Schweiz
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ARCHIV - ZUR MELDUNG DER SICHERHEITSPOLITISCHEN KOMMISSION DES STAENDERATES ZU WAFFENEXPORTE AM DIENSTAG, 12. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - 70 Sturmgewehr 90 haben in dieser Kiste Platz. Die Waffen werden gepruef und wieder an Rekruten abgegeben, aufgenommen am 26. November 2011 bei einer Ausmusterung in Lenzburg. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Im Bild das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Deutliche Zunahme der Schweizer Waffenexporte im ersten Halbjahr



Schweizer Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 Kriegsmaterial im Wert von fast 273 Millionen Franken exportiert. In der entsprechenden Vorjahresperiode war mit 205 Millionen Franken – das entspricht für 2019 einer Zunahme von rund 33 Prozent – noch deutlich weniger Kriegsmaterial ausgeliefert worden.

Mit 116.4 Millionen Franken machten im ersten Semester 2019 Panzer und andere Landfahrzeuge den grössten Anteil an den Exporten aus, wie aus den vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierten Zahlen hervorgeht. Es folgen Munition für Waffen und Hand- und Faustfeuerwaffen jeglichen Kalibers mit einem Wert von 75.7 Millionen Franken sowie bemannte und unbemannte Luftfahrzeuge inklusive entsprechende Triebwerke (24.6 Millionen Franken).

Auf der aktuellen Liste der Exportländer figurieren 57 Staaten. Dabei handelt es sich jeweils um das Bestimmungsland – also jenes Land, in dem die Ware «verwendet oder vor einer allfälligen Wiederausfuhr verarbeitet, veredelt oder sonst wie verarbeitet wird», wie das Seco festhält.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) zeigte sich am Dienstag in einer Mitteilung besorgt über den Anstieg der Kriegsmaterialexporte. Einzelne Exporte, etwa nach Pakistan, seien im Hinblick auf den Jemen-Konflikt besonders problematisch. Nach Pakistan wurde im ersten Halbjahr Schweizer Kriegsmaterial im Wert von 13.3 Millionen Franken exportiert. (mim/sda)

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Die Exportschlager der Schweizer Rüstungsindustrie

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 16.07.2019 18:59
    Highlight Highlight Als Arbeitnehmer und Steuerzahler zeige ich mich nicht besorgt sondern erfreut über diesen Exporterfolg!
    • Makatitom 17.07.2019 03:06
      Highlight Highlight Tja
      Benutzer Bild
  • Eskimo 16.07.2019 16:06
    Highlight Highlight Warum wird im Artikel nicht erwähnt dass der Hauptgrund für die Zunahme eine Lieferung Panzer an Dänemark ist? Stimmungsmache?
  • Borki 16.07.2019 15:32
    Highlight Highlight Die Angaben sind etwas dürftig, nicht? Eine Recherche über die SDA Meldung hinaus wäre für eine ausgewogene Meinungsbildung unerlässlich.

    Es macht nämlich für mich einen gewaltigen Unterschied, ob wir an Länder wie Pakistan Flugabwehr- oder 5,6mm-Munition liefern.
  • Mugendai 16.07.2019 15:04
    Highlight Highlight Ein antiker Schwarzpulverrevolver, der an ein Museum irgendwohin geht, zählt übrigens auch als Kriegsmaterial, sollte das entsprechende Modell in einem Krieg und/oder von einer Armee verwendet worden sein.
  • nuhresideeli 16.07.2019 14:59
    Highlight Highlight Juhuii die Wirtschaft BOOMT....
    *etwas später:
    woher nur kommen all diese Flüchtlinge
    die sollen gefälligst bleiben wo sie herkommen.
    Sonst erwärmt sich unser Klima noch mehr!


    HAhahhaahhhaaa

    zum Glück sind bald Wahlen, Wählt weise
  • Nonne 16.07.2019 14:08
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Aff 16.07.2019 13:55
    Highlight Highlight Das ist wahnsinnig! Und dann sehen wir in den SRF Nachrichten ein Bericht, über getötete Zivilisten in genau den Ländern, in die wir unsere Waffen exportieren, schütteln dann mitleidig den Kopf und denken uns:" Jaja, immer das Selbe in diesen Gebieten."

    Was soll der Schei**! Der Ständerat hat das Gesetz gelockert und nun werden wieder Waffen im Wert von 700 Millionen exportiert*. Gahts no!

    *Tagesanzeiger vom 08.02.2019, "Waffenexport-Initivate steht"
  • Lowend 16.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Das Geschäft mit dem Tod boomt!

    Das wird die Bürgerlichen und die SVP sicher freuen!
    • Zauggovia 16.07.2019 13:59
      Highlight Highlight Das Geschäft mit der Sicherheit und Schweizer Qualitätsprodukten boomt!

      Das freut mich wirklich!
    • Lowend 16.07.2019 15:01
      Highlight Highlight Der Tod kommt mit Sicherheit, weil mit Schweizer Präzision, so zu sagen.

      Ob das die Opfer dieser Waffen auch so freut wie Sie ist fraglich?
    • Zauggovia 16.07.2019 16:57
      Highlight Highlight Sogar eine demokratisch legitimierte Polizeitruppe oder eine Verteidigungsarmee braucht Waffen.

      Die Gleichung "Waffen = Böse" ist doch sehr blauäugig.
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