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Der Osterreiseverkehr staut sich vor dem Gotthard-Tunnel zwischen Goeschenen und Erstfeld bei Wassen auf der A2 in Richtung Sueden auf mehrere Kilometer Laenge, am Freitag, 30. Maerz 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler) 

Easter holiday traffic queues up at the motorway A2 direction south in front of the Gotthard tunnel between Goeschenen and Erstfeld near Wassen, Switzerland, on Friday, 30 March 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Am Karfreitag gab's zwar noch keinen Schnee, dafür schon eine ganze Menge Stau. Bild: KEYSTONE

Beim Gotthard-Tunnel war über Ostern mal wieder die Hölle los 😰

Der Weg in den Süden hat sich an den Ostertagen zwar wie jedes Jahr als mühsam erwiesen. Aber so lang wie in anderen Jahren sind die Blechschlangen nicht geworden. Am Samstagmorgen verursachte viel Schnee ein Chaos.



Die längsten Staus gab es am Karfreitagmittag, als die Fahrzeuge vor dem Gotthard-Tunnel auf neun Kilometern standen. Das ist aber weniger als in früheren Jahren und gegen Abend hatte sich der Stau bereits wieder aufgelöst. 2017 war die stehende Kolonne vor dem Nordportal mit einer Länge von 14 Kilometern wesentlich länger gewesen.

Starker Schneefall

Starker Schneefall, besonders in der Zentralschweiz, löste dann aber am frühen Samstagmorgen am Gotthard ein Chaos aus. Mehrere Fahrzeuge gerieten in Querlage. Die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden. Auf der Urner und auch auf der Tessiner Seite mussten die Schneeräum-Equipen ausrücken.

Der Osterreiseverkehr staut sich bei winterlichem Schneetreiben vor dem Gotthard-Tunnel bei Erstfeld zwischen Goeschenen und der Raststaette in Erstfeld auf der A2 in Richtung Sueden auf mehrere Kilometer Laenge, am Samstag, 31. Maerz 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler) 

Easter holiday traffic queues up at the motorway A2 direction south in front of the Gotthard tunnel near Erstfeld, Switzerland, on Saturday, 31 March 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Am Samstag ging dann nicht mehr viel. Bild: KEYSTONE

Im Urnerland war die Autobahn mehrere Stunden gesperrt. Bis in den Vormittag hinein wurden die Autos nur vereinzelt in den Süden gelassen, auch weil nicht alle wintertauglich waren. Gegen 10 Uhr wurde die Autobahn wieder freigegeben. In der Leventina dauerte die Schneeräum-Sperrung am frühen Morgen nur kurze Zeit.

Wegen der Sperrungen kam es auf beiden Seiten des Gotthard-Strassentunnels am Samstag vor allem am Vormittag zu Staus und Wartezeiten. Ab Mittag normalisierte sich die Lage nach und nach.

Mehrere Strassen gesperrt

Laut Angaben von SRF Meteo schneite es in der Nacht auf Samstag bis in tiefe Lagen, besonders viel Schnee bekamen die Kantone Uri, Ob- und Nidwalden ab. Laut Meteo Schweiz fiel über Ostern in den zentralen Alpen ein halber Meter Neuschnee und örtlich gar über 80 Zentimeter.

Wegen Schnees gesperrt waren aber auch andere Verbindungen in den Zentralschweizer Alpen. Die Strassen von Göschenen nach Andermatt und von Andermatt nach Hospental wurden wegen Lawinengefahr geschlossen. Andermatt war von Göschenen her nur noch per Bahn erreichbar.

Schnee im Oberengadin

In Graubünden war wegen Lawinengefahr die Strecke von Pontresina über die Bernina nach Poschiavo unterbrochen. Die Strassen über den Julierpass, den Ofenpass und den Berninapass waren zwar offen, aber mit Schnee bedeckt. Die Malojastrasse wurde zwischen Sils und Maloja sicherheitshalber vorübergehend gesperrt.

Am Ostermontag begann die Kolonne der Rückkehrer ab Vormittag zu wachsen. Um die Mittagszeit mass sie vier Kilometer, und die Wartezeit betrug knapp eine Stunde. Am frühen Abend waren es dann sieben Kilometer Kolonne – eine Geduldsprobe von einer Stunde und 20 Minuten. (viw/sda)

Hoffentlich hattest du keinen dieser Typen mit im Auto ...

Video: watson/Knackeboul, Gina Schuler

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