Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Basel's Marco Streller is celebrated by his teammates after first goal during an UEFA Champions League group B matchday 2 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Britain's Liverpool FC in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, October 1, 2014. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Die Basler sind sich das Jubeln auf der europäischen Bühne mittlerweile gewohnt. Bild: KEYSTONE

Alles ist möglich!

7 Gründe, weshalb wir heute an den FC Basel glauben

Real Madrid ist in der Partie gegen Basel haushoher Favorit. Doch nicht alles spricht für die «Königlichen». Die Basler haben sich in den letzten Jahren zu einer festen Grösse in Europa gemausert und haben heute Abend durchaus realistische Siegeschancen. 



1. Real Madrid ist schon qualifiziert

Real Madrid hat aus den ersten vier Spielen zwölf Punkte geholt. Somit ist das Team von Carlo Ancelotti bereits zwei Runden vor Ende der Gruppenphase für Achtelfinals qualifiziert. Der Star-Dompteur beteuert zwar: «Die Mannschaft will den Gruppensieg und braucht die Punkte», doch vor dem gefürchteten Schlendrian ist auch das Ensemble aus der Spanischen Hauptstadt nicht gefeit.

Tabelle B Basel

Die Tabelle vor dem fünften Spieltag. screenshot: srf.ch

2. Basel wird unterschätzt

abspielen

Die Highlights des Hinspiels in Madrid. video: youtube.com/CR Bassem France

Bale, Ronaldo, James Rodriguez und Benzema: Beim Hinspiel im Santiago Bernabeu versammelte sich die Crème de la Crème des europäischen Fussball-Offensivpowers auf der Skorerliste. Die Real-Stürmer sind regelrechte Tormaschinen und drängen jedes Spiel darauf, ihr Tor-Konto weiter auszubauen. Besonders, wenn «kleine» Gegner auf dem Programm stehen, ist die Gefahr bei den Superstars gross, dass zuerst auf persönliche Befindlichkeiten geachtet und der Widersacher unterschätzt wird.

3. Das Spiel des Lebens

Während für Real die Reise nach Basel in die Kategorie «Pflichtaufgabe» fällt, ist das Spiel für die «Bebbi» ein absolutes Karriere-Highlight. Für die formstarken Basler Stürmer Breel Embolo und Shkelzen Gashi dürfte das Match gegen das «Weisse Ballett» gar das bislang grösste Spiel ihres Lebens sein. 

Doch nicht nur die Stürmer, die ganze Mannschaft wird heute bis auf die Zehenspitze motiviert sein und den Madrilenen Paroli bieten wollen. Klar: Um den Champions-League-Titelverteidiger in die Knie zu zwingen, müssen Gashi, Embolo und Co. über sich hinauswachsen, der Wille dazu dürfte heute aber ohnehin grösser sein denn je. 

16.09.2014; Basel; Fussball Champions League - Real Madrid - FC Basel; Breel Embolo (Basel) gegen Pepe (Madrid) und Nacho (Madrid) (Valeriano Di Domenico/freshfocus)

Im Hinspiel durfte Breel Embolo ab der 73. Minute ran. Heute riecht es verdächtig nach Startformation für den 17-Jährigen. Bild: Valeriano Di Domenico/freshfocus

4. Fabian Schär hat noch eine Rechnung offen

Fabian Schär hätte in Madrid beinahe das Tor seines Lebens erzielt. In der 76. Minute kombinierte sich der Innenverteidiger mit einem doppelten Doppelpass durch die gesamte Hintermannschaft der Madrilenen und liess das Star-Ensemble alt aussehen. Mit einem satten Schuss aus rund 20 Metern liess er Iker Casillas ebenfalls ins Leere segeln, doch die Kugel klatschte an den Pfosten. Diese Szene dürfte dem 22-jährigen Schweizer seither nicht mehr aus dem Kopf gegangen sein. Deshalb lautet unser Geheimtipp: Schär trifft heute ins Schwarze. Die Quote für einen Schär-Treffer liegt bei bwin übrigens bei Neun zu Eins. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Das wäre ein Mords-Pfund gewesen. Schär trifft aber nur den Pfosten. gif:srf

5. Königlicher Beistand

Alles König, oder was? Mögen die Madrilenen vom spanischen Königshaus unterstützt werden, mögen sie sich selbst als «die Königlichen» betiteln und mögen sie im Basler Nobelhotel «Trois Rois» übernachten; der wahre König drückt dem FC Basel die Daumen. Gut möglich, dass «King Roger» nach seinem Davis-Cup-Triumph dem heutigen Spiel im «Joggeli» seine Aufwartung machen wird.

Wenn der gebürtige Baselbieter nur einen Funken seiner Winner-Mentalität auf seinen Lieblingsverein übertragen kann, wird es für die Spanier heute brandgefährlich. Toni Kroos würde in Anbetracht des Tennis-Königs wahrscheinlich glatt in Ehrfurcht erstarren und kein Bein mehr vor das andere bringen. 

6. Proppenvolles «Joggeli»

Der FC Basel wird heute Abend auf ein fanatisches Heimpublikum zählen können. Die Tickets gingen weg wie warme Brötchen und werden nun zu horrenden Preisen weiterverkauft. Der enge FCB-Fan-Kern hat sich jedoch sowieso schon lange mit den heissbegehrten Billets eingedeckt und wird gegen Real Madrid für eine Bombenstimmung sorgen. Die Muttenzerkurve und ihre lautstarken Fans könnten heute durchaus das Zünglein an der Waage spielen. 

09.08.2014; Basel; Fussball Super League - FC Basel - FC Zuerich; FCB Fans in der Muttenzerkurve zuenden Pyro (Andreas Meier/freshfocus)

Auch heute Abend werden die fanatischen Anhänger für ihre Farben brennen. Bild: Andreas Meier/freshfocus

FC Basel's players thank the fans after the UEFA Champions League group B matchday 2 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Britain's Liverpool FC in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, October 1, 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Führte ihre Mannschaft schon gegen Liverpool zum Sieg: Die Muttenzerkurve. Bild: KEYSTONE

7. Keine Angst vor grossen Namen

Der FC Basel hat in den letzten Jahren in der Champions League für einige grosse Überraschungen gesorgt. Schon der eine oder andere Topfavorit musste im «Joggeli» Federn lassen. 

2011: Manchester United ...

abspielen

video: youtube.com/Sp0rtHD's channel

... 2012: Bayern München ...

abspielen

video: youtube.com/Kanal tilhørende QasemThePrince

... 2013: Chelsea ... 

abspielen

video: youtube.comRiVodolton

... 2014: Liverpool ...

abspielen

video: youtube.com/FCBaselhighlights

... muss jetzt Real Madrid daran glauben?

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Androider 26.11.2014 22:13
    Highlight Highlight Tut nicht so, als ob die ganze Schweiz für Basel wäre! Hala Madrid!
  • AdiB 26.11.2014 21:49
    Highlight Highlight schaxe basel braucht 7 gründe und real hat einen und der übertrifft die 7. CR7
  • jk8 26.11.2014 20:15
    Highlight Highlight Ein Grund dagegen:
    Gegen eine Schweiz mit einem Vorprogramierten Meister für die nachsten 5 Jahre, gegen die Millionen, welche Basel für die CL kassiert, für eine Interessante SuperLeague!

Unvergessen

Ausgerechnet Burri trifft – und dann ist das legendäre Wankdorf-Stadion Geschichte

7. Juli 2001: Die Young Boys und Lugano bestreiten das letzte Spiel im alten Wankdorf-Stadion. Die Partie endet 1:1 – Reto Burri erzielte das letzte Tor in der Kultstätte. Einen Monat später wurde der Mythos Wankdorf gesprengt.

Das letzte Spiel! 22'200 Zuschauer kamen zur Dernière, unter ihnen der deutsche Ehrenspielführer Uwe Seeler und Ottmar Walter, ein Weltmeister von 1954. Gerhard Schröder, der Kanzler, entsandte eine Trauerbotschaft.

Reto Burri, der letzte Torschütze, erzählt, dass er «heute noch auf dieses letzte Tor im Wankdorf angesprochen wird». Die YB-Fans hätten sich womöglich einen anderen letzten Torschützen gewünscht. Burri war bei den Fans nicht beliebt. Manchmal hätte er sogar Angst gehabt, von …

Artikel lesen
Link zum Artikel