Schweiz
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Nach ungeklärtem Absturz: Der höchste Berg der Schweiz hat wieder ein Gipfelkreuz



Die Dufourspitze, mit 4634 Metern über Meer der höchste Gipfel der Schweiz, hat wieder ein Kreuz. Das alte Gipfelkreuz war vor zwei Jahren mutmasslich von Vandalen zerstört worden.

Italienische und Zermatter Bergführer haben am Mittwoch wieder ein Gipfelkreuz auf der Dufourspitze installiert, zitiert der «Walliser Bote» den Präsidenten des Bergführervereins Zermatt, Denis Gruber, der an diesem strahlend schönen Tag selbst mit dabei war.

Die Dufourspitze, der höchste Gipfel der Schweiz, hat wieder ein Kreuz. (Archivbild)

Die Dufourspitze, der höchste Gipfel der Schweiz, hat wieder ein Kreuz. (Archivbild) Bild: sda

Ganz gesichert sei nicht, was mit dem Gipfelkreuz der Dufourspitze im Sommer vor zwei Jahren geschehen sei, hiess es weiter. Die Zermatter Bergrettung habe damals Teile des alten Kreuzes am Fusse der Südwand des Berges entdeckt. Da die Reste des Kreuzes keine Anzeichen eines Blitzschlages aufgewiesen hätten, gehe man davon aus, dass das Kreuz mutwillig zerstört worden sei.

Die Bergführer hätten bei der Installation des neuen Kreuzes traditionelle Gewänder getragen. «Ein Gipfelkreuz gehört einfach zu unseren Bergen», freute sich Gruber. Das Kreuz trägt eine Inschrift, die an die Freiheit der Berge und das Überwinden von Grenzen erinnert, wie es im «Walliser Boten» weiter heisst. (sda)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr.Matthieu 11.09.2020 14:04
    Highlight Highlight Religion ist ein Lebensbesandteil vieler Personen und das Christentum Teil der Schweizer Tradition. Warum soll der öffentliche Raum nicht auch Platz dafür haben? Ansonsten lassen wir ja auch alles mögliche (kommerzielle & politische Werbung u.a.) auf die Leute los. Buddhistische Gebetsfahnen stören doch auf den Bergen auch nicht oder dass der Coop eine Karma-Linie führt...
    • Oxymora 11.09.2020 16:59
      Highlight Highlight @Mr.Matthieu

      In der Schweiz sind elektrifizierte Haushalte um ein Vielfaches häufiger als Haushalte in denen an sprechende Schlangen etc. geglaubt wird.

      Trotzdem wird nicht auf jedem Gipfel eine Windkraftanlage montiert. (kommerzielle & politische Werbung auf Berggipfeln hab ich noch nie angetroffen, Beispiel bitte!)

      Im öffentlichen Raum nimmt Religion sehr viel Platz ein.

      Warum jetzt noch sämtliche Alpengipfel beanspruchen?

      Hat eventuell ein Gott die Alpen extra zum Multikreuzsockel gefaltet?
  • karl_e 11.09.2020 10:50
    Highlight Highlight Gibt es auch auf Berggipfeln reformierter Gegenden solche Kreuze?
    • Ueli der Knecht 11.09.2020 13:08
      Highlight Highlight Dort gibt es die Schtaimannlis... ;)
    • heitere_fahne 11.09.2020 13:52
      Highlight Highlight Ja.
    • Jekyll & Hyde 11.09.2020 16:58
      Highlight Highlight Yep, mit einem Güggel drauf 😂
  • Thomas Oetjen 11.09.2020 10:22
    Highlight Highlight «Ein Gipfelkreuz gehört einfach zu den Bergen...»

    Warum?
    • Pafeld 11.09.2020 12:12
      Highlight Highlight Anfängerfehler... Beim Konzept Religion stellt sich die Frage des "warum" generell nicht.

      Warum es ausgerechnet ein Kreuz sein soll, versteht man wohl auch nur als Masochrist. Aber ich möchte das Geschrei wirklich nicht mitanhören, wenn plötzlich Halbmonde oder Davidsterne auf den bergspitzen prangen. Aber offenbar hat man nur bei den Masochristen dieses gigantistische Geltungsbedürfnis.
  • invisible 11.09.2020 10:19
    Highlight Highlight Ausgerechnet ein Kreuz soll für Freiheit und Überwindung von Grenzen stehen. Mkay.
  • Oxymora 11.09.2020 09:49
    Highlight Highlight Imaginärer Paragraph?

    In etwa so:

    Bauten in Natur und auf öffentlichem Grund sind, nicht bewilligungspflichtig, wenn sich um religiöse Marken handelt.
  • TBD 11.09.2020 08:58
    Highlight Highlight Mich stört's ja nicht, aber warum gehört ein Gipfelkreuz "einfach" auf den Berg?
    • heitere_fahne 11.09.2020 11:31
      Highlight Highlight Tradition? Ich bin selber nicht gläubig, aber ein Kreuz auf einem Gipfel ist Teil der Schweizer Alpengeschichte.
    • invisible 11.09.2020 11:38
      Highlight Highlight Wann wird "Tradition" endlich mal zum Unwort des Jahres?
    • Pafeld 11.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Wir haben auch prominente Serienvergewaltiger, die Teil der Schweizer Geschichte sind. Nur weil etwas Teil der Geschichte ist, betreibt man noch lange keinen nicht zu rechtfertigenden Kult um den Umstand. Wenn Gipfelkreuze wirklich nur mit "war halt schon immer so" zu rechtfertigen sind, gehören sie auf Kosten des Dachverbandes, der diese Umweltverschmutzung und Landschaftsverschandelung angeregt hat, wieder entfernt. Da kann ja jeder kommen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • stimpy13 11.09.2020 08:51
    Highlight Highlight Ist es tatsächlich realistisch, dass jemand so einen Aufstieg auf sich nimmt, um dann ein Kreuz mutwillig zu zerstören?
    • stimpy13 11.09.2020 09:03
      Highlight Highlight Ist eine ernst gemeinte Frage. Kann es in so grossen Höhen sein, dass das Hirn anfängt verrückt zu spielen und einen Dinge tun lässt, die man eigentlich nicht wollte?
    • Qui-Gon 11.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Radikale Atheisten, die nach dem Aufstieg im Gipfelhigh spontan das Kreuz abmontieren? Ich würde auch keine Kreuze aufstellen, sie demolieren aber natürlich auch nicht. Und dafür extra hochsteigen schon gar nicht. Aber es gibt so viele Fundis auf allen Seiten, wieso nicht auch bei Bergsteigern?
    • Neutralier 11.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Ja
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