Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die groesste Kirchenuhr Europas der Kirche St. Peter zeigt anlaesslich des Klimaschutzes auf fuenf vor Zwoelf, aufgeommen am Dienstag, 12. Maerz 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Immobiliennachfrage bleibt hoch, bei einer längeren Krise dürften die Preise auf dem Eigenheimmarkt aber nicht länger tragbar sein. Bild: KEYSTONE

Trotz Coronakrise: Zürich droht eine Immobilienblase

Die Coronakrise hat auf dem Zürcher Immobilienmarkt kaum Spuren hinterlassen, die Investitionsnachfrage und die Preiserwartungen steigen. Die UBS sieht das Risiko einer Immobilienblase.



In den letzten zehn Jahren sind die Preise auf dem Zürcher Immobilienmarkt schweizweit am stärksten angestiegen. Auch in der Coronakrise hat sich daran nichts geändert. Die Zahlungsbereitschaft für Zürcher Immobilien blieb hoch. Gemäss einem am Mittwoch publizierten Bericht der UBS hat der Wohnungsbau nahe der Innenstadt sogar von einer steigenden Nachfrage profitiert. Erstmals reihe sich Zürich in die Kategorie der Städte mit Blasenrisiko ein, kommt die Grossbank zum Schluss. Zürich befindet sich damit auf ähnlichem Niveau wie Amsterdam und Paris.

«Der Markt ist ausgetrocknet», heisst es im UBS-Bericht weiter. Derzeit würden weniger als 0.5 Prozent des Bestandes an Eigentumswohnungen auf dem Markt angeboten, der niedrigste Anteil landesweit. Noch seien die Auswirkungen der Rezession nicht spürbar und die hohe Nachfrage halte die Preise kurzfristig hoch, in den nächsten Quartalen dürfe die Zahlungsbereitschaft jedoch abnehmen, die hohen Preise auf dem Eigenheimmarkt dürften laut den UBS-Ökonomen bei einer länger andauernden Krise letztlich nicht mehr tragbar sein. (agl/chmedia)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Produktfälschungen am Flughafen Zürich

Monatliche Passagierzahlen am Flughafen Zürich von 1949 bis Mai 2020

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Geheimpapier des Bundes soll Impf-Privilegien zeigen – das musst du wissen

Geimpfte sollen während des Sommers einige Privilegien erhalten, heisst es in einem Aussprachepapier des Bundes. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Bundespräsident Guy Parmelin hat es in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» bereits angetönt. Wer sich gegen Corona impfen lässt, soll dafür Vorteile erhalten, etwa beim Besuch von Clubs. Nun wird es etwas konkreter.

Der Blick erhielt nämlich Zugang zu einem vertraulichen Aussprachepapier aus der Feder von Bundesrat Bersets Innendepartement. Demzufolge hat der Bundesrat am Mittwoch entsprechende Beschlüsse gefasst. Das Ziel sei, der Bevölkerung einen Anreiz fürs Impfen zu geben. «Blick» …

Artikel lesen
Link zum Artikel