Schweiz
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Thomas Aeschi, SVP-ZG, spricht waehrend der Fruehlingsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 4. Maerz 2020 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi hat als erster politischer Akteur vehement vor dem Coronavirus gewarnt. Jetzt verlangt er als Erster Lockerung der Social-Distancing-Massnahmen. Bild: KEYSTONE

Offen gesagt

«Lieber Herr Aeschi, Sie tragen die Verantwortung ...»

SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi hat als Erster eindringlich vor dem Coronavirus gewarnt. Jetzt ist er der Erste, der die Lockerung des Lockdowns fordert. Und erreicht damit allenfalls das Gegenteil seines Zieles.



Lieber Herr Aeschi

Welch schwere Zeit Sie wohl gerade durchmachen? Erst noch waren Sie als Fraktionschef der grössten Volkspartei einer der wichtigsten Männer der Schweiz.

Im Normalzustand läuft kein politisches Geschäft in diesem Land, ohne dass man sich nicht zumindest am Rand mit Ihnen und Ihrer Fraktion auseinandersetzen muss. Als SVP-Fraktionschef zählt Ihre Meinung etwas. Sie sind wer.

>> Coronavirus: Alle aktuellen Meldungen im Liveticker

Und jetzt das: Vom einen Tag auf den anderen interessiert sich kein Mensch mehr für Thomas Aeschi oder irgendein anderes Mitglied der Bundesversammlung oder was es zur Bewältigung dieser Krise beitragen könnte.

Der Bundesrat führt das Land per Verordnung durch den vorläufigen Höhepunkt der Krise, die Bevölkerung hängt täglich um zwei Uhr Nachmittags an den Lippen der von Ihnen und der SVP so gern und oft als unfähig gescholtenen Bundesverwaltung. Der Rest des Rampenlichts gehört den Bankern, den Epidemiologen und der Coiffeuse von nebenan.

In Ihrem Fall ist das noch viel tragischer als bei anderen National- oder Ständeräten, waren es doch Sie, der als erster Politiker eindringlich vor dem Coronavirus gewarnt und richtigerweise den vorzeitigen Abbruch der Frühlingssession verlangt hatte.

Immerhin sind Sie konsequent. Sie drängen nicht wie Ihr Kollege von der SP buchstäblich ums Verrecken wieder ins Bundeshaus zurück, um in einer Sondersession dem Bundesrat und der Verwaltung mit dem nachträglichen Placet zum Notwendigen wenigstens irgendwas beizusteuern. Dauere die ausserordentliche Lage mit Lockdown und Versammlungsverbot über den 19. April an, so sagen Sie, sei auch eine Sondersession Anfang Mai unmöglich. Und das ist richtig.

Aber als Konsequenz aus dieser Konsequenz fordern Sie nun via Sonntagspresse die schrittweise Lockerung des Lockdowns nach dem 19. April, «tröpfchenweise» sollen die Geschäfte wieder eröffnen, die Wirtschaft angeworfen, der Normalzustand, in dem sich auch wieder jemand für den Beitrag von Parlamentsmitgliedern interessiert, wiederhergestellt werden.

Es ist zu befürchten, dass Sie damit das exakte Gegenteil von dem erreichen, was Sie erreichen wollen. Noch ist unklar, ob die derzeitige Abflachung der Ansteckungskurve aufgrund der Social-Distancing-Massnahmen nachhaltig ist. Noch ist unklar, ob die Schweiz Ende April in der Lage sein wird, via Handydaten Infizierte und deren Kontakte zu isolieren und zu tracken, um eine neue Ansteckungswelle zu verhindern. Und noch ist unklar, ob die Ressourcen des Gesundheitswesens ausreichen, um dem erwarteten Ansturm bis Mitte April standzuhalten.

In dieser Situation mit dem grossen Megaphon die baldigstmögliche Lockerung der Social-Distancing-Massnahmen zu fordern, mag die eigene politische Klientel aus Industrie, KMU und Hochfinanz erfreuen. Als Signal in dieser unklaren Anfangsphase der Pandemie ist es dagegen brandgefährlich.

Das Coronavirus lässt sich weder von politischen Eitelkeiten noch wirtschaftlichen Realitäten noch von Befristungen bundesrätlicher Verordnungen beeindrucken. Es verbreitet sich, wo und wann es kann, und das sehr effizient. Wir müssen uns nach ihm richten, nicht umgekehrt.

Wenn Sie nun öffentlich auf den Courant normal drängen, dann bestärken Sie all jene in ihrem diffusen Frust, die das alles übertrieben finden und lieber wieder die Grossmutter besuchen, Freunde einladen und den Jassabend wiederaufleben lassen würden. Und das tun die eher, wenn der Aeschi gesagt hat, man müsse langsam wieder zur Normalität zurückkehren, und wenn der Florist um die Ecke wieder offen hat.

Bitte seien Sie sich dieser Verantwortung bewusst.

Und seien Sie sich bitte auch bewusst, dass der Bundesrat eher gezwungen ist, die jetzt geltenden Massnahmen aufrechtzuerhalten oder mittels Zwang noch zu verschärfen, wenn die Bevölkerung anfängt, das bisher auf Eigenverantwortung basierende Social-Distancing-Regime auf die leichte Schulter zu nehmen.

Dann hätten Sie mit Ihrer Lockerungsrhetorik das Gegenteil von dem erreicht, was Sie erreichen wollen, und dürften erst im Sommer wieder zurück auf das politische Parkett des Nationalratssaals.

Frühestens.

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 31.03.2020 13:40
    Highlight Highlight Lieber Herr Aeschi

    Nein! Das geht jetzt zu weit. "lieber" bringe ich bei Leuten wie ihnen nicht über die Lippen.

    Also nochmals von vorn:

    Herr Aeschi
    Sie sind einfach ein Opportunist, der gerade das fordert, was für sie persönlich und ihre Partei von Vorteil ist. Ob es dem Land und den Leuten nützt, ist ihnen völlig egal.
    Also seien sie gefälligst ehrlich und behaupten nicht immer wieder, dass sie das alles für die Schweiz machen. Das machen sie eben nicht. Selbst, wenn es der Schweiz schadet, machen sie was sie machen, Hauptsache es nützt ihnen und ihren Parteifreunden.
  • hamster_1948 31.03.2020 12:17
    Highlight Highlight - Abstandsregeln für Frühjahrssession verlangen und dann selber nicht einhalten (Tagesschau 26.3.2020 ca. 19.35 h)
    verantwortungslos, arbeitsverweigung, etc.
    - Kritik an BR Berset = die Zürcher sollen über Ostern nicht ins Tessin. Berset meinte die Bevölkerung. und nicht die ganze Bevölkerung sind Zürcher.
    - Selbstruhm ist keine Eigenschaft der Schweizerbevölkerung.
    Alle BR (inkl. Linke) machen einen Superjob
  • René Gruber 31.03.2020 11:11
    Highlight Highlight "Es ist zu befürchten, dass Sie damit das exakte Gegenteil von dem erreichen, was Sie erreichen wollen."
    Oh doch erreicht genau das was er möchte, nämlich bei seinen Wählern gut da zu stehen, als der jenige der Ihnen wieder ihre Bewegungsfreiheit zurück gibt und gegen die Einschränkungen kämpft. Man könnte sagen eine reine PR-Aussage.
  • Esmeralda Christen 31.03.2020 05:40
    Highlight Highlight Ab anfangs Mai:
    1. Quarantäne: Verordnet für gesundheitlich vorbelastete und betagte Menschen.
    2. Maskenpflicht: Sobald vorhanden (??) Masken, Brillen und Schutzhandschuhe kostenlos abgegeben. Privater Verkauf verbieten.
    3. Schule & Bildung: Aufteilung der Klassen in kleinere Einheiten. Vorerst kürzere Unterrichtszeiten. Einhaltung der Verordnungen.
    4. Detailhandel: Öffnung des D-Handels mit Sicherheits-richtlinien
    5. Spitäler & Kontrolle: Kontrolle der Kapazitäten und Kräfte. Anpassung der Anordnungen bei einem erneuten Anstieg oder Verringerung der Kranken


  • Schneider Alex 31.03.2020 05:31
    Highlight Highlight Es muss möglich sein, dieses System auch für Coiffeursalons, Blumenläden, Elektronikshops oder Restaurants einzurichten, ohne dass die Ansteckungsrate sofort wieder nach oben springt. Natürlich wird der Umsatz nicht von einem Tag auf den anderen auf das alte Niveau zurückkehren. Manche Leute werden weiterhin Angst haben und ihren Konsum aufschieben. Dennoch würde sich die wirtschaftliche Lage schnell verbessern, und die Betriebe hätten eine faire Chance, ihre Geschäftsmodelle so anzupassen, dass sie über eine längere Zeit mit Einschränkungen leben könnten.
    • äti 31.03.2020 10:38
      Highlight Highlight Modelle gibt es viele. Personen und Gruppen, die dazu stehen und Verantwortung tragen, wenige.
  • TT (TraugottTaugenichts) 31.03.2020 00:08
    Highlight Highlight Kasandra Syndrom: Er liegt wieder richtig, aber keiner hört auf Ihn. Man sollte nicht die Wirtschaft komplett hops gehen lassen und daher sobald sich ein linearer Verlauf der schweren Fälle abzeichnet, so bald als möglich lockern. Ein minimalisieren von Corona ist erst ab 60% Imunität zu erreichen, sagen die Experten selber. Also ist dies das asap. anzustrebende Ziel. Nicht, dass sich dann die nächste Welle entwickelt und gleichzeitig die Wirtschaft komplett am Boden ist. Denn so schaffen wir uns selber ab. Bei uns war es mit dem Klopapier so, minimum waren 3 Rollen, jetzt hab ich neues. ;-)
    • äti 31.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Genau das ist doch das Ziel. Man weiss bloss noch nicht, wann deine 60% da sind.
    • TT (TraugottTaugenichts) 31.03.2020 14:32
      Highlight Highlight Dafür bräuchte es Massentests. So lange aber der Bund nicht die Kosten für die Tests übernimmt und leicht zugänglich macht, wird das nichts. Viele werden nicht 200.- in die Hand nehmen um jetzt den schwachen Hustenreiz der letzten Tage abzuklären. So wirds beim Streuschuss ins Blaue bleiben mit der extrem wirtschaftsschädigenden Massnahme Lockdown...
  • Erlins Bach 30.03.2020 22:19
    Highlight Highlight "Aeschi !" - "Gesundheit !"
    • Freddy Blütteler 31.03.2020 07:25
      Highlight Highlight Hahaha... sehr geil!
  • Saerd neute 30.03.2020 21:44
    Highlight Highlight Vielleicht hat Aeschi gemerkt dass er auch zu früh und zu stark vor Corona gewarnt hat und es nicht so schlimm ist wie alle befürchtet hatten.
    Zu sagen alles wären Fake News gewesen wäre etwas zu gewagt, darum lieber tröpfchenweise zurückkrebsen.
  • elektron 30.03.2020 21:28
    Highlight Highlight Aeschi hat recht.

    Am letzten schönen Wochenende waren alle im Ausgang, weil das Bundesamt meinte, ein Ausgehverbot werde von der Bevölkerung nicht akzeptiert. Aber gerade da, eine Woche früher, hat man schon Bescheid gewusst und eine frühere Sperre hätte viel gebracht.
    Jetzt hat der Hinterletzte Schiss vor dem Virus und passt auf und man soll die Leute wieder arbeiten lassen. Jedem eine Maske nach Hause schicken.
    • elektron 31.03.2020 00:39
      Highlight Highlight ich sags ja, alle haben jetzt schiss
    • JoeyOnewood 31.03.2020 08:05
      Highlight Highlight „eine Maske“? damit ist deine Meinung leider bereits disqualifiziert. Nicht wegen der Maske, sondern wegen der Anzahl.
    • Mutzli 31.03.2020 08:13
      Highlight Highlight @Elektron
      "Jetzt hat der Hinterletzte Schiss vor dem Virus und passt auf und man soll die Leute wieder arbeiten lassen. Jedem eine Maske nach Hause schicken."

      Zum ersten Punkt: Den Artikel zum Gedränge an Hot Spots am letzten Wochenende hier auf Watson nicht gesehen? "Jeder hinterletzte Schiss" sähe für mich bisschen anders aus.

      Zudem zum zweiten: Eine Maske wäre die Definition von Kontraproduktiv: Ein wichtiger Punkt zur Anwendung von Masken, ohne die das Tragen nutzlos gemacht wird, ist das regelmässige Wechseln. Im Spital sogar nach jedem einzelnen Patientenkontakt.
  • Locutus70 30.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Hat jetzt nix mit dem Fight zwischen Thieriet und Aeschi zu tun. Aber es gibt eine Studie aus Italien. Die gehen davon aus, das es Mitte Mai in Italien keine Neuinfektionen mehr geben könnte. In einigen Teilen des Landes schon Mitte April

    https://www.ilgiornale.it/news/cronache/coronavirus-quando-si-azzereranno-i-contagi-regione-regione-1847701.html
    • Mutzli 31.03.2020 08:35
      Highlight Highlight @Locutus70

      Gibts einen Grund, wieso bei Ihnen die Info fehlt, dass gemäss diesem Artikel aus einem Berlusconi-Blättchen diese "Studie" von einem reinen Wirtschaftsinstitut gestartet wurde und von einem Ökonometriker durchgeführt wird?

      Keine relevanten Experten weit und breit.

      Wenn man dem Link folgt, stellt sich dann auch raus, dass die "Studie" aus einem simplen Graph mit Gaussverteilung besteht, ohne Angaben zu den Parametern und Berechnung. Was herzlich wenig mit einem tatsächlichen epidomologiischen Modell zu tun hat.
  • Fischra 30.03.2020 20:58
    Highlight Highlight Es ist klar das es irgendwann wieder einen start im Wirtschaftsleben gibt. Das ist wohl jedem klar. Aber dafür brauchts Herrn Aeschi nicht. Das werden unsere Spezialisten schon bekannt geben.
    • Saerd neute 30.03.2020 21:49
      Highlight Highlight Klar wird die Wirschaft irgendwann wieder anlaufen, nur werden wir Dank den Corona Massnahmen vielleicht in eine Wirtschaftskrise schlittern. Das würde heissen Inflation und hohe Arbeitslosenrate.
      Ob das unsere " Spezialisten" auch merken?
    • Wiedergabe 31.03.2020 01:07
      Highlight Highlight Saerd neute, wir werden nicht 'vielleicht in eine Wirtschaftskrise schlittern', sondern wir sind bereits in einer Wirtschaftskrise!
      Oder wie bezeichnen sie ein Milliardenhilfspacket des Bundes, Börsen im freien Fall und wochenlang geschlossene Geschäfte?
      Seien sie versichert, die Spezialisten des Bundes wissen ganz bestimmt was eine Inflation ist. Genauso wie sie wissen dass wir bereits in einer Krise sind und bereits Massnahmen getroffen haben und laufen treffen werden.
      Vertrauen sie denn Leute, die wissen was sie tun, anstatt zu behaupten dass sie etwas wüssten.
    • Chamael 31.03.2020 03:20
      Highlight Highlight Dass die Wirtschaftskrise kommt, ist bereits jetzt klar, bzw. sie ist schon da. John Oliver hats schön zusammengefasst: es geht darum, ob man ein Übel oder zwei haben will. Wirtschaftskrise oder Wirtschaftskrise und viele Tote.
  • Lowend 30.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Weltweit versagen die Populisten bei der Bewältigung der Corona-Krise auf ganzer Linie und warum sollte dies bei unseren "Volksverstehern" anders sein?

    Der Spagat zwischen Schutz des Volkes und den Wünschen der Wirtschaft ist halt ein gewaltiger.
    • Petoman 31.03.2020 08:17
      Highlight Highlight Diese Möchtegernmenschen nicht unterschätzen!

      Ich sehe es so. Diese Populisten fordern jetzt, was wir alle möchten. Rückkehr zur Normalität. Das ist logischerweise nicht möglich und die Wutbürger dürfen sich so wieder als Opfer sehen.

      Richtig zum Erfolg kommt dann der Zug von Äschi und dem anderen Populisten-Pack dann erst nach der Krise, in der Rezession. Dann können sie sich als die die Recht hatten positionieren, die die Gewarnt haben und denen man auch jetzt Gehör schenken soll. Der Pöbel folgt noch so gerne in schlechten Zeiten.
  • Goldjunge Krater 30.03.2020 20:03
    Highlight Highlight Ich beobachte, dass vor allem niedriger qualifizierte Arbeitnehmer die sonst im Büro sitzen und abarbeiten auf dem Lockdown beharren. Die dürfen nun auch Homeoffice machen und geniessen offensichtlich die neuen Freiheiten. Da nimmt man gerne die Gesundheit der Menschheit als wichtige Nebelpetarde 😂

    Es ist wichtig das wir den Motor wieder zu laufen bringen, baldmöglichst!
    • Hierundjetzt 30.03.2020 22:11
      Highlight Highlight Wie immer viel viiiel heisse Luft von Dir.

      Ab ins Triemli oder ans Unispital mit Dir, die brauchen noch freiwillige Pfleger.

      Aber dann ohne Maske, gäll, ist ja nicht schlimme diese „Grippe“ odr.

      Aha. Dann doch nicht.

      Wusst ichs doch
    • elektron 31.03.2020 00:44
      Highlight Highlight einverstanden.

      Die wirtschaftlichen Folgen des Lockdown bringen mehr Leute um als der Virus.

      In Italien stecken sich mittlerweile mehr Leute zuhause an.

      Im Westen werden die Kontaktpersonen nicht getrackt, dazu sind unsere Abertausende von Beamten zu träge, das würde etwas nützen
    • Wiedergabe 31.03.2020 01:10
      Highlight Highlight Oder vielleicht ist es einfach so, dass der von ihnen als niedrig bezeichneter Bildungsstand immerhin noch ausreicht zu kapieren, was passsiert wenn man die Übung zu früh abbricht.
      Wobei anscheinend gewisse Motorfans nicht mal diese gedankliche Hürde meistern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mikesch 30.03.2020 19:59
    Highlight Highlight An alle die hier über Aeschi herziehen. Zeigt doch mal Eier und Machiavelli mal öpis
    • BlickvonAussen 30.03.2020 22:02
      Highlight Highlight Vom Hören sagen. Es gab einmal einen Nationalrat, der war für seine Zwischenrufe im Parlament bekannt.
      Redner: "Wir haben uns mit Füssen und Händen dagegen gewährt."
      Der Zwischenrufer: "Warum nicht mit dem Kopf?!"

      Reicht das?
  • imposselbee 30.03.2020 19:57
    Highlight Highlight Wir sollten uns jetzt aber auch nicht komplett für andere Stimmen verschliessen, nur weil jetzt die Nation im Panik Modus ist. Nur schon die Grundverhaltensregeln haben es in sich, wenn jetzt jeder seine Hände 10x pro Tag für 20 Sekunden wäscht und den Wasserhahn laufen lässt, verbrauchen wir unglaublich viel sauberes Wasser. Wir opfern aktuell extrem viel. Zum Glück wägt jetzt das BAG auch all die anderen Faktoren ab, die jetzt durch diesen Lockdown entstehen. Man bedenke, fatal betroffen wären aktuell 3% der Bevölkerung aber 100% der Bevölkerung ist jetzt einem enormen Stress ausgesetzt.
    • Hierundjetzt 30.03.2020 22:12
      Highlight Highlight Es sterben 10‘000ende

      Und Du machst Dir wegen Wasserverbrauch im Wasserschloss Europas sorgen?

      Jedem seine Prioritäten...
    • imposselbee 30.03.2020 22:28
      Highlight Highlight @Hierundjetzt hast du schon recht, es sterben viele Menschen, aber traumatisierte Menschen beschäftigen uns wesentlich länger.
    • sowhat 30.03.2020 23:10
      Highlight Highlight @impossible: Wiederspruch.es sind nicht 100% im Stress. Da gibts einige, die arbeiten zu Hause einfach weiter. Gut, bisschen mehr als sonst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 30.03.2020 19:51
    Highlight Highlight Der Klassiker! Überlegen, was am Stammtisch gut ankommt (vor allem jetzt wo sich der Stammtisch nicht mehr treffen kann) und dann entsprechende Forderung medienwirksam platzieren. Das gibt wieder uneingeschränkte Zustimmung und entsprechende Reaktionen in Kommentarspalten (hier eher weniger).
  • BlickvonAussen 30.03.2020 19:33
    Highlight Highlight Im Berufsleben ist es so:
    Es gibt die Ruhigen oder Leisen, die ihre Arbeit verrichten und niemand merkt es, bis sie eines Tages fehlen und Chaos ausbricht.
    Dann gibt es die Idioten, die immer Lärm machen, aber wenn sie fehlen, bemerkt man dies auch, aber keiner jammert darüber.


  • rodolofo 30.03.2020 19:28
    Highlight Highlight Aeschi wendet auch in dieser dramatischen Corona-Krise das Schema F "erfolgreicher" SVP-Politik an:
    Verlange immer das, was sich (zum Glück!) nicht durchsetzen wird und profitiere davon, dass Du dann behaupten kannst, das das, was DU gefordert hast, VIEL BESSER gewesen wäre!
    Mit diesem Grundrezept der Neinsager wurde die SVP zur grössten und stärksten Partei des Landes!
    Aber sie wurde damit auch zur (zum Glück!) isoliertesten Partei des Landes...
    Wer mit der SVP gemeinsame Sache macht, spürt von Anfang an, dass da etwas faul sein muss, noch bevor später die eigentliche Verarsche einsetzt.
    • sowhat 30.03.2020 23:12
      Highlight Highlight Warum wird dann doch von allen Seiten mit ihr zusammengearbeitet?
    • ands 31.03.2020 00:03
      Highlight Highlight @ sowhat: Was meinst du? Bei welchem relevanten politischen Geschäft der letzten Jahrzehnte hat die SVP mitgestaltet?
      Wenn die SVP ab und zu einem Vorschlag einer anderen Partei zustimmt, kann man das noch nicht als Zusammenarbeit bezeichnen.
    • sowhat 31.03.2020 07:11
      Highlight Highlight @ands,wer spricht denn von mitgestaltet? Was ich meine, ist das Lavieren von FdP, CVP und manchmal sogar der SP mit der SVP. Allzu oft habe ich beim Lesen den Eindruck, dass zu sehr mit der SVP taktiert wird. Um es ihr recht zu machen. Nicht um konstruktive Inputs zu holen. Um ihre Zustimmung zu bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 30.03.2020 19:27
    Highlight Highlight Offen gesagt Herr Aeschi:

    Sie stellen Geld über Menschenleben.
    • JoeyOnewood 31.03.2020 08:17
      Highlight Highlight Auch wenns hier wohl stimmt, find ich dieses Pauschal-Totschlag-Argument nicht so toll.

      Bspw. korrelieren auch Gesundheit und Einkommen stark - oder es stellt sich die Frage, was mit Personen passiert, die ihre Prämien nicht mehr bezahlen können (im TG sogar auch ihre Kinder!).

      Ich glaube, wir müssen bald mal darüber sprechen, was das auf lange Sicht bedeutet, nüchtern, alle Faktoren abwägend. dafür brauchen wir Aeschi nicht, aber auch keiner der permanent reinquerelt mit „sie stellen Geld über Menschenleben“.
  • einmalquer 30.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Die Frage ist doch einfach: wie viele Tote ist unser Wohlstand und unsere Wirtschaft wert.

    Wenn Äschi und seine Parteimitglieder arbeiten wollen ist das auch kein Problem. Sie können auf die Felder der Bauern, die brauchen Hilfe.

    Sie werden es künftig sowieso tun müssen, wenn ihre xenophobe Politik weiterhin (und noch mehr) Zustimmung findet.
    • -thomi- 30.03.2020 19:33
      Highlight Highlight Ihr erster Absatz stimmt. Ich vermute, Sie meinen das sarkastisch, bloss wird sich leider irgendeinmal irgendwer genau diese Frage stellen (wenn sie nicht schon gestellt wurde).
    • einmalquer 30.03.2020 19:51
      Highlight Highlight @thomi - die Frage ist schon in der Welt.

      Die Frage stellt sich immer: bei der Klimapolitik, bei der Gesundheitspolitik, bei der Wirtschaftspolitik.

      Die Antwort fällt nicht schwer, wenn es sich um AusländerInnen handelt (deshalb zb gibt es die Konzernverwantwortungsinitiative),
      und die Schweiz zB die Nutzung von schädlichen, Gift enthaltenden, Produkten verbietet, die Produktion und den Export aber erlaubt.

      Die Frage, die sich heute stellt: wie viele SchweizerInnen wollen wir der Wirtschaft opfern.

  • LURCH 30.03.2020 19:16
    Highlight Highlight Es hatte einen triftigen Grund, weshalb Aeschi mangels Qualifikation, Führungsqualität und charakterlichen Defiziten nicht als Bundesrat gewählt wurde.
    Es wäre auch jetzt an der Zeit zu schweigen und sich seinem Hobby, dem erstellen von "lustigen" Youtube Videos zu widmen.
    Benutzer Bild
    • Dominique Freiburghaus 31.03.2020 03:34
      Highlight Highlight Dem kann ich nur beipflichten. Der wollte Bundesrat werden, würg.
    • kaderschaufel 31.03.2020 11:02
      Highlight Highlight Genau, Guy Parmelin ist ja so viel besser...
  • infomann 30.03.2020 19:03
    Highlight Highlight Herr Aeschi ist für mich ein brandgefährlicher Politiker.
    Es kann so lieb und heuchlerisch sprechen und auftreten und wie Heuchler wirklich sind weiss doch hier fast jeder.
    Lasst euch von solchen Personen nicht blenden.
  • Yogi Bär 30.03.2020 19:02
    Highlight Highlight Seid wann bestimmt die SVP das Ende des Corona Virus? Das Virus lässt sich nicht von einem unfähigen Politiker einer unfähigen Partei vorschreiben wann es zu Ende ist!
    • Saerd neute 30.03.2020 21:56
      Highlight Highlight Aber vom Bundesrat schon??
    • Wiedergabe 31.03.2020 01:16
      Highlight Highlight Nein, aber die Regierung ist vernünftig genug die Massnahmen dem Verlauf anzupassen und nicht in Trumpscher Manier das Gegenteil zu versuchen.
    • Yogi Bär 31.03.2020 12:10
      Highlight Highlight @Saerd neute der Bundesrat bestimmt keine Frist er passt sie an die Begebenheiten an. Das ist ein wesendlicher Unterschied zu Aeschis Aussage.
  • Bitsundbites 30.03.2020 19:01
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Aeschi, in diesen Zeiten sollten sie nicht Amerikanischem Muster folgen, und irgendwelchen Stuss rauspusten, hören sie jetzt vor allem den Spezialisten zu.
  • Arnoli 30.03.2020 19:00
    Highlight Highlight So ein Quatsch! Jeder ist für sich selber verantwortlich. Selbstverantwortlich sozusagen...
    • Garp 30.03.2020 20:27
      Highlight Highlight Dann versorge Dich ab morgen medizinisch selber und Dein Grosi und Vater etc. machen das auch so. Pflege Dich selbst, wenn Du dement wirst und krank.

      Vielleicht merkst Du was.
  • Barthummel 30.03.2020 19:00
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet

    Offen gesagt, ist es bizzar, dass jeder Verstorbene, ob von der Leiter gefallen oder vom Auto niedergefahren, als Coronatoter in die Statistik einfliesst. Dies wurde inzwischen von verschiedenen Ländern in den gängigen Medien so kommuniziert.
    Um so bizzarer mutet es an, dass sie, als Journalist, mit ihrer Kritik an den eigentlichen Fragen vorbeischreiben und sich mit Parteiengeplänkel abgeben.
    Mit "bleib Zuhause und rette damit Leben" sind momentan zwar alle eingelullt, früher oder später werden die absurden Zahlen Jedoch zwangsläufig viele Fragen aufwerfen.
    • WhyThis 30.03.2020 19:12
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar, es gibt also doch noch vernünftig denke Menschen👍
    • bokl 30.03.2020 19:15
      Highlight Highlight Beispiele für ihre Behauptungen?
    • Garp 30.03.2020 19:16
      Highlight Highlight Hast Du dazu fundierte Quellen bezüglich der Toten, die von der Leiter fielen oder vom Auto überfahren wurden und als Coronatote verzeichnet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 30.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Thiriet, ein klassischer Bürogummi dessen Lohn einfach jeden Monat kommt, ohne dass er dafür Verantwortung trägt. Da lässt sich leicht motzen.

    All die Selbständigen, die jetzt zwischen Bank und Tisch fallen, sind den Boulevardjournalisten egal.
    • i schwörs 30.03.2020 20:36
      Highlight Highlight Oh mein Lieber Herr Bergman, nein, uns sind diese Leute überhaupt nicht egal, und deswegen wurden kurz mal über 30 Mia Unterstützungskredite gesprochen, und die Kosten werden auch von "Bürogummis" bezahlt. Nichts verbot den Selbständigen, auch jeden Monat 100e Fr. an eine Versicherung zu bezahlen, wie es die Angestellten ohne zu mucken mit ihren ALV Abgaben tun. Sie Klassenkämpfer, Sie...
    • Esmeralda Christen 31.03.2020 05:03
      Highlight Highlight @ i schwörs
      Es gibt eine grosse Gruppe von Unternehmern, die reguläre ALV-Beiträge zahlen und trotzdem nicht wie normale Angestellte ALV-Gelder erhalten. Die Rede ist hier von Besitzern oder Mitbesitzern einer Aktiengesellschaft oder GmbH, die faktisch Unternehmer sind, formal aber in ihrem eigenen Betrieb angestellt sind und deshalb ALV-Beiträge zahlen müssen. Solche Unternehmer sollten den gleichen sofortigen Entschädigungsanspruch bei Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben wie alle anderen Angestellten.
    • Barthummel 31.03.2020 09:05
      Highlight Highlight Dass der BR unbürokratisch Geld fliessen lässt ist löblich und begrüsse ich in der jetztigen Situation sehr.
      Dass dieses Geld letztendlich ein Kredit ist, den jeder in naher Zukunft zurückzahlen muss und somit neue Fragen und Probleme für die Selbstständigen auftauchen werden , sollte aber auch allen klar sein.
      Die Frage der Verhältnissmässigkeit muss immer wieder gestellt werden. Vielleicht nicht dringend von einem SVP Äschi, da dessen Ambitionen fraglich sein mögen, aber von jedem einzelnen von uns aus ganz anderen und vielfältigen Gründen. ☝️

    Weitere Antworten anzeigen
  • TomasB 30.03.2020 18:50
    Highlight Highlight Es isch gruusig 😠 Aeschi
  • T13 30.03.2020 18:50
    Highlight Highlight "der grössten Volkspartei"
    Bei der SVP ist der Name noch Volk.
    Eigentlich sollten die Damen und Herren ihre Partei in SUP umbenennen, machen ja sowieso nur Politik für die Unternehmen.
  • Bert der Geologe 30.03.2020 18:47
    Highlight Highlight So wie es derzeit ausschaut, haben der BR und seine Berater ziemlich punktgenau richtig entschieden (ausser im Kanton TI, dort kam der Lockdown eine Woche zu spät). Wir sollten und können weiterhin dem BR vertrauen und nicht auf die Kakophonie von Plapperies hören.
  • Magenta 30.03.2020 18:47
    Highlight Highlight Mir platzt langsam die Hutschnur. Ich gehöre zu einer Risikogruppe, mein Vater auch. Trotzdem, es kann nicht sein, dass man die Wirtschaft über
    Wochen komplett paralysiert und der kommenden Generation damit Jahre, wenn nicht Jahrzehnte an Hypothek aufbürdet. Die Risikogruppen (also u.a. auch ich!) gehören abgeschottet, der Rest soll durchseuchen und die Wirtschaft am Laufen halten. Wir vergessen so oft, dass Wohlfahrt und Wohlstand Hand in Hand gehen.
    • Nurmalso 30.03.2020 19:03
      Highlight Highlight Seh ich auch so
    • KOHL 30.03.2020 19:15
      Highlight Highlight Wie oft hatten wir das jetzt schon? Es funktioniert nicht, Überlastung der Medizinischen Einrichtungen, etc. Falls du es immer noch nicht glaubst, schau doch mal nach Italien. Lassen wir doch einfach die Experten darüber urteilen was sinnvoll ist und was nicht.
    • beaudulac 30.03.2020 19:18
      Highlight Highlight wurde denn, aus ihrerem satement schlussgefolgert, mit steigendem wohlstand tatsächlich auch die wohlfahrt äquivalent ausgebaut? 🤷🏼‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • B. Bakker 30.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich wüsste nicht, weshalb man solche Forderungen, wie Herr Aeschi sie stellt, überhaupt stellen sollte. Ist es zu blauäuig zu glauben, dass der Bundesrat selbst und die Bevölkerung sich nichts sehnlicher wünscht, als so rasch wie möglich zum Normalzustand zurückzukehren?


  • Jacques #23 30.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Grüezi im Sommerzeit Fiirabig 😊

    Zwei Dinge, die zu kalkulieren sind:
    1. Zweite Corona Welle
    2. Euphorie und es brechen die Dämme mit der ersten kleinen, leichten Öffnung.
    1. Zweite Corona Welle.

    Sehr schwierig, besonders, wenn das Wetter dann sommerlich sein wird. Ich würde tatsächlich einen Montag Vormittag wählen um die erste leichte Öffnung zu kommunizieren.

    ÖV und SBB müssten bereit sein. Vorher, im Stillen.

    Wie wäre die erste Öffnung? Coiffeure unter Berücksichtigung der Distanz und ausschliesslich mit Handschuhen und Masken? Bin gespannt, was Aeschi noch so alles hupt.
  • bbelser 30.03.2020 18:41
    Highlight Highlight Irgendwie stimmt es mich täglich immer mehr froh, dass solche Klassenstreber-Typen wie Aeschi jetzt nicht im Bundesrat sitzen und Verantwortung tragen. Typen, die alles immer schon vorher und besser gewusst haben, sind ja Gold wert in Krisenbewältigungsteams...
  • rowi 30.03.2020 18:40
    Highlight Highlight Diesmal hat Herr Aeschi recht, sonst meistens nicht.
    Es macht keinen Sinn, massgebliche Gewerbler mit ihren Läden auszusperren.
    Praktische Massnahme: alle tragen Masken (Kunde, Verkäufer) und halten Social Distancing ein. Dann gibt es kein Problem, und die Wirtschaft bleibt am Laufen ohne die Wirtschaft zu strangulieren.
    Zusätzlich testen, testen, testen, um Gesunde und Kranke zu triagieren.
    Wann kapieren die Behörden das endlich in Bern?
    Es ist gut, wenn Politiker, Verbände und Bevölkerung hier endlich Druck machen. Dieser Druck muss tagtäglich zunehmen bis endlich die Vernunft einkehrt.
    • Wiedergabe 31.03.2020 01:38
      Highlight Highlight Da beim BAG Spezialisten sind, die eine lange Ausbildung, Erfahrung und Wissen in diese Thematik besitzen plus sämtliche Informationen besitzten (das sind mehr als in 4-5 Zeitungsartikeln stehen), ist es doch sehr vermessen als Joe Normal, Verbändler oder Politiker solchen Leuten etwas zu kapieren geben zu wollen.
      So manchem würde etwas Einsicht und Selbsteinschätzung gut anstehen.
  • Noblesse 30.03.2020 18:37
    Highlight Highlight Aeschi und Ähnliche pokern halt, wo es bis jetzt nicht wie in Italien abgeht, mit der Anzahl Toten. Aber Aeschi hin oder her wäre auch ein Watson Brief wie folgt angebracht: Der Bund gründet erst jetzt eine "Begleitgruppe von Virologen usw". Was haben diese Berufsgruppen verbrochen, dass man sie bisher in Bern dermassen geschnitten hat???
  • Antichrist 30.03.2020 18:36
    Highlight Highlight Der Westen hat das Virus unterschätzt und es unterschätzt jetzt natürlich auch die wirtschaftlichen Folgen des Shutdowns. Es ist zu verlockend, dass in Bern die Geldquelle unablässig sprudelt. Was soll das schon für Konsequenzen haben. Könnten wir nicht gleich das Paradies einführen und gehen gar nicht mehr arbeiten, wenn wir uns schon daran gewöhnt haben?
  • Lowland 30.03.2020 18:35
    Highlight Highlight Zuerst so und dann gleich das Gegenteil fordern. Glaubt Herr Aeschi die ganze Bevölkerung sei so blind und hörig wie seine Wähler.
  • De-Saint-Ex 30.03.2020 18:34
    Highlight Highlight „Als Signal in dieser unklaren Anfangsphase der Pandemie ist es dagegen brandgefährlich.“ Herr Thiriet, viel zu „nett“ formuliert... nebst brandgefährlich ist es Leben-verachtend... so wie Trump‘s Gefolge (der musste bereits wieder zurück krebsen), die öffentlich kundgetan haben, man müsse bereit sein, sein Leben für die Zukunft der Wirtschaft zu opfern... bitteschön, dann mit „gutem Beispiel“ voran...!
  • Antichrist 30.03.2020 18:31
    Highlight Highlight China hat es uns ja vorgemacht, wie man reagieren müsste. Der Westen und das BAG meinten, dass man das hier nicht kann, weil unsere Mentalität so viel besser ist. Deshalb zahlen wir einen hohen Blutzoll. Solange wir nicht das Vorgehen der Chinesen adaptieren, wird es weitergehen, bis alle Risikogruppen gestorben sind oder bis man eine Impfung hat. Dauert aber noch mindestens 6 Monate. Dann gibt's ja noch den Staatsbankrott für diejenigen, die denken, dass der Staat ewig Geld hat.
    • SLE7EN 31.03.2020 00:13
      Highlight Highlight Wenn ein Staat es vorgemacht hat dann wäre es wenn schon Südkorea und oder Singapur. Lockdowns wie in China sind bei uns hier schlicht nicht möglich. Südkorea hat es super vorgemacht wie man das Virus eindämmen/kontrollieren kann auch ohne gleich die gesammte Volkswirtschaft runterzufahren. Sie hatten aber einen riesigen Vorteil den wir hier in Europa nicht oder nicht mehr haben, nämlich Erfahrungen mit solchen Infektionen (MERS).
  • Sauäschnörrli 30.03.2020 18:31
    Highlight Highlight Offen gesagt hältst du deine Meinung seit Ausbruch des Coronavirus auch für besonders wichtig, da scheint also nicht nur der Aeschi einen Mitteilungsdrang zu besitzen.
    • salamandre 30.03.2020 18:52
      Highlight Highlight nur das Herr Thiriet's Meinung keine Menschenleben gefährdet.
    • Sauäschnörrli 30.03.2020 19:22
      Highlight Highlight @salamandre, wie soll dass auch gehen? Eine Meinung beeinflusst vielleicht unsere Taten, welche dann Menschenleben gefährden. Aber die Meinung selbst gefährdet niemanden direkt.
    • swisskiss 30.03.2020 19:34
      Highlight Highlight Sauäschnörrli: Richig erkannt! Dafür wird man Journalist (oder fleissiger Kommentarschreiber)

      Bei Politikern bin ich mir nicht so sicher, ob die so gerne sich in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesse Drängenden, auch wirklich die besten Mitarbeiter der "Firma Schweiz" sind. Manchmal wäre einfach mal "Schnauze halten" und etwas mehr Leistung bringen, angesagt. Das gilt selbstverständlich auch für die Selbstdarsteller anderer Parteien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 30.03.2020 18:28
    Highlight Highlight "Und erreicht damit allenfalls das Gegenteil seines Zieles"

    Was? er kriegt Aufmerksamkeit..
    Etwas anderes war das nie und ist es auch jetzt nicht.

    Bitte dem Herrn keine Meriten zuschreiben, die er nicht verdient hat.
  • Smeyers 30.03.2020 18:26
    Highlight Highlight Das Ziel mit dem Lockdown, war die Spitäler vor Überfüllung zu schützen. Sobald dieses Ziel erreicht ist (nachhaltig) spricht nichts gegen eine Lockerung.
  • Turicum04 30.03.2020 18:20
    Highlight Highlight Aeschis Arbeitsgeber SVP steht für Kapitalismus, Wirtschaft und Gewinnoptimierung! Da muss man sich nicht wundern, wenn einer für eine sofortige Wiedereröffnung dieser Geschäfte plädiert!

    Man darf nicht die Wirtschaft retten, sondern die Menschen!
  • Röleböle 30.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Und hey, sorry:
    Bevor jetzt wieder ein Geschäft aufgeht, reden wir erst mal über das bedingungslose Grundeinkommen.
    Find ich, nur so! :)
  • cinefil 30.03.2020 18:11
    Highlight Highlight Ich bin weder links noch rechts. Dass man jeden, der auch nur bezweifelt ob der Lockdown vernünftig ist, gleich abkanzelt, ist ein Warnruf. Wo ist die Meinungsfreiheit ?
    Darf man den Bundesrat und seine hochbezahlten Beamten nicht mehr kritisieren. Steuern wir Richtung Autokratie und dem Deckmantel der Demokratie.
    Jeder der gegen die Quarantäne argumentiert wird gnadelos ausgepfiffen (quasi gemobbt). Sind wir Schweizer so weit mit Verdummung und Starrsinn ?

    • Gwdion 30.03.2020 20:35
      Highlight Highlight Doch, tatsächlich kann sowohl Politiker und Beamte kritisieren als auch Zweifel an beschlossenen Maßnahmen problemlos äußern. Oder wurdest Du schon einmal dafür gebüßt?
      In letzter Zeit scheinen immer mehr (primär, aber nicht ausschließlich auf der rechten Seite des Politspektrums ansässige) Leute den Begriff der Meinungsfreiheit grob misszuverstehen. All diesen kann ich den entsprechenden Wikipedia-Artikel nur ans Herz legen.
    • Chamael 31.03.2020 03:44
      Highlight Highlight Und Widerspruch auf den Widerspruch ist „abkanzeln“? Darf ich denn nicht, wenn ich mit einer Kritik nicht einverstanden bin, diese als Humbug bezeichnen? Wo ist denn meine Meinungsfreiheit?

      Jeder darf sagen, was er will. Aber eben jeder, auch die, die mit der Meinung eines anderen nicht einverstanden sind...
  • Jordan Belfort 30.03.2020 18:10
    Highlight Highlight Offen gesagt Herr Thiriet verlieren ihre "Offen gesagt..." meiner Meinung nach ihre Wirkung, wenn sie gefühlt täglich erscheinen.
  • mille_plateaux 30.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Mit der These bin ich im Prinzip einverstanden. Das ganze hätte man aber auch in drei Absätzen sagen können. Nicht?
    • rönsger 30.03.2020 19:11
      Highlight Highlight Oder in drei Worten: Aeschi, zurücktreten, subito!
  • murrayB 30.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Ich finde den Diskussionspunkt sehr wichtig von Herrn Äeschi: Wie fahren wir wann wieder die Wirtschaft hoch...

    Hier sollte der BR ein paar Meilensteine und Eckpunkte erwähnen - und das ist realistisch ab dem 19.04. step by step wieder zum currant normal zu wechseln - wo ist das Problem?
    • Duc 30.03.2020 21:23
      Highlight Highlight Dass es vielen ganz wohl ist, so wie es ist. Die schreien dann auch am Lautesten, wenn es darum geht, die Zeche zu bezahlen.
    • bbelser 31.03.2020 00:13
      Highlight Highlight Das Problem heisst SARS-CoV2.
      Noch nicht mitgekriegt?
    • murrayB 31.03.2020 13:37
      Highlight Highlight @bbelser: das heisst ja nicht, dass man heulend in der Ecke stehen muss...

      Die Frage ist berechtigt, wann, was und wie wieder hochgefahren werden kann und unter welchen Voraussetzungen... Hier erwarte ich eine Perspektive seitens BR...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 30.03.2020 18:07
    Highlight Highlight Offen gesagt ist dieses Offen gesagt wieder ein Offen gesagt, wie wir ein Offen gesagt gewohnt sind.

    👍👌👏
  • Sman Stith 30.03.2020 18:03
    Highlight Highlight Offen gesagt Herr Thiriet, darf man durchaus als Politiker fordern, dass nach dem 19. April das normale Leben "tröpfchenweise" wieder in Angriff genommen werden soll.

    Man kann es auch so sehen: Der BR war am Anfang bzw. vor der Krise schon sehr langsam, hat vieles unterschätzt, Grenzen (zu Italien) lange offen gelassen. Bis Mitte März hat der BR nicht wirklich viel gemacht, das wissen Sie! Sie und Ihre Redaktionskollegen haben ihn dafür auch kritisiert.

    Es ist durchaus angebracht, den BR früh genug an einen Exit zu erinnern, damit er auch diesen nicht wieder unterschätzt.
    • FrancoL 30.03.2020 18:17
      Highlight Highlight Darf man FORDERN? echt?
      Bei einem Verlauf der alles als klar ist, darf man fordern?
      Denkst Du wirklich, dass man den BR an einen Exit erinnern muss, also denkst Du dass wir 7 Idioten in Bern haben?
    • bbelser 30.03.2020 18:27
      Highlight Highlight Na klar, im BR und der Verwaltung sind ja auch ausschliesslich Deppen am Werk, die jeden Tag aufs Neue vom Weltenlauf überrascht werden. Ganz sicher ist es dort noch keinem in den Sinn gekommen, dass es eine Exit-Strategie braucht. Gut, haben wir hier so viele Kommentarspalten-Genies!
    • beaudulac 30.03.2020 19:23
      Highlight Highlight die planung der rückkehr in die normalität läuft seitens der privatwirtschaft logischerweise seit der ersten sekunde. der bundesrat braucht im moment ganz sicher keine gedanken dazu zu veröffentlichen. jedes türchen, das zu seiner gegebenen zeit geöffnet wird, wird sofort von allen durchschritten. falsche hoffnungen, die sich dann eventuell in luft auflösen, zu verbreiten fördert jedoch zweifel an den kompetenzen und den „ungehorsam“ der bevölkerung. ich denke es ist definitiv verfrüht, sich jetzt schon laut über lockerungspläne zu äussern
  • Locutus70 30.03.2020 18:03
    Highlight Highlight Und wieder ein Aufruf auf der Filterblase. Die letzte Finanzkrise hat direkt und indirekt HUNDERTTAUSENDE von Todesopfern gefordert.
    Jeden Tag steigen die Zahlen der Arbeitslosen und Kurzarbeiter dramatisch.

    Und hier schreiben gutsituierte weitgehend krisenfeste JournalistInnen im HomeOffice den monatelangen Stillstand an die Wand.

    Ich finde das einfach nur beschämend.
    • Statler 30.03.2020 18:12
      Highlight Highlight Sie würden also auch Ihr Leben für die Wirtschaft opfern, wie diese Senator in den USA?

      Chapeau!

      Was allerdings die dazu sagen würde, die von Ihnen angesteckt wurden und ev. daran sterben, ist eine andere Geschichte.
    • Locutus70 30.03.2020 18:20
      Highlight Highlight @Statler - Wer ist denn die Wirtschaft? Das sind Millionen von Arbeitenden und Tausende von Selbstständigen

      HIer nochmal ein Artikel des Spiegels (die stehen ja nicht im Verdacht rechts oder neoliberal zu sein) über die Folgen der letzten Finanzkrise:

      https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebstote-durch-finanzkrise-zusaetzlich-starben-500-000-menschen-a-1094316.html

      Leute über solche Dinge muss man doch in einem freiheitlichen Land diskutieren können, ohne das sich gleich alle an die Gurgel gehen und/oder persönlich werden.
    • äti 30.03.2020 18:27
      Highlight Highlight @locus, kannst du mir deine Zeilen erklären? Warum vergleichst du mit der Finanzkrise und nicht mit dem WKIi? War ja noch schlimmer. Es gibt den schlauen Satz " lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Es gibt noch Personen die Verantwortung tragen und möglichst breit komplizierte Projekte durchziehen. Und es gibt Personen in der Palaveri-Blase die eben lieber palavern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 30.03.2020 18:02
    Highlight Highlight Aeschi hat absolut recht. Der Geist ist aus der Flasche und nicht mehr einfangbar. Die Reaktion der Schweiz war eine Reihe von erbärmlichen Akten der Inkonsequenz. Wer auf die Intensivstation kommt, wird vermutlich sterben, am Schluss sind es mehr als 1000. Wir haben nun mehr als genug Kapazitäten in den Spitälern, um die Sterbenden angemessen zu begleiten. Wir müssen beginnen, mit dem Virus zu leben, wie mit Grippe oder Krebs. Wer sich nicht selber schützt, ist selber schuld. Es soll endlich die Risikogruppe eingesperrt werden und nicht die komplette Bevölkerung und Wirtschaft.
    • amRhein 30.03.2020 18:06
      Highlight Highlight Sagst du das persönlich deiner Mutter, deinem Grossvater oder all jenen, die dich kennen?
    • Varanasi 30.03.2020 18:15
      Highlight Highlight Christliche Werte wie Empathie, Solidarität und Menschlichkeit sind dem Antichrist natürlicherweise unbekannt.
    • amRhein 30.03.2020 18:31
      Highlight Highlight @Varanasi: Empathie, Solidarität und Menschlichkeit finden sich in allen Kulturen rund um den Globus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cosmopolitikus 30.03.2020 18:01
    Highlight Highlight Es ist eine Kunst, das richtige Timing in so einer Krise zu finden. Aus meiner Sicht gelingt das aktuell lediglich dem Bundesrat und dem BAG in den meisten Fällen.
    Und wenn nicht (beispielsweise verpasste Reisewarnung oder zu später Lockdown) folgt entweder die Einsicht oder der Kantönligeist hat einem schnelleren Handeln den Riegel geschoben.
    Ich für meinen Teil bin dankbar, in einem Land zu Leben, wo die relevanten Instanzen ein gut durchdachtes, konsequentes und kommunikativ gut begleitetes Krisenmanagement an den Tag legen.
    Herr Aeschi und andere Politiker dürften hier gerne dazulernen.
  • Dong 30.03.2020 17:59
    Highlight Highlight Ich hab ja auch Vorbehalte gegenüber Zuger SVP'lern, aber beim Coronavirus schaltet er schnell und richtig. Der Bundesrat spielt auf Zeit, was weder des Virus stört noch der Wirtschaft hilft. Wir müssen da mal eine Roadmap machen, weil planlos nützt nichts.
    • FrancoL 30.03.2020 18:10
      Highlight Highlight Alles zur richtigen Zeit, aber vermutlich gehörst Du zu denen, die die Auswirkungen der Massnahmen bereits nach wenigen Tagen richtig einschätzen können. Da müsste man sich überlegen ob Du nicht dem BR unter die Arme greifen könntest, denn die haben wenn man Deinen Post liest wohl keine grosse Ahnung. Ich muss mir wohl auch Deinen Namen merken, denn vielleicht brauch ich ja Hilfe.
    • äti 30.03.2020 18:34
      Highlight Highlight Okay, präsentier deine Roadmap.
    • Dong 30.03.2020 20:27
      Highlight Highlight Ich seh keine andere gangbare Lösung als das Virus einzudämmen, also Modell Singapur/Südkorea/China. Alle andern Szenarien dauern entweder ewig oder das Gesundheitssystem kollabiert.
      Deshalb ist es wichtig, sich eine Strategie zu überlegen und die dann auch durchzurechnen, ob das klappen kann. Abwarten und improvisieren ist viel zu gefährlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 30.03.2020 17:59
    Highlight Highlight Der Grund wieso Aeschi so früh sich für den Abbruch der Session einsetzt kann man mit dem Coronavirus nur begründen, wenn man auf einem bis 2 Augen blind ist. Aeschi verfolgte das „versenken“ von nicht genehmen Geschäften. Jetzt hat es das erreicht was er wollte und macht sich in bester trumpschen Manier wieder für das Gegenteil seiner anfänglichen Bemühungen stark. Ein Politiker ohne jegliches Verantwortungsgefühl der dreister kaum daher kommen könnte. Bin ich froh, dass er nicht BR wurde.
  • versy 30.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Aber was hier weggelassen wurde, Aeschi warnte nicht als einer der Ersten vor dem Virus weil er das Virus scheute, sondern weil er die Abstimmungen im Nationalrat aufschieben/verschieben wollte.
    Das empfinde ich durchaus als einen wichtigen Fakt.
    Hier wurden seine Anträge bereits auf Watson behandelt: https://www.watson.ch/!295834287
    • FrancoL 30.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Bingo.
  • Varanasi 30.03.2020 17:54
    Highlight Highlight Im Grossen bin ich einverstanden mit dem Text, ausser damit dass der Nationalrat nicht zusammen kommen soll.
    Man könnte doch eine grosse Halle mieten, so dass alle Platz finden und die Distanz gewährleistet wäre?
    In Deutschland hat der Bundestag auch getagt, halt mit Abstand zwischen den einzelnen Sitzen.
    Finde das ein wenig bizarr, andere hocken im Grossraumbüro, aber der Nationalrat findet hier keine Lösung für sich?
    Auch in Zürich tagte doch heute der Kantonsrat in einer anderen Lokalität.
    • Selbstverantwortin 30.03.2020 21:57
      Highlight Highlight Wenn der Kantonsrat jetzt zusammen kommt, der als Legislative aktuell nichts Wichtiges beizutragen hat, dann ist das ein klares Zeichen: die Quarantäne muss von niemandem eingehalten werden.
      Der Kantonsrat ist komplett verantwortungslos!
  • HugoBalls 30.03.2020 17:53
    Highlight Highlight Das Home Office tut dir nicht gut, Maurice.
    • dickmo 30.03.2020 17:59
      Highlight Highlight @HugoBalls: Ich bin selten im Home Office.
    • Antichrist 30.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Es sollten sich nur diejenigen über eine Wiederöffnung äussern, die vom Shutdown betroffen sind, nicht diejenigen, die profitieren.
    • Sman Stith 30.03.2020 18:07
      Highlight Highlight Dann lassen Sie es ganz sein, auch wenn das rechtlich nicht geht und Sie als GL Mitglied keinen Anspruch auf Kurzarbeit haben. Nehmen Sie Ferien. Das tut Ihnen gut. Und uns Lesern auch.

      Nichts für Ungut, aber mit Ihrer "Offen gesagt" Serie sind Sie während der Coronskrise kläglich gescheitert und das ist auch nicht weiter schlimm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swizz 30.03.2020 17:52
    Highlight Highlight Full ack, danke Maurice!
  • Gegu 30.03.2020 17:52
    Highlight Highlight gut gebrüllt löwe!
  • Faktenchecker 30.03.2020 17:51
    Highlight Highlight Aeschi ist offenbar wieder die Stimme der Vernunft. Nur blöd dass er SVP ist, dann muss man halt schon aus Prinzip kritisieren gell.
    Ähnelt etwas der Anti Trump Demokraten Strategie.
    • FrancoL 30.03.2020 18:01
      Highlight Highlight Ich schlage vor die Brille wegzulegen und zurück zu lehnen und überlegen was Vernunft genau ist. Ich bin sicher Du findest dann Deinen Post irgendwie neben der Spur.
    • Pisti 30.03.2020 18:16
      Highlight Highlight FrancoL vor einigen Wochen wurde Aeschi noch zerrissen von der Presse als er schnelle Massnahmen forderte, jetzt im Nachhinein wars dann aber gut.
      Es ist sicherlich nicht verkehrt wenn man auch darüber nachdenkt wie man die Wirtschaft wieder zum laufen bringt.
      Wenns von einem SVP‘ler kommt ist aber anscheinend sowieso schlecht.
      Analysieren wir Aeschis Forderung doch mal nochmals in ein paar Wochen dann werden wir sehen ob er Recht hatte oder nicht.
    • äti 30.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Faktenschänder. Oder genau wie du gegen alles schiesst, was nicht SVP ist oder Sinn macht. Eben primitiv und schlechte Fox-Kopie.
      Schon mal probiert einen durchdachten konstruktiven Vorschlag zur Landwirtschaft (Berggebiete) zu machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • meglo 30.03.2020 17:51
    Highlight Highlight Gut gebrüllt Löwe 👍👍👍
  • Garp 30.03.2020 17:51
    Highlight Highlight Herr Äschi ist für mich ein Musterbeispiel einer unreifen Persönlichkeit. Um Aufmerksamkeit heischend ein Fähnchen im Wind. Herrn Aeschi fehlt es meines Erachtens an jeglicher Empathie und vorausschauender Sicht für mich als Politiker völlig ungeeignet und offenbar hat er sich keine Sachlenntnisse bezüglich Pandemien angeeignet.
    Bitte abwählen bei nächster Gelegenheit.
  • Philipp L 30.03.2020 17:50
    Highlight Highlight Offen gesagt, die sehr einseitige "Berichterstattung" isr doch manchmal langweilig. Bin kein SVP Wähler, aber sie sind nicht die einzigen die sich falsch verhalten. Haben nicht sie zu beginn einen Bericht gegen Frau Blocher gemacht, weil sie eine Maske getragen hat? Hat Frau Blocher nicht recht gehabt? Kritisiert dich auch mal die anderen Parteien, ist übrigens nicht verboten.
    • dickmo 30.03.2020 17:59
      Highlight Highlight @Philipp L: Ich kritisiere auch SP-Fraktionschef Roger Nordmann, ich habe Alain Berset und Simonetta Sommaruga kritisiert. Und Ueli Maurer gelobt. Die Beurteilung der Akteure beruht auf Performance, nicht ideologischer Präferenzen.
    • Mike Milligan 30.03.2020 18:00
      Highlight Highlight Aber @dickmo, Wir beide wissen, dass linke Politik, die einzig richtige ist.
    • Plan B 30.03.2020 18:01
      Highlight Highlight you made my day
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 30.03.2020 17:50
    Highlight Highlight Manchen Parteien scheint das Portemonnaie halt wichtiger zu sein, als der Schutz von Menschenleben.

    Übrigens sind das nicht auch genau die gleichen, die nun die Menschen wieder an die Arbeit schicken wollen, die aus Angst vor der eigenen Ansteckung die normale Session abgebrochen haben und die dringend notwendige Sondersession nicht im April, sondern erst im Mai abhalten wollen?
  • Alteresel 30.03.2020 17:49
    Highlight Highlight Sich einer Verantwortung bewusst sein ist in der heutigen Kurzlebigkeit politischer Meinungen ein seltenes gut

Jedes fünfte Kind in den USA hungert – und Trump verweigert die Hilfe

Mehr als 33 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Viele können ihre Kinder nicht mehr richtig ernähren. Doch das Weisse Haus will die Hilfe nicht aufstocken.

Im reichsten und mächtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Kilometerlang stauen sich Autos – nicht selten teure SUVs – vor sogenannten Food Banks, wo Freiwillige und Mitglieder der Nationalgarde gratis Essen verteilen. Die Väter und Mütter, die in diesen Autos sitzen, sind auf diese Hilfe angewiesen. Sie haben kein Geld mehr, um Nahrungsmittel zu kaufen.

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