DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syrer wollten als Volleyball-Team verkleidet in die Schweiz fliegen



Die griechische Polizei hat einen ungewöhnlichen Versuch der illegalen Einreise aufgedeckt: Zehn Syrer wurden am internationalen Flughafen von Athen gestellt, als sie als Volleyball-Team verkleidet die Kontrollen zu umgehen versuchten. Ihr Ziel war die Schweiz.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, trugen die Syrer einheitliche Spielerkleidung. Sie waren zuvor illegal nach Griechenland gelangt und gaben an, dass sie nun weiter in die Schweiz reisen wollten.

Zudem hatten die Syrer passende Sporttaschen und zwei Volleybälle dabei. Als Dokumente trugen die Migranten gefälschte ukrainische Pässe auf sich, mit denen sie nach Zürich weiterreisen wollten. Die zehn Männer wurden festgenommen.

Fast täglich werden auf griechischen Flughäfen Migranten mit gefälschten Dokumenten kurz vor dem Abflug gestoppt. In einigen Fällen haben die Schleuser auch Komplizen beim Flughafenpersonal. Ein gefälschtes Reisedokument koste auf dem Schwarzmarkt je nach Qualität zwischen 500 und 3000 Euro, heisst es aus Polizeikreisen. (sda/afp/dpa/bal)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Flucht einer jungen Saudi-Araberin

1 / 17
Die Flucht einer jungen Saudi-Araberin
quelle: ap/the canadian press / chris young
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Donald Trump will keine Migranten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Totgeburt bei Ausschaffung von Syrerin: Drei weitere Verurteilungen

Die Militärjustiz hat drei weitere Grenzsoldaten verurteilt, nachdem eine syrische Frau bei einer Abschiebung im Sommer 2014 eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie hätten Zivilcourage zeigen und gegen den Willen ihres Vorgesetzten eine Ambulanz rufen müssen, urteilten die Richter.

Die drei Strafbefehle seien von der Militärjustiz erlassen worden, sagte ein Sprecher der Institution am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit einen Artikel in der «SonntagsZeitung».

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel