Schweiz
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59-Jährige verliert IV-Rente – nach 25 Jahren

Die IV-Bezügerin Pia Clavadetscher machte im Jahr 2018 zusammen mit ihrem Mann eine Reise. Das hätten die beiden besser sein lassen.

Benjamin Wieland / ch media



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Die IV befand, Pia Clavadetscher könne wieder zu 80 Prozent arbeiten, denn ihr ginge es wieder gut, das habe sie ja selber so mitgeteilt. Doch der besagte Brief war eine Fälschung. bild: Nicole Nars-Zimmer

Irgendjemand muss neidisch gewesen sein. Muss sich gedacht haben: Eine IV-Bezügerin geht auf Reisen. Das darf nicht sein!

Also setzte sich der oder die Missgünstige an den Computer und schrieb der Sozialversicherungsanstalt (SVA) Basel-Landschaft in Binningen einen Brief. Der Gesundheitszustand der Versicherten habe sich «sehr positiv entwickelt». Man könne sie neu beurteilen. Das Fiese an der Sache: Das Schreiben war in Ich-Form verfasst, im Namen der Bezügerin - mit gefälschter Unterschrift.

Die IV-Stelle behandelte den Brief, Eingang 5. Oktober 2018, als echt. Und das tut sie noch immer. Zwar teilte die Betroffene, als sie vom Betrug erfuhr, der SVA per Einschreiben mit, sie habe den Brief weder geschrieben noch unterzeichnet. Trotzdem spricht die SVA weiterhin von einem «Gesuch». Und dieses «Gesuch» hatte Folgen. Die IV-Stelle liess die Bezügerin neu beurteilen. Fazit: Die Frau soll wieder arbeiten. 80 Prozent. Auf dem ersten Arbeitsmarkt. Mit 59 Jahren. Nach fast 25 Jahren IV.

Unverschuldet in den IV-Bezug gerutscht

Die Bezügerin, das ist Pia Clavadetscher. Sie steht im Mai 1995 mit ihrer Tochter, damals achtjährig, in Basel im Stau. Ein Betrunkener rast in ihren Opel Corsa. Die Tochter bleibt unverletzt. Doch Pia Clavadetscher erleidet, obwohl ebenfalls angeschnallt, ein Schädel-Hirn-Trauma. Das Gehirn der damals 35-Jährigen wird nicht mehr richtig durchblutet. Die Gutachterinnen und Gutachter sprechen der gelernten Verkäuferin eine volle Invalidenrente zu, zuletzt 1770 Franken pro Monat. Mehrmals bestätigen Ärztinnen und Ärzte die Arbeitsunfähigkeit, zuletzt im November 2018. Pia Clavadetscher kümmert sich, so gut es geht, um Kind und Haushalt. Der Mann geht arbeiten.

Bis heute habe sie Kopf- und Nackenschmerzen, erzählt Pia Clavadetscher der «Schweiz am Wochenende». Sie leide aber auch unter Konzentrationsschwierigkeiten, Migräne und Ausfallerscheinungen: «Es kommt urplötzlich. Ich kann dann meinen linken Fuss nicht mehr bewegen. Manchmal ist die ganze Körperhälfte gelähmt, und die linke Gesichtshälfte hängt herunter.» Ihr Mann, Andreas Clavadetscher, zeigt ein Video, das er kürzlich mit dem Smartphone aufgezeichnet hat. Seine Frau geht eigenartig, zieht den linken Fuss nach.

2016 der nächste Schicksalsschlag. In Pratteln tritt der Talbach über die Ufer, überschwemmt das Haus der Clavadetschers. «Das warf meine Frau vollends aus der Bahn», sagt Andreas Clavadetscher. Sie entscheiden sich, das Haus zu verkaufen. Mit dem Geld schaffen sie sich ein Wohnmobil an. Nach einem ersten abgebrochenen Versuch ist es im März 2019 so weit: Andreas Clavadetscher steuert Spanien an. «Wir wollten einfach in die Wärme. Dann geht es Pia besser.»

Da hatte die bis heute unbekannte Person den Brief längst abgeschickt, im Namen von Pia Clavadetscher, die erzählt, sie könne wieder reisen. Verhängnisvoll ist dieser Satz: «Ich bin mir bewusst, dass mein Anspruch auf eine weiterführende IV-Rente somit erlischt.» Die wird ihr tatsächlich abgesprochen. Im Juli 2019 kommen Gutachterinnen und Gutachter des Universitätsspitals Basel zum Schluss, Pia Clavadetscher gehe es besser. Hinweise seien nicht zuletzt die Reise und ihr «Gesuch» – der gefälschte Brief. Von ihm erfährt die Betroffene erstmals bei der Untersuchung im Uni-Spital. Per Zufall.

Viele Fehleinschätzungen von aussen

Die «Schweiz am Wochenende» hat das Gutachten des Uni-Spitals einem Neurochirurgen vorgelegt. Er sagt, die IV sei, gestützt auf entsprechende Bundesgerichtsurteile, bei der Gewährung von Rentenansprüchen strenger geworden. «Die Bezügerin hat keine mit den verfügbaren diagnostischen Mitteln nachweisbare strukturelle Schädigung erlitten. Man kann ihr Leiden nur schwer objektivieren – genau das verlangt aber die IV.»

Allein die fehlende Sichtbarkeit eines Leidens sei zwar kein Ausschlusskriterium, ergänzt der Chirurg. Sonst dürften Depressive auch keine IV-Rente erhalten, denn Depressionen seien ebenfalls «nicht im engeren Sinne sichtbar». Doch es sei Sache der Patientin, die «Unüberwindbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung» nachzuweisen. Das sei kaum möglich, die meisten würden daran scheitern.

Der Neurochirurg sieht beim vorliegenden Fall ein weiteres Problem: «Heute werden Patienten mit chronischen Schmerzen so rasch wie möglich reaktiviert. Wir wissen nun, dass durch die Vermeidung von Belastungen und eine längere Arbeitsunfähigkeit die Entstehung von chronischen Schmerzen begünstigt wird. Früher jedoch setzte man auf Schonung, wie bei dieser Bezügerin. Von ihr verlangt man nun, dass sie sich wieder im Arbeitsmarkt zurechtfinden soll; nach 25 Jahren Pause, fünf Jahre vor regulärem Pensionsalter. Das ist aus medizinischer Sicht zwar nicht fahrlässig, aber es wirkt willkürlich.» Für die Frau handle es sich wohl um einen Vertrauensbruch, nachdem ihr die IV 25 Jahre lang signalisiert habe, mit ihrer Rente sei alles in Ordnung.

Procap, der Selbsthilfeverband für Menschen mit Behinderung, teilt der «Schweiz am Wochenende» mit, Rentenbezügerinnen und -bezüger seien rechtlich nicht dazu verpflichtet, den ganzen Tag zuhause zu sitzen, sondern dürften Reisen unternehmen oder anderen Freizeitaktivitäten nachgehen, «das aber nur soweit, wie dies mit den von der IV anerkannten gesundheitlichen Einschränkungen möglich ist.» Können diese mehr leisten, ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, müssen sie das stets der IV melden. Drittpersonen sei es erlaubt, der IV Beobachtungen zu melden. Doch Aussenstehende würden «meist nur einen kleinen Ausschnitt der gesamten Lebensumstände der betroffenen Person» sehen. Das könne zu Fehleinschätzungen führen.

Die SVA Baselland schreibt, ein Brief wie derjenige im betreffenden Fall entspreche «der ganz normalen Meldepflicht» einer versicherten Person. «Wir erhalten häufig solche oder ähnliche Schreiben, in denen Versicherte uns gesundheitliche oder wirtschaftliche Veränderungen bekannt geben und um Prüfung bitten.» Es habe somit «keinerlei Grund» gegeben, das Schreiben als verdächtig einzustufen. Dass die IV-Stelle weiterhin von einem «Gesuch» schreibe, sei ein Versehen. Für die Auslösung des Revisionsprozesses habe das jedoch keine Rolle gespielt.

Unterschrift ist sofort als Fälschung zu erkennen

Als die IV im vergangenen Februar Pia Clavadetscher ein Job-Coaching vorschreibt, fasst sie einen Entschluss: Sie tritt aus der IV aus. «Ich könnte die Belastung der Wiedereingliederung nicht ertragen», sagt die bald 60-Jährige. Auch rekurrieren wollen die Clavadetschers nicht. Sie fürchten, ein Prozess könnte mehr kosten als die restliche Rentensumme. «Mein Mann und ich leben jetzt von Erspartem.» Das Paar hat eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und Verleumdung eingereicht. Doch ein Anwalt bewertete sie als aussichtslos.

Die IV vernichtet alle Briefpost nach dem Einscannen – und damit auch Spuren. Offenbar schaut die IV Briefe nicht genau an. Man hätte auf den ersten Blick gesehen, dass die gefälschte Unterschrift mit der echten nichts gemein hat. Die SVA ergänzt zu diesem Punkt lapidar: Da die Neubegutachtung eine Verbesserung des Gesundheitszustands ergeben habe, spiele es auch keine Rolle mehr, ob das Ausgangsschreiben echt oder gefälscht sei.

Die Clavadetschers wandten sich auch an Bundesrat Alain Berset. Das Bundesamt für Sozialversicherungen als Aufsichtsstelle wollte am Vorgehen der Baselbieter IV-Zweigstelle keine Verfehlungen erkennen. Das Einzige, was Clavadetschers bleibt, ist, auf die AHV zu warten. Und ein Riesenfrust. (bzbasel.ch)

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174Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 17:52
    Highlight Highlight IV-Bezüger/innen lifes in matter (auch!!!)
  • Therealmonti 06.07.2020 13:56
    Highlight Highlight Eine äusserst unschöne Geschichte. Die Frau tut mir Leid. Und der Person, die diesen gefälschten Brief schrieb, möchte man fast wünschen, dass sie eine Behinderung erleidet und dann von der IV den Bescheid kriegt, dass sie nicht bezugsberechtigt ist.
  • So en Ueli 06.07.2020 12:13
    Highlight Highlight How savage? Was ich mich hier jedoch, nebst der Legalität dieses Briefes, frage, wie kann es sein, dass Krethi und Plethi der IV irgendwelche Briefe schreiben können, die nicht auf Echtzeit verifiziert werden? Wäre ja, wie wenn ich meiner Bank schreiben würde, dass mein Konto ab sofort ein höherer Betrag zu gute hätte. Aber einmal eine Frage an die Juristen unter uns. Wenn die IV einen Entscheid fällt, der auf einen Brief basiert, der mittels Urkundenfälschung verfasst wurde, wäre dann der Entscheid nicht nichtig? Die Urkundenfälschung ist ja ein Offizialdelikt... Captain?
  • De-Saint-Ex 06.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Und zuletzt noch dies: diese Meldung hat mir keine Ruhe gelassen. Habe mit einer ehemaligen Schulkameradin gesprochen, die während 10 Jahren auf einer IV-Stelle in der deutschen Schweiz tätig war... bis diese von der SVP initiierte Reform angenommen wurde und sie auf der IV Stelle dazu angehalten wurden, wo nur möglich einen negativen Bescheid zu erwirken. Als auch noch bei den Bezügern mit Behinderungen der Rotstift angesetzt wurde, schmiss Sie das Handtuch und arbeitet jetzt in der Privatindustrie. Wenn sie den Ausdruck „Sozialstaat Schweiz“ hört, kriegt sie einen Wutanfall... Me too.
  • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man die Frage in den Raum stellen, ob das Gutachten überhaupt den den tatsächlichen Gesundheitszustand meiner Frau abbilden musste oder war es bloss das Ziel, die im gefälschten Schreiben (die SVA-BL nennt dies "Ihr Gesuch") gemachte Aussage bezüglich der Verbesserung der Befindlichkeit zu bestätigen? Diese Frage wird wohl nie beantwortet werden können. Die Vorgabe des Bundesamtes ist unmissverständlich: Halten oder Senken der Anzahl der IV-Bezüger. Meine Frau wurde zum 2. mal Opfer, doch dieses Mal mit staatlicher Unterstützung.
  • so einfach 06.07.2020 00:25
    Highlight Highlight Ich bin depressiv, mit einer Persönlichkeitsstörung, Schlafstörung und noch anderem. Ich bin nicht integrierbar. Die Integration wurde abgebrochen. Ich erhalte nun eine 25% Rente. Vor Gericht hatte ich keine Change. Die Integration war ungultig, weil diese nicht von einem Arzt begleitet wurde, muss ich nun die IV kontrollieren, ob diese ihre Arbeit richtig macht.
    Ich bin sonst schon überfordert, habe einen Begleitbeistand.
    Wollen sie mich in einem AKW, Pharma oder Chemie arbeiten lassen. Auto fahren kann ich in der Regel 20 Minuten. Dann wird es zu gefährlich.
    Invalid, nicht brauchbar Abfall
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 06.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Sie sind kein Abfall. Mich schokiert es, dass sie so von sich schreiben. Ist dies die Message, die voll arbeitsfähige Personen Ihnen vermitteln? Wenn Sie das so wahrnehmen, dann bitte lassen Sie sich sagen, dass es die Mehrheit wesentlich anders sieht. Sie sind sehr wohl auch "zu gebrauchen". Auch wenn Sie die Kraft vielleicht im Moment oder an einigen Tagen nicht haben, schon nur wenn Sie jemanden anlächeln, kann das für jemanden viel bedeuten. Jeder trägt auf seine Art und Weise zur Gesellschaft bei. Ich wünsche Ihnen alles Gute in der Zukunft!
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 15:33
      Highlight Highlight Lassen Sie es nicht zu, dass man Sie als Abfall schubladisiert. Sie sind weit mehr Wert. Die IV und damit einhergehend das System will Sie in ihrer Würde und Integrität denunzieren und zum Opfer degradieren, welches Sie dennoch nicht sind. Sie sind ein Mensch, der ein Recht darauf hat, auch als solches behandelt und gesehen zu werden. Liebe Grüsse, Andreas Clavadetscher
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.07.2020 21:59
    Highlight Highlight Schweizerische Diskretion ist ein Mythos. In Wirklichkeit wollen Schweizer imme haargenau wissen, was andere tun, können bzw. nicht können, besitzen und verdienen. Dabei ist es keine Interesse an der Person, sondern der Zweck, jemanden bei Bedarf an den Eiern packen zu können.

    Hat etwas mit Charakterschwäche zu tun.
  • De-Saint-Ex 05.07.2020 17:52
    Highlight Highlight @ Borki

    „Die Summe dessen, was sich Menschen gefallen lassen, bestimmt das Mass der Willkür derer, die sie beherrschen wollen.“
    E. Limpach
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 08:34
      Highlight Highlight Wahre Worte, darum hat sich meine Frau der letztendlich Wiedereingliederung wiedersetzt und von sich aus auf die Weiterzahlung der Rente verzichtet. Nur so hat sie eine reelle Chance aus dem Teufelskreis de Opferrolle zu entkommen.
  • momet 05.07.2020 17:17
    Highlight Highlight Wieso heißt die Erwerbsunfähigkeitsrente in der Schweiz Invalide Rente? In Valide = Nichts Wert, Kein Wert (laut.) In der Schweiz ist man also nichts Wert, wenn man nicht arbeiten kann oder nicht mehr arbeiten kann. Wobei das mit dem Arbeiten ja so eine Sache und Relativ ist. Viele IV- Bezüger arbeiten und müssen arbeiten, sie bekommen dafür einfach keinen Lohn oder Gehalt. Werden ausgenützt. Alleine die Bezeichnung dieser Rente zeigt wie die Schweiz tickt!
    • De-Saint-Ex 05.07.2020 18:49
      Highlight Highlight Nein nein... so wie in diesem Land die IV Bezüger behandelt werden bringt es der Ausdruck „Invalide“ leider perfekt auf den Punkt.
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 08:46
      Highlight Highlight In der ganzen Phase Wiedereingliederung (9 Monate) erhält der/die IV-Bezüger/in lediglich die zuletzt ausbezahlte Rente. Meine Frau hätte also im Idealfall (80-90%) gearbeitet, für max. Fr. 1'770.- pro Monat, um dann auf dem ersten Arbeitsmarkt mit denn 60 eh keine Stelle zu finden - der Weg aufs Sozialamt wird so geebnet. IV = -1 / Sozialamt = +1. Dieses noch unwürdigeren Spiel wollte sich meine Frau zu recht nicht aussetzen, daher der Entschluss auf die Rente zu verzichten. Es reicht mit den Demütigungen, Schluss mit der staatlich verordneten Opferrolle.
  • Basswow 05.07.2020 17:12
    Highlight Highlight Und dem Blocher...🤬
  • Knibi 05.07.2020 15:33
    Highlight Highlight Dies zeigt deutlich, dass bei der IV Willkür herrscht. Wäre der fiese Rätschibrief nicht gekommen, wäre nichts passiert.
    • lucasm 05.07.2020 17:19
      Highlight Highlight Vielleicht einfach zu einem späteren Zeitpunkt. Eine periodische Überprüfung, ob die Voraussetzungen für eine IV noch gegeben sind hätte durchaus auch schon früher stattfinden können.
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 08:52
      Highlight Highlight Zwischen Eingang des ominösen Schreibens (05.10.2018) und Abklärung (03./09.07.2019) am 26. November 2018 eine Verfügung Seitens der SVA-BL bei uns eingegangen, in der die unverönderte Weiterführung der Höhe des IV-Grades = 100%, wie die Höhe der Rente = Fr. 1'770.- pMt. bestätigt wurde. Wow - eine Heilung in nur 9 Monaten, was für ein Wunder, oder einfach nur Willkür?
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 15:34
      Highlight Highlight Nick Nolte - in physischer Form nicht mehr existent - darum. Die SVA-BL schreddert die Originalschreiben nach Einlesung.
  • Lilamanta 05.07.2020 15:09
    Highlight Highlight Ich sehe beruflich häufiger IV-Anträge, Gutachten etc. Es ist für mich noch immer nicht nachvollziehbar, wie die IV-Stelle entscheidet. Vermutlich würfeln sie.

    Es hängt immer davon ab, welche Gutachter zum Zuge kommen und wie fit die Rechtsvertretung der betroffenen Person ist.

    Neutrale Gutachten und faire Entscheide landen bei mir äußerst selten auf dem Tisch.
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 05.07.2020 14:57
    Highlight Highlight Die IV weis grundsätzlich alle Schuld von sich, obwohl wir beweisen können das sie die Fehler gemacht haben. Nach drei Jahren haben wir von unserer Rechtschutz einen Fachanwalt gestellt bekommen. Er hat 3! grosde Ornder Dokumente aufgearbeitet, nachdem due IV zuerst versucht hat die Dokumente zu unterschlagen, sein Resumée *ich habe noch nie einen so schlimmen Fall gesehen, da ist ja an jeder Stelle alles schief gelaufen aber so leid es mir tut, personelle Inkompetenz ist nicht justiziabel*
    Die IV ist ein verdammter Drecksladen und da ist alle Willkür!
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 05.07.2020 16:15
      Highlight Highlight 🤔🧐 Ich sollte wohl besser langsamer schreiben und Korrekturlesen. Ich entschuldige mich für meinen holprigen Text
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.07.2020 16:57
      Highlight Highlight Der Sinn liest sich sonnenklar aus dem etwas holprigen Text.
      Mein Beileid.😔
    • Chey123 05.07.2020 17:47
      Highlight Highlight Sprachlos... ganz viel Kraft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 05.07.2020 14:53
    Highlight Highlight Dann kam heraus, dass die Berufserkrankung nicht nur die Alkergien umfasst sondern auch ein Nierenzellkarzinom, das eine Nephrektomie erfordete. Die IV hat meinem Mann alle Gelder gestrichen weil er im Krankenhaus war und nicht in der Vorlesung seines Studiums. Dann hat due IV keine Papiere ans Sozialamt geschickt und somit gab es da auch kein Geld, wir haben alle Ersparnisse aufgebraucht haben alkes verkauft was möglich war und mein Mann litt so sehr unter der Situation, dass er einen Suizidversuch unternommen hat. Ich habe ihn mit Hilfe der Polizei in der NA gefunden.
  • Knibi 05.07.2020 14:50
    Highlight Highlight Das zeigt deutlich, dass hier Willkür herrscht. Wäre der fiese Rätschibrief nicht gekommen, wäre nichts passiert.
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 05.07.2020 14:49
    Highlight Highlight IV = nur ein toter Klient ist ein guter Klient! Mein Mann hat eine IV anerkannte Beruferkrankung und sollte eine Umschulung erhalten wurde aber gleichzeitig gezwungen immer wieder in seinem Beruf zu arbeiten, seine multiplen Allergien könnten ja auf wundersame Weise verschwunden sein. Sie haben sie wie zu erwarten verstärkt und haben sein Leben massiv eingeschränkt, sowie psychisch belastet. Auch gezahlt hat die IV ein ganzes Jahr nicht, weil die IV Zuständige und die ausgelagerte Zahlstelle beide gesagt haben sie hätten keine Papiere, die von uns eingeschrieben zugestellt wurden.
    • Sebi Schacher 05.07.2020 20:59
      Highlight Highlight Ich würde das mal über die suva prüfen lassen, bei uns laufen solche fälle über die suva. Nichteignungsverfügung, rente über suva, lohndifferenz über suva. Bin nicht sicher, ob immer die suva oder auch andere versicherer dafür zuständig wären. Schaden kanns nicht, das mal abzuklären.
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 06.07.2020 04:57
      Highlight Highlight Die Suva hat ihn trotz Krankschreibung und dem ärztlichen Vermerk, dass die Krankschreibung bis zur Abklärung durch die Suva Gültigkeit hat, ans Rav verwiesen, bis nach einem halben Jahr ein Suva Typ vor der Türe stand ein Gespräch mit meinem Mann hatte und meinte es sei ein klarer Fall für die IV.
      Eine Rente steht ihm nicht zu, da er ja arbeiten kann (und will!). Das Problem ist, dass er so spezialisiert ist, dass er nur den Job ausüben kann wo er mit den Allergenen Kontakt hat. Respektive könnte er auch viele andere Jobs nicht ausführen, da er uA auch stark
      Teil 1
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 06.07.2020 05:02
      Highlight Highlight auf Duftstoffe reagiert. Und wenn wir etwas gelernt haben ist es, das kein Mensch auf so etwas Rücksicht nimmt. Letztes Jahr hat er einen Job angenommen, der ihm gefallen hat obwohl er weit unter seinen Fähigkeiten lag. Es war von Anfang an klar und mit der Geschäftsleitung abgesprochen, dass er krank ist und darauf Rücksicht genommen werden muss. Unter anderem hat er starke Immunsupressiva bekommen um die überschiessende Immunreaktion zu drosseln. Und was macht sein direkter Vorgesetzter? Kommt X Mal krank zur arbeit und mein Mann liegt dann richtig flach.
      Teil 2
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneefrau77 05.07.2020 14:44
    Highlight Highlight Was die IV seit Jahren mit chronisch kranken Menschen veranstaltet, ist komplett daneben. Kenne mehrere Betroffene, die sich mit Schmerzen mühsam durch ihren Alltag quälen und keinen Rappen IV erhalten.
    und andere, bei denen ich persönlich finde, die könnten sehr wohl arbeiten. Diese leben fürstlich von der IV (ist leider auch eine Frage der Herkunft. Mit einem ausländischen Pass wird einem die IV nachgeworfen. Ich sage das als SP-Wählerin. Aber das sind meine Beobachtungen) http://nnk
    • voni2 05.07.2020 17:22
      Highlight Highlight Dass Menschen "fürstlich" von der IV leben, ist einfach Bullshit.
      1700 Fr. hatte die Frau bekommen. Damit lebt man also in Saus und Braus?
      Und dass Ausländern die IV "nachgeworfen" wird, wage ich auch stark zu bezweifeln. Hast du irgend eine Quelle dafür oder ist das nur deine "Beobachtung"?
      Man sieht einem Menschen nicht unbedingt an, ob er arbeitsfähig ist oder nicht. Darum sind deine Beoabachtungen für die Tonne.
    • bbelser 05.07.2020 17:39
      Highlight Highlight Legitimiert das SP-Wählen neuerdings Ausländerfeindlichkeit?
      Da hätte ich jetzt gerne mehr über den Zusammenhang zu deinem Wahlverhalten erfahren...
    • Sebwoh 06.07.2020 00:09
      Highlight Highlight Jep. Lag wohl an meinem deutschen Pass, dass mir 5 jahre IV nachgeworfen worden sind.

      Waren nur 24 kubikzentimeter, die mir aus dem Hirn rausgeschnitten wurden. Ist ja auch nebensächlich, dass ich mit 25 nochmal sprechen neu lernen musste.

      (Ich bin, am Rande, aus Eigeninitiative wieder seit einigen Jahren zu 100% im Job und zahle Steuern in der Schweiz. Glaube kaum, dass sich ein Neurologe oder die IV quer gestellt hätten, wenn ich es noch länger "genossen" hätte).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 05.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Eine unerhörte Sauerei. Wenn jemand das Gefühl hat, dass die Nachbarin zu Unrecht eine IV-Rent bezieht, soll man mit eigenem Namen hinstehen und sich bei der IV melden. Alles andere ist gemein und primitiv.
    Bei allem Verständnis, dass man bei der IV verantwortungsvoll mit Geld umgehen will kann ich nicht nachvollziehen, warum sie kein Interesse zeigen, den ganzen Sachverhalt zu klären.
    • Yupidu 05.07.2020 19:57
      Highlight Highlight Ziel von der IV ist das Geld, das monatlich von jedem volljährigen CH-Einwohner hineinfliesst, in einem Kreis bestehend aus IV-Mitarbeiter, IV-Begutachter, Bürokratie ohne Ende und Resultate zu investieren. Hauptsache solange wie möglich kein Geld an die Versicherten, irgendwann sterben sie schon und das Dossier kann archiviert werden.
  • Enzasa 05.07.2020 14:00
    Highlight Highlight Das mit den Depressionen ist ein gutes Beispiel, aufgrund meiner Aussage, dass es mir besser geht, wird jede Prüfung mir Arbeitsfähigkeit bescheinigen.
    Diese Frau hat das Pech, dass mit ihrem Kopf etwas nicht in Ordnung ist und sie daher darauf angewiesen ist, ob die Prüfer ihr glauben oder nicht. Die Prüfer haben dem Brief mehr geglaubt als ihr. Leider.
    • Hoci 05.07.2020 15:36
      Highlight Highlight Eigentlich kann man es Beweisen, aber das wird ausgebremst, denn sonst müssten die Versicherungen zahlen. Einige Unfallversicherer melden sich beim zuständigen Arzt und reden ihm ins "Gewissen" im Sinne der Versicherung. Hauptsache die Bilanz stimmt und die Aktien.
  • John Henry Eden 05.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Die IV wird immer sparen wollen, genau wie alle anderen Sozialversicherungen auch.

    Mit der Abstimmung zum BGE hatten wir die Möglichkeit, dieses Krämerseelengetue zu beenden und den Menschen bedingungslos ein bescheidenes Leben zu ermöglichen

    Tja, doch gut 76 % sagten Nein zum Grundeinkommen. Wer damals auch dagegen war, muss sich hier nun nicht empören.
    • fumaroles 05.07.2020 15:31
      Highlight Highlight danke!!!!!
  • ostpol76 05.07.2020 13:06
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nur bedingt. Sie wurde ja durch Experten, in diesem Fall Ärzte, neu beurteilt.
    • fumaroles 05.07.2020 15:34
      Highlight Highlight ostpol : bedingt mag deine problemsehung sein. das ist dein problem. experten und ärzte sind nicht unparteiisch.
    • panaap 05.07.2020 15:35
      Highlight Highlight Ich kündige vielleicht mal in deine Namen die Wohnung. Mal sehen wie bedingt problematisch das ist
    • Hoci 05.07.2020 15:44
      Highlight Highlight Von den Versicherungen gestellt...
      Merksch öppis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 05.07.2020 12:50
    Highlight Highlight Nach 25 Jahren ist es nicht realistisch wieder Arbeit zu finden. Vor Allem nicht mit 59 Jahren. Ferien darf ein IV-Rentner machen. Zum Alltag ist es kein wirklicher Unterschied, nur ein anderer Ort. Gerade Klimaveränderungen tuen vielen gut und lindern gewisse chronische Beschwerden zeitweise etwas.
    Ich finde es generell schwierig, wenn die neuen Kriterien auch auf langjährige IV-Bezüger angewendet werden. Eine Wiedereingliederung ist meist unrealistisch.
    • Leela 05.07.2020 13:53
      Highlight Highlight Das mit der Wiedereingliederung ist sowieso eine Farce. Die kürzen einfach die Rente, ohne dass es eine Stelle für die betroffene Person gibt. Wieso dürfen die die Rente einfach kürzen ohne das eine Wiedereingliederung passiert ist? Die Rentenküruung erst passeren dürfen nachdem eine Person erfolgreich Wiedereingegliedert wurde...
    • lucasm 05.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Nur weil eine Wiedereingliederung unrealistisch ist, ist das kein Grund für ein weiterhinn bestehender IV-Anspruch. Ein IV-Anspruch besteht solange dies gesundheitlich gerechtfertigt werden kann. Bestehen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr, ist man kein Fall für die IV mehr. Auch wenn dies für die Betroffenen schwierig ist, wie im vorliegenden Fall.
    • Hoci 05.07.2020 15:49
      Highlight Highlight Lucasm so oder so sind es steuergelder. Der Unterschied ist im einen Fall lösst man ihnen die Wprde im anderen wartet Schikane und Armut. Und das Menschen, die schon ihr ganzes Leben eingeschränkt sind, also auf ein normales Leben verzichten mussten.
      Ganz zu Schweigen davon fpr welchen idiotischen Luxus das Geld sonst ausgegeben wird.
      Abgesehen davon geht es ihr ja schlechter nicht besser, deshalb die Reise und wärme. Verständlich nach so einem zusätzlichen. Schicksal.
      Wie kalt muss man sein, das nicht zu sehen als Versicherer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Verbesserer 05.07.2020 12:44
    Highlight Highlight Wie armselig unsere Behörden sind. Man sollte die gleichen Bedingungen auch für Bundesangestellte anwenden, was ich aber bezweifle.
  • sikki_nix 05.07.2020 12:39
    Highlight Highlight Ich hoffe inständig, dass ich niemals gezwungen werde IV Renten zu beziehen. Neben der allgegenwärtigen Missgunst gesunder Schweizer und innen haben wir ja den bersicherungen auch erlaubt uns legalerweise in unserer Wohnung auszuspionieren. Zur eigentlichen erkrankung würden sich wahrscheinlich bei mir noch Paranoide Züge entwickeln.
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 09:10
      Highlight Highlight Genau, denn mit diesem Schreiben ging bei uns auch der Verlust des Vertrauens einher, denn es könnte jeder gewesen sein. Eine Spirale, die einem noch weiter runterzieht.
  • Miriam F. 05.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Oh nein, das tut mir so leid wenn ich so etwas höre. Die arme Frau.
  • Unicron 05.07.2020 12:20
    Highlight Highlight Ich hatte über meine Partnerin auch viel mit der IV zutun. Wirklich ein sehr mühsamer Verein, ich könnte diverse Beispiele nennen welche wirklich haarsträubend unprofessionell sind.

    Tipp: Falls ihr eine Abklärung machen lassen müsst, fordert den Bericht anschliessend an und lest ihn.

    Und die Wartezeiten! Da vergeht gerne mal ein halbes Jahr oder mehr zwischen zwei Schreiben. Das ganze System ist einfach darauf ausgelegt dass es dir zu mühsam wird und aufgibst.
    • Miikee 05.07.2020 12:57
      Highlight Highlight Ich arbeitete für den Zivildienst in einem Spitalarchiv und habe so 100te IV Anträge gesehen. Ich will die IV nicht in den Schutz nehmen, aber es ist unglaublich was dort für Gesuche eingehen. Ich wäre wohl nur Misstrauisch und würde alles 2* hinterfragen. Man kann sich das kaum vorstellen.
    • ARoq 05.07.2020 12:58
      Highlight Highlight Ja, Akten anfordern kann wichtig sein. Im Gutachten meiner ehemaligen Lebensgefährtin wurden ganze Abschnitte von fremden Patienten zusammenkopiert, was ganz einfach überprüft werden hätte können (z.B. Namen/Geburtsdaten von Geschwistern die nicht existieren), bei der IV fiel das niemandem auf.

      Es hat dreieinhalb Jahre gedauert bis das durch ein erneutes Gutachten berichtigt wurde, in dieser Zeit war sie ohne Einkommen.
  • Fretless Guy 05.07.2020 12:07
    Highlight Highlight «Die Bezügerin hat keine mit den verfügbaren diagnostischen Mitteln nachweisbare strukturelle Schädigung erlitten. Man kann ihr Leiden nur schwer objektivieren – genau das verlangt aber die IV.»
    Doch die Mittel gäbe es, man muss nur wollen und zwar mit HWS-Röntgen „nach Sandberg“. So können HWS Instabilitäten nachgewiesen werden.
    • Hoci 05.07.2020 15:52
      Highlight Highlight Auch dann nicht immer. Häufig geht es um beeinträchtigung von Nerven und Dtücke. Das sieht man meines Wissens bisher nicht. Ausser man obduziert. Aber dann ist Schrödigers Katze tot.
    • Fretless Guy 05.07.2020 16:00
      Highlight Highlight @swisswitchbitch
      Oh doch, unter anderem durch einen sog. Instabilen "dens axis" kann so was, wie auch dutzende andere Symptome ausgelöst werden. Ich bin mir sicher, dass die Patientin noch an einigen anderen Symptomen als den hier aufgeführten leidet. Oft beobachtet man sog. Hypoxie- und Reperfusionsphänomene welche für viele andere Dinge ursächlich sein können.
      Alleine die Quellenangaben würden aber den Rahmen hier sprengen. 😉
    • Fretless Guy 05.07.2020 17:52
      Highlight Highlight @Hoci
      Auch das ist natürlich möglich.
      Auf jeden Fall kann eine Überdehnung der HWS Bänder weitere Symptome verursachen. Diese wiederum können in Parametern aus Blut/Urin etc. nachgewiesen und in vielen Fällen entsprechend therapiert oder zumindest verbessert werden. Aber so was ist dann wohl nicht mehr IV tauglich. Und darum geht es hier ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 05.07.2020 11:58
    Highlight Highlight Und darum Grund ist das Verwaltungsrecht gegenüber dem Strafrecht nur unfair. Jeder Straftäter hat mehr Rechte und Chancen als eine IV-Bezügerin, die mit unlauteren Mitteln betrogen wurde..

    PS: Urkundenfälschungist ein Offizialdelikt. Heisst, die Staatsanwaltschaft BL müsste von sich aus tätig werden. Kenntnis hat der Kanton ja von dieser Sache..
    • derEchteElch 05.07.2020 15:02
      Highlight Highlight *Aus dem Grund...
  • EarlofGrey 05.07.2020 11:30
    Highlight Highlight Ich habe da von einem Rentner in Herrliberg gehört, welcher jetzt finanziell in der Lage wäre, dem Ehepaar aus der Patsche zu helfen....
  • Lupe 05.07.2020 11:29
    Highlight Highlight Die IV, das RAV, Sozialämtet ect. in Basel-Land sind die absolut schlimmsten in der Schweiz, wer in eine Notlage kommt und noch rechtzeitig kann sollte den Kanton wechseln. Aber man bekommt die Regeln derer die man wählt, ist halt so.
  • Silent_Revolution 05.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Die IV ist dringendst reformbedürftig. Da werden kranke Menschen mit Bürokratie eingedeckt, müssen einen Antrag für jeden Furz einreichen und stets aufpassen, dass sie in der Öffentlichkeit keinen falschen Schritt machen, gerade jetzt wo nicht nur Denunzianten, sondern auch Detektive gegen Rentner vorgehen. Auch sind nicht alle Krankheitskosten abgedeckt, nur bis CHF 1000.- jährlich, die je nach Versicherungsdeckung gesprengt werden kann. Dass IV-Rentner quartalsweise AHV/IV Abgaben leisten ist sowieso ein schlechter Witz und dass Ergänzungsleistungsbezüger Steuern bezahlen absurd.

    BGE!!!
  • grumit 05.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Das hat bei der IV leider System, Renten werden gekürzt wo es rechtlich möglich ist, für Ethik ist kein Platz.

    Ich verlasse das Haus nur wenn es nicht anders geht (Einkaufen und Arzt), auch wenn ich eventuell mehr könnte und dürfte (Freizeit/Unterhaltung). Die Angst dass das von staatlicher Stelle als Arbeitsfähigkeit interpretiert wird, ist für mich zu gross.
    • maude 05.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Wunderbar...das wirkt sich sicher sehr heilsam auf die Seele aus...das kanns echt nicht sein...
      alles Liebe Dir& viel Kraft
    • Blitzesammler 05.07.2020 12:30
      Highlight Highlight so darf es aber nicht sein. Lieber den grossen Firmen Millionen schenken aber die Armen dafür ,,bezahlen,, lassen
    • Hoci 05.07.2020 15:55
      Highlight Highlight Schlimm deine Aussage. Lieber dem Umwelt- und Klimasünder Mio geben, die man nicht zurückbekommdn.kann, wegen ein paar idiotischen Arbeitsplätzen von gesunden.Menschen in einer Branche die um 70% reduziert werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ernst.haft 05.07.2020 11:03
    Highlight Highlight Im 2016 befand der Bundesrat, dass es für die IV keine Ombudsstelle braucht, da es ja in jedem Kanton eine IV-Stelle gibt.

    Kann man gleichzeitig lachen und kotzen?
  • Cpt. Jeppesen 05.07.2020 10:46
    Highlight Highlight Jedes Geschäft muss all seine Akten und Schriftverkehr 10 Jahre aufbewahren, aber die IV scannt Briefe ein und schreddert dann das Original?
    Ich nehme doch an, dass auf dem Scan die Unterschrift trotzdem noch ersichtlich ist. Ein einfacher Vergleich sollte Klarheit schaffen.
    An der Lebenssituation des Bezügers hat sich nichts geändert, warum sollte der Bezüger plötzlich auf seine Rente verzichten wollen, noch dazu 6 Jahre vor der ordentlichen Rente?
    Ist es Einstellungskriterium bei der IV, jeden Morgen sein Gehirn an der Garderobe abzugeben?
    Die IV machte einen Fehler, kann passieren, fix it!
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 07:53
      Highlight Highlight Vorallem bleibt die Frage offen - warum lässt die SVA-BL sage und schreibe 8 Monate ins Land ziehen, entrichtet weiterhin die Rente von Fr. 1'770.- pro Monat, bevor sie aktiv wird, obschon die Bezügerin (meine Frau) scheinbar (gemäss dem gefälschten Gesuch, wie die SVA-BL besagtes Schreiben gerne nennt) ein Ende des Rentenbezuges in Aussicht gestellt hat. In diesen 8 Monaten hat die SVA-BL sogar die Höhe des IV-Grades (100% IV), wie auch die Höhe der Rente schriftlich bestätigt, um dannach April, April in den Raum zu rufen.
  • De-Saint-Ex 05.07.2020 10:42
    Highlight Highlight Das dürfte so mit das hässlichste sein, das ich seit langem gelesen habe... und ich weiss nicht, was hässlicher ist... der/die Denunziant(in) oder die IV Stelle...
    Der/die Denunziant(in) hat sich zudem strafbar gemacht und ich gehe davon aus, dass dies nicht gross untersucht werden wird... willkommen im „Rechts“- und Denunziantenstaat Schweiz... zum 🤮!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Das richtige Vorgehen wäre gewesen, wenn der Nachbar - wenn es der Nachbar war - bei der IV eine Meldung gemacht hätte, wenn er Beobachtungen gemacht hat, welche eine Arbeitsfähigkeit der Nachbarin vermuten lässt.
      Die IV hätte dies dann abgeklärt und wäre vermutlich zum selben Resultat gekommen wie jetzt.
      Das wäre dann kein denunzieren gewesen, sondern der Nachbar hätte lediglich seine staatsbürgerliche Pflicht wahrgenommen und die IV ihre vom Staat erhaltene Aufgabe erfüllt.
      Dass die IV Stelle ihre Arbeit gewissenhaft macht erwarte ich und empfinde ich nicht als hässlich.
    • De-Saint-Ex 05.07.2020 14:33
      Highlight Highlight Das wäre dann KEIN Denunziantentum gewesen... wohl in der DDR aufgewachsen?
    • lucasm 05.07.2020 14:59
      Highlight Highlight Das Verpfeifen hin oder her (von dem darf man halten, was man will). Es ist aber nunmal Aufgabe der IV zu prüfen, ob die Anspruchsvoraussetzungen für ein Rentenanspruche noch bestehen. Und dafür muss sie auf Gutachen von Ärzten abstellen. Das mag für die Betroffenen sehr unschön sein, es ist aber trotzdem Interesse aller Beitragszahler, dass die vorgesehenen Prüfmechanismen greifen und bestehende Renten solange ausbezahlt werden, wie medizinisch notwendig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thelastpanda 05.07.2020 10:40
    Highlight Highlight Lesen die von der IV-Stelle eigentlich ab und zu auch selber, was sie schreiben? Sie sagen jetzt also, das Schreiben sei sowieso gegenstandslos, da ja jetzt ein neues Gutachten vorliegt. Welches aber auf besagtem Schreiben basiert. Und der Tatsache, dass sie einmal, als es ihr etwas besser ging, in die Ferien fuhr. Ernsthaft? Man würde den Leuten bei dieser Stelle beinahe wünschen, dass sie auch einmal in eine Notlage geraten, und sich dann mit einem solchen Paragraphenreiter herumschlagen müssen.
  • leu84 05.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Neidgenossenschaft würde es besser beschreiben. Meine Eltern haben auch schon x-Mal Besuch vom Tierschutz erhalten. Schon an der Haustür entschuldigte sich die Amtsperson. Sie müsse eigentlich gar nichts mehr anschauen, da alles Tiptop sei. Dann bestanden meine Eltern trotzdem, dass sie den Stall und Auslauf anschauen. Leider dürfe sie keine Auskunft über die Person geben wer angerufen. Es waren immet dieselben 3-4 Personen.
    • Hoci 05.07.2020 16:00
      Highlight Highlight Als Tierhalter macht man eh alles falsch und wird von jedem beugt. Selber essen sie ausländische Qualeier aber zeigen den Typen mit den Freilaufhennen am liebsten an weil 100 m2 Freilauf für 4 Hühner nicht reichen.....selbst gehört. Äh die gibts im Ausland mit 0.2 m2 Käfig lebenslang...und auch hier steht ihnen gesetzlich ein Bruchteil der 100m2 zu.
    • Dampfloki 06.07.2020 01:27
      Highlight Highlight Frechheit die Person hätte genau so alle die angerufen haben verpetzen sollen um so die Anruf vor Gericht zu bringen oder die begutachteten hätte die Anrufenden anzeigen sollen wegen falscher verdachtsmeldung und Verleumdung.
  • Seebarsch 05.07.2020 10:31
    Highlight Highlight Ist der ganze Verwaltungsaufwand um ein paar Schwarzeschafe zu entdecken nicht grösser als wenn man Leuten wie der Dame im Artikel einfach die Rente bezahlen würde? Wenn kein Geld vorhanden, nehmt es bei der Armee
  • Hoci 05.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Super. Und was ist mit denen ohne erspartes und jünger?
  • Der Rückbauer 05.07.2020 10:21
    Highlight Highlight "Da die Neubegutachtung eine Verbesserung des Gesundheitszustands ergeben habe, spiele es auch keine Rolle mehr, ob das Ausgangsschreiben echt oder gefälscht sei." - Da muss sie eben nachweisen, dass das nicht der Fall ist. Gelingt das nicht, ist die Frage offen, ob sie ungerechtfertigt Renten bezogen habe. Aber die Anzeige wegen Urkundenfälschung bleibt.
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 07:58
      Highlight Highlight Ich persönlich denke aber als Fazit, dass Seitens der SVA-BL mit meiner Frau weder als Kundin, geschweige denn als Mensch respektvoll, anständig und würdevoll umgegangen wurde und die Untersuchung im asim letztendlich nur die Aussage des von der SVA-BL gerne und viel zitierten "Gesuchs", dass es ihr viel besser gehen würde, bestätigen musste, nicht mehr und nicht weniger. Diese Annahme erfolgt im Kontext der Vorgabe des Bundesamtes, die da klipp und klar lauter: "Halten oder Senken" was die Anzahl der Rentenbezüger betrifft. Diese eigentlich noch wichtige Frage wird wohl nie geklärt werden.
  • Hosesack 05.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Solange Dr. Blocher auf seine rechtmässige Rente verzichten kann, soll sich Fr. Clavadetscher...oh hoppla...
  • Borki 05.07.2020 10:15
    Highlight Highlight Wie es zu diesem Revisionsprozess gekommen ist, ist echt unappetitlich!

    Dass es aber mit neuen medizinischen Kenntnissen und einer von der Politik bestimmten Verschärfung der Praxis zu solchen Revisionen kommt, ist richtig. Unabhängig vom Alter der Person.
    • Hoci 05.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Mag theoretisch sein, aber du hast das skandalöse Urteil übersehen. Der Frau geht es nach wie vor schlecht, eine Reise hätte ihr geholfen. Das ist eigentlich kein das Urteil zu revidieren. Ausser man will auf dem Buckel der Schwächsten sparen.
      Und genau das tun Versicherungen bei den ganzen Fällen mit Kopf und Nackentrauma.
      Höre dich da Mal rum. Viele sind nicht anerkannt und landen in der sozialhilfe ohne ein Umfeld das finanziell und tatkräftig die Betreuung übernimmt ist der Tod durch vernachlässigung einprogrammiert. Am schlimmsten trifft es die Kleinen von kranken Alleinerziehenden.
    • De-Saint-Ex 05.07.2020 11:02
      Highlight Highlight Aber sicher doch... als 59 jährige mit 25 Jahren nicht-Erwerbstätigt, findet diese Frau „problemlos“ einen Job...

      Dann müsste ja eigentlich auch absolut jedes Gerichtsurteil nach einer Gesetzesrevision neu bewertet werden, denn hätte sich der Verurteilte nach der Revision strafbar gemacht, wäre er „anders“ oder gar nicht geurteilt worden... ich glaube nicht, dass dies der Fall ist?!
    • Bär51 05.07.2020 14:30
      Highlight Highlight Neue medizinische Erkenntnisse dazu gibt es keine! Die Verschärfung ist rein politisch begründet - "Scheininvalide"... über 90% der so Gesundgeschriebenen" sind danach angzeitsarbeitslos, nicht vermittelbar und landen beim Sozialamt. Die Pension, die sie vorher eventuell neben der IV erhielten, wird ihnen übrigens auch gestrichen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • CapD17 05.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Der Brief hat nur eine Untersuchung eingeleitet. Die Untersuchung hat ergeben, dass die Frau zu 80 Prozent arbeitsfähig ist. Ich bin froh, dass meine Steuergelder jetzt an jemanden gehen, der wirklich invalid ist.
    • Enzasa 05.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Die Untersuchung hat allerdings einen Hauch von Willkür an sich.
      Nur weil heute die Richtlinien anders ausgelegt werden, bedeutet das nicht, dass die Frau gesund ist.
    • Bär51 05.07.2020 14:32
      Highlight Highlight Deine Steuergelder erhält sie trotzdem. Vermittelbar ist sie sicher nicht, und somit ist sie auf das Sozialamt angewiesen!
    • lucasm 05.07.2020 15:01
      Highlight Highlight Wieso ist die Anwendung von geltendem Recht willkürlich? Das müssen Sie mir erklären. Nur die periodische Überprüfung auch von laufenden IV-Renten kann für eine Gleichbehandlung aller sorgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 05.07.2020 10:05
    Highlight Highlight Da kriegt einer aus dem "Volch" 2.7 Millionen rückwirkend und hier wird jemand wegen 1700 im Monat und keinem Versäumnis von der IV ausgeschlossen.
    Blocher -- hier kannst du jetzt spenden.
    Sauerei, das!
  • Blues 05.07.2020 10:03
    Highlight Highlight Die IV ist ein ganz komischer Laden und ich frage mich: was für Menschen da arbeiten?

    Ein Bekannter von mir hatte auch eine Teil IV Rente. Als er vorzeitig pensioniert wurde, wegen der Rente, überprüften sie ihn und wollten ihn zwingen mit 63 J noch mal einen Job zu finden.

    Manchmal denke ich eben, das "Vouch" (Volk) will immer Steuern sparen und dann gibt es eben solche Folgen nach Abstimmungen!
    • Sebi Schacher 05.07.2020 21:08
      Highlight Highlight Eine vorzeitige rente (altersrente) löst eine IVrente doch immer ab? Teilpensionierung geht ja gar nicht, ergo muss er sich doch keinen job mehr suchen?
    • Blues 06.07.2020 00:05
      Highlight Highlight Lieber Sebi, Pension und Altersrente (IV) sind 2 Paar Stiefel.
    • Sebi Schacher 06.07.2020 10:19
      Highlight Highlight Ja, eben. Wie kann jemand teilpensioniert werden und gezwungen, einen job zu suchen. Pensioniert wird man ganz, nicht teilweise.
  • Hierundjetzt 05.07.2020 09:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 05.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Ökonometriker 05.07.2020 09:56
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    • Stefan Morgenthaler-Müller 05.07.2020 10:04
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 05.07.2020 09:36
    Highlight Highlight Die Fälschung einer Unterschrift ist ein Straftatbestand.

    Man kennt solche Leute schon seit Kindesbeinen: petzen beim Lehrer, kommen immer mit den Eltern, anstatt ein Problem selber zu lösen, nehmen später den Vorgesetzten immer ins CC, wenn jemand 2min zu lang parkiert, rufen sie die Polizei, wenn es anderen schlechter geht als ihnen, freuen sie sich, wenn einer etwas "falsches" macht, fordern solche Leute die drakonischsten Strafen, halten sich aber selber nicht für Sadisten, usw.

    Ob der Frau eine IV zusteht oder nicht, kann ich nicht beurteilen und es geht mich auch nichts an.


    • Hoci 05.07.2020 10:38
      Highlight Highlight Es geht eigentlich nicht ums petzen. Wenn jemand betrügt ist er/sie zu melden.
      Aber hier geht es um Neid und darum, dass Laien gerade Kopf und Nackenverletzungen nicht einschätzen können. Gerade Nerven- und Kopfverletzung inkl. Demenz und Alzheimer äussern sich zu Aussenstehenden nicht offensichtlich. Man vertuscht ja, gewisse Sachen funktionieren sogar super. Analytisches Hirn. Meine Grossmutter gewann noch beim jassen, als sie längst Rundumbetreuung brauchte. Wie schlecht es steht merkt man oft erst im zusammen leben. Nach aussen lässt sich vieles vertuschen, zumal man hier eh wegschaut.
    • The Destiny // Team Telegram 05.07.2020 11:06
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    • Berner_in 05.07.2020 11:30
      Highlight Highlight Stimmt, ob der Frau eine IV zusteht, wissen wir nicht.

      Aber ich empfinde es absolut toxisch für unsere Gesellschaft, wenn hinterhältig verleumderische Denunziation, von den Sozialbehörden faktisch rein gewaschen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebi Schacher 05.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Das passiert heute zuhauf. Der verlust des hauses, der ihr den boden unter den füssen weggerissen hat, ist ein ivfremder grund. Heute bekommt man mit solchen verletzungen, aus einem autounfall resultierend, keine rente mehr. Und wenn seit mehreren jahren nichts mehr gelaufen ist, oder überhaupt, wer kontrolliert schon alle unterschriften von briefen, die man im geschäft erhält? Eine stelle finden ist praktisch unmöglich, aber wenn sich der zustand verbessert hat, wahrscheinlich korrekt. Hab viel mit der IV zu tun, entscheide sind oft nicht nachvollziehar. Schwierige situation, alles gute.
    • Hoci 05.07.2020 10:53
      Highlight Highlight Wenn man den Artikel liest, ist klar, der körperliche Zustand hat sich nicht verbessert. Hingegen ist sie durch den Verlust des Hauses auch an die psychischen gestossen. Ist ja nicht so, dass ein solcher Zustand nicht eh schon massiv zehrt.
      Wie kommen sie und der Briefeschreiber daher dazu anzunehmen es geht ihr besser? Wegen der Reise? Sowas kann zumindest psychisch aufpäppeln was nicht zu vernachläsdigen ist. Aber da hat wohl der Neid auch bei ihnen zugeschlagen. Reisen ist manchmal Medizin und es geht in eingeschränktem Masse auch wenn man stark behindert ist.
    • Sebi Schacher 05.07.2020 20:53
      Highlight Highlight Hoci nein, bin nicht neidisch, mit der reisefähigkeit hat das auch gar nichts zu tun, die ferien gönne ich ihr. Ich habe nicht geschrieben, dass es ihr besser geht, ich habe geschrien, WENN sich ihr zustand gebessert hat, ist der entscheid korrekt. Hab aber auch geschrieben, dass die IV-entscheide oft schwer nachvollziehbar sind. Also bitte nicht einfach die worte umdrehen. Und mich mut dem briefschreibet vergleichen finde ich absolut daneben.
    • Andreas Clavadetscher 06.07.2020 08:14
      Highlight Highlight Ich kann Ihnen versichern, dass es meiner Frau nicht besser geht. Heute eher noch schlechter - alles ist wieder hochgekommen, als wäre es gestern gewesen.
  • Töfflifahrer 05.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Neider gibt es überall, leider. Aber, dass die IV hier nicht einlenkt und da eine offensichtlich falsche Aussage nicht zurücknimmt ist Schlichtwegs eine Sauerei! Warum hört man eigentlich immer nur negatives von diesem Teil der Sozialversicherung.
    • Fisherman 05.07.2020 12:34
      Highlight Highlight Das ist das Resultat einer jahrzehntelangen Agitation der SVP. Immer auf den Schwächsten rumtrampeln, um vermeintlich ein paar Franken zu sparen. Aber vehement gegen mehr Steuerkontrolle der Reichen protestieren. Dort sind Milliarden zu holen.
      SVP ist gegen die Kleinen und für die Reichen.
    • pop_eye 05.07.2020 13:03
      Highlight Highlight Weil das Postive zu langweilig ist und keine Sensationsschlagzeilen produziert.

      Eine gute Freundin von mir wurde z. Bsp durch die IV Solthurn nach jahrelanger Tortur seitens RAV und Soz. Amt begleitet. Sie habe einen IV Berater gehabt, der sie sehr kompetent durch die bürokrstischen Mühlen begleitete bis sie eine neue Stelle hatte.

      Solche Storys interessiert aber niemand!, da sich reisserische und manchmal den Haaren herbeigezigene Geschichten besser verkaufen lassen. So tickt Mensch!
    • Silent_Revolution 05.07.2020 14:22
      Highlight Highlight Fisherman

      Grundsätzlich ja, aber die Sozialdetektive fanden breite Unterstützung bis hin ins "linke" Lager.

      Gegen unten zu treten ist leider kein SVP Eigenkonstrukt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bing Tribbiani 05.07.2020 09:26
    Highlight Highlight Da war wohl jemandem zwischen BaZ und Blick Studium langweilig.
    Rechtschafend (?) und Urkundenfälschung, passt👏
    • Der Eggu 05.07.2020 11:22
      Highlight Highlight wohl eher zwischen Weltwoche und Schweizerzeit...
    • Bing Tribbiani 05.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Eeew, Schweizerzeit kannte ich bis vor 5min nicht einmal.
    • Der Eggu 05.07.2020 14:35
      Highlight Highlight Keine Bildungslücke!!! Hihihi
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.07.2020 09:26
    Highlight Highlight Einfach nur eine unglaubliche Schweinerei.
    Da schreibt irgendein Neider einen offensichtlich gefälschten Brief und die Spar-Spezialisten der IV nehmen ihn sofort als Gesuch.🤮🤮🤮🤮
    Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir gerade durch den Kopf geht.
  • foe (1) 05.07.2020 09:25
    Highlight Highlight WTF?
  • mon tuno 05.07.2020 09:24
    Highlight Highlight Absurd. Bei der SVA und dem RAV arbeiten ja wahre Betonköpfe. Die jeweilige Einspruchsmöglichkeit ist vermutlich nur dazu da, dem Bezüger vorzugaukeln, er hätte irgendeine Chance.
    • Hierundjetzt 05.07.2020 09:46
      Highlight Highlight Chabis. Das AVIG ist klar geregelt, halt Dich an die Regeln und bewirb Dich, dann kriegst Du Deine Versicherung (ALV)

      IV ist hochkomplex und für Laien nicht mehr durchschaubar oder nachvollziehbar

    • Roro Hobbyrocker 05.07.2020 10:31
      Highlight Highlight Ich bekam Einstelltage da mir gesagt wurde ich hätte nicht mich um Bewerbung gekümmert, obwohl ich Beweisen konnte dass ich in meiner 1 Wöchigen Kündigungszeit das ich 60 Stunden gearbeitet habe und gleich am ersten Tag 5 Bewerbungen geschrieben habe. Also wer nach 23 Jahren arbeiten (zum Teil mit bis 120% Pensum und zuletzt mit zwei Jobs) so behandelt wird, wird man den Gedanken nicht los unfair behandelt zu werden.
    • mon tuno 05.07.2020 11:45
      Highlight Highlight @HierUndJetzt
      „Chabis“? Achso, du meinst den Nachweis der getätigten Bewerbungen. Nee, ich meinte Anderes. Da reichen 600 Zeichen nicht.

      Und dass die IV hochkomplex sei - wie mir auch schon zu Ohren gekommen ist- beweist ja nur ihre Ineffizienz. Ich habe mal einen solchen „Gutachter“ kennengelernt, ich glaube nicht dass dieser besonders qualifiziert war um es höflich auszudrücken.

      Ich möchte nun nicht indifferent verstanden werden, man muss Betrüger erkennen können, beim RAV wie auch der SVA, aber nur Regeln anzuwenden ist einfach die falsche Taktik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 05.07.2020 09:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Unicron 05.07.2020 12:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Coffeetime ☕ 05.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Willkommen im Land der Neider. Warum musste auf so fieser Art agiert und ein gefälschter Brief verschickt werden? Solche Leute sind nur armselig. Diese Misgunst und der Neid machen doch nur das eigene Leben kaputt.
    • De-Saint-Ex 05.07.2020 10:43
      Highlight Highlight ... nein, eben nicht nur das eigene Leben...
    • redeye70 05.07.2020 11:04
      Highlight Highlight Es wäre etwas komplett anderes wenn diese Person offen mit seinem Namen hingestanden wäre und eine Meldung gemacht hätte bei der IV. Aber einen Brief inkl. Unterschrift fälschen ist so was von hinterhältig, das sollte und müsste eigentlich rechtliche Konsequenzen haben. Weshalb die betroffene IV-Stelle eine Straftat unterstützt bleibt mir verborgen.
    • General Flynn 05.07.2020 11:08
      Highlight Highlight Das sicherlich, keine schöne Sache.
      Aber wäre Sie nicht sowieso neu beurteilt worden? Oder macht man das bei der IV nur alle 25 Jahre?
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Liebesbrief an …

Winterthur, ich liebe Dich! Aus tiefstem Herzen

Willkommen bei unserer neusten Serie «Liebesbrief an ...»! Hier kannst du der Welt deine Liebe für einen Ort (und später vielleicht ein Hobby, eine Speise oder was auch immer) gestehen. Wie das geht, steht unter dem ersten Liebesbrief an ... Winterthur.

Kürzlich präsentierten wir einen fixfertigen Ferienplan von Winterthur durchs Tösstal und Zürcher Oberland bis Rapperswil. Userin «3-blettligs-chleeblatt» war dabei von Winterthur hell begeistert und wünschte sich, einen «klitzekleinen Liebes-Artikel an Winterthur» schreiben zu dürfen:

Es sei gesagt: Sie erhielt für ihren Kommentar mehr Blitze als Herzen. Aber uns gefiel die Idee. Und darum:

Liebe Stadt WinterthurHast Du etwas Zeit für mich? Ja gerne, jetzt gleich. Vielen Dank, wie freundlich …

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