Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

So kam es zum Tod des Elefäntchens im Zoo Zürich



Im Zoo Z

Bild: sda

Das Elefantenkalb, das im August im Zoo Zürich nach der Geburt von der Herde totgetreten wurde, war offenbar sehr schwach und bewegte sich kaum. Die Herde wollte es zum Aufstehen animieren und verletzte es dabei tödlich. Dies ergab die Analyse des Todesfalls.

Zusätzlich zu den pathologischen Untersuchungen wertete der Zoo Zürich unter Beizug externer Zoologen und Elefantenexperten des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) die Videoaufnahmen der Geburt aus, wie er am Montag mitteilte.

Die Reaktion der Herdenmitglieder auf die Geburt verlief in den ersten Minuten normal. Sie animierten das Neugeborene mit Kopf, Rüssel und Füssen zum Aufstehen. Das sehe zwar ruppig aus, gehöre aber zu einer Elefantengeburt. Die zunehmend heftigeren Bemühungen, dem Kalb auf die Beine zu helfen, führten schliesslich zum Tod des Tieres.

Dass der kleine Bulle so schwach war, sei möglicherweise eine Folge der länger dauernden Geburt gewesen. Die pathologischen Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten. Das Verhalten der Herdenmitglieder sei nicht aggressiv gewesen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Mosha, der Elefant mit der Beinprothese

Mysteriöses Massensterben von Elefanten in Botswana

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

170'000 Impfungen in der Schweiz verabreicht – 42 Mal gab's Nebenwirkungen

Das Warten hat ein Ende: Der Bund hat die Impfzahlen der Kantone veröffentlicht. In der Schweiz sind bis am Donnerstag rund 170'000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das entspricht rund zwei Prozent der Bevölkerung, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.

Anteilsmässig die meisten Personen geimpft hat bisher der Kanton Basel-Stadt mit 5,54 Dosen pro 100 Einwohner. Auch im Kanton Appenzell Innerrhoden sind bereits 5,10 Dosen pro 100 Einwohner verabreicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel