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Coronavirus: Was die Schweiz für ein Ende des Lockdowns noch braucht



Der Kampf gegen das Coronavirus ist mühsam – auch in der Schweiz. Die aktuellen Zahlen aus den Intensivstationen machen Hoffnung, ein Ende des Lockdowns ist jedoch noch nicht in Sicht. Die Fallzahlen sind noch zu hoch und die Schweiz verfügt noch nicht über die nötigen Mittel, um mit der Rückkehr in die Normalität keine zweite Ansteckungswelle zu riskieren.

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Denn dafür müssen zuerst vier Punkte erfüllt sein, wie ein Blick in Länder zeigt, die die Epidemie im Griff zu haben scheinen. So braucht die Schweiz genügend Antikörpertests und Schutzmasken. Ausserdem müssen neue Fälle mittels Contact-Tracing schnell erkannt und isoliert werden. Schliesslich müssen die Schweizer über genügend Disziplin verfügen, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern. So ist der Stand der Dinge im Moment:

Antikörpertests

Warum brauchen wir sie? Mit flächendeckenden Antikörpertests kann festgestellt werden, wie der Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung aussieht. Experten gehen davon aus, dass sich eine Herdenimmunität einstellt, wenn etwa 60 Prozent der Bevölkerung bereits eine Coronavirus-Ansteckung hinter sich hat.

Wo stehen wir hier? Ende März sind die ersten Antikörpertests in der Schweiz eingetroffen. Diese sind jedoch noch nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Im Moment werden diese in Studien auf ihre Validität getestet und die Schweizer Universitäten organisieren eine landesweite Koordination. In ersten Labors werden diese auch für Privatpersonen angeboten. Ob diese Tests aber wirklich die richtigen Resultate anzeigen, ist noch nicht klar.

Schweiz kämpft gegen das Coronavirus: Der Stand der Dinge

Bild: watson

Schutzmasken

Warum brauchen wir sie? Nicht alle Coronavirus-Infizierte leiden an Symptomen der Lungenkrankheit Covid-19. So bewegen sich Menschen in der Öffentlichkeit, die das Virus zwar im Körper tragen, dies jedoch nicht wissen. Wenn also alle Personen im öffentlichen Raum Schutzmasken tragen, wird eine unbewusste Übertragung des Virus erschwert.

Wie viele bräuchten wir? Einer ETH-Studie zufolge bräuchte die Schweiz während drei Monaten etwa 360 Millionen Schutzmasken, um sowohl das Gesundheitspersonal wie auch die Schweizer Bevölkerung zu versorgen. Diese Studie geht davon aus, dass jeder, der sich in der Öffentlichkeit bewegt, eine Schutzmaske trägt.

Wie viele haben wir? Laut der «NZZ am Sonntag» verfügt der Bund über eine Reserve von 13 Millionen Schutzmasken. Wir brauchen also deutlich mehr, als wir haben. Mitte April soll aber die inländische Maskenproduktion anlaufen. Ob wir damit aber den Bedarf decken können, ist fraglich.

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Bild: watson

Contact-Tracing

Warum brauchen wir das? Um eine zweite Infektionswelle zu verhindern, müssen neue Fälle erkannt und isoliert werden. Mit einem Contact-Tracing können alle Personen, die mit einem Neuinfizierten im Kontakt waren, ermittelt und isoliert werden.

Wann kommt es? Entwicklungstechnisch steht die Schweiz gut da. watson-Journalist Daniel Schurter schreibt: «Wir haben die Köpfe, die Technik und die Mittel, um eine sichere Corona-Warn-App zu lancieren.» Auch die Bereitschaft der Bevölkerung, sich eine solche App freiwillig auf dem Smartphone zu installieren, wäre da.

Das zeigte ein am Dienstag publiziertes Pandemie-Monitoring der SRG in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle sotomo. Rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung gaben an, dass sie grundsätzlich bereit wären, eine solche App runterzuladen. Damit es wirklich so weit kommt, bräuchte es aber eine umfassende Informationskampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Und da gibt sich das BAG bedeckt. Eine Anfrage von watson diesbezüglich ist beim Amt noch hängig.

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Bild: watson

Disziplin

Warum brauchen wir sie? Auch wenn die Fallzahlen zurückgehen und der Bund seine Massnahmen lockert, muss die Bevölkerung der Schweiz immer noch die Hygienevorschriften und Social-Distancing-Regeln einhalten. Tut sie das nicht, müssen die Massnahmen wieder verschärft werden.

Wie sieht es damit aus? Diesbezüglich kann der Bund gute Noten verleihen. Wichtig ist vor allem, dass enge körperliche Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Daran hält sich die Schweizer Bevölkerung, denn die Kontakthäufigkeit entspricht derzeit 0,57 Personen Pro Tag – ein tiefer Wert. Auch die Bewegungsdaten zeigen, dass die Disziplin weiter anhält. Vergangenes Wochenende bewegten sich die meisten Menschen, trotz Sonnenschein und milden Temperaturen, nicht stärker als in den vergangene Wochen. Zwar verlassen noch 92 Prozent der Bevölkerung das Haus, doch dies primär um einkaufen oder spazieren zu gehen.

Doch die Disziplin könnte bröckeln. Das zeigt ein Pandemie-Monitoring der SRG. Gemäss Studienautoren gibt es eine «substanzielle Opposition», die sich gegen die strengen Massnahmen des Bundes zu wehren beginnt. Gefordert wird vor allem, dass der wirtschaftliche Lockdown gelockert und Geschäfte baldmöglichst wieder geöffnet werden.

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Bild: watson

(ohe/leo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Van 10.04.2020 13:41
    Highlight Highlight Es zugeben dass man fälschlich eine Pandemie ausgerufen würde reichen
  • Quacksalber 10.04.2020 12:03
    Highlight Highlight Das wichtigste für ein Ende wäre, dass es überhaupt ein Ausgehverbot=Lockdown gäbe.
  • dä u nid der anger 10.04.2020 07:16
    Highlight Highlight Ein Ende des Lockdowns bedeutet das wir in ein Minenfeld reinlaufen.
    Das Virus ist absolut unberechenbar und grosse Hoffnung auf eine rückkehr zur normalität zu setzen ist naive Träumerei.

    https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/
  • Gsnosn. 10.04.2020 07:00
    Highlight Highlight Herdenimmunität kann man vergessen! Bei 60% wäre das rund 4,5 Millionen Menschen. Wie möchte wir das machen ohne das unser Gesundheitssystem am Arsch ist?
    Disziplin ist das A und O und Zeit
    • COVID-19 ist Evolution 10.04.2020 22:06
      Highlight Highlight @Gsnosn. Ohne Herdenimmunität geistert das Virus ewig weiter durch die Bevölkerung und bringt mit der Zeit alle Bürger der Risikogruppe um. Dies geht so lange bis eine Impfung verfügbar ist. Dieses wird noch minimum 1 Jahr dauern.

      Was ist bis dahin ihre Alternative?

      Eine Herdenimmunität würde das Virus in wenigen Monaten komplett verdrängen, was den Bürgern der Risikogruppe komplett ihre Freiheit wieder gibt.
  • renko 10.04.2020 06:57
    Highlight Highlight Großartig! Nach bald vier Wochen gibt das BAG mehr oder weniger zu uns in Sachen “Schutzmasken” nach Strich und Faden belogen zu haben - ganz einfach weil wir nicht genügend davon haben. Also hört doch auf den BR und das BAG zu glorifizieren! Die Einzigen die Aussergewöhnliches Leisten sind unser Pflegepersonal, Post, Müllabfuhr, Soldaten etc. aber unsere Regierung und BAG haben sich definitiv nicht mit Ruhm bekleckert!
    • Donspliff 10.04.2020 12:45
      Highlight Highlight jup korrekt
  • Primus 10.04.2020 01:10
    Highlight Highlight China etc. machen das Contact-Tracing mit Machine Learning. Schon lange. Hört auf Optimismus zu verbreiten, man müsse nur eine App installieren und könne dann weiterleben wie noch anfangs März.

    Die Rücknahme einiger der Massnahmen des Teil-Lockdown zugunsten der Wirtschaft bringt uns keine Kultur- und Sportveranstaltungen zurück. Auch keine Ferienflüge.

    Neuseeland (https://www.watson.ch/!695266782) hat vorgemacht, was man machen müsste. Geht für die Erde nicht, für Europa auch nicht, nicht einmal für die Schweiz.
  • MartinZH 10.04.2020 00:29
    Highlight Highlight Es gibt per Definition keinen "Lockdown" in der Schweiz. Die Bewegungsfreiheit ist gewährleistet. Dies wird auch anlässlich jeder Medienkonferenz des Bundes klar kommuniziert. Wenn man das Wort unbedingt bemühen will, so handelt es sich höchstens um einen "Lockdown Light". Vielleicht sollten das auch einmal die Medien zur Kenntnis nehmen?
  • Waschgiri 10.04.2020 00:21
    Highlight Highlight Thema Contact Tracing: Als Software Engineerin bin ich nicht überzeugt, dass man mit Bluetooth sicher und fehlerlos eine Distanz zwischen zwei Handys messen kann. Umso mehr, wenn es sich um verschiedene Gerätetypen handelt. Weiss da jemand mehr? Jeder Fehlverdacht bedeutet ja dann 10 Tage Isolation. Klar kann Ubique ein tolles UI machen, aber damit ists ja nicht getan...
    • COVID-19 ist Evolution 10.04.2020 22:12
      Highlight Highlight @Waschgiri: rein technisch wird auf der Bluetooth Verbindung die
      a) Received Signal Strenght Indication (RSSI) bestimmt, dadurch eine Entfernung gemittelt
      b) Kontaktdauer der Verbindung protokolliert

      Beides zusammen ergibt Nähe und Dauer zu einer Kontaktperson.
    • Waschgiri 10.04.2020 23:22
      Highlight Highlight @Evolution hast du Quellen, wie genau man mit RSSI eine Entfernung messen kann? Ich fand nur Foren, wo es hiess dass es nicht genau ist.
    • COVID-19 ist Evolution 11.04.2020 10:28
      Highlight Highlight @Waschgiri: Eine Signalstärkenmessung ist nicht präzise, aber hinreichend genau. Darum schrieb ich "gemittelt".

      Das in Smartphones verwendete Profil von Bluetooth hat eine maximale Reichweite von maximal 10 Meter. Eine Entfernungsbestimmung anhand der Signalstärke 0-100% ist innerhalb dieser Distanz hinreichend genau 1cm.

      Hinreichend, da man z.B. nicht weiss wo das Smartphone getragen wird. Stehen zwei Personen gegenüber und tragen es beide entweder im Rucksack oder im Hemd vorne macht das inklusive Signaldämpfung des Körpers bereits einen Unterschied von über einem halben Meter.
  • Addix Stamm 09.04.2020 23:46
    Highlight Highlight Kostengegenübetstellung: Wirtschaft an die Wand fahren oder Risikopatienten betreut isolieren. Was in Altersheimen schon gemacht wird. Bisschen spät aber evtl immernoch lohnenswert.
    • COVID-19 ist Evolution 10.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Die Isolation der Risikogruppe ist immer lohnenswert, da sie Menschenleben rettet.

      Man hätte dieses früher machen können und sich den Shutdown weitestgehend schenken können. Schweden macht es so.

      Die Fragen dazu sind allerdings vielfältig; z.B. ob sich so Social Distancing auf dem Niveau wie heute etabliert hätten und die Eindämmung des Virus sich auf ein vergleichbares Niveau wie heute zurückdrängen liesse. Die Schweden schaffen das, haben aber auch eine andere Kultur.

      https://www.folkhalsomyndigheten.se/smittskydd-beredskap/utbrott/aktuella-utbrott/covid-19/bekraftade-fall-i-sverige/
    • Waschgiri 10.04.2020 23:25
      Highlight Highlight Schweden hat sehr viele Infektionen gerade in Altersheimen, deshalb momentan sehr hohe Todesrate. Zumindest dort funktioniert das nicht mit dem Isolieren.
    • COVID-19 ist Evolution 11.04.2020 10:17
      Highlight Highlight @Waschgiri: Wie können Sie ihre Aussage belegen?

      Warum ist die Infektionsrate in Schweden niedriger als in der Schweiz, wenn die Massnahmen in Schweden nicht funktionieren angeblich?
  • Hanuta 09.04.2020 22:35
    Highlight Highlight Ein Blick in nach Schweden zeigt, dass es einen Lockdown gar nicht braucht. Unsere Kinder gehen hier in Schweden in die Schule, wir können zum Coiffeur und besuchen Restaurants. Trotzdem sind unsere Intensivstationen nicht überbelegt. Es geht auch anders. Das ist sicher nachhaltiger, weil wir bei der Pandemie einen Marathon und keinen 800m-Rennen laufen. Beim Lockdown geht aber allen die Puste aus, weit vor der Ziellinie. Gruss aus Schweden und gute Gesundheit
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.04.2020 23:01
      Highlight Highlight Die Zeit wird's zeigen. Jemand muss ja den Alternativen weg gehen, damit man's herausfindet.
      Play Icon
    • KOHL 09.04.2020 23:36
      Highlight Highlight Stimmt und der Blick nach Italien, Spanien, USA, etc. Bestätigen deine wohlüberlegte Aussage noch stärker
    • homo sapiens melior 09.04.2020 23:39
      Highlight Highlight Die Toten pro 1mPop in Schweden haben sich in den letzten Tagen rasant mehr als verdoppelt und Länder wie Irland, Iran, Dänemark, Portugal, etc. überholt. Auch die Verdoppelungskurve der Infizierten in S ist jetzt etwa doppelt so steil wie unsere.
      Zufällig kommuniziere ich oft mit einer Ärztin aus einem Krankenhaus in Stockholm und kann dir sagen, dass sich das medizinische Personal in den dichter besiedelten Gegenden grosse Sorgen macht. Weiter draussen siehts anders aus. Weil ja die Bevölkerungsdichte in CH 9x höher als in S. Das rettet hoffentlich die Leute auf dem Land bei euch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.04.2020 22:35
    Highlight Highlight Welcher Lockdown?!
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    • Varanasi 09.04.2020 23:42
      Highlight Highlight Wir haben keinen Lockdown, nur eine Kontaktbeschränkung.
      Jede/r darf raus und sich die Beine vertreten.
    • Locutus70 10.04.2020 01:33
      Highlight Highlight Gähn
    • Lucida Sans 10.04.2020 01:42
      Highlight Highlight Aber Lockdown tönt doch viel attraktiver als Kontaktbeschränkung. Weil englisch, verströmt sowas Weltgewandtes, Wissendes und unglaublich Kompetentes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum04 09.04.2020 22:19
    Highlight Highlight Am Schluss dürfen wir nicht einmal mehr das Bett verlassen! Sonst werden wir schon gebüsst!
    • Calvin Whatison 09.04.2020 23:16
      Highlight Highlight Wenn man Ihre Kommentare rund um die verschiedenen Corona Artikeln so liest, bekommt man das Gefühl, dass Sie ein sehr frustrierter Mensch sein müssen.🤦🏻‍♂️
    • Heb dä Latz! 09.04.2020 23:57
      Highlight Highlight Was soll's, vielleicht kommt der Polizist der sie dann überwacht zu ihnen ins Bett.
    • RASL 10.04.2020 00:20
      Highlight Highlight Keine Sorge, dies wird garantiert nicht eintreffen. Ich hoffe, dass ich dir somit Ostern gerettet habe. 😛
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 09.04.2020 21:59
    Highlight Highlight LIebe Medienschaffenden

    Ja - derzeit ist Corona das einzige Thema was die Welt bewegt. Niemand interessiert sich für den US-Wahlkampf, für den Krieg in Syrien oder das Klima. Auch juckt niemand irgendwelche andere Kriege auf der Welt oder die Probleme rund um Hongkong.

    Aber bitte - bitte übertreibt es doch nicht mit Artikeln rund um Corona. Was hätte, wenn, könnte, wie auch immer bringt niemanden was. Schlussendlich entscheidet der BR, zusammen mit Gesprächspartner was wir brauchen und der BR hat bisher eine gute Arbeit geleistet. Zu suggerieren brauchen wir nicht in Artikel.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.04.2020 22:39
      Highlight Highlight Doch doch, ich interessiere mich z.B. nach wie vor für Umwelt und Klima. Darum motiviere ich euch alle auch weiterhin ungebremst dazu, Antinatalisten zu werden.

      Und aktuelle Umweltthemen gibt's täglich z.B. auf:
      https://www.spektrum.de/erde-umwelt
    • Koboi 09.04.2020 23:25
      Highlight Highlight Wahre Worte Scaros_2.
      Mich würde übrigens interessieren was die Loredana so macht 😁 .
  • Tataaa 09.04.2020 21:59
    Highlight Highlight Macht doch bitte mal Dampf für den Schitz von Kita-Personal und der Kinder. Diese Kita-Berufsgruppe ist wie keine andere dem Vitus ausgesetzt: sie sind systemrelevant, betreuen Kinder (i.d.R. keine Symptome, aber Überträger) und müssen mit Körpernähe arbeiten, haben keine Schutzkleidung oder weitere Schutzmassnahmen, besitzen keine starke politischen Vertreter, verdienen wenig bis praktisch nix und geniessen beinahe null Wertschätzung medial.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.04.2020 22:46
      Highlight Highlight Das wäre dann Aufgabe der Eltern, dafür zu sorgen, dass deren Babysitter während der Arbeit nicht zu schaden kommt, während sie sich im Doppelpack das Einkommen aufbrezeln, damit man alljährlich mit Kind und Kegel schöne umweltschädliche Flugreisen unternehmen kann.

      Ansonsten: Berufsrisiko. Niemand muss in einer Kita arbeiten. Die machen das freiwillig. Sonst können wir gleich auch Berichte über schlechtbezahlte Chemiker bringen, die permanent gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind, während sie für die Elern und Kinder nach Corona-Medikamenten forschen.

      Also immer dieses Einfordern... 🙄
    • lilie 09.04.2020 22:58
      Highlight Highlight @Tataa: Mir fallen dazu mehrere Dinge ein: Erstens ist es wohl noch nicht klar, inwieweit Kinder den Virus überhaupt weiterverbreiten können, da sie nur selten Symptome machen.

      Zweitens: Natürlich sind Pflegende am meisten ausgesetzt, gleichzeitig verfügen sie über die Mittel, die Kenntnisse und auch die Routine, um sich besser als sonst jemand zu schützen.

      Trotzdem werden auch sie infiziert.

      Ich fürchte, wir wissen noch viel zu wenig über die Übertragungswege.

      Gleichzeitig würde es mir Bauchweh machen, Kita-Mitarbeiterinnen in medizinischer Vollmontur mit Kinder spielen zu sehen.
    • dämittemgröschte 10.04.2020 05:19
      Highlight Highlight @Antinatalist: schön hast du dein Thema gefunden. Ob es aber wirklich nötig ist, unter gefühlt jedem zweiten Artikel einen Kommentar zur Kinderlosigkeit zu posten, unabhängig des Artikelinhalts?
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