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Grossmutter getötet und geköpft – 21-Jähriger in Frauenfeld vor Gericht



Einem heute 21-jährigen Mann wird vorgeworfen, im Oktober 2018 seine Grossmutter getötet und ihr danach den Kopf abgeschnitten zu haben. Am 25. November steht er in Frauenfeld vor Gericht. Die Anklage geht von Schuldunfähigkeit in den Hauptanklagepunkten aus.

Im Zentrum der Verhandlung am Bezirksgericht Frauenfeld steht der Vorwurf der vorsätzlichen Tötung sowie der Störung der Totenruhe. Der in Nordmazedonien geborene Mann war laut einem Gutachten psychisch krank, als er seine Grossmutter in der Wohnung der Familie getötet haben soll.

Nach Darstellung der Anklage hatte er die im Gebet am Boden kniende 74-jährige Frau zuerst gewürgt, bis sie bewusstlos war und sie dann mit einem Küchenmesser getötet. Anschliessend enthauptete er sie und nahm den in Plastiksack und Frottiertuch eingepackten Kopf im Rucksack mit. Bevor er die Wohnung verliess soll er einen Abschieds- und Bekennerbrief verfasst haben. Am Flughafen Zürich wurde er wenige Stunden später verhaftet.

Für die beiden Hauptanklagepunkte verlangt die Staatsanwaltschaft Freisprüche wegen Schuldunfähigkeit. Die Einsichtsfähigkeit des 21-Jährigen sei krankheitsbedingt aufgehoben gewesen. Es solle eine stationäre Massnahme zur Behandlung von psychischen Störungen angeordnet werden. Weiter fordert die Anklage eine Landesverweisung von 15 Jahren.

In einigen weiteren Punkten will die Staatsanwaltschaft Schuldsprüche. Dabei geht es um Widerhandlungen gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dafür soll er eine bedingte Geldstrafe sowie eine Busse erhalten. (aeg/sda)

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