DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geldsegen: St. Galler 5000-Seelen-Gemeinde erbt von deutschem Ehepaar 8 Millionen Franken



Ein Ehepaar, das bis zu seinem Tod zurückgezogen in Vilters-Wangs lebte, vererbt der Gemeinde acht Millionen Franken. Das St.Galler Kunstmuseum bekommt eine grosse Kunstsammlung mit Werken aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.

«Die grosse Erbschaft ist ein einzigartiges Ereignis für Vilters-Wangs», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung auf ihrer Homepage, mit der sie einen Bericht des «Sarganserländer» vom Dienstag bestätigt.

Wangs SG, (Bild: Andreas Faessler/wikimedia)

Wangs: Grosse Erbschaft für kleine Gemeinde. Bild: Andreas Faessler/wikimedia

Das Ehepaar Johannes und Maria Krüppel-Stärk zog 1987 aus Deutschland nach Vilters-Wangs. Dort hätten sie zurückgezogen und bescheiden in einem Einfamilienhaus gewohnt.

Nur für karitative und soziale Zwecke

2011 verstarb der Mann, 2016 die Frau. Das kinderlos gebliebene Ehepaar bestimmte die Wohngemeinde als Alleinerbin seines Vermögens in der Schweiz. Es brauchte dann allerdings zuerst noch ein komplexes und über zwei Jahre dauerndes Erbschaftsverfahren, bis das Vermächtnis definitiv feststand.

Vilters-Wangs erhält nun rund acht Millionen Franken sowie eine Liegenschaft – das frühere Wohnhaus des Ehepaars. Die Verwendung der Mittel ist klar definiert: Sie kommen in einen Fonds und dürfen nur für karitative und soziale Zwecke in der Gemeinde und für deren Einwohner eingesetzt werden.

Die Bildersammlung des kunstinteressierten Ehepaars geht nach St.Gallen: Das Kunstmuseum erhält 57 Gemälde, 89 Zeichnungen und 1358 Druckgrafiken deutscher und niederländischer Künstler aus der Zeit zwischen 15. und dem 17. Jahrhundert. Zu den Auflagen gehört, dass die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss. (whr/sda)

Das sind die Gurlitt-Bilder

1 / 17
Das sind die Gurlitt-Bilder
quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So begrüsst der Winter die Schweiz

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

B.1.617 verbreitet sich auch ausserhalb Indiens: 4 Punkte zum Stand der Mutationen

In der Schweiz kratzt die britische Mutation an der 100-Prozent-Marke, die indische B.1.617-Variante holt jedoch weltweit auf. Eine Übersicht.

In der Schweiz setzt sich die britische Variante B.1.1.7 durch – wie von der Covid-Science-Taskforce vor ein paar Monaten prognostiziert. Per Anfang April machte die britische Mutation knapp 90 Prozent aller Sequenzierungen aus. Mittlerweile dürfte die Quote noch höher liegen.

Einen Lichtblick gibt es jedoch: Die Verbreitung verlangsamt sich, wie die Grafik unten zeigt. Seit dem Anstieg der Fälle Mitte März lag die Wachstumsrate bei zwischen 10 und 40 Prozent. Mittlerweile steht sie kurz davor, …

Artikel lesen
Link zum Artikel