Schweiz
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Ein Mitarbeiter des Polizeilichen Assistenzdienstes (PAD) verteilt am 4. August 2004 in Zuerich Strafzettel wegen Falschparkens. Der Polizeiliche Assistenzdienst ist eine Dienstabteilung der Zuercher Stadtpolizei mit rund 180 Mitarbeitenden. PAD-Angehoerige verrichten ihren Dienst unbewaffnet, tragen aber (abgesehen von den speziellen Achselpatten) die gleiche Uniform wie Polizisten. Sie regeln den Strassenverkehr, ahnden Verkehrsuebertretungen, patroullieren am Rande der Drogenszene oder werden bei Grossanlaessen eingesetzt. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) === ,  ===

Bild: KEYSTONE

Zürcher Autofahrer müssen jetzt stark sein: Die Blaue-Zone-Karte soll massiv teurer werden



Die Jahreskarten für die blaue Zone in der Stadt Zürich sollen bald massiv teurer werden. Wie der Zürcher Stadtrat heute in einer Medienmitteilung schreibt, soll die Jahreskarte neu 780 statt 300 Franken kosten.

Der Stadtrat begründet diesen Vorschlag damit, dass das regelmässige Parkieren auf öffentlichem Grund in der Nacht bisher gratis war. Auf den Parkplätzen der blauen Zone sei der Nutzungsdruck in der Nacht inzwischen grösser als am Tag. Zürich sei zudem eine der wenigen verbleibenden Städte, die keine Gebühren für das Parkieren in der Nacht erheben.

Mit dieser massiven Preiserhöhung erwartet der Stadtrat eine Lenkungswirkung. Weniger parkierte Autos am Strassenrand würde mehr Platz für den Velo- und Fussverkehr bedeuten. Mit der Erhöhung der Gebühr würde auch das Ungleichgewicht zu privaten Parkplätzen verringert. Die monatlichen Mietkosten für einen privaten Parkplatz im Freien lägen mit durchschnittlich 120 Franken weit über dem heutigen Preis einer Blaue-Zone-Parkkarte mit 25 Franken.

Gewerbe soll spezielle Parkkarte erhalten

Für Handwerks- und Service-Betriebe soll ausserdem eine eigene neue Jahreskarte geschaffen werden. Den Betrieben soll es damit erlaubt sein, ihre Lieferwagen in der ganzen Stadt zu parkieren und während Sperrzeiten in Fahrverbots- und Fussgängerzonen zu fahren.

Über die Parkpläne des Stadtrats entscheidet als Nächstes der Zürcher Gemeinderat. (dfr)

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