DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Keine Energiewende auf den Strassen – mehr öV, mehr Privatverkehr



Im Strassenverkehr zeigt sich erst eine ganz leichte Verschiebung vom privaten zum

Keine Abnahme im Verkehr in Sicht. Bild: sda

362 Millionen Kurs-Kilometer haben öffentliche Verkehrsmittel 2019 zurückgelegt, 9 Millionen Kilometer oder 2.5 Prozent mehr als im Jahr davor. Aber auch der Privatverkehr hat zugenommen: von 61'529 auf 62'048 Millionen Fahrzeug-Kilometer, also etwa um 0.8 Prozent.

Eine Tendenz zu mehr öffentlichem (ÖV) und weniger privatem Verkehr ist erst ganz schwach auszumachen, wie die neuesten Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Donnerstag zeigen: Die im ÖV zurückgelegte Strecke nahm zwischen 2018 und 2019 ebenso wie im Jahr davor um 9 Millionen Kilometer zu - prozentual bedeutete das einen Zuwachs von 2.5 auf 2.63 Prozent. Im Jahr davor war das Wachstum etwas stärker gewesen: von 2.05 auf 2.5 Prozent.

Ähnlich minim die Zahlen im Privatverkehr und auch hier stetige Zuwächse. Der Privatverkehr legte 2018-2019 um 514 Millionen Fahrzeugkilometer zu, was 0.83 Prozent entspricht. Zwischen 2017 und 2018 hatten die in Privatfahrzeugen zurückgelegten Kilometer um 1.72 Prozent zugenommen, im Jahr davor um 2.05 Prozent und noch ein Jahr vorher um 1.97 Prozent. Die Zunahme des Privatverkehrs hat sich also verlangsamt.

Die beiden Tendenzen zusammengenommen stieg der Anteil des ÖV an den im gesamten Landverkehr zurückgelegten Personenkilometern im Vergleich zum Vorjahr um 0.7 Prozentpunkte auf nunmehr 20.7 Prozent. Das heisst: Gut jeder 5. gefahrene Kilometer wurde 2018 in einem Fahrzeug des öffentlichen Verkehrs zurückgelegt.

Abgenommen hat die Anzahl (An- und Ab-)Flüge: von 471'872 auf 469'667, also etwa um ein halbes Prozent. Allerdings war 2018 ein Spitzenjahr und 2019 immer noch stärker als die Jahre davor. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wer sagt, im ÖV sei es langweilig, der lügt! 27 Bilder als Beweis

Protest gegen Corona-Massnahmen: Mann spaziert quasi nackt durch London

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Joe Biden beerdigt den Neoliberalismus

Das 2-Billionen-Dollar-Infrastrukturprogramm des US-Präsidenten ist das Signal zum Aufbruch in eine neue Ära.

Der Neoliberalismus entstand in den USA als Reaktion eines maroden Sozialstaates. Die Gewerkschaften wurden übermütig und streikten bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Missbräuche mit Sozialgeldern häuften sich, eine Welle der Kriminalität rollte über das Land.

Als Ronald Reagan in seiner Inaugurationsrede erklärte: «Die Regierung ist nicht die Lösung unserer Probleme, sie ist das Problem», traf er einen wunden Punkt. Zehn Jahre später erklärte selbst der Demokrat Bill Clinton: «Die Zeit …

Artikel lesen
Link zum Artikel