Schweiz
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Des cyclistes manifestent a velo en bloquant la place Saint-Francois lors d'une critical mass a velo apres une manifestation

Velos feierten in der Coronakrise einen Aufschwung. Bild: KEYSTONE

Autos sollen Platz machen – Velowege statt Parkplätze

Städte fordern vom Bund, das Velogesetz schnell umzusetzen und mehr Geld dafür. Die Autos sollen Platz machen.

Pascal Ritter / CH Media



Fussgänger und Velofahrer sollen in den Städten und Agglomerationen mehr Platz bekommen — und zwar schneller und verbindlicher, als dies der Bundesrat im Velogesetz vorsieht. Dies fordert die Städtekonferenz Mobilität, ein Zusammenschluss von zwanzig Städten. Sie hat am Freitag die Landesregierung in einem Positionspapier zum Nachbessern aufgefordert. Sie will eine konkrete Umsetzungsfrist für durchgehende Verkehrsnetze und ausreichende Mittel für die Finanzierung.

Auf Nachfrage sprach der neue Städtekonferenz-Präsident Adrian Borgula (Grüne, Luzern) von einer Frist von «fünf bis zehn Jahren», um den Veloartikel, der mit 76 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden war, umzusetzen. Zurzeit befindet sich das entsprechende Gesetz in der Vernehmlassung.

Das Geld dafür soll aus den Agglomerationsprogrammen des Bundes kommen. Der Platz auf Schweizer Strassen und Plätzen ist heute schon vielerorts ausgelastet. Zugewinne für Velofahrer und Fussgänger müssen also zu einem grossen Teil auf Kosten anderer Verkehrsmittel gehen.

Auto ineffizienter als Velo

An einer Videokonferenz stellten die Regierungsmitglieder verschiedener Städte klar, dass das Auto weichen müsse. Es sei punkto Platz am ineffizientesten. Der Zürcher Tiefbauvorsteher Richard Wolff (AL) schlug vor, öffentliche Parkplätze (blaue Zone) zu Gunsten von Velowegen aufzuheben.

Bestärkt in ihrem Engagement für das Velo fühlen sich die vorwiegend aus dem rot-grünen Lager stammenden Stadtpolitiker von der Verkehrsentwicklung während der Coronakrise. Das Velo ist das einzige Verkehrsmittel, mit dem mehr Kilometer zurückgelegt wurden als zu normalen Zeiten. Dies zeigt eine Studie der ETH und der Uni Basel. Dabei dürfte allerdings auch das ungewöhnlich schöne Wetter der letzten Wochen eine Rolle gespielt haben.

Dass das Velo eine Schönwetterlösung sei, wollte die grüne Stadträtin aus Neuenburg, Christine Gaillard, nicht gelten lassen. In Kopenhagen, der weltweit führenden, sei das Wetter auch nicht immer gut, was die Velofahrer nicht bremse. Zentral seien vielmehr sichere, durchgehende und hindernisfreie Velorouten.

Veloverleih-Angebot soll ausgebaut werden

Sicht auf eine Velostation mit Fahrraeder von PubliBike, am Dienstag, 18. September 2018, in Bern. Nach Eroeffnung der Stationen konnten die Veloschloesser problemlos geknackt werden und die Fahrraeder wurden entwendet. Nach einer Generalueberholung der Schloesser sind diese nun wieder im Einsatz. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Publibike gibt es in verschiedenen Städten der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Um den Veloverkehr zusätzlich anzukurbeln, fordert die Städtekonferenz Veloverleihangebote in Verkehr-Apps auf dem Smartphone zu integrieren. Die SBB wollen dies bei der klassischen Fahrplan-App nicht tun, wie sie auf Anfrage sagt. Sie bietet aber mit «Smartway» bereits ein Programm an, dass andere Verkehrsmittel wie Mietvelos und Elektrotrottinetts anzeigt.

Letztere werden von der Städtekonferenz kritisch gesehen. In ihrem Positionspapier plädiert sie dafür, Elektrotrottinette gesetzlich explizit zu regeln. Sie sollen nicht auf dem Trottoir fahren dürfen. Der Zürcher Tiefbauvorsteher Richard Wolff teilte an der Pressekonferenz noch einen Seitenhieb an die kleinen Elektroautos des Bieler Start-ups Enuu aus. Sie werden zurzeit in Zürich getestet, kämen aber nicht gut an und würden im Volksmund als «Elektrorollstühle» verlacht.

Die Bewilligung für die per Smartphone buchbaren Vehikel läuft Ende Mai aus. Gemäss Wolff sehe es nicht so aus, als würde sie verlängert. Gemäss Recherchen ist dies aber noch nicht entschieden. Die Betreiber der Elektrowägeli geben sich auf Anfrage zuversichtlich, dass man für die 3000 Zürcher Nutzer mit der Stadt eine Lösung finde. Die Mini-Elektroautos würden tatsächlich rechtlich als Elektrorollstühle gelten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • passiver Überströmer 03.06.2020 11:46
    Highlight Highlight Seit die Stadtzürcher Bevölkerung 2015 die Veloförderungsinitiative angenommen hat wurde viele Plätze und Durchgangsstrecken neu gestaltet. Albisriederatz, Hardplatz, Hardbrücke, Stauffacher, Arboretum usw. Nun seht euch diese Orte mal an, am besten per Velo. Die Chancen wären da gewesen, es wurden 120mio gesprochen......Wir, welche den sicheren Veloverkehr seit Jahren versuchen zu fördern, sind langsam hoffnungslos. Manchmal kommt sogar der Verdacht auf, da sitze ein böser, velohassender Troll im Keller des Tiefbauamts.
  • passiver Überströmer 03.06.2020 11:14
    Highlight Highlight Es gibt unzählige gute Ideen die Verkehrsituation für Alle in Zürich zu verbessern. Aber leider hat das Tiefbauamt ja schon das ganze Budget für die nächsten 10 Jahre (zur Veloförderung) für die in den Wartebereich eingelassenen Lämpchen auf der Hardbrücke rausgehauen. Ein Schelm wer böses denkt. Die Veloständer sind komplett übertrieben und kosten ein Vielfaches der darin abgestelltenn Räder. Unterdessen immer noch kein durchgängiger Veloweg in beide Richtungen am See entlang.
  • passiver Überströmer 03.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Zürich: Es braucht mehr unteridische Parkplätze für die Autos welche 6 von 7 Tagen leer auf den blauen Zonen stehen. Es braucht grosse Parkplätze am Stadtrand mit sehr guter öv Anbindung und für die parkierenden gratis E trottis oä. Es braucht eine Verbindung vom rechten zum linken Seeufer, am besten Tunnel. Es braucht roadpricing abhängig von Fahrzeuggrösse bzw. dessen Belegung, sprich leerer Chlapf teuer voller Chlapf günstig. Es braucht gut markierte, 2 spurige Velowege welche immer getrennt vom Fussgängerbereich sind.
  • Markus Corradi 02.06.2020 14:56
    Highlight Highlight Hier schreibt ein Besserwisser: Anstatt ewig im Kreis rum zu reden, kann fast jeder einfach auf ein normales Velo oder den ÖV umsteigen. Kaum Emissionen und Lärm, kein Stau- und Parkplatz-Problem. Ein normales Velo kostet bei täglichem Fahren max. CHF 200.- pro Jahr, es hält fit und stärkt das Abwehrsystem gegen Corona. Einfaches Mittel, grosse Wirkung. X Probleme auf einen Schlag gelöst. Passt für sehr viele Fahrten und Einsätze. Fast jeder kann das per sofort umsetzen. Machen weltweit übrigens Milliarden von Menschen. Und keiner sagt, dass es nicht auch eine Velosteuer geben soll.
  • MW666 02.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Weshalb müssen die Velos/E-Bikes überhaupt auf den Hauptverkehrsachsen durch die Stadt fahren können? Velowege durch die Quartiere würden def. ausreichen. Zudem brauchen die Velos nicht breite Wege, um nebeneinander zu fahren, sondern lange Wege, um hintereinander zu fahren.. Weiter wäre es an der Zeit, dass wieder Vignetten eingeführt werden. So können sie sich wenigstens mit einer kleinen gebundenen Steuer etwas an den Baukosten der Velowege etc. beteiligen.
    • insert_brain_here 02.06.2020 15:20
      Highlight Highlight @MW666: Gegenfrage, warum nicht? Im Quartier soll so wenig Durchgangsverkehr wie möglich stattfinden, da spielen Kinder bzw gehen zur Schule.
    • Jamaisgamay 02.06.2020 15:28
      Highlight Highlight Velofahrer zahlen keine Steuern?
    • Mutzli 02.06.2020 17:59
      Highlight Highlight @MW666
      Wenn Velowege nur durch die Quartiere führen und Hauptverkehrsachsen nicht benützen sollen: Wie soll man dann mit dem Velo von Punkt A nach B kommen, wenn die nicht im gleichen Quartier liegen? Riesenumwege fahren, damits auf der Hauptstrasse ca. 50 cm mehr Platz für Autos hat?

      Wenn Velos mehr benützt werden sollen um die Strassen von den riesigen 1 Person pro Auto Kolonnen zu entlasten, braucht es auch breitere Wege.

      Nebenbei: Als Steuerzahler beteilige ich mich jetzt schon nicht nur an Velowegen sondern an Strassen und auch Autoinfrastruktur allgemein.
  • Altweibersommer 02.06.2020 09:39
    Highlight Highlight Ich finde es stossend, wie hier jeweils argumentiert wird, das Recht von Autofahrern werde beschnitten und dass Leute vom Land auf das Auto angewiesen seien.

    Es geht hier um unseren Lebensraum: Basel zum Beispiel ist die am dichtesten besiedelte Stadt der Schweiz, 90% der Basler sind im ÖV und im Langsamverkehr unterwegs. Es ist uns deshalb zum einen ein Anliegen, dass dafür auch eine gute Infrastruktur vorhanden ist, der ohnehin knappe Platz sinnvoll genutzt werden kann, die Luftqualität lebenswürdig ist und Gefahren eingeschränkt werden. Das ist unser Recht, bitte respektiert das!
    • butei 02.06.2020 10:08
      Highlight Highlight und unser Recht ist es, die Strassen die mehrheitlich wir Autofahrer finanzieren, auch zu benutzen. Bitte respektiert das!
    • Altweibersommer 02.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Und ich finde es anmassend, dass verlangt wird, dass wir als Stadtbewohner völlig selbstverständlich die Strassen bei uns dann noch mit Steuergeldern finanzieren sollen und darüber hinaus auch noch Parkplätze zum Nulltarif zur Verfügung stellen soll.

      Es ist nicht einfach, lieb gewordene Privilegien aufzugeben, aber man muss halt auch einfach mal akzeptieren, dass es so nicht weitergehen kann.

      Wir reden schliesslich auch nicht mit, wenn etwas ausschliesslich ländliche Gebiete betrifft. Würde uns auch gar nicht in den Sinn kommen.
    • Altweibersommer 02.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Und @butei: Ich spreche nicht von den Bundesstrassen. Obwohl in Basel sogar die Erneuerung der Osttangente vom Kanton zur Hälfte mitgetragen werden soll. Also die Velofahrer zahlen mit an die Autobahn, auf der sie nichtmal fahren dürfen. Ich kann solche dreisten Falschbehauptungen einfach nicht mehr hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 02.06.2020 09:36
    Highlight Highlight Mit dem Auto mitten in die Stadt zu fahren macht tatsächlich wenig Sinn. Am Stadtrand sollte es grosse Parkhäuser geben, die gut an den ÖV angebunden sind.
    Ich war letztes Jahr in Ljubljana. Dort ist die komplette Innenstadt autofrei, und das ist ein wahnsinniger Gewinn an Lebensqualität. An jeder Ecke gibt es Veloverleihstationen.
    Das Auto darf aber nicht einfach verdrängt werden, es muss ein Konzept her, wie es miteinander geht.
  • insert_brain_here 02.06.2020 08:47
    Highlight Highlight Da wurde fast hundert Jahre lang das komplette öffentliche Leben fast singulär auf das Auto ausgerichtet und wenn endlich die Erkenntnis reift, dass das Konzept von Grund auf fehlerbehaftet ist und selbst dann nicht aufgehen würde wenn wir das komplette Land mit Autobahnen und Parkplätzen zuasphaltieren wehren sich die Automobilisten weil sie einen kleinen Teil ihrer geliebten Privilegien aufgeben müssen. Ist ja auch eine Frechheit wenn der grüne Fötzel mit seinem Velobörsegöppel für 50.- schneller vorankommt als ich mit meinen 300PS!!!
    • Hardy18 02.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Hiker 02.06.2020 02:06
    Highlight Highlight Will man das Velo fördern, kommt man nicht darum herum dem Auto Platz weg zu nehmen. Und hier sticht man in ein Wespennest. Dem Autofahrer etwas wegnehmen ist ein Sakrileg und weckt das Raubtier im Automobilisten. Gut zu sehen an einigen Kommentaren hier. Sachliche Diskussionen sind da nicht mehr möglich und es prallen Weltanschauungen aufeinander. Fast alle sehen zwar unsere Probleme mit der Umwelt. Aber kaum jemand macht freiwillig etwas dagegen. Schon gar nicht wenn er ab und zu auf den geliebten Stinker verzichten sollte. Da kann man nicht einmal eine Distanz über 5km erstrampeln.
    • Glenn Quagmire 02.06.2020 07:04
      Highlight Highlight Sachlichkeit lässt du ja selber vermissen...mit deiner einseitigen Denkweise🤦🏻‍♂️.

      Miteinander statt Gegeneinander. Fast jeder Autofahrer fährt auch Velo und umgekehrt. Oder willst du etwa Möbel mit dem Velo transportieren?
    • solani 02.06.2020 09:24
      Highlight Highlight Sie Urteilen etwas übereifrig..
      Man kann nicht alles mit dem Velo erledigen. Wäre schön. Aber es ist nunmal nicht so.
      Es gibt auch Leute, die beruflich mit einem Auto unterwegs sind. Es müssen ALLE Verkehrsteilnehmer sicher und praktisch von A nach B kommen..
    • Hiker 02.06.2020 14:35
      Highlight Highlight @ solani Sie haben absolut recht was den Warentransport und den Dienstleistungssektor betrifft. Das ist aber nicht das Hauptproblem. Es ist nicht notwendig, dass jeder Winkel in den Städten mit Strassen zugepflastert wird. Es muss sich nicht alles dem Autoverkehr unterordnen. Es braucht dringend ein Umdenken. Sie sagen es richtig es müssen alle Verkehrsteilnehmer sicher von A nach B gelangen. Nun sehen Sie sich die heutige Situation mal genau an. Praktisch überall drängt sich das Auto rücksichtslos vor. Nichts von Rücksichtnahme gegenüber dem Langsamverkehr. Da gibt es kein Gemeinsam, leider.
  • Ökonometriker 02.06.2020 01:58
    Highlight Highlight Für Leute die in der Stadt wohnen ist das Velo super. Noch platzsparender ist es, zu Fuss unterwegs zu sein - deswegen ist der Ausbau einer guten Infrastruktur für den Langsamverkehr wichtig.

    Doch dies darf nicht auf Kosten des Autos gehen. Denn nicht alle Leute leben in der Stadt. Wenn man die Leute vom Land diskriminiert, wird das die Ungleichheit verstärken.

    So sehr ich mein Stadtleben mag - es ist nicht der einzig "richtige" Lebensstil.
    • Hansueli_4 02.06.2020 07:42
      Highlight Highlight Die Stadtbevölkerung zahlt die Steuern und somit auch die Infrastruktur. Zudem muss sie mit dem Lärm und Abgase leben.
      Das Auto ist nicht das einzige Mittel um die Stadt zu erreichen.
    • Hiker 02.06.2020 07:58
      Highlight Highlight Wie bitte soll das gehen? Ohne dem Auto Platz wegzunehmen? Mit der Tatsache, dass der Individualverkehr Auto heute 90% der Verkehrsfläche für sich beansprucht? Das wäre die Quadratur des Kreises. Wir kommen nicht mehr um ein Umdenken herum. Ob es den Autofreaks passt oder nicht, das Privatauto hat nichts mehr in der Stadt verloren. Die Zukunft in den urbanen Gebieten gehört dem Langsamverkehr und dem ÖV. Die Autos an den Stadtrand in Parkhäuser, kostenlos das ist die Bedingung. So wie jetzt geht es nicht mehr weiter.
    • Borki 02.06.2020 08:20
      Highlight Highlight Naja... Wir Landeier können ja auch mit dem öV in die Stadt kommen und uns am Bahnhof ein Velo leihen. Das wäre kein Problem, meistens sind wir einfach zu bequem dazu.

      Die grossen Einkäufe machen wir (wie ihr ja auch) sowieso schon lange online bzw. in den grossen Einkaufszentren irgendwo auf dem halben Weg von uns zu euch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hakuna!Matata 02.06.2020 01:15
    Highlight Highlight Das Auto "am ineffizientesten" mag ja sein. Das Velo bringt mich und Material allerdings nicht auf die Alpenpässe und in die Bergdörfer um Wanderungen und Bergtouren zu unternehmen. Ausserdem passt der schwere, grosse Wocheneinkauf nur schlecht auf das Velo bzw. Cargo-Bikes benötigen dann auch wieder mehr Stellplatz. Warum kann man nicht einfach beides fördern? Klare Auto-Zufahrten in die Quartiere. Parkmöglichkeiten etwas zentrieren, muss man halt ein wenig laufen, dafür gibts Platz.
    • jjjj 02.06.2020 08:10
      Highlight Highlight Ob du es glaubst oder nicht, ich habe während des Lockdowns den Wocheneinkauf für eine vierköpfige Famlie mit dem Veloanhänger gemacht. Kein Problem. :)
    • Mutzli 02.06.2020 08:23
      Highlight Highlight @Hakuna!Matata
      Es geht ja um Vorschläge und Ideen der Städtekonferenz und die sind eher weniger für den Zugang zu Alpenpässern und die Erreichbarkeit von Bergdörfern zuständig.

      Durch eine stärkere Förderung bzw. Zunahme des Veloverkehrs könnten Städte, wie im Artikel dargestellt, massiv an Platz auf den Strassen gewinnen, was ja positiv für alle Verkehrsteilnehmenden wäre.

      Zumindest Stadt & Agglo wäre Velo eine sehr gute Option und wenn man z.B. paar mal auf dem Nachhauseweg von der Arbeit kurz zum Einkaufen anhält und in die Velotasche packt, brauchts auch keinen riesigen Wocheneinkauf.
    • insert_brain_here 02.06.2020 09:03
      Highlight Highlight Da gibt es diese gelb gestrichenen Busse, fahren fast in jedes Bergdorf und über den Parkplatz muss man sich auch keine Gedanken machen. Und wer weiss, wenn der ganze Autowahnsinn etwas zurückgeht tauchen vielleicht auch die kleinen Läden in Laufdistanz wieder auf, die alle scheinbar so sehr vermissen während sie sich allsamstaglich über die 50 Rappen Gebühr im fünfstöckigen Parkhaus des Einkaufszentrums ärgern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Victor Paulsen 02.06.2020 01:09
    Highlight Highlight Meiner Meinung sind Velos und ÖV die Zukunft. Wenn alle stadtbewohner auto fahren, sind sowohl lärm wie auch verschmutzung sowie auch die verstopfung viel zu gross.

    Jedoch sollte man auch langfristig den Bau in der Stadt und vorallem in der aglo beliebter machen,,denn dort sind die öv angebote besser und wege kürzer und einfacher fürs velo. Ich betone, beliebter machen, nicht das bauen und wohnen auf dem land erschweren oder gar verbieten
    Auf dem land ist öv häufig ein ziemliches verlustgeschäft und velo schlichtweg nicht möglich.
  • Nach der Welle ist vor der Welle 01.06.2020 21:34
    Highlight Highlight Das wird auch langsam Zeit. Ausgerechnet die Autonostalgiker von FDP und SVP klammern sich an den nach dem Giesskannenprinzip finanzierten gratis Parkplätzen fest und als Velofahrer wird man blöd angemacht wenn man es wagt einen Teil von zwei Stauspuren und zwei Parkspuren zu benutzen.
  • MaPhiA 01.06.2020 20:11
    Highlight Highlight wenn das velo in den städten gefördert/bevorzigt werden soll, sollten sie aber auch verkehrssteuern zahlen müssen... am besten so wie früher, wo man das velo vorführen musste, um ein ''velonümmerli'' zu bekommen... um die städte ''velotauglich'' zu machen wird ja sicherlich geld aus dem strassenbau benutzt, also letztendlich von den autofahrern bezahlt...
    • Nate Smith 01.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Da Gemeindestrassen und viele Kantonsstrasse werden aus den Gemeinde- und Kantonssteuern finanziert werden tun sie dass bereits. Zudem belasten sie die Strasse mit ca. 100 kg vs. ein Auto mit 2 Tonnen. Der Platzbedarf ist massiv geringer. Steuerabzug für Velo ist nur 700 Fr. Wer belastet wohl die Gemeinde und Kantonskasse mehr. Richtig: du im Auto.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 01.06.2020 20:42
      Highlight Highlight @ MaPhiA

      wenn alle autos ausgemerzt sind (unausgesprochenes endziel dieser gruppen) wird man eh daüber nachdenken müssen, von wo ein grossteil des geldes herkommt, um strassen zu bauen.
    • MaPhiA 01.06.2020 20:55
      Highlight Highlight im artikel geht es ja um die städte und agglomeration... wenn sie die autos zugunsten der velos verbannen, werden ihnen doch grosse einnahmen wegfallen, welche sie von den velofahrern sicherlich nicht bekommen...
      die sache mit dem gewicht ist ja fast eine frechheit... deiner meinung nach ist jeder velofahrer etwa 85-90kg schwer und viele autofahrer stolze 500kg...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 01.06.2020 20:01
    Highlight Highlight Es muss endlich wieder die Vignette fürs Velo her bei diesen ganzen Kosten.
    • Nate Smith 01.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Ich möchte von meinen Gemeinde- und Kantonssteuern endlich auch etwas haben. Ich bezahle diesen ganzen Autowahnsinn massiv mit und kann für das Velo nur 700 Fr. abziehen. Es gibt schon Gründe wieso die Politik kein Geld von den Velos fordert, weil es allen klar ist dass die Fussgänger und Velofahrer sehr viel mehr an die Infrastruktur bezahlen als sie nutzen (können).
    • Froggr 01.06.2020 20:44
      Highlight Highlight Nate: Du bezahlst nicht nur für die Strasse, damit du sie benutzen kannst. Bestellst du etwas im Internet: Wird über die Strasse geliefert. Post: Über die Strasse. Lebensmittel im Coop: Strasse. Polizei? Krankenwagen? Strasse. Auch wenn man die Strasse nicht dieekt benutzt, profitiert man in jeglicher Hinsicht von ihr.
    • MaPhiA 01.06.2020 21:06
      Highlight Highlight die autofahrer bezahlen demzufolge in deiner gemeinde ''keine'' steuern ??? wo wohnst du ? da muss ich auch gleich hinziehen...
      nein, jetzt ernsthaft... die autofahrer bezahlen auch staats- und gemeindesteuern, dann noch verkehrssteuern, beim benzin die co2-steuer und dann zum parken drücken sie auch noch ein paar ''fränkli'' ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 01.06.2020 19:59
    Highlight Highlight Wieder einmal die Forderung nach Symptombekämpfung statt das Problem selbst anzugehen. Pendeln mit dem Fahrrad über mehr als 5 km ist eher unrealistisch. Zudem sind wir (zu) viele und können nicht dort wohnen, wo wir arbeiten, weil es lokal kein Gleichgewicht von Arbeits- und Wohnplätzen gibt. Verbietet das Bauen von Arbeitsplätzen in den Städten/Zentren, fördert den Bau von Arbeitsplätzen in der Peripherie/Agglomeration und viele ziehen dort hin, wo sie auch arbeiten; womit die (unsinnige) Pendelei quasi behoben wäre.
    • Eldroid 01.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Pendeln mit Velo bis 10km geht problemlos. Darüber ev. mit E-Bike für die weniger sportlichen.

      Bis 10km hat man mit dem Velo 30min. Mit ÖV meistens gleich wenn nicht sogar länger.
    • MaPhiA 01.06.2020 21:12
      Highlight Highlight im flachland mag das hinkommen... zum glück ist die schweiz topographisch wie holland...🚲🚲🚲
    • Ökonometriker 02.06.2020 02:08
      Highlight Highlight @Eldroid: nunja, dann könnte man ja auch ins Geschäft joggen - dauert auch nicht viel länger und spart das Training am Abend.
      Das Problem von Velo und Joggen ist dasselbe: nicht gut im Anzug möglich. Sonst riecht man.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Negan 83 01.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Na Malzeit. Noch Autofeindlicher werden? Äh, langsam reichts. Aber kommt davon wenn man immer und immer wieder Rotgrün Wählt. Denn man sollte langsam wissen das die zu nichts taugen. Bestes Beispiel Berner Lorraine Brücke. Eine einzige Fehlplanung Rotgrün sei dank!
    • phreko 01.06.2020 20:15
      Highlight Highlight Ja, bei der Lorrainebrücke wäre es endlich an der Zeit eine komplette Fahrspur für Fahrräder zu sperren. Du hast absolut Recht!

      Städter sind nun mal nicht suizidal, und währen solche, die ihnen noch mehr Autos auf den Hals hetzen.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 01.06.2020 20:57
      Highlight Highlight @ Negan 83

      die paar kübel roter farbe und die aufhebung einer kompletten autospur über die lorrainebrücke ist leider nicht das einzige was rot/grün in den sinn kommt, um velohauptstadt zu werden😂.

      frau wyss’ amateurhaft geplante, vollständig nutzlose, aareschutzgebiet-ignorierende „schaut-her-wie-hipp-ich-bin“ velobrücke ist ein weiteres schmankerl.

    • butei 02.06.2020 10:18
      Highlight Highlight Die Verkehrsplanung in Bern ist im Allgemeinen sehr fragwürdig.
  • Turicum04 01.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Autos sind ein Abfallprodukt des Kapitalismus und somit nicht mehr zeitgemäss! Umdenken an der Goldküste!
    • Froggr 01.06.2020 19:59
      Highlight Highlight 😂😂 Weil nur die Goldküste Auto fährt. Autos sind das Produkt des Innovationsgeistes des Menschen. Was für ein unglaublich realitätsferner Kommentar.
    • Patrik William Iten 01.06.2020 22:14
      Highlight Highlight google mal DARWIN ;)
    • Mike the Bike 02.06.2020 08:19
      Highlight Highlight Hoppla, in welchem Film leben sie denn? Ich habe ja schon so einiges gehört, aber dass nur an der Goldküste Autofahrer leben? Autos gehören zu unserer Gesellschaft einfach dazu und sind das normalste was es gibt. So wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Computer....
    Weitere Antworten anzeigen
  • eldorak 01.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Anstatt mal wieder typisch ein Konzept für ein Fahrzeug auszuarbeiten könnte man ja auch mal die Gesamtsituation in der Stadt ansehen und Konzepte ausdenken, die für Auto, Velo und Fussgänger gut sind.
    Aber das wird bestimmt wieder ein Anti Auto VS Anti Velo Kampf
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 01.06.2020 18:40
      Highlight Highlight Ich gebe Dir absolut Recht, @eldorak.

      Das was in unseren Städten passiert ist immer nur Stückwerk. Einmal zu Gunsten der Velos, ein anders mal zu Gunsten der Busse und Trams, und hie und da noch eine Quartierum- (oder unter-) fahrung Aber ein ganzheitliches Mobilitätskonzept habe ich noch nirgends gesehen in der Schweiz.
    • Nate Smith 01.06.2020 19:03
      Highlight Highlight Oh bitte. Genau das geschieht doch momentan. Man verschiebt die Planung von nur Auto, Fussgänger und ÖV auf Auto, Fussgänger, ÖV und Velo. Da das Auto in den letzten Jahrzehnten massiv bevorteilt wurde ist es auch logisch, dass der benötigte Platz nur dort zu finden ist. Daran ist überhaupt nichts ideologisch.
    • Froggr 01.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Nate: Wo wurde denn das Auto bevorzugt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fakten 01.06.2020 18:03
    Highlight Highlight Dann soll jeder der Velo fährt eine Prüfung analog der Autoprüfung machen bitte ☝️ Abgesehen davon, dass es eine Witz-Idee ist, da die Autofahrer noch mehr gepiesakt werden. (Und nein, Zugfahren ist keine Option)
    • PVJ 01.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Veloprüfung? Macht in diesem Land jeder Primarschüler.
  • Ein einsamer Holländer 01.06.2020 17:56
    Highlight Highlight Also in Bern ist da nicht mehr viel Luft nach oben.
    Da hat Rot/Grün schon die meisten Parkplätze zerstört.
    Ärgerlicherweise zwingen sie die Autohaltet trotzdem zu Kauf einer teuren Parkkarte für die man dan eh keinen Parkplatz findet.
    • rudolf_k 01.06.2020 18:18
      Highlight Highlight Mit Ausnahme von einzelnen Teilquartieren findest du überall problemlos einen Parkplatz in der blauen Zone. Völlig absurd übrigens, dass diese 10m2 nur 40 Franken pro Monat kosten.
    • Knety 01.06.2020 19:17
      Highlight Highlight Richtig. Und für mich als Velofahrer sind die Autos die minutenlang durchs Quartier fahren um einen Parkplatz zu finden ein Ärgernis. Das streichen der Parkplätze hat niemandem etwas gebracht.
    • Ein einsamer Holländer 01.06.2020 19:40
      Highlight Highlight rudolf

      🙈 wie bitte?
      Lass mich raten, du bist kein Autofahrer.. nicht wahr?
      (breitenrain Quartier kensch)?🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 01.06.2020 17:52
    Highlight Highlight Schade, dass man die Enu's resp. Elektrorollstühle nicht kaufen kann.
  • champedissle 01.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Wie siehts eigentlich im Winterhalbjahr aus? Dann nehmen die lieben "Biker" ihr Auto aus der Garage und dann?
    • Peter Miese 01.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Nö, tun sie nicht. Hab weder Auto noch Garage. Downhillreifen montieren und weiter geht‘s.
    • Nate Smith 01.06.2020 19:05
      Highlight Highlight Nein. 90% meiner Velofahrenden Arbeitskollegen fahren das ganze Jahr. Das ist in Zürich auch problemlos möglich. Wir hatten letztes Jahr kein einziges mal Schnee auf der Strasse.
    • Peter Miese 02.06.2020 20:30
      Highlight Highlight Ich stell grad fest: Downhillreifen sind offenbar unbeliebt 😄
  • Stambuoch 01.06.2020 17:38
    Highlight Highlight Immer und immer wieder wird Kopenhagen bemüht. Dass es dort nach wie vor vierspurige Strassen für Autos und Parkplätze etc. gibt, wird dann wieder verschwiegen. Man pickt sich eine Sache raus, die gefällt und ignoriert alles Andere rundherum.

    Man kann gerne blaue Zone-Parkplätze aufheben, wenn man dafür unterirdische (Quartier-)Parkings zulässt und nicht auch noch dagegen ebenfalls Totalopposition macht, wie dies in Basel passiert. Gut, in Basel träumt die Linke eh davon, den Privatbesitz eines Autos unter Strafe zu stellen....
    • Garp 01.06.2020 17:59
      Highlight Highlight Dir ist es offenbar nicht bekannt, dass man bei Neubauten, zumindest in meinem Kanton, verpflichtet ist, unterirdische Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Städter sind nicht das grosse Problem, was Autos anbelangt. Es sind die, die vom Land in die Stadt zur Arbeit kommen.
      Viele Städter besitzen gar kein Auto. Blaue Zone aufheben bringt wenig, weil das meist Parkplätze in kleinen Quartierstrassen sind, in denen eh kaum Verkehr herrscht.
    • Nate Smith 01.06.2020 19:20
      Highlight Highlight Stell dir vor, auch in Zürich gibt es ganz viele vierspurige Strassen. Was vermisst du denn konkret? Wir haben die gigantische Autoinfrastruktur doch längst.
    • Victor Paulsen 01.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Kopenhagen ist anders als die scheeizer städte eine Millionenstadt
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  • AnDerWand 01.06.2020 17:38
    Highlight Highlight Mich nerven v.a. jene, die die vorhandenen Radwege nicht benützen. Dass mal man einen übersieht verstehe ich. Ich liebe mein Velo.


    Wenn das Velo gefördert wird, dann sollte man auch auch das Verhalten schulen.
    • jk8 01.06.2020 22:43
      Highlight Highlight Wenn zahlreiche Velofahrer den Veloweg nicht nutzen sollte man diesen überprüfen. Velofahrer fahren nicht freiwillig auf der Strasse - meistens ist es dann ein Mischverkehrsweg wo man dann wiederum die Fussgänger gefährden würde.
    • AnDerWand 02.06.2020 06:31
      Highlight Highlight Mir fällt einfach auf, dass sehr viele Rennvelos den geteerten Radweg neben der Strasse nicht nützen.

      Vielleicht kann mich da ja jemand belehren, wieso dies nicht gemacht wird?
    • Elmas Lento 02.06.2020 07:46
      Highlight Highlight Radwege sind auch nicht immer praktisch. In meiner Umgebung ist das Netz der Radwege recht gut ausgebaut, für meine Nutzung aber sehr schlecht geeignet. Das Velo nutze ich hauptsächlich um zum Bahnhof zu kommen, über den Radweg müsste ich dafür das halbe Dorf umfahren. Radwege sind oft nach ähnlichen Prinzipien gebaut wie die Autobahn, um längere Strecken zurückzulegen, z.B. für einen Ausflug. Für kurze Strecken aber vielfach schlecht geeignet.
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  • Altbier 01.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Viel Aufbruchstimmung, das ist gut, und doch, das Auto bleibt uns erhalten und ist wichtig. Aber das Velo hat in der Stadt wesentlich mehr Zukunft wie ein PS-Hirni begreifen kann. Man schaue sich nur die Zunahme an Cargo-Bikes mal an. Und wir hinken massiv bei Velowegen und Velospuren anderen Länder hinterher. Velofahren ist nicht nur gesund, es ist auch schnell, individuell, und ebenso in einer Krise entstanden. Krisen und Velos haben ihre Geschichten, sogar unser Militär setzte lange auf das Vehikel. Beförderte es doch den Ueli Maurer täglich zum und einst in den Bundesrat. Alsopro Velo.
  • Bruno Wüthrich 01.06.2020 17:01
    Highlight Highlight Eine solche Regelung würde die Schweiz umkrempeln und Mancheinen in arge Nöte bringen.

    Ich glaube nicht, dass eine derartige Lösung in so kurzer Zeit realisierbar ist, obwohl sie grosse Vorteile mit sich bringen würde. Man kann nicht einen grossen Teil der arbeitenden Bevölkerung ein halbes Jahrhundert lang auf die Lösung "arbeiten in der Stadt, leben in der Agglomeration oder auf dem Land" trimmen, um dann genau diese Lösung derart zu erschweren. Neben all den Velowegen müsste auch der ÖV massiv ausgebaut und kundenfreundlicher gestaltet werden. Home-Office -Lösungen wären Pflicht.
    • Posersalami 01.06.2020 17:48
      Highlight Highlight Der ÖV WIRD massiv ausgebaut. Die SBB verdoppeln praktisch bis 2035 die verfügbaren Sitzplätze!

      https://company.sbb.ch/de/ueber-die-sbb/projekte/nationale-programme/step-as-2035.html

      Was brauchts denn noch?
    • bokl 01.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Ich arbeite in der Stadt, lebe in der Agglo und pendle mit dem Velo. Wo ist das Problem?
    • Bruno Wüthrich 01.06.2020 23:32
      Highlight Highlight @ bokl

      Wer so argumentiert, beweist, dass er/sie an nichts anderes als an sich selbst denken kann. Nach dem Motto: was für mich geht, hat gefälligst für alle zu gehen.

      Wobei ich natürlich hoffe, dass es für möglichst viele so ist wie für sie. Denn damit wäre das Problem tatsächlich etwas kleiner.
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  • Patrik William Iten 01.06.2020 16:58
    Highlight Highlight UND was ist eigentlich mit uns Fussgänger ? Von VelofahrerInnen & EGO-BikerInnen geschnitten, abgedrängt und angeschnauzt... in der Stadt, auf Feld-/Wanderwegen und sogar im Wald ... Rücksicht, Regeln und Anstand - Fremdwörte für viele von EUCH ;)
    • Nathalie Zickli 01.06.2020 17:22
      Highlight Highlight Das hier ist nicht 20min, du musst deine Schlagwörter nicht extra gross schreiben, wir können alle lesen.

      Zum Thema: Deine Aussage stimmt zum Teil sicher, aber vielleicht gäbe es mit eigenen Velostreifen/Ausbsu der Velowege auch weniger Konfliktpotential mit Fussgänger.
    • dmark 01.06.2020 17:25
      Highlight Highlight @Patrik:
      Hätten die Radler ein Kennzeichen, würde dies wohl auch zurück gehen. Im Moment sind sie, dank der Anonymität schwer zu greifen.
    • maylander 01.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Leider herrscht an manchen Orten ein Verteilkampf gegen unten. Viele Autofahren halten den Mindestabstand beim Überholen bei weitem nicht ein. Oder es wird auf dem Velostreifen geparkt. Die Velofahrer weichen dann auf die Fussgäbgerwege aus.
      Mehr Veloweg würden sicher helfen.
      Ansonsten Rücksicht nehmen als Velofahrer kann man auch mal Schrittempo fahren oder absteigen.
      Freizeitverkehr auf Wandetwegen am Sonntag vermeiden. Und schon klappt es.
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  • infomann 01.06.2020 16:54
    Highlight Highlight Das Auto hat in der Schweiz eine viel zu hohe Priorität, auch die Autolobby ist viel zu stark.
    Zum Beispiel Lärmboliden wären verboten, aber sie tyranisieren die Bevölkerung Tag und Nacht.
    • Nate Smith 01.06.2020 19:10
      Highlight Highlight Genau so ist es. Gestern wurde wieder das ganze Stadtzentrum Zürichs mit gemieteten Ferraris terrorisiert. Die bringen keine Rappen Umsatz, ausser bei allfälligen Bussen. Absolut unverständlich dass wir uns so terrorisieren lassen. Das Problem wird auch von Jahr zu Jahr schlimmer da sich so gut wie jeder nach der Lehre eine solche Lärmbelastung leasen kann. Legal wäre es auch nicht aber eine konsequentere Umsetzung wird seit Jahren von den bürgerlichen verhindert. Traurig.
    • infomann 01.06.2020 19:19
      Highlight Highlight @ Natel Smith
      Genau so ist es, im Kantonsrat vom Kanton Zürich gab es einen Vorstoss, man wollte Lärm Radar anschaffen.
      SVP und FDP waren dagegen, wer die noch wählt ist selber Schuld.
    • Hiker 02.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Infomann ne, der ist selber so ein Lärm Schwachkopf. Von solchen Grenzdebilen Rowdies gibt es einige. Wer jetzt blitzt gehört ev. selber dazu?
  • Peter von der Flue 01.06.2020 16:49
    Highlight Highlight Ja dann viel Spass, beim Radfahren, dort wo früher blaue Zonen waren.
  • Schönbächler 01.06.2020 16:40
    Highlight Highlight Also in Bern gibts ja quasi nur noch Velowege wenn wir ehrlich sind. Weis nicht was das noch mehr zu machen wäre.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 01.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Aber die Ursula-Wyss-Gedenk-Velobrücke ist noch nicht gebaut...
    • Mutzli 01.06.2020 17:51
      Highlight Highlight @Schönbächler

      ...sind Sie mal durch ein Dimensionportal gehüpft und senden direkt von Bern Dimension V25b?

      In der Stadt Bern ist abgesehen von den tatsächlich nützlichen öffentlichen Velopumpen herzlich wenig geschehen, ausser das möglichst überall die Anschrift "Velohauptstadt" angebracht wurde (was super passt, da Bern auch nicht die Hauptstadt, sondern Bundestadt ist).

      Ich fahre seit gut 3 Jahren täglich mit dem Velo (auch im Winter), aber diesem Autofreien Velowunderland wäre ich noch nie begegnet
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 01.06.2020 18:34
      Highlight Highlight @ Mutzli:

      Dann sind Sie ein Zugezogener? Wenn Sie "seit gut 3 Jahren täglich mit dem Velo" durchfahren, vermutlich schon.

      Ich kenne Bern jedoch seit 30 Jahren als Autofahrer. Und ich kann Ihnen sagen, vor 20 Jahren hätten Sie sich nicht in die Stadt gewagt mit dem Velo...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 01.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Ich fordere, dass die Schweiz endlich flach gewalzt wird und starker Wind verboten wird. Hügel und Starkwind sind die Hauptgründe welche mich vom Velo fahren abhalten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.06.2020 16:30
      Highlight Highlight Jetzt hast du's ja inzwischen gelernt: Stay the fuck at home und bleib einfach dort. Dann hat's mehr Platz für die geilen Sieche dieser Welt, die von Hügeln, Wind, Regen und Hündelern nicht vom Biken abgehalten werden können.

      Shit, und dann hab ich mich auch noch verklickt und dir ein Herz verpasst. 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♂️
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 01.06.2020 16:57
      Highlight Highlight Jo gell Anti...all sind fit und jung und die Alte und Gebrechliche sind weder geili Sieche no sötteds us em Huus.
    • ursus3000 01.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Schon wieder einer der ohne zu fragen im Namen anderer Antwortet . Das Verstärkt deinen Kommentar ungemein
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 01.06.2020 16:20
    Highlight Highlight Nervig: Die Schönwetterbiker.
    • ubu 01.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Nervig sind vor allem Leute die glauben, ständig definieren zu müssen, wer ein echter Biker/Schweizer/Fussballfan/Feministin/Skater/whaterver ist, und wer nicht.

      Das Leben wird imfall nicht besser, wenn man andere ausgrenzt. Und dein Hobby wird nicht bedroht von Leuten, denen es ein Mü weniger wichtig ist, als dir.
    • dmark 01.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Ein "echter Biker" hat mindestens 500ccm³ zwischen den Beinen.

      So, jetzt habt ihrs ;)
    • Binnennomade 01.06.2020 23:48
      Highlight Highlight Dmark, ich habe etwa 800ccm in den Beinen, 400 pro Bein. Bin ich so auch ein "richtiger" Biker? ;)

      Und weil ich mir das Klugscheissen beim besten Willen nicht verkneifen kann: entweder cm³ oder ccm, sonst bist du in der 9. Dimension..
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