Schweiz
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epa08360635 Sign in Chinese urging people to wear a mask when entering a shop stands next to sign in English ?Don?t come in!!!? in part of the town where most of the African people lives and works in Guangzhou, Guangdong province, China, 13 April 2020. Many foreigners living in Guangzhou city, reported racial discrimination against them by city?s authorities, banned from entering almost all restaurants, bars, hotels and subway. African community suffered most as many of them has been evicted from their homes, without possibility to register in hotels. Guangdong authorities rejected all accusations.  EPA/ALEX PLAVEVSKI

Hinweisschild am Eingang zu einem Geschäft in Guangzhou. Ausländer in der chinesischen Millionenstadt berichteten von rassistischer Diskriminierung in der Corona-Pandemie. Bild: EPA

Interview

«Die Schweiz tut sich schwer damit, Rassismus anzuerkennen»

Wie äussert sich Rassismus in der Coronakrise? Und warum tut sich die Schweiz so schwer damit, ihre Kolonialgeschichte aufzuarbeiten? Ein Interview mit der Wissenschaftlerin Jovita dos Santos Pinto.



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Bild: zvg

Zur Person

Jovita dos Santos Pinto ist Doktorandin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern mit Schwerpunkt Black Studies und Postkolonialismus.

In der Coronakrise wurden immer wieder Fälle von Rassismus bekannt: In China wurde Schwarzen die Schuld an der Verbreitung des Virus gegeben, in den USA wurde der Coronavirus «chinese flu» genannt. Zeigt sich hier eine neue Form von Rassismus?
Nein, das ist keine neue Form von Rassismus. Neu ist Corona. Schwarze oder Menschen mit asiatischem Hintergrund sind sowohl in China wie in den USA aufgrund von Alltagsrassismus benachteiligt. Nun werden diese Benachteiligten zu den Verantwortlichen der Krise gemacht.

Auch in Italien, Frankreich und Deutschland wurden Übergriffe gemeldet.
Ja, hier handelt es sich im Gegensatz zu China um Übergriffe auf asiatisch aussehende Personen. Das zeigt auch: Das Bild des unhygienischen Fremden, der eine Krankheit mitbringt, wird je nach Weltgegend zu einem unterschiedlichen Zweck verwendet. Es geht aber nicht nur um physische Attacken, es geht auch um Hassreden, Schuldzuweisungen, um das explizite in Verbindung setzen der Pandemie mit bestimmten rassistischen Vorstellungen. Menschen als Schuldige der Pandemie darzustellen und damit Erniedrigungen oder physische Gewalt zu legitimieren.

Die Diskriminierung während der Coronakrise ist auch anderweitig sichtbar: ‹Tödliche Ungleichheit›, titelte etwa die «Süddeutsche Zeitung» zu der Meldung, dass schwarze Bevölkerungsgruppen in den USA eine viel höherere Sterblichkeit haben.
Sie verweisen auf die Verschränkung von Rassisierung und Klasse. Man kann es aber auch auf das Individuum herunterbrechen, zum Beispiel bei der Triage. Es gibt den Fall aus Grossbritannien von Kayla Williams. Williams wollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Obwohl sie Covid-19 Symptome aufwies – hohes Fieber, Atemnot und Reizhusten – wurde sie als nicht-prioritär eingestuft und nicht ins Spital aufgenommen. Sie starb am darauffolgenden Tag in ihrer Wohnung und ihre Familie musste in Quarantäne.

«Die Coronakrise akzentuiert Ungleichheiten.»

Woran liegt das?
Dem schwarzen Körper wird nicht die gleiche Verletzlichkeit zugestanden wie dem weissen Körper, das hat eine koloniale Geschichte. In diesen Momenten kommt das eben zum Tragen. Es gibt stereotypische Vorstellungen, wie ein schwarzer Körper auf eine Krankheit zu reagieren hat.

Warum zeigt sich das gerade in der Coronakrise so explizit?
In einer Krisensituation herrscht Stress, viele Entscheidungen, gerade im Pflegebereich, müssen innerhalb kurzer Zeit und unter schwierigen Bedingungen getroffen werden. In diesen Fällen greift der Mensch auf bestehende Bilder, auf Automatismen zurück. Um dem vorzubeugen müsste antidiskriminierendes Verhalten Teil der Spital-Policy sein. Man sieht das ja auch in anderen Bereichen: Die Coronakrise akzentuiert Ungleichheiten.

Im Pflegebereich ergeben sich daraus ja handfeste Forderungen, etwa nach verbesserten Arbeitsbedingungen.
Diese Forderungen sind nicht neu. Gerade auch am Frauen*streik waren die Arbeitsbedingungen in der Pflege ein zentrales Thema. In Pflegeberufen arbeiten viele Frauen, ein erheblicher Teil dieser Frauen sind Migrantinnen und People of Colour. Dass Pflegearbeit als Billigarbeit erachtet wird, hat wohl nicht nur mit Geschlechtervorstellungen zu tun, sondern auch mit einem rassisierten Kapitalismus.

Was meinen Sie mit rassisiertem Kapitalismus?
Nun, die Pandemie hat Auswirkungen auf alle Menschen. Aber während das Lockdown für einige eine angenehme Entschleunigung bedeutete, bedeutete sie für viele eine weitere Einschränkung der Bewegungsmöglichkeit, an Grenzen in Lagern und Heimen. Und in allen Berufen, die dem Virus vermehrt ausgesetzt sind, sind Menschen of Colour häufiger vertreten: im Pflegebereich, in der Reinigung, im Detailhandel und im Bau. Es bräuchte einen Blickwechsel, um diese Ungleichheiten zu erkennen. Aber dafür müsste Race eine Analysekategorie sein.

Und warum ist «Race» keine Analysekategorie?
Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass es in der Schweiz und in Kontinentaleuropa keine statistischen Erhebungen von Menschen nach ethnischen Zugehörigkeiten gibt, ausser man zieht die Migrationszugehörigkeit herbei. Das hat auch mit der Erfahrung der Shoa zu tun: Die Erfassung von rassisisierten Kategorien sollte ein für allemal überwunden werden. Das war eine lobenswerte Idee. Nur hat sich gezeigt: Ohne diese Kategorien ist es extrem schwierig, Diskriminierung auf einer strukturellen Ebene nachzuweisen.

Am Montag wurde der neue Bericht der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus herausgegeben. Die EKR meldete eine Zunahme der Fälle von 27 Prozent. Wie ordnen Sie diese Entwicklung ein?
Es ist schwierig, etwas zu dieser Zahl zu sagen. Das sind ja nur Fälle, die an die Beratungsstellen herangetragen werden. Die Zahl der nicht gemeldeten Diskriminierungen wird hoch geschätzt. Ich glaube aber man kann sagen, der neuste Bericht zeigt, dass es mittlerweile eine öffentliche Diskussion gibt rund um Rassismus. Die Sensibilisierung hat in den letzten Jahren zugenommen. Das halten auch die Autorinnen fest.

Eine generelle Zunahme von Rassismus kann man also nicht feststellen?
Die Datengrundlage ist nicht gut genug, der Bericht nicht aussagekräftig genug. Was man feststellen kann: Für öffentliche Übergriffe, Verleumdungen, Beschimpfungen, gibt es eine mittlerweile grössere Aufmerksamkeit. Die Diskussion um Racial Profiling, Werbung, Kinderbücher oder auch Symbole, wie der M-Zunft in Bern oder zweier Fasnachtscliquen in Basel zeigen: es gibt mehr Reaktionen, es wird mehr eingefordert. Auch in Netflix-Serien werden in jüngster Zeit nicht-weisse Menschen vielfältiger dargestellt. Der Diskurs ist ein anderer.

Welche Auswirkungen hatte der Aufstieg der neuen Rechten in den letzten Jahren auf diesen Diskurs?
Die neue Rechte knüpft an bestehende rassistische Bilder an. Sie macht so die Unterscheidung zwischen einem «Wir» das hierher gehört und minderwertigen «Anderen» zu einem Fundament ihrer Ideologie. Damit einher geht auch eine Normalisierung und Legitimierung dieser hierarchisierenden Politik. Trotzdem: Es wäre falsch zu glauben, dass rassistische Politik etwas neues ist. Rechtspopulistische Parteien haben den Rassismus nicht erfunden und Rassismus wird nicht verschwinden mit den rechts populistischen Parteien. Wird Rassismus auf rechte Ideologie reduziert, geraten die strukturelle Dimension und der Alltagsrassismus aus dem Blick.

SVP-Abstimmungsplakate

«Die Schweiz tut sich schwer damit, Rassismus anzuerkennen.»

Was sind Beispiele für Alltagsrassismus?
Etwa die Bildsprache von Entwicklungshilfeorganisationen, in denen nicht-weisse Menschen als hilfsbedürftige, verarmte Menschen von ausserhalb Europas dargestellt werden; Blackfacing an der Fasnacht oder am Fernsehen; die routinierte Frage «woher kommst du?», die an Menschen of Color gerichtet wird; die Diskriminierungen auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt, in Schulen oder bei Racial Profiling: Polizei- oder Grenzkontrollen, aufgrund des Aussehens. Und und und. Das sind Ausgrenzungen, die reproduziert werden, wenn man sich nicht aktiv damit auseinandersetzt und sie bekämpft.

«In der Schweiz gibt es ein prägendes Sonderstellungsnarrativ, wonach die Schweiz weder mit Kolonialismus, Sklavenhandel, dem Faschismus oder der Schoah etwas zu tun hatte.»

Können Sie das ausführen?
Ein Beispiel: Wenn wir Racial Profiling hinnehmen, führt das dazu, dass es in Ordnung ist, Menschen aufgrund einer anderen Hautfarbe zu kontrollieren. Diese routinierten Kontrollen vermitteln eine Verbindung zwischen Nicht-weiss-Sein und Kriminalität. Es geht dabei nicht nur um die einzelnen Vorfälle, sondern um ihre Wirkung auf die gesellschaftliche Realität: Es wird normalisiert, dass nicht-weisse Menschen in der Schweiz als Bedrohung für die innere Sicherheit wahrgenommen, öffentlich erniedrigt und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.

Mohamed Wa Baile spricht auf dem Weg ins Bezirksgericht in Zuerich, am Montag, 7. November 2016, in Zuerich. Wa Baile wiedersetzte sich einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof Zuerich, weil er sich aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert fuehlte. Zum ersten Mal muss ein Schweizer Gericht darueber befinden, ob eine rassistische Personenkontrolle durch die Polizei das verfassungsrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung verletzt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Mohamed Wa Baile auf dem Weg ins Bezirksgericht Zürich. Baile wiedersetzte sich einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof, weil er sich aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert fühlte. Bild: KEYSTONE

Man hat das Gefühl, nach rassistischen Vorfallen herrscht oftmals eine Mischung aus Ratlosigkeit und Empörung: ‹Unglaublich, dass so etwas heute noch passieren kann.›
Ja, das ist ein Muster, das man nach rassistischen Ereignissen immer wieder beobachten kann. Aber es ist problematisch. Indem beispielsweise physische Gewalt als aussergewöhnlich dargestellt wird, wird ihre Alltäglichkeit unsichtbar. Das kann vom leerbleibenden Platz neben einer asiatischen Person im Tram bis hin zum Sterbenlassen auf dem Mittelmeer reichen. Dies verhindert eine ernsthafte Auseinandersetzung damit, wer in einer Gesellschaft marginalisiert wird und wer privilegiert ist.

Woran liegt das?
Es hat mit der gängigen Vorstellung zu tun, dass Rassismus ein Randphänomen ist, von rechten Ideologen oder uninformierten Personen, die vorsätzlich andere Menschen diskriminieren. Man setzt hierzulande Rassismus immer mit einer Haltung in Verbindung, nicht mit einer Wirkung. In dieser Lesart bleibt Rassismus immer ein Problem von Rechten und Faschisten.

Der weisse Durschschnittschweizer will sich also nicht eingestehen, dass er auch rassistisch sein könnte?
Ihre Frage sagt mehr über das Selbstbild aus als über die Realität. Etwa 50 Prozent der Jugendlichen hat Migrationshintergrund. Die Schweiz wird immer diverser.

Einverstanden. Jedenfalls ist es Fakt, dass in der Schweiz lange Zeit die Devise galt: Rassismus gibt es hier nicht. Warum?
Ja, die Schweiz tut sich schwer damit, Rassismus anzuerkennen. In der Schweiz gibt es ein prägendes Sonderstellungsnarrativ, wonach die Schweiz weder mit Kolonialismus, Sklavenhandel, dem Faschismus oder der Schoah etwas zu tun hatte. Hinzu kommt die Vorstellung, dass Rassismus und Antisemitismus im Europa der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend überwunden war. Die Schweiz war entsprechend auch nie im Fokus antirassistischer und antikolonialer Diskussionen. Mit der Gründung von neuen Initiativen bröckelt dieses Narrativ zunehmend.

Sie haben vorhin den Kolonialismus erwähnt. Welche Rolle spielt die Schweizer Kolonialgeschichte in diesem Diskurs?
Wie gesagt, die Schweiz stellt sich oft dar, als hätte sich nichts mit Kolonialismus zu tun gehabt. Das ist natürlich falsch. Als Handelsplatz war die Schweiz eine wichtige ökonomische Drehscheibe, auch wissenschaftlich und militärisch war sie in vielen kolonialen Projekten involviert.

Wir haben nun viel über die Strukturen und Geschichte gesprochen. Was aber passiert bei jemandem, der Rassismus am eigenen Leib erlebt?
Die Betroffenen erleben eine Demütigung, sie werden entmenschlicht. Aber die Folgen sind vielfältiger. Sie reichen von der Unmöglichkeit eine Wohnung zu finden, bis hin zu Ohnmacht, Alltagsstress oder einem frühzeitigen Tod. Die Rassismusforscherin Vanessa Thompson sprach kürzlich im Zusammenhang mit der oben erwähnten Kayla Williams, dass es eine wesentliche schwarze Erfahrung ist, dass die Atmung verunmöglicht wird. Das ist natürlich eine Metapher, aber sie hat auch einen physiologischen Kern. Die Worte ‹I can't breathe› von Eric Garner wurden zu einem Appell der Black Lives Matter-Bewegung. Und auch hier in Zürich, war die Verunmöglichung des Atmens während der Polizeikontrolle eine zentraler Erfahrung von Wilson A.

Es gibt ein Video von Ihnen, in dem Sie von der Erfahrung erzählen, ständig auf Ihre Herkunft angesprochen zu werden ...
Ja, es geht mir, wie anderen nicht-weissen Menschen: Ich muss meine Existenz bei jeder Gelegenheit wieder begründen. Schwarzen und anderen Menschen of Color vermittelt es, dass ihre Erfahrungen nicht Teil der Schweizer Gesellschaft sind.

Kommen wir noch einmal zurück zum EKR-Bericht. Die Autoren schreiben: «Es ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl der rassistischen Vorfälle in der Schweiz nirgends gemeldet oder bearbeitet wird.» Warum ist die Unbekannte so hoch?
Ich kann nur spekulieren. Zum einen sind die finanziellen Mittel der Beratungsstellen beschränkt und zum anderen wird die Frage der Zugänglichkeit von Beratungsstellen im Bericht selber gestellt. In der Schweiz wird Rassismus oft angezweifelt. Die Gefahr einer solchen Re-Traumatisierung hält viele Leute davon ab, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Was müsste denn anders sein?
Ein simpler Vergleich: Die Gleichberechtigungsstellen sind zu einem grossen Teil mit nicht-männlichen Personen besetzt. Mit gutem Grund. Man weiss, dass es betroffenen Frauen einfacher fällt, sich einer Frau anzuvertrauen. Nun könnte man sich mal die Frage stellen, wie das eigentlich bei den Beratungsstellen gegen Rassismus aussieht. Schliesslich entscheiden diese Personen letztendlich darüber, was Rassismus ist oder nicht. Eine Beratungsstelle, in der hauptsächlich weisse Personen arbeiten, vermittelt mir jedenfalls nicht, dass sie antirassistisch arbeiten.

Apropos Sichtbarkeit: Wenn sich in den Medien Experten zur Coronakrise zu Wort melden, handelt es sich fast immer um weisse Männer.
Es gibt eine wesentliche Ausnahme, in der Schweiz, Linda Nartey, die Kantonsärztin aus Bern. Aber die Tatsache, dass sie eine namhafte Ausnahme ist, zeigt, dass Expertise und Objektivität an eine Vorstellung von weisser Männlichkeit gebunden bleibt.

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Gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

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319Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IZO 05.05.2020 09:22
    Highlight Highlight Also 1. Wirklich Frau dos Santos, sie wollen ernsthaftig gegen Rassismus einstehen, Tappen aber offensichtlich in die Falle(Weisse können keine Empathie zeigen?). Ich verstehe ihre Anliegen zu 80 prozent, nur werden sie nach ihrer Herkunft gefragt muss das nicht zwangsläufig auf ihre Hautfarbe zurückzuführen sein. Ein Dialekt oder Akzent reicht da schon völlig aus. Und freuen sie sich doch das Menschen sich für den Hintergrund ihrer Mitmenschen interessieren und sich nicht gleich wieder abwenden weil sie ja schon alles Wissenswerte gesehen haben 🙄
  • Wanna Buy 04.05.2020 23:52
    Highlight Highlight Viele Kommentare habe ich gelesen, in der Hoffnung Zustimmung, durch die Leser zu finden, aber nach gefühlten 100 Kommentaren, lässt sich leider nur der Titel dieses Artikels bestätigen!
    Anscheinend haben die meisten Kommentierenden sich am Titel empört und diesen deshalb gelesen. Nur damit sie am Schluss genau wieder den Rassismus verharmlosen oder gar verleugnen können.
    Wer solch unnötige und ignorante Äusserungen macht, hat scheinbar keine Ahnung, wovon der Artikel handelt. (Ich kommentiere übrigens auch nicht einen wissenschaftlichen Artikel zur Quantenphysik!)
  • Swen Goldpreis 04.05.2020 19:33
    Highlight Highlight Als ich in China lebte, wurde ich jeden Tag danach gefragt, wo ich denn herkomme. Klar, kann man als Rassismus bezeichnen, muss man aber nicht.

    Das Problem am Rassimus ist doch, dass er nicht objektiv beurteilt wird, sondern subjektiv. Rassistisch ist, was das "Opfer" als rassistisch empfindet.

    Die Folge davon ist doch eigentlich logisch: Je dünnhäutiger jemand ist, desto mehr Rassismus bildet er sich ein.

    Das heisst nicht, dass es keinen Alltagsrassismus gibt. Aber es braucht wissenschaftlich korrekte Definitionen und nicht so eine Schariwari wie hier bei Frau dos Santos Pintos.
  • Nora.die.Unerschrockene 04.05.2020 12:27
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Satan Claws 04.05.2020 12:19
    Highlight Highlight Weshalb gibt es Leute die behaupten sie hätten ausländische Freunde nur um danach etwas absolut dummes zu sagen?

    Etwas stimmt doch nicht wenn so vehement darauf hinweisen muss, dass man kein Rassist ist.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Vielecht hat dies gerade mit Leuten wie dir zu tun?
      Leute die allem und jedem schnell mal den Rassisten anhängen.
    • You will not be able to use your remote control. 04.05.2020 14:45
      Highlight Highlight Auch ausländische Freunde können Rassisten sein. Das Argument ist von Anfang an dumm.
    • Satan Claws 04.05.2020 15:31
      Highlight Highlight @044 508 39 39 het sie gseit

      Wenn ich sage, dass eine Aussage rassistisch ist, heisst es nicht, dass sie auch ein Rassist geäussert hat. Teilweise ist es einfach nur dumm formuliert oder unbedacht.

      Wenn man das nachher einsieht habe ich kein Problem, denn jedem passieren Fehler. Wenn man aber ablenkt und keine Reue zeigt, ist man einfach ein Rassist.

      Man darf sogar ein Ar**lo** sein, nur randaliere ich dann Verbal durch dessen Rübe, dass die Synapsen nur noch so klingeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geisit 04.05.2020 12:13
    Highlight Highlight Es ist rassistisch nach der Herkunft zu fragen?!? Ich habe einen -ić-Nachnamen und werde immer wieder nach meiner Herkunft gefragt. Ich empfinde diese Frage in keinster Weise als rassistisch. Man empört sich doch über jeden Müll
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Danke!
  • insert_brain_here 04.05.2020 10:38
    Highlight Highlight Hier arbeiten zwei Kernprobleme Hand in Hand. Zum einen wird es in der Schweiz generell nicht gerne gesehen wenn jemand auf strukturelle Probleme hinweist, egal ob es um Korruption, Rassismus, Armee, Chancenungleichheit usw. geht. Wir haben dafür mit "Nestbeschmutzer" einen eigenen Begriff geprägt.
    Zum anderen geht es um Kapitalismus und der ist nicht "bloss" rassistisch, er ist in viel umfassender Art egoistisch. Es ist das Mantra, sich selber ohne Rücksicht auf andere Menschen zu bereichern. Je "fremder" der andere Mensch ist - Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft - umso leichter fällt es uns.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 14:26
      Highlight Highlight Ach hör doch auf mit diesem Gejammer.
      Wäre dir der Sozialismus lieber? Wo dir der Staat alles vorschreibt?
      Wie an einem kleinen Kind?
    • insert_brain_here 04.05.2020 16:33
      Highlight Highlight Du magst Sozialismus nicht? Waren dir die Nazis lieber? Mit Gaskammern?
      Blöde Argumentation, oder? Wer das eine Extrem ablehnt ist deswegen noch lange kein Fan des gegenüberliegenden.
      Wir waren mit der sozialen Marktwirtschaft mal auf einem sehr guten Weg, bezahlte Ferien und Lohn trotz Krankheit oder Unfall findet sogar der typische SVP-Wähler super. Leider geht es wieder stramm in die andere Richtung, die Förderung von Hass und Missgunst hat wieder Konjunktur. Nichts mögen die Milliardäre lieber als wenn die Kleinverdiener sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
  • leed 04.05.2020 08:33
    Highlight Highlight Solche Meinungen machen das Rasissmusproblem nicht besser. Im Gegenteil, diese gezielte Beschuldigung von weissen, fördert nur den Rechtsrutsch und setzt uns zurück in die Zeit, in der uns kulturelle Unterschiede mehr interessierten als heute.
    • You will not be able to use your remote control. 04.05.2020 14:49
      Highlight Highlight > diese gezielte Beschuldigung von weissen, fördert nur den Rechtsrutsch

      Wen sollte man denn sonst bitten, die strukturellen Probleme zu verändern?
    • leed 04.05.2020 16:14
      Highlight Highlight Weisse sind genau so wenig schuld an den Handlungen ihrer Vorfahren, wie schwarze daran schuld sind, aus dem Süden zu stammen.

      Wenn du Diskriminierung egal welcher Art bekämpfen willst, solltest du Unterstützung von der Mehrheit im Lande haben. Nicht gegen sie schiessen.

      Was aktuell passiert ist nur ein Trend aus den Staaten. Ein Beschimpfen der wohlhabenden Mehrheit, um sich selber zu profilieren. Wie in vielen anderen Sachen, nicht mehr als eine scheinheilige Doppelmoral... die zu keinem Ziel führt.
    • You will not be able to use your remote control. 04.05.2020 17:02
      Highlight Highlight Da hast du recht. Aber die Leute, die heute z.B. für 'Racial Profiling' argumentieren, oder dass man nicht von hier stammen kann, wenn man dunkelhäutig ist, sind dafür selbst verantwortlich.

      Und wenn das die Mehrheit ist, dann liegt die Mehrheit falsch. Da führt kein Weg daran vorbei, es ihr zu sagen.
  • Thinkdeeper 04.05.2020 08:27
    Highlight Highlight Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind Werte der französischen Revolution und in den Verfassungen verankert.
    In den meisten Verfassung gibt es ein Diskrimierungsverbot, was Rassismus ist.
    Würden Wert 2&3 konsequent umgesetzt und "die Wirtschaft" diesbezüglich in die Pflicht genommen, wäre das Thema weitgehend erledigt.
    Der Begriff Rassismus an sich ist rassistisch und spaltend. Ich bevorzuge es von Supremacy (Überheblichkeit) zu sprechen was den Kern der Problematik trifft.
    Der Artikel ist gut gemeint aber Supremacyhaft. Erfüllung der Pflicht sich auszuweise darf erwartet werden.
    • insert_brain_here 04.05.2020 10:27
      Highlight Highlight @Thinkdeeper: Interessanterweise blieben während der französischen Revolution Frauen und Untertanen in den Überseegebieten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ausgeschlossen.
    • You will not be able to use your remote control. 04.05.2020 14:51
      Highlight Highlight > Ich bevorzuge es von Supremacy (Überheblichkeit) zu sprechen was den Kern der Problematik trifft.

      Und du denkst, du verstehst das Thema darum *besser* als die Wissenschaftlerin vom Artikel? Ist das nicht etwas - mir fällt das Wort gerade nicht ein....
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 16:06
      Highlight Highlight Die „Wissenschaftlerin „?
      🤔



      bitte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 04.05.2020 08:06
    Highlight Highlight Ich bin immer mal wieder rassistisch, z.B. wenn ich lese dass einer in meiner Stadt erstochen wurde (aha, Ehrenmord) bei einem Raserunfall oder wie es einer Frau ergeht die von den Ferien einen Mann aus einem anderen Kulturkreis "mitgenommen" hat (nicht mithelfen und Frau schlagen ahoi), dann öffnet sich bei mir eine Schublade. Oft werde ich eines Besseren belehrt. Was mich nervt sind diese Menschen, die so tun als wäre ihnen das komplett fremd, die sich gleichzeitig jedoch intellektuell als etwas Besseres verstehen und Ausländer ja ganz nett finden, einfach nicht in der Schule ihrer Kinder.
    • Satan Claws 04.05.2020 10:06
      Highlight Highlight @felixJongleur

      "einen Mann aus einem anderen Kulturkreis "mitgenommen" hat (nicht mithelfen und Frau schlagen ahoi)"

      Wie krass sind sie denn drauf? Sonst alles okay?
    • felixJongleur 04.05.2020 10:42
      Highlight Highlight @ Satan: Finde ich jetzt nicht wirklich krass, habe schon X solcher Beispiele erlebt - aber auch das Gegenteil. Du denkst nie in Schubladen und bist frei von Vorurteilen?
    • Satan Claws 04.05.2020 10:49
      Highlight Highlight @felixJongleur

      Auch ich bin nicht frei von Vorurteilen, aber so etwas habe ich dennoch nie gedacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 04.05.2020 06:58
    Highlight Highlight Um sich gegen Ehrverletzung, Beschimpfung, Drohung, üble Nachrede oder Verleumdung zu wehren, bietet das Strafrecht bereits heute solide und ausreichende rechtliche Grundlagen. Zusätzliche Gesetze, die scheinbar vor Diskriminierung schützen, sind schlicht unnötig und kontraproduktiv. Denn: Es gibt keinen Rechtsanspruch, vor jeder Äusserung, das jemand als beleidigend bzw. diskriminierend empfindet, geschützt zu sein. Bestünde darauf ein Anspruch, wäre das das Ende einer freien Gesellschaft.
  • Gadmen 04.05.2020 02:10
    Highlight Highlight Hab noch nie Weisse sowie Schwarze Menschen gesehen.
    Nur in allen erdenklichen Brauntönen von extrem Dunkel bis extrem Hell. Evtl bin ich aber auch Farbenblind.

    Aber bei den Menschen verhält es sich wie bei Hunden. Die Mischlinge sind meist die schönsten. Wir sollen uns doch noch schneller durchmischen, dann erledigt es sich in X-Generationen das Rassengeschwaffel von selbst. wenns es mal soweit ist, können wir uns mit dem Nationalitätenhass beschäftigen.
  • Satan Claws 04.05.2020 00:42
    Highlight Highlight Wenn ihr ernsthaft an der Geschichte einer Person interessiert seid, dann werdet ihr mehr als nur woher er kommt beantworten können, ohne zu fragen.

    Weshalb fragt ihr solche Dinge wie "woher kommst du?" oder auch was man arbeitet? Könnt ihr keine interessanteren Fragen stellen? Es nervt ständig den selben Gugus zu beantworten den euch im Prinzip gar nicht interessiert. Wie die Frage wie es geht, welche man oft beim vorbeigehen hört. Lasst stecken. Echt, erwartet ihr darauf aufbauend irgend ein sinnvolles Gespräch? Wenn es nicht rassistisch ist, ist es zumindest bescheuert.
    • lionelmessi 04.05.2020 08:18
      Highlight Highlight True words. Leider sind viel zu viele in diesen Mustern gefangen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 09:48
      Highlight Highlight Solch ein Käse🤦‍♀️
      Ich frage weiterhin. Aus Interesse und aus Höflichkeit.

      Keine Lust mich auf paranoide Verhaltenskodexe einzulassen.
    • Saerd neute 04.05.2020 10:25
      Highlight Highlight Satan
      Oh doch mich interessiert es immer woher jemand kommt und was er so macht. Auch interessiert es mich besonders wenn der andere aus einer anderen Kultur kommt. Es entstehen praktisch immer sehr interessante Gespräche und ich habe es selten erlebt dass jemand nichts erzählen will.
      Jeder hat eine Geschichte, eine Vergangenheit und ein Herz voller Ehrfahrungen.
      Warum sollte man nicht fragen dürfen?
      Im Gegenteil, ich mag die Leute nicht die völlig desinteressiert und fast abweisend aus dem Weg gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0nas 03.05.2020 22:07
    Highlight Highlight «Die Schweiz tut sich schwer damit, Rassismus anzuerkennen»

    Watson Kommentare so: "... ist doch nicht rassistisch..."

    Nicht betroffene unter sich :-D
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 08:51
      Highlight Highlight Leuten die überall Rassismus sehen darf doch nicht die Deutungshoheit überlassen werden.
      Im Gegenteil. Solch unsinnige Verschwörungstheorien müssen bekämpft werden.
    • IZO 05.05.2020 10:00
      Highlight Highlight Sorry vergleich das mal mit der Frauen "Frage". Da haben die 50% der Weltbevölkerung die nicht betroffen sind auch das Maul aufgerissen 😉. Und ja der durchschnitts Schweizer (ü50)ist antishemitischer Rassist(leider). Meines Erachtens aber weniger aus Überheblichkeit als aus Unwissen( mussten sich bis in die 50 Jahre nie mit fremden Fötzel (da ist schon ein zb. Walliser inbegriffen) rumschlagen 😘. Bünzlitum in Reinkultur, bei Vorderungen wird abgeblockt, Leistung und Wille zählen hier und das ist gut so. Wenn Frau dos Santos sich Engagieren will darf und soll sie das auch. Auch das ist Bünzli
  • front2back 03.05.2020 20:46
    Highlight Highlight Wäre es in Ordnung, an einem von einer Schulklasse organisierten Theater, die einzige Rolle eines Schwarzen (z.B. Freitag von Robinson Crusoe) dem einzigen Schwarzen der Klasse "anzudrehen"? Oder ist das rassistisch? Oder wäre es rassistischER die Rolle einem Weissen zu überlassen und diesen schwarz anzumalen? Seht ihr das Problem?
    Lasst doch einfach alle Menschen Menschen sein! Mzungu (Weisser) finde ich persönlich z.B. keine schlimme Bezeichnung per se. Aber doch speziell, wie es von überall her tönt wenn man in Afrika unterwegs ist.
    • insert_brain_here 04.05.2020 11:44
      Highlight Highlight Bei Robinson Crusoe ist weder das eine noch das andere notwendig, da Freitags Hauptfarbe an sich nicht zentral ist. Schwierig wird es in einem Setting in dem die abweichende Hauptfarbe des Charakters ein definierendes Element ist, ich denke da z.B. an Othello.
    • Satan Claws 04.05.2020 12:32
      Highlight Highlight @insert_brain_here

      Bei Robinson Crusoe geht es um einen Zuckerrohrplantagen Besitzer, der beim Versuch Sklaven aus Westafrika zu holen Schiffbruch erleidet und auf einer Insel strandet.

      Dort trifft er einen Einheimischen, gibt ihm eifach so einen Namen, macht ihn zu seinem Diener und konvertiert ihn zum Christentum.

      Ich weiss nicht ob das in der Schule aufgeführt werden sollte. Ausserdem wie soll eine ganze Schulklasse dieses Stück, welches fast nur aus zwei Protagonisten besteht aufführen?

      Hat es dann extra viele Stereotype Kannibalen oder sprechende Bäume wie bei Herr der Ringe?
    • insert_brain_here 04.05.2020 13:16
      Highlight Highlight @Satan Claws: Zuallererst ist Robinson - der originale Titel sprengt allein schon fast das Zeichenlimit - ein Roman und kein Theaterstück, geht über mehr als zwei Jahrzehnte und da kommen durchaus auch mehr Personen vor. Freitag ist ein "Eingeborener" der Karibik, damit überhaupt nicht schwarz im Sinne von afrikanischer Abstammung. Seine Rolle ist es dem "zivilisierten Europäer" als "Wilder" gegenüberzustehen, daher spielt sein Aussehen keine zentrale Rolle. Btw: Die Botschaft des Buches finde ich zum Kotzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • el-cid 03.05.2020 20:40
    Highlight Highlight Die Kommentalspalte allein beweist leider perfekt, was Frau dos Santos Pinto ausdrucken wollte. Dass viele Menschen in der Schweiz glauben, sie seien SICHER nicht rassistisch und hätten sicher kein rassistisches Gedankengut in sich. Aber leider ist es so. 400 Jahre Rassismus lässt sich nicht in 40 Jahren einfach zum verschwinden bringen. Ich bin kein Rassist, aber.... in einer Gesellschaft mit rassistischem Gedankengut aufgewachsen und es ist an mir, mich von diesem zu befreien.

    Alle die sich für Rassismus interessieren, hier ein absolut mindblowing Buch das ich für alle empfehle:
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    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Armselig.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.05.2020 16:54
      Highlight Highlight Diese Autoin war auch schon öfters in Bern am „referieren“. Wäre erstaunlich wenn sie dabei nicht die Frau „Antirassiusmus“ vom Artikel oben kennengelernt hätte.
      Frau dos Santos, sind Sie es?
      Ich empfehle Ihnen mal die Autorin Tania Kambouri. Auch zum Thema Rassismus:

      https://assets.thalia.media/img/artikel/341c345acc50426a7fe5217a48abf682514334c5-00-03.jpeg
    • IZO 05.05.2020 10:25
      Highlight Highlight 400 Jahre? Dünkt mich willkürlich solch eine Zahl in den Raum zu Stellen. Vorallem da ich darauf hinweisen muss dass wir Schweizer (wie im Interview erwähnt) keine Kollonien hatten( zum Glück), nicht aktiv am Handel mit Sklaven beteiligt wahren und last but not least bis heute Versuchen eine neutrale Haltung an den Tag zu legen(ja kann mann als feige deuten, muss man aber nicht!)
  • Alnothur 03.05.2020 20:11
    Highlight Highlight Wenn ein Spital eine weisse Patientin mit Covid-19 abweist, interessierts keine Sau. Wenn das Spital eine schwarze Patientin abweist, ist es Rassismus.
    • Satan Claws 03.05.2020 20:39
      Highlight Highlight @Alnothur

      Sie selbst hat Ihre Geschichte doch interessiert.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.05.2020 20:49
      Highlight Highlight "Im Fegefeuer der Eitelkeit" von Tom Wulf. Da wird dies oben genannte genau beschrieben.

      Ein Schwarzer der irrtümlich angefahren wird. Der Vorfall wird massiv orchestriert, weil die verschiedenen Interessengruppen ihren handfesten Nutzen daraus ziehen.
    • Satan Claws 03.05.2020 21:28
      Highlight Highlight @Alnothur

      Haben Sie von diesem Vorfall, den keinen interessiert, in der Zeitung gelesen?
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  • je-maison 03.05.2020 19:34
    Highlight Highlight Warum sollte eine “Grippe”, die bewiesenermaßen aus China kommt nicht “Chinese Flu” genannt werden?
    • Satan Claws 03.05.2020 20:02
      Highlight Highlight Weil es negativ prägend ist?
    • IchSageNichts 03.05.2020 23:03
      Highlight Highlight Spanische Grippe. Obwohl gar nicht in Spanien entstanden. Hat sich noch nie wer beschwert!
    • Vintage 04.05.2020 09:09
      Highlight Highlight Steht Made in China drauf?
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  • Universarier 03.05.2020 19:34
    Highlight Highlight Ich war schon an vielen Orten auf der ganzen Welt. Die Schweizer sind von Natur aus misstrauisch und eher distanziert und reserviert. Das stimmt.
    Aber Schweizer sind trotz millionen Regeln keine agressiven Rassisten!!
    Wer hatte keine Terrorangriffe die letzten paar Jahrzehnte?
    Das hat schon seinen Grund
    Gruss von einem Türken.
    • Satan Claws 04.05.2020 08:54
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Und weil es besser ist konnten 5000 Nazis hier eine grosse Sause feiern?
    • Vintage 04.05.2020 09:23
      Highlight Highlight @Chrigi ja wir sind die Besten, im sich selber auf die Schulter klopfen, sind wir ganz stark.
      Das ist sowas von überheblich und arrogant und du willst mir weismachen, dass in der Schweiz Rassismus kein Problem ist.
      Jetzt werden Rassisten auch noch unterteilt. Was sind denn verdammt nochmal agressive Rassisten? Hor-Sol Rassisten sind wohl viel angenehmer, wie die Identitären?
    • Satan Claws 04.05.2020 11:10
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      "Die CH Sicherheitsorgane tun alles was sie können um solche Veranstaltungen im Keim zu ersticken"

      Achso die Sicherheitsorgane der Schweiz müssen grossen Aufwand betreiben weil es hier die nicht "gleichen Probleme wie unseren Nachbarländer haben."?

      Auf einer Skala von Magermilch bis Quark für wie handfest halten Sie ihre Aussage?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbibi 03.05.2020 19:30
    Highlight Highlight Viel weiter verbreitet als Rassismus ist Fremdenfeindlichkeit innerhalb der kaukasischen Rasse, z.B gegen Balkan, Osteuropa, aber auch Vorurteile gegen direkte Nachbarn. All diese Völker sind aber ebenso tendenziell fremdenfeindlich gegen andere Völker bzw. Nachbarn. Daneben gibt es bei uns auch echten Rassismus. Aber nicht alle erwähnten Äusserungen sind rassistisch, z.B sicher nicht die Frage nach der Herkunft. Ich habe den Eindruck diese Doktorandin ist noch zu sehr von der Theorie geblendet.
    • Universarier 03.05.2020 21:29
      Highlight Highlight Es ist immer echter Rassismus! Die grösse des Unterschiedes entscheidet nicht über den Hass
    • Satan Claws 04.05.2020 08:55
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      "Kann nichts dafür, dass ich eine Abneigung gegen die "Art" der Norddeutschen hab."

      Doch.
    • Satan Claws 04.05.2020 11:12
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Das sagte ich nicht. Ich sagte dass nur sie etwas dafür können wenn sie die Norddeutschen generell nicht mögen.

      Und pauschal jemanden nicht zu mögen ist....naja.... Rassismus?
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  • Mahakala 03.05.2020 19:25
    Highlight Highlight Es ist objektiv so, dass die Schweiz nichts mit Kolonialismus, dem Sklavenhadel und der Shoa zu tun hat.
    Menschen mit Schweizer Bürgerrecht dagegen schon. Das macht aber einen grossen Unterschied.
    • Satan Claws 03.05.2020 20:05
      Highlight Highlight Nein.
    • Satan Claws 03.05.2020 21:40
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Mein "Nein" bedeutet, dass es keinen unterschied macht auf welche Art wir von der Sklaverei profitiert haben. Und ja wir haben mächtig davon profitiert.
    • benn 04.05.2020 08:25
      Highlight Highlight Chrigi, nichts für ungut, aber uns hat nicht die armee beschützt sondern der fakt, dass über unsere banken die nazis ihr geld in sicherheit bringen und handel betreiben konnten, die armee war nur zu schein da!
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  • Super 03.05.2020 18:25
    Highlight Highlight Wäre es nicht besser gewesen für ein solches Thema eine Frau* of Color zu befragen?
    • AndreaHadorn 04.05.2020 09:34
      Highlight Highlight Frau dos Santos Pinto ist eine Frau of Color. Oder liegt die Betonung Ihrer Frage auf dem *?
  • Hierundjetzt 03.05.2020 17:56
    Highlight Highlight Zum die Diskussion zu versachlichen.

    Ich habe mal die BFS und SEM Statistiken hervorgeholt, mir sämtliche N, F, L, B, C Erteilungen nach Länder zusammengerechnet. westliche Länder plus Russland rausgerechnet ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung gesetzt und siehe da: 5,4% der CH sind Nicht-Weiss. Oh Wunder. Apr das geht doch nichd

    So und jetzt nochmals an alle verfechter des phösen Schweizer Rassisten: wo exakt existiert das Rassimussproblem in der *Schweiz*?

    Oder wird hier einfach munter Fremdenfeindlichkeit mit Rassismus durcheinandergemischelt damits passt?

    Eben
    • Knety 03.05.2020 18:13
      Highlight Highlight Der Rassismus in der CH ist wohl eher ein individuelles Problem als ein strukturelles. Weiter glaube ich, dass Leute mit einem -ić im Namen wohl eher betroffen sind als Leute mit dunkler Hautfarbe.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.05.2020 18:20
      Highlight Highlight Und als Nachtrag: Rassismus ist etwas Primitives und glücklicherweise am Aussterben.

      Fremdenfeindlichkeit hingegen ist argumentativ absolut vertretbar und aus jeden Fall nicht schlechter zu bewerten als Fremdenfreundlichkeit.

      Danke.
    • Satan Claws 03.05.2020 18:35
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Wo genau stand die Hautfarbe?

      Nirgends?

      Eben
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  • Kronrod 03.05.2020 17:41
    Highlight Highlight Wenn "Chinese flu" rassistisch ist, wie ist dann der korrekte Name der spanischen Grippe?
    • BetterTrap 03.05.2020 17:52
      Highlight Highlight Die spanische Grippe wurde übrigens (aufgrund rassistischer Motive) nur darum spanische Grippe genannt, weil das Ursprungsland (USA) alles versucht hat um damit nicht in Verbindung zu kommen...
    • Satan Claws 03.05.2020 18:42
      Highlight Highlight @BetterTrap

      Nein, Spanische Zeitungen waren die ersten die breit darüber berichtet haben. Das liegt an den Kriegsbedingten Zensuren in anderen Ländern.
    • roteraketen 03.05.2020 19:02
      Highlight Highlight Falsch. Die spanische Grippe hies so, weil in Spanien die Medien nicht zensiert wurden (1. ww)
  • skisandtrail 03.05.2020 17:21
    Highlight Highlight Was haben die EWR und UNO Plakate der SVP mit Rassismus zu tun? (Natürlich kann man alles rassistosh einordnen, hier gings aber um andere Themen). Da übertreibt ihrs ein wenig!
    Wird im Übrigen unsere Entwicklungshilfe in afrikanischen und asiatischen Ländern mit Bedingungen gegen Rassismus verknüpft? Das gibts dort auch. (Nein, es geht nicht darum zu beschönigen wie es hier ist, finde jedoch es ist eine berechtigte Frage worüber auch nachgedacht werden soll).
    Fragen werde ich weiterhin, im (auch weissen) Ausland wird man auch nach Herkunft gefragt, ich werte dies als Intresse, nicht Rassismus.
  • benn 03.05.2020 17:07
    Highlight Highlight Also die schweiz hat in europa mit über 26% einwanderer ohne secondos oder die 64000 pendler alleine im tessin mitunter den höchsten migranten anteil, deutschland z. B. 13%. Ich habe langsam genug der vorwürfe das wir schweizer rassistisch sind und wir was dagegen machen müssen. Migranten die sich benehmen, unsere sprache lernen und sich unserer kultur etwas anpassen sind hier in der schweiz mehr als willkommen, alle anderen nicht!
    • Satan Claws 03.05.2020 17:41
      Highlight Highlight @benn

      "Migranten die sich benehmen, unsere sprache lernen und sich unserer kultur etwas anpassen sind hier in der schweiz mehr als willkommen, alle anderen nicht!"

      Benehmen ja, alles andere ist nur relevant wenn man Schweizer sein möchte. Wie gute Schweizer seid ihr? Wie gut Pflegt ihr alte Dialekte und Bräuche? Wie unterstützt ihr Schweizer Künstler? Seid ihr in der Gemeinde aktiv? Hattet ihr am Ende einfach nur Glück hier geboren worden zu sein und durch diesen Umstand die Grundlagen zu kennen ohne wirklich etwas dafür getan zu haben?
    • benn 03.05.2020 17:49
      Highlight Highlight Und wenn die polizei gewisse personengruppen mehr kontrolliert oder die versicherungsprämien für autos für jungr aus bestimmten löndern höher sind dann ist es, solange es auf fakten basiert, vollkommen in ordnung!
    • Satan Claws 03.05.2020 18:30
      Highlight Highlight @benn

      Wenn "die polizei gewisse personengruppen mehr kontrolliert" schaffen sie sich aber die Fakten selbst.
  • Me, my shelf and I 03.05.2020 17:05
    Highlight Highlight Artikel: Die Schweiz tut sich schwer, Rassismus anzuerkennen.

    Kommentare: Stimmt gar nicht, in der Schweiz gibt es keinen Rassismus.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 17:45
      Highlight Highlight 5% der CH sind anderer Hautfarbe
      95% sind weiss

      Versuchs nochmals.
    • lionelmessi 03.05.2020 19:17
      Highlight Highlight True words... erschreckend, wie viele Menschen hier tendenziell eher „rechte“ Argumente vertreten. Crazy stuff.
    • Froggr 03.05.2020 20:15
      Highlight Highlight lionelmessi: ja unglaublich, da vertritt jemand eine andere Meinung als du. Und das in einer Demokratie. Wirklich krass
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  • Antiypanikmacher 03.05.2020 17:01
    Highlight Highlight Das Argument, dass es nur 1 nicht wisse Expertin gibt liegt vielleicht auch daran dass es auch der überwiegende Teil der Befölkerung weiss ist. Wenn jetzt gesagt worden wäre, dass die italienisch oder deutschstämmige Personen untervertreten sind, dann ok. Aber so ist diese Bemerkung doch auch nichts anderes als Rassismus gegenüber Migranten die nicht schwarz sind. Das ist der Grund warum Rassismus so schwer zu überwinden ist jeder ist Täter und Opfer zugleich.
  • sealeane 03.05.2020 16:55
    Highlight Highlight Ich war letztes Jahr in Indonesien auf einer nicht sehr touristischen Insel. Nonstop wurden wir angequatscht /ausgefragt. Menschen wolten Fotos mit uns machen als ob wir ein "Auststellungstück" waren. Zugegeben erst fanden würs toll, abee auf dauer hätte mich das auch generft weil es sich nur auf das reduzierte... Und wenn ich die Kommentare hier so lese müsten sich das einige zu Herzen nehmen. "Woher kommst du?" kann dann irgendwann eben kein Smalltalk starter mehr sein... aber wenn es irgendwann IM Gespräch stattfindet ist es voll okey.:)
    • Turi 03.05.2020 17:12
      Highlight Highlight @sealeane, manch eine touristin aus der ersten welt könnte es sich ebenso zu herzen nehmen, sich mal zu fragen, ob sie einfach überall den menschen ins gärtchen treten darf. wie das ankommt. die fragen zu deiner herkunft kommen ja, weil die menschen sehen, dass du als first-world-touristin nicht von dort bist.
    • sealeane 03.05.2020 17:31
      Highlight Highlight @Turi die Menschen waren total offen und fanden es intressant.. ganze Schulklassen woltunwundn auf ein Foto mit uns. Und natürlich sahen sie uns auch als zusätzliche einnahme quelle. Da wir einen einheimisch Guide hatten, hatten wir natürlich auch einen "dolmatcher". Der Guide hat uns nur durchgeführt wo wir durften. Teils musste man bischen was dafür bezahlen. Voll OK die sollen ja was davon haben. Und ich bin lieber so unterwegs als an irgendwelchen überfüllten Stränden wo man nur konsumiert. Oder reisen sie nie? Ich nur max. einmal im jahr...
      P.S. Tourist nicht mit Touristin. 😉
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.05.2020 18:32
      Highlight Highlight salene
      Oh..du armer. Wolltest bloß ein bisschen fremde Kulturen konsumieren (geflogen)? Und dann haben sie dich respektlos ausfragt!
      Ist wirklich so unanständig. (dabei machst du es bloß 1x im Jahr)
      Tipp. Probier,s mal im Berner Oberland. Da fragt dich keine S.. woher du kommst.


      Nein..echt!
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  • Antiypanikmacher 03.05.2020 16:51
    Highlight Highlight Ich denke die steriotype, dass Rassismus vor allem schwarze trifft macht es schwer überhaupt über Rassismus richtig zu diskutieren. Wenn zum Beispiel ein Flpchtlingsheim angezündet wird handelt es sich um Rassismus. Es is dabei egal ob überhaupt ein Mensch andere Hautfarbe dabei war. Wir werden den Rassismus nur überwinden wenn wir dabei nicht nur von einer Befölkerungs Geuppe reden und nicht jede Frage, die aus Neugier gestellt wird als rassistisch abtut. Wenn jeder die Frage nach dem woher für sich beantwortet werden wir sehen dass wir dies meist an nicht schwarze Stellen.
    • BVB 03.05.2020 17:55
      Highlight Highlight "Wenn zum Beispiel ein Flpchtlingsheim angezündet wird handelt es sich um Rassismus. Es is dabei egal ob überhaupt ein Mensch andere Hautfarbe dabei war."
      Nein ist es eben nicht. Es gibt ein Wort dafür, es ist Xenophobie. Macht es nicht besser, aber die Diskussionen um Rassismus und Xenophobie sind zwei unterschiedliche. Beim Rest bin ich bei dir.
    • Satan Claws 03.05.2020 18:50
      Highlight Highlight Alle Rassisten sind Fremdenfeindlich. Wenn ich alle Fremden nicht mag, bin ich aber kein Rassist, sondern ein Hosenscheisser.
  • sealeane 03.05.2020 16:42
    Highlight Highlight Andere Kulturen/Geschichten sind spannend. Ich werde weithin fragen woher jemand kommt, dass hat schlicht mit Interesse zutun. Aber natürlich ist das nicht eine der ersten Fragen.... sondern eine die sich beim kennen lernen normal irgendwann ergibt. Wir fragen auch aus welchem Kanton jemand kommt.. bin deswegen ja noch nicht anti Uri/Bern oder was auch immer. Der Dialekt verräts auch nicht immer.
    P.S. mir gefallen die farbigen Menschen am besten die so einen richtigen dialekt haben. Und so manchen "Schweizer" an die Wand reden könnten.
    Aber ich bin komisch, denn ich mag auch Walliser.😉
  • sealeane 03.05.2020 16:34
    Highlight Highlight Ich kann vielem zustimmen was im Interview steht. Jedoch mit ein paar Ausnahmen... auch ich werde gefragt woher ich komme.. Ich gebe zu das dies bei jemandem der hier wohnt aber nicht wie "typisch hier"ausshiet etwas kritischer ist da es vermittelt das er/sie nicht von hier ist auch wenn hier augewachsen. Dies aber auch nur wenn der gefragte oder der frage Steiler dies auch so einordnet.. egal woher mann kommt man darf Stolz darauf sein! Denn es ist ein Teil von mir/dir. Wenn ich frage dann ist es aus intresse und nicht weil das etwas über die Kulter/Charakter des Menschen aussagen würde.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.05.2020 16:29
    Highlight Highlight "Es gibt den Fall aus Grossbritannien von Kayla Williams " welche nicht in´s Spital aufgenommen wurde.
    Wenn sie, wie das üblich ist, angerufen hat, woher wusste der Arzt am Telefon, dass es sich nicht um eine weisse Frau handelte.
    Ich finde das nicht ein gelungenes Beispiel für Rassismus.

  • banda69 03.05.2020 16:25
    Highlight Highlight Wen wunderts. Der Erfolg der wählerstärksten Schweizer Partei basiert seit Jahrzehnten auf Rassismus.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.05.2020 18:35
      Highlight Highlight Oh du meine Güte...
    • IZO 05.05.2020 11:09
      Highlight Highlight Wenn du Rassisten willst geh und finde die SD. Viel vergnügen
  • Dr. Unwichtig 03.05.2020 16:11
    Highlight Highlight „Man setzt hierzulande Rassismus immer mit einer Haltung in Verbindung, nicht mit einer Wirkung.“

    Tja - das mag daran liegen, dass der Begriff „Rassismus“ per Definition in der Tat eine Haltung widerspiegelt. Die Wirkung von Rassismus sind u. a. Ausgrenzung und Diskriminierung. Es ist interessant, dass im Interview viel Wert auf politisch korrekte Bezeichnungen gelegt wird („Menschen of Color“, Frauen*streik), der Begriff Rassismus aber einfach mal nach eigenem Gutdünken uminterpretiert wird...
    • bbelser 03.05.2020 17:09
      Highlight Highlight Nein, der Begriff wird nicht uminterpretiert. Sie bemerkt einfach, dass Rassismus überwiegend aus der Sicht des Rassisten wahrgenommen wird, also als Haltung, statt ihn auch von der Wirkung, also von den Betroffenen her zu betrachten. Sie macht also auf einen sehr wohl vorhandenen blinden Fleck unserer Wahrnehmung aufmerksam.
    • Dr. Unwichtig 03.05.2020 18:10
      Highlight Highlight Die Deutungshoheit für „Rassimus“ - einem an sich klar umschriebenen Begriff - plötzlich dem vermeintlich betroffenen Individuum zuzuschreiben ist sowohl eine Uminterpretierung, als auch - im Sinne eines sachlichen Diskurses - brandgefährlich.
    • Satan Claws 03.05.2020 20:36
      Highlight Highlight @Dr. Unwichtig

      Flüchtlingsheime sind gefährlich brennend.
  • RicoH 03.05.2020 15:43
    Highlight Highlight Eine vorwiegende Mehrheit der Kommentare bezieht sich darauf, dass Rassismus in der Schweiz keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.

    Kann mir dann in diesem Zusammenhang jemand eine vernünftige Antwort auf die Frage geben, warum gerade unsere grösste Partei dieses Thema immer wieder in ihren Kampagnen in den Vordergrund stellt?
    • Hierundjetzt 03.05.2020 16:27
      Highlight Highlight Wieviel % der Einwohner in de Schweiz sind den anderer Hautfarbe? 3, 5 oder 7%?

      Bitte jetzt ganz konkret Stefan! Einer der oben genannten Zahlen stimmt.

      Nein, Weisse die Weisse / Schwarz die Schwarze dissen sind per Definition des Artikels nicht rassistisch.

      Also mein lieber, ganz konkret. Und dann sag mir nochmals wo exakt das Problem liegt.
    • Kronrod 03.05.2020 16:45
      Highlight Highlight @RicoH: die Frage wurde vor vielen Jahren mal Ueli Maurer gestellt. Seine Antwort: “Solange ich ‘Neger’ sage, bleibt die Kamera bei mir.” Rassistische Andeutungen garantieren immer noch Medienaufmerksamkeit. Die ideale Provokation ist so gestaltet, dass sich die Linke lauthals empört, bei genauerem Hinsehen aber unproblematisch ist. So können die Linken als übersensible “Snowflakes” dargestellt werden, die keinen Sinn für die echten Probleme der Menschen haben.
    • RicoH 03.05.2020 16:45
      Highlight Highlight Hierundjetzt

      Deine Frage ist in Bezug auf den Kommentar irrelevant – reiner Whataboutism.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 03.05.2020 13:28
    Highlight Highlight Applaus für Watson, dass die Welle des Rassismus in China mit Verspätung zum Thema wird.

    Das Narrativ der KP Chinas, wonach die Covid-Fahrer von Ausländern ausgehe, hat die Schwarzen als die "sichtbarsten" Ausländer ins Visier der Behörden gerückt. Aber nicht nur Schwarze: Auch weisse Südafrikaner werden von den Behörden schikaniert und gezwungen, ihre Privatwohnung gegen ein Zimmer in einem Quarantänehotel zu tauschen.

    Wohlgemerkt: Diese Schikane-Quarantäne wird auf Grund der Ethnie und nicht einer rezenten Reiseaktivität verhängt. Das ist Rassismus, und das schleckt keine Geiss weg.
  • einmalquer 03.05.2020 13:24
    Highlight Highlight Viele Kommentare zeigen was im Interview gesagt wird:

    Rassismus war schon immer da, wird es weiterhin geben. Auch in der Schweiz.

    Viele SchweizerInnen wollen diese Realität einfach nicht anerkennen.

    Es ist deshalb auch nicht möglich, Rassismus zu überwinden und alle Menschen als gleichwertig anzuerkennen.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 14:59
      Highlight Highlight ...und unterscheidet dann im gesamten Kommentar zwischen „Ihr“ und „Wir“

      Kann man sich nicht ausdenken.
    • Matti_St 03.05.2020 15:34
      Highlight Highlight Ich gebe dir bis auf den letzten Punkt recht.
      Ich bin überzeugt, dass wir diesen überwinden können.
      Und für die Blitzer, es fängt ja schon in der Schweiz an. Welsche und Tessiner sind nie so produktiv wie die Deutschschweizer ist genau der selbe Spruch. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass die Region Waadt wirtschaftlich am meisten wächst in der Schweiz.
    • bbelser 03.05.2020 16:12
      Highlight Highlight Da bin ich sehr viel hoffnungsfroher als du. In meiner realen Welt gibt's sogar differenzierte SVPler, die sensibilisiert sind auf Rassismus, und mit denen man vielseitig diskutieren kann, ohne niedergeblitzt zu werden. 😉
      Bitte nicht die Kommentare hier und die Blitzer-Orgien mit der Realität verwechseln. Das ist massiv auftretendes kindisches Getrolle, da wohl die meisten keinen geraden Satz von sich geben können.
  • hesorry 03.05.2020 13:23
    Highlight Highlight Ich glaube hier fühlen sich alle Angegriffen, weil sich niemand aus Mitte-Links als Rassist bezeichnen wollen würde.

    Was aber nicht bedeutet das wir auch rassistische Dinge sagen können, und es uns nicht mal bewusst sind.

    Wenn wir uns alle eingestehen würden, dass wir evtl. durch unsere Erziehung, Medien o.Ä. rassistische Vorurteile eingeprägt haben, könnten wir diese auch viel besser angehen.
    • K1aerer 03.05.2020 13:53
      Highlight Highlight Also nur weil man auf Fakten beruhende Kontrollen durchführt, ist noch lange nicht Rassismus, sondern einfach eine präventive Massnahme, auch wenn es Unschuldige trifft, was mir auch Leid tut, aber der Wahrscheinlichkeit nach findet man halt etwas. Und wieviele mal wird man jetzt von der Polizei angehalten kontrolliert und das als Dunkelhäutiger? Nicht sehr häufig würde ich mal sagen, ausser man ist genau bei gewissen Lokalitäten unterwegs, bei der Verdacht erweckt.
    • bbelser 03.05.2020 16:17
      Highlight Highlight @K1aerer:
      Und so kommt die Armee koksender weisser Banker dank racial profiling erst gar nicht in den Fokus der Ermittlungen. Auch die überwiegend weissen Steuerhinterzieher sind wahnsinnig schwer zu stellen...
      Aber träumen wir noch ein bisschen von "Fakten"...
    • K1aerer 03.05.2020 17:13
      Highlight Highlight @bbelser bei deinem Beispiel ist so, dass der Konsum von Drogen geahndet wird. Das wird die Polizei wahrscheinlich nicht mal aktiv danach suchen bzw. verhindern. Da werden Dealers gesucht. Bei deinem Steuerhinterziehungsbeispiel haperts da einbisschen. Erstens wie ich erwähnt habe, kontrolliert die Polizei nicht systematisch alle Dunklen. Sondern filtert das ganze und sucht nach Korrelationen. Somit um weisse, reiche Steuerhinterzieher zu finden, braucht es, etwas materielles zu finden. Das wird sehr schwierig, wenn alles digitalisiert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 03.05.2020 13:21
    Highlight Highlight Das Interview kommt mir schon sehr verkrampft vor. Allein der sperrige Begriff 'Menschen of Color' verunmöglicht ein rassenneutrales Menschenbild.
    Dass die Menschen unterschiedlich sind, lässt sich nicht leugnen, auch ich wurde in Schottland, Australien und Neuseeland alle naselang gefragt, woher ich komme. Diese Frage entspringt der menschlichen Neugier und ist wohl eher nicht rassistisch begründet.
    Die reale Benachteiligung geschieht eher nach dem Besitz, und Eingewanderte haben im Allgemeinen weniger davon als hier aufgewachsene
    • bbelser 03.05.2020 17:22
      Highlight Highlight Genau deshalb sind ja rassistische Begründungen für Kriminalität etc. so sinnlos, wenns doch um ökonomische Ungleichheit und Ungerechtigkeit geht. Und doch wird das rassistische Narrativ v. a. bei den Armen regelmässig bemüht, während die Kriminalität reicher Abzocker beileibe nicht mit ihrer weissen Hautfarbe erklärt wird und gerne noch unter Kavaliersdelikt abgehakt wird.
  • Lowend 03.05.2020 13:17
    Highlight Highlight Schon der Begriff Rassismus scheint gewisse Kreise derart zu triggern, dass selbst an einem schönen Sonntag wie heute ungekannte Klickorgien stattfinden.

    Wie sagt es Jovita dos Santos Pinto so treffend: «In der Schweiz gibt es ein prägendes Sonderstellungsnarrativ, wonach die Schweiz weder mit Kolonialismus, Sklavenhandel, dem Faschismus oder der Schoah etwas zu tun hatte.» und gaaanz sicher nicht mit Rassismus im Alltag, wenn man die Aufregung betrachtet, die ihre Worte auslösen. 😉
  • Bivio 03.05.2020 13:05
    Highlight Highlight Gemäss dem John Hopkins Universität gibt es keinen Unterschied zwischen der Letalität von Schwarzen, Weissen, Latinos oder Asiaten. Dies ist somit einfach eine Behauptung der Süddeutschen bzw. deren Schreiber. Ein Virus ist nicht rassistisch.
    Zum Übrigen:
    Gibt es Rassismus bei uns im Westen? Ja, klar.
    Wie sieht es im Vergleich zu 50 Jahren aus? Viel besser.
    Ich denke hier wird wieder ein Problem künstlich hinaufbeschworen und vergrössert, welches in der Reealität imemer kleiner wird.
    • Satan Claws 03.05.2020 20:10
      Highlight Highlight Kleine schlimme Probleme, sind dennoch schlimme Probleme.
    • M.aya 04.05.2020 14:23
      Highlight Highlight ...und weil der Rassismus angeblich wo anders und/oder vor vielen Jahren noch schlimmer war, darf man hier und heute die Kritik von Betroffenen klein reden, ignorieren, verneinen, ins Lächerliche ziehen und die KritikerInnen stattdessen als "Mimosen" verunglimpfen?!
  • HugoBalls 03.05.2020 12:57
    Highlight Highlight Besteht das Problem nicht viel mehr darin, dass sich Heute jede Schneeflocke gleich "offended" fühlt?
    • HugoBalls 03.05.2020 18:03
      Highlight Highlight Überhaupt nicht
  • Druna 03.05.2020 12:55
    Highlight Highlight Alle sind Rassisten. Was solls? Höre ich halt ab und an "was machsch mit dim sougring hie, abfahre". Abgesehen von dummen Sprüchen erlebe ich die Welt nicht wie sie in diesem dürftigen Interview dargestellt wird.
    Und seit wann sind Ideologen gut die Wirklichkeit zu erklären?
  • Meyer Andrej 03.05.2020 12:42
    Highlight Highlight Ist rassismus, wenn man nicht akzeptieren will, wieso die gefängnisse und das polizeiwesen von immer den selben beherrscht wird, oder die kriminalität ein mass erreicht hat, welches nicht mehr tolerierbar ist, oder die machenschaften im sozialwesen, IV? Ja dann bin ich ein rassist...!
    • bbelser 03.05.2020 12:55
      Highlight Highlight Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
    • ChlyklassSFI 03.05.2020 13:05
      Highlight Highlight Die Machenschaften von Steuerhinterziehern ist dir aber egal. 250 Mal mehr kostet das als Sozialhilfebetrug.
      Leute wie du sind gar nicht an den Ursachen von Kriminalität interessiert.
    • hesorry 03.05.2020 13:15
      Highlight Highlight Gut haben sie das klargestellt. Den Sie haben Recht.
      Wer das Gefühl hat, dass jemand Kriminell ist aufgrund seiner Ethnie und nicht Aufgrund seiner Vergangenheit denkt rassistisch.

      Aber rassistisches denken kann man sich abtrainieren. Es ist für uns alle ein Prozess.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 03.05.2020 12:32
    Highlight Highlight Solange an der Grenze die überwiegende Mehrheit der illegalen Einreiseversuche von ethnisch nicht-weissen Menschen begangen wird, ist es doch polizeitechnisch vernünftig, diese mehr zu kontrollieren, oder nicht?
    • Magnum 03.05.2020 14:30
      Highlight Highlight Illegale Einreise ist ein Delikt, das per Definition nur von Ausländern begangen werden kann. Und weil EU-Bürger in Zeiten von Schengen dieses Delikt nicht begehen können, steigt der Anteil der Nicht-EU-Bürger, was in rassistische Stereotype passt. Das ist nun wirklich ein deutlich zu billiges Argument.

      Schauen wir mal bei Fahren in angetrunkenem Zustand, Unterschlagung und Steuerbetrug: Dann dürfte der Inländeranteil schon deutlich grösser sein.
    • Test of the test 03.05.2020 14:33
      Highlight Highlight Nein. Die Hautfarbe als Kriterium für oder gegen eine Kontrolle ist bereits Rassismus.

      Unbescholtene Nicht-Weisse erfahren dadurch mehr Kontrollen als andere. Das führt einerseits zu mehr Mühe und Zeit, aber viel wichtiger, zu einem Gefühl ständig unter Generalverdacht gestellt zu werden. Ich sehe das als grosses Problem, auch in der Schweiz.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 15:32
      Highlight Highlight Test: okeee machen wir einen Realitätscheck für Dein seltsame Aussage:

      Wir stellen mehr Zöllner ein, damit mehr Weisse kontrolliert werden, damit Schwarze sich nicht diskriminiert fühlen und stecken dann die Schwarzen ins Gefängnis, weil Sie es sind die illegal die Grenze übertreten und nicht Einwohner des Schengenraums.

      So gut zusammengefasst?

      Warum muss eigentlich diese Diskussion immer dermassen ins lächerliche abgleiten, weil man umsverode und unter grössten Anstrengungen die gelebte Realität nicht wahrhaben will? Ich verstehs echt nicht. Ist mir zu hoch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 03.05.2020 12:30
    Highlight Highlight Hier wird Rassismus aus China und den USA versucht in die Schweiz zu importieren. Frau Dos Santos ist vermutlich entäuscht, dass hier zu wenig zu tun hat. Es gibt auf der ganzen Welt Rassismus (leider), aber zum Glück ist er in der Schweiz nicht so ausgeprägt. Das gleiche gilt für die Diskriminierung von Frauen, in der Schweiz kämpfen Sie für Lohngleichheit und in Lateinamerika gegen Prostitution und Entführung, das jedoch täglich für Zehntausende. Ich glaube Frau Dis Santos ist völlig überbewertet und vertritt bestenfalls eine linksautonome Minderheit die um Ihre Daseinsberechtigung kämpft.
    • Smeyers 03.05.2020 14:13
      Highlight Highlight @swisswitch; woran erkenne ich das Du voll von Vorurteilen bist?

      Bevor ich meine Zeilen geschrieben habe, habe ich meine Meinung mit meiner Frau besprochen, die sich in keinster Weise vertreten fühlt von Frau Dos Santos, im Gegenteil. Sorry 😐
    • Test of the test 03.05.2020 14:41
      Highlight Highlight Rassismus mag in der Schweiz weniger ausgeprägt sein als anderswo, aber es ist leider auch hierzulande ein grosses Problem. Ich finde es toll von Frau dos Santos Pinto, dass sie sich dagegen einsetzt.

      Ich habe Rassismus hier in der Schweiz selbst erlebt:

      - Meiner Frau nicht-europäischen Aussehens wurde am Paradeplatz Zürich von einer Schweizerin ohne Grund mit voller Wucht in den Bauch geschlagen (wir waren mit Kind unterwegs!).

      - Bei der Suche nach Nachfolgern einer ausserordentlichen Wohnungsübergabe kam vom Vermieter ausdrücklich die Anweisung, dass die Peron nicht schwarz sein darf.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 14:56
      Highlight Highlight Welches weiss hättest Du gern: kaukasisch, germanisch, mediterran, slawisch...?

      Bitte spezifizieren sonst ist es verallgemeinernd und das möchten wir ja gerade unter diesem Artikel nicht.

      Eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Buddhatwig 03.05.2020 12:30
    Highlight Highlight ''die routinierte Frage «woher kommst du?»''. Nein Danke! Ich bin hier daheim. Also Schluss damit!
    • Calimoerchen 03.05.2020 13:40
      Highlight Highlight Wieso hat das mit Rassimus zu tun? Könnte es nicht einfach nur Interesse sein? Ich finde es interessant zu wissen, woher Menschen kommen und mit ihnen über ihr Land zu sprechen. So lerne ich auch viel über sie. Aber ich werde dies in Zukunft bleiben lassen und mich der Gleichgültigkeit widmen. Immer nur die Rassimuskarte zu zücken ist sehr einfach!
    • The Destiny // Team Telegram 03.05.2020 13:55
      Highlight Highlight Du kommst also von "Zuhause" und die Milch aus dem migros und der Strom aus der Steckdose?!
    • Hierundjetzt 03.05.2020 14:57
      Highlight Highlight Ok.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 03.05.2020 12:25
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • philosophund 03.05.2020 12:23
    Highlight Highlight Ist immer amüsant, wenn hier „Weisse“ in den Kommentarspalten ausgiebig und tiefgründig über Rassismus diskutieren können 🤔
    • Hierundjetzt 03.05.2020 13:52
      Highlight Highlight ...das wäre dann ebenfalls Rassismus, gäll Du Held😘
  • Frances Ryder 03.05.2020 12:19
    Highlight Highlight Es ist doch so eine komische Argumentation. Man soll quasi ignorieren, dass dunkelhäutige Schweizer dunkelhäutig sind. zB Fragen nach Herkunft sind rassistisch. Bei den Beratungsstellen dann aber total auf die Hautfarbe abzielen und mehr dunkelhäutige Schweizer einstellen. Wenn das eine rassistisch ist, ist es das andere genauso, es gibt keinen guten Rassismus.
    • K1aerer 03.05.2020 14:05
      Highlight Highlight Es ist ja echt nicht schlimm, wenn die Frage kommt. Dunkelhäutige hat es halt nur r wenige in Europa und einheimische dunkelhäutige Volksgruppe in Europa gibt es auch nicht. Zumindest kein Nationalstaat basiert auf diese Identität. Daher werden viele schon auf die ursprüngliche Herkunf interessiert sein.
    • Satan Claws 05.05.2020 00:19
      Highlight Highlight @K1aerer

      Ich befürchte Sie wissen nicht was Identität diesbezüglich bedeutet:

      https://www.ekm.admin.ch/ekm/de/home/identitaet---zusammenhalt/identitaet/ident_natstaaten.html
  • Knety 03.05.2020 12:17
    Highlight Highlight Es macht mich traurig zu lesen, dass es ein Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung an der Universität Bern gibt.
    • Blubber 03.05.2020 14:25
      Highlight Highlight Warum?
  • Rabbi Jussuf 03.05.2020 12:09
    Highlight Highlight Was Rassismus in der Schweiz mit dem vorgeblichen "Kolonialismus" der Schweiz zu tun haben soll, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

    Gut, sie studiert ja sowas wie "Postkolonialismus", da kann man den zur Not schon herbeizerren, wenn man sonst keine schlauen Argumente hat.

    Seit wann kann man an Schweizer Universitäten Ideologie studieren?
    • loquito 03.05.2020 13:59
      Highlight Highlight Die Schweiz war sehr wohl kolonial tätig. Dass man dies nicht weiss und dann noch eine sehr gut Informierte Frau disst, zeigt bereits auf, was diese gemeint hat.
    • loquito 03.05.2020 14:18
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/meinung/debatte/auch-die-schweiz-profitierte-von-den-kolonien-1.18449650

      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/schweizer-kolonialgeschichte-spurensuche-im-trueben

      Nur zu "was soll Kolonialismus mit derCH zu tub haben..."
      Viel mehr als 99% der Leser hier denken...
    • Satan Claws 04.05.2020 12:42
      Highlight Highlight loquito liefert euch handfeste Beweise und ihr so "nääää ich blitze ihn mal".

      Habt ihr nicht mehr alle beisammen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 03.05.2020 12:03
    Highlight Highlight 1.) werde ich weltweit immer und überall gefragt von wo ich komme. Man nennt das interesse

    2.) 1 (!) Beispiel einer scheinbar (!) verweigerten Behandlung in den UK extrapolieren um „Rassismus“ zu erkennen ist - mit Verlaub - Kindergarten. Corona tötet nicht in 24h

    3.) insgesamt ein sehr dürftiges und schmalbrüstiges Interview ohne Tiefgang, keine strukturiert, systematische Herleitung nur viel persönliche Meinung

    Sorry, aber das reicht nicht mal im Ansatz für einen Phd in anderen Fachbereichen

    -> Insgesamt wurde wieder mal ein sehr wichtiges Thema komplett der Lächerlichkeit preisgegeben
    • lilie 03.05.2020 13:59
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Geb dir in allen Punkten recht bis auf ein Detail: Doch, bei Atemnot kann Covid-19 sogar innerhalb von Stunden töten. Genau deshalb ist es so gefährlich, wenn, wie im UK der Fall, die Spitäler an den Anschlag kommen.

      Aber wie du sagst, daraus jetzt eine rassisstische Diskriminierung zu zimmern ist etwas weit hergeholt.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 14:54
      Highlight Highlight lilie: tatsächlich? Merci. Wieder was gelernt. Muss mein Wissen updaten.
    • lilie 03.05.2020 15:06
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Gerne! 👍

      Wenn man bedenkt, dass Atmen lebensnotwendig ist, könnte man sogar selber draufkommen. Mir musste es aber auch zuerst eine befreundete Ärztin erklären, bevor mir ein Lichtlein aufging... 😏
  • Guido Zeh 03.05.2020 11:52
    Highlight Highlight Ich wundere mich einfach, wie man - scheinbar neutral - mit den Begriffen Rasse / Ethnie (Identitäten) arbeitet, Wissenschaft betreibt, Erkenntnisse gewinnt und aber gleichzeitig rassistisches Denken weit von sich weist...Zitat: "Ohne diese Kategorien ist es extrem schwierig, Diskriminierung auf einer strukturellen Ebene nachzuweisen..." Es gibt also Rassismus ohne Rasse? Warum nicht "Diskriminierung", warum nicht "Klasse"? Da könnte man doch den Hebel unbelasteter ansetzen...
    • Glenn Quagmire 03.05.2020 12:27
      Highlight Highlight alle sind gleich, diese junge Frau ist gleicher als andere.
  • hansj 03.05.2020 11:52
    Highlight Highlight Ich empfehle Jovita dos Santos Pinto sich mit einigen Gefängnisverwaltern in Verbindung zu setzen und sich nach den Insassen und deren Herkunft zu erkundigen. Sie würde dann feststellen, dass die Polizei bei ihren (angeblich rassistisch geprägten) Fahndungen und Personenkontrollen kein so schlechtes Näschen hat.
    • bbelser 03.05.2020 13:05
      Highlight Highlight Ist die Kriminalität von Menschen anderer Nationionalitäten in der Schweiz in ihrer Rasse begründet? Stiehlt ein nordafrikanischer Flüchtling, weil er schwarz ist?
      Schreiben einige Schweizer Kommentatoren Blödsinn, weil sie weiss sind?
      Die Betrachtung der Umstände, warum Menschen in unseren Gefängnissen sitzen, sollte doch sehr viel differenzierter erfolgen.
    • Hierundjetzt 03.05.2020 13:49
      Highlight Highlight Bbleser, gerne: Mit Ausweis F, N oder B 60‘000.- Schleppergebühren zurückzahlen ist weltweit ein Ding der unmöglichkeit, wenn man im Resti für 18.- brutto Geschirr spühlt. Da bleibt nur der Weg in die Illegalität.

      Mit 2‘500 Sozialhilfe als N oder F kann man keine Familie in „Afrika“ durchbringen.

      Nicht immer auf die Tränendrüsen drücken sondern Realitäten anerkennen und nicht selber eine basteln

    • loquito 03.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Doch haben sie. Es haben bereits viele Tests gezeigt, dass man Bspw. bei Schmugglern mehr erwischt, wenn ma zufällig pberprüft, als wenn man seinem rassistischen Gespühr vertraut...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 03.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Wie bezahlen Leute, welche nicht von hier stammen, um Lehrstühle zu besetzen, welche nichts mit Wissenschaft zu tun haben, um uns ein schlechtes Gewissen für unsere Geschichte einzureden, für die wir nichts können.
    • [Nickname] 03.05.2020 12:42
      Highlight Highlight Willkommen im Westen 🙂
    • Hierundjetzt 03.05.2020 13:51
      Highlight Highlight Rudolf: darum ist die Schweiz auch reich geworden, weil wir die besten der besten bei uns haben.

      Wie immer gilt: es gibt Ausnahmen

      Nickname: yup darum ist der Ostblock weiterhin reinrassig arm. 👏🏼👏🏼👏🏼 Wow.
    • DerTaran 03.05.2020 13:56
      Highlight Highlight Wie kommst du/ihr auf die Idee, dass sie keine Schweizerin ist? Wegen ihrer Hautfarbe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 03.05.2020 11:49
    Highlight Highlight Wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen treffe, frage ich ihn auch wo seine Wurzeln sind. Das ist Interesse an meinen Mitmenschen und sicher nicht Rassismus. Ebensowenig wie wenn in der Multikulturalität und der globalen Migration nicht nur Gutes sehe. Das dauernde Anklagen wegen angeblichen Rassismus führt dazu, dass kein kritischer öffentlicher Diskurs mehr stattfinden darf. Der beste Nährboden für echten Rassismus.
    • Aglaya 03.05.2020 12:05
      Highlight Highlight Die Frage nach den Wurzeln wird ja nicht nur Menschen anderer Hautfarbe gestellt. Ich habe als Erwachsene den Wohnkanton gewechselt und werde oft auf meinen Dialekt angesprochen ("du kommst nicht von hier, oder? Was hat dich hierher verschlagen?"). Ich empfinde das als Neugier und nicht als "du gehörst hier nicht hin". Die Frage "woher kommst du?" stelle ich irgendwann den meisten Leuten, die ich kennenlerne.
    • bokl 03.05.2020 12:21
      Highlight Highlight @Hans
      An hellhäutigen Mitmenschen hast du kein Inreresse?
    • Amateurschreiber 03.05.2020 12:31
      Highlight Highlight Geht mir genauso, wenn ich meinen Namen nenne. Auch ich empfinde die Frage "woher kommst Du / dieser Name" als positives Interesse.
      Vor allem ist es ein guter Smalltalk - Einstieg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DäTyp 03.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Ich mag diese Art der „Forschung“ überhaupt nicht. Da werden 1 zu 1 Probleme aus den USA übernommen, die hier keine Relevanz haben, z.B. hat Blackfacing hier nichts rassistisches und mich tschuderets schon, falls wir „Rasse“ als Analysekategorie einführen sollten.

    Weiterhin wird die Schweiz mit Kolonialismus in Verbindung gesetzt, was natürlich jeder Grundlage entbehrt, nur damit es mit der „Forschung“ aus den USA besser zusammenpasst.

    Und noch eine letzte Bitte:

    Nennt mich, falls wir uns mal im echten Leben treffen, bitte nicht Person of Color, das fände ich wirklich extrem degradierend
    • Neruda 03.05.2020 12:20
      Highlight Highlight Die Schweiz hat schon eine Rolle gespielt im Kolonialismus, z. B. gab es bedeutende Sklavenhändler hier. Aber es ist eine ganz andere Form als in den traditionellen kolonialisierenden Ländern. Darum müssten unsere Forscher innovativer sein und nicht einfach Mainstreamforschung aus dem Anglosächsischen Raum betreiben.
    • bbelser 03.05.2020 12:29
      Highlight Highlight Aber natürlich ist die Schweiz eine der überproportionalen Profiteur*innen des neoliberalen Postkolonialismus. Mach dich mal schlau, wieviel von der weltweiten Rohstoff-Ausbeuter-Ökonomie und der Abzockerei des Südens über die Schweiz läuft...
    • bbelser 03.05.2020 13:13
      Highlight Highlight Nö, klar, blackfacing ist in der Schweiz ein nettes Kinderspiel und schwarze Schafe sind entweder nur Nutztiere oder halt nicht so gemeint...
      Forschung und Mögen in einem Satz sagt aber eigentlich schon fast alles über deine Rezeption der Problematik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 03.05.2020 11:30
    Highlight Highlight Habe nur ich das Gefühl dass diese Expertin(?), leider bewusst oder unbewusst, zwischen Rassismus und Xenophobie nicht differenziert/ differenzieren will?

    (...Denn es sind keine Synonyme und werden es auch niemals sein können.)

    Rassismus ist eine Gesinnung, eine Ideologie usw.

    Xenophobie ist ein Zustand, den man konstruktiv oder destruktiv katalysieren kann.
    • bbelser 03.05.2020 12:25
      Highlight Highlight Rassismus ist eine erlernte und indoktrinierte Haltung, die immer auch Xenophobie als eine Wurzel hat. Glücklich, wer das so schön akademisch auseinander nehmen kann.
  • michiOW 03.05.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich habe mehrere Fragen:
    Was bedeutet der Stern bei "Frauen*streik"?

    Was stört dunkelhäutige Menschen an Blackfacing, wenn es nicht dazu da ist, sich über sie lustig zu machen?

    Wenn z.B. überproportional viele asiatische Frauen im mittleren Alter Kokain verkaufen, macht es dann nicht Sinn, diese auch mehr zu kontrollieren als 60-Jährige Grossväter?
    Ich sehe beim letzten Punkt schon die Gefahr eines Teufelskreises, aber solange es auf Statistiken beruht, ist doch grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden?
    • walsi 03.05.2020 12:06
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch: Wenn ich mit 20 mit meinem Kollegen über den Zoll fuhr wurden wir immer kontrolliert, weil er wie ein Kiffer aussah und auch war. Wenn ich alleine über den Zoll fuhr wurde ich selten kontrolliert.
    • BlickvonAussen 03.05.2020 12:06
      Highlight Highlight "Wenn z.B. überproportional viele asiatische Frauen im mittleren Alter Kokain verkaufen, macht es dann nicht Sinn, diese auch mehr zu kontrollieren als 60-Jährige Grossväter?"

      Sie sind doch auch mit folgender Aussage einverstanden. Wenn ich Schwarzgelder suche, dann macht es doch mehr Sinn in der Schweiz zu suchen als in Botswana. Oder?
      Schon in jedem Kriminal- oder Agentenfilm erfolgt die Finanztransaktion für kriminelle Gelder über eine Schweizer Bank. Ist Ihnen dies auch schon aufgefallen, oder sind Sie lediglich Experte über das Sündenregister der anderen?
    • RomT 03.05.2020 12:22
      Highlight Highlight Interessant, dass du für das letzte Beispiel asiatische Frauen verwendest und z. B. nicht "weisse anzugtragende Männer im mittleren Alter". Man könnte hier z. B. auch einen erhöhten Kokainkonsum vermuten, da dies in gewissen Branchen ja auch vorkommen soll.

      Fakt ist aber, dass weisse Männer deutlich weniger oft kontrolliert werden. Man kann die andere Wahrnehmung auch sonst bemerken, z. B. wird man generell eher ernst genommen als Frauen oder Menschen mit dunkler Hautfarbe, selbst wenn die Aussage nicht fundiert ist. Das kann ich als weisser Mann durchaus auch feststellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 03.05.2020 11:27
    Highlight Highlight Rassismus hat seinen Ursprung schon in der Bibel.
    Leider muss ich als gläuber Christ das anerkennen.
    Genesis Geschichte Noah:
    Sein jüngster Sohn "Kham" oder je nach Übersetzung "Ham", sah N.in seiner Trunkenheit entblößt und er erzählte Anderen davon.
    Darauf verfluchte Noah seinen Namen.

    Nach dieser Überlieferung, hat der Katholizismus die Schwarzen als Söhne Khams erklärt.
    "Sie seien die Diener der Diener."

    So nahm die Sklaverei ihren Lauf.
    Es ist gefährlich über Dinge zu berichten ohne die Hintergründe zu kennen.

    Wird nicht so einfach...
    • Guido Zeh 03.05.2020 12:32
      Highlight Highlight Immerhin ist der Katholizismus eine der wenigen globalen "Bewegungen", die heute in der Welt gegen Ungleichbehandlung, Sklaverei und Verelendung kämpft...betreffe sie Katholiken oder Andersgläubige (oder prekarisierte Atheisten...)
    • Gawayn 03.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Man könnte eine Abhandlung mit über 60'000 Zeichen schreiben gibt es aber nicht her.

      Ich versuche zu erklären, wie es kommen kann, das man Menschen in eine Kategorie packen und denen dann Menschenrechte aberkennt.

      Diese Gesinnung aber macht Rassismus aus.
      Nicht ob man die Köstlichkeit Dublers Mohrenkopf oder anders nennt.

      Meiner Meinung wird die Rassismus Keule zu oft geschwungen.
      Karrikaturen Zeichnungen Namen von Süßigkeiten sind nicht rassistisch.

      Das bitte ich zu bedenken.
      Auch die Herkunft davon....
    • bbelser 03.05.2020 15:49
      Highlight Highlight @Gawayn:
      Ich bin froh, dass bei uns eine Sensibilisierung stattfindet, die auch(!) die Sprache betrifft. Wer selbst nie als "Mohrenkopf" diskriminiert wurde, nimmt es wohl lockerer mit Dublers klebriger Köstlichkeit und der Diskriminierung in der Sprache. So wie manche Männer ja überhaupt kein Problem damit haben, dass Frauen einfach immer mitgemeint sind... 😉
  • ostpol76 03.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Es gibt Rassismus, dies ist unbestritten. Aber wenn man bei jedem Vorkommnis oder Ereignis krampfhaft nach Rassismus sucht, nützt dies auch niemandem.
    • bbelser 03.05.2020 12:17
      Highlight Highlight Und wo beobachtest du krampfhaftes Suchen nach Rassismus? Ich erlebe sehr viel mehr reflexartiges Verharmlosen von Rassismus in unserem multiethnisch geprägten Land...
  • De-Saint-Ex 03.05.2020 11:25
    Highlight Highlight Interessantes Interview. Vielleicht liegt es aber auch am Begriff Rassismus. Ein Schweizer, der gegen alles fremdländische ist, und damit nicht explizit gegen gewisse Rassen, wird nicht das Gefühl haben, Rassist zu sein. Was dieser Bürger aber sehr wohl ist: xenophob. Gilt übrigens für so ziemlich alle Nationen der Welt. Macht es nicht besser, aber dieses Verhalten ist so alt wie die Menschheit. Leider führt eine aufgeklärte Gesellschaft offenbar nicht dazu, dass sich das ändert.
    • Super8 03.05.2020 11:38
      Highlight Highlight Oder: Offenbar führt eine globalisierte Gesellschaft nicht dazu, dass sich das ändert.

      Guter Kommentar.
    • De-Saint-Ex 03.05.2020 13:20
      Highlight Highlight Ach ja, die alte Mär, die besagt, dass wenn alle Menschen an ihrem Gerburtsort bleiben würden, es keine Probleme gäbe. Ist nun mal so, dass die Menschen immer dorthin gewandert sind, wo sie was zu futtern fanden. Und da wir hier und heute weniger gezwungen werden, unsere Heimat zu verlassen, um zu überleben, beneiden wir unseren Nachbarn um seinen grüneren Rasen oder schöneres Auto, erst recht, wenn dieser nicht aus demselben Dorf stammt.
  • Sackhegelbutzer 03.05.2020 11:25
    Highlight Highlight "Chinese flu" ist etwa so rassistisch wie Spanische Grippe oder Afrikanische Schweinepest, nämlich gar nicht. Sie bezeichnet den Ursprung der Seuche (obwohl, im Falle der Spanischen Grippe war Mexiko der Ursprung).

    Warum darf ich eine Seuche nicht nach dem Ort benennen, wo sie herkommt?
    • bbelser 03.05.2020 12:14
      Highlight Highlight Weil es ein rassistisches Narrativ bedient?
    • [Nickname] 03.05.2020 12:44
      Highlight Highlight @bbelser

      Nämlich? Oder sind das deine Vorurteile ;-)
    • bernd 03.05.2020 13:09
      Highlight Highlight Dieser Name zielt offensichtlich ausschliesslich darauf ab, den Chinesen den schwarzen Peter zuzuschieben und sich selbst aus der Verantwortung zu ziehen. Vor allem auch weil er ja faktisch falsch ist, da es sich nicht um eine Grippe handelt. Ausserdem ist der Begriff erst richtig aufgekommen, als die Krankheit bereits in den USA war, somit ebenfalls faktisch nicht mehr zutreffend. Wenn es darum ginge, die Krankheit präzise zu benennen wäre man nicht auf diesen Namen gekommen. Man kommt darauf, um eine Volksgruppe schlecht zu machen, das kann man als Rassismus bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vergugt 03.05.2020 11:24
    Highlight Highlight Ein hervorragendes Interview - differenziert, reflektiert, mit konkreten Ideen für persönliches und politisches Handeln. Danke William Stern und Jovita dos Santos Pinto!

    Allerdings sind leider noch ein paar Rechtschreibefehler drin... 😇
  • Ökonometriker 03.05.2020 11:17
    Highlight Highlight Rassismus ist in der Schweiz anders als in den USA. Bei uns spielt die Hautfarbe weniger eine Rolle, der Akzent aber umso mehr. Man erfährt weniger Vertrauen, wenn man nicht akzentfrei Schweizerdeutsch spricht. Die ethnische Struktur der Schweiz ist nunmal anders als jene der USA. Da kann man eben nicht alles durch die US-Brille analysieren...
    • IZO 05.05.2020 11:58
      Highlight Highlight Das ist genau, was er versucht zu Sagen. Bei uns lauft das Vertrauen über die Sprache. Zb. Röstigrabä 😉
  • Rabbi Jussuf 03.05.2020 11:00
    Highlight Highlight Und noch eins: 50% der Jugendlichen sollen Migrationshintergrund haben?
    Wann hat die gute Frau das letzte Mal Statistiken angeschaut?
    Es sind deutlich mehr!
    Unter den Jugendlichen haben wir in der Schweiz ja schon beinahe 50% Ausländer!

    Als irgendwo welche Fitzelchen von Rassismus aufzublasen soll sie ihren Fokus besser mal auf den Rassismus innerhalb der verschiedenen "ethnischen" Gruppen achten. Da gäbe es in der Tat einiges aufzuräumen.
    • Varanasi 03.05.2020 12:04
      Highlight Highlight Hm, die Zahlen des BFS sagen das aber nicht aus:

      "Nahezu drei Viertel der ständigen Wohnbevölkerung unter 15 Jahren besitzen die Schweizer Staatsangehörigkeit und sind in der Schweiz geboren. Das verbleibende Viertel ist entweder im Ausland (10%, davon 8% ausländische und 2% schweizerische Staatsangehörige) bzw. in der Schweiz geboren und im Besitz eines ausländischen Passes (19%)."
    • genauleser 03.05.2020 12:47
      Highlight Highlight Die "gute Frau" ist völlig up to date mit der Statistik.

      Deine Aussage zur Nationalität ist schlicht falsch.
      Ständige Wohnbevölkerung im Alter von 0 bis 14 Jahren nach Staatsangehörigkeit und Geburtsort, 31.12.2018 (bfs): 26.9 % Ausländer

      Das bfs kann den Migrationshintergrund für unter 15jährige nur annähern (wohnt das Kind/ der Jugendliche in einem Haushalt mit Migrationshintergrund?). Und da kommen (Überraschung) etwa 50% heraus.


    • bbelser 03.05.2020 12:54
      Highlight Highlight @Rabbi: sollten wir die vorhandenen alltäglichen Rassismen in unserer schönen vielfältigen Schweiz so einfach gegeneinander ausspielen? Beides bedarf unserer Aufmerksamkeit und Sensibilisierung.
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  • bbelser 03.05.2020 10:56
    Highlight Highlight "In der Schweiz gibt es ein prägendes Sonderstellungsnarrativ, wonach die Schweiz weder mit Kolonialismus, Sklavenhandel, dem Faschismus oder der Schoah etwas zu tun hatte."
    In meiner Wahrnehmung führt genau dieses verbreitete Narrativ dazu, dass z. B. die unsägliche faschistische Bildsprache auf etlichen Plakatierungen einer sog. Volkspartei so gerne und vehement verharmlost wird als "Einzelfälle" und "Ausrutscher".
    Minarette als Raketen, schwarze Schafe, politische Gegner als Ungeziefer etc. ernten höchstens verhaltenes Stirnrunzeln.
    Danke für dieses ernsthaft geführte Interview!
  • Pidemitspinat 03.05.2020 10:53
    Highlight Highlight Gutes Interview, danke.
  • BVB 03.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Warum sollte "chinesisches Virus" rassistisch sein? Der Ausbruch geschah in China, das hat nichts mit chinesischen Leuten zu tun, ausser vielleicht mit der chinesischen Regierung.
    • bbelser 03.05.2020 12:48
      Highlight Highlight Zu welcher Erkenntnis verhilft mir eine ethnische Schuldzuweisung, die in solchen Bezeichnungen bewusst und diffamierend vermittelt werden?
    • RicoH 03.05.2020 16:28
      Highlight Highlight Die spanische Grippe hatte ihren Ursprung in den USA. Den Namen hat sie erhalten, weil Spanien offen und nicht zensuriert über deren Folgen berichtet hatte. Daraus entstand der Eindruck, dass die Grippe in Spanien besonders stark gewütet hatte.

      Unter dem Aspekt der Fallzahlen von Covid-19 wäre der Begriff "amerikanisches Virus" zutreffender.
    • BVB 03.05.2020 16:48
      Highlight Highlight @RicoH
      Tja heutzutage will man nicht Regierungen die offen kommunizieren, sondern welche die zensieren schlecht dastehen lassen, eben weil sie zensieren. Darum passt chinesisches Virus besser.
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

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