Schweiz
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Blaue Mützen und Mundschutz: Spitalsoldaten am Samstag in der Kaserne Bière VD.

Die Schweizer Spitalsoldaten tragen alle Schutzmasken. Doch wie viele dieser Masken hat die Schweiz? Und wie viele bräuchte sie? Bild: KEYSTONE

So viele Schutzmasken bräuchte die Schweiz im Kampf gegen das Coronavirus



In Asien gehören sie bereits zum Alltag, in der heutigen Coronavirus-Epidemie in der Schweiz trifft man sie auch hierzulande immer häufiger: Schutzmasken. Oder Hygienemasken, wie sie in Fachkreisen genannt werden.

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Die Meinungen zu ihrer Nützlichkeit für die heutige Situation gehen auseinander. Doch wie viele Schutzmasken haben wir im Moment zur Verfügung? Und wie viele bräuchten wir, um die gesamte Schweiz damit zu versorgen? Alle Antworten zu diesen wichtigen Fragen findest du hier:

Wie viele Schutzmasken bräuchte die Schweiz?

Eine ETH-Studie geht davon aus, dass wir etwa 360 Millionen Masken für die nächsten drei Monate bräuchten. Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit verwies an einer Medienkonferenz ebenfalls auf diese Zahl.

In dieser Rechnung gehen die Forscher davon aus, dass die Masken nur ausserhalb der Wohnung getragen werden und so für Normalbürger etwa drei bis vier Tage halten, wie die ETH-Medienstelle der NZZ mitteilte. Würde man nur das medizinische Personal mit Schutzmasken versorgen, bräuchte man etwa 1,5 Millionen solcher Hygienemasken am Tag.

Wie viele Schutzmasken haben wir?

Es gibt keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Masken in der Schweiz verfügbar sind. Am Freitag hat der Bundesrat aber eine Meldepflicht für medizinische Güter erlassen. Diese sollen nun nur noch zentral verteilt werden. Es könnte also sein, dass konkrete Zahlen dazu doch noch verfügbar gemacht werden.

Das BAG empfiehlt das Tragen der Hygienemasken jedoch weiterhin nur medizinischem Personal, auch wenn mittlerweile diverse Nachbarländer der Schweiz eine Schutzmaskenpflicht in der Öffentlichkeit eingeführt haben.

Die Vermutung liegt also nahe, dass die Bevölkerung in der Schweiz im Moment nicht mit den 300 Millionen Masken versorgt werden kann. Auch um eine erneute Knappheit beim medizinischen Personal zu verhindern, sollen also Private auf den Schutz verzichten.

Wie viele Schutzmasken können wir auftreiben?

Es gibt aber Hoffnung, dass der Bund genügend Masken für alle importieren oder herstellen kann. Einige Ansätze dafür sind bereits bemerkbar. Letzte Woche teilte das BAG mit, man könne mittlerweile 40'000 Schutzmasken pro Tag in der Schweiz herstellen.

Weitere Schweizer Firmen sind aber bereits in den Startlöchern, um ebenfalls in die Maskenherstellung einzusteigen. Die Produktion soll in den nächsten Wochen anlaufen, wie ein Produzent gegenüber SRF aussagt. Diese Masken wären jedoch nur für den privaten Gebrauch gedacht, nicht für die Spitäler.

Wie sieht es mit Lieferungen aus dem Ausland aus? Die Nachfrage nach Schutzmasken und Desinfektionsmittel hat die Preise auf dem internationalen Markt in die Höhe getrieben. Weiter haben Schweizer Nachbarländer immer wieder Schutzmaskenlieferungen für die Schweiz am Zoll aufgehalten. Mittlerweile wurde der Export für den Moment zumindest wieder freigegeben. Hier eine genaue Vorhersage dazu zu treffen, wie viele Masken die Schweiz importieren kann, ist also schwierig.

Beim Bund sind bereits viele Zwischenhändler vorstellig geworden, um Schutzmasken aus China zu importieren. Solche Angebote lehne man aber konsequent ab: «Die Armeeapotheke beschafft auf dem Weltmarkt – geprüfte, vertrauenswürdige Ware», sagt Armeesprecher Daniel Reist gegenüber CH Media.

Wie gut schützen Schutzmasken?

Kommen wir zurück auf die Diskussion, wie gut solche Masken eigentlich schützen. Das Coronavirus verbreitet sich vorwiegend über eine Tröpfcheninfektion. Also zum Beispiel über Husten und Niesen. Wenn dies unter einer Schutzmaske gemacht wird, kann sich das Virus viel schlechter verbreiten. Wer also eine Schutzmaske trägt, schützt primär nicht sich selbst, sondern seine Mitmenschen.

Bei unsachgemässem Tragen einer Schutzmaske steigt das Risiko für die Person selbst sogar, am Coronavirus zu erkranken. Wird eine Maske ständig angefasst, werden aus ihnen Virenschleudern, die direkt im Gesicht eines Betroffenen sitzen. Ausserdem kann das Tragen einer Atemschutzmaske zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen. Werden die restlichen Hygieneregeln deswegen ignoriert, nützen auch Masken nichts. Was du beim Tragen von Schutzmasken beachten solltest, findest du hier.

Welche Schutzmasken helfen?

Weiter gibt es unterschiedliche Modelle von Hygienemasken. Nur manche davon schützen auch tatsächlich vor Tröpfcheninfektionen. Die sogenannten Masken der Schutzklassen FFP2 und FFP3 sind geeignet, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP2, fotografiert am 25. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

FFP2-Maske. Bild: KEYSTONE

Eine Anleitung fuer das korrekte Aufsetzen einer FFP3 Atemschutzmaske, fotografiert am 25. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

FFP3-Maske. Bild: KEYSTONE

Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS), wie man sie aus den Operationssälen kennt, schützen den Träger hingegen wenig. Die Filterung ist hier nicht stark genug. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn Infizierte solche Masken tragen, da die Verteilung von Tröpfchen erschwert wird. Weil bei vielen Corona-Infizierten keine Symptome auftreten, macht es also durchaus Sinn, solche Masken vorsorglich zu tragen. Dafür müssten aber genügend vorhanden sein. Weitere Schutzmasken wie Pollenmasken bieten in der jetzigen Lage jedoch keinen besonderen Schutz. (leo)

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) Schutzmaske

Ein MNS schützt die Mitmenschen vor Tröpfchen, die durchs Niesen, Husten und Sprechen in die Luft gelangen. Sie schützen jedoch nicht den Träger vor dem Coronavirus. Bild: wikimedia

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 04.04.2020 14:05
    Highlight Highlight @Watson bringt doch mal ein interview mit einem Maskenexperten (ein Hersteller oder eben ein Fachmann der Fittests durchführt) es gibt mit Garantie einige und die könnten dann mal wirklich aufklären was, wie wirklich Sinn macht und was nur Panikmache ist.
  • Abendländer 04.04.2020 08:10
    Highlight Highlight Allemal sinnvoll insbesondere im geschlossenem Raum zb. beim Einkaufen im Lebensmittelmarkt. Schweiz muss wieder mehr selber produzieren. Globalisierung und lieferketten sind komplett umzubauen. Besonders hinsichtlich Güter die sich zu 90% maschinell fertigen lassen und sich das Rohmaterial aus dem Recycling ziehen lässt. Cassis hat klar dargestellt dass CH in allen Sektoren nicht mehr selbstständig handlungsfähig ist.
    Leute darf das sein !?!
  • Queen C 04.04.2020 07:53
    Highlight Highlight Könnt ihr euch noch erinnern, als Martullo-Blocher im Nationalrat mit Schutzmaske auftrat?
    Könnt ihr euch noch an ihre Argumentation erinnern?
    Könnt ihr euch noch an die hunderten hämischen Kommentare hier erinnern?
    Könnt ihr euch noch an den Öffentlichen Brief erinnern, den der Chefredaktor an Martullo -Blocher gerichtet hat?
    Just saying...
  • andybelle 04.04.2020 07:31
    Highlight Highlight Überlässt die medizinischen Masken einfach bitte uns, dem Gesundheitspersonal. Es herrscht so ein Mangel, dass wir nur EINE chirurgische Maske pro Schicht benutzen dürfen. Unter normalen Umständen werfen wir die Maske immer weg, nachdem wir beim Patienten im Zimmer waren. Uns wurde beigebracht, dass diese Masken ca. 10min schützten würden aber danach durchlässig wären (feucht). Aber im "Krieg" geht scheinbar alles. FFP Masken haben wir garnicht, also ich selber werde während der Arbeit kaum geschützt. Und ich arbeite nicht irgendwo in einem kleinen Spital aber das ist die traurige Realität.
  • COVID-19 ist Evolution 04.04.2020 00:08
    Highlight Highlight "ETH-Studie geht davon aus, dass wir etwa 360 Millionen Masken für die nächsten drei Monate bräuchten."

    Als Kontext: Die genannte 3 Monatsfrist ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern die laut Modellrechnung notwendige Zeit mit den aktuellen Isolationsmassnahmen eine kontinuierliche Zurückdrängung des Virus zu erreichen.

    Entgegen der Aussage des BAG sind verschiedene Alternativen für Exit-Strategien wissenschaftlich bereits ausgearbeitet worden, federführend von der Technischen Universität Wien, Dr. Niki Popper.

    Die Kommunikation des BAG wirkt mit der Zeit leider immer intransparenter.
    • Nevermind 04.04.2020 00:36
      Highlight Highlight Das BAG hat bis jetzt immer dann informiert wenn es zuverlässig informieren konnte. Wenn die Information nicht gesichert war hat es das auch so gesagt.
      Das Dr. Niki Popper in Wien jetzt schon verschiedene(!) Pläne für in 2 Monaten hat ist toll für ihn. Was soll das BAG jetzt damit anfangen? Mal ein paar verschiedene(!) Pläne raushauen und dann sehen welcher umsetzbar ist? Und wenn es soweit ist, ist alles doch anders?
      Das BAG soll dann informieren wenn es Informationen hat, die umsetzbar sind und der aktuellen Lage entsprechen.
      Dampfplauderis sollen sich doch als US-Präsident bewerben.
    • COVID-19 ist Evolution 04.04.2020 07:44
      Highlight Highlight @Nevermind: Wenn die Wissenschaft ungelegen kommt wird sie zu "Dampfplauderis". Ist die Wissenschaft unumgänglich wird die Verantwortung auf sie abgeschoben. Gibt die Wissenschaft eine gelegene Erkenntnis, so ist es ein Erfolg der Politik.

      Natürlich weiss das BAG dass der Lockdown nach Ostern nicht beendet werden kann. Alle wissen das. Nur mag es niemand jetzt sagen weil dann Ostern bei der Bevölkerung alle Dämme brechen. Die Akzeptanz in der Gesellschaft wäre dahin.

      Es ist ein abgekartetes Spiel auf Zeit, nicht mehr und nicht weniger.
  • ar2mq 04.04.2020 00:03
    Highlight Highlight Sind wir denn in der Lage die Schutzmasken sachgerecht zu tragen? Ich denke, dass uns da die Asiaten weit voraus sind, da es dort kulturell verankert ist bereits in der Grippezeit solche Masken zu tragen. Zudem bräuchten wir nicht auch Schutzbrillen?
    Solange sich immer noch Leute nicht an die Verhaltensregeln halten, werden uns auch Masken nicht schützen...
  • Dude 03.04.2020 23:52
    Highlight Highlight Ich weiss die Schweizer mögen die Dingee gar nicht...
    Von Dezember bis März war ich in Taiwan und konnte erleben, wie ALLE in den ÖVs die Masken trugen. So schützt jeder seine Mitmenschen vor einer Ansteckung. Die Zahlen in Taiwan sprechen für sich... Die hatten die erste Fälle im Januar und haben jetzt erst 300+
    Falls wir so wieder etwas Bewegungsfreiheit zurückerlangen könnten, wäre es für mich das wert eine Maske zu tragen. Vorausgesetzt natürlich der Bund kann genügend davon auftreiben...
    Order wir würden alle Baumwollstoffmasken anziehen bis es soweit ist, die kann man selber machen.
    • Nevermind 04.04.2020 00:53
      Highlight Highlight Und trotzdem musst du Abstand halten und die Hände regelmässig waschen. Die Maske erhöht den Schutz. Sie ersetzt nicht die anderen Schutzmassnahmen.
      Falsch getragen kann sie die beiden anderen Schutzmassnahmen auch gefährden.

      Taiwan hatt dann zusätzlich noch GPS-Überwachung, Kontrollanrufe und ein paar andere Massnahmen ergriffen. Ob das mit dem schweizer Bürger funktioniert, der seine Bewegungsfreiheit zurück will obwohl er sich weitgehend frei bewegen darf, bezweifle ich jetzt einfach mal.
    • Marco Baechtold 04.04.2020 01:38
      Highlight Highlight Ich habe die Zeit während SARS 02/03 in Taipei Taiwan verbracht! Dazumal waren auch keine Apps vorhanden! Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, Maskenpflicht, Part lockdown, Temperatur checks vor jedem grosseren Gebäude, desinfizieren von Strassen...
      Für mich steht fest, die Maskenpflicht ist ein weiterer Schritt um das Virus zu bekaempfen! Oder wollen wir uns eingraben in unseren 4 Wänden bis es nichts mehr gibt um zurückzukehren?

      Der Bund soll die Maskenpflicht fuers Einkaufen und die ÖVs machen und nicht Ausreden suchen weil nicht genügend Masken vorhanden sind! Maskenpflicht, aber pronto!
    • Dude 04.04.2020 06:25
      Highlight Highlight @Nevermind: Da stimme ich mit dir vollkommen überein.
      Die anderen Massnahmen sie Händewaschen, Abstand und sie dürfen nicht vernachlässigt werden.
      Und ja, Taiwan hat noch andere Dinge gemacht, wie z.B. vor allem rechtzeitig die Grenze zu schliessen, was die Schweiz (meiner Meinung nach) episch verk*** hat ;-)

      Ich denke der Bund müsste, wie beim Händewaschen, auch Flyer/Werbung machen für den korrekten Umgang mit Masken.
  • insider 03.04.2020 22:42
    Highlight Highlight Die Schutzmasken-Disskusion ist eine Alibi-Diskussion.
    Wir haben nach ca. einem Monat 20'000 positive Fälle, wenn man davon ausgeht, dass die Dunkelziffer 10x höher liegt, brauchen wir bei den jetzt herrschenden Umstände mehr als 25 (!) Monate um eine Herdenimmunität von 60-70% zu erreichen (5 Mio).
    Wir brauchen also neue Lösungen und mutige, unpopuläre Gedanken zur Corona-Krise!
  • erster 03.04.2020 22:34
    Highlight Highlight Leider ist der Bundesrat und das BAG weiterhin auf dem falschen Dampfer.
    Es gibt Studien, die zeigen, dass selbst selbstgenähte Stoffmasken einen gewissen Schutz bieten.
    Die Behauptung es gäbe keine Studien ist schlicht falsch.
    Hingegen gibt's keine Studien, dass ein falsches Sicherheitsgefühl auftritt.
    Der grösste Schutz wird aber sein, dass weniger Tröpfchen von infizierten aber noch nicht oder wenig Erkrankten, verteilt werden.
    Fakt ist, Länder wie Taiwan, Singapur, Hong Kong und Korea sind sehr viel erfolgreicher im Umgang mit dem Virus und empfehlen es ALLEN. Lernen wir von ihnen.
    • Shlomo 04.04.2020 12:56
      Highlight Highlight Meine Güte, 2 Minuten auf Pubmed und du hast genügend Studien die Beweisen, dass Schutzmasken unter Laborbedingungen und wenn sie von Fachpersonal getragen werden einen gewissen Schutz bringen. Jedoch a keinen signifikanten Vorteil haben wenn sie von Laien getragen werden.
    • Marco Baechtold 04.04.2020 18:26
      Highlight Highlight Dann macht der Bund einen Werbespot (wurde auch so in Taiwan gemacht) wo dem Laien gezeigt wird wie Mann/Frau die Masken richtig anziehen muss und wie nicht! Der wird dann 2 Wochen dauern gespielt...und 75% der Bevölkerung weiss was beim Masken tragen wichtig ist!
  • Do not lie to mE 03.04.2020 22:32
    Highlight Highlight Wieso eine Maske?
    Japan coronavirus covid 19 micro droplet:
    Play Icon
    • Blitzesammler 04.04.2020 09:37
      Highlight Highlight Das Video ist echt gut! hoffentluch sehen das auch ALLE Skeptiker! Ich bin schon lange für Masken, auch wenn es ,,nur,, Stoffmasken währen. Doch irgendwie schäme ich mich eine zu tragen🙄
    • Do not lie to mE 04.04.2020 10:40
      Highlight Highlight Wie bei jedem anderen Gift sind Viren in der Regel in grösseren Mengen tödlicher. Ich nicht, trage schon über 1 Monat eine Maske.
      Ein Artikel von NYT über Viral Load:
      https://www.nytimes.com/2020/04/01/opinion/coronavirus-viral-dose.html
  • Matti_St 03.04.2020 22:32
    Highlight Highlight Koch hat vor ein paar tagen ca. 17 Millionen Schutzmasken in einem Interview genannt.
  • M.A.S.H2020 03.04.2020 22:25
    Highlight Highlight Es wird einfach keine Gelegenheit ausgelassen Hysterie zu verbreiten. Wozu brauchen wir in der Öffentlichkeit Schutzmasken, wenn die bestehenden Hygieneregeln völlig ausreichend sind?

    Der Zuwachs an Infizierten ist dem geschuldet, dass viel mehr Tests gemacht werden und nicht weil sich viel mehr angesteckt haben.
  • drjayvargas 03.04.2020 21:24
    Highlight Highlight Aufpassen bei der Beschaffung, weil die Amis grad alles wegkaufen/überbieten. Beispiel hier: https://www.tagesspiegel.de/berlin/coronavirus-in-berlin-usa-fangen-berliner-bestellung-fuer-schutzmasken-ab/25655678.html
  • DrDeath 03.04.2020 21:20
    Highlight Highlight Da wir gerade voh Masken reden, eine dringende Warnung: Es kursieren in den Medien derzeit Bilder von umgebauten Schnorchelmasken. Diese Masken stellen unter Umständen eine erhebliche Gefahr dar, weil sie einen grossen Totluftraum erzeugen, der durch die normale Atmung nur unzureichend ausgetauscht wird. Dadurch sammelt sich CO2 in der Maske, was zu Atemnot und Bewusstlosigkeit führen kann, besonders bei Anstrengung. Es sind besonders durch billige chinesische Modelle bereits Menschen zu Tode gekommen. Ich rate Laien dringend von derartigen Experimenten ab!
    Play Icon
    • Shlomo 04.04.2020 13:00
      Highlight Highlight Das wär super für den Darwinaward. Dann nehmen sich die Dummen wenigstens aus dem Genpool.
    • DrDeath 04.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Wenn es denn die dummen wären! Ist in dem Fall aber nicht so. Es spielen so viele Variablen eine Rolle, Material, Passform, Grösse, Bauweise, der Adapter, der Filter... Im Prinzip ist die Idee ja gar nicht schlecht, z.B. für Hospitalpersonal, aber man muss eben wissen was man tut. Für den Laien ist das fast nicht zu durchblicken. Drum nochmals: Finger weg! Die benötigten Beatmungsfilter bekommt man eh nicht so einfach in der Apotheke, ausserdem sind die für die schwerstkranken gedacht und nicht als Bastelmaterial!!!
  • DonSaiya 03.04.2020 20:56
    Highlight Highlight Mit 40k am Tag braucht es 9000 Tage, irgendwie wird das nicht ganz aufgehen 🤔
    Und das nur der Bedarf für uns wenige. Rechnet man für ganze Welt wie sollen denn mal überhaupt ausreichend Masken zur Verfügung stehen? Hoffentlich bis zur nächsten werden wir genug haben, für jetzt wirds nicht mehr langen leider
    • Atheist1109 04.04.2020 00:22
      Highlight Highlight Wer rechnen kann, muss eindeutig geblitzt werden🤦‍♂️
      Hab mich auch gefragt! Die 40k Masken decken wohl knapp den Tagesbedarf vom Zürcher Unispital!
  • Arjay 03.04.2020 20:53
    Highlight Highlight Vor kurzem hat Watson einen Bericht über Abzockerangebote rund um Medizinalprodukte und deren Profiteure geschrieben. Bei diesem Artikel verweist die Werbung selbst auf solche abenteuerliche Angebote...
    Auch wenn der Werbemarkt derzeit wohl nicht viel hergibt, auf das Geschäft mit der Angst sollte auch Watson verzichten.
    Benutzer Bild
  • Na und 03.04.2020 20:39
    Highlight Highlight Anstatt immer wieder Mantra mässig irgendwelche Behauptungen in die Welt zu setzen, könnte man ja einfach mal zu einem Hersteller auf die Web Seite gehen oder direkt nachfragen.

    Da steht dann ganz genau, für oder gegen was eine entsprechende Maske nützt, oder auch nicht.

    Z.b. 3M Aura 1883+ FFP3 ... sorry, aber soll dann einfach keiner mehr behaupten, dass so eine Maske nur in die eine Richtung nützt.
    • niklausb 04.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Die FFP Masken nützen in beide Richtungen, allerdings bringen sie zum Eigenschutz nichts ohne Schutzbrille oder Visier. Dann bringen sie nur etwas wenn der Träger einen Fittest macht, bei dem der dichte Sitz kontroliert wird, dies ist ein mindestens 10minütiges Prozedere. Und dies bringt auch nur was, wenn man als Mann maximal 24h bartwuchs hat da die Maske sonst nicht dicht ist. Also alle Hippster müssten etwa entweder Spezialmasken haben, die nen Bart umschliessen, oder ihren Bart abrasieren.
    • Marco Baechtold 04.04.2020 18:20
      Highlight Highlight Ja schon klar.....magst keine Masken😉...in deinen Augen müssten wir mit Vollmasken rumlaufen! Die sind Save!
      Der Hauptpunkt ist: Dass mit dem Tragen einer Maske die Umgebung schützt und somit die Infektionzahlen abflachen und wir uns trotzdem Bewegen können und wider Umsätze generiert werden... Kleingewerbe sich wider über Wasser halten können....schlicht die Wirtschaft weiter funktioniert!
    • niklausb 04.04.2020 21:33
      Highlight Highlight @Marco B. Ich hab kein Problem mit Masken ich arbeite jeden Tag mit einer. Der Punkt ist der dass viele die falschen Masken benutzen bzw. Die Masken falsch aufsetzen. Das mit dem Schutz der anderen durch das tragen einer Maske mag schon stimmen nur bringt das nichts wenn die Maske falsch getragen wird oder ständig mit der Hand daran rum manipuliert wird. Du wirst kaum einen Laien finden der die Maske richtig trägt und der richtig damit umgeht. Ständig sehe ich Leute die das Ding nur hochmachen wenn sie sich Leuten nähern und sie dann wieder unter s Kinn schieben das ist schlicht blödsinn.
  • maylander 03.04.2020 20:31
    Highlight Highlight Für 200 Millionen Franken ein paar Produktionslinien für Masken aus dem Boden zu stampfen müsste doch möglich sein.
    Volkswirtschaftlich würde das sofort rentieren. Die Schweizer Industrie hat auch das know how dazu.
    • niklausb 04.04.2020 11:17
      Highlight Highlight Das rentiert sich genau so lange bis Überschuss herrscht.
    • Marco Baechtold 04.04.2020 18:10
      Highlight Highlight Dann werden die Lager gefüllt und....Maschinen für die Produktion werden abgebaut und in einem Bundeslager eingestellt und wenn's es wider einmal Virus time ist....hervorgeholt und wider benutzt.... Ich denke wir haben alle gemerkt was es heißt wenn Lieferketten einbrechen und wollen kein Zweites Mal Monate lang warten bis wir wider Masken haben!
    • niklausb 04.04.2020 21:41
      Highlight Highlight Und das Bedienpersonal lagert man gleich mit ein?
      Ne es hat einen (leider wirtschaftlichen) Grund warum die Masken nicht mehr hier hergestellt werden. Lagern ist nur begrentzt möglich da z. B. Die Gummis austrocknen und damit die Maske untragbar wird. Wir bzw. Unsere Wirtschftskapitäne haben uns diese Suppe mit eingebrockt da es immer billiger und noch billiger werden musste und somit hier wegen den hohen Lebenskosten die Löhne hoch sind und entsprechend die produktion nicht mehr billiger geht.
      Also muss es da produziert werden wo s billig ist.
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