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AHV & Co. sind 2017 um 2 Milliarden Franken reicher geworden



Trotz weltweiter Krisen haben die Kapitalanlagen von AHV, IV und EO im vergangenen Jahr viel Geld verdient: Die Nettorendite beträgt 7,11 Prozent. Das ist einer der höchsten Werte seit Jahren. Die Perspektiven für die AHV sind trotzdem nicht rosig.

Das Jahr 2017 war trotz geopolitischer Spannungen ein sehr gutes Börsenjahr. Der positive Trend an den Finanzmärkten, zu dem besonders die USA beitrugen, brachte den Ausgleichsfonds der Schweizer Sozialversicherungen viel Geld ein.

Die Rendite stieg von noch bescheidenen 3,9 Prozent im Jahr 2016 auf 7,11 Prozent. Das Vermögen konnte so von 34.8 Milliarden auf 36.8 Milliarden vergrössert werden, wie Compenswiss am Donnerstag mitteilte. Compenswiss ist die Anstalt, welche die Gelder der Sozialversicherungen im Auftrag des Bundes verwaltet.

AHV-Vermögen 2030 aufgebraucht

Während die Perspektiven für die IV und die EO positiv sind, sieht es bei der AHV trotz gutem Anlageergebnis düster aus. Weil die Bevölkerung zunehmend altert, wird die Differenz zwischen Aufwand und Ertrag jedes Jahr grösser.

Das Bundesamt für Sozialversicherungen rechnet damit, dass das Vermögen des AHV-Fonds etwa Ende 2030 aufgebraucht sein dürfte. Die Rentenreform 2020, die dieses Szenario hätte hinauszögern sollen, wurde im September 2017 vom Volk abgelehnt. (whr/sda)

Lässt sich mit Kiffen die AHV finanzieren?

Video: srf

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