Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach der Brutalo-Attacke von Wieser gegen Yapi

FCZ-Präsident droht mit Strafanzeige: «Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen.»



Den üblen Tritt von Sandro Wieser gegen das Knie des FCZ-Taktgebers Gilles Yapi will sich Zürichs Klubchef nicht gefallen lassen. Ancillo Canepa kündigte eine Strafklage gegen den Aarauer an. In der 18. Minute leistete sich der 21-jährige Liechtensteiner ein Foul, das mit Sicherheit ein unüblich langes Nachspiel haben wird.

Dem Opfer Yapi droht im ungünstigsten Fall ein mehrmonatiger Ausfall, der Verursacher der hässlichen Szene hat nach der roten Karte nicht nur mit einer Sperre zu rechnen, der Leihgabe des Bundesligisten Hoffenheim steht ein juristisches Verfahren bevor. 

Gif: Foul Wieser YapiGif: Foul Wieser Yapi

Das schlimme Foul von Wieser. Gif: srf

Canepa ärgerte sich massiv über das Foul des früheren FCB-Talents Wieser und will rechtliche Schritte einleiten: «Ich werde Strafklage einreichen. Solche Rambos müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen», erklärte der FCZ-Besitzer gegenüber der Sportinformation. 

Zürichs Präsident vergleicht Wiesers Entgleisung mit der Aktion eines Bellinzona-Akteurs, der im Februar 2013 Burim Kukeli schwer verletzte. «Vor eineinhalb Jahren hat ein Brutalospieler Kukeli das Bein gebrochen. Wenn das das Rezept sein soll, gegen den FCZ zu spielen, dann werde ich persönlich dagegen vorgehen.» Der FCZ befürchtet, dass ihm erneut ein Schlüsselspieler fremd verschuldet lange nicht mehr zur Verfügung stehen könnte –  wohl auch deshalb zieht Canepa ungewöhnlich harte Konsequenzen in Betracht. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast jeder fünfte Profifussballer kämpft mit Langzeitfolgen des Coronavirus

Müde Fussballer und ein Bundesligaspieler mit Atemproblemen: Auch für Profifussballer können die Langzeitfolgen des Covid schlimme Folgen haben – nicht nur bei schweren Verläufen. Ein Experte fordert deshalb mehr Tests.

Irgendwann geht es nicht mehr. Wolfsburg-Verteidiger Marin Pongracic stützt die Arme in die Knie, versucht nach Luft zu ringen. Es sind Bilder, die man sonst vielleicht in einer Verlängerung sieht. Gespielt in dieser Bundesligapartie sind aber erst 15 Spielminuten. Pongracic beisst weiter, stützt sich auch in den folgenden Minuten bei Unterbrüchen immer wieder auf seine Knie. Zur Pause muss er raus. Seine Atemnot ist eine Folge einer überstandenen Coronavirus-Erkrankung.

Pongracic ist kein …

Artikel lesen
Link zum Artikel