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epa08283032 (FILE) - Dortmund's goalkeeper Roman Buerki before the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and VfL Wolfsburg in Dortmund, Germany, 18 February 2017 (re-issued on 10 March 2020). The German Bundesliga derby soccer match between Borussia Dortmund and FC Schalke 04 on 14 March 2020 will be played behind closed doors in order to reduce mass gatherings amid the coronavirus outbreak, local authorities confirmed on 10 March 2020.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL *** Local Caption *** 53336822

Keine gelbe Wand – die Dortmunder Südtribüne wird noch längere Zeit leer bleiben. Bild: EPA

Bundesliga-Klubs stimmen für Rückkehr der Fans in die Stadien – unter vier Bedingungen



In der Hoffnung auf eine Rückkehr von Zuschauern in Zeiten der Corona-Pandemie haben sich die Vertreter der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga auf vier Massnahmen geeinigt. Die Eckpunkte dieses Konzepts wurden bei einer virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fussball-Liga (DFL) am Dienstag per einfacher Mehrheit verabschiedet.

Die vier Massnahmen sind:

Ob tatsächlich bald wieder vor Publikum im Stadion gespielt werden kann, womöglich schon zum geplanten Bundesliga-Start am 18. September, entscheidet aber die Politik. Die Gesundheitsminister der deutschen Bundesländer wollen das Thema auf einer Konferenz am kommenden Montag besprechen.

25'000 Zuschauer in München?

Im Frühling war ein von DFL und DFB entworfenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs von der Politik durchgewunken worden – es funktionierte einwandfrei und galt in Europa als vorbildhaft. Damit die Tribünen bald wieder zumindest teilweise gefüllt werden können, müssen die Klubs bis zum Saisonstart in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden individuelle Konzepte ausarbeiten.

Uli Hoeness, Ehrenpräsident von Meister Bayern München, wäre schon mit einer Auslastung zu einem Drittel zufrieden. Hoeness sagte der ARD: «Ich hoffe beim Start der neuen Saison auf bis zu 25'000 Zuschauer.» Borussia Dortmund plant etwa mit 12'000 bis 15'000 Zuschauern, normalerweise kommen über 81'000 Menschen zu den Heimspielen des BVB.

«Priorität in Deutschland haben nicht volle Stadien, sondern die gesundheitliche Situation», sagte Christian Seifert, der Geschäftsführer der DFL. «Mit 10'000 Zuschauern anzufangen, wäre nicht gerade defensiv. Aktuell spielt Corona eben noch mit und eine sehr bedeutende Rolle.»

Die aktuellen Pläne der DFL waren im Vorfeld unter Politikern und Virologen kontrovers diskutiert worden. Auch unterschiedliche Fan-Gruppierungen äusserten Kritik an dem Konzept, da sie langfristige Beschneidungen ihrer Rechte fürchten. Die DFL betonte hingegen schon im Vorfeld, dass die beschlossenen Entscheidungen definitiv nur temporär und während der Pandemie gültig sein würden. (pre/lau/afp)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stefan Morgenthaler-Müller 05.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Nicht die Fussballclubs bestimmen, wie und ob Zuschauer in das Stadion dürfen, sondern die dafür verantwortlichen Politiker. Hier geht es einfach darum, dass man Druck aufsetzen will. Wenn dann das Virus um sich greift, sind es nicht die Clubs, die für die Gesundheitskosten aufkommen müssen, s. Spiel Bergamo - Valencia.
    • Sova 05.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Artikel gelesen??

      "Ob tatsächlich bald wieder vor Publikum im Stadion gespielt werden kann,... , entscheidet aber die Politik."

      Aber klar versuchen die Liegen und Vereine ein Konzept auszuarbeiten, um ihr Produkt wieder verkaufen zu können. Was auch absolut verständlich ist.

      In modernen Stadien kann eine reduzierte Kapazität mit genügend Abstand sicherlich eingehalten werden.
    • Zanzibar 05.08.2020 13:44
      Highlight Highlight @Sova: Die Probleme bilden sich wohl auf der Toilette, am Bratwurststand, oder beim essen der Würste, sowie trinken der Biere. Es sei denn man darf ohne Maske ins Stadion gehen. Ganz einfach wird es wohl nicht, aber mit Einschränkungen meines Erachtens möglich.
    • Sova 05.08.2020 14:17
      Highlight Highlight @Zanzibar: Ja, ich bin mit deinen Problemen, oder besser gesagt Herausforderungen einverstanden.
      Ich denke die Liegen und Vereine kennen diese auch. Aber genau für diese gilt es neue Lösungen zu finden, damit auch diese Zonen in denen sich die Fans zwangsläufig konzentrieren, das Risiko minimiert werden kann.
      Beispielsweise Essen und trinken nur an deinem Sitzplatz, ausserhalb deines Sitzplatzes Maskenpflicht, zusätzliche Sektorentrennungen, evtl. Alkoholverbot usw.
  • Dan Rifter 05.08.2020 09:03
    Highlight Highlight 15K (max) in einem 80K-Freiluft-Stadion.

    Grossomodo 1:6 .. und für eine Ummünzung auf Eishallen würde der Divisor käumlich kleiner.

    1:6:
    Bern: 3000 aufgerundet
    Langnau: 1000
    Fribourg mit der neuen Halle 1500 aufgerundet.


    .. nur so als Zahlenspielerei.

    • Klabusterbär 05.08.2020 11:18
      Highlight Highlight Um einen etwaigen Neologismus zu unterbinden und nicht irgendwelche Menschen das Wort "käumlich" übernehmen: DIESES WORT EXITIERT NICHT!!
      Ich bekomm Augenkrebs von sowas :D
    • Hillary Clinton 05.08.2020 12:57
      Highlight Highlight Geschlossene Halle vs offenes Stadion - gewaltiger Unterschied.
    • Jamaisgamay 05.08.2020 13:04
      Highlight Highlight @Klabuster: Danke, du hast dieses Wort jetzt hoffentlich erfolgreich exitiert ;-)
  • BVB 05.08.2020 08:05
    Highlight Highlight "Die DFL betonte hingegen schon im Vorfeld, dass die beschlossenen Entscheidungen definitiv nur temporär und während der Pandemie gültig sein würden."
    Och ja, ich kann mir schon vorstellen dass dann Stimmen laut werden à la "ohne Stehplätze gings doch auch, warum schaffen wir die nicht gleich ab?"
    Als Vorwand bauscht man dann wieder das alte Feindbild der Ultras auf.
    • Eifach öpis 05.08.2020 08:44
      Highlight Highlight Wieso immer gleich vom schlimmsten ausgehen?
      Und falls es so kommen sollte sind die Ultras auch nicht unschuldig darn. Würden sie Mitglieder, welche sich daneben benehmen jeweils gleich selber aussortieren, hätte man auch nicht so ein schlechtes Bild von den Ultras.
    • wasps 05.08.2020 08:47
      Highlight Highlight Altes Feinbild Ultras? Ultras sind definitiv ein Ärgernis!
    • BVB 05.08.2020 10:06
      Highlight Highlight "Wieso immer gleich vom schlimmsten ausgehen?"
      Ich sage ja nicht, dass Stehplätze gleich abgeschafft werden, aber es wird Stimmen geben, die danach verlangen.
      Und klar sind Ultras nicht unschuldig, aber eine Abschaffung von Stehplätzen würde dem Fussball nicht gut tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • VegasBaby 05.08.2020 07:54
    Highlight Highlight R.I.P. Fankultur
    • Amboss 05.08.2020 08:48
      Highlight Highlight Ja was willst du denn machen? Wäre es besser Geisterspiele durchzuführen, bis dieses Virus dann vielleicht irgendwann mal nicht mehr da ist?

    • Mia_san_mia 05.08.2020 09:27
      Highlight Highlight @VegasBaby: Sind Dir Geisterspiele lieber?
    • Seebarsch 05.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Ich bin für spiele mit Zuschauer ohne Einschränkungen
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