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Der Basler Praesident Bernhard Heusler schwingt vor den Fans der Muttenzer Kurve die FCB-Fahne, mitten im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC St. Gallen im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Präsident und seine Fans. Bild: KEYSTONE

Heusler blieb bei Platzsturm «das Herz stehen» – Federer war froh, weinte er nicht

Es war der grosse Aufreger einer eigentlich völlig bedeutungslosen Partie: Die Fans des FC Basel dankten ihrem Präsidenten auf ihre Art und stürmten in der 73. Minute das Feld. Bernhard Heusler blieb kurz das Herz stehen, konnte die Tränen jedoch unterbinden – zu Federers Glück.



«Was soll das? Das macht nun aber überhaupt keinen Sinn. Das darf so nicht passieren.» Mit diesen Worten begleitete der SRF-Kommentator die Szene in der 73. Minute zwischen dem FC Basel und dem FC St.Gallen. Hörbar überrascht zeigte er sich gar nicht erfreut darüber, dass sich am Spielfeldrand plötzlich die Muttenzerkurve aufmachte, den Platz zu Ehren ihres Präsidenten zu betreten.

«Beim Platzsturm ist mir zuerst das Herz stehen geblieben.»

Bernhard Heusler.

Diese Worte sollen ihm verziehen bleiben, denn bei den Bildern eines sichtlich gerührten und fahneschwenkenden Heuslers beruhigten sich wohl alle Gemüter wieder ein wenig. Und auch, dass die Basler-Fans den Platz sofort wieder verliessen, tat der Sache ihren Zweck. Doch auch Heusler musste nach der Partie zugeben: «Beim Platzsturm ist mir zuerst das Herz stehen geblieben.»

Was hältst du vom Basler Platzsturm?

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Der Platzsturm nochmals im Video. Video: streamable

Die Reaktionen 

Auf Twitter liessen die Reaktionen selbstverständlich nicht lange auf sich warten. «Sorry Rest-Schweiz, Basel tickt halt anders», hiess es auf der einen Seite. Auf der anderen fragten besorgte Bürger, was das denn soll. Doch waren die meisten Reaktionen eher positiv.

Ehrengast Federer den Tränen nah

Worauf wohl die ganze Fussball-Schweiz neidisch nach Basel blickt, ist ihr berühmter Ehren-Fan. Roger Federer liess es sich nicht nehmen, beim letzten Spiel von Kollege Heusler ins Stadion zu kommen. Natürlich musste auch er sich den Mikrofonen des Schweizer Fernsehens stellen und gab dabei zu: «Ich war froh, dass Bernie sich zusammengerissen hat und nicht zu weinen begonnen hat, sonst hätte ich auch noch angefangen.»

Star of tennis and fan of FC Basel Roger Federer looks on during the soccer match between FC Basel 1893 and FC St. Gallen atSt. Jakob-Park in Basel, Switzerland, Freitag, Juni 2, 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Grosser Fan des FC Basel: Roger Federer. Bild: KEYSTONE

Was Federer zum Platzsturm der Fans meint, bleibt uns leider vorenthalten. Wer trotzdem noch ein paar lobende Worte Federers zu Ehren des abtretenden Präsidenten hören will, bitteschön:

Da ist das Ding! Der FC Basel darf endlich den Meisterpokal hochstemmen

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Da ist das Ding! Der FC Basel darf endlich den Meisterpokal hochstemmen
quelle: keystone / georgios kefalas
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