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ARCHIVBILD ZUM ABBRUCH DER SAISON DER NATIONAL LEAGUE, AM DONNERSTAG, 12. MAERZ 2020 - Wegen der Zunahme des Coronavirus in der Schweiz wird auch dieses Spiel ohne Zuschauer gespielt, anlaesslich des Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SC Langnau Tigers vom Freitag, 28. Februar 2020 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Geisterspiel in Zug: Die letztlich abgebrochene Saison wurde ohne Fans abgeschlossen. Bild: KEYSTONE

Hockeyklubs fordern, dass sie vor mehr als 1000 Fans spielen dürfen



Die Vertreter der Schweizer Eishockey-Klubs und der Liga appellieren in einem offenen Brief (nach unten scrollen, um ihn zu lesen) an den Bundesrat, am 12. August einen ausgewogenen Entscheid zu treffen. Sie fordern, dass unter Einhaltung von Schutzkonzepten Spiele mit deutlich mehr als 1000 Zuschauern möglich sein sollen.

«Alleine bei den 12 National-League-Klubs sind rund 4000 Arbeitsstellen gefährdet», heisst es in einer Medienmitteilung der Liga. Um das Überleben der Klubs sicherstellen zu können, bedürfe es einer «vernünftigen, zielführenden Strategie hinsichtlich Stadionauslastung ab dem Saisonstart 18. September».

Die Verantwortlichen im Schweizer Eishockey verfolgen die aktuelle politische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus und damit der Zukunft des Schweizer Eishockeys besorgt. Deshalb hatten sich die Geschäftsführer der National-League-Klubs in einer zweitägigen Klausur mit Verwaltungsratspräsident Matthias Berner und CEO Denis Vaucher über die aktuelle Situation und die Zukunft der National League unterhalten.

Die National-League-Klubs hätten sich dabei «gemeinsam und solidarisch» über die künftige Strategie und Ausrichtung der Liga unterhalten. «Es wurden konstruktive Gespräche geführt, jedoch keine formellen Beschlüsse gefällt.» Dieser Entwicklungsprozess werde weitergeführt und soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden. (ram/sda)

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