Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tötungsdelikt Winznau SO: 42-Jähriger wegen Mordes angeklagt



Ein Absperrband der Polizei beim Tatort nach der Schiesserei die ein Todesopfer gefordert hat in Winznau, Solothurn, am Montag, 4. Juli 2016. Laut der Kantonspolizei Solothurn konnte ein Tatverdaechtiger angehalten werden und die Fahndung und Spurensicherung ist im Gange. Aus welchen Gruenden es zur Schiesserei kam, ist Gegenstand der Ermittlungen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Tatort in Winznau. Bild: KEYSTONE

Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat einen 42-jährigen Italiener wegen Mordes und weiterer Delikte angeklagt. Sie wirft dem Mann vor, im Juli 2016 in Winznau SO einen Mann vorsätzlich erschossen zu haben.

Der Beschuldigte ist nicht geständig und befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag weiter mitteilte.

Dem Italiener wird vorgeworfen, in einer Wohnung in Winznau mehrere Schüsse auf einen dort anwesenden Mann abgegeben und diesen tödlich verletzt zu haben. Er wird sich vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen auch wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung verantworten müssen.

Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Beschuldigte auf zwei weitere in der Wohnung anwesende Personen geschossen hatte. Diese beiden Personen wurden allerdings nicht getroffen.

Die Polizei hatte die Leiche des Mannes am 4. Juli 2016 in einer Wohnung aufgefunden. Sie nahm den Tatverdächtigen kurze Zeit später fest. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kommentar

Balzaretti ist der Sündenbock eines führungsschwachen Bundesrats

Roberto Balzaretti ist der vierte Schweizer Chefunterhändler, der sich am Rahmenabkommen mit der EU die Zähne ausgebissen hat. Seine Nachfolgerin Livia Leu hat einen Vorteil: Sie kann fast nur gewinnen.

Moskau, New York, Paris. Drei bedeutende Weltstädte. Drei Prestigeposten für Diplomaten. Aus Schweizer Sicht haben sie etwas gemeinsam: Sie wurden zum «Auffangbecken» für ehemalige Chefunterhändler mit der Europäischen Union: Yves Rossier ging nach Moskau, Pascale Baeriswil nach New York. Und nun übernimmt Roberto Balzaretti in Paris.

Zumindest im Fall von Rossier und Balzaretti entspricht die Wegbeförderung einer Strafversetzung. Seit Beginn der Verhandlungen über ein institutionelles Abkommen …

Artikel lesen
Link zum Artikel