert wird, dann Glaube ich gern das die Klimajugend den Aufstand proben will. Zu Recht!
  • no-Name 07.09.2020 14:28
    Highlight Highlight Die grösste Kubatur zu Beheizen, die schwersten (und stärksten) Autos fahren, die meisten Abfälle produzieren und bei Umweltabgaben die Ausnahme bilden.

    Darum nennt man wohl die, die sich einen Privatflieger leisten können STINK-Reich.


  • N. Y. P. 07.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Ok, liebe Bürgerliche.

    Wir haben verstanden.

    Die Reichen, dürfen es uns Armleuchtern überlassen, das Klima zu retten. Sie jetten frivol in der Gegen herum, kommen zum kok.. und Party machen nach St. Moritz. Müssen aber keinen Penny bezahlen für sinnbefreite Herumfliegen.

    Mich erstaunt, mit welcher Unverfrorenheit Politik für die Finanzeliten gemacht wird.
    • Fruchtzwerg 07.09.2020 15:26
      Highlight Highlight Dauerte es wirklich bis zum Jahr 2020, um diese Erkenntnis zu erlangen?

      Nicht umsonst regierten bei Orwell vor 70 Jahren schon die Schweine (und lebten dabei in Saus und Braus).
      Und die Esel und Pferde arbeiteten sich draussen zu Tode.
    • N. Y. P. 07.09.2020 15:45
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg

      Nein

      Aber, es ist ein Refresher.

      Für verirrte Schafe.

      Man kann nie genug oft wiederholen, für wen die Bürgerlichen Politik betreiben.
    • Freedom 07.09.2020 17:51
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg - die Scheine waren aber (sinnbildlich) linke Kommunisten und keine bürgerlichen ;-)
  • Chalbsbratwurst 07.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Ich verstehe gar nicht warum überhaupt ein Mindestgewicht zur Debatte steht? Warum werden nicht alle gleich behandelt in einem Land in dem ständig von Gleichberechtigung gesprochen wird? Und es heisst doch immer vor dem Gesetz sind alle gleich. Ich weiss das war noch nie so aber warum fängt man nicht endlich mal an damit? Hobbyfliegen ist sowieso das nutzloseste Fliegen überhaupt. Verbieten würde ich es deswegen nicht weil ich generell kein Freund von Verboten bin. Aber nennt mir einen plausiblen Grund warum die keine Klimaabgaben bezahlen sollen?
    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 14:38
      Highlight Highlight Die "Hobbypiloten", wie Sie es nennen, zahlen jetzt schon Fr. 2.50-2.80 pro Liter Benzin. Rund ein Franken davon sind Steuern. Diese Steuern wurden bis vor kurzem für den - halten Sie sich fest - Strassenbau verwendet! Hinzu kommen Mehrwertsteuern. Sie zahlen also wesentlich mehr als jeder Autofahrer und erst recht als jeder Ferienflieger.

      Der Unterschied ist, dass Ferienflieger Mehrwertsteuerbefreit sind, damit sie im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind.
    • Emma Jones 07.09.2020 14:38
      Highlight Highlight Wenn finanzstarke Unternehmen auf Politiker treffen...
    • Bluestar Bannen 07.09.2020 14:52
      Highlight Highlight @Helvetiavia Philipp
      Dann macht die 10Rp. pro Liter den Braten auch nicht mehr Fett!
      Sind bei 150lt. dann krasse 15 extra Fr. Das sollte jeden Pilot die Umwelt schon wert sein! Oder Denken Sie nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisscheese 07.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Im Smartvote Fragebogen die CO₂-Abgabe befürworten und dann im Ständerat dagegen ankämpfen. Sorry Herr Bischof, das ist Wählerverarschung.
    • Bluestar Bannen 07.09.2020 14:52
      Highlight Highlight Nein, das ist CVP!
    • Globidobi 07.09.2020 15:01
      Highlight Highlight Nein er ist für die CO2-Abgabe, jedoch nur für die Mitte(lschicht). Die finanzieren auch nicht so coole Apéros und Bankette.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 07.09.2020 15:48
      Highlight Highlight Schon bitzeli blöd wenn man politik für 1% macht... ich hoffe bei den nächsten wahlen zeigt sich das
  • Mr. Shuckle 07.09.2020 14:25
    Highlight Highlight Verursacherprinzip? Verantwortung übernehmen für sich und seine Umwelt?
  • landre 07.09.2020 14:25
    Highlight Highlight Das ist ganz klar eine absolute Schwe***erei...(!)

    (Abgesehen davon, "Die Mitte"/ ex CVP wer/ wie?)
  • andrew1 07.09.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich nutze das auto zu 90% als notwendifes übel zum pendeön und nicht zum vergnügen. Darauf bezahlt man viel steuern. Aber für plauschflüge und privatjets bezahlt man nichts. Schon nur die graue energie welche so ein privatjet verschlingt. Da ist mein auto harmlos. Ist echt zum lachen so kurios.
  • Blitz Gordon 07.09.2020 14:20
    Highlight Highlight Einzig Flüge der REGA Jets sollten von Abgaben befreit sein! Und das sage ich als Bürgerlicher...
    • Ragnarson 07.09.2020 16:49
      Highlight Highlight Oke...und die Pilotenausbildung für diw Rega kann sich dann wer noch leisten? Bin auf dem Weg zum Berufshelikopterpiloten(zivil und selbstfinanziert) bin weder reich noch kriege bürgerlich.
      Sondern ein "Linksgrünsversifftergutmensch" mit einem unpassendenm Berufstraum
      ...bin regelmässig kurz davor aufzugeben weils schlicht nicht mehr finanzierbar ist der weg...wir jungpiloten sind angewiesen auf hobby und freizeiterfahrungen um irgendwann eine chance in der kommerziellen/rettungsfliegerei zu haben, eh schon winzig diese chance
  • Turbokapitalist 07.09.2020 14:20
    Highlight Highlight Ich bin schon öfter mit dem Pilatus PC-24 unterwegs gewesen und ich wäre für eine Abgabe. Erstens ist der Kostenanteil gering und zweitens sollte sich jede Person, die so reist auch diese kleine Abgabe leisten können. Ich verstehe nicht ganz, weshalb man sich vehement dagegen wehren sollte.
    • Turbokapitalist 07.09.2020 20:55
      Highlight Highlight Für die Interessierten. Durchschnittlich bezahle ich für 2 Stunden Flugzeit mit Hin- und Rückreise rund 15‘000, wenn ich alleine fliege, was meistens nicht der Fall ist. Eine Abgabe in Höhe von 500 CHF würde nur einem 3% Aufschlag entsprechen. Das ist meiner Meinung nach für jeden tragbar, wer diese Preise für Reisen bezahlen kann und will. Wer sich das dann nicht mehr leisten kann, der/die sollte in erster Linie nicht so reisen.
  • fireboltfrog 07.09.2020 14:20
    Highlight Highlight Da verliert die CVP so ziemlich alle Glaubhaftigkeit und das vor der Kampfjet Abstimmung, da schiessen sie sich womöglich noch in beide Füsse.
    • Ueli der Knecht 07.09.2020 14:29
      Highlight Highlight Bei der fehlenden Standfestigkeit dieser Partei bezweifle ich, dass die überhaupt Füsse haben. Vielleicht schon weggeschossen?
  • John Henry Eden 07.09.2020 14:18
    Highlight Highlight Wir sind auf dem besten Weg in die Öko-Oligarchie.

    Immer mehr Dinge werden einzig und allein für Reiche möglich sein. Jede Ente auf dem Zürichsee wird ein luxuriöseres Leben führen als der Otto Normalverbraucher.

    Und die "Klimastreikenden" sollen nicht überrascht tun. Beim Staat angestellte Akademiker (= die Zukunft der Klimajugend) sind nichts anderes als Neo-Feudalisten und somit die Handlanger dieser neuen Aristokratie.
    • Levi Vodica 07.09.2020 15:50
      Highlight Highlight Kann man besser kaum ausdrücken. Danke.
  • Garp 07.09.2020 14:15
    Highlight Highlight Und die CVP behauptet, wir sind sozial. Pfui!

    Das bürgerliche Parlament hat völlig die Bodenhaftung verloren.
  • Frankygoes 07.09.2020 14:11
    Highlight Highlight hähähähä. Die alten Dreckschleudern der Privatfliegerei und ineffiziente Firmenflieger für Millionäre werden von Ottonormalflieger quersubventioniert. So geht Klimapolitik in der Schweiz.
    • Locutus70 07.09.2020 14:44
      Highlight Highlight @Frankygoes - Die Maschinen von Pilatus sind eben bei weitem nicht solche Dreckschleudern wie bei anderen Herstellern, allerdings sind sie teurer.
      Bei einer pauschalen Abgabe nach Gewicht ist es egal mit was für einem Flugzeug die rumfliegen - dann vielleicht mehr mit den billigeren Dreckschleudern ^^
  • demian 07.09.2020 14:11
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • landre 07.09.2020 14:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • wasps 07.09.2020 14:09
    Highlight Highlight Sie begreifen es nicht. Und sind dann erstaunt, wenn sie bei den nächsten Wahlen die Quittung erhalten. Da hilft ein Namenswechsel auch nicht, wenn der Inhalt Käse bleibt.
  • eldorak 07.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Wieso macht man die Klimaabgabe nicht einfach auf den Treibstoff?
    Je mehr verbraucht wird, umso mehr wird bezahlt, gemäss dem Verursacherprinzip?
    • MeinSenfHierUndJetzt 07.09.2020 14:20
      Highlight Highlight @ eldorak: Ich könnte mir vorstellen, weil die Flugzeuge recht mobil sind und somit relativ einfach im Ausland betankt werden können. Man müsste also für jeden Flug, abhängig von Wetter und Wind und anderen Faktoren, berechnen, wie viel Kerosin verbraucht wird und anhand dieser Rechnung die Steuern festsetzen. Das wäre wahnsinnig aufwändig...
    • poltergeist 07.09.2020 14:21
      Highlight Highlight Wir sind hier in der Schweiz. Einfache Lösungen sind nicht erwünscht.
    • Kanuli 07.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Also bitte. Einfach den Kassenzettel besteuern. Einzig eines muss man festlegen, zählt abflug- oder ankunftsort
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benster 07.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: ein privater Flug in einer Cessna ist etwa 8 mal schlimmer für die Umwelt als ein voller Boeing 737. Gehen wir davon aus dass die Pilatus weniger als ein Cessna verbraucht und dass ein Kommerzieller Flug nie ganz ausgelastet ist, sind es etwa noch 6mal schlimmer.
    Das heisst Flugsteuer von ca 700fr für ein privater Flug. Dass verkraften die Reichen locker und ist kein Wettbewerbsverzug.

    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 14:41
      Highlight Highlight Wie kommen Sie auf diese Zahlen? Eine C 152 braucht pro Stunde 24 Liter AVGAS (ähnlich wie Superplus) und fliegt ca. 200 km Luftlinie. Am besten vergleichen sie diese mit einem Töff.

      Eine B 737 verbrennt zwar pro Personenkilometer weniger, dafür fliegt man damit umso weiter.
    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Hinzu kommt, dass das AVGAS mit rund einem Franken Zusatzbesteuert ist. Es kostet 2.50-2.80 Fr./l.
    • Cpt. Jeppesen 07.09.2020 15:29
      Highlight Highlight Die ganze Pilotenausbildung erfolgt auf privaten Flugzeugen. Die Stunde Flugzeug mieten für die Ausbildung kostet schon 200 - 300 Franken. Ein Schüler braucht ca. 100 Flüge (Landungen) bis er parat ist. Bis er dann in die nächste Kategorie wechseln kann muss er/sie noch mal 200 Stunden privat Fliegen, a' CHF 300 die Stunde fürs Flugzeug. Machen wir die Rechnung einfach und machen 300 Stunden mit 300 Flügen (Landungen) bis zum kommerziellen Pilotenschein. Nach deinem Modell kostet dann die Flugstunde CHF 1000. Macht dann 300'000.- zur Basisausbildung.

      Viel Spass beim Piloten-Nachwuchs finden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 07.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Einfach das Verursacherprinzip anwenden, der Erde ist es doch ziemlich egal, ob das Co2 über schwere oder leichte Flugzeuge, von armen oder reichen Menschen in die Atmosphäre gelangt. Es sollen einfach alle für ihren Schaden aufkommen.
    • Bildung & Aufklärung 07.09.2020 14:22
      Highlight Highlight Der Erde ist es aber überhaupt nicht egal, ob das tödliche Treibhausgase die Atmosphäre auf höchst unnatürliche anthropogene Weise flutet.

      Es ist all den MILLIONEN BEDROHTEN Arten nicht egal, es ist den bis zu HUNDERTEN PRO TAG AUSGEROTTET WERDENDEN Arten nicht egal, dass sie qualvoll aussterben.

      All diese Arten und Individuen und Lebewesen haben übribens 0.00% Schuld.

      Für die Schäden, dass man das Leben vernichtet und die unbezahlbare, unendlich wertvolle Natur vernichtet kann man mit keinem Geld der Welt aufkommen.

      Zudem wird es nicht mal versucht. Wie man seit 'jeher' sieht...
    • Ueli der Knecht 07.09.2020 14:36
      Highlight Highlight "der Erde ist es doch ziemlich egal, ob das Co2 über schwere oder leichte Flugzeuge, von armen oder reichen Menschen in die Atmosphäre gelangt."

      Der Erde ist es egal. Aber die Ursachen sowie auch die Folgen der Klimakrisen sind sehr ungleich verteilt. Die armen Bevölkerungsmehrheit, leidet ein Vielfaches mehr unter der Klimakatastrophe, obwohl Arme das Klima deutlich weniger belasten als Reiche.

      Diese Ungleichheit, die sich in tendenziell noch massiv verstärken wird, ist ebenso Ursache wie auch Folge der Klimakatastrophe. Ein Teufelskreis, der zum Untergang unserer "Hochkultur" führen wird.
    • Sir Konterbier 07.09.2020 16:13
      Highlight Highlight @uli Ich hab mich in meinem Kommentar aber auf die Schweiz bezogen, da es um ein Schweizer Gesetz geht. Ich geb dir aber Recht mit wem was du sagst✌️
  • walsi 07.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Die nächste Dosis Realpolitik für die Klimajugend. Es ist das eine lauthals Dinge zu fordern und diese dann umzusetzen, da braucht man aufeinmal Mehrheiten
    • Magnum 07.09.2020 14:21
      Highlight Highlight Mehrheiten sind nicht in Stein gemeisselt. Politische Akteure, die darauf bestehen, Klientelpolitik für stinkreiche Minderheiten zu machen, können sich nach Wahlen auch plötzlich in der Minderheit wiederfinden. Pfisters wurstige Mitte, die soeben ihr C abgeschüttelt hat, dürfte unter diesem Dienst an den Superreichen wohl am meisten leiden.
    • Bildung & Aufklärung 07.09.2020 14:25
      Highlight Highlight "Realpolitik"

      Realpolitik ist das, was man macht. Man macht das, was man will. Wenn die Mehrheit lieber ausrotten und sterben will. Na dann.

      Dann aber zu schwurbeln "so ist halt diese Realität, hä", purster Zynismus.

      Lauthals fordern "Klimajugendliche" (was ist das, die, welche unter einem Klima leben, abgeschottet? Ihr Hobby? Haben die anderen der 8 Mia "Klimamenschen" damit nix zu tun?) überhaupt gar nichts, wie du abwertend implizierst.

      Sie fordern noch immer ganz, ganz verhalten, ein biiisschen lauter als die Wissenschaft, was die Wissenschaft schon vor 50 Jahren konstatierte.
    • Super8 07.09.2020 14:35
      Highlight Highlight Ok Boomer
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  • Tschowanni 07.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Nun also auch das noch. Genau solche Ausnahmen machen die ganze CO2 Politik unglaubwürdig. Hat diesbezüglich etwas gemeinsames mit der aktuellen Corona Politik wo man sich weigert Frankreich auf die Liste zu setzen
  • RicoH 07.09.2020 14:07
    Highlight Highlight Ich rege mich gerade sehr auf!
    Und wieder die Bürgerlichen! Ich kriege langsam so einen dicken Hals, wenn ich lese, welche Interessen sie vertreten. Nur ja nichts im Interesse der gesamten Bevölkerung unternehmen...
    Warum wählt man die immer wieder?
    • Magnum 07.09.2020 14:23
      Highlight Highlight Wegen den bösen Ausländern.
      Und wegen der Linkschaoten.
      Und wegen dem Standort Schweiz und den angeblich immer wieder akut gefährdeten Arbeitsplätzen.

      Kurzum: Aus Angst, und das nicht auf Grund selbst erlebter Dinge, sondern aus eingeredeter Angst.
    • CalibriLight 07.09.2020 15:20
      Highlight Highlight Weil viele, die sie wählen meinen, sie kämen auch irgendwie mal dahin oder sie würden irgendwie dazugehören.
      Diesem Irrtum ist die Schweizer Bevölkerung schon immer aufgesessen.
  • leu84 07.09.2020 14:04
    Highlight Highlight Es braucht primär eine Steuer auf Kerosin und weniger auf die Tickets. Dann würden auch Flieger ihren Anteil mittragen.
    • MeinSenfHierUndJetzt 07.09.2020 14:21
      Highlight Highlight @ leu84: Das denke ich auch. Ist aber wahrscheinlich schwierig umzusetzen, da die Flugzeuge mobil sind und anderswo betankt werden können. Oder warum tut man das sonst nicht?
    • Yupidu 07.09.2020 14:29
      Highlight Highlight Neee, es braucht eine Steuer sowohl auf Kerosin wie auch Flugtickets...
    • Locutus70 07.09.2020 14:34
      Highlight Highlight @leu84 - Das wäre natürlich das Beste. Aber da Flugzeuge quasi in jedem Land auftanken können, ist das aktuell ziemlich unrealistisch - leider.
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  • GenerationX 07.09.2020 14:04
    Highlight Highlight Und wer ist auch hier wieder federführend?
    Mitte Parteien. CVP / FDP.
    Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
  • Peter Vogel 07.09.2020 14:03
    Highlight Highlight Was für eine absolute Schweinerei seitens des Ständerates. Hier muss Druck aufgebaut werden, so dass so etwas nicht durchkommt. Heuchelei pur.
  • arconite 07.09.2020 14:02
    Highlight Highlight Was mich fast noch mehr beschäftigt, ist die Offensichtlichkeit wie diese Themen auf dem Rücken der "normalen" Allgemeinheit politisiert werden. Man macht es nicht mal mehr hinter "vorgehaltener Hand"....
  • Hans Jürg 07.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Wer hat, dem wird gegeben, resp. zumindest nichts genommen.

    Unsere gewählten Politiker haben aber nichts zu befürchten. Denn sie werden ja trotzdem gewählt. Gerade von denjenigen, die von ihnen immer wieder verarscht werden.

  • fidget 07.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Entweder gilt diese Abgabe für alle, oder für keinen. Weshalb sollte es Ausnahmen geben? Flug ist Flug und CO2 wird auch bei kleinen Privatjets ausgestossen. Abgesehen davon, nehme ich an, dass sich jemand, der sich einen Privatjet leistet, auch noch Geld für eine Umweltabgabe hat. Wenn nicht, sollte man womöglich doch auf Linienflüge umsteigen. Die sind günstiger.
    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 14:44
      Highlight Highlight Genau! Höchste Zeit, dass diese egoistischen Rega-Patienten zur Kasse gebeten werden, die - nur weil sie Gönner sind - sich lieber vom Heli aus den Bergen tragen lassen, als vom Eselswagen.
    • fidget 07.09.2020 15:04
      Highlight Highlight Es geht hier um Privatjets und nicht um die Rettungshubschrauber der REGA. Und falls du die drei Ambulanzjets der REGA meinst, auch die stossen CO2 aus und können von mir aus auch unter die Umweltabgabe fallen.
      Ein REGA-Einsatz wird im übrigen von der Versicherung bezahlt und erst wenn die die Kostenübernahme ablehnt, greift die Gönnerschaft. Ist man nicht Gönner, erhält man eine Rechnung für den Einsatz.
    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 15:34
      Highlight Highlight Habe nur gekontert, weil Sie geschrieben haben "entweder gilt diese Abgabe für alle...".

      Mein hauptsächliches Gegenargument ist aber, dass Treibstoffe von Kleinflugzeugen bereits jetzt erheblich steuerbelastet sind, deshalb darf man sie nicht noch höheren Abgaben unterwerfen und deshalb braucht es ein Unterscheidungskriterium. Das Gewichtsmerkmal erscheint daher vernünftig, da einfach umsetzbar. Selbstverständlich gibt es dabei einzelne Profiteure.
  • SchwizzerChäset 07.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Liebe leute
    Ich bin Käser und habe mir die PLL mühsam erspahrt, und gehöre somit nicht zur „priviligierten Sonderschicht“ wie sie in einem anderen Kommentar gennant wurde. Eine Cessna 172 mit einem Diesel Motor verbraucht etwa ein drittel mehr Treibstoff als all die Mercedes und amerikanischen Riesenautos auf der Strasse, schafft aber dir Strecke Zürich Bern in einem viertel der Zeit. Wer rechnen kann, sieht jetzt das fliegen nicht immer nur Böse ist. Ausserdem habt ihr eine Ahnung was ihr für das Klima macht in dem ihr euer Essen in die Schweiz karrt? Zuerst vor der eigenen Tür wischen bitte.
    • Blitz Gordon 07.09.2020 14:23
      Highlight Highlight Und deine Flüge sind notwendig weil...? Die Strecke Zürich Bern lässt sich auch mit dem Zug machen - die Umwelt würde es danken.
    • dontknow 07.09.2020 14:31
      Highlight Highlight Schwierig. Ich verstehe dich zwar insofern dass der Kostenpunkt dieser Abgabe für dich ins Gewicht fällt. Darf ich fragen wviel der Flug Zürich-Bern an Kosten für dich pers. ausmacht und wviel CO2-Abgabe dazu kommen würde ?

      Andererseits wirst du ja wohl auch sehen können/müssen, dass diese Ausnahme nicht für kleine Leute wie du erdacht wurde ? Salopp gesagt: Auf 100 Besitzer eines solchen Flugzeugs, findet man wohl max. eine Person wie du.

      Andererseits bin ich auch versucht zu sagen dass diese Strecke zu fliegen so oder so ein Luxus ist den wir uns nicht leisten können
    • Helvetiavia Philipp 07.09.2020 14:46
      Highlight Highlight Da haben Sie absolut recht. Die Privatflieger können etwa mit dem Töfffahren verglichen werden.

      Aber das machen halt viele. Und mit dem Finger auf andere zu zeigen ist viel einfacher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 07.09.2020 13:58
    Highlight Highlight Es geht hier nicht um das Unternehmen "Pilatus". Das ist nur eine trügerische, lügnerische und billige Alibi-Übung um sogenannte "Patriotinnen und Patrioten" anzuziehen, denn es geht hier um eine generisch materielle "Gewichtsklasse"(!)

    Und es ist ein klar emblematisches Beispiel das zeigt dass in unserer Legislative (leider!) mehr "Trumps" walten als wir uns es vorstellen können oder wollen.

    (@sogenannte "Klima-Jugend"
    Bleibt dran, denn es ist in erster Linie und vor allem zu Recht auch Eure Zukunft.)
  • khargor 07.09.2020 13:57
    Highlight Highlight soso... Stichentscheid durch die ach-so-klimafreundliche-FDP... Wie war das noch einmal mit der Klimagerechtigkeit?
  • Dr no 07.09.2020 13:55
    Highlight Highlight Das geht gar nicht ! Die Hobbyflieger die mit ihren teilweisen uralten Kisten sinnlos in der Weltgeschichte rumfliegen und unglaublichen Krach verursachen, müssen unbedingt auch bezahlen.
    • cavoknosig 07.09.2020 15:38
      Highlight Highlight die bezahlen bereits über die Treibstoffsteuern im Gegensatz zu Privat- und Linienjets
  • Andre Buchheim 07.09.2020 13:55
    Highlight Highlight Dabei wär es doch ganz einfach, sämtliche konventionell betriebenen Flugzeuge zahlen eine Abgabe nach dem realen Ausstoß von CO2. Ausgenommen einzig: Segelflugzeuge. Punkt.
    • MeinSenfHierUndJetzt 07.09.2020 14:48
      Highlight Highlight @ Andre Buchheim: Und wie messen Sie das ausgestossene CO2?
    • Andre Buchheim 07.09.2020 14:59
      Highlight Highlight Das muss nicht ich messen, hier ist die Wissenschaft gefragt, das zu prüfen und durchschnittliche Zahlen zu liefern, an denen das zu bemessen ist.
    • Bluestar Bannen 07.09.2020 15:28
      Highlight Highlight @MeinSenfhierUndJetzt
      Mit dem Verbrauch! 1 C Atom braucht 2 O Atome!
      Dann vergleicht man die Atomgewichte und dann weiss man wie viel CO2 man Produziert hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichwillauchwassagen 07.09.2020 13:53
    Highlight Highlight Warum hat diese Abgabe Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit von Pilatus?
    Vom Grund lese ich nichts.
    • Bildung & Aufklärung 07.09.2020 14:46
      Highlight Highlight Ist auch ein billiges Schutzargument.

      eine sogenannte Ausrede.
    • fidget 07.09.2020 15:11
      Highlight Highlight Ich verstehe die Argumentation so, dass Pilatus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern hätte, wenn ihre Flugzeuge von der Abgabe ausgenommen wären. Fallen auch für die Pilatus-Jets Abgaben an, sind sie auf der gleichen Ausgangsposition, wie die Konkurrenz.
  • Dom Fisch 07.09.2020 13:53
    Highlight Highlight Besser mal generell das Kersion hoch besteuern um alternative (z.B. Algen-) Treibstoffe zu fördern, dann triffts alle und ist Verbrauchsabhängig. Kersion wird in der Schweiz noch immer nicht ganzheitlich besteuert!
  • El Vals del Obrero 07.09.2020 13:53
    Highlight Highlight Das wäre ja so, wie wenn man im Bus mehr Treibstoffsteuern bezahlen müsste als mit dem Auto.
    • DRIVER I 07.09.2020 18:15
      Highlight Highlight Die Busse bezahlen in der Regel gar keine Steuern auf Sprit, dieser ist für KTU‘s befreit von der Mineralölsteuer.
    • Lupo Lupus 07.09.2020 21:38
      Highlight Highlight Da wäre ich sofort dafür, soviele halbleere Busse können nur schlecht fürs Klima sein, das gehört bestraft.
  • du_bist_du 07.09.2020 13:52
    Highlight Highlight Wie gesagt. Ich mag die Klimajugend mit ihren konsequenten Forderungen mehr als viele andere Gruppierungen und Parteien.

    Trotzdem ist es leicht amüsant zu sehen, dass sie offensichtlich überrascht sind, dass "gute", "soziale", "umweltbewuste" Politik oft auf Kosten des kleinen Mannes und der kleinen Frau geht.

    In der Realpolitik gehen alle Forderungen auf Kosten des kleinen Mannes. Auch gut gemeinte. Rechts blockiert soziale Gerechtigkeit, und Links stimmt trotzdem zu, da Klientelpolitik, hauptsache jemand zahlt.

    Ich hoffe die Klimajugend lässt sich von keiner Partei mehr einspannen.
    • Froggr 07.09.2020 13:59
      Highlight Highlight Die Ungerechtigkeit kommt von den Linken mit ihren abstrusen Vorstellungen allen vorzuschreiben wie sie zu leben haben. Ohne solche Forderungen würde es auch keine Ungerechtigkeiten bei solchen Dingen geben.
    • Hans Jürg 07.09.2020 14:02
      Highlight Highlight Es ist allen klar, dass soziale und umweltbewusste Politik nicht gratis ist. Unter dem Strich würden wir aber alle davon profizieren.

      Ausserdem machst Du einen Denkfehler, wenn Du meinst dass soziale und umweltbewusste Politik auf die Kosten des kleinen Mannes und der kleinen Frau geht. Das müsste nämlich nicht sein. Denn gute und gerechte Politik ging auf die Kosten aller, ob gross oder klein. Und sie würde gerecht auf die Leistungskraft verteilt. Die grossen müssten mehr stemmen und die kleinen weniger.

    • FrancoL 07.09.2020 14:15
      Highlight Highlight Eigenartig wie Du hier von Klimajugend und einspannen sprichst. Hast Du den Artikel nicht gelesen und erkennen können wer da für was eingespannt wird? So schwer kann ja das nicht sein.

      Ich denke dass gerade in der Schweiz das sich "einspannen lassen" Tradition hat und die ist nicht mit der Klimajugend geboren.

      Das was die CVP andenkt ist eine Ohrfeige für alle die etwas für das Klima tun wollen.

      @El Vals, hat dies bestens dargelegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moglyy 07.09.2020 13:50
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich, die Klimaabgabe auf die Fliegerei ist ein Schwachsinn. Entweder wir besteuren einfach jede Tonne CO2 die entseht, und zwar egal obs ein Privatjet, ein Traktor oder eine Gasheizung ist.

    Alles Andere ist moralisch eingefärbter Humbug.
    • josh89 07.09.2020 14:19
      Highlight Highlight es macht für mich schon einen Unterschied, ob etwas zwingend notwendig ist (Heizen, Kraftstoff für Nutzfahrzeuge) oder nicht (Fliegerei).
    • Moglyy 07.09.2020 15:22
      Highlight Highlight Der Umwelt ist es wurscht ob es zwingen ist, genau hier kommt die moralische Einfärbung. Du kannst jede Gasheizung mit einer Erdsonde ersetzen, jedes Schnitzel mit einem Tofubörek, jeden Traktor mit einem E-Traktor.

      Entweder es geht uns um das CO2 oder es ist einfach Hippiekacke.
  • Schreimschrum 07.09.2020 13:49
    Highlight Highlight Ein weiter Grund die CVP nicht zu wählen, auch wenn sie sich mit neuem Namen tarnen.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 07.09.2020 13:48
    Highlight Highlight Das wäre dann der Moment an dem ich mich am Freitag aufmachen würde, um an einer Klimademo teilzunehmen.
  • mxpwr 07.09.2020 13:47
    Highlight Highlight Bizarr, das trifft es.
  • Snowy 07.09.2020 13:45
    Highlight Highlight Selten zeigt Gesetz deutlicher auf, wer das Sagen hat in diesem Land....

    Natürlich müsste es genau umgekehrt sein:
    Millionäre / Milliardäre, welche sich Privatjets und das Hobby "Fliegen" leisten könnten, sollten deutlich mehr bezahlen als der Normalbürger, welcher ab und zu Mal in die Ferien fliegt.

    Way to go liebe Schweiz.
    • du_bist_du 07.09.2020 13:55
      Highlight Highlight Nun, eigentlich dürfte kein normaler, denkender Bürger mehr rechts wählen und links müsste sich fragen ob es richtig ist, soziale und umweltbewusste Gesetze zu unterstützen wenn diese nicht fair sind.
      Tun sie aber nicht, da sie die Gesetze wollen. Klientelpolitik auf Kosten der kleinen Bürger. Von allen Seiten.
    • Froggr 07.09.2020 13:57
      Highlight Highlight „Natürlich sollte es umgekehrt sein“. Hauptsache die Reichen bestrafen jaja. Dies gilt es im Wirtschaftsstandort Schweiz konsequent zu verhindern.
    • Tschowanni 07.09.2020 14:10
      Highlight Highlight Die Wahl zwischen Pest und Cholera, so sehe ich das nicht erst seit heute
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pillepale 07.09.2020 13:45
    Highlight Highlight Die Partei der Mitte!
    • Hans Jürg 07.09.2020 14:03
      Highlight Highlight Jemand hat ja vorgeschlagen, dass sie den Namen PVC annehmen sollen. Abwaschbar und biegsam.
      Die Mitte passt aber auch: Mittelmässig, Mittelmass, mittelprächtig, der Zweck heiligt die Mittel, etc.
    • glass9876 07.09.2020 14:26
      Highlight Highlight ... schaufelt sich ihr eigenes Grab, bevor es sie überhaupt gibt.
  • WhyNotX? 07.09.2020 13:44
    Highlight Highlight Schön, die Armen zahlen während die Reichen nicht müssen... Schön
    • Yupidu 07.09.2020 14:38
      Highlight Highlight So arm ist man nicht, wenn man in die Ferien fliegen kann
    • Yupidu 07.09.2020 14:39
      Highlight Highlight Aber einverstanden alle müssen zahlen
  • Freeze 07.09.2020 13:42
    Highlight Highlight "Diese Politik sei bizarr und beängstigend."
    Lobbying.. die legale Art der Korruption!
  • EKCH 07.09.2020 13:42
    Highlight Highlight „So oder so trifft sich der Klimastreik in der letzten Sessionswoche in Bern «zum massenhaften zivilen Ungehorsam», um gegen die Klimapolitik des Bundes zu protestieren.“

    Meine Güte, Kiddies. Mit euren Maximalforderungen und infantilen Aktion nervt ihr die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nur noch. Ja, die Umwelt ist wichtig. Aber sie ist nur einer von vielen Aspekten, den die Politik bei ihren Entscheiden beachten muss.
    • RicoH 07.09.2020 15:52
      Highlight Highlight Nein, die Umwelt wird zu DEM Aspekt.
      Auch wenn du das kleinschreiben willst, das KLIMA bestimmt unser Leben – weltweit. Also sollten wir alles dafür tun, damit es lebenswert bleibt.
      Abgesehen davon, denke ich, dass die "infantile Aktion" durchdachter ist, als dein Kommentar.
  • RockmeAm... 07.09.2020 13:41
    Highlight Highlight Die Kleinen zeigen's den Grossen, oder doch rückwärts?
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  • Super8 07.09.2020 13:39
    Highlight Highlight Pilatus und die CVP werden damit nicht durchkommen. Nur wieder einmal ein schlechten Eindruck hinterlassen.
  • josh89 07.09.2020 13:37
    Highlight Highlight Die Flüge in Privatjets sollten meiner Meinung nach besonders stark besteuert werden. Gerade da trifft es ja wirklich keine armen Leute.

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