Schweiz
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Die Haare der Tessiner werden länger - jedenfalls schneidet sie nicht mehr der Coiffeur.

Haare schneiden mit Schutzmaske: So könnte die Wiedereröffnung für die Coiffeur-Salons klappen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Wer darf zuerst? So bereiten sich die Betriebe auf die Wiedereröffnung vor

Wie können Coiffeur-Salons aufmachen, ohne die Hygienevorschriften zu vernachlässigen? Noch bevor klar ist, welche Geschäfte ab dem 26. April wieder öffnen dürfen, warten die Berufsverbände mit eigenen Wiedereröffnungs-Konzepten auf.



Ab dem 26. April soll der Lockdown langsam geöffnet und die Wirtschaft wieder hochgefahren werden. Wie das vonstatten gehen soll, will der Bundesrat heute Donnerstag aufzeigen. Nachdem die meisten Geschäfte in der Schweiz bereits seit einem Monat zu sind, erwarten sie die Lockerungen der Notmassnahmen sehnlichst. Einige stehen schon mit mehr oder weniger konkreten Konzept bereit, wie sie den Laden nach dem Lockdown wieder in Betrieb nehmen können.

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Fachmärkte und Detailhandel:

Einfach und unkompliziert wieder aufgemacht werden könnten die Fachmärkte der Migros, Detailhandel-Filialen und die abgesperrten Sortimente in den Supermärkten. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass das Zählsystem zur Beschränkung der Kunden in den Supermärkten gut funktioniert. Auch das Desinfizieren der Hände und das Abstand halten kann übernommen werden. Diese Hygienemassnahmen gelten natürlich auch nach dem 26. April weiterhin.

Diskutiert wird, ob das Tragen von Schutzmasken oder Handschuhen durch das Verkaufspersonal eingeführt werden soll. Der Verband Schweizerischer Filialunternehmungen sieht dies als eine der denkbaren Massnahmen, wie der Tages-Anzeiger schreibt.

Garten- und Baumärkte:

Ebenfalls als Erste wieder geöffnet werden könnten Garten- und Baumärkte. Oftmals liegen sie an Randgebieten und werden mit dem Auto angefahren. Zudem sind die Flächen der Garten- und Baumärkte gross genug, damit Kundinnen und Kunden den Sicherheitsabstand gut einhalten können. Auch hier würden die Geschäfte bei der Wiedereröffnung Desinfektionsmittel bereit stellen und ein Zählsystem zur Beschränkung der Anzahl Kunden im Laden installieren – so wie man es jetzt bereits in den Lebensmittelgeschäften kennt.

Coiffeur-Salons:

Laut der NZZ am Sonntag hat Gesundheitsminister Alain Berset bereits vorgelegt, wie personenbezogene Dienstleister wie Coiffeure, Kosmetiker und Nagelstudios rasch wieder öffnen können. In einem Coiffeursalon käme man sich zwar nahe, aber Hygienemassnahmen seien gut umsetzbar, auch mit Masken könne man sich dort gut schützen. Zudem generierten diese Betriebe keinen grossen Publikumsverkehr.

Einen konkreten Plan für die Wiedereröffnung hat deshalb der Verband der Schweizer Coiffeur-Geschäfte vorgelegt. Dabei setzt man auf Einweghandschuhe für die Coiffeure und Einweg-Schutzumhänge für die Kundinnen und Kunden. Für sämtliche Personen im Geschäft gälte Maskenpflicht und die Desinfektion der Hände. In einer ersten Phase würden die Coiffeursalons nur die Hälfte der Kundenkapazität bedienen. Für Arbeiten im Gesicht müsste eine Visiermaske aus Plexiglas getragen werden.

Kleingewerbe:

Neben den personenbezogenen Dienstleistungen dürften wohl auch kleinere Läden wie Bücher- oder Blumengeschäfte weit oben auf der Öffnungsliste stehen, schreibt die «NZZ am Sonntag» weiter. Mit denselben Sicherheitsvorkehrungen, wie sie bisher in den Lebensmittelläden gelten, könnten sie einfach und unkompliziert wieder öffnen.

Fitness-Studios:

Auch die Fitness-Studios wollen so bald wie möglich wieder aufmachen. Wie das gehen kann, erläutert der Verband Schweizerischer Fitness- und Gesundheitscenter in einer Mitteilung, in der Richtlinien für einen risikoarmen Betrieb vorgestellt werden. Darüber berichtete die Gratiszeitung «20 Minuten».

Gemäss dem Vorschlag des Verbands könnten jene Geräteflächen geöffnet werden, wo gewisse Bedingungen eingehalten werden. Dazu gehörte eine Beschränkung auf zehn Trainierende pro 100 Quadratmeter Fläche und der Mindestabstand von zwei Metern. Das Personal müsste die Einhaltung der Hygienemassnahmen beaufsichtigen. In der Garderobe müsste das Schrankangebot ausgedünnt und jede zweite Dusche abgestellt werden. Saunen und Wellnessbereiche sowie Kinderhorte würden geschlossen bleiben.

Restaurants und Bars:

Auch Gastronomen arbeiten an Plänen, wie sie in einem sicheren Rahmen bald wieder Gäste empfangen können. Wie der Branchenverband Hotelleriesuisse gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt, könnten Masken ein hilfreiches Element sein, um den Ausstieg aus dem Lockdown zu unterstützen. Beim Verband Gastrosuisse klingt es allerdings weniger optimistisch: «Es ist nicht davon auszugehen, dass das Gastgewerbe zu den ersten Branchen gehören wird, die behutsam geöffnet werden.» Vorschläge, wonach einzelne Tische mit Plexiglas-Scheiben voneinander abgetrennt werden könnten, gibt es bisher keine. In asiatischen Städten wie Hongkong wird dies von Restaurants bereits praktiziert.

epa08347546 Patrons eat in a restaurant where tables are divided by newly installed plastic screens in Hong Kong, China, 07 April 2020. Social-distancing measures put in place by the government are likely to continue beyond the initial 14-day period to combat the spread of SARS-CoV-2 coronavirus, which causes the COVID-19 disease.  EPA/JEROME FAVRE

Gemütlich sieht anders aus: Ein Restaurant in Hongkong. Bild: EPA

Schulen:

An der letzten Medienkonferenz des Bundesrates sagte Alain Berset, die Schulen gehörten wohl nicht zu den Ersten, die geöffnet werden, aber sicher auch nicht zu den Letzten. Auch die oberste Bildungsdirektorin des Landes, Silvia Steiner, liess in Interviews verlautbaren, dass der Fernunterricht nach den Frühlingsferien weitergeführt wird.

Badis

So wie auch Saunas oder andere Wellness-Einrichtungen dürften auch die Badis nicht zu jenen Betrieben gehören, die nun als Erste aufmachen dürfen. In weiser Voraussicht haben viele Schwimmbäder die Eröffnung für den Sommerbetrieb bereits verschoben. Vielerorts wäre dieser bereits auf Ende April gefallen.

Menschen sonnen sich an der Limmat, aufgenommen am Pfingst-Montag, 9. Juni 2014 am Letten in Zuerich. Das hochsommerliche Wetter am Pfingstwochenende hat den Schweizer Freibaedern einen Besucheransturm beschert. Trotz teilweise noch ziemlich kuehler Wassertemperaturen laeuteten Tausende die diesjaehrige Badesaison ein. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

People sunbath next to the Limmat river in Zurich, Switzerland, 09 June 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Social Distancing in der Badi? Schwierig... Bild: KEYSTONE

Clubs und Festivals:

Schlecht sieht es auch für Clubs, Festivals oder andere Grossveranstaltungen aus. Justizministerin Karin Keller-Sutter sagte bereits vergangene Woche: «Sie können sicher nicht davon ausgehen, dass am 27. April ein Konzert im Hallenstadion mit mehreren tausend Personen möglich sein wird.» Die Social Distancing Massnahme wird auch dann noch gelten, demzufolge sind Events, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bis auf weiteres Tabu.

Ein Indiz, wie sich die Situation in der Schweiz entwickeln könnte, gibt der Blick über die Landesgrenze: In Österreich sind Grossveranstaltungen bis Ende Juni verboten. In Deutschland gar bis Ende August. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte Stefan Matthey, CEO des Konzertveranstalters Good News Productions: «Wir rechnen damit, dass bis zum Ende des Sommers gar keine Konzerte stattfinden können.» Der Festival-Sommer dürfte wohl komplett ins Wasser fallen.

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98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antichrist 16.04.2020 11:49
    Highlight Highlight Grundsätzlich hat sich seit dem Lockdown gar nichts geändert. Weder gibt es Masken, noch Medikamente, noch eine Impfung. Wir haben die ganze Schweiz lahmgelegt, damit wir den Risikogruppen aus dem Weg gehen. Wenn es keine speziellen Massnahmen für die Risikogruppen gibt und damit meine ich nicht das lächerliche Händewaschen und den Pseudoabstand von 2m, der nachweislich nicht ausreichend ist. dann gibt es weitere Tote.
  • Schlüsselblüemli 16.04.2020 10:57
    Highlight Highlight Bei uns auf dem Dorf (7000 EW) haben die meisten non food Läden im "Hintergrund" offen, man kann anrufen, sagen was man braucht und es dann vor der Tür abholen/ liefern lassen.

    Bei dem grossen Ketten (zb Bau & Hobby, Vögele Shoes) ist dies nicht möglich, ausser online mit Wartezeit.

    Ich hoffe einfach, dass vielen bewusst geworden ist, wer im Notfall wirklich da ist, nämlich die kleinen.

    • BVB 16.04.2020 11:28
      Highlight Highlight @Schlüssel
      Bei den grossen Firmen wäre wahrscheinlich die Nachfrage zu gross im Vergleich zum Personal.
    • n3rd 16.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Das ist nichts, dass im Hintergrund passieren würde und ist erlaubt. Einige (auch grössere Ketten) haben das auf ihrer Webseite so deklariert.

      Ich habe schon tatsächlich zwei Geschäftsführer von non-food Läden sagen gehört, dass sie mit dem Vorbestellen und Abholen den in den Vorjaren üblichen Umsatz für einen März/April deutlich übertroffen haben.

      Da trennt sich auch die Spreu vom Weizen. Ein Teil der Unternehmer weiss wie man geschäftet, ein anderer Teil weiss es nicht und jammert dann rum.
  • Abu Nid As Saasi 16.04.2020 10:00
    Highlight Highlight Es ist eminent wichtig, dass die Coiffeure als erste ihrer Arbeit wieder nachgehen dürfen. Sonst besteht die Gefahr, dass wir haartechnisch in die späten Sechzigerjahre zurückfallen. Können sie sich die Herren Maurer, Parmelin, Berät und Cassis mit John Lennon Frisur vorstellen?
    • MahatmaBamby 16.04.2020 12:15
      Highlight Highlight Was ist den falsch am 60er Style?
      Lange Haare im Wind ist doch ein grossartiges Gefühl
  • Pollo Loco 16.04.2020 09:46
    Highlight Highlight Die Coiffeure sollen wieder aufmachen dürfen, denn Sie habe es bereits Schwierig genug. Evt. die gleichen Massnahmen einbringen wie bei einem Arztbesuch.(Schutzmaske für Coiffeuse)
    Restaurants wäre ebenfalls schön, wenn die wieder aufmachen könnten, finde aber dass sich viele Gastrobetriebe gut mit einem take away engagiert haben, welches bestimmt nicht den kompletten Umsatz wieder gut macht, aber immerhin etwas reinkommt. Die restlichen Läden können so funktionieren wie der Foodbereich, oder auf Bestellung herausgeben.
  • Erich Kartmann 16.04.2020 09:37
    Highlight Highlight Am heutigen Tag wird sich die Spreu von den Weizen trennen - dann werden wir schonungslos aufgezeigt bekommen wer von den Volksvertreter wirklich das Volk vertritt und für Freiheit und unsere demokratischen Grundrechte einstehen oder doch lieber diesen unhaltbaren Zustand der Staatswillkür auf Kosten unserer Freiheiten um jeden Preis aufrechterhalten wollen. Die Notstandsdiktatur der BAG-Usurpatoren im Machtwahn muss endlich ein Ende nehmen. Ich für meinen Teil werde den inneren Widerstand gegen diese Staatsgängelei weiterhin aufrechterhalten und mir meine Freiheit nicht nehmen lassen.
    • n3rd 16.04.2020 11:22
      Highlight Highlight Innerer Widerstand = Resignation

      Wer wirklich Widerstand zeigt entwickelt Lösungen, vermittelt sie, wagt neues und trägt das in die Öffentlichkeit.

      Auf verbitterte Kommentare können wir gerne verzichten - danke!
    • Coffeetime ☕ 16.04.2020 11:53
      Highlight Highlight Sorry, aber was hast du heute morgen eingenommen?

      Sei froh, dass wir jetzt schon von Lockerung sprechen können und dass die CH mit einem blauen Auge davon kommt. Wir haben eine der höchsten Ansteckungsraten in der Welt haben aber nie die Situation von NY oder Italien erlebt. Dank der Gesellschaft kannst du im Allgemeinen hier so leben, wie du willst. Aber es muss auch etwas dafür gemacht werden. Und dieses an die Gesellschaft zurückgeben ist gerade jetzt fällig. Diese paar Wochen wirst auch du hinkriegen.
    • Topfuel 16.04.2020 13:25
      Highlight Highlight Sollte die Öffnung kommen wird auch die zweite Welle kommen, dann sind alle am Boden und das für eine sehr lange Zeit. Dann ist selber Haare schneiden und Gemüse anpflanzen angesagt. Auto verkaufen und Essen davon kaufen etc.
  • Lachen & Nachdenken je nach Lust und Laune 16.04.2020 09:34
    Highlight Highlight eigentlich interessant das Martullo Blocher schon 600000 Masken gekauft hatte. Insiderwisse..... vielleicht ?
    en schöne Tag und bliibed Xund
  • Dr no 16.04.2020 09:19
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ganz einfach: Wer gewisse Vorgaben (Maximale Anzahl pro m2 etc.) einhalten kann, darf öffnen, egal was für einen Laden es geht. Es ist absolut notwendig, dass die Geschäfte wieder öffnen können. Der Schaden ist bereits jetzt immens gross und ein weiterer Schaden muss unbedingt vermieden werden.
    • McStem 16.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Eine zu frühe totale Öffnung, wenn auch mit Vorgaben, kann zu einem erneuten Pandemie-Ausbruch mit einem erneuten Lockdown und damit noch viel mehr Schaden führen.

      Ich denke der Bundesrat (mit Experten) wird ein gesundes Mass finden, wie er es auch beim Hochfahren der Massnahmen getan hat.
    • Topfuel 16.04.2020 13:26
      Highlight Highlight Läden offen aber alle krank??
    • Dr no 16.04.2020 13:29
      Highlight Highlight Das ist ja keine totale Öffnung, wenn man den Zugang limitiert.... (nur 4 Leute pro Laden etc.)
  • Woichbinistvorne 16.04.2020 08:52
    Highlight Highlight Bei Blumen- Haushalts- Kleidergeschäften usw. gibt es keine Probleme, die müssten eigentlich alle wieder öffnen können. Aber wenn Coiffeursalons öffnen dürfen, dann werden das auch Kosmetiksalons und Massagepraxen wollen und natürlich die Restaurants, denn bei letzteren gibt es ja nicht die Nähe im Kundenkontakt wie bei den anderen.
  • CalibriLight 16.04.2020 08:51
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach müssten Grundschulen bis zur 5. oder 6. Klasse dringend wieder geöffnet sein. Kinder mit Helikoptereltern hatten vermutlich keine Probleme mit dem Schulstoff. Aber Kinder aus bildungsfernem Milieu werden riesige Probleme bekommen, je länger sie dem Lehrplan hinterherhinken. Das ist gesellschaftlich gesehen sehr relevant und darf nicht unterschätzt werden.
    • dorfne 16.04.2020 09:14
      Highlight Highlight Ich denk an die Eltern. Wie soll eine Mutter konzentriert Homeoffice machen, wenn ihre 3-jährigen Zwillinge dauernd die Aufmerksamkeit und Fürsorge der Mutter brauchen.
    • Eyeore 16.04.2020 09:14
      Highlight Highlight Verstehe den Punkt nicht ganz. Die Schulen in unserer Region haben klare Tagespläne vorgegebenen was wann gemacht werden muss.
      Sie haben zudem mehrmals dazu aufgerufen bei sprachlichen oder sonstigen Problemen sofort Kontakt aufzunehmen. Die Lehrer haben mit allen Kindern und Eltern Skype Sessions vereinbart um Unklarheiten zu klären.
      Das Problem wird eher sein, wenn komplett neuer Stoff vermittelt werden soll. Aber auch hierfür gibt es technische Mittel. Das grösste Problem ist wohl eher die Doppelbelastung der Eltern und mir scheint es eher, dass sich viele davor drücken wollen.
    • CalibriLight 16.04.2020 09:45
      Highlight Highlight @Eyeore - Ich kenne mehrere LehrerInnen, die einstimmig sagen, dass es genügend Kinder aus bildungsfernem Milieu gibt - das sind vor allem die Kinder mit Migrationshintergrund - die kaum mehr erreicht werden können. Die Eltern verstehen kein Deutsch, sie skypen nicht, die Kinder machen keinen Fernunterricht oder machen ihn nur teilweise.
      Ein Aufruf, dass sich Eltern melden sollen oder dass es Tagespläne gibt ist in der Theorie nett, in der Praxis schwer umsetzbar, gerade wenn man Klassen hat, in denen der Prozentsatz dieser Kinder hoch ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 16.04.2020 08:48
    Highlight Highlight WIESO so viel Fokus auf die Coiffure? Wie sieht es aus mit kleinen Detailhändlern, z. B. Elektrofachgeschäfte, Uhren/Schmuck, Schuhgeschäfte, Papeterie? Das sind oft auch Selbstständigerwerbende, und dort gehts auch ums Überleben. Zudem kann dort der Abstand besser eingehalten werden, als beim Coiffure. Und solche Geschäfte gibt es en masse!
  • PeteZahad 16.04.2020 08:34
    Highlight Highlight Wartet doch bitte die PK des BR ab bevor ihr mir eure Mutmassungen als Breaking-News pusht. Merci!
    • McStem 16.04.2020 11:43
      Highlight Highlight Genau deswegen, habe ich den Push wieder abgeschaltet (ausser Picdump und (Fussball-)Transfernews).
  • Spellbinder 16.04.2020 08:15
    Highlight Highlight Realistisch gesehen wird das mit dem Abstand halten an vielen Orten nicht funktionieren.
    Zumindest in der Migros ist es jetzt schon Chancenlos.

    Zum anderen werden sich viele Leute noch zurückhalten und in Kombination mit den Hygiene Massnahmen wird der Umsatz deutlich kleiner sein.

    Wird das weiter Kompensiert und Kredite gewährt? Gibt es dann noch Vermieter die bereit sind bei der Miete entgegen zu kommen?

    Deshalb wäre ich als Gewerbetreibender vorsichtig mit Wiedereröffnungswünschen.
    • Coffey 16.04.2020 08:40
      Highlight Highlight Meine Güte, dann hört doch endlich auf, in diese Migros zu gehen! Es gibt wohl genug Alternativen, wo das Einhalten des Abstandsgebot gut eingehalten werden kann und wird.
    • dorfne 16.04.2020 09:16
      Highlight Highlight Das Abstandhalten sollte doch durchsetzbar sein. Es geht ja nicht, dass die halbe Wirtschaft zugrunde geht, weil ein paar Leute sich nicht an die Regeln halten.
  • Mimo Staza 16.04.2020 08:14
    Highlight Highlight Wir brauchen nicht perfekte Lösungen aber bestmögliche Lösungen.

    Wir müssen lernen mit der Situation umzugehen. Der Lockdown war notwendig. Aber vor allem weil wir auf dieses Szenario nicht vorbereitet waren (weder Wirtschaft, nocht Politik, noch Gesellschaft).

    Bis jetzt habe ich ernsthaft das Gefühl, dass bei uns (CH) die Gesellschaft (als Gesamtes, nicht einzelne Ausreisser) die Situation echt gut und diszipliniert meistert, hat mich überrascht und erfreut. Mittlerweile sind wir relativ gut vorbereitet.

    Ich schaue positiv in Richtung langsame und schrittweise Öffnung.
    • dorfne 16.04.2020 09:34
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber der Lockdown wäre so radikal nicht nötig gewesen. Als es in Norditalien die ersten Infizierten gab, wusste man, dass eine Pandemie auf die Schweiz zukommt.
      Wenn man sofort reagiert hätte,
      wären Abstandhalten, nicht mehr als 1 Kunde/10 m2 und Handdesinfektion, ausreichend gewesen gegen das Virus. Nur in Bezug auf den Detailhandel und Gastro mein ich das. Im Nachhinein ist man immer klüger? Wir waren schon 2003 u. 2009 von Pandemien bedroht. Man hätt es besser wissen müssen, auch in Bezug auf die Pflichtlager des Bundes.
    • Mimo Staza 16.04.2020 10:55
      Highlight Highlight @dorfne - Absolut meine Meinung, danke. Wenn ich schreibe "notwendig" meine ich Situationsbedingt notwendig, aber er wäre in deser Form definitiv vermeidbar gewesen, wären wir vorbereitet gewesen.
      Nachhinein ist man schon klüger, aber es war auch eine gute Portion Ignoranz dabei im Sinne von "trifft die anderen aber nicht uns" oder "vielleicht irgendwann in ferner Zukunft".
  • Geff Joldblum 16.04.2020 08:11
    Highlight Highlight Natürlich werden erste Geschäfte bald wieder öffnen dürfen, dank Tröpfchensystem, welches in der Theorie super funktioniert.
    Nützt leider nur wenig, wenn man zwar die Anzahl Leute auf dem gesamten Laden begrent, jedoch sich alle direkt beim Eingang auf den Füssen stehen da sich 80% der Menschen zuerst eine halbe Stunde jedes Gemüse anschauen müssen! Und der Typ, der brav mitzählt, stur auf seinen Zähler schaut statt mal den gesunden Menschenverstand zu benutzen und die Leute kurz aufhält. Er sitzt ja gleich daneben 🙈🤷
    • dorfne 16.04.2020 13:37
      Highlight Highlight Völlig richtig. In unserem Supermarkt stauen sich die Leute bei Früchten und Gemüse. Dann braucht es eben eine Person oder zwei, die die Leute im Laden selber kanalisiert. Ich geh selber nicht mehr einkaufen. Weiss es nur aus Schilderungen. Ganz ungefährdet sind die Jüngeren auch nicht. Drum ist auch bei ihnen Vorsicht geboten.



  • Der Bademeister 16.04.2020 08:11
    Highlight Highlight Als ich hier auf Watson lesen musste, dass Risikopatienten weiter arbeiten müssen fehlt mir das Verständnis für die lockdown Massnahmen. Berset sagte (auch bei watson zu finden): "Die Stärke des Volkes misst sich «am Wohl der Schwachen, dass gebietet die Bundesverfassung".

    Solange der Bundesrat diese Gruppen nicht wirklich schützen will, können wir auch gleich so gut zum courant normal zurückkehren.

    Ich selber werde ganz sicher nicht zum Coiffeur oder ins Fitness gehen. Selbst wenn diese wieder öffnen.
    • dorfne 16.04.2020 13:39
      Highlight Highlight Coiffeur ist wahrsch. weniger gefährlich als Fitnesshallen mit all den schwitzenden Leuten überall.
  • PlayaGua 16.04.2020 08:09
    Highlight Highlight Selbst wenn einige andere Läden wieder aufgehen. Ich werde in den nächsten Wochen alles meiden, was nicht nötig ist. Da ich nicht der einzige sein werde, werden viele Läden weniger Umsatz machen.
    • dorfne 16.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Coiffeur, Blumen und Schuhe. Anstelle von Amazon (unser Geld geht z.T. unversteuert ins Ausland) unterstütze ich sofort wieder unser heimisches Gewerbe.
    • PlayaGua 16.04.2020 14:25
      Highlight Highlight Unter "was nicht nötig ist" verstehe ich auch Bestellungen bei Amazon. Derzeit bestelle ich unsere Lebensmittel beim Bauern und der örtlichen Metzgerei, die beide eine Lieferdienst eingerichtet haben. Zudem haben wir bereits zweimal Blumen im Dorf bestellt, um den kleinen Laden zu unterstützen. Aber dennoch wird mich vorerst nichts zum Coiffeur oder in den Schuhladen ziehen.
  • Myk38 16.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Nagel und Kosmetikstudios sind ja auch Lebensnotwendig. Wenigstens sind die Nagelstudios (95% asiatisch) hygienisch ja meistens einwandfrei 😏
    • dorfne 16.04.2020 13:44
      Highlight Highlight Unter normalen Umständen hab ich nichts gegen Nagelstudios. Aber jetzt? Unter diesen langen Kunststoffnägeln nisten sich Viren und Bakterien frischfröhlich ein. Nicht gerade das, was uns das BAG verschreiben würde.,
  • Zeit_Genosse 16.04.2020 07:41
    Highlight Highlight ◾️Warten wir mal die Vorschläge des BR ab.

    ◾️Irgendwie muss es weitergehen. Und einige Massnahmen sind mehr dazu da, dass sie da sind. Man kann nicht einfach zur Normalität zurück, weil es nicht glaubwürdig wirkt. Einen 100%-Schutz bei gleichzeitigen Lockerung geht nicht.

    ◾️Es sind nicht die Massnahmen alleine, sondern das Verhalten des Einzelnen, wenn ein Schutz gewährleistet sein soll. Es geht primär um Hygiene und Abstand. Aber eben auch um Respekt.

    ◾️Und dann die Erkenntnis, dass das Virus damit nich weg ist, sondern die Ansteckung abflacht.

    ◾️ Das „normale Leben„ wird kommen.
    • Coffey 16.04.2020 08:37
      Highlight Highlight „ Warten wir mal die Vorschläge des BR ab.“

      Es werden keine Vorschläge, sondern Entscheidungen sein.
  • Solar 16.04.2020 07:40
    Highlight Highlight Gartencenter und Frisörsalon, Garten und die Haare schön, ja Prioritäten Menschlichen daseins unserer Zeit...
    Every Generation has a disease😏
    • dorfne 16.04.2020 13:47
      Highlight Highlight Was mir Corona so richtig ins Bewusstein geschoben hat: der grösste Teil unserer Binnenwirtschaft produziert für unseren luxuriösen Lebensstil. Alles nicht selbstverständlich. Wie ich schon früher wusste, jetzt aber.....
  • SJ_California 16.04.2020 07:38
    Highlight Highlight Wann informiert der BR und werdet ihr live tickern?
    • Mia_san_mia 16.04.2020 08:32
      Highlight Highlight Gebt doch eine Antwort und keine Blitze 🤦‍♂️

      Die Zeit weiss ich auch nicht genau, meistens sind die PK's aber um 14 oder 15 Uhr. Und live tickern tun sie sowieso immer.
    • dorfne 16.04.2020 13:48
      Highlight Highlight Was gibts hier zu blitzen????
    • Mia_san_mia 16.04.2020 14:11
      Highlight Highlight @dorfne: Das verstehe ich auch nicht...
  • NathanBiel 16.04.2020 07:35
    Highlight Highlight An diejenigen die glauben es wäre sowieso nicht machbar (meine Vorschreiber). Was schlagt ihr vor? Alles zu lassen bis nächsten Frühling? Dann gibt es keine Restaurants mehr, ausser natürlich Ketten wie McDonalds, gar keine kleinen Läden mehr ausser Ketten, keine Coiffeure mehr ausser Ketten etc. Ach ja und keine Sportclubs, Vereine, Konzert etc. Wie lange geht es wohl bis die Leute Amok laufen werden?
  • CalibriLight 16.04.2020 07:31
    Highlight Highlight Irgendwie muss man ja mal anfangen. Ich freue mich sehr über eine Lockerung und wir werden sehen wie es funktioniert. Sorgen macht mir die Vorstellung, wieder in überfüllten Zügen, Bussen und Trams unterwegs sein zu müssen. Bisher haben die Massnahmen gute Wirkung gezeigt - besser als ich dachte - und wenn das so weiter geht, sind wir auf guten Wegen.
    Einfach jetzt nicht zu schnell vorgehen, damit nicht wieder eine Verschärfung kommen muss. Und Coiffeure, die eh ständig die Hände waschen und Masken tragen müssten, sehe ich nicht als problematisch an.
    • PlayaGua 16.04.2020 08:12
      Highlight Highlight Ich denke der Bundesrat wird das besonnen regeln. In nächster Zeit wird es wohl nicht viele überfüllte Züge geben, da diese ein offensichtliches Problem darstellen und die Hygienemassnahmen nicht eingehalten werden können.
  • THEOne 16.04.2020 07:31
    Highlight Highlight in dieser zeit hab ich gelernt:
    kochen, auch schnelle feine gerichte
    haare schneiden
    sinnvolles einkaufen für 1 woche
    minimale fitnessübungen für zuhause
    drinks zu mixen mit eigenkreationen, naja manche gingen in die hose
    in kürzester zeit etwas effektiv lernen
    etc etc

    in zukunft brauch ich keine coiffures, takeaways, fitnesscenter oder homedeliverys mehr

  • Maria Cardinale Lopez 16.04.2020 07:21
    Highlight Highlight Lieber Herr Bundesrat
    Wir wissen, dass Sie sicher viel beschäftigt sind und vieles zu tun haben.
    Bitte denkt auch bei der Schrittweisen Öffnung an die kleinen Vereine. Wann darf wieder Kontaktsport gespielt werden, wann darf wieder ein Anlass durchgeführt werden usw. Darf man im irgendwann wieder eine Geburtstagfeier feiern dieses Jahr oder soll man gleich alles herunterfahren.

    Vielen Dank
    • Hamudi Dudi 16.04.2020 08:06
      Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Lopez

      Leider liest der Bundesrat keine Watson-Kommentare.

      Freundliche Grüsse

      Hamudi
    • c_meier 16.04.2020 08:08
      Highlight Highlight Kontaktsport wird sicher noch etliche Wochen nicht möglich sein, siehe Österreich
    • Vanessa_2107 16.04.2020 08:26
      Highlight Highlight Maria, deine Fragen sind (für mich) einfach zu beantworten. Da nach wie vor Abstand gewahrt werden muss, liegt Kontaktsport eher nicht drin. Anlässe und Geburtstagsfeiern, sehe ich auch nicht so, es sei denn, du hast eine Riesenwohnung oder auch Garten / Terrasse, (oder du mietest eine Halle, kommt auch darauf an, wieviele Gäste du hast), wo der Abstand eingehalten werden kann. So leid es mir tut, wir werden uns weiterhin einschränken müssen. So sehe ich es weitergehen. Der Virus ist einfach noch da. Ändern wird erst etwas, wenn es eine funktionierende Impfung haben wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 16.04.2020 07:17
    Highlight Highlight Wochelang wurde gesagt, das Masken nichts bringen. Und plötzlich bringen sie was? Wieso nicht von Anfang ehrlich sein?
    • dorfne 16.04.2020 13:51
      Highlight Highlight Diese Frage ist absolut berechtigt.
  • Magenta 16.04.2020 07:09
    Highlight Highlight Wichtig wäre vor allem Planungssicherheit!

    Dort wo es eh schon klar ist, dass eine Lockerung noch länger nicht möglich ist, also z.B. bei (Gross-)Veranstaltungen, soll endlich Klartext gesprochen werden, und zwar nicht wieder nur für ein paar mickrige Wochen. Dort gibt's zum Teil sehr lange Vorlaufzeiten und riesige Budgets. Es hängen etliche Dienstleister, Zulieferer und weitere Beteiligte in der Kette, die ebenfalls unter der Planungsunscherheit leiden. Zudem ist eine Absage ohne klare behördliche Weisung auch immer eine Haftungsfrage.
    • Eiswalzer 16.04.2020 10:23
      Highlight Highlight Ganz genau. Sportklubs, Veranstalter, etc (und all die Tausenden daran hängenden Zulieferer) waren die ersten, welche unter krassen Massnahmen litten und werden die letzten sein, welche wieder aufmachen dürfen.
      Trotzdem wird ihnen kein reiner Wein eingeschenkt und vor allem werden sie auch nicht entsprechend unterstützt. Zu Beginn stellte under „Supermann“ Parmelin ja gar keine Unterstützung in Aussicht...🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • Locutus70 16.04.2020 13:20
      Highlight Highlight Bei der eingeschlagenen (Passiv) Strategie kann und wird es keine Planungssicherheit geben.
      Wenn die Infiziertenzahlen steigen, werden wohl die Lockerungen auch wieder zurück gezogen.
    • Magenta 16.04.2020 16:45
      Highlight Highlight @Locotus: Ja, aber es wäre ein Zeichen, wenn der BR endlich Weisungen herausgeben hätte. In Sachen "Höhere Gewalt" sind Grossveranstalter gerade echt machtlos, weil sie ohne behördliche Weisung nicht absagen können, ohne ob der zivilrechtlichen Forderungen das Messer an den Hals zu kriegen.

      Ich hätte es begrüsst, wenn der Bundesrat vorsorglich Grossveranstaltungen bis Ende Juli untersagt hätte. Eine vorsorgliche Absage, so schmerzlich sie auch ist, ist immer noch das kleinere planerische und unternehmerische Risiko, als wieder mehrere Wochen lang nicht zu wissen, was läuft...
  • loplop717 16.04.2020 06:58
    Highlight Highlight Der Bundesrat könnte auch gerade zugeben, dass es bis es einen impfstoff gibt oder herdenimunität auf einem anderen Weg erreicht ist keine Klubs/Festivals/Konzerte geben wird.
    • dorfne 16.04.2020 09:40
      Highlight Highlight Oder online Tickets nur noch für je 1 Person gegen Einscannen eines amtlichen Ausweises. Personen über 60 werden ausgeschlossen. Als Experiment und bis zum Impfstoff.
  • T.O.M. 16.04.2020 06:40
    Highlight Highlight Masken im Restaurant? Ich soll mir also das Bier mit einem Trinkhalm die Nase raufziehen?
  • Uslandschwiizer 16.04.2020 06:25
    Highlight Highlight Coiffeure sind nicht systemrelevant und man hat einen viel zu nahen Kundenkontakt - eine Übertragung ist praktisch unvermeidbar. Will der Coiffeurverband unbedingt an der zweiten Welle Schuld sein oder wieso quengelt man darauf zu den Ersten zu gehören? Absolut unverantwortlich!
    • Coffeetime ☕ 16.04.2020 07:24
      Highlight Highlight Es geht ja jetzt darum, die Betriebe wieder zu öffnen. Dazu gehört auch die Rechnung, welche Betriebe schnell Massnahmen Umsetzen können und die nicht viel Kundentraffic haben. Mann kann nicht ewig geschlossen bleiben und auf Geld vom Staat zählen.

      Bist du selbst Coiffeur? Wenn du selbständig bist musst du wohl nicht öffnen. Aber musst evtl. die Kosten selbst tragen. Wenn du angestellt bist, rede mit dem/der Inhaber/in. Wenn du selbst krank bist, bleib zu Hause.

      Wenn du nur deine Meinung schreibst, was wäre dein Plan zum Ausstieg und dessen Finanzierung?
  • Rethinking 16.04.2020 06:16
    Highlight Highlight coiffeur-salons, Fitness-Studios, Schulen, Restaurants und Bars, Badis, Clubs und Festivals sehe ich überhaupt nicht...

    Wenn wir ehrlich sind ist es schon bei Läden nicht wirklich seriös machbar, dass immer der richtige Abstand eingehalten wird...
    • Coffeetime ☕ 16.04.2020 07:27
      Highlight Highlight Bei uns klappt es wunderbar in den Läden, sogar an der Kasse wird das Einpacken reguliert. Evtl. Die Leute drauf ansprechen? Aber OK, hier wurde sonst auch nicht so gestürmt wie anderswo.
    • maylander 16.04.2020 07:34
      Highlight Highlight Bis auf wenige Tage kann die Distanz in der Badi eingehalten werden. Mit einem Zähler kann man das relativ einfach umsetzten.
    • dorfne 16.04.2020 09:42
      Highlight Highlight Auch wenn es nicht immer perfekt klappt und junge Leute auch mal ne Hausparty schmeissen, der Erfolg der Massnahmen zeigt sich ja bereits.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 16.04.2020 06:10
    Highlight Highlight Ich war gestern Einkaufen... Es hatte vor dem Eingang und vor den Kassen Abstandsmarkierungen... Es hatte Desinfektionsmittel... Es hatte jemand der nur eine gewisse Zahl Leute rein liess... Es wurde darauf hingewiesen Abstand zu halten...

    ABER in den Gängen war es schlicht nicht möglich Abstand zu halten... Resp. Keiner hielt Abstand...

    ABER nach der Kasse beim Einpaken musst du direkt nebeneinander stehen...

    Wenn wir ehrlich sind funktioniert es nicht wirklich...
    • Chääschueche 16.04.2020 06:32
      Highlight Highlight Logisch funktioniert es nicht zu 100% weil ja schon allein die Gänge der Supermärkte nicht 2 Meter breit sind.

      Aber bei uns in der Migros funktioniert es relativ gut.

      Idioten gibt es immer.

    • nukular 16.04.2020 07:18
      Highlight Highlight naja, also das desinfektionsmittel, welches man bei meiner migros aus einem "pumpseifenspender" nehmen kann, verschleudert wahrscheinlich mehr bakterien als wenn ich mir da die hände nicht desinfiziere...
      und dies mit dem abstand.. naja, dass man die 2 meter nicht immer einhalten kann ist irgendwie logisch, wenn ichs eilig hab, achte ich auch nicht immer darauf..
    • Howard271 16.04.2020 07:27
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht darum, dass man gar nie weniger als 2 m Abstand haben sollte, sondern nicht über eine gewisse Zeit hinweg (als Faustregel gelten immernoch die 15 min). Schnell an jemandem vorbeilaufen oder kurz neben jemandem am Regal stehen war nie ein Problem und ist es weiterhin nicht.
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