DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Walliser Wildhüter wegen Haltens von Steinadlern verurteilt



Der Steinadler Robiei wird vom Verein fuer Tierschutz Bellinzona in die Freiheit entlassen, am Donnerstag, 20. November 2014, in Cevio. Der Verein fuer Tierschutz hatte den sieben Monate alten und fuenf Kilo schweren Steinadler zuvor aufgezogen und gepflegt. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Bild: TI-PRESS

Weil er unerlaubt Steinadler hielt, ist ein Walliser Wildhüter des Verstosses gegen das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz von Säugetieren und Wildtieren für schuldig befunden worden. Er erhielt eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 330 Franken.

Der Wildhüter hatte in seinem Stall im Juli 2018 einen Steinadler, manchmal zwei, ohne die erforderliche kantonale Genehmigung gehalten, wie das Bezirksgericht Sitten am Montag mitteilte.

Der Mann band die Adler mit einer Metallkette zwei Nächte lang und tagsüber bei der Fütterung an der Sitzstange fest. Er inszenierte auch Szenen mit einem oder zwei Adlern, die er fotografierte oder fotografieren liess. Das habe den Wildtieren Stress verursacht, stellte das Gericht fest. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wilderei im Wallis: Wie 17 Fallen den Luchs vertrieben – und die Wildhüter wegschauten

Wilderei scheint der Grund für die überraschend wenigen Luchse im Wallis zu sein. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Uni Bern hat Beweise dafür entdeckt: ein Netz von illegalen Luchsfallen.

Das Netz der 17 Schlingenfallen fanden sie in den Bergen am Rhoneknie, im Einwanderungskorridor des Luchses, der das Wallis mit den Voralpen verbindet. «Einige Fallen waren zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung im Jahr 2015 inaktiv, andere aber betriebsbereit», liess sich Raphaël Arlettaz von der …

Artikel lesen
Link zum Artikel