Schweiz
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Polizei hebt in St. Gallen illegales Waffenarsenal aus – Händler verhaftet



Die Polizei hat in Degersheim SG einen 61-jährigen Schweizer verhaftet, der illegal Waffen nach Österreich verkauft haben soll. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten rund 280 Waffen, grosse Mengen Munition und 1.3 Millionen Franken Bargeld.

HANDOUT - Von der Kantonspolizei St. Gallen sichergestelltes Geld in der Hoehe von 1.3 Millionen Franken, in Degersheim, am Mittwoch, 20. Dezember 2017. Neben dem Geld wurde eine umfangreiche Waffensammlung sichergestellt. (HANDOUT KAPO SG) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: KANTONSPOLIZEI SG

HANDOUT - Von der Kantonspolizei St. Gallen sichergestellte Waffensammlung, in Degersheim, am Mittwoch, 20. Dezember 2017. Neben der Waffensammlung wurde Munition und Bargeld im Wert von 1.3 Millionen Franken sichergestellt. (HANDOUT KAPO SG) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: KANTONSPOLIZEI SG

Der Mann befindet sich wegen des Verdachts der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und wegen Verstössen gegen das Waffengesetz in Untersuchungshaft, wie die St. Galler Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Die St. Galler Polizei hatte seit Juli 2017 gegen den Waffenhändler ermittelt, nachdem die österreichischen Strafverfolgungsbehörden dem Mann auf die Spur gekommen waren. Bei einer Durchsuchung des Hauses des 61-Jährigen in Degersheim kam vergangene Woche ein ganzes Arsenal an Waffen und Munition zum Vorschein.

HANDOUT - Von der Kantonspolizei St. Gallen sichergestellte Waffensammlung, in Degersheim, am Mittwoch, 20. Dezember 2017. Neben der Waffensammlung wurde Munition und Bargeld im Wert von 1.3 Millionen Franken sichergestellt. (HANDOUT KAPO SG) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: KANTONSPOLIZEI SG

Darunter waren laut Polizei auch verbotene Waffen und Waffenbestandteile wie Maschinenpistolen, Schalldämpfer oder eine leere Handgranate ohne Zünder und Sprengstoff sowie viele bewilligungspflichtige Pistolen, Revolver und Gewehre. Zudem kamen Banknoten im Wert von rund 1.3 Millionen Franken zum Vorschein.

Vieles ist noch offen

Die Ermittlungen seien sehr umfangreich, und man stehe erst am Anfang, sagte Polizeisprecher Gian Andrea Rezzoli der Nachrichtenagentur sda. Der festgenommene Waffenhändler habe kein offizielles Waffengeschäft geführt. Im Moment gehe die Polizei davon aus, dass er allein tätig gewesen sei.

In welchen Kreisen der 61-jährige Händler seine Waffen kaufte und verkaufte, ist laut Rezzoli noch nicht bekannt. Es könne auch noch nicht gesagt werden, ob allenfalls noch weitere Personen in die illegalen Geschäfte involviert waren. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: 

«Nöd Waffe tötet! Mensche tötet!»

Video: watson/Renato Kaiser

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • critico 20.12.2017 17:32
    Highlight Highlight wie kann man so blöd sein zuhause über eine million zu bunkern. ob mit oder ohne knast haben wir jetzt wahrscheinlich einen sozialfall mehr. wobei die mio sonstwohin veschwindet und wir ihn mit unseren steuergelder unterstützen.... :(
  • Lowend 20.12.2017 14:24
    Highlight Highlight Da hatten die Polizisten ja richtig Glück, dass dieser Waffennarr nicht ausgetickt ist und zudem kommt jetzt auch viel Arbeit auf die Beamten zu, herauszufinden, wann aus legal gekauften Waffen plötzlich Illegale wurden.

    Ein zentrales Waffenregister würde ihnen die Arbeit erleichtern, aber da sperren sich ja interessanterweise die Narren der «Law and Order» Parteien dagegen, weil sie Waffen so närrisch lieben und billigend in Kauf nehmen, dass der eine oder andere Polizist bei solchen Einsätzen getötet wird, da die ja nie wissen, was sie hinter der Tür erwartet, die sie aufbrechen müssen.
    • Bits_and_More 20.12.2017 15:34
      Highlight Highlight Naja, welcher Kriminelle lässt schon seine sowieso in allen Fällen illegale Waffe registrieren?
    • Scott 20.12.2017 16:05
      Highlight Highlight Nur im Einhorn-Universum registrieren Kriminelle ihre Waffen...
    • Sauäschnörrli 20.12.2017 16:42
      Highlight Highlight @Bits_and_More, dann klopfst du bei demjenigen der als letztes die Waffe besass und fragst ihn wieso er weder den Verkauf eintragen liess, noch die Waffe als gestohlen gemeldet hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 20.12.2017 12:39
    Highlight Highlight Wenn man jetzt nur ermitteln könnte von wem er die Waffen gekauft hat, z.B. mit hilfe einer Datenbank.
  • Graf Von Mai 20.12.2017 11:50
    Highlight Highlight 1.3 mio Fr. ??? Sein Platz in der Lieferkette wird wohl sehr schnell wieder besetzt werden. Ich hoffe die Polizei hat im vorhinein tiefgründige Untersuchungen betrieben, damit man auch an die Hintermänner gelangt. In dieser Branche gilt aber wohl die Regel des Schweigens.
    • Commander 20.12.2017 13:15
      Highlight Highlight Scheinbar hat der das auch erfolgreich gemacht, sonst wäre da nicht so viel Cash. Aber alles zuhause zu lagern ist nicht gerade professionell.
  • A7-903 20.12.2017 11:18
    Highlight Highlight Scheinen zum grossteil historische waffen zu sein. Ob die wohl einem der vielen vereine zur verfügung gestellt werden können?
  • mAJORtOM95 20.12.2017 10:13
    Highlight Highlight Perfekte Grundlage für den IS.
    Mit Verbindung zum Darknet wird das ein supper Geschäft gewesen sein...
    • MasterPain 20.12.2017 14:09
      Highlight Highlight Wieso Fail? Weil es in A keine IS Anhänger gibt oder weil es physikalisch unmöglich ist die Waffen aus A weiter zu verschieben?
    • Rabbi Jussuf 20.12.2017 15:04
      Highlight Highlight So ein Blödsinn. IS-Kämpfer mit alten Schweizer Karabinern? Da lachen ja die Hühner.
    • MasterPain 20.12.2017 16:29
      Highlight Highlight Auf dem anderen Bild sind auch noch andere Waffen zu sehen ;)

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