Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SBB-Personal soll keine (oder falsche) Namensschilder tragen dürfen



Bei Billettkontrollen in Zügen tragen SBB-Mitarbeitende jeweils ein Namensschild. Dieses ist umstritten: Auch der oberste Schweizer Datenschützer fordert nun den Schutz der Anonymität. (Themenbild)

SBB-Personal wird in Zügen oft angegangen. Bild: KEYSTONE

In heiklen Situationen sollen SBB-Mitarbeitende auf das Namensschild verzichten dürfen, um eine missbräuchliche Identifizierung ihrer Person zu erschweren. Das fordert die Gewerkschaft des Verkehrspersonals seit Jahren. Nun erhält sie Unterstützung vom Datenschützer.

In den vergangenen Tagen ist ein alter Konflikt wieder aufgeflammt: Im Zentrum stehen die Namensschilder der SBB-Mitarbeitenden. Seit deren Einführung im Jahr 1987 wird immer wieder darum gestritten.

Einerseits erlauben es die Schilder den Reisenden, Zugführer und Kondukteure im Fernverkehr mit den Namen ansprechen zu können und so einen engen Kundenkontakt herzustellen. Andererseits fürchtet sich ein Teil des Personals vor vermehrten Belästigungen im Privatleben, wenn ein Kunde beispielsweise mit einer ausgesprochenen Busse nicht einverstanden ist.

Wahlfreiheit gefordert

Der Personalverband Transfair fordert deshalb eine Alternative für betroffene SBB-Mitarbeitende: Sie sollen wählen können, ob sie tatsächlich mit Namen hinstehen oder nur noch die Personalnummer und die genaue Berufsbezeichnung auf der Tafel tragen wollen.

Zugfahrt mit der Sicht aus dem Cockpit

Video: srf

Transfair-Regionalsekretär Werner Rüegg bestätigte am Donnerstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht von 20minuten.ch. In letzter Zeit hätten Fälle zugenommen, bei denen SBB-Angestellte bedroht worden seien. Die Dunkelziffer sei hoch. Jeder Fall sei tragisch. «Unser Vorschlag würde den Mitarbeitenden ein besseres Sicherheitsgefühl geben.»

«Sicherheit kommt vor Marketing»

Nun bekommt die Gewerkschaft Rückenwind von prominenter Stelle: Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (Edöb) hält die Namensschilder ebenfalls für problematisch. «Die Bekanntgabe der Identität kann die persönliche Sicherheit der Angestellten beeinträchtigen», schreibt die Behörde auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Soll SBB-Personal Namensschilder tragen?

Und weiter: «In seiner Interessenabwägung kommt der Edöb eindeutig zum Schluss, dass die Sicherheitsinteressen der Angestellten Vorrang haben vor den Marketinginteressen der Arbeitgeberin.» Zudem sei es fraglich, ob das Ziel der Imageverbesserung und der besseren Kundenbindung mit der direkten Identifikation der Angestellten überhaupt erreicht werde.

SBB sehen keinen Handlungsbedarf

Wie Transfair schlägt auch der oberste Schweizer Datenschützer «weniger einschneidende Massnahmen» vor. Schilder mit der Personalnummer würden es dem Vorgesetzten erlauben, die Mitarbeitenden bei Bedarf zu identifizieren. Gleichzeitig wäre so die Privatsphäre der Person geschützt.

Die SBB kommen bei ihrer Interessenabwägung zu einem anderen Schluss. Sie erachten ihr Vorgehen als verhältnismässig und sind «überzeugt, dass eine persönliche Betreuung der Fahrgäste einen wichtigen Beitrag zur positiven Kundenwahrnehmung leistet». Dazu gehöre auch ein persönliches Namensschild mit Initialen, Nachnamen und Berufsbezeichnung, schreiben die SBB in einer Stellungnahme.

Auch BLS und SOB setzen auf Namensschilder

Nicht nur die SBB-Mitarbeitenden tragen bei Kundenkontakt Namensschilder, auch andere Bahnunternehmen wie die BLS oder die SOB kennen solche Regeln. Sie machen damit nach eigenen Angaben gute Erfahrungen.
Bei der BLS haben Kunden auf den Regioexpress-Zügen die Möglichkeit, ein Ticket direkt beim Reisebegleiter zu kaufen. Dabei tragen die Mitarbeitenden Namensschilder mit Anfangsbuchstabe des Vornamens und ausgeschriebenem Nachnamen inklusive Funktion - wie bei den SBB.
Ähnlich argumentiert die BLS auch für das Beibehalten dieser Praxis: «Reisebegleiter sind unsere Mitarbeitenden, Botschafter und Gastgeber», schreibt die BLS am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Im direkten Kundenkontakt schätzten es die Fahrgäste, die Namen zu kennen. Der Kundendienst erhalte deswegen auch öfters personenbezogenes Lob.
Probleme sieht das Bahnunternehmen nicht. «Stalking kommt sehr selten vor.» Seit 2015 habe die Zahl der schweren Fälle von Gewalt gegenüber dem Zugpersonal «nicht zugenommen».
Auch die Südostbahn (SOB) setzt auf die bewährte Praxis mit Namensschildern, wie das Unternehmen auf Anfrage bekanntgab. Die Erfahrungen seien «mehrheitlich positiv» - trotz «vereinzelten Drohungen». Die Sicherheitskosten für den Bahnbetrieb seien in den vergangenen Jahren leicht erhöht worden. (sda)

Schutz mit fiktiven Namen

Seit einigen Jahren machen die SBB Ausnahmen für Mitarbeitende, die negative Erfahrungen gemacht haben. Sie können ein Namensschild mit einem fiktiven Namen beantragen. «So stellen wir den Schutz unserer Mitarbeitenden im Privatleben sicher.»

Zur Zahl von Drohungen und Stalking gegen Mitarbeitenden, die aufgrund der Namensschilder verfolgt oder belästigt wurden, machen die SBB keine Angaben. Im Schnitt ereignet sich auf dem SBB-Netz alle zwei bis drei Tage ein Übergriff auf das Personal – dies bei täglich 1.26 Millionen Reisenden.

Postauto als Vorbild

Generell sei die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren stabil gewesen, schreiben die SBB weiter. Die einzelnen Fälle seien aber «tendenziell gröber» geworden.

Auch aus diesem Grund ist es für Transfair unverständlich, dass die Bundesbahnen beim Thema Namensschilder nicht einlenken. «Fiktive Namen sind nicht optimal», sagte Rüegg. Beispielsweise Postauto gehe als gutes Beispiel voran. Das Unternehmen lasse seinen Mitarbeitenden mit Kundenkontakt die Wahlfreiheit, ob sie mit Namen oder Personalnummer auftreten wollen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

33 Schweizer Bahnhöfe aus dem letzten Jahrhundert

Stop Bashing SBB

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

58
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • solani 10.01.2020 10:39
    Highlight Highlight Ein Namensschild zu tragen ist nunmal ein Sicherheitsrisiko. Das ist vieleicht traurig.. aber es ist so..
    Als Mitarbeiter wäre ich froh wenn ich eine Wahl hätte.
    (PS: Diese Babynamenstickers die man überall sieht, sind übrigens auch ein Sicherheitsrisiko..es muss doch nicht jeder Creep wissen wie die Kinder der Reihe nach heissen.)
  • schäffchoch 10.01.2020 08:13
    Highlight Highlight Ein QR-code, oder ein NFC Tag wär moderner..
  • Dr Schiwago 10.01.2020 00:25
    Highlight Highlight Humbug, als wäre das nur bei der SBB der Fall, Militärs haben es da um Wellen schwieriger.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.01.2020 23:10
    Highlight Highlight Ich fand Namensschilder überalle und schon immer herabsetzend, ja entwürdigend. Kann man überall abschaffen. Zudem gilt auch hier wieder der Datenschutz.

    Ausser bei der Polizei. Da schadet's keinem, wenn man weiss, mit wem man es zu tun hat.
    • Hierundjetzt 10.01.2020 09:00
      Highlight Highlight Und jetzt begründen wir die Aussage noch. Beginnend mit:

      weil,

      Merci.
  • Josii 09.01.2020 23:03
    Highlight Highlight dann müssten aber sämtliche Arbeitnehmer mit Kundenkontakt keine Namen mehr tragen dürfen.. und ist das nicht in den meisten Berufen der Fall?
  • YS&P 09.01.2020 22:53
    Highlight Highlight Habe beim telefonischen Kundendienst bei einer Bank gearbeitet. Wir gaben jeweils unseren Nachnamen an, ausserdem werden ja alle Gespräche aufgezeichnet und jeder kann nachvollziehen welcher Mitarbeiter mit wem telefoniert hat. Jedoch gab es Kunden die mich dadrüber (habe einen eher seltenen Nachnamen) über Social Media gesucht haben und dann anzügliches geschrieben haben oder bedroht (Jage euch alle in die Luft wenn ihr mir nicht diesen Kredit gebt). Deswegen finde ich die Dienstnummer eine gute Lösung.
  • dmark 09.01.2020 20:38
    Highlight Highlight Eigentlich traurig, dass es überhaupt eine solche Diskussion gibt. Wo leben wir denn?
    • Andi Amo 09.01.2020 23:19
      Highlight Highlight Willkommen in unserer sich mehr und mehr anbahnendnen egozentrischen, multikulturellen Selbstverwirklichungs-Gesellschaft, wo sich jeder selbst der nächste ist und gefälligst immer noch im Recht sein soll, egal wie schei**e er sich im öffentlichen Raum benimmt. Eingreifen tut ja auch niemand mehr weil sich niemand mehr um das Zusammenleben kümmert oder verantwortlich fühlt.
  • K1aerer 09.01.2020 20:08
    Highlight Highlight Da würde ich die Nummerschilder mit einer Dienstnummer ersetzen. Falls da Leute noch irgendwelche Beschwerden machen wollen, können sie die Nummer benutzen und der Zugbegleiter bleibt anonym.
  • Pointer 09.01.2020 19:05
    Highlight Highlight Wenn die Kunden gleich lange Spiesse bekommen, OK.
    • ScottSterling 09.01.2020 19:44
      Highlight Highlight Ja, auch als Passagier möchte ich kein Namensschild tragen müssen! Oder so...
    • Simsalabum 09.01.2020 19:56
      Highlight Highlight Warum? Sind Fälle bekannt in denen SBB Personal die Sicherheit der Fahrgäste bedrohten? Wär mir neu.
    • achwiegut 09.01.2020 22:46
      Highlight Highlight Also auch Namensschilder tragen müssen?
  • Töfflifahrer 09.01.2020 18:55
    Highlight Highlight Eine Nummer reicht.
  • Hierundjetzt 09.01.2020 18:49
    Highlight Highlight Und in der Gastronomie bin ich vielfach angeschrieben und steht mein Namen auf dem Kassenzettel und auf der Website des Arbeitgebers.

    Beim Grossverteiler, im Retailhandel, im Spital oder bei Telecomverkausfläden ebenso hat jede ein Namensschild.

    Sogar im Mc Donalds.

    Der Arbeitgeber ist stationär und ich immer dort.

    Unflätige und anmassende Kunden gibts auch dort und sicher viel häufiger als bei der SBB.

    Mir scheint das ganze ein wenig seeeehr übertrieben dargestellt.
    • victoriaaaaa 10.01.2020 06:17
      Highlight Highlight Also dein Argument ist: man macht es auch an anderen Orten so wie die SBB -> ergo ist es okay? ... Ich würde diese Forderung als Kunde auch gut finden, wenn es im Artikel um eine der von Ihnen genannten Unternehmen gehen würde.
    • Hierundjetzt 10.01.2020 09:05
      Highlight Highlight Nein. Nur Bitte die Relationen wahren.

      Weil ein Gewerkschaftsmitglied gehört hat (!) das jemand (!) von einem Kunden belästigt wurde, ist dies noch lange kein Grund das System von 1987 einzustellen.

      Schon mal als Gastronom Hausverbote erteilt? Als Sanitäter angegriffen worden? Das sind Hardcore situationen. Und die Mitarbeiter treten mit Namensschild auf.

      „Ich habe kein Billett“ ist im Vergleich harmlos, zumal bei unbelehrbaren Deppen die Bahnpolizei sofort auf dem Perron steht
  • Crocodile Hundi 09.01.2020 18:25
    Highlight Highlight Wieviele konkrete Fälle von Belästigung von SBB-Mitarbeitenden ausserhalb der Arbeitszeit gab es bereits?

    Ich könnte mir vorstellen, dass SBB-Mitarbeitende unter falschem Namen nicht mehr ganz so freundlich unterwegs sind.

    Aber ich war auch Zeuge, wie eine SBB-Mitarbeiterin einen Fahrgast als „Schiss Neger“ beschimpft hat.

    Und ja, er hatte ein Billett... (auch wenn das nichts zur Sache tut) Und sie ein Namensschild.. (höhö)

    Fakt ist: Mit der SBB gehts seit einigen Jahren nur noch Bergab. Und das ziemlich steil!
  • Snooks 09.01.2020 18:20
    Highlight Highlight Eine Personalnummer wäre völlig ausreichend. Uniformträger müssen geschützt werden, da sie immer mehr Aggressionen ausgesetzt sind.
  • sowhat 09.01.2020 18:15
    Highlight Highlight yesses wo sind wir, dass ein Namensschild ein Risiko darstellt.
    Im Kundenkontakt ist es doch normal ein Namensschild zu tragen. Ich will doch nicht "danke Herr 52749" sagen. Die Personalnr. ist also untauglich.
    Und zum Anschwärzen braucht's die eh nicht, da die SBB ja wohl anhand der Einsatzpläne nachvollziehen kann, wer wann wo im Einsatz war.

    • Ribosom 09.01.2020 21:13
      Highlight Highlight Warum musst du "Danke Herr sowieso" sagen?
      Reicht "Danke", "Vielen Dank" oder "Merci" nicht aus?
    • Grohenloh 10.01.2020 10:42
      Highlight Highlight Es kommt such draufan ob man Mia Studer oder Annegret Sortell heisst. Im zweiten fall ist man in einigen Sekunden identifiziert. Mit Adresse. Im ersten Fall ist man sozusagen anonym
      🙃
  • FoxSinBan 09.01.2020 17:58
    Highlight Highlight Wie bei der Polizei eine klare Nummer die die Sbb zuortnen kann. Name darf jeder Mitarbeiter machen wie er will. Mit der klar identifizierbaren nummer ist der Mitarbeiter geschützt und eine klare Identifikation bei Feedback oder beschwerden immer noch möglich
  • Trollerix 09.01.2020 17:57
    Highlight Highlight Bei diesem Titel kommen mir doch glatt die ‚falschen‘ Namensschilder vom Militär in den Sinn:
    P. Nis
    I. Hadeletscht
    S. Bebe
    • jjjj 09.01.2020 21:59
      Highlight Highlight Peter Immel
  • Don Alejandro 09.01.2020 17:32
    Highlight Highlight Hallo ich bin Johnny, heisse aber Alfred Rüedisüehli. Dann lieber gar keine Namensschilder.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.01.2020 23:17
      Highlight Highlight Du hast doch einen geilen Namen, Fredi. Mit Kevin Rüedisüehli wärst du arm dran. Oder Tschöstin Rüedisüehli. Da wird's richtig gefährlich.
  • Kimbim 09.01.2020 17:01
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach fehlt in der Umfrage die Option "Nein, die Personalnummer reicht". Ich finde, dass man die Person schon identifizieren können muss, allerdings nicht zwingend mit Namen.
  • Wendy Testaburger 09.01.2020 16:18
    Highlight Highlight Namensschilder sind in diesem Fall nicht nur unnötig, sondern können ein Sicherheitsrisiko für die Person die es trägt darstellen. Also weg damit.
    • sowhat 09.01.2020 18:18
      Highlight Highlight ja genau, demnächst treten die SBB Mitarbeitenden in Eishockeymontur zum Dienst an. So sind sie gegen tätliche Übergriffe geschützt. - und als nächstes folgt die Bewaffnung.

      Mann, übertreibt doch nicht immer gleich so!
    • MahatmaBamby 09.01.2020 18:25
      Highlight Highlight Sowhat: Wie wärs wenn Sie mal ineiner Silvesternacht als Zugbegleiter aushelfen? Nur so um Erfahrungen zu sammeln.
    • Wendy Testaburger 09.01.2020 18:36
      Highlight Highlight @sowhat

      Schon mal gestalkt worden? Ist nichts schönes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nie Mand 09.01.2020 16:12
    Highlight Highlight Ich bin vor kurzem übel von einer sbb Mitarbeiterin provoziert worden, am Schalter. Ich fände es schade, wenn ich anstelle dem Namen mühsam eine nummer hätte abschreiben müssen. So schwierig wie sie tat, wäre es mir vermutlich unmöglich gewesen.
    • HabbyHab 09.01.2020 16:35
      Highlight Highlight Inwiefern tat diese Mitarbeiterin schwierig?
    • Heinzbond 09.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Nun wenn der Name nicht notierbar wäre oder die Nummer, dann sicher doch Ort, zeitpunkt und Vorgang der Situation und das wäre dann mit der sbb sicher herausfindbar wer das dann war. Aber PS, es gibt nur schwierige Situationen wenn beide dazu tragen.
    • Nie Mand 09.01.2020 16:57
      Highlight Highlight Nicht einmal ein Kerngeschäft der sbb, hat sie mir die SBB Bedingungen so schnippisch diktiert und mehrmals gesagt 'bei uns so und nicht anders', auch die Tonlage liess massiv zu wünschen übrig. Ich war auf das Geschäft angewiesen und habe Ruhe bewahrt bis sie mich angefangen hat aktiv wegzuschicken. Übrigens ist der Schalter gemäss den Google Rezensionen schon früher negativ aufgefallen. Zum Glück gibts diese, wobei es dann bei Kondukteuren mit vergleichbarem Verhalten auch nicht so einfach wäre. (ohne Namensschild)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geogräfin 09.01.2020 16:07
    Highlight Highlight Habe relativ lange als Bademeistern gearbeitet und musste jeweils ein Namensschild tragen.
    Wurde regelmässig von irgendwelchen Grüseln auf Facebook angefragt und angeschrieben. Konnte mich aber zum Glück wehren und musste fortan nur noch ein Namensschild mit Vornamen tragen.
    Konnte damals schon nicht verstehen, was es für einen Mehrwert bringt, da ich selten bis nie mit Namen angesprochen wurde. Daher könnte man doch auch eine andere Identifikationsmöglichkeit anwenden, wie z.B. beschrieben die Personalnummer.
    • Garp 09.01.2020 18:27
      Highlight Highlight Wer registriert sich bei Facebook mit seinem echten Namen und überhaupt?
    • Garp 09.01.2020 18:29
      Highlight Highlight Es wäre sinnvoller gegen diese Typen vorzugehen, als sich denen zu beugen. Dazu wäre der Arbeitgeber da. Ein Namensschild ändern, ist halt einfacher.
    • Blaumeisli 09.01.2020 18:46
      Highlight Highlight Einverstanden. Die Lage ist doch ganz anders als vor 30 Jahren, so mit Internet und sozialen Medien und co.

      Ich habe auch eine Zeit lang mit Namensschild und unangenehmen Kunden gearbeitet. Wenn man von Dritten informiert wird, dass man von ebendiesen Kunden fotografiert wurde, wird einem schon mulmig (ist mein Name auf dem Bild? Was machen die jetzt mit dem? Mit Beleidigungen verbreiten?). Auch ohne auf Facebook und co zu sein sind auf Internet Spuren von einem zu finden, die man nicht beeinflussen kann...

SBB mieten Nachtzüge – ab 2021 sollen sie nach Amsterdam rollen

Der Ausbau des Nachtzug-Netzes geht voran. Dabei setzt die Bahn auf gemietetes Rollmaterial – und die finanzielle Unterstützung durch die Politik.

Die SBB wollen die Schweiz wieder mit Nachtzügen mit Europa verbinden. Dafür mieten sie bei der deutschen RDC Asset GmbH, einer Tochterfirma der Railroad Development Corporation aus den USA, Schlaf- und Liegewagen. Der Zuschlag wurde am 15. August erteilt. Der Auftrag beinhaltet die Bereitstellung und den Unterhalt der Wagen für die Periode von Dezember 2021 bis Dezember 2024. Eine Verlängerung um ein Jahr ist möglich.

Wie die CH-Media-Zeitungen aus mit der Planung vertrauten Quellen erfahren …

Artikel lesen
Link zum Artikel