Schweiz
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Die Gruene Katharina Prelicz-Huber freut sich ueber das Zwischenresultat der Eidgenoessischen Nationalrats- und Staenderatswahlen, aufgenommen am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Zuerich.(KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die neu gewählten Nationalrätinnen der Grünen freuen sich in Zürich. Bild: KEYSTONE

Liveticker

Die Endresultate sind da: Grüne und Grünliberale legen massiv zu ++ SVP grosse Verliererin

200 Sitze im Nationalrat, 46 Sitze im Ständerat: Heute wählt die Schweiz ein neues Parlament. Die aktuellen Entwicklungen, Resultate und Informationen hier im Liveticker.



Was bisher passiert ist:

Die Übersicht nach allen ausgezählten Kantonen:

NR-Sitze Final

Bild: watson

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Thomas F.
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Durchschnittsalter 49: Der Nationalrat so jung wie nie zuvor
Die Schweiz hat am Sonntag ein so junges Parlament wie noch nie in den vergangenen Jahrzehnten gewählt. Das Durchschnittsalter der Nationalrätinnen und Nationalräte liegt bei 49 Jahren. Der Jüngste ist 25 Jahre alt – der Älteste 72.

Die grosse Kammer wird laut einer Auswertung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Basis der Zahlen des Bundesamtes für Statistik BFS von der Nacht auf Montag etwas jünger. Das neue Durchschnittsalter im Nationalrat beträgt demnach genau 49,0 Jahre. Vor vier Jahren lag das Alter aller 200 Mitglieder der grossen Kammer im Schnitt noch bei 50,3 Jahren.

Das Alter des durchschnittlichen Ratsmitglieds veränderte sich in den letzten vierzig Jahren allerdings nicht markant. So tief wie im neu gewählten Parlament war es aber noch nie. (sda)
Historischer Sprung: Grüne steigern Wähleranteil um über 6 Prozent
Die Ökoparteien haben bei den Wahlen zum Nationalrat am Sonntag laut dem Bundesamt für Statistik stark zugelegt. Auch die EVP gewann an Stärke. Alle übrigen Parteien verloren jedoch teils deutlich Wähleranteile.

Die SVP bleibt zwar mit Abstand die stärkste Kraft. Sie muss aber zugleich die grössten Verluste hinnehmen. Die Volkspartei kommt auf einen Wähleranteil von noch 25,6 Prozent. Das sind 3,8 Prozent weniger als vor vier Jahren auf ihrem bisherigen Allzeithoch.

Eingebrochen ist auch die SP. Sie bleibt aber weiterhin zweitgrösste Partei und erreichte einen Stimmenanteil von 16,8 Prozent (2015: 18,8 Prozent). Dahinter folgt die bürgerliche FDP mit neu 15,1 Prozent; sie verlor gegenüber den Wahlen vor vor vier Jahren 1,3 Prozent.

Den Grünen gelang dagegen Historisches: Sie steigerten ihren Wähleranteil um 6,1 auf 13,3 Prozent. Sie sind neu die viertstärkste politische Kraft im Land. Ein solch grosser Zuwachs war in den vergangenen 30 Jahren zuvor nur einer Partei gelungen: Die SVP schaffte bei den Wahlen 1999 einen noch grösseren Sprung von 14,9 auf 22,5 Prozent.

Die CVP ist nur noch die fünftstärkste Kraft. Sie konnte ihre bisherige Talfahrt allerdings stoppen. Sie kommt laut dem Bundesamt für Statistik auf noch 11,4 Prozent, was 0,2 Prozent weniger Stimmen als vor vier Jahren entspricht.

Zu den weiteren Gewinnern der Wahlen zählen die Grünliberalen (GLP) - wenn auch im hinteren Feld. Sie konnten nach Einbussen bei den vergangenen Wahlen diesmal um markante 3,2 auf 7,8 Prozent zulegen. Abgeschlagen folgen die BDP mit nur noch 2,4 Prozent, die um -1,7 Prozent abrutschte. Die EVP gewann 0,2 Prozent der Stimmen auf 2,1 Prozent. (sda)
Im Nationalrat steigt der Frauenanteil überdurchschnittlich
Im Nationalrat steigt der Frauenanteil im Vergleich der Jahre überdurchschnittlich. Neu gibt es 85 Nationalrätinnen, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergeben hat. Bisher gab es lediglich 63 Nationalrätinnen.

Damit liegt der Frauenanteil im Nationalrat neu bei 42,5 Prozent gegenüber zurzeit 32 Prozent. Das ist in Prozentpunkten ein weit stärkerer Anstieg als im Durchschnitt der letzten Jahre. Der Zahl der Frauen im Parlament stieg seit 2003 mit jeder eidgenössischen Wahl um 3 bis 4 Prozentpunkte.

4652 Männer und Frauen hatten für einen der 200 Nationalratssitze kandidiert. Der Frauenanteil lag bei 40 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf jene 22 Kantone, in denen es ein Anmeldeverfahren für Kandidierende gab.

Im Ständerat haben erst fünf Frauen ihre Sitze auf sicher. Nach den zweiten Wahlgängen im November könnte es bis zu elf Ständerätinnen geben. Bisher sassen in der kleinen Kammer sechs Frauen. Fünf von ihnen haben sich allerdings nicht mehr zur Wahl gestellt. (sda)
23:18
Das Endresultat ist da
Die SVP verliert 12 Sitze, SP, FDP und BDP je vier. Die CVP muss ebenfalls Federn lassen und büsst drei Sitze ein. Die grossen Gewinnerinnen sind die Grünen mit 17 Sitzgewinnen und die Grünliberalen mit einem Plus von neun Sitzen.
23:14
Auch der Kanton Waadt ist durch
Die Grünen sind die grossen Gewinner der Nationalratswahlen in der Waadt. Sie verdoppelten ihre Sitzzahl von zwei auf vier. Auch die Grünliberalen gewannen einen Sitz hinzu. FDP und SP bleiben mit je fünf Mandaten die wählerstärksten Parteien. (sda)

22:27
Bei der SP werden es wohl vier Sitzverluste
22:23
Die SVP verliert zwölf Sitze
22:21
Alles wartet auf den Kanton Waadt
Dort ist man mit dem Auszählen noch nicht ganz fertig ...
22:08
Das sagt Rösti zur Wahlpleite
22:03
Albert Rösti bestgewählter Nationalrat im Kanton Bern
Bei den Nationalratswahlen im Kanton Bern hat SVP-Nationalrat Albert Rösti das beste Ergebnis aller Kandidierenden erzielt, nämlich 128'252. Damit tritt Rösti in die Fussstapfen von Adrian Amstutz, der im Kanton Bern jeweils Bestergebnisse erzielte. Amstutz trat zu diesen Wahlen nicht mehr an.



Am zweitmeisten Stimmen heimste SVP-Nationalrat Werner Salzmann ein, nämlich 120'973. Und auf dem dritten Platz landete ebenfalls eine SVP-Mann, Nationalrat Andreas Aebi mit 104'955 Stimmen. Auf Rang sechs folgt mit 99'481 Stimmen Erich Hess, dessen Nationalratssitz als wackelig galt. Hess schaffte jedoch die Wiederwahl am Sonntag und freute sich entsprechend.

Als bestes Nicht-SVP-Mitglied folgt die Grüne Nationalrätin Regula Rytz mit 93'747 Stimmen. Von der SP erhielt Nationalrätin Nadine Masshardt am meisten Stimmen, nämlich 68'265. (sda)

❤️
von Thomas F.
Habe den ganzen Nachmittag auf Watson die Wahlergebnisse verfolgt. Ihr habt einen super Job gemacht. Vielen Dank.
21:34 Uhr: Das sagt Tamara Funiciello zu ihrer Wahl in den Nationalrat
von Adrian_Mueller
21:11
Deutlich mehr Frauen im Parlament
Gemäss momentanen Hochrechnungen dürften in der kommenden Legislatur mehr Frauen im Parlament vertreten sein. Im Nationalrat wird aktuell mit 14 Sitzgewinnen gerechnet, im Ständerat mit deren zwei.
Prominente Opfer und junge Wilde
von Peter
In den beiden grössten Kantonen Bern und Zürich hat es im Nationalrat saftige Überraschungen gegeben. Die beiden Berner Gewerkschafter Corrado Pardini und Adrian Wüthrich wurden abgewählt. Dafür schaffte Ex-Juso-Chefin Tamara Funiciello auf der SP-Liste den Sprung ins Parlament. Der Präsident der Jungfreisinnigen, Andri Silberschmidt, wurde in Zürich gewählt, auf Kosten von Gewerbeverbands-Direktor Hans-Ulrich Bigler. Ebenfalls abgewählt wurde SP-Nationalrat Martin Naef, der Präsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs).
20:39
Die Analyse zu den dritten Hochrechnungen
Sarah Bütikofer und ihre Einschätzung zu den dritten nationalen Hochrechnungen.
20:25
Das sind die Gewählten aus dem grössten Kanton
SVP

Roger Köppel
Gregor Rutz
Alfred Heer
Hans-Ueli Vogt
Thomas Matter
Barbara Steinemann
Mauro Tuena
Bruno Walliser
Therese Schläpfer
Martin Haab

SP

Jacqueline Badran
Mattea Meyer
Min Li Marti
Priska Seiler Graf
Angelo Barrile
Fabian Molina
Céline Widmer

GLP


Tiana Angelina Moser
Martin Bäumle
Corina Gredig
Jörg Mäder
Barbara Schaffner
Judith Bellaiche

Grüne

Bastien Girod
Balthasar Glättli
Marionna Schlatter-Schmid
Katharina Prelicz-Huber
Meret Schneider

FDP

Doris Fiala
Beat Walti
Hans-Peter Portmann
Regine Sauter
Andri Silberschmidt

CVP

Philipp Kutter

EVP

Niklaus Gugger

20:20
Endresultat aus Zürich
GLP und Grüne gewinnen je drei Sitze. CVP und BDP verlieren einen Sitz. Die grossen Verliererinnen sind SVP und SP, welche beide zwei Sitze verlieren.Die Wähleranteile präsentieren sich wie folgt:
20:08
SP-Präsident Levrat ist «nicht begeistert»
20:06 Uhr: Jubel im Kanton Waadt
von Camillemarlene
20:05
So reagiert Albert Rösti auf die Niederlage der SVP
20:00
Die dritte Hochrechnung ++ Grüne jubeln weiter
Die dritte nationale Hochrechnung der SRG bestätigt: Die Grünen legen in historischem Ausmass zu. Neu sind die präzisierten Zahlen: Die Grünen kommen auf 28 Sitze im Nationalrat (+17) und überholen die CVP. Die GLP hat neu 16 Sitze (+9). Stärkste Kraft bleibt die SVP mit 54 Sitzen (-11). Die SP kommt auf 38 Sitze (-5), die FDP auf 29 Sitze (-4), die CVP auf 25 (-3). Die BDP hat neu 3 Sitze (-4) und verliert damit Fraktionsstärke. (sda)Die Wähleranteile der Parteien:
19:53
Endgültiges Resultat aus Basel-Stadt
Sibel Arslan ist wiedergewählt, SVP-Mann Sebastian Frehner ist abgewählt.

SP und CVP im Jura erfolgreich
Im Kanton Jura hat es bei den Eidgenössischen Wahlen keine Überraschung gegeben. Im National- und Ständerat verteidigten CVP und SP als die grössten Parteien im Kanton ihre Sitze.

Im Nationalrat wurden bei einer Stimmbeteiligung von 43,61 Prozent die beiden Bisherigen Pierre-Alain Fridez (SP) und Jean-Paul Gschwind (CVP) am Sonntag für eine dritte Amtszeit gewählt. Fridez erhielt 6487 Stimmen und Gschwind 4622 Stimmen.

19:45
SP-Wermuth steht vor einem zweiten Wahlgang im Aargau
19:15
In diesen Kantonen kommt es zu einem zweiten Wahlgang
Aargau: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 24. November
Basel-Landschaft: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 24. November
Bern: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Freiburg: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 10. November
Luzern: Damian Müller (FDP, 65'784 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
St. Gallen: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Schwyz: Alex Kuprecht (SVP, 24'695 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 24. November
Solothurn: Pirmin Bischof (CVP, 42'234 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
Tessin: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Waadt: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 10. November
Wallis: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 3. November
Zug: Peter Hegglin (CVP, 19'909 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
Zürich: Daniel Jositsch (SP, 216'679 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November


19:05
Spannende Ausgangslage im Berner Ständeratsrennen
Wer zum zweiten Wahlgang der Berner Ständeratswahlen antritt, wird erst am Montag respektive Dienstag klar. Die Exponenten der Berner Parteien sagten am Sonntag alle, zuerst müsse man miteinander reden.

Der amtierende SP-Ständerat Hans Stöckli sagte, am Montag sei ein Gespräch mit den Grünen vereinbart. Das bestätigte der Co-Präsident der Berner Grünen, Jan Remund.

Dasselbe bei den Bürgerlichen: Laut SVP-Kandidat Werner Salzmann wird es am Montag ein Treffen der bürgerlichen Parteien des Kantons Bern zu dieser Frage geben. Am Dienstag werde kommuniziert. Auch BDP-Ständeratskandidatin Beatrice Simon sprach von einem solchen Treffen.

Laut Remund von den Grünen haben SP und Grüne vereinbart, dass der aussichtsreichste Kandidat der beiden Parteien zum zweiten Wahlgang antritt. Das müsse nicht unbedingt Stöckli sein, sagte Remund. Er sei davon ausgegangen, dass Stöckli einen grösseren Vorsprung auf die Kandidatin der Grünen, Regula Rytz, aufweisen würde. «Man muss zumindest diskutieren» so Remund. (sda)
19:03
Die zweiten Hochrechnungen analysiert
So schätzt Politologin Sarah Bütikofer die zweiten Hochrechnungen ein.
19:01
Tessiner Grüne ziehen erstmals in den Nationalrat ein
Mit Greta Gysin erobert die Grüne Partei des Tessins erstmals in der Geschichte einen Sitz im Nationalrat. Die Lega verliert einen ihrer beiden Sitze.Mit 19'952 Stimmen schaffte die 36-jährige Gysin zwar insgesamt das zweitschlechteste Resultat der acht Nationalratsmitglieder, lag damit aber noch vor dem Bisherigen Marco Chiesa (SVP), der 18'900 Stimmen auf sich vereinen konnte.Der erste Grüne Nationalratssitz für den Kanton Tessin geht auf Kosten der Lega. In der am rechten Rand agierenden Partei schaffte Roberta Pantani die Wiederwahl in den Nationalrat nicht.Sowohl Gysin als auch Chiesa kandidieren zusätzlich für den freiwerdenden Ständeratssitz von Fabio Abate (FDP). Da keiner der Ständeratskandidaten das absolute Mehr erreicht hat, braucht es einen zweiten Wahlgang am 17. November. (sda)
18:41
Roger Köppel verzichtet eventuell auf zweiten Wahlgang
SVP-Ständeratskandidat Roger Köppel ist allenfalls bereit, nicht in den zweiten Wahlgang für den Zürcher Ständerat zu steigen. «Für mich gilt: Thema vor Posten», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Partei werde die Ausgangslage analysieren und dann – voraussichtlich am Donnerstag – über die weitere Strategie entscheiden. Sein Wahlkampf sei aber jetzt schon ein Erfolg gewesen. Als Wahlkampflokomotive der SVP «habe er geholfen, den befürchteten Absturz der Partei im Nationalrat abzuwenden».
18:40
Das ist die SRF-Reporterin des Tages
Valentina de Vos ist SRF-Korrespondentin im Tessin. Sie erklärt die heutigen Tessiner Sitzverschiebungen im Parlament einfach und verständlich im Stile von Benissimo. Alles Marke Eigenbau!
Waadt: Es wird ein zweiter Wahlgang nötig
von Camillemarlene
Jetzt sind die Resultate für den Kanton Waadt im Ständerat definitiv: Es gibt einen zweiten Wahlgang im November. Im ersten Wahlgang schafft niemand das absolute Mehr. Die Grüne Adèle Throrens landet mit 39,9% der Stimmen auf dem ersten Platz, die SP-Kandidatin Ada Marra folgt mit 39,66% der Stimmen. Olivier Français (FDP) ist Dritter mit 29,23% der Stimmen.
GLP-Grossen schliesst Angriff auf FDP-Bundesratssitz nicht aus
von corsin.manser
Die GLP gehört ebenfalls zu den grossen Gewinnerinnen. Parteipräsident Grossen schliesst gegenüber SRF einen grünen Angriff auf den FDP-Bundesratssitz nicht aus. «Wir haben noch nie mit den Grünen darüber eine Diskussion geführt. Nach den endgültigen Resultaten müssen wir das nüchtern betrachten», so Grossen. Bei solchen Verschiebungen müsse man die Zusammensetzung des Bundesrates anschauen.
18:32 Uhr: Glättli fordert einen Grünen-Bundesratssitz
von Christoph Bernet
Der Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli spricht von einer Grünen Lawine und fordert als Konsequenz einen Bundesratssitz für seine Partei.
18:33
Das sagen die ParteipräsidentInnen zum Wahlausgang
In ihren Eröffnungsstatements in der Elefantenrunde auf SRF, erklären die Präsidentinnen und Präsidenten der grossen Parteien ihre Sicht auf den Wahlausgang. Zusammengefasst, ist Regula Rytz von den Grünen überwältigt, Petra Gössi ist nicht wegen der Wahlen auf den Klimazug aufgesprungen, Christian Levrat ist froh, dass die Grünen den Verlust der SP auffangen, Gerhard Pfister findet seine Partei darin bestätigt, besser zu sein als die Prognosen und Albert Rösti sagt, dass seine Partei gegen höhere Steuern und Abgaben ist.
Klimagipfel der Parteien
von corsin.manser
Nun geht es in der Elefantenrunde um die Inhalte, welche in der nächsten Legislatur behandelt werden sollen. Regula Rytz kündet einen Klimagipfel an, den sie gerne mit sämtlichen Parteien abhalten will. Das finden offenbar alle eine gute Idee. Auch Albert Rösti meint, dass er daran gerne teilnehmen wird.
18:23
Bern: Überraschung im Ständeratsduell
Die beiden Berner Ständeratssitze werden erst in einer Stichwahl am 17. November vergeben. Im ersten Wahlgang schaffte niemand das absolute Mehr. Das rot-grüne Duo holte am Sonntag die meisten Stimmen. Hans Stöckli (SP) belegte den ersten Platz mit 122'263 Stimmen vor Regula Rytz (Grüne) mit 119'960 Simmen.


Ganz knapp dahinter folgte mit 119'630 Stimmen der SVP-Mann Werner Salzmann. Die Kandidatin der BDP, Beatrice Simon, schnitt überraschend schlecht ab und musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Sie erhielt 82'283 Stimmen. (sda)
Grüne liebäugeln mit Bundesratssitz von FDP
von corsin.manser
Es kommt die Frage auf nach einem grünen Bundesratssitz. Regula Rytz sagt: «Es nimmt mich Wunder, was meine Kollegen dazu sagen. Das ist eine der grössten Verschiebungen in unserem Land. Von dem her denke ich, dass der Bundesrat, so wie er heute zusammengesetzt ist, nicht mehr den Kräfteverhältnissen entspricht. Wir sehen ganz klar, aufgrund des heutigen Resultates, dass wir Anspruch auf einen Bundesratssitz haben.» Rytz sagt, wenn ein Sitz angegriffen werden müsse, dann sei es der Sitz der FDP.
Jetzt startet die Elefantenrunde
von corsin.manser
Nach der bereits sehr aussagekräftigen zweiten Hochrechnung geben die Parteipräsidenten bei SRF in der sogenannten Elefantenrunde Auskunft.Die grosse Gewinnerin Regula Rytz von den Grünen sagt: «Das ist schon fast ein Erdrutschsieg. Ich bin überglücklich.»SP-Levrat meint: «Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Als Parteipräsident bin ich mit meiner Partei nicht ganz zufrieden, aber ich gehe davon aus, dass wir ein deutlich progressiveres Parlament haben werden.»Petra Gössi von der FDP sagt: «Wenn wir die Verluste der anderen Parteien anschauen, stehen wir zwar mit nassen Füssen da, aber es hätte uns schlimmer treffen können.» SVP-Rösti: «Wir bleiben trotz der ganzen Klima-Diskussion die stärkste Partei. Aber Minus 11 Sitze ist eine Niederlage, das gilt es zu anerkennen.»CVP-Pfister ist zufrieden: «Wir bleiben die stärkste Mitte-Partei im Nationalrat. Ich traue aber der Hochrechnung noch nicht ganz.»
17:59
Historischer Sitzgewinn für die Grünen erwartet
Die zweite nationale Hochrechnung ist da – und sie prognostiziert historische Sitzgewinne für die Grüne Partei. Sie legt 16 Sitze zu und hat neu deren 27. Grosse Zugewinne macht auch die GLP: Sie legt 8 Sitze zu und hat neu 15. Die restlichen Parteien büssen Sitze ein: SVP 54 Sitze (-11), SP 39 (-4), FDP 29 (-4), CVP 26 (-2), BDP 3 (-4)Bisher galt der Zuwachs von 15 Sitzen im Parlament der SVP von 1999 als grösster Wahlsieg einer Partei in der Schweizer Geschichte.Die prozentuale Veränderung:
17:53
Die Übersicht
Hier findest du einen Überblick über sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten, die bisher gewählt wurden:
17:44 Uhr: Das sagt die erste Zuger Nationalrätin zu ihrem Wahlerfolg
von Jara Helmi
Manuela Weichelt-Picard von der Alternativen Zug wurde heute als erste Frau überhaupt in den Nationalrat gewählt. Was das für sie bedeutet, beantwortete Sie im Interview:
17:45
«Innerhalb des Rot-Grünen Lagers wurden Stimmen getauscht»
Grosse Überraschung im Kanton Bern: Die SP verliert nach ersten Hochrechnungen zwei Sitze. Dabei hatte man im Vorfeld damit gerechnet, dass die SP sich halten könne und die Grünen weiter zulegen. Politologe Adrian Vatter gibt seine Einschätzung zu den neusten Hochrechnungen.

17:36
«Politik mit mehr Einfluss» – Jürg Grossen über den Wahlerfolg der GLP
17:33
Schafft die Klimatologin in der Waadt den Weg in den Nationalrat?
17:32
Lukas Golder ruft historischen Wahlsieg für die Grünen aus
Bisher galt der Zuwachs von 15 Sitzen im Parlament der SVP von 1999 als grösster Wahlsieg einer Partei in der Schweizer Geschichte. Nun scheinen die Grünen diesen Zuwachs-Rekord einzustellen. SRF-Experte und GfS-Demoskope Lukas Golder geht davon aus, dass die Grünen zwischen 16 und 17 Sitzen dazugewinnen werden.
17:30
«Es braucht jetzt einen Pakt aller Parteien»
Seine Partei ist die grosse Gewinnerin der heutigen Wahl: Nun plädiert der Fraktionspräsident der Grünen, Balthasar Glättli, für mehr Kooperation im Parlament:

Quo vadis, BDP?
von Peter
Für die BDP dürfte es ein bitterer Tag werden. Im Nationalrat droht ein Absturz von sieben auf drei Sitze. Jene in Aargau und Graubünden sind bereits weg, und auch in Zürich und Bern sieht es schlecht aus. Ob die Berner Regierungsrätin Béatrice Simon den einzigen Ständeratssitz der Partei verteidigen kann, ist ebenfalls alles andere als sicher. Die Fraktionsstärke ist damit wohl futsch, die BDP muss anderswo Anschluss suchen. Der Niedergang ist einerseits schade, nicht zuletzt wegen des originellen Wahlkampfs. Andererseits hat die BDP ihre Unentbehrlichkeit im hiesigen Parteiengefüge nie unter Beweis stellen können. Ihre Zukunft ist mehr als ungewiss.
Waadt: Auch hier legen die Ökoparteien massiv zu
von dickmo
Auch die erste Hochrechnung aus der Waadt zeigt ein bekanntes Bild: Grüne (+7,5 Prozentpunkte) und die GLP (+4,6) legen massiv zu. Ihre Gewinne gehen vor allem auf Kosten der SVP (-5,2), der FDP (-2,7) und der SP (-1,9).
17:09
Es zeichnet sich eine tiefere Wahlbeteiligung ab
Weniger Personen als vor vier Jahren dürften sich an der Wahl beteiligt haben. Die SRG-Hochrechnung geht von 47,3 Prozent Wahlbeteiligung aus. Das wären rund 1,2 Prozentpunkte weniger als 2015. Damals gingen 48,5 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne.

Von den bereits ausgezählten Kantonen hat Nidwalden die höchste Wahlbeteiligung. Allerdings ging auch dort nur wenig mehr als die Hälfte der Wahlbevölkerung an die Urne (50,4 Prozent). Am tiefsten lag die Wahlbeteiligung in Glarus mit 39,3 Prozent. (sda)
17:06
«Die Grüne Welle findet auch in ländlichen Regionen im Kanton Bern statt»
Nach ersten Hochrechnungen im Kanton Bern liegen im Ständeratsrennen Werner Salzmann, Hans Stöckli und Regula Rytz an der Spitze. Zu diesem Zeitpunkt kommt gerade der Erfolg der Grünen Politikerin für Politologe Adrian Vetter überraschend.

17:05 Uhr: Flavia Kleiner hofft auf eine bessere Demokratie – mit mehr Frauen
von Christoph Bernet
17:02
Graubünden neu mit drei Frauen im Nationalrat
Für den Kanton Graubünden stehen neu neben zwei Männern drei Frauen: Magdalena Martullo-Blocher (SVP), Sandra Locher Benguerel (SP) und Anna Giacometti (FDP). Und so jubelte Sandra Locher:



16:57
Die Blitzanalyse von Politologin Sarah Bütikofer
Grüne und Grünliberale im Plus, SVP und SP im Minus, das linke Lager wird insgesamt gestärkt, die rechtsbürgerlichen Parteien verlieren. Für watson verfolgt Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer den Wahlsonntag live im Bundeshaus. Das ist ihre Blitzanalyse zur ersten Hochrechnung.MOBILISIERUNGAlle Trendbefragungen im Vorfeld der Wahlen sahen diese beiden Parteien als Gewinnerinnen der Wahlen. Dies zeigte sich schon bei kantonalen Wahlen im Frühling 2019, dort haben Grün und GLP ebenfalls zugelegt, zum Teil ähnlich klar wie nun in der ersten Hochrechnung.Es ist wichtig für eine Partei, dass ihre Themen im Wahlkampf diskutiert werden und viel Medienaufmerksamkeit erhalten. Die Parteien profitieren, wenn ihre Kernthemen von der Wählerschaft als prioritär betrachtet werden.LINKSRUTSCH:Die SVP ist gemäss Hochrechnung nach wie vor die mit Abstand stärkste Partei, ihre Wählerstärke soll aber auf ungefähr die von Anfang 00er Jahre zurückgehen.Das linke Lager gewinnt deutlich, denn die Gewinne der Grünen sollten die Verluste der SP klar auffangen können, so dass unter dem Strich eine Stärkung der Linken resultiert.Die politische Mitte bliebt gemäss der ersten Hochrechnung stabil, mit klaren Verschiebungen der FDP zur GLP. Liberal bliebt liberal, wird aber grün.FRAUENMOBILISIERUNGAuf Grund der Hochrechnung, die nur über die Parteienstärken Einschätzungen abgibt, ist das schwierig zu beurteilen. Aber dennoch gibt es schon Anzeichen, die für eine Mobilisierung nicht nur der umweltaffinen Wählerschaft sprechen, sondern auch der Frauen. Linke Parteien fischen im gleichen Teich, aber das Elektorat der Grünen ist in der Regel sogar noch etwas weiblicher als das anderer linker Parteien, zudem ist die Wählerschaft der Grünen auch in der Tendenz noch jüngerer als andere linke Wählerschaften.In der bürgerlichen Mitte zeigt sich ebenfalls, dass die FDP, eine klare Männerpartei, verliert, die GLP legt hingegen stark zu, eine Partei, die von Frauen und Jungen ebenfalls gut gewählt wird. Auch die CVP ist stabil, deren Wählerschaft auch eher ausgeglichen ist.
16:56
Zürich: Jositsch (SP) wiedergewählt, Noser muss in den zweiten Wahlgang
Grund zur Freude hat nach den Zürcher Ständeratswahlen erst der bisherige Ständerat Daniel Jositsch (SP): Er ist als einziger der Kandidierenden wiedergewählt worden. Die anderen müssen sich am 17. November einem zweiten Wahlgang stellen.Jositsch holte 216'679 Stimmen und schaffte damit das absolute Mehr von 183'919 Stimmen problemlos. Ob sein bisheriger Ständeratskollege Ruedi Noser (FDP) ebenfalls wiedergewählt wird, ist offen. Er landete zwar auf dem zweiten Platz, verfehlte mit seinen 141'700 Stimmen aber das absolute Mehr deutlich.Sein Wahlziel verfehlt hat auch SVP-Nationalrat Roger Köppel. Er landete mit 107'528 Stimmen auf dem dritten Platz. Köppel wird am Donnerstag kommunizieren, ob er auch beim zweiten Wahlgang antritt.Hinter Köppel landen die Grüne Marionna Schlatter mit 95'142 Stimmen und GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser mit 80'450 Stimmen, die überraschenderweise hinter Schlatter landet. Interessant dürfte werden, welche dieser beiden Öko-Vertreterinnen sich für den zweiten Wahlgang zurückzieht.
16:52
Bern: SVP, SP und BDP mit Sitzverlusten, Grüne legen zu
Im Kanton Bern droht der SVP und der SP der Verlust von je zwei Sitzen. Die BDP könnte ein Mandat preisgeben müssen. Das zeigt die Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG.Zwei Sitze zulegen könnten demnach die Grünen, die Grünliberalen und die EDU je einen. Die neue Sitzverteilung würde demnach so lauten: SVP 7, SP 4, Grüne 4, Grünliberale 3, FDP 2, BDP 2, EVP 1, EDU 1. Der Kanton Bern kann nur noch 24 Sitze vergeben, einen weniger als bisher.Das Endergebnis wird Staatsschreiber Christoph Auer voraussichtlich zwischen 22 und 23 Uhr im Berner Rathaus verkünden. (sda)
Grüne Welle auch im Ständerat
von Peter
Die Grünen sind auch in der kleinen Kammer im Vormarsch. Die zweite grosse Überraschung nach Glarus ist der Sitzgewinn in Neuenburg zu Lasten der SP. Neuenburg ist neben Jura der einzige Kanton, in dem die Ständeräte im Proporz gewählt werden. Im Baselbiet liegt Maya Graf (Bild) knapp vor SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, der sich Hinblick auf den zweiten Wahlgang zurückziehen dürfte. Chancen auf einen Sitzgewinn haben die Grünen auch in Waadt, womit zusammen mit Genf fünf Sitze möglich sind.
16:43 Uhr: Im Kanton Waadt knacken die Frauen beinahe die 40%-Marke
von Camillemarlene
Aargau: SP und CVP schnappen sich je einen Sitz
von Adrian Eng
Im Aargau gewinnen SP, EVP und CVP – SVP, FDP und BDP verlieren: Die SP und CVP gewinnen je einen zusätzlichen Sitz. Die FDP und SVP verloren je einen Sitz. Die BDP musste ihren einzigen Sitz an die EVP abgeben. Grüne und GLP steigern ihre Wahlanteile, stagnieren jedoch bei je einem Sitz.

16:43
Graubünden: Martullo schafft Wiederwahl, Heinz Brand abgewählt
Im Kanton Graubünden haben die Nationalratswahlen mit grösseren Verschiebungen geendet. Das links-grüne Lager holte einen zweiten Sitz. Die Nationalräte Heinz Brand (SVP) und Duri Campell (BDP) wurden abgewählt. Die FDP ist nach acht Jahren zurück in der Grossen Kammer. Magdalena Martullo-Blocher bleibt im Nationalrat.Magdalena Martullo-Blocher (SVP), bisher, mit 23'942 StimmenMartin Candinas (CVP), bisher, mit 23'143 StimmenJon Pult (SP), neu, mit 17'954 StimmenSandra Locher Benguerel (SP), neu, mit 9'567 StimmenAnna Giacometti (FDP), neu, mit 6'932 Stimmen
16:41 Grüne erobern Ständeratssitz der SP in Neuenburg
Überraschung bei den Ständeratswahlen im Kanton Neuenburg: Die Grüne Céline Varra hat mit 10'035 Stimmen den Sitz der Sozialdemokraten erobert. Die SP-Kandidatinnen Silvia Locatelli und Martine Docourt Ducommun lagen mit 8641 bzw. 8274 Stimmen auf Platz fünf und sieben. (sda)

16:39
Freiburg: Grüne schnappen sich einen SP-Sitz
Im Kanton Freiburg könnten die Grünen ihren ersten Nationalratssitz auf Kosten der SP holen. Die übrigen Parteien dürften ihre Sitze verteidigen.

Nach Auszählung von 131 der 137 Gemeinden dürfte Gerhard Andrey von den Grünen der SP einen ihrer beiden Sitze abjagen. Demnach dürfte bei den Sozialdemokraten einzig die bisherige Valérie Piller Carrard wiedergewählt werden. Ursula Schneider Schüttel würde abgewählt.

Die SVP dürfte ihre beiden Sitze mit den Bisherigen Pierre-André Page und Jean-François Rime verteidigen. Die CVP hält ebenfalls ihre beiden Sitze. Nebst der Bisherigen Christine Bulliard-Marbach ist noch offen, wer die Nachfolge des zurückgetretenen Dominique de Buman antritt.

Die FDP wiederum dürfte ihren einzigen Sitz mit dem Bisherigen Jacques Bourgeois verteidigen. Der Kanton Freiburg verfügt über insgesamt sieben Nationalratssitze. (sda)
16:38
St.Galler SVP und CVP verlieren je einen Sitz im Nationalrat
Die SVP und die CVP verlieren im Kanton St.Gallen je einen Sitz im Nationalrat. Zu den Gewinnern gehören Grüne und GLP, die je einen Sitz erobern. Die 12 St.Galler Nationalratssitze verteilen sich neu wie folgt: 4 SVP, 2 CVP, 2 FDP, 2 SP, 1 Grüne, 1 GLP. (sda)

16:29
Bern: BDP steht vor dem Verlust des Ständeratssitz
Die BDP droht ihren Berner Ständeratssitz zu verlieren. Die amtierende Beatrice Simon schneidet in den fünf bislang ausgezählten Verwaltungskreisen schlechter ab als erwartet.


Beatrice Simon (links), im Wahlkampf.

Sie liegt mit rund 24'000 Stimmen nur auf Platz 4. Die Nase vorn hat der SVP-Mann Werner Salzmann, der mit 39'600 Stimmen das absolute Mehr nur knapp verfehlt. Auf den nächsten Rängen folgen der Bisherige Hans Stöckli (SP) mit knapp 28'000 und die Grüne Regula Rytz mit gut 25'000 Stimmen.

Rytz hält sich in den ländlichen Gebieten unerwartet gut. Beobachter warten nun gespannt auf die ausstehende Resultate, vor allen Dingen aus den Städten Biel und Bern. (sda)
16:25
Erstmals ein Grüner Nationalrat aus dem Tessin
Die Grüne Welle scheint auch das Tessin zu erfassen: Laut einer RSI-Hochrechnung ist es wahrscheinlich, dass die Tessiner Grünen erstmals einen Nationalratssitz erobern. Verliererin wäre in diesem Fall die CVP.

Laut Hochrechnung verliert die CVP im Kanton Tessin im Vergleich zu den Wahlen 2015 gut drei Prozent Wähleranteil, während die Grünen um gut acht Prozent zulegen. Noch deutlicher verliert gemäss der Hochrechnung die Lega (-4,8 Prozent). Sie profitiert jedoch von der Listenverbindung mit der SVP.

Gemäss der RSI-Hochrechnung käme es somit zu einer Verschiebung in der Tessiner Nationalratsdelegation: Während die FDP und die Lega weiterhin zwei Abgeordnete nach Bern schicken könnten, käme die CVP nur noch auf einen statt der bisherigen zwei Nationalratssitze. SVP und SP hätten weiterhin je einen Sitz, während die Grünen zum ersten Mal in der Geschichte des Kantons Tessin ins Nationale Parlament einzögen. (sda)

Kein guter Tag für SP und FDP
von Peter
Die Grünen sind die ganz grossen Sieger der Wahlen 2019. Sie legen in der ersten nationalen Hochrechnung deutlich stärker zu als in den Umfragen. Ungetrübt ist die Freude im linken Lager trotzdem nicht, denn die zusätzlichen Gewinne gehen auf Kosten der SP, die stärker verliert als erwartet. Sie muss vor allem mit schmerzhaften Sitzverlusten im Nationalrat rechnen. Gleiches gilt für die FDP, während die SVP den Schaden in Grenzen halten könnte. Freude herrscht bei der CVP, sie dürfte erstmals seit 40 Jahren wieder Wähleranteile gewinnen.
16:16
Was die erste Hochrechnung zeigt
Die Grünen sind die grossen Sieger der Nationalratswahlen. Laut der ersten Hochrechnung können sie ihren Wähleranteil um 5,6 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. steigern. Die Grünliberalen legen um 3 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent zu.

Die Grünen würden damit die CVP überholen und wären neu die viertstärkste Partei. Die SVP würde die stärkste Kraft bleiben. Sie verliert gemäss der Hochrechnung aber 3,1 Prozentpunkte und kommt noch auf 26,3 Prozent - ungefähr gleich viel wie 2011.

Teilweise gewinnen die Grünen auf Kosten der SP. Die SP verliert 2,3 Prozentpunkte und kommt noch auf 16,5 Prozent, die FDP kommt mit minus 1,2 Prozentpunkten auf 15,2 Prozent. Die CVP verliert leicht um 0,4 Prozentpunkte und kommt auf 12 Prozent, die BDP erreicht 2,4 Prozent. Das Ausmass der Verschiebungen sei gross, sagte Lukas Golder von gfs.bern im Schweizer Fernsehen SRF.
16:11
Schwyz: Alle bisherigen Nationalräte wiedergewählt
Die vier Schwyzer Nationalräte dürfen für eine weitere Legislatur nach Bern. Die Bisherigen haben die Wahl ohne Probleme geschafft. Die Linke bleibt aussen vor.

Am meisten Stimmen holte der bisherige SVP-Nationalrat Marcel Dettling (21'716), gefolgt FDP-Nationalrätin und Parteipräsidentin Petra Gössi (20'980). SVP-Nationalrat Pirmin Schwander landete mit 20'829 Stimmen auf dem dritten Platz. Deutlich zurück lag der vierte Wiedergewählte, CVP-Nationalrat Alois Gmür, mit 14'194 Stimmen.

Nach der Abwahl von Andy Tschümperlin (SP) 2015 bleiben die Linken im Kanton Schwyz eine weitere Legislatur ohne Vertretung in Bern. Der Listenverbindung von SP und Grünen war kein Erfolg beschieden. (sda)
Das sagt Amstutz zur SVP-Schlappe
von corsin.manser
Die SVP verliert gemäss der ersten nationalen Hochrechnung rund drei Prozentpunkte. Adrian Amstutz, Wahlkampfleiter der SVP, sagt gegenüber SRF: «Die SVP ist nach wie vor die wählerstärkste Partei.» Den Verlust begründet er wie folgt: «Das ist der Hype, der momentan läuft, wenn man berücksichtigt, was da alles auf uns hereintrommelt, ist das nicht weiter verwunderlich. Dieses Resultat wird sich in den kommenden Wahlen wieder korrigieren.»
15:58
Die grüne Welle ist Tatsache
Die erste nationale Hochrechnung liegt vor: Grüne +5,6 Prozentpunkte GLP +2,9, CVP +0,4, FDP -1,2BDP -1,7SP -2,4SVP -3,1
15:55
Wallis: Zweiter Wahlgang für den Ständerat
Bei den Ständeratswahlen im Wallis kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Keiner der acht Kandidaten erhielt die absolute Mehrheit von 58'692 Stimmen. Beat Rieder und Marianne Maret (CVP) liegen vor Mathias Reynard (SP). Die Wahlbeteiligung lag bei 55,01 Prozent. (sda)
15:53
Bern: SVP-Kandidat liegt vorne
Im Kanton Bern hat nach Auszählung der ersten drei Wahlkreise bei den Ständeratswahlen SVP-Mann Werner Salzmann die Nase vorn. Dahinter folgen der bisherige SP-Ständerat Hans Stöckli sowie Beatrice Simon (BDP) und Regula Rytz (Grüne).

Bei den ersten ausgezählten Wahlkreisen handelt es sich um das Seeland, Interlaken-Oberhasli und den Oberaargau. Alle drei Kreise sind eher ländlich geprägt. Noch nicht ausgezählt sind jedoch die bevölkerungsstarken städtischen Wahlkreise.

Die Stimmbeteiligung in den bisher ausgezählten Kreisen liegt bei 44 Prozent. (sda)
Grüne glänzen in Neuenburg
von corsin.manser
Im Kanton Neuenburg schaffen die Grünen voraussichtlich ein Glanzresultat. Sie können ihren Wähleranteil gemäss Hochrechnung um 11,7 Prozent steigern und kommen neu auf 21 Prozent. Somit würden die Grünen den Nationalratssitz der SVP erobern.
Weitere Prominente Opfer
von Adrian Eng
Der Kanton Zürich hat eine erste Hochrechnung zu gewählten und nicht gewählten Kandidierenden veröffentlicht. Diese zeigt, dass das Comeback von Christoph Mörgeli (SVP) wohl nicht klappen dürfte.

Kein Ticket nach Bern gibt es gemäss Hochrechnung auch für den Milieu-Anwalt Valentin Landmann. Er muss sich wohl mit seinem Amt als Zürcher SVP-Kantonsrat zufrieden geben.

Bitter ist der Wahlausgang für den bisherigen SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Gemäss Hochrechnung verliert er sein Amt.

Abgewählt wird voraussichtlich auch Gewerbeverbandspräsident Hans-Ulrich Bigler (FDP). Er erlangte mit der «No Billag»-Initiative nationale Bekanntheit. (sda)
15:45
Regula Rytz: «Die erste Bilanz ist sehr positiv»
Besonders im Fokus steht heute Regula Rytz, Parteipräsidentin Grüne Schweiz und Ständeratskandidatin. Die Klima-Bewegung verschaffte ihrer Partei einen Höhenflug. Regula Rytz selbst bleibt aber eher vorsichtig: «Es kann noch viel passieren.»

15:35
St.Gallen zweiter Wahlgang für beide Ständeratssitze
Im Kanton St.Gallen kommt es bei den Ständeratswahlen zu einem zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen erreichten die beiden bisherigen Ständeräte Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP). (sda)
Ex-Juso-Chef Fabian Molina laut Hochrechnung abgewählt
von Christoph Bernet
Die zweite Hochrechnung aus dem Kanton Zürich bestätigt die Tendenzen der ersten. Die SP stürzt um fast 5 Prozent ab, die grossen Gewinner heissen GLP und Grüne. Bei den Sitzen würde die SP 3 ihrer 9 Mandate einbüssen, die GLP verdoppelt ihre Sitzzahl von 3 auf 6, die Grünen legen von 2 auf 5 zu. In den Reihen der SP würden Stand jetzt Fabian Molina und Martin Naef abgewählt. Doch noch sind die Daten der Hochrechnung mit Vorsicht zu geniessen.
15:30
Grossandrang vor dem Rathaus in Basel-Stadt
Das Rathaus in Basel ist am Sonntagmorgen überfordert. Kurz vor Schliessung der Urne war die Schlange vor dem Wahllokal noch derart lang, dass die Verkündung der Ergebnisse nach hinten verschoben werden musste.

Frauenwahl: Für «Helvetia ruft!» ist es noch ein weiter Weg
von Helene Obrist
Die Bewegung «Helvetia ruft!» hat sich dafür eingesetzt, dass in diesem Jahr mehr Frauen auf den Listen stehen. Sie haben es geschafft: Noch nie gab es so viele weibliche Kandidatinnen – über 40 Prozent der Listenplätze konnten mit Frauen gefüllt werden. «Heute ist Zahltag», so die Gründerin der überparteilichen Organisation «Helvetia ruft!» Katrin Bertschy gegenüber dem SRF. Doch für Bertschy ist dies erst der Anfang. Es sei noch ein weiter Weg, bis die Frauen gleich gute Chancen hätten, ins Parlament gewählt zu werden wie Männer.
Freiburg: Levrat muss überraschend in den zweiten Wahlgang
von Adrian Eng
Im Kanton Freiburg wird die Ständevertretung erst im zweiten Wahlgang am 10. November bestimmt. Favoriten sind die beiden Bisherigen, Christian Levrat (SP) und Beat Vonlanthen (CVP). Sie belegten am Sonntag die beiden Spitzenplätze.

Am meisten Stimmen erzielte Christian Levrat, der Präsident der SP Schweiz. Er gehört dem Ständerat bereits seit März 2012 an. Damals gewann er die Ersatzwahl für den in den Bundesrat gewählten Alain Berset. An zweiter Stelle liegt Beat Vonlanten (CVP), der vor vier Jahren in die kleine Kammer gewählt worden war.

Hinter die beiden Bisherigen platzierten sich Johanna Gapany (FDP) und Pierre-André Page (SVP) an dritter und an vierter Stelle. (sda)
15:20
Bislang 9 Sitze mehr für die Ökoparteien
Drei Sitze für die GLP:

Sechs Sitze für die Grünen:

Grüne auf Erfolgskurs im Thurgau
von corsin.manser
Auch im Kanton Thurgau zeichnet sich eine Überraschung ab. Die Grünen können gemäss Hochrechnung ihren Wähleranteil verdoppeln und kommen neu auf über zehn Prozent. Dies wird voraussichtlich für einen Sitz im Nationalrat reichen, die Verliererin wäre die FDP. Stärkste Partei im Kanton bleibt trotz Verlusten die SVP, welche ihre drei Sitze verteidigen dürfte.
15:14
Solothurn: Verliert die SP einen Sitz an die Grünen?
Sitzverschiebungen sind gemäss einer ersten Hochrechnung auch im Kanton Solothurn zu erwarten: Die Grünen scheinen sich auf Kosten der SP einen Sitz zu schnappen. Dies, nachdem sie 5 Prozentpunkte an Wählerstimmen zugelegt haben:
Gute Perspektiven für die CVP
von Peter
Die CVP wurde in den letzten Jahrzehnten mächtig gerupft. Die bisherigen Ergebnisse aber deuten darauf hin, dass sie dieses Jahr besser als erwartet abschneiden könnte. In Uri hat sie den einzigen Sitz im Nationalrat erobert, erstmals seit 1911. In den meisten anderen Kantonen zeichnet sich eine Wahrung des Besitzstandes ab, ebenso im Ständerat.


Dafür muss die BDP wie befürchtet mit einem massiven Aderlass rechnen. Sie könnte vier ihrer sieben Sitze im Nationalrat einbüssen, in Aargau, Bern, Graubünden und Zürich.
15:01
Zürich: «Die Grünen haben Wähler von der SP erhalten»
Die erste Hochrechnung für den Kanton Zürich zeigt überraschend, dass neben der SVP die SP zu den grossen Verlierern zählt. Der Politologe Andreas Ladner analysiert die Zahlen.

Luzern: Es kommt zum zweiten Wahlgang im Ständerat
Bei den Ständeratswahlen im Kanton Luzern ist Damian Müller (FDP) im ersten Wahlgang bestätigt worden. Bei einem absoluten Mehr von 65'476 Stimmen, kam Müller auf 65'784 Stimmen. Der knapp 35-Jährige kann damit seine zweite Amtszeit im Ständerat in Angriff nehmen.

Von den weiteren Kandidaten schaffte zwar niemand das absolute Mehr. Die CVP ist bei der Verteidigung ihres Ständeratssitzes aber auf Kurs: Die 55-jährige Geschäftsführerin und Nationalrätin Andrea Gmür (CVP) kam mit 54'861 Stimmen auf den zweiten Platz. Die CVP hatte mit der FDP eine gemeinsame Liste gebildet. Überraschend deutlich zurück blieb der 56-jährige Unternehmer und Nationalrat Franz Grüter (SVP) mit 38'358 Stimmen.


Zürich: GLP-Co-Präsidentin gibt sich überrascht
von Marius Egger
Die Grünliberalen sind gemäss 1. Hochrechnung im Kanton Zürich mit fast 7 Prozentpunkten die grossen Sieger. Mit diesem Resultat habe die Partei überhaupt nicht gerechnet, sagte die sichtlich bewegte Co-Präsidentin der Zürcher GLP, Corina Gredig. Im besten Fall habe man den Gewinn von drei bis vier Prozentpunkten erwartet – nun seien es doppelt so viele.
Basel: SVP-Frehner gibt seinen Sitz verloren – «Da ist nichts mehr zu holen»
von Adrian Eng
Die SVP ist die grosse Wahlverliererin in Basel-Stadt. Nach der Auszählung der brieflichen Stimmen – die meist rund 95 Prozent ausmachen – gibt Nationalrat Sebastian Frehner seinen Sitz verloren.

«Wir sind Opfer des schweizweiten Trends hin zu den Grünen, der sich in Basel-Stadt offensichtlich besonders stark gezeigt hat», sagte der Frehner in einer ersten Reaktion. «Der Sitz ist weg, da wird es auch nach den persönlich abgegebenen Stimmen nichts mehr zu holen geben.»
14:50
Tessin: Grüne legen zu
Gemäss SRG-Hochrechnung gewinnen die Grünen im Tessin acht Prozentpunkte mehr als 2015 und dürfen somit auf einen Nationalratssitz hoffen. Einen Sitz verlieren wird wohl die CVP.


Für die FDP könnte es ein bitterer Wahlsonntag werden
von Christoph Bernet
Lange lief es den Freisinnigen sehr gut während dieser Legislatur. Sie gewannen in kantonalen Wahlen Sitze hinzu und lagen in Umfragen über ihrem Ergebnis von 2015 - erst im jüngsten SRG-Wahlbarometer sackten sie ab. Jetzt sieht es aus, als würde die FDP einige Sitzverluste einfahren. Gemäss Hochrechnung verliert sie in St.Gallen, Luzern und Zürich und Genf je einen Sitz. In Appenzell Ausserrhoden hat sie den erhofften Sitzgewinn verpasst. Immerhin könnte sie im Kanton Graubünden nach acht Jahren Pause wieder einen Nationalratssitz erobern.
Und so sieht unser Essen aus …
von dickmo
Die Helden der Arbeit sind an diesem Tag nicht nur die Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler, sondern auch die Journalistinnen und Journalisten. Sie gehören anständig genährt. Auch @watson_news:

14:46
St.Gallen: Ökoparteien gewinnen je einen Sitz – SVP und FDP verlieren
Die Grünen und die Grünliberalen gewinnen im Kanton St.Gallen gemäss der ersten Hochrechnung je einen Nationalratssitz. Auf der anderen Seite verlieren die SVP und die FDP je ein Mandat. Die SVP bleibt aber stärkste Partei.

Die neue Sitzverteilung gemäss der SRF-Hochrechnung lautet: SVP 4 (-1), CVP 3, SP 2, FDP 1 (-1), Grüne 1 (+1), GLP 1 (+1). Damit würde das Wahlresultat von 2015 korrigiert. Damals hatten die Grünen und die GLP je ihren Sitz verloren, Gewinner waren die SVP und die FDP. (sda)
14:43
Aargau: Zweiter Wahlgang für den Ständerat
Im Kanton Aargau hat keiner der Kandidierenden das absolute Mehr erreicht – es kommt zu einem zweiten Wahlgang. Thierry Burkhart FDP und Hansjörg Knecht SVP liegen dabei deutlich vor Cédric Wermuth SP.



14:37
Luzern: SP schnappt sich einen Sitz, SVP und FDP verlieren
Im Kanton Luzern könnte die SP gemäss einer Hochrechnung der SRG im Nationalrat einen zweiten Sitz gewinnen. Verliererinnen der Wahlen wären demnach SVP und FDP.

Luzern hat neu nur noch neun und nicht mehr zehn Sitze im Nationalrat. Die CVP hätte weiterhin 3 Sitze. Die SVP würde einen Sitz verlieren und käme noch auf 2 Mandate. Einen Sitz abgeben müsste auch die FDP; sie hätte nur noch ein Mandat.

Gewinnerin der Wahlen wäre demnach die SP, die einen zweiten Sitz gewinnen könnte. Die Grünen hätten unverändert einen Sitz. (sda)
Zürich als Trendsetter?
von Peter
Die Zürcher Wahlen im Frühjahr geben jeweils den Takt für den eidgenössischen Wahlherbst vor. So lautet eine Art politische Binsenweisheit. Dieses Jahr trifft sie für den Kanton selbst nur bedingt zu, wenn man die erste Hochrechnung zum Nennwert nimmt. Die SVP hat im April 5,5 Prozent verloren und dürfte nun wesentlich besser abschneiden, dafür droht der SP ein mittleres Blutbad. Eine mögliche Erklärung: Das miese SVP-Ergebnis im Kanton hat die Basis mobilisiert, dafür glaubte die SP, die Wahlen im Schlafwagen absolvieren zu können. Die ganz grossen Gewinner dürften die Grünliberalen werden. Sie liegen vor FDP und Grünen auf Platz drei und könnten sechs Sitze holen, was nur kühne Optimisten für möglich hielten.
14:29 Uhr: Erste Hochrechnungen im Kanton Zug
von Jara Helmi
Die ersten Zwischenresultate von sieben von elf Gemeinden für die Wahl der Ständeräte liegen vor. Wie vermutet, haben die Frauen hier wenig Chancen. Der bisherige Peter Hegglin (CVP) führt mit 8285 Stimmen vor Heinz Tännler (SVP / 6850 Stimmen) und Matthias Michel (FDP / 6311 Stimmen). Tabea Zimmermann (Alternative Grüne) kommt auf 2695 und Barbara Gysel (SP) auf 2496. Das Zwischenergebnis von zehn von elf Gemeinden für den Nationalrat verspricht Gutes für die Frauen: Die Liste «Alternative – die Grünen und CSP» liegt auf dem dritten Platz mit 11'301 Stimmen und einem Anteil von 12.6%. Die Spitzenkandidatin der Alternativen Manuela Weichelt-Picard könnte somit als erste Frau in den Nationalrat einziehen. Die SVP führt mit 21'818 Stimmen (24.3%) und die CVP mit 17'805 (19.8) auf dem zweiten Platz.
14:25
Schnappen sich die Grünen im Thurgau einen Sitz der FDP?
Gemäss der ersten Hochrechnung im Kanton Thurgau verliert die FDP ihren Nationalratssitz an die Grünen. Die SVP verliert zwar, kann ihre drei Sitze aber halten. CVP und SP behalten je einen Sitz.

Die Hochrechnung wurde aufgrund der Ergebnisse von einem Viertel der Gemeinden erstellt, wie die Thurgauer Staatskanzlei kurz nach 14 Uhr in Frauenfeld bekannt gab. (sda)
14:16
Erste Hochrechnung aus Zürich: SP verliert mehr als SVP
Eine erste Hochrechnung aus dem Kanton Zürich liegt vor – mit einer grossen Überraschung: Die SP verliert 4,2 Prozentpunkte und damit deutlich mehr als die SVP (-1,7). Weniger überraschend ist der Gewinn der beiden Ökoparteien: Die Grünen holen sich 4,4 Prozentpunkte mehr, die GLP gar 6,8. Die beiden Parteien kommen dabei über 26 Prozent aller Stimmen.

Noch mit Vorsicht zu geniessen ist die Hochrechnung der Sitze. Bleibt es aber bei diesem Stand, verliert die BDP ihren Sitz im Kanton Zürich. Rosmarie Quadranti würde abgewählt.


14:14
Graubünden: Beide Ständeräte werden klar wiedergewählt
Im Kanton Graubünden sind die beiden Ständeräte Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) klar wiedergewählt worden. Die ehemaligen Regierungsräte vertreten die Interessen des Gebirgskantons in Bern seit acht Jahren.

Stefan Engler erzielte 30'033 Stimmen, Martin Schmid 26'629. Das absolute Mehr betrug 23'778 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,16 Prozent.

Herausforderer Jon Pult von der SP holte 15'230 Stimmen und verpasste das absolute Mehr deutlich. Auch SVP-Kandidatin Valérie Favre Accola hatte keine Chance auf einen Sitzgewinn. Sie erreichte 10'093 Stimmen. 7106 Stimmen entfielen auf die Grünliberale Géraldine Danuser. (sda)
14:02
Die Klimabewegung zeigt Wirkung
Eine Blitzumfrage zeigt deutlich, wie die Klimafrage bewegt. Davon dürften die Grünen profitieren, anders als 2011, als die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu keinem Aufschwung führte.

14:00
Uri: Heidi Z'graggen verteidigt CVP-Ständeratssitz
Bei den Bundesratswahlen hat es nicht geklappt, nun hat Heidi Z'graggen (CVP) als Ständerätin den Sprung nach Bern geschafft: Das Urner Stimmvolk wählte sie zur Nachfolgerin des abtretenden CVP-Ständerats Isidor Baumann. Die Wiederwahl schaffte Josef Dittli (FDP). (sda)
13:57
Genf wird grün
Im Kanton Genf sieht es für die Grünen gut aus. Sie sind daran, ihren 2015 verlorenen Sitz zurückzugewinnen. Sogar für einen dritten Sitz könnte es reichen. Nach 77 Prozent der ausgezählten Wahlzettel erhält die Partei 20,12 Prozent der Stimmen.



Neu würden laut vorläufiger Sitzverteilung das linke Bündnis Ensemble à Gauche und die Grünliberalen ins Bundeshaus einziehen. Das Mouvement Citoyen Genevois würde Bern nach zwei Legislaturperioden verlassen müssen. Auch die SP sowie die FDP würden je einen Sitz verlieren und somit noch jeweils zwei Nationalräte nach Bern entsenden.

Die SVP würde ihre beiden Sitze halten, genauso wie die CVP ihren einen Sitz. Der Kanton Genf hat aufgrund seines Bevölkerungszuwachs 2019 neu 12 statt 11 Sitze im Nationalrat. Die Wahlbeteiligung lag vorerst bei 35,93 Prozent.

Und auch bei den Ständeratswahlen liegt das Kandidatenduo von Rot-Grün vorn. Nach Auszählung von 95 Prozent der brieflichen Wahlzettel ist Lisa Mazzone (Grüne) mit 37'923 Stimmen am besten positioniert, der Sozialdemokrat Carlo Sommaruga folgt mit 35'066 Stimmen auf dem zweiten Platz. Es wird aber einen zweit Wahlgang geben.
Grüne Welle im Ständerat?
von Peter
Das ist die erste handfeste Überraschung des Wahlsonntags: In Glarus knöpfen die Grünen der SVP einen Sitz im Ständerat ab. Im Vorfeld hatte dies niemand erwartet. In Genf und Waadt sind die grünen Kandidatinnen ebenfalls gut unterwegs. Die Prognostiker gingen eh davon aus, dass sich der Ständerat eher nach rechts verschieben könnte. Nun liegt sogar ein doppelter Linksrutsch drin. Interessant auch das Ergebnis in Luzern: SVP-Nationalrat Franz Grüter liegt trotz enorm aufwändiger Kampagne bislang klar hinter CVP-Nationalrätin Andrea Gmür.
13:54
Schwyz: SVP-Doppelspitze wackelt
Momentan ist die grosse Frage, ob die SVP ihre Doppelvertretung im Kanton Schwyz halten kann. Gemäss den ernsten Hochrechnungen erreicht der bisherige Alex Kuprecht (SVP) das absolute Mehr. Auf Platz zwei liegt CVP-Mann Othmar Reichmuth –knapp vor SVP-Nationalrat Pirmin Schwander.
13:51
«Die Themenlage ist eine andere als im Jahr 2015»
Die Jungparteipräsidenten Benjamin Fischer (Junge SVP) und Luzian Franzini (Junge Grüne) über die veränderte Ausgangslage der Wahlen und den Themenwandel in der näheren Zukunft:
13:49
Eine kleine Übersicht von Claude Longchamp



Schlechte Nachrichten für die BDP aus Graubünden
von WStern
Es sieht nicht gut aus für Duri Campell. Laut erster Hochrechnung verliert die BDP in Graubünden ihren Sitz. Und auch SVPler Heinz Brand muss um seinen Sitz zittern. FDP und GLP wären die Nutzniesser.
Ein Zwischenresultat aus der Waadt
von Camillemarlene
Im Kanton Waadt sind 19 Prozent der Stimmen ausgezählt – und das Frauenticket der Linken liegt vorne! Für Ada Marra (SP) haben – Stand jetzt – die Meisten gewählt, dann folgt die Grüne Adèle Thorens. Der FDP-Mann Olivier Français, der sich zur Wiederwahl stellt, steht auf dem dritten Platz. Aber Achtung: Die Resultate sind noch sehr provisorisch.
13:42
Glarus: Grüner schnappt SVP den Ständeratssitz weg.




Im Kanton Glarus hat SVP-Ständerat Werner Hösli die Wiederwahl verpasst. An seiner Stelle gewählt wurde der Grüne Mathias Zopfi. (sda)
Kommt die SVP mit dem Schrecken davon?
von Peter
Die ersten (Zwischen-)Ergebnisse bestätigen die Umfragen: Grüne und Grünliberale legen zu, die SVP verliert. Und trotzdem könnten sich die Verluste für die Volkspartei zumindest bei der Sitzzahl in Grenzen halten. In Uri hat sie wie erwartet verloren, dafür in Obwalden ein Mandat hinzugewonnen. Den Ausserrhoder Sitz verteidigte sie etwas überraschend, und im Aargau wird sie laut der SRG-Hochrechnung nur eines ihrer sieben Mandate abgeben müssen. Aber noch ist das Rennen weit offen.
13:27
Obwalden: Frauenpremiere und Erfolg für die SVP
Die SVP hat den einzigen Obwaldner Nationalratssitz zurückerobert, den sie 2011 nach nur einer Legislatur verloren hatte. Parteipräsidentin Monika Rüegger schaffte die Wahl knapp vor CVP-Mitglied Peter Krummenacher, der von einem überparteilichen Komitee nominiert worden war. Es ist eine Premiere: Die Engelbergerin ist die erste Frau, die für den Kanton Obwalden ins Parlament zieht. (ohe/sda)
13:20
Schaffhausen: Germann (SVP) und Minder (parteilos) bleiben im Ständerat
Die Schaffhauser Vertreter im Ständerat bleiben dieselben: Hannes Germann (SVP) wurde mit 17'333 Stimmen klar wiedergewählt. Und auch der parteilose Thomas Minder hat es mit 14'813 Stimmen im ersten Wahlgang geschafft.

Die Wahlbeteiligung lag bei 65,23 Prozent, das absolute Mehr bei 13'029 Stimmen. Germann politisiert seit 2002 in der kleinen Kammer und erreichte wiederum in allen Gemeinden problemlos das absolute Mehr. Für Minder war es die zweite Wiederwahl. Der «Vater der Abzockerinitiative» gehört im Bundeshaus der SVP-Fraktion an.

Auch diese Mal gelang es der FDP nicht, den vor acht Jahren an Minder verlorenen Sitz zurückzuerobern. Bildungsdirektor Christian Amsler erhielt lediglich 6346 Stimmen und lag damit noch hinter SP-Kandidat Patrick Portmann, auf den 9952 Stimmen entfielen. (sda)
13:14
Waadt: Links-Grün liegt für den Ständerat vorn
Für die Wahlen in den Ständerat im Kanton Waadt sind nach zehn Prozent der ausgezählten Wahlzettel zwei Kandidatinnen aus dem links-grünen Lager gleichauf. Die Grüne Adèle Thorens liegt etwas weiter vorn als Ada Mara (SP). Kurz darauf folgt Olivier Français von der FDP.

Gemäss den bisherigen, provisorischen Auswertungen liegen nur ein paar Dutzend stimmen zwischen den beiden Frauen. Adèle Thorens erhält 33,02% der Stimmen, Ada Marra 32,72%. Olivier Français ist ihnen mit 30,93% Stimmenanteil dicht auf den Fersen. Er liegt ungefähr 400 Stimmen hinter Marra.

Die zwei Nationalräte der SVP liegen weiter zurück. Jacques Nicolet erhält 25,42% der Stimmen, Michaël Buffat 22,93%. Die Grünliberale Isabelle Chevalle bildet mit 12,53% Stimmenanteil das Schlusslicht.

Der Stimmbeteiligung liegt aktuell bei 45,72%. Die grossen Städte wie Lausanne und Yverdon sind noch nicht ausgezählt. (sda)
St.Gallen: Knappes Rennen zwischen SP-Rechsteiner und SVP-Büchel
von Adrian Eng
Nach der Auszählung von 41 der insgesamt 77 Gemeinden liegen im Kanton St.Gallen die beiden bisherigen Ständeräte Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) weiterhin vorne.

Im Kanton St. Gallen sind 41 Gemeinden ausgezählt und es gibt ein weiteres Zwischenergebnis. Darin wird ein Trend bestätigt, der sich bereits nach der Auszählung von 28 Gemeinden zeigte.

Klar an der Spitze liegt der bei den Ersatzwahlen im Mai in den Ständerat gewählte Benedikt Würth mit 26'540 Stimmen. Danach folgt Paul Rechsteiner mit 22'286 Stimmen.

Knapp dahinter liegt Roland Rino Büchel (SVP) mit 19'535 Stimmen. Bereits abgeschlagen ist der Kandidat der FDP, Marcel Dobler, mit 11'886 Stimmen. Auf dem fünften Platz liegt bei diesem Zwischenergebnis Franziska Ryser (Grüne) mit 8904 Stimmen.
13:08
CVP erobert einzigen Urner Nationalratssitz von der SVP
Die CVP schnappt der SVP den einzigen Urner Nationalratssitz weg. Der 31-jährige Landrat Simon Stadler schaffte die Wahl und liess die Kandidaten der SVP und SP hinter sich. Die CVP war seit 1911 nicht mehr für Uri im Nationalrat. (sda)
13:03
Appenzell Ausserrhoden: Ständerat Andrea Caroni (FDP) deutlich wiedergewählt
Seine Wiederwahl in den Ständerat war bei den Parteien unbestritten: Der 39-jährige Jurist Andrea Caroni (FDP) aus Herisau kann seinen Sitz verteidigen. Der wilde Gegenkandidat Reto Sonderegger (SVP) hatte keine Chance.

Mit 11'490 Stimmen wurde Andrea Caroni erneut deutlich in den Ständerat gewählt. Reto Sonderegger erhielt 4059 Stimmen. Vereinzelte bekamen 621 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 8086 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 45,2 Prozent. Appenzell Ausserrhoden hat nur einen Sitz im Ständerat. (sda)
12:59
Appenzell Ausserrhoden: SVP verteidigt ihren Sitz – mit 159 Stimmen Vorsprung
Die SVP hat in Appenzell Ausserrhoden den einzigen Sitz im Nationalrat verteidigt: David Zuberbühler wurde mit 7720 Stimmen wiedergewählt. FDP-Kandidatin Jennifer Abderhalden musste sich mit 7561 Stimmen knapp geschlagen geben.Die Wahlbeteiligung betrug 41,3 Prozent. Mit der Wiederwahl Zuberbühlers ist es der FDP nicht gelungen, den vor vier Jahren an die SVP verlorenen Sitz zurückzuerobern. Der Herisauer Unternehmer David Zuberbühler konnte den Angriff der 41-jährigen Juristin Jennifer Abderhalden aus Speicher gerade noch abwehren. (sda)
Nidwalden: SVP-Keller verteidigt seinen Nationalratssitz
von Adrian Eng
Der einzige Nidwaldner Sitz im Nationalrat bleibt bei Peter Keller. Die Wahlberechtigten haben den SVP-Politiker, Historiker und Autor für eine dritte Amtszeit bestätigt. Sein einziger Herausforderer, alt Regierungsrat Alois Bissig, unterlag deutlich. Bissig gehört der CVP an, kandidierte aber als Unabhängiger. (sda)
Graubünden: Klare Sache bei den Ständeratswahlen
von WStern
Bei den Ständeratswahlen in Graubünden deutet alles auf eine klare Wiederwahl der Bisherigen Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) hin. Nach Auszählung von 86 der 106 Gemeinden liegt das bürgerliche Gespann deutlich vor Jon Pult (SP), Valérie Favre Accola (SVP) und Géraldine Danuser (GLP).
12:49
Aargau: SVP verliert massiv, BDP fliegt raus
Für das Nationalratsrennen im Kanton Aargau liegt einer erste Hochrechnung von GFS vor – mit schlechten Nachrichten für die SVP und die BDP: Während letztere ihren Sitz an die EVP verliert, muss die SVP einen Rückgang von 6,1 Prozentpunkten hinnehmen. In Sitzen dürfte die SVP aber nur einen Sitz verlieren.

Die Gewinner im Aargau sind die Grünen (+4,5) und die GLP (+2.9). Einen zusätzlichen Sitz erobern beide Parteien aber nicht. Das gelingt der CVP, die an Wahlanteile eigentlich nur 1.1 Prozent zulegt.

Seit der Wahl 2015 verteilen sich die 16 Aargauer Sitze im Nationalrat so: SVP 7 , FDP 3, SP 2 sowie CVP 1, Grüne 1, GLP 1 und BDP 1. SVP und FDP gewannen vor vier Jahren je einen Sitz, die SP verlor einen Sitz.




Zwischenresultate aus dem Kanton St. Gallen
von Leo Helfenberger
Im Kanton St. Gallen sind bisher 14 von 78 Gemeinden ausgezählt, die SVP führt hier deutlich. Sie hat bisher über 25'000 Stimmen mehr erhalten als die CVP, die mit 26'000 Stimmen auf Platz zwei liegt.
12:42
Basel-Landschaft: FDP liegt im Ständeratsrennen vorne
Bei den Ständeratswahlen im Kanton Basel-Landschaft liegt FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger nach Auszählung von 21 der 86 Gemeinden klar in Führung vor Nationalrätin Maya Graf. SP-Nationalrat Eric Nussbaumer liegt abgeschlagen auf Rang 3.

Schneeberger hat 4689 Stimmen, Graf deren 4178. Nussbaumer liegt mit 3100 Stimmen deutlich zurück. Die frühere EVP-Landrätin Elisabeth Augstburger muss sich als vierte Kandidatin mit 552 Stimmen zufrieden geben.

Dass indes der einzige Baselbieter Ständeratssitz schon im ersten Wahlgang besetzt wird, gilt angesichts der hohen Zahl von vier Kandidierenden als unwahrscheinlich. Die Nachfolge des nach drei Amtsperioden scheidenden SP-Ständerats Claude Janiak dürfte erst im zweiten Wahlgang am 24. November bestimmt werden. (mlu/sda)
12:39
Aargau: Burkart (FDP) und Knecht (SVP) deutlich vor Wermuth (SP)
Bei den Aargauer Ständeratswahlen führt Thierry Burkart (FDP) das Feld an. Es folgen Hansjörg Knecht (SVP) und Cédric Wermuth (SP). Ausgezählt sind drei von elf Bezirken.

Burkart liegt gemäss Zwischenergebnis knapp unter dem absoluten Mehr. Knecht erhielt bislang deutlich mehr Stimmen als Wermuth. Dem Männer-Trio folgen Ruth Müri (Grüne), Marianne Binder (CVP), Beat Flach (GLP), Maya Bally (BDP) sowie Roland Frauchiger (EVP).

Im Ständerat sind nach den Rücktritten von Pascale Bruderer (SP) und Philipp Müller (FDP) beide Aargauer Sitze neu zu vergeben. (mlu/sda)
12:30
Appenzell Ausserhoden: Holt sich die FDP den Sitz der SVP?
In Appenzell Ausserhoden liegt die FDP-Nationalratskandidatin Jennifer Abderhalden in Führung: Nach Auszählung von 18 der 20 Gemeinden kommt sie auf 6240 Stimmen. Der bisherige David Zuberbühler (SVP) liegt mit 5256 Stimmen zurück.Die 41-jährige Juristin aus Speicher AR könnte damit für die FDP den vor vier Jahren an die SVP verloren Nationalratssitz zurückerobern. Auf Vereinzelte entfallen 262 Stimmen. Die Wahlbeteiligung beträgt gemäss dem Teilergebnis 43,4 Prozent. (mlu/sda)
12:25
Basel Stadt: Harte Schlappe für die bürgerlichen Parteien
Die bürgerlichen Parteien kassieren an der baselstädtischen Urnen eine Abfuhr: SVP -5,3 Prozent, FDP -3 Prozent, CVP -2,1 Prozent. Anteile gewinnen allen vorab die grünen Parteien: Grüne +3,4, GLP +1,6 Prozent.



12:17
Solothurn: Schnappt die CVP der SP einen Sitz weg?
Nach der Auszählung der Stimmen in rund einem Fünftel der 109 Solothurner Gemeinden zeichnet sich bei den Nationalratswahlen nach derzeitigem Stand ein Sitzgewinn der CVP auf Kosten der SP ab. Die traditionell linken Gemeinden und Städte sind allerdings noch nicht ausgezählt.

Die SVP bliebe auf ihren zwei Sitzen, die FDP auf ihrem einzigen Sitz. Bei den Ständeratswahlen liegen die beiden Bisherigen Pirmin Bischof (CVP) und Roberto Zanetti (SP) klar vorne. Stärkster der drei Herausforderer ist Christian Imark (SVP). (sda)
12:15
Basel Stadt: Ständeratssitz bleibt bei der SP
Der baselstädtische Ständeratssitz bleibt weiter in SP-Hand: Finanzdirektorin Eva Herzog liegt nach Auszählung der brieflichen Stimmen erwartungsgemäss weit vor den beiden bürgerlichen Herausforderinnen und über dem absoluten Mehr.Die 1961 geborene Herzog hat derzeit 34'623 Stimmen, respektive 65,4 Prozent Anteil. Damit liegt sie derzeit 8168 Stimmen über dem absoluten Mehr von 26'455 Stimmen. Brieflich geben im Stadtkanton jeweils rund 95 Prozent der Stimm- und Wahlberechtigten ihre Zettel ab. (sda/mlu)
12:12
Stabile Resultate in Schaffhausen
Die bisherigen Ständeräte dürften in Schaffhausen die Wiederwahl problemlos schaffen:
12:10
Martullo-Blocher mit starkem Start
Mit Spannung schaut die Schweiz heute auch auf den Kanton Graubünden und die Frage, ob Magdalena Martullo-Blocher die Wahl schafft. Nun zeigt sich: Die Zürcherin hat bei den Nationalratswahlen in Graubünden einen starken Start hingelegt. In 28 von 106 ausgezählten Gemeinden holte Martullo-Blocher am meisten persönliche Stimmen von allen Kandidatinnen und Kandidaten. Sie überflügelte sogar ihren SVP-Nationalratskollegen Heinz Brand deutlich. 4807 Stimmen entfielen auf die Ems-Konzernchefin. 3388 Stimmen sammelte Heinz Brand bisher in den Gemeinden. Auch bei den Listenstimmen liegt Martullo-Blocher vorne. (meg/sda)
12:07
Weitere Resultate aus den Kantonen:
Basel Stadt: SVP wird Sitz verlieren:



Kleine Überraschung in BL: Maya Graf (Grüne) nach 9 von 86 Gemeinden vorne:


Solothurn: Keine Überraschungen:




12:03
Ein kleines Update zu den Ständeratswahlen im Kanton Zürich
Nach der Auszählung von 34 Gemeinden liegt Roger Köppel SVP nur knapp hinter dem bisherigen Ständerat Ruedi Noser FDP. Ausgezählt sind aber vor allem kleine Landgemeinden. Die Gewichte dürfen sich noch verschieben:

12:00
Die Urnen sind geschlossen
Das war's: In der gesamten Schweiz sind die Urnen zu. Nun beginnt bei den Parteien und den Wählenden das grosse Warten. Wann genau du mit den Resultaten aus deinem Kanton rechnen kannst, steht hier:

Aargau: 15:30 Uhr
Appenzell-Ausserrhoden: 13.30 Uhr
Appenzell-Innerrhoden: 14 Uhr
Basel-Land: 15 Uhr
Basel-Stadt: 19 Uhr
Bern: 23 Uhr
Fribourg: 19 Uhr
Genf: 17 Uhr
Glarus: 14 Uhr
Graubünden: 16 Uhr
Jura: 18 Uhr
Luzern: 19 Uhr
Neuenburg: 20 Uhr
Nidwalden: 13.30 Uhr
Obwalden: 13.45 Uhr
Schaffhausen: 17 Uhr
Schwyz: 17.30 Uhr
Solothurn: 17 Uhr
St. Gallen: 17 Uhr
Tessin: 18:15 Uhr
Thurgau: 17.30 Uhr
Uri: 14 Uhr
Waadt: 23.45 Uhr
Wallis: 23 Uhr
Zug: 16.30 Uhr
Zürich: 21 Uhr
11:53
Ein Blick in verschieden Wahlbüros der Schweiz
Zur Slideshow
11:16
Wie schnell sind die Berner heute?
Traditionellerweise ist der Kanton Bern bei eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen immer zuletzt fertig mit Auszählen. Doch jetzt hat er aufgerüstet: Erstmals bei Wahlen kommt die neue kantonale Informatiklösung zum Zug. Sie macht es möglich, dass die Gemeinden ihre Ergebnisse direkt ins System eingeben können. Bis dahin übermittelten sie die Resultate in der Regel telefonisch an den Regierungsstatthalter. Dieser gab die Resultate dann ein.

Dieser zeitraubende Zwischenschritt entfällt nun. Dieses Jahr soll die Verkündung der Resultate der Parlamentswahlen zwischen 22 und 23 Uhr erfolgen, immerhin früher als auch schon.
10:50
Drei Männer sind heute ganz entspannt
In stiller Wahl bereits wiedergewählt wurden der Obwaldner Ständerat Erich Ettlin (CVP) und der Nidwaldner Hans Wicki (FDP) (im Bild). Ebenfalls bereits gewählt ist der Innerrhoder CVP-Vertreter Daniel Fässler. Die Landsgemeinde wählte den früheren Nationalrat bereits im Frühjahr in den Ständerat. Sein Nationalratssitz ist seither vakant.
10:46
Ein erstes Resultat ist da
In der Aargauer Gemeinde Islisberg liegen die Resultate zur Ständerats- und Nationalratswahlen bereits vor: Bei den Nationalratswahlen verliert die SVP 4.5 Prozentpunkte, bleibt aber mit 38,9 Prozent stärkste Partei. Die Grünliberalen sind mit 9,5 Prozent die zweitstärkste Partei und legen 2.4 Prozentpunkte zu.



9:40
Auch Google und Facebook machen auf die Wahlen aufmerksam
Auf dass wir den Urnengang nicht vergessen: Auch auf Facebook und Google ist der Wahlsonntag ein Thema (wir nehmen aber durchaus an, dass ein bisschen mehr als 16'375 Facebook-User gewählt haben): Und hier noch das Google-Doodle zum Wahlsonntag:
Noch kannst du wählen …
Wie lange die Urnen geöffnet sind, ist in der Schweiz kommunal und kantonal geregelt. Sicher ist: Spätestens um 12 Uhr sind im ganzen Land die Urnen geschlossen. Falls du noch nicht gewählt hast: Jetzt ist die letzte Gelegenheit.
Die Schweiz wählt ein neues Parlament
Heute Sonntag wählt die Schweiz ein neues Parlament. Das Thema «Klimawandel» hat den Wahlkampf dominiert, die Grünen und die Grünliberalen sind die erwarteten Sieger. Ob und wie stark sie zulegen können, wird sich im Verlauf des Tages zeigen.

Erste Resultate aus kleineren Kantonen werden am frühen Nachmittag erwartet, letzte aus den Kantonen Bern und Waadt erst gegen Mitternacht (die erwarteten Zeiten findest du unten). Bis dahin haben die Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler viel zu tun: Noch nie gab es so viele Kandidatinnen und Kandidaten.

4652 Männer und Frauen wollen einen der 200 Nationalratssitze ergattern, fast 23 Prozent mehr als vor vier Jahren. Der Frauenanteil liegt bei 40 Prozent. Insgesamt 511 Listen wurden eingereicht. Die Zahlen beziehen sich auf jene 22 Kantone, in denen es ein Anmeldeverfahren für die Kandidierenden gibt. (sda)
Der letzte Überblick vor den Wahlen:
Falls du noch nicht wählen warst …
… kannst du das bis zum Schliessen der Urnen am Sonntagmorgen machen. Und falls du dafür noch einen Grund brauchst, hier sind ein paar gute:
Zur Slideshow
Die Ausgangslage in einigen Kantonen
Aargau: Im Kanton Aargau muss die SVP als wählerstärkste Partei mit einem Sitzverlust bei der Nationalratswahl rechnen. SP, Grüne und CVP hoffen auf Sitzgewinne. FDP und GLP dürften sich halten. Die BDP ist im Gegenwind. Bei der Ständeratswahl dürften die Würfel erst in der zweiten Runde fallen.

Appenzell Ausserrhoden/Innerrhoden: In Appenzell Ausserrhoden will die FDP ihren vor vier Jahren an die SVP verlorenen Nationalratssitz zurückerobern. Für David Zuberbühler von der SVP wird es eng, zumal die SP auf eine Kandidatur verzichtet und statt dessen mit der FDP gemeinsame Sache macht.

Basel-Landschaft: Die amtierenden sieben Baselbieter Mitglieder des Nationalrats können gelassen in die Wahlen vom 20. Oktober gehen. Drei von ihnen haben zudem Chancen auf den Ständeratssitz. Das macht bei Grünen, SP und FDP den Nachrück-Listenplatz für den Nationalrat begehrt.

Basel-Stadt: Im Kanton Basel-Stadt bläst eine breite Listenverbindung von den bürgerlichen Parteien bis zur Mitte zum Grossangriff auf den Sitz der links-grünen Nationalrätin Sibel Arslan. Bei der Neubesetzung des Ständeratssitzes steigt SP-Regierungsrätin Eva Herzog als klare Favoritin ins Rennen.

Bern: Im Kanton Bern wehren sich SVP und SP gegen drohende Sitzverluste im Nationalrat. Auch die Mitte kann sich ihrer Sache nicht sicher sein. Hoffnungen auf Zugewinne machen sich die Grünen und – dank Listenverbindungen – auch die EDU.

Graubünden/Glarus: In Graubünden müssen Mitglieder des Nationalrats um die Wiederwahl zittern, im Glarnerland verspricht das Rennen um die Ständeratssitze Spannung.

Luzern: Bei den Nationalratswahlen wird im Kanton Luzern mindestens eine Partei Federn lassen müssen, denn Luzern verliert einen seiner heute zehn Sitze. Die CVP muss in ihren Stammlanden genauso zittern wie die SVP.

Schaffhausen: 29 Kandidierende bewerben sich für die beiden Nationalratssitze des Kantons Schaffhausen. Chancen dürfen sich allerdings die wenigsten ausrechnen. Die beiden Bisherigen Martina Munz (SP) und Thomas Hurter (SVP) treten erneut an und dürften das Rennen machen.

Solothurn: Die Solothurner Delegation dürfte in der kommenden Legislaturperiode mit einer Ausnahme aller Voraussicht nach unverändert nach Bern reisen.

St.Gallen: Im Kanton St.Gallen sind Verschiebungen bei den Nationalratssitzen zu erwarten. Profitieren könnten Kandidierende von Grünen oder Grünliberalen. Bei den Ständeratswahlen wird der Sitz von Paul Rechsteiner von FDP und SVP angegriffen.

Tessin: Im Kanton Tessin müssen CVP und FDP bei den Eidgenössischen Wahlen um ihre Sitze zittern. Beim Sitzerhalt helfen soll eine historische Listenverbindung. Rechte und Linke setzen derweil zum Sprung auf den freiwerdenden FDP-Ständeratssitz an.

Thurgau: Legen die Grünen und Grünliberalen im Thurgau zu, könnten sie der SVP einen Nationalratssitz abjagen. Allerdings wird die SVP trotzdem die mit Abstand wählerstärkste Partei im Kanton bleiben.

Uri: Die drei Zentralschweizer Kantone Uri, Ob- und Nidwalden haben je nur einen Nationalratssitz zu vergeben. Während der Nidwaldner Sitz so gut wie sicher bei der SVP verbleibt, ist die Ausgangslage in Obwalden spannend und in Uri gar dramatisch.

Zug: Die FDP ist im Kanton Zug bei den kommenden Wahlen doppelt gefordert: Sowohl Ständerat Joachim Eder als auch Nationalrat Bruno Pezzatti treten zurück. Besonders bei den Nationalratswahlen weht den Liberalen ein rauer Wind entgegen.

Zürich: Parteien mit einem grünen Anstrich sind im Kanton Zürich im Aufwind. Nach ihren Erfolgen bei den kantonalen Wahlen im Frühling stehen die Chancen gut, dass Grünliberale und Grüne ihren Schwung in die Nationalratswahlen vom 20. Oktober mitnehmen und die Bürgerlichen unter Druck setzen können.
Am Sonntag zählt's
Hier erfährst du, wie wir berichten werden:

Der heutige Fahrplan:

12.00 Uhr: Spätestens jetzt sind in allen Kantonen die Urnen geschlossen. Das grosse Auszählen geht los.
12.30 Uhr: Erste definitive Resultate aus den Kantonen (Liste siehe am Ende des Artikels)
15.00/15.30 Uhr: Erste Hochrechnung aus den grossen Kantonen Bern und Zürich
16.00 Uhr: Erste nationale Hochrechnung zu den Wahlanteilen
18.00 Uhr: Erste nationale Hochrechnung zu der Sitzverteilung
Kurz nach 18 Uhr: Elefantenrunde mit den Parteipräsidenten
20 Uhr: Dritte nationale Hochrechnung
Rund 23 Uhr: Letzte definitive Resultate aus den Kantonen

Dann werden die Schlussresultate voraussichtlich in deinem Kanton publiziert:

Aargau: 15:30 Uhr
Appenzell-Ausserrhoden: 13.30 Uhr
Appenzell-Innerrhoden: 14 Uhr
Basel-Land: 15 Uhr
Basel-Stadt: 19 Uhr
Bern: 23 Uhr
Fribourg: 19 Uhr
Genf: 17 Uhr
Glarus: 14 Uhr
Graubünden: 16 Uhr
Jura: 18 Uhr
Luzern: 19 Uhr
Neuenburg: 20 Uhr
Nidwalden: 13.30 Uhr
Obwalden: 13.45 Uhr
Schaffhausen: 17 Uhr
Schwyz: 17.30 Uhr
Solothurn: 17 Uhr
St. Gallen: 17 Uhr
Tessin: 18:15 Uhr
Thurgau: 17.30 Uhr
Uri: 14 Uhr
Waadt: 23.45 Uhr
Wallis: 23 Uhr
Zug: 16.30 Uhr
Zürich: 21 Uhr

Die aktuelle Sitzverteilung im Parlament

Nationalrat:
SVP 64
SP 42
FDP 33
CVP 28
GPS 11
glp 8
BDP 7
EVP 2
Lega 2
MCG 1
PdA 1
parteilos 1

Ständerat:
CVP 13
FDP 13
SP 12
SVP 5
GPS 1
BDP 1
parteilos 1

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