Schweiz
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Postauto-Skandal: Revisionsfirma KPMG hat versagt



Im Zusammenhang mit den Subventionsbetrügereien bei PostAuto Schweiz ist auch die Revisionsfirma KPMG unter Beschuss geraten. Zu Recht, wie sich zeigt: Die Überprüfung hat «erhebliche Mängel» zu Tage gefördert. Gegen zwei Personen wurde ein Verfahren eröffnet.

In einer Ad-hoc-Überprüfung beurteilte die Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) die Revision der Jahresrechnung der PostAuto Schweiz AG und der Konzernrechnung der Schweizerischen Post für die jeweils fünf letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre.

In ihren am Dienstag kommunizierten Befunden hält die Aufsichtsbehörde fest, sie sei dabei auf «teilweise erhebliche Mängel» gestossen. Diese betreffen insbesondere die Prüfungshandlungen der KPMG zur Erfassung von Subventionen, zur Beurteilung möglicher Gesetzesverstösse und zur Beurteilung der Arbeiten der Post-internen Revision.

Gegen zwei Personen hat die RAB laut einer Mitteilung ein Enforcement-Verfahren eingeleitet. Dabei soll die Frage beurteilt werden, ob diese beiden Personen noch Gewähr für eine einwandfreie Prüftätigkeit bilden. (whr/sda)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ChiliForever 04.12.2018 22:53
    Highlight Highlight KPMG: Kinder Prüfen Meine Gesellschaft....
    ... kommt nicht von ungefähr...
  • bokl 04.12.2018 20:15
    Highlight Highlight Der Fall zeigt schön auf, dass das aktuelle System nicht funktioniert. Die Prüfer monieren nur, was überhaupt nicht zu vertuschen ist. Zu kritische Prüfer verlieren einfach ihren Auftrag.

    Man müsste die Prüfaufträge verlosen. Damit wäre die Abhängigkeit gelöst und die Bereitschaft Unregelmässigkeiten untersuchen zu lassen würde steigen.
  • Baba 04.12.2018 19:12
    Highlight Highlight Ich bekunde etwas Mühe mit der Formulierung "KPMG hat versagt"... mir persönlich fehlt da noch das kleine Wörtchen "auch", das zeigt, dass nicht "nur" KPMG in dieser leidigen Sache versagt hat!
  • Triple A 04.12.2018 16:15
    Highlight Highlight Die Post bezahlt die Revisionsfirma und wer bezahlt befiehlt. Ist dich klar!
  • Corahund 04.12.2018 15:29
    Highlight Highlight Und was ist mit Frau Ruoff? Sie geniesst ihre exorbitante Rente und es kann ihr alles am A vorbeigehen. Sie muss weder in den Knast noch hat sie sonst etwas zu befürchten. Auch Schwaller kommt ungeschoren davon.
    Es ist einfach nicht gerecht. „Die Kleinen hängt man, und die Grossen lässt man laufen“, bewahrheitet sich wieder einmal mehr.
    • Kris 04.12.2018 16:48
      Highlight Highlight Finde den Kommentar schwierig. Wenn die Prüfungsfirma, die interne Revision, die Verwaltungsräte, die internen Finänzer alle grünes Locht geben, muss der CEO nicht alles kontrollieren...
    • Tobi-wan 04.12.2018 16:50
      Highlight Highlight Wieso hat Frau Ruoff nichts zu befürchten? Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Die Fedpol ermittelt und ich gehe davon aus, dass wenn jemand angeklagt werden kann, dies auch geschieht. Da gehört auch Frau Ruoff dazu, sollte ihr etwas vorgeworfen werden können.
    • Töfflifahrer 04.12.2018 16:57
      Highlight Highlight Dieser Fall führt ja auch das Argument der grossen Verantwortung welche die Manager tragen wenn es um ihre exorbitanten Gehälter geht, ad absurdum. Welch dieser Manager hat denn Verantwortung getragen?
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