Schweiz
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Anian Liebrand, Barbara Steinemann, Moderator Sandro Brotz, Karin Keller-Sutter und Angelo Barrile. Bild: screenshot srf

Diskriminierungs-«Arena»: Der bedrohte Stammtisch und das N-Wort von Karin Keller-Sutter

Am 9. Februar entscheidet das Volk, ob Homo- und Bisexuelle besser vor Hass und Diskriminierung geschützt werden sollen. In der Abstimmungs-«Arena» stritten sich Gegner und Befürworter über das Ausmass der Homophobie in der Schweiz, die Grenzen des Stammtischs und die Wirtschaftsfreiheit von Hochzeitstortenbäckern.



Dass eine Bundesrätin – und dann sogar noch die Justizministerin – in aller Öffentlichkeit das N-Wort in den Mund nimmt, erlebt man nicht alle Tage.

Wer sich jetzt fragt: Hat Karin Keller-Sutter mit einem rassistischen Ausfall für einen Skandal gesorgt, der sei beruhigt. Die Bemerkung fiel, als die Bundesrätin einen Fall erläuterte, bei der unter der heute bereits geltenden Anti-Rassismus-Strafnorm jemand dafür verurteilt worden ist, einer Gruppe dunkelhäutiger Männer in einem Restaurant unter Verwendung des N-Worts zu sagen, sie würden hier nicht bedient.

Die Szene mit Keller-Sutter war nicht der einzige denkwürdige Moment der gestrigen «Arena»-Sendung. Wie so häufig wurde es dann besonders interessant, wenn sich Moderator Sandro Brotz von den Gästen im Ring – neben FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter waren dort als Befürworter SP-Nationalrat Angelo Barrile und als Gegner der Kampagnenleiter der EDU, Anian Liebrand, und SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann postiert – entfernte und in die zweite Reihe ging.

Dort sassen mit Anna Rosenwasser von der Lesbenorganisation und CVP-Nationalrat Philipp Kutter zwei weitere Befürworter und mit Benjamin Fischer von der Jungen SVP und Lisa Leisi von der EDU zwei weitere Gegner.

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Lisa Leisi (EDU), Benjamin Fischer (JSVP), Anna Rosenwaser (Lesbenorganisation), und Philipp Kutter (CVP). Bild: screenshot srf

Die Sendung begann mit einem Einzelinterview von Moderator Brotz mit Bundesrätin Keller-Sutter im Prüfstand. Diese startete relativ hölzern und trocken argumentierend in den Abend, taute jedoch im Verlauf der Diskussionssendung auf. Sie wies darauf hin, dass es in den letzten Jahren, verstärkt durch die wachsende Bedeutung von Social Media, zu einem «Wiederaufflackern von Hass und Diskriminierung» gegenüber Homo- und Bisexuellen gekommen sei. Deshalb sei es richtig, diese besser zu schützen.

Das führe nicht zu einer Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit, das zeigten die Erfahrungen mit der zurückhaltenden Rechtsprechung beim bestehenden Anti-Diskriminierungsparagraphen. Als freiheitliches, liberales Land sei es für die Schweiz das Richtige, mit einem Ja zum erweiterten Gesetz ein Signal zu senden, «dass wir Hass und Diskriminierung nicht tolerieren».

Als nächster war Anian Liebrand an der Reihe. Er versuchte, sich sogleich gegen mögliche Vorwürfe abzusichern, indem er «Hass, Hetze, Ausgrenzung und Mobbing» gegen sexuelle Minderheiten «explizit» verurteilte. Doch er sehe keinen Nutzen in diesem Gesetz. Es fehle eine Definition, wo genau Hass beginne. Das gebe nur Juristenfutter für eh schon stark belastete Gerichte. Ausserdem hätten Homosexuelle schon einen «sehr guten Stand» in der Schweiz, was begrüssenwert sei. Die Schweizer seien kein homophobes Volk. Wenn es zu herabwürdigenden Bemerkungen komme, sei die Gesellschaft «von sich aus stark genug, klare Kante zu zeigen».

Video: srf

Damit war SP-Nationalrat und Hausarzt Angelo Barrile, selber homosexuell, überhaupt nicht einverstanden. Er erzählte von eigenen Erfahrungen, wie er auf der Strasse beschimpft und ihm der Tod gewünscht worden sei. Er selber sei stark genug und könne sich gegen persönliche Beleidigungen zur Wehr setzen.

Aber wenn jugendliche Homosexuelle, die mit ihrer eigenen Identitätsfindung ringen, tagtäglich mit herabwürdigen und hetzerischen Äusserungen konfrontiert seien, könne das weitreichende Folgen haben: «Die Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen ist fünfmal höher als bei heterosexuellen.»

Video: srf

SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann war der Ansicht, die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen sei – bis auf die Ausnahme der «Ehe für alle», die sie aber unterstützen werde – heute erreicht. Wenn Homo- und Bisexuelle nun vom Staat Sonderrechte verlangten, sei das ein «Backlash» und bedeute einen Rückschritt in der rechtlichen Gleichstellung.

Video: srf

Justizministerin Keller-Sutter konterte, es gehe nicht um Sonderrechte, sondern um einen Schutz einer besonders von Hass, Hetze und Diskriminierung betroffenen Gruppe. Es sei zwar richtig, wie es die Gegenseite ins Feld führe, dass das Strafrecht alleine die Gesellschaft nicht verändern könne. Aber das Strafrecht widerspiegle die Werthaltung einer Gesellschaft und reagiere auf Veränderungen. So sei beispielsweise die Vergewaltigung in der Ehe irgendwann für strafbar erklärt worden.

Video: srf

Das nächste Highlight der Sendung folgte, als sich Moderator Sandro Brotz erstmals in die zweite Reihe begab. Anna Rosenwasser von der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) sprach Grundlegendes an.

Sie würde sich wünschen, dass die Schweiz so tolerant sei, wie es die Gegner darstellten. Doch so sei es leider nicht: «Wir werden in dieser Gesellschaft schlecht behandelt, weil wir uns selber sind. Und das bekommen wir jeden Tag zu spüren». Ein Ja zur Gesetzesänderung würde signalisieren, dass auch Bisexuelle, Lesben und Schwule einen Grundrespekt verdient hätten.

JSVP-Präsident Benjamin Fischer konterte, das Strafrecht sei der falsche Ort, Signale zu setzen. Respekt und Anstand könne man nicht damit durchsetzen. Die Meinungsäusserungsfreiheit müsse auch dumme und schwachsinnige Meinungen schützen. Bei persönlichen Beleidigungen und Aufrufen zu Gewalt biete die heutige rechtliche Situation schon ausreichend Mittel.

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Kurz danach musste Anian Liebrand in den Prüfstand und wurde von Sandro Brotz in die Mangel genommen. Der Frage, ob er persönlich Homosexualität als unnormal empfinde, ging er aus dem Weg. Kritische Haltungen etwa zur Ehe für alle könnten bei einem Ja zur Gesetzesänderung bereits als homophob gebrandmarkt und bestraft werden, befürchtete er.

Dann äusserte Liebrand seine Sorge um die Schweizer Stammtischkultur, sollte es am 9. Februar ein Ja geben. Mache jemand am Stammtisch eine Bemerkung, die auch andere Restaurantgäste mitbekommen, so drohe ihm eine Strafe. Das dürfe nicht sein: «Der Schweizer braucht doch seine gewissen Orte, wo die ‹Political Correctness› nicht gilt und er seine Meinung frei äussern kann.»

Video: srf

Der Stammtisch und der geschmaklose Witz, für die Gegner der Vorlage die terra sancta der Meinungsäusserungsfreiheit, prägten den nächsten Teil der Sendung. SP-Nationalrat Angelo Barrile verriet, dass er viele Schwulenwitze kenne und diese gern erzähle. Das Gesetz ziele auf absichtlich, öffentlich gemachte Äusserungen, welche jemanden in der Menschenwürde angreifen: «Es gibt kein einzige Verurteilung wegen eines Witzes. Das ist eine Tatsache.»

Justizministerin Keller-Sutter eilte Barrile zu Hilfe. Sie verwies noch einmal auf die 25-jährige Erfahrung mit dem bestehenden Anti-Diskriminierungs-Paragraphen und die hohen Hürden, welche die Gerichte für eine Verurteilung verlangten. Verurteilungen erfolgten nicht aufgrund von im privaten Rahmen gemachten Witzen, etwa über Juden. Sondern aufgrund von öffentlich und vorsätzlich getätigten Äusserungen. Als Beispiel brachte sie dann den eingangs erwähnten Satz: «Ihr Scheiss-Neger werdet hier nicht bedient». Eine solche Äusserung sei von einer «anderen Qualität» als ein Stammtischwitz.

Video: srf

Nach dem unzensierten bundesrätlichen Klartext kam in der Schlussviertelstunde der Sendung der grosse Auftritt von Anna Rosenwasser. Zunächst konterte sie cool den Einwand der EDU-Politikerin Lisa Leisi. Diese befürchtete, eine Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe könnte nach der Gesetzesanpassung bereits als diskriminierend bewertet werden. Die Ehe zwischen Mann und Frau und jene zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts könne man ihrer Meinung nach aber nicht direkt miteinander gleichsetzen, das sei «wie Äpfel und Birnen vergleichen».

Rosenwassers Einwurf: «Sollten nicht die Äpfel entscheiden, ob es eine Diskriminierung ist oder nicht?» Sie selber würde ihre Freundin liebend gerne heiraten, aber sie dürfe nicht. Sie empfinde es als Frechheit, wenn ihr andere Leute, die nicht in der gleichen Situation seien, vorschreiben würden, was sie als ungerecht zu empfinden habe und was nicht.

Video: srf

JSVP-Präsident Benjamin Fischer warf ein, das Strafrecht sei nicht dazu da, Gefühle vor Verletzungen zu schützen, und Rosenwasser bringe hier etwas «ganz schlimm durcheinander». Fischer forderte das Publikum auf: «Stellen wir uns mal eine solche Gesellschaft vor, in der das Strafrecht verbietet, die Gefühle anderer zu verletzen.»

Rosenwasser konterte die rhetorische Frage mit einer Antwort, in der sie grundsätzliche Missstände ansprach: «Ich stelle mir eine Gesellschaft vor, in der die Suizidrate von jungen Homosexuellen nicht fünf Mal höher liegt, Beni Fischer!»

Im Schlussteil der Sendung ging es dann noch um die Frage, ob eine Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm die Wirtschaftsfreiheit einschränken würde. EDU-Kampagnenleiter Anian Liebrand stellte das Beispiel eines Bäckers in den Raum: Ein gläubiger Christ, der es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, für ein homosexuelles Paar eine Hochzeitstorte zu backen, könnte unter dem erweiterten Gesetz «kriminalisiert» werden.

Anna Rosenwasser warf ein, dass es um mehr als nur um diese Torte gehen würde. «Eigentlich geht es darum, dass wir Homos im Alltag mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie die Heteros. Ist das denn so schwer?» Und fügte mit einem Lächeln an, dass sie genug Lesben kenne, die auch gut backen können.

Video: facebook

Kurz vor dem Ende der Sendung entblösste Lisa Leisi von der christlich-rechtskonservativen EDU für einen kurzen Moment ungewollt die grösste argumentative Schwäche der Gegner der Vorlage. Führt man nämlich die von ihnen genannten Kritikpunkte an der Erweiterung der Anti-Diskriminierungs-Strafnorm zu Ende, so müsste man konsequenterweise auch die Abschaffung des gesetzlichen Schutzes vor Diskriminierung und Hass wegen Rasse, Ethnie und Religion verlangen.

Es war wiederum Anna Rosenwasser, welche Leisis unbeabsichtigte Ehrlichkeit zutage förderte. Rosenwasser fragte die Politikerin, ob sie es denn auch gerecht finden würde, wenn ihr keine Torte verkauft würde, «weil ich einen sehr jüdischen Nachnamen habe und einen Davidstern um den Hals trage?»

Video: srf

Leisis vielsagende Antwort: Sie selber habe kein Problem damit. Aber es sei ja denkbar, dass andere vielleicht ein Problem damit hätten: «Und ich finde, da müssen wir die Gewerbefreiheit haben.»

Denkt man dieses Plädoyer Leisis konsequent zu Ende, hiesse das zugespitzt betrachtet: Bäckereien in der Schweiz sollten «Juden nicht erwünscht» an ihre Tür schreiben dürfen – im Namen der Gewerbe- und Gewissensfreiheit und im Kampf gegen die Zensur, selbstredend.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 27.01.2020 05:19
    Highlight Highlight Bedrohte Stammtischkultur
    Das Bundesgericht hat seine Definition des Öffentlichkeitscharakters über die Quantität der Zuhörenden längst aufgegeben. Das bedeutet in der Praxis: Besteht zwischen dem Redner und den Adressaten kein sogenanntes Vertrauensverhältnis, gilt eine Äusserung als öffentlich und somit gegebenenfalls als strafwürdig. Auch wenn ein unbekannter Mithörer vom Nebentisch mitbekommt, was am Stammtisch unter Vertrauten diskutiert wird, ist nach der Gerichtspraxis des Bundesgerichts der Öffentlichkeitscharakter gegeben.
  • malu 64 26.01.2020 12:54
    Highlight Highlight Jedem das seine, Karikatur und Witze müssen justitzfrei bleiben, aber auch über Juden, die Polizei, die Spießer usw.
  • Peter Mü 25.01.2020 19:29
    Highlight Highlight Es geht gar nicht um die Leute sondern nur eine Strafe für unbequeme. Da sogenante N-Wort war früher ein ganz normales ohne bösen Hintergrund für dunkelhäutige Personen. Der schwarze Mann, wie man heute sagen muss, war der vermutete Kinderschänder nachts unter dem Bett. So muss ich jetzt meinem Freund Kinderschänder sagen??? Wer so schlecht bewertete Aussagen vorschreit ist selber ein grosser Rassist, mit einer verlogenen Begründung.
  • Locutus70 25.01.2020 18:04
    Highlight Highlight ich tendiere zu ja. Ich frage mich allerdings wer schützt die von Homosexuellen diskriminierten Homosexuellen? Ein Thema das fast nirgends behandelt wird die Intoleranz unter Homosexuellen .... hmmm
    • 044 508 39 39 het sie gseit 25.01.2020 18:21
      Highlight Highlight Dafür werden wir bestimmt noch ein Gesetz erfinden.
      Aber es wir schwiereig, dabei keiner Randgruppe an den Karren zu fahren.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 18:34
      Highlight Highlight Wie meinst du das? Rassistisch diskriminiert z.B.?
    • Locutus70 25.01.2020 20:02
      Highlight Highlight @Juliet Bravo - Ich kenne da einige schwule Männer in meinem Bekanntenkreis, die über derartiges berichten. Da passt einer nicht ins Bild (sei es optisch oder vom Alter oder von der politischen Ausrichtung) und schon ist es Aus mit der schönen Toleranz unter Schwulen. Zu dem Thema gab es auf watson.ch sogar mal einen Bericht - ist aber schon länger her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tamtam87 25.01.2020 17:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 25.01.2020 17:43
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Locutus70 25.01.2020 18:17
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Na_Ja 25.01.2020 19:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • John Henry Eden 25.01.2020 16:30
    Highlight Highlight Kein vernünftiger Mensch stellt seine Sexualität über alles andere. Was legal ist, ist erlaubt und somit in Ordnung.

    Verbände wie LOS und Pink Cross fordern Stigmatisierung. Das kommt nur Leuten entgegen, die ihre Homosexualität als wichtigsten Lebensinhalt sehen.

    Genau wie der islamische Zentralrat, der auch nur die Fundis vertritt, die sich allein durch ihrem Glauben definieren. Vernünftige Muslime stellen ihren Glauben nicht über alles andere.

    Wirklich schlimm, wenn die Masse im Namen der Toleranz den Radikalen folgt.
    • Locutus70 25.01.2020 18:19
      Highlight Highlight Das ist nicht nur bei LOS, Pink Cross oder dem Zentralrat der Muslime so.
      Nahezu alle Verbände haben ein paar wenige Häuptlinge in der Filterblase und wundern sich irgendwann über die vielen Indianer, die das nicht alles gut finden.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 18:40
      Highlight Highlight Nein sie fordern Schutz vor Hass bzw. Gewalt aufgrund der sexuellen Ausrichtung.
    • Locutus70 25.01.2020 18:46
      Highlight Highlight @Juliet Bravo - Gegen Hass und Gewalt gibt es Gesetze - die gelten für alle Menschen!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • King Ricky Bobby 25.01.2020 16:23
    Highlight Highlight
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    • Tom Scherrer (1) 25.01.2020 19:05
      Highlight Highlight Serdar ist Kult und der wahre Meister der Satire.

      Wer den deutschen 10 Jahre lang aus "mein kampf" vorliest, und das zu einer Zeit, wo sie noch überhaupt nicht souverän damit umgehen könnten, hat eine enorme Weitsicht und Nüsse aus krupsstahl.

      Er will jede Minderheit diskriminieren wissen, keine soll beim Diskriminieren diskriminiert werden. Und Mehrheiten sowieso.

      Aber er vermöbelt niemanden und ruft auch nicht öffentlich dazu auf. Und läuft nicht wie ein Tourett geplagter in den Gassen herum und beleidigt alle.

      Grosser Unterschied.
  • Marco Kleiner 25.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Ja, Anna Rosenwasser kann und hat mit wenigen Worten (und ihrer Mimik) sehr viel ausgesagt und rübergebracht!

    Die Argumente der Gegner verhebed dagegen meiner Meinung nach nicht.

    Bitte stimmt JA am 9. Februar. Bringt der GLB-Community viel und nimmt den Heteros nichts weg!
  • bibaboo 25.01.2020 14:51
    Highlight Highlight Dass mit Barbara Steinemann ausgerechnet eine Juristin von diesen angeblichen "Sonderrechten" spricht, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Die Strafbestimmung begründet keinerlei Rechte für irgendwen, sondern stellt einzig bestimmtes fehlbares Verhalten unter Strafe. Die rechtliche Stellung der Homosexuellen bleibt hingegen unberührt, was der Frau Nationalrätin durchaus bewusst sein dürfte. Mehr als billige Stimmungsmache kann dem Argument daher nicht abgewonnen werden.
    • Staedy 25.01.2020 15:24
      Highlight Highlight Peinlich ist, dass man nicht gleich denkende beleidigt und diffamiert, selber aber genau dies verlangt. Werde trotzdem Ja stimmen aber solche Kommentarschreiber wie sie hetzen nur.
    • Marco Kleiner 25.01.2020 15:44
      Highlight Highlight @Steady: Wo sehen Sie eine Beleidigung oder Diffamierung?
    • Juliet Bravo 25.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Steady, es lässt hat die Frau Steinemann als Juristin schon nicht gerade kompetent aussehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.01.2020 14:03
    Highlight Highlight KKS argumentierte gestern wieder sehr überzeugend!
    Von Justiz und Polzeiwesen versteht sie etwas! Das merkt man.
    Nun wünsche ich mir einfach, dass sie in Sachen Konzernverantwortung und Umgang mit dem Organisierten Wirtschaftsverbrechen auch zu einem zeitgemässeren Rechts-, bzw. Unrechtsverständnis finden könnte...
  • Platon 25.01.2020 13:52
    Highlight Highlight Irgendwie verstehe ich die Argumentation der Sonderrechte nicht. Der Artikel ist ja neutral formuliert, sodass auch Hetze gegen Heterosexuelle unter Strafe stünde. Wenn die Gegner also argumentieren, dass das Gesetz Sonderrechte schaffe, geben sie ja insgeheim zu, dass es ein Problem gibt und der Hass eben ausschliesslich gegen die LGTBQ*-Community geht. Rechtlich gesehen wird also niemand bevorzugt. LGTBs werden den Schutz aber besser brauchen können, das der Hass eben nur gegen sie geht. Die Gegner argumentieren also völlig paradox.
  • Balikc 25.01.2020 13:52
    Highlight Highlight Ich will nicht klugscheissen, aber da mehrere Kommentarschreiber (pro und contra) fälschlicherweise von "Initiative" sprechen:
    Es geht hier um ein Referendum!
    Das bedeutet, dass das Parlament diese Gesetzeserweiterung bereits beschlossen hatte und wir nun bloss darüber abstimmen dürfen, weil 0.6 % der Bevölkerung sich per Unterschrift gegen diesen Beschluss geäussert hat.

    https://www.ch.ch/de/demokratie/politische-rechte/fakultatives-referendum/
  • Tom Scherrer (1) 25.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Jeder 2. Gay wird innerhalb 5 Jahren belästigt, bedroht oder vermöbelt, einfach nur weil er offen Gay ist.

    Da gibt doch eigentlich nichts mehr zu sagen.

    Das Schweizer Recht schützt Schwächere und Minderheiten besonders. Und das macht sie, damit wir alle in Frieden leben können.

    Also: ein klares ja.

    Ich wünsche mir, dass nicht jeder vorschnelle derbe Spruch eines Teeny grad eskaliert, da Vertraue ich auf das Mass und die Vernunft der Beteiligten.

    Aber im Grundsatz - für mich - ein klares und eindeutiges ja.







    • Quinn 25.01.2020 14:25
      Highlight Highlight ...weil erst mit dem gesetz homosexuelle vor gewalt geschützt werden... *facepalm*
    • Tom Scherrer (1) 25.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Nein, weil das Signal klar ist.

      Und weil es sich so gehört.

      Und weil die Gays das so wollen.

      Und weil bei diesen zahlen es keine Gründe mehr braucht!
    • 044 508 39 39 het sie gseit 25.01.2020 16:38
      Highlight Highlight Wenn man Homosexuelle speziell unter Denkmal schutz stellt, stigmatisiert man diese ja bloss.
      Zudem ist das mit der Gewalt gegen Homos doch zum grössten Teil ein importiertes Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balikc 25.01.2020 13:17
    Highlight Highlight Auch für Anian nochmal zum Mitschreiben:
    Benutzer Bild
  • Gubbe 25.01.2020 12:58
    Highlight Highlight Hier werde ich sicherlich viele vor den Kopf stossen, wenn ich sage, dass ich gegen ein neues Gesetz bin. Die meisten vergessen einfach zu leben. Ich möchte mein Leben nicht reglementiert haben. Ich will nicht, dass es ein Gesetzt geben könnte, dass man sich nicht am Hinterteil kratzen kann, wenn es beisst. Es stört sicher manche, das ist aber leben. Wenn man jemandem sagt, dass er ein Idiot ist, wird man angeklagt, obwohl es vielleicht stimmt. Diese Gesetze gegen verbale Ausraster sind Makulatur. Kein Wort tut körperlich weh. Einfach Respekt und gut ist.
    • Hirngespinst 25.01.2020 14:05
      Highlight Highlight Manchmal ist der seelische Schmerz genauso gross und schädlich wie der Körperliche.
    • Chrigu91 25.01.2020 14:07
      Highlight Highlight Wenns halt nur so einfach wäre... dann bräuchten wir ja gar keine Gesetze.
    • Balikc 25.01.2020 14:09
      Highlight Highlight Keine Angst, wenn deine Äusserung wahr ist, hast du nichts zu befürchten:

      https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/infantiler-dummschwaetzer-ist-nicht-ehrverletzend-andreas-glarner-verliert-vor-gericht-133815756

      [Ob Worte nicht vielleicht doch wehtun können, musst du Andi fragen.]

      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 25.01.2020 12:56
    Highlight Highlight Ja

    Punkt
    • 044 508 39 39 het sie gseit 25.01.2020 16:35
      Highlight Highlight Nein

      Auf keinen Fall!
    • Chrigu91 25.01.2020 22:22
      Highlight Highlight @anm. der Redaktion: und warum nicht?
  • ray c 25.01.2020 12:48
    Highlight Highlight Wir haben schon genug Gesetze – Schluss damit!
    • rodolofo 25.01.2020 14:04
      Highlight Highlight Wir können auch mit unnützen Gesetzen tauschen.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 14:17
      Highlight Highlight Das mag ja sein. Aber: Das macht dieses Gesetz nicht weniger nötig. Sag doch, wieso genau dieses Gesetz unsinnig sein soll.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Es ist im Übrigen nicht mal ein neues Gesetz. Es wird lediglich der Zusatz „[...] oder aufgrund der sexuellen Orientierung“ zum bestehenden Gesetz dazugefügt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 25.01.2020 12:13
    Highlight Highlight Es gibt kein Fall, wo ein Witz bestraft wurde?
    Was ist denn mit: 2017-021N
    "Der jugendliche Beschuldigte kommentierte im März 2017 ein Youtube Video mit dem Titel «Wie man ein magisches Flugzeug selber macht!» mit folgendem antisemitischem Witz: «Woher kommen die schwarzen Juden – Aus dem Ofen»." [...]
    Der Beschuldigte wird wegen Rassendiskriminierung (Art. 261bis Abs. 1 StGB), schuldig erklärt und zu einer persönlichen Leistung von 4 Tage (à 8 Arbeitsstunden), davon 1 Tag unbedingt vollziehbar und 3 Tage bedingt vollziehbar, verurteilt.
    • Posersalami 25.01.2020 12:58
      Highlight Highlight Und wo ist der Witz?

      Ich lese nur puren Rassismus der viel zu milde bestraft wurde.
    • Eiswalzer 25.01.2020 13:07
      Highlight Highlight Ähhhhhm, nicht dein Ernst oder? Ich glaube ich mache mir nicht mal die Mühe, dir diesen Youtube-Fall genauer zu erläutern. Spricht eigentlich alles für sich selber (Youtube ist übrigens kein Stammtisch).
    • hockeyplayer 25.01.2020 13:28
      Highlight Highlight Vielleicht weil der Witz öffentlich auf YouTube kommentiert wurde und jemand Anzeige erstattet hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 25.01.2020 12:09
    Highlight Highlight Man stelle sich einen Jugendlichen vor, welcher seine eigene Sexualität eben erst zu entdecken beginnt. Er merkt nun, dass er eine homosexuelle Neigung hat und beginnt damit zu hadern. Es fühlt sich für ihn so an, als ob mit ihm etwas nicht stimmen würde, er nicht normal sei. In der Gesellschaft in der er lebt, sein Elternhaus, seine Freunde, geben ihm das Gefühl, ausserhalb der Norm zu sein. Damit gehört er in die Gruppe mir der 5x höheren Suizidrate.
    Ich glaube nicht, dass ihn dieses Gesetz davor schützen wird.
    Das wirkliche Problem liegt viel tiefer. Es kann durch kein Gesetz gelöst werden.
    • rodolofo 25.01.2020 14:16
      Highlight Highlight Vielleicht hilft diese Übeelegung:
      Die anderen Jungs sollten froh sein, wenn ein Junge wegen Homosexualität für die Rivalenkämpfe um die Paarung mit Weibchen raus fällt!
      Aber die sind halt meistens nicht nur grob und unkultiviert, sondern auch noch dumm...
    • Juliet Bravo 25.01.2020 14:28
      Highlight Highlight Es werden ja auch andere Wege wie z.B. Aufklärung, Beratung etc. gegangen, um das Problem anzugehen. Das schliesst ja aber gar nicht aus, dass dieser Homosexuelle nicht auch öffentlich vor Hass, Hetze oder Gewalt aufgrund seiner sexuellen Orientierung geschützt werde soll.
    • Spiegelkopf 26.01.2020 07:52
      Highlight Highlight @rodolofo
      Ihr Argument begruendet auch, warum einige Lesbinnen nicht nur lesbisch (was kein Problem ist) sondern militant anti-maennlich sind (schon problematischer). Der Mann hat oft die gleiche attraktive "Beute" im Auge wie sie selbst und wird damit zum Konkurrent. Die einzigen Maenner die von solch "militanten" Lesben toleriert werden, sind homosezuelle Maenner, aus den von Ihnen erwaehnten Gruenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poltergeist 25.01.2020 11:24
    Highlight Highlight Was bringen immer neue Gesetze wenn man dann dank unserer Kuscheljustiz praktisch nichts zu befürchten hat?
    • FrancoL 25.01.2020 11:49
      Highlight Highlight Also alle Gesetze abschaffen? Nein die Gesetze bringen schon etwas, denn es muss nicht immer alles vor Gericht landen, es genügt manchmal auch dass man sich bewusst ist dass man gegen das Gesetz verstösst und das bringt dann schon einen grossen primären Effekt.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 12:27
      Highlight Highlight „Kuscheljustiz“ ist ein Propagandabegriff. Womit begründest du das?
    • poltergeist 25.01.2020 13:24
      Highlight Highlight https://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/strafurteile_warum-die-schweiz-so-milde-bestraft/4459719

      Ein aktuelles Beispiel ist eine Törung an der Goldküste, 3 Jahre weil zugedröhnt. Allgemein Gewaltdelikte. Schläger mit bedingten Geldstrafen und vieles andere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luky22 25.01.2020 11:22
    Highlight Highlight Die charmante Coolness von Frau Rosenwasser ist mir noch eingefahren.
  • No fear 25.01.2020 11:12
    Highlight Highlight Als ob Stammtischkultur irgendetwas positives beinhalten würde🤦🏼‍♂️
    • grünerantifaschist #blm 25.01.2020 18:00
      Highlight Highlight Du meinst stammtischunkultur;)
  • hockeyplayer 25.01.2020 10:49
    Highlight Highlight Nur schon der Fakt, dass bei allen Diskussionen zur Initiative (es geht notabene um eine Gesetzeserweiterung zum Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung (!) - und ja, auch Heterosexualität ist eine sexuelle Orientierung) nur vom Schutz für Homos und Bisexuelle gesprochen wird, zeigt doch, dass ein JA nötig ist. Somit ist auch das Argument mit dem Sonderrecht völliger Schwachsinn. Im Falle einer Diskriminierung wäre nämlich auch ein Hetero geschützt - sei doch einfach froh, dass Heteros diesen Schutz zurzeit nicht brauchen.
  • namib 25.01.2020 10:46
    Highlight Highlight Eine Minderheit fühlt sich in gewissen Lebensbereichen ausgegrenzt. Als starke Gesellschaft ist es unsere Aufgabe, das zu korrigieren, damit sich diese Menschen integriert fühlen.

    Die moralischen Gewissensbisse vereinzelter Hochzeitstortenbäcker sind ein Kollateralschaden, mit dem ich leben kann.
  • Töfflifahrer 25.01.2020 10:43
    Highlight Highlight Vor allem der mit den "Juden nicht erwünscht" hat gesessen. Es ist schlimm, dass wir diese Diskussion überhaupt führen müssen. Grundsätzlich bin ich für weniger Gesetze und Regelungen. Jedoch fällt es im Zeitalter mangelnder Zivilcourage und Sozialer Medien notwendig, das Strafgesetzbuch entsprechend anzupassen. Darum stimme ich JA.
    • Schnueffelix 25.01.2020 14:21
      Highlight Highlight Kann ich ungeändert so unterschreiben, Chapeau. Mir und meinen Waudis ist es völlig egal, wie unser Gegenüber gepolt ist, oder was dieser Mensch für Neigungen hat. Wie dieser Mensch sicht benimmt, ist matchentscheidend und nichts anderes.
    • just sayin' (haters will be ignored) 25.01.2020 17:51
      Highlight Highlight @ Töfflifahrer

      „Jedoch fällt es im Zeitalter mangelnder Zivilcourage und Sozialer Medien notwendig, das Strafgesetzbuch entsprechend anzupassen.“

      ich habe kein problem, wenn ein katholischer bäcker keine torte für eine schwulenhochzeit backen will.

      ich habe auch kein problem, wenn dies auf sozialen medien publik gemacht wird und zum boykott dieses bäckers aufgerufen wird.

      gerade im zeitalter sozialer medien, haben wir super instrumente um massen zu mobilisieren.

      und müssen den bäcker nicht per gesetz dazu zwingen.

      mmn der falsche ansatz
  • CapD17 25.01.2020 10:43
    Highlight Highlight So viele Diskussionen um dieses Gesetz, aber sind wir doch ehrlich, ob dieses Gesetz angenommen oder abgelehnt wird...im Alltag der Homosexuellen wird sich fast gar nichts ändern. Man müsste in den Schulen und direkt in den Familien ansetzen, es bräuchte mehr homosexuelle Vorbilder in der Öffentlichkeit, Eltern müssten Toleranz vorleben. Und man müsste die Vorrechte der Religionen einschränken und deren weitere Ausbreitung mit Hilfe der Macht der Bildung und Logik verhindern.
  • Badummtsss 25.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Ein gläubiger Christ, der es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, für ein homosexuelles Paar eine Hochzeitstorte zu backen, könnte unter dem erweiterten Gesetz «kriminalisiert» werden.

    😂

    heisst es den in der lieben Bibel nicht: Liebe deinen nächsten?

    • Balikc 25.01.2020 13:07
      Highlight Highlight Genau!
      Benutzer Bild
    • Makatitom 25.01.2020 14:09
      Highlight Highlight Aber die Bibel wird doch bei Annahme der Erweiterung verboten? Behauptet zumindest ein extremistischer Freikirchler, Kantonsrat ZH und wohnhaft in Bülach 😂😂😂
  • dorfne 25.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Es gibt in der CH immer mehr Menschen aus andern Kulturen. Aus Kulturen, in denen die Frau den Männern unterstellt ist und Homosexualität eine Art Schwerverbrechen ist und entsprechend geahndet wird. Dieses Gesetz
    signalisiert klar und deutlich, dass wir andere Werte vertreten und auch bereit sind, diese zu verteidigen!
    • Ueli der Knecht 25.01.2020 11:29
      Highlight Highlight Die Rassismusstrafnorm schützt zum Glück auch die Leute anderer Kulturen vor Hass schürenden Vorurteilen deiner Art, ;)

      Es ist reinste Heuchelei, wenn man vorgaukelt, sich für die Recht von Schwulen oder Frauen einzusetzen, nur um damit seinen Fremdenhass zu kultivieren. Das hilft weder den Frauen, noch den Schwulen und am wenistens den Menschen aus anderen Kulturen. Es ist einfach nur Heuchelei.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 25.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Genau deswegen muss man auch die eigene, wie Sie schreiben "Kultur" beobachten. Das Heft Bilanz hat eine Liste mit den 100 wichtigsten, einflussreichsten Personen der Schweizer Wirtschaft veröffentlicht. Resultat: 99 Männer, 1 Frau.

      Bei der Frage, wer wem im Alltag unterstellt ist, da schaut man am Besten auf die Einkommen und Führungspositionen. Und da sieht es leider danach aus, dass es sich hier mit dem "unterstellt" sein nicht so viel besser verhält, obwohl wir Rechtsgleichheit haben.

      Sonst finde ich, man muss bei solchen Leuten genau hinsehen und frage mich auch, wie das zu ändern ist.
    • Rabbi Jussuf 25.01.2020 11:50
      Highlight Highlight dorfne
      Du sprichst den eigentlichen Punkt an, warum gerade jetzt die Erweiterung dieses Gesetzes gewünscht wird. Denkt man aber ein bisschen weiter, so sieht man, dass genau diese Schicht "aus anderen Kulturen" mit dem Gesetz nicht belangt werden. Weil sie nicht an die Öffentlichkeit kommen. Und weil die gesamte Bandbreite des Rassimus(Artikels)und darüber hinaus betroffen ist. Hat ja bis heute auch nichts genützt. Wir werden es mit einer Verschlechterung der Gleichstellung von Frauen bis zu Intersexuellen zu tun haben!
      Das Gesetz setzt aber am falschen Ende an und gehört im Gesamten ersetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 25.01.2020 10:27
    Highlight Highlight Warum wird Diskriminierung nicht endlich generell verboten? Es mach keinen Sinn, nur bestimmte Arten von Diskriminierung zu verbieten. Es ist daneben Schwule zu diskriminieren. Genau so ist es daneben, Kleinwüchsige zu diskriminieren. Warum nicht gleiches Recht für alle?
    • Hummingbird 25.01.2020 10:51
      Highlight Highlight Ich kann das auch nicht verstehen, aber jeder kleine Schritt zum Schutz vor Diskriminierung ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 25.01.2020 11:47
      Highlight Highlight Die gleiche Frage ist doch auch, dass wir Rechtsgleichheit haben und trotzdem setzt sich die vermögende Schicht gegen die ärmere Schicht durch.
    • Rabbi Jussuf 25.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Leider wird das Gesetz nichts gegen eine zunehmende Diskriminierung ausrichten. Das sieht man ja schon daran, dass Gruppen, die im Gesetz bereits erwähnt werden AUCH unter einer speziellen zunehmenden Diskriminierung leiden.
  • Domino 25.01.2020 10:26
    Highlight Highlight Gibt es den sagenumwobenen „Stammtisch“ überhaupt? Oder ist das eher imaginäres Wunschdenken gewisser Kreise?
    • Gzuz187ers 25.01.2020 12:20
      Highlight Highlight Leider gibt es ihn.
  • Victor Brunner 25.01.2020 09:55
    Highlight Highlight Barille:
    «Die Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen ist fünfmal höher als bei heterosexuellen.»
    Will man diese Suizidrate senken müsste konsequenterweise jedes Kind "geprüft"werden ob es homosexuell ist, wenn ja Hilfe angeboten werden! Das vorliegende Gesetz ist ein Maulkorb und Besserstellung und widerspricht dem Einsatz der emanzipierten Homosexuellen!
    • Makatitom 25.01.2020 14:12
      Highlight Highlight "Damit man helfen kann", jaja. Eine Vorstufe zu einem neuen Euthanasieprogramm möchtest du, so sieht das aus
    • _kokolorix 25.01.2020 17:38
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es in Bälde einen günstigen Bluttest. Dann kann man die unerwünschten schwulen und lesbischen Kinder grad abtreiben...
  • Gubbe 25.01.2020 09:36
    Highlight Highlight Ja, das N-Wort. Dieses Wort entstammt der spanischen Sprache. Da spricht man von 'el negro'. Dies wurde auf Deutsch abgeleitet zum Wort Neger. Was nicht diskriminierend ist. Eigentlich. In Amerika wurde daraus die diskriminierende Form Nigger, wobei da auch dieses Wort unter Freunden gebraucht wird. Es kann bei uns mit dem Wort 'Siech' verglichen werden. Einmal ist der Siech ein guter, einmal ein dummer Siech - je nach Situation.
    • Vintage 25.01.2020 14:21
      Highlight Highlight Das meinst du nicht im Ernst.
    • _kokolorix 25.01.2020 17:42
      Highlight Highlight Wäre da nicht die Tatsache, dass da Millionen von Schwarzen eingefangen, über den Ozean verfrachtet und als Sklaven brutal ausgebeutet wurden, könnte ich deinem Votum zustimmen. Aber den weissen Siechen ist nie etwas ähnliches widerfahren
    • Gubbe 25.01.2020 22:24
      Highlight Highlight Fly Baby
      wenn ich das nicht ernst meinte, würde ich's nicht schreiben.
      _kokolorix
      Ich schrieb das ja nicht, um diese Tragödie zu verniedlichen. Es ging mir um das N-Wort.
  • Perseverance 25.01.2020 09:36
    Highlight Highlight Stammtischkultur? Eher Stammtischkulturlosigkeit 🙄 Ich wüsste nicht, was an Hinterwäldlertum schützenswert sein soll 🤷🏿‍♂️
  • Hummingbird 25.01.2020 09:29
    Highlight Highlight Habe diese Woche am Bahnhof Flyer verteilt zum Ja zum Schutz. Aufgrund der Begegnungen dort kann ich sagen: Es braucht diesen Schutz! Betroffene können am besten beurteilen, wie es für sie so ist im Alltag. Wenn man nicht selber betroffen ist, ist es so einfach zu sagen, sowas ist unnötig.
    • grünerantifaschist #blm 25.01.2020 09:43
      Highlight Highlight Was waren das für begegnungen? Habe auch schon unterschriften gesammelt, auf der strasse zeigt sich sehr gut die stimmung in der bevölkerung, und die ist halt echt teilweise sehr fragwürdig
    • Victor Brunner 25.01.2020 09:57
      Highlight Highlight Sorry, ja mittlerweile ist scheinbar jeder betroffen, passt zu unserer "Betroffenheits- und bedenkengesellschaft".
    • Kanischti 25.01.2020 10:52
      Highlight Highlight Sind Sie dabei vielen Menschen begegnet, welche sich ablehnend gegenüber Schwulen und Lesben geäussert haben? Und nun denken Sie vielleicht, dass diese Leute ihre Einstellung bestimmt ändern, nur weil es ein Gesetz gegen Homophobie gibt?
      Solche Menschen werden weiterhin denken, was sie wollen.
      Einstellungen lassen sich durch keine Gesetze verändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 25.01.2020 09:06
    Highlight Highlight Die Madame Rosenwasser hat immer so einen sarkastischen Unterton... gefällt mir!
    • Spiegelkopf 25.01.2020 10:15
      Highlight Highlight Die Rosenwasser kam sehr aggressiv rüber und scheint die einzige Teilnehmerin mit grösseren persönlichen Problemen zu sein, die sie mit ihrem exzessiven Engagement vermutlich zu überdecken versucht. Keine Ahnung woran das liegt. Dass es auch anders geht, zeigte ja der homosexuelle Teilnehmer in der Diskussionsrunde. Ihrer Sache dient sie damit nicht.
    • waschbär 25.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Eine Frau, welche ihre Meinung vehement vertritt, gilt auch heute noch als aggressiv. Schade.
    • Citation Needed 25.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Spiegelkopf: sie hat halt nicht auf niedlich gemacht und war konfrontativ. Wird Frauen (siehe auch Post Waschbär), weil gegen die Rollenerwartung gehend, immerhoch schlecht ausgelegt. Dabei ist es normal, dass man für etwas kämpft, das einem wichtig ist. Ich fand sie gut, schnell und reflektiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 25.01.2020 09:02
    Highlight Highlight Und die Rechten so:

    "Homophobe Stammtischkultur muss geschützt werden!"
    • -thomi- 25.01.2020 10:58
      Highlight Highlight Bitte nicht verallgemeinern. Ich würde mich definitv als rechts bezeichnen, aber am Stammtisch war ich noch nie, und werde selbigen auch in Zukunft meiden. Aus verschiedenen Gründen. Sie schmeissen mich in einen Topf mit irgendwelchen Vollpfosten.
    • Citation Needed 25.01.2020 11:24
      Highlight Highlight Armutszeugnis sondergleichen. Schützen wir lieber die, die dumm rumpoltern wollen (ergo unsere Wählerschaft) statt die, auf deren Kosten unter Umständen geht. Zudem: der Stammtisch wird von diesem Gesetz ja nicht tangiert. Witze privat sind immernoch erlaubt, weiss gar nicht, was die haben.
    • -thomi- 25.01.2020 12:17
      Highlight Highlight Angst haben die. Ganz einfach. Mächtiger und miserabler Ratgeber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 25.01.2020 08:58
    Highlight Highlight Das Akzeptieren von Homosexualität ist schlicht eine Frage der Kultur und Toleranz. Solch schwachsinnige Menschen lassen sich bestimmt nicht durch einen Gesetzesartikel bekehren. Sie werden ihre homophobe Einstellung also behalten.
    Gegen Intoleranz ist kein Gesetz gewachsen!
    • Calvin Whatison 25.01.2020 10:14
      Highlight Highlight Es darf jeder Mensch denken was er will. Das ist seine Freiheit.
      Massgebend ist das gesprochene Wort.

      Darum JA am 9.Februar👍🏻
    • Relativ Subjektiv 25.01.2020 10:15
      Highlight Highlight Es geht bei Gesetzen nicht ums Bekehren. Dies wird erst bei der Rechtsprechung ein Thema und auch dort erst bei einer gewissen Schwere der Tat. Bei den Diskriminisierungsgesetzen geht es im Endeffekt um das Eindämmen einer Intoleranz, von welcher man der Meinung ist, dass diese schädlich ist.
    • Ueli der Knecht 25.01.2020 11:31
      Highlight Highlight Unrecht kann man nur mit Recht beseitigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 25.01.2020 08:49
    Highlight Highlight Was ist mit Fankurven welche wie früher zB „schwuler Cantaluppi“ sangen, und Gegner und Schiris als homosexuell beschimpfen? Greift man da auch endlich durch?
    • STERNiiX 25.01.2020 15:38
      Highlight Highlight Lieber Glenn
      Wenn du ein solches Verhalten beobachtest, also heutzutage und nicht irgendwann früher, dann melde es bei einem Ordner oder sprichs beim Betroffenen direkt an. Das geht sogar in einer Fankurve. Das wäre doch diese Zivilcourage von der wir alle anscheinend keine mehr haben.
      Ich behaupte dass das im Stadion heute eher Einzelfälle sind welche sich im eifer, und aufgrund gewisser Limiten, nicht anders aufregen können. Ganze Fankurven(mit mehr als 50 Personen) wirst du heute wohl kaum noch sowas singen hören. Zumindest in der Schweiz.
    • Glenn Quagmire 26.01.2020 09:00
      Highlight Highlight Sterniix: wenn jemand behauptet fehlt meist das Wissen...
  • Ralph Moses 25.01.2020 08:35
    Highlight Highlight Ich glaube, es ist ganz einfach; wer nein stimmen will, der weiss, das dieses Gesetz nötig ist wegen Menschen wie ihm/ihr...
    • Marco Meier (3) 25.01.2020 09:44
      Highlight Highlight Genau dein Kommentar zeigt, warum man nein stimmen soll. Denn Leute wie du akzeptieren keine andere Meinung und werfen solchen Leuten implizit Homophobie vor. Hast du die Rundschau gesehen? Es gibt nämlich sogar Homosexuelle, die gegen das Gesetz sind. Glaube kaum, dass die Homophob sind
    • just sayin' (haters will be ignored) 25.01.2020 10:20
      Highlight Highlight @ Ralph Moses

      es sind aussagen wie diese, welche teil des problems sind.
    • Ralph Moses 25.01.2020 12:07
      Highlight Highlight Marco Meier; und da haben wir’s; ja, ich habe die Rundschau gesehen; und ich habe aufgepasst, du offensichtlich nicht.
      Es geht nicht darum, dass jemand deine Meinung nicht akzeptiert, sondern darum, dass Hassrede keine Meinung ist! Du kannst homosexuelle nicht gut finden, aber du wirst ihnen nicht mehr öffentlich den Tod wünschen dürfen. Wenn du damit ein Problem hast, dann ist es gut, dass wir das Gesetz bekommen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 25.01.2020 08:32
    Highlight Highlight „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. “ George Orwell
    • zutt 25.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Da hat er recht, doch meiner Meinung nach hat er damit nicht das beschimpfen von Minderheiten gemeint.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 25.01.2020 09:07
      Highlight Highlight Ja... mit solchen Gesetzen steuern wir In Richtung einer Gesellschaft, wie er sie in „1984“ beschrieb.

      Bitte vernünftig sein, sich nicht vom entfesselten Zeitgeist verwirren lassen, und dieses gefährliche Gesetz ablehnen.
    • Maracuja 25.01.2020 09:19
      Highlight Highlight Unter Freiheit verstehen Sie also das Recht andere zu beschimpfen, zu diskriminieren, zu mobben und gegen sie zu hetzen? Wenn das so ist, dann seien Sie doch bitte so konsequent und setzen Sie sich aktiv für die Abschaffung von StGB Art. 261bis, Art. 173-177 (Ehrverletzung, üble Nachrede, Verleumdung, Beschimpfung) ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 25.01.2020 08:26
    Highlight Highlight Liebe Watsons
    Mir ist in Artikeln zur Inklusion der
    Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen
    Orientierung im Strafgesetz & Militärgesetz meist nur von Homosexuellen, manchmal noch die Bisexualität sprecht. Dabei gibt es devinitiv noch weitere. Spontan kommen mir die Pan- und Asexualität in den Sinn.
    Mir ist bewusst, dass in der Bevölkerung nur das L & G in LGBT+ bekannt sind. Nicht desto Trotz wäre gerade in diesem Zusammenhang ein allgemeinere Ansatz toll. Zb "Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung". Danke
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Das Gesetz ist schon entsprechend allgemein gehalten.
      Demnach sind Pan-, A- und auch Sapiosexualität, wie auch Heterosexualität geschützt.
    • smarties 25.01.2020 09:32
      Highlight Highlight Sag ich ja:) Ich wünschte mir, dases Watson auch entsprechend in den Artikeln kommunizieren würde. Oft wird hier nur Homosexualität erwähnt.
    • FITO 25.01.2020 10:13
      Highlight Highlight Was für ein erhellender Kommentar am frühen Morgen, Escoria.
      Bisher war ich mir nicht sicher wie ich meine Orientierung einordnen soll und dachte immer ich sei Autosexuell.
      Doch dank dir weiss ich nun das ich Sapiosexuell bin.
      😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 25.01.2020 08:23
    Highlight Highlight Warum heisst es eigentlich immer, dass das Gesetz eine Sonderbehandlung für Schwule und Lesben sei? Der Artikel soll vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung schützen. Heterosexualität ist auch eine sexuelle Orientierung. Also werden auch Heteros geschützt (obschon es da zugegebenermassen deutlich weniger zum Einsatz kommen dürfte).
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2020 08:37
      Highlight Highlight Weil partielle Wahrheiten mehr kochende Emotionen bringen und diese die Wutbürger mobilisieren. Ehrlich- und Sachlichkeit findet man nicht wirklich in der Politik der Milliardäre und der von Beinahefundamentalisten.
    • neurot 25.01.2020 10:48
      Highlight Highlight Wie wollen Sie denn die Mehrheit diskriminieren? Oder machen Sie sich Sorgen um die Hete die sich in den Gayclub verirrt hat?
    • Makatitom 25.01.2020 14:37
      Highlight Highlight Das "Beinahe" vor "fundamentalisten kannst du streichen, Escoria 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • EKCH 25.01.2020 08:14
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich die Initiative gut. Aber: das würde Tür und Tor öffnen für weitere Strafen. Was kommt als nächstes, Bussen gegen „Klimaleugner“?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2020 09:02
      Highlight Highlight Höre ich da ein leises MIMIMI?
    • K1aerer 25.01.2020 09:43
      Highlight Highlight Was hat Völkermordleugnung mit Klimawandelleugnung zu tun? Langsam nimmt es schlimme Ausmasse hier. Das ist ja fast schon pervers, was für Sachen mit Verbrechen gegen Menschlichkeit gleichgesetzt werden.
    • Rabbi Jussuf 25.01.2020 12:14
      Highlight Highlight K1
      Du wirst dich wundern, aber es wird noch viel schlimmer. Wir sind auf dem besten Weg dazu. Da ist diese Gesetzeserweiterung nur ein kleines Schrittchen in genau diese falsche Richtung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 25.01.2020 08:12
    Highlight Highlight Es braucht kein solches Gesetz. Das hat die Arena bestens gezeigt. Einzelne Schwule seien geschützt, Gruppen aber nicht. Dafür brauche es jetzt ein Gesetz. Sagten die Befürworter mehrmals selber. Hilfe. Bei KKL spürte man, das sie selber nicht richtig dran glaubt. Der Antisemitismus nimmt ja auch überall massiv wieder zu. Auch dieses Gesetz war und ist ein Rohrkrepierer. Es braucht andere Massnahmen.
    • Hummingbird 25.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Und die wären?
    • FITO 25.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Kannst du uns noch erklären was das KKL mit der ganzen Sache zu tun hat?

      http://www.kkl-luzern.ch
      Play Icon
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2020 09:03
      Highlight Highlight Schön wärs.
      Fünf mal höhere Suizidrate bei jungen Homosexuellen. Denk mal scharf darüber nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 25.01.2020 08:09
    Highlight Highlight Es ist doch bezeichnend, dass die Argumentation der Gegner sämtliche Gründe liefert warum unbedingt ein „Ja“ in die Urne gelegt werden sollte.
    • Willy Tanner 25.01.2020 08:28
      Highlight Highlight Und umgekehrt auch, genau wie immer bei den letzten Abstimmungen!
    • Spiegelkopf 25.01.2020 10:24
      Highlight Highlight So langweilig. Ich fordere ein Gesetz gegen Diskriminierung zu kurzer oder zu langer Menschen oder ähnlichen Bloedsinn. Auch Boomer gilt es langsam zu schützen. Ich liebe Gesetze und Verbote. Je mehr man davon hat, je weniger werden sie beachtet, ausser in einem Polizeistaat.
    • neurot 25.01.2020 11:04
      Highlight Highlight @Willy: Nur damit es hier keine Missverständnisse gibt; die Argumentation der Befürworter liefert dir sämtliche Gründe für ein Nein? Also konsequenterweise Gesetze gegen Diskriminierung ganz abschaffen und «Juden nicht erwünscht» kein Problem?
  • Eron 25.01.2020 08:07
    Highlight Highlight Einmal mehr bekämpft man nur Symptome mit diesem Gesetz, anstatt die Wurzeln der Probleme anzugehen. Auch nach diesem Gesetz wird es Kulturgruppen und religiöse Verbindungen geben welche Homosexuelle abwerten. Die Zuwanderung und die Abwanderung von den Staatskirchen zu Freikirchen sind mit ein Grund der Ächtung von Gleichgeschechtlichen Paarungen. Wie kommt es dass wir so ein Gesetz verabschieden, die Konversationstherapie, die Heilung von Schwulen und Lesben aber nicht verbieten. Käme das nicht zuerst? Das ist politische Verspottung! Dieses Gesetz hilft niemandem.
    • wilhelmsson 25.01.2020 09:35
      Highlight Highlight Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.
    • pacoSVQ 25.01.2020 10:14
      Highlight Highlight Diese Initiative ist eine zu simple Antwort auf eine komplexe Frage, häxxebäse.
    • neurot 25.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Lasst uns das Gesetz gegen Mord abschaffen. Nützt eh nichts, passiert ja immer noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.01.2020 08:04
    Highlight Highlight "Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass Schwule und Lesben, Juden, Ausländer, Linke und Nette, Menschen Zweiter Klasse sind! Wo kämen wir denn hin, wenn Alle Menschen in unserem Land sich wohl fühlen und frei bewegen könnten, ohne angepöbelt, bespuckt und verprügelt zu werden? Wir sind doch HART im Nehmen!"
    Und dann wird der Hassprediger plötzlich ganz weinerlich und versinkt im Selbstmitleid:
    "WIR, die RICHTIGEN Schweizer sind doch heute eine vom Aussterben bedrohte Minderheit! Wer denkt an uns, die wir unsere Fäuste bald einwickeln müssen, bevor wir mit ihnen auf die Stammtische schlagen?" http://Fäuste
  • Vecchia 25.01.2020 07:50
    Highlight Highlight Die lieben besorgten Christen...

    Kein normaler Christ beharrt heute darauf, den biblischen (oder lutheranischen) Antisemitismus öffentlich pflegen zu dürfen. Ebenso sollte mit der Protektion von homophoben Bibelinterpretationen endlich Schluss sein!


    (Mein Ja ist bereits abgeschickt)

    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2020 09:04
      Highlight Highlight Nicht alle.
      Gewisse Spinner, Idioten und Fundis schon noch.
      Aber die sind ausser laut überhaupt nichts.
  • FITO 25.01.2020 07:13
    Highlight Highlight Wirklich verstörend fand ich den Typen, der sich das Hetzen gegen Schwule nicht verbieten lassen will, sich aber diskriminiert und ausgeschlossen fühlt, wenn er bei einer Sauna für Gays nicht rein darf.
    Fragt sich nur was zur Hölle er denn dort eigentlich will?
    Ich finde es aber langsam bedenklich, dass SRF immer wieder solchen Hetzern vom Dienst... ähm von der Schweizerzeit eine Plattform bietet, die eigentlich null Argumente aber viel Empörungspotential bringen.
    Bei den braunen wurde er zum Teufel gejagt, um sich dann ein Kreuz umzuhängen und bei den Frömmlern der EDU weiter zu hetzen.
    • Juliet Bravo 25.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass wohl bei keinem Gayclub oder Sauna steht, dass Heterosexuelle nicht erwünscht seien. Wenn ein „Hetero“ das Bedürfnis hat, in eine Gaysauna zu gehen, ist er vielleicht nicht so ganz so hetero. Aber ausgesperrt wird er sicher nicht. Fragt ja niemand beim Einlass „bist du schwul?“
    • Makatitom 25.01.2020 14:51
      Highlight Highlight Es gibt eine Menge psychischer Studien die belegen dass Homophobe von einer Verdrängungshaltung verursacht wird
    • Staedy 25.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Warum braucht es eine öffentliche Sauna für Schwule? Können wir uns nicht einfach als Menschen in der Sauna begegnen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 25.01.2020 07:08
    Highlight Highlight Wer nicht diskriminiert, hat vor diesem Gesetz auch nichts zu befürchten. So einfach ist das.
    • Zauggovia 25.01.2020 07:52
      Highlight Highlight Auf solche Allgemeinplätze bin ich allergisch. Hyperbolisch: Wer nichts zu verbergen hat, hat vor einem totalitären Polizeistaat nichts zu befürchten.
      Neue Gesetze sollten mit bedacht erschaffen werden.
    • Trompete 25.01.2020 08:09
      Highlight Highlight Zu befürchten habe ich nichts. Doch weshalb sollte ich einen total "abverheiten" Artikel im StGB noch zusätzlich ausbauen wollen?

      Und diese Argumentation in politischen Bereichen mit: wer A nicht tut muss B nicht fürchten, ist aus meiner Sicht absoluter Haferkäse, mir dem Ziel der Mundtotheit.

      "Verhalten A müssen wir verbieten und wer dem nicht zustimmt, ist ganz sicher auch ein Täter."

      Hab gestern einen Kommentar von dir bzgl. Swisspass gelesen. Nach deiner Argumentation oben: wer nichts verbricht und nichts verbrochen hat, muss doch keine Angst haben, wenn die SBB seine Daten abgreift.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 25.01.2020 08:38
      Highlight Highlight @Trompete. OK Boomer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fisherman 25.01.2020 06:57
    Highlight Highlight Habe die Arena nicht gesehen. Danke für die präzise Zusammenfassung.
    Aber es zeigt einmal mehr, dass Rechten nur Wege suchen, um andere auszugrenzen.
    • Spooky 25.01.2020 08:50
      Highlight Highlight @Fisherman

      Woher weisst du, dass die Zusammenfassung präzise ist, wenn du die Arena nicht gesehen hast?
    • ostpol76 25.01.2020 09:25
      Highlight Highlight @Fisherman

      Sorry ich lese watson ja gerne. Aber bei der Arena sind sie jeweils sowas von parteiisch und meilenweit von der Realität entfernt.
    • Fisherman 25.01.2020 09:48
      Highlight Highlight Natürlich kann ich es nicht wissen, dass habe ja geschrieben. Aber aus der Art des Berichtes und den Details ist es eine gut fundierte Vermutung - Spooky
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  • michiOW 25.01.2020 06:44
    Highlight Highlight Ich finde, Brotz ist kein neutraler Moderator. Es war nicht das erste Mal, dass er eine Seite aggressiver anging als die Andere und bissige Kommentare zu gewissen Antworten machte. Aber vielleicht ist das nur mein Eindruck.

    Die Gegner hätten auch ohne Brotz einen gelinde gesagt mässigen Eindruck hinterlassen. Man hätte besser Fischer und die EDU Politikerin in den Ring gestellt, die hatten wenigstens mit einem Punkt argumentiert.
    Das hätte eine bessere Diskussion gegeben, aber ja stimme ich sowieso🙃
    • versy 25.01.2020 07:37
      Highlight Highlight Das ist so, vor allem unterbricht er zum Teil ein bisschen gar heftig, meist fie Seite die ich zwar nicht mag, aber dennoch... Fairness muss sein.
      Das hat früher besser geklappt.
      Aber nicjts desto Trotz, eine wichtige Sendung und gute Zusammenfassung jeweils von Watson 👌
    • rodolofo 25.01.2020 08:14
      Highlight Highlight Sandro Brotz ist der beste Moderator, den die Arena je hatte!
      Die voran gegangenen Moderatoren waren auch sehr gut, aber Brotz legte noch einen Zacken zu!
      Er stellt provokativ-herausfordernde Fragen, die in ihrer -gespielt volkstümlichen- Direktheit immer wieder für lustvolle Spannung und Heiterkeit sorgen!
      Damit bringt er nicht nur SVP'ler und SVP'lerinnen ins Schleudern, sondern ALLE PolitikerInnen.
      Dieser Mann will die WAHRHEIT erfahren, "des Pudels Kern", "die Bruchbude hinter der Glitzerfassade", weil er ein PROFESSIONELLER Journalist ist!
      Ich wünschte mit professionelle PolitikerInnen...
    • michiOW 25.01.2020 09:49
      Highlight Highlight @rodolfo
      Da haben wir wohl nicht dieselbe Meinung.
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