Schweiz
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Zwei gleichgeschlechtliche Brautpaare, Alexia, links, und Nalini, rechts, protestieren im Schwimmbad Marzili in voller Brautmontur mit der Aktion

Ein «Keystone»-Fotograf schoss 2018 dieses Foto eines lesbischen Paars, das unter dem Bundeshaus für die «Ehe für alle» protestierte. Bild: KEYSTONE

Ehe für alle: Das sagten Nationalräte vor den Wahlen

Der Nationalrat hat über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare entschieden. watson hat nachgeschaut, was die Parlamentarier vor ihrer Wahl versprochen haben.



Heute wurde im Nationalrat die Debatte für die Einführung der «Ehe für alle» fortgesetzt. Der Vorstoss, ursprünglich vor 6½ Jahre von der GLP-Fraktion eingereicht, kam Anfang Juni ins Parlament. Die Diskussion musste damals abrupt abgebrochen werden, weil die Sitzung am Mittag endete.

Heute nun das Resultat: Der Nationalrat ist dafür, dass gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen können.

Gleichzeitig sprach er sich für die Zulassung lesbischer Ehepaare zur Samenspende aus. Der Entscheid fiel mit 124 zu 72 Stimmen. Jetzt geht der Vorstoss in den Ständerat.

Wahlversprechen für «Ehe für alle» gemacht

Die Mitglieder der Grossen Kammer leisten den Amtseid, am ersten Tag der 51. Legislatur der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 2. Dezember 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Das aktuelle Parlament wurde am 2. Dezember 2019 vereidigt. Bild: KEYSTONE

Obwohl es kritische Töne gab, hat sich der Nationalrat heute für die Ehe für alle aussprechen. Davon durfte schon zuvor ausgegangen werden, wenn man sich die Wahlversprechen anschaut: Die Webseite Smartvote stellte vor der Parlamentswahl 2019 allen Kandidatinnen und Kandidaten folgende Frage:

«Sollen gleichgeschlechtliche Paare in allen Bereichen die gleichen Rechte wie heterosexuelle Paare haben?»

smartvote

Die Frage sei damals klar formuliert gewesen, sagt die GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy: «Das bedeutet nicht nur ‹Ehe für alle›, sondern auch zum Beispiel Gleichstellung beim Zugang zum Adoptionsverfahren.»

Von den heute 200 amtierenden Parlamentariern im Nationalrat, haben 187 eine Meinung dazu abgegeben. Smartvote schreibt, dass aufgrund solcher Fragebogen über 1,7 Millionen Wahlempfehlungen generiert wurden.

Sprich: Die Antworten der gewählten Politikerinnen und Politikern können als Wahlversprechen verstanden werden. watson hat diese Stellungnahmen (Ja, eher Ja, eher Nein, Nein) im Hinblick auf die Nationalratsdebatte ausgewertet.

Wer dafür, wer dagegen ist

Links-grün, FDP und BDP sagen deutlich «Ja» zur Gleichstellung

Ehe für alle: Wahlversprechen der Nationalräte gemäss Smartvote.

Anzahl der Nationalrätinnen und Nationalräte nach Partei, die sich auf Smartvote für Gleichstellung zwischen homo- und heterosexuellen Paare ausgesprochen haben. daten: smartvote

Die Auswertung zeigt: Eine deutliche Mehrheit von 147 Mitgliedern des gewählten Parlaments sprach sich für die Gleichstellung zwischen heterosexuellen und gleichgeschlechtlichen Paaren aus. 117 Parlamentarier sagten «Ja», 30 sagten «eher Ja».

Die heutige Zustimmung für mehr Gleichstellung findet sich erneut bei den links-grünen und liberalen Parteien. Am deutlichsten ist das «Ja» bei der BDP, SP, Grünen, GLP und den linken Kleinparteien PdA und Solidarités.

«Es wird Zeit, dass das endlich auch in der Schweiz möglich ist.»

GLP-Nationalrat Beat Flach

Smartvote ermöglichte den Kandidierenden, einen Kommentar bei ihren Antworten abzugeben. Der Waadtländer SP-Nationalrat Pierre-Yves Maillard begründete etwa sein «eher Ja» damit, dass er im Prinzip dafür sei, aber dies nicht «kategorisch in allen Bereichen» sagen könne.

Knappes «Ja/eher Ja» in der CVP, viele Gegner bei rechts

Hagenbuch ZH, 21.03.2014 / Therese Schläpfer will Gemeindepräsidentin werden . 
Bild: Heinz Diener

SVP-Nationalrätin Therese Schläpfer will Schwulen und Lesben die Heirat ermöglichen, aber nicht unter dem Begriff «Ehe». Bild: DIGITAL IMAGE

Die meisten ablehnenden Stimmen finden sich bei der CVP, SVP, EVP sowie den rechten Kleinparteien Lega und EDU. Vielfach handelt es sich hierbei aber nicht um eine kategorische Ablehnung der Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare.

So schreibt die Zürcher SVP-Nationalrätin Therese Schläpfer: «Heirat ja, aber mit anderem Begriff als Ehe». Der Walliser CVP-Nationalrat Philipp Bregy fordert, dass die Ehe für heterosexuelle Paare vorbehalten bleiben soll. Er präzisiert jedoch: «Dies schliesst jedoch nicht aus, das weitere rechtliche Lücken für homosexuelle Paare zukünftig geschlossen werden.»

«Die Ehe soll einer Gemeinschaft von Frau und Mann vorbehalten bleiben.»

CVP-Nationalrat Philipp Bregy

Auffällig auch: Viele «Nein», «eher Nein» und «eher Ja» Antworten wurden mit Bedenken beim Adoptionsrecht begründet. So etwa die Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler: «Keine Adoption von Kindern, jedes Kind hat ein Recht auf einen Vater und eine Mutter.»

SVP-Nationalrat Pirmin Schwander forderte, dass das Volk über die Ehe-Öffnung entscheiden soll. Dieses Argument brachte er bereits Anfang Juni während der Nationalratsdebatte.

Video: extern / rest/parlamentsdienste

«Dazu braucht es zuerst eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung!»

SVP-Nationalrat Pirmin Schwander (Schwyz)

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ZuWildDigger 11.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Die Ehe für Alle begrüsse ich, allerdings stehe ich der Adoption zumindest bei männlichen Paaren kritisch gegenüber. Meiner Meinung nach ist es unnatürlich, wenn ein Kind von einem Mann aufgezogen wird. Die Evolution hat die Mutter zur Erzieherin auserkoren. Nicht umsonst haben Frauen mehr Mitgefühl und sind fürsorglicher als Männer.
  • Imfall... 11.06.2020 09:35
    Highlight Highlight Ich bin aus praktischen Gründen dagegen, den „Kreis der Ehe“ auszudehnen: Die Ehe ist heute ein Vertragswerk, das ca. zu 50% aufgelöst wird und dann meistens einen, manchmal sogar zwei oder noch mehr „Sozialfälle“ kreiert, für welche die Gesellschaft aufkommen muss.
  • buf-e kur 11.06.2020 09:07
    Highlight Highlight Die „Ehe für alle“ ist eben nur eine Ehe für alle, wenn der Zugang zur Samenspende für Frauenpaare enthalten ist. Sonst ist es halt nur eine Partnerschaft+, mit mehr Rechten als vorher, aber eben nicht mit allen, denn Hetero-Paare haben den Zugang zur Samenspende.
    • Shlomo 11.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Dann müsste aber die Leihmutterschaft auch erlaubt werden.
  • Jimmy :D 11.06.2020 08:59
    Highlight Highlight «Dazu braucht es zuerst eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung!»

    Ja los, bringt die Sache vors Volk, ich hoffe mal das dann eine grosse Mehrheit ja sagt!
  • Herr Ole 11.06.2020 08:55
    Highlight Highlight „Heirat ja, aber mit einem anderen Begriff als Ehe“

    Wie wärs mit EHE? Kurz für „Eidgenössische Homo-Ehe“.
  • alias 11.06.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Frau Geissbühler sollte sich über unser aktuelles Adoptionsrecht informieren. Ein Recht auf Vater und Mutter ist damit nicht gegeben. Adoption für Alleinstehende ist nämlich erlaubt. Das Argument, es brauche Mann und Frau um ein Kind grosszuziehen ist sowieso lächerlich, die braucht es nur für die Zeugung. Die Realität beweist uns, dass andere Familienmodelle genauso gut (oder schlecht) funktionieren - dazu zählen gleichgeschlechtliche Elternpaare, aber auch Singeleltern oder Patchwork Familien.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Die Geissbühler hat von gar nichts eine Ahnung.
      Die ist wie Trump. Mehr als fluchen und lügen kann die nicht.
    • KOHL 11.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Hätte sie eine Ahnung wäre sie wohl kaum in der SVP😉
  • insider 11.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Ich denke, wir sollten uns vom Begriff "Ehe" lösen und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft viel allgemeiner und allumfassender definieren und mit allen Konsequenzen in der Verfassung verankern : Überdenken des Geschlechterbegriffs, allgemeingültige gesetzliche Regelung für das Zusammenleben von zwei Personen sowie der Definition von "Mutter" und "Vater".
    Ich würde mir wünschen, dass wir eine progressive Gesellschaft formen, in welcher Diskriminierung per se ausgeschlossen ist.
    • Shlomo 11.06.2020 10:42
      Highlight Highlight Dream on. Selbst die Befürworter der Ehe für alle sind so dermassen stockkonservativ, dass sie nie den Begriff Ehe aufgeben würden.
  • rburri38 11.06.2020 08:24
    Highlight Highlight Das ist ein Thema, das für mich ganz klar Zeit, wer komplett unwählbar ist und wer nicht. Das ist ein rein Ideologisches Thema, niemand hat einen Nachteil, wenn es durchkommt. Wirklich niemand. Im Gegensatz zu anderen sachen ist es auch absolut Risikofrei. Kann einfach nicht nachvollziehen, wer diese Fundis und Ultrakonservativen noch wählt.
  • MyPersonalSenf 11.06.2020 08:19
    Highlight Highlight Ja gerne sollen auch sie Heiraten dürfen und mit uns die Heiratsstrafe geniessen...wer braucht schon eine pension für welche man ein leben lang einzahlt..
    • Fluffy2020 11.06.2020 09:43
      Highlight Highlight Als Hetero-Mann sehe ich keinen Grund zu Heiraten. Sehe nur rechtliche Nachteile für mich und keine Vorteile.

  • zaphod67 11.06.2020 08:15
    Highlight Highlight Wenn schon, dann soll die Ehe aber bitte auch für weitere Beziehungsformen geöffnet werden, z.B. für polygame Beziehungen. Es ist sachlich nicht zu rechtfertigen, dass eine Ehe auf zwei Parteien beschränkt bleibt.
  • Peugeot 11.06.2020 08:06
    Highlight Highlight Nur Frau und Mann können die Rechte der EHE erhalten. Niemand anders. Weil nur Frau und Mann das Leben respektive das weiter existieren unserer Gesellschaft garantieren.
    • bokl 11.06.2020 09:20
      Highlight Highlight Zwingende Scheidung bei Feststellung einer Unfruchtbarkeit?
    • Til 11.06.2020 09:25
      Highlight Highlight Bist du dann konsequenterweise für eine Fortpflanzungspflicht von Eheleuten?
      Und ehrlich gesagt ist eine der grösste Bedrohungen unserer Gesellschaft die Überbevölkerung, da wäre weniger Fortpflanzung eigentlich immer zu begrüssen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.06.2020 09:50
      Highlight Highlight @Peugeot

      Der Nationalrat hat entschieden. Die Ehe für alle ist beschlossene Sache.
      Viel Spaß beim fluchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • odie 11.06.2020 07:48
    Highlight Highlight Verstehe nicht, weshalb man diese Selbstverständlichkeit einfach ohne grosses Tam-Tam durchwirken kann.
    Behaupte jetzt mal, dass zurzeit genügend andere Probleme zu lösen wären, als dieses vermeintliche Problem.
    Gewährt den Homosexuellen doch endlich die gleichen Rechte.
    • Kiro Striked 11.06.2020 07:55
      Highlight Highlight Das Problem ist halt der Konsertative Flügel.

      Homosexualität gab es damals "nicht". Warum gibt es Homosexualität heute? Was? Rechte wollen die auch noch? FRECHHEIT.
  • Unkel Wullewu 11.06.2020 07:23
    Highlight Highlight Ausweitung der staatliche Ehe für alle = Reaktionär
    Abschaffung der staatlichen Ehe und Abschaffung staatlicher Geschlechtseinteilung = Progressiv

    Der Staat soll die Rechte der Kinder definieren und durchsetzen. Wie die Erwachsenen leben und lieben, dass sollte dem Staat ebenso unbekannt sein, wie das Geschlecht seiner Bürger.

    Die staatliche Ehe für alle ist ein Rückschritt auf dem Weg zu einer wirklich freien Gesellschaft; unterstützt und gefordert von Füdlibürgern, die sich selber aber für besonders fortschrittlich halten.

    • Shlomo 11.06.2020 10:43
      Highlight Highlight Wie wahr. Wer die Ehe allgemein unterstützt ist stockkonservativ
  • Kiro Striked 11.06.2020 07:20
    Highlight Highlight Die Situation in der Schweiz mit Homosexuellen Menschen ist in Europa eine der Hinterherhinkendsten... Ist das nicht peinlich? Für ein Land, welches sich nach aussen hin so sehr mit den Menschenrechten brüstet?
    • Til 11.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Wieso peinlich? Dieses Vorgehen hat sich doch schon beim Frauenstimmrecht bestens bewährt.
  • code-e 11.06.2020 06:55
    Highlight Highlight Ich würde gerne meinen Freund heiraten und nicht nur eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Also bitte macht vorwärts. Die Schweiz ist jetzt schon wieder einmal im Hintertreffen
    • insider 11.06.2020 08:30
      Highlight Highlight Ich unterstütze deine Forderung voll, aber mit "bitte macht vorwärts" schiebst die Verantwortung auf auf andere ab. In 6.5 Jahren wäre es ohne weiteres möglich gewesen eine Initiative zu lancieren mit einer gleichen oder gar umfassenderen Forderung. Wo engagierst du dich bei diesem für dich offenbar sehr wichtigen Thema?
      Das wäre auf viele Personen und Themen in der Schweiz übertragbar: Engagiert Euch! Es gibt nicht "die", sondern nur "wir"!
  • Glenn Quagmire 11.06.2020 06:44
    Highlight Highlight Bin gespannt auf die Gegenargumente, denn eine Diskussion ist komplett unnötig.

    JA ZUR EHE FÜR ALLE!
    • code-e 11.06.2020 07:27
      Highlight Highlight @Glenn Quagmire: Das sehen die Blitzer anscheinend anders aber ein Gegenargument habe ich bisher in den Kommentaren noch keines gelesen. Blitzen ist ja sooo viel einfacher
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.06.2020 07:58
      Highlight Highlight Es gibt ja keine Argumente dagegen.
      Allerhöchstens persönliche Ansichten, die als Argument vorgeschoben werden, aber nicht als Argument funktionieren.
    • Glenn Quagmire 11.06.2020 08:04
      Highlight Highlight @code-e: denke das beginnt dann so: ich habe nichts dagegen das diese Leute zusammen sind, aaaaber.........

      was mich am meisten stört ist, dass man darüber überhaupt sprechen muss, es sollte schon längst Tatsache sein, dass jede/r heiraten darf wenn er/sie will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 11.06.2020 06:42
    Highlight Highlight 1. In einer modernen gesellschaft hat die Ehe nichts Religiöses mehr
    2. Mann & Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann - egal
  • Mira Bond 11.06.2020 06:35
    Highlight Highlight Es ist wirklich an der Zeit in unserem Land dieses 2 Klassensystem aufzulösen! In Europa sind wir bald die Letzten, die es noch nicht geschafft haben.
    • Team Insomnia 11.06.2020 07:38
      Highlight Highlight Svpler sind halt noch im 1938-1945 zurück geblieben. Ich fürchte es kommt nicht durch, wünsche mir aber das es klappt.
  • Unicron 11.06.2020 06:32
    Highlight Highlight «Heirat ja, aber mit anderem Begriff als Ehe»

    Womit, ausser der Bibel, lässt sich das eigentlich rechtfertigen?
    Ich meine, wo ist das fucking Problem? Ist ja nicht so als hätte irgend jemand dadurch _weniger_ Rechte?
    • Marcel_W 11.06.2020 07:12
      Highlight Highlight Das ist ja das "Lustige" daran: die sture rechtskonservative Haltung lässt sich nicht ein mal mit der Bibel begründen...
    • jimmyspeakstruths 11.06.2020 07:50
      Highlight Highlight Zu deiner letzten Frage : Das stimmt zwar absolut, aber relativ gesehen leider nicht. Man hat, wenn jemand mit weniger Rechten nun mehr Rechte bekommt, eben "weniger Rechte mehr" als diese gegenüber zuvor.

      Sinn macht das nicht wirklich, aber leider scheint das eben das Verständnis einiger zu sein

      "Dene wos guet geit, giengs besser
      Giengs dene besser wos weniger guet geit"
    • Unicron 11.06.2020 21:00
      Highlight Highlight Lustig wenn man die Herz/Blitz Verhältnisse hier mit denen in der "Mohrenkopf Diskussion" vergleicht.
      Wenn ihr sozial gegenüber anderen seid, dann macht bitte nicht bei der Hautfarbe Stopp.
  • Shlomo 11.06.2020 06:32
    Highlight Highlight Konsequent wäre nur die Abschaffung der Ehe. Alles andere ist das festhalten an mittelalterlichen Bräuchen.
    • code-e 11.06.2020 07:26
      Highlight Highlight @Shlomo: Ich will die Ehe aber nicht abschaffen, ich möchte sie einfach eingehen können. Wer heiraten will, soll dies tun dürfen. Er nicht heiraten will, soll es lassen. Würde die Ehe abgeschafft werden nur die diskriminiert, welche heiraten wollen. Ich habe lieber die freie Wahl ob ich was möchte oder nicht
    • Lioness 11.06.2020 08:27
      Highlight Highlight Wer nicht heiraten will, wird ja davon nicht abgehalten, egal ob hetero oder homo. Aber vom Heiraten wird eine Bevölkerungsgruppe aktiv abgehalten.
    • Shlomo 11.06.2020 10:37
      Highlight Highlight Das Problem ist nur, das sich durch die Ehe untersnderem ein Steuervorteil ergeben kann. Des weiteren hat der Staat sich nicht in religiöse Belange der Bevölkerung einzumischen.
  • Rethinking 11.06.2020 05:55
    Highlight Highlight Ehe für alle sollte eigentlich gar keine Diskussion sein...

    Alles andere wäre Diskriminierung...

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