DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Willi Voegtlin, Chef Spielplan Swiss Ice Hockey, traegt den Meisterpokal vom Eis, vor dem ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Donnerstag, 6. April 2017, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Willi Vögtlin, Chef Spielplan Swiss Ice Hockey trägt den Meisterpokal am Finalspiel 2017 zwischen dem SC Bern und dem EV Zug. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Vögtlin hat gemischelt: Das ist der neue Modus mit 13 Teams

Spielplangeneral Willi Vögtlin hat nun den neuen Modus mit Aufsteiger Ajoie und 13 Teams erarbeitet. Als Kuriosum: Ajoie spielt in der Ostgruppe.



Nächste Saison umfasst die Qualifikation 52 Spiele. Die Frage, die Willi Vögtlin lösen musste: Wie stellen wir es an, dass alle 13 Teams auf 52 Partien kommen? Er hat es mit der Bildung von drei Gruppen gelöst. Nächste Saison gibt es eine West-, Ost- und Südgruppe.

Und so geht es.

Zuerst spielen alle gegen alle je zwei Heim- und Auswärtsspiele. Ergibt 48 Spiele. Nun kommen die Gruppenspiele.

Westgruppe

Ostgruppe

Südgruppe

Innerhalb der West- und Ostgruppe spielt jeder gegen jeden eine Partie. Ergibt vier Spiele. In der Südgruppe spielt jeder gegen jeden je ein Heim- und Auswärtsspiel. Ergibt ebenfalls vier Spiele.

Nun können wir uns fragen: Warum ist Ajoie, domiziliert in Pruntrut, sozusagen im «wilden, rebellischen Westen» der Schweiz in der Ostgruppe eingeteilt? Weil Willi Vögtlin bei der Erstellung des Spielplans, den er erarbeitet hat, bevor die Saison zu Ende war, den Aufsteiger im Voraus der Ostgruppe zugeteilt hat. Weil die Terminplanung in den multifunktionalen Arenen langfristig ist, musste Willi Vögtlin lange vor dem Saisonende die Planung in Angriff nehmen.

Ajoies Mannschaft feiert nach dem sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der Swiss League zwischen dem HC Ajoie und dem EHC Kloten, in der Raiffeisen Arena in Pruntrut, am Mittwoch, 28. April 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ajoies Mannschaft feiert nach dem sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der Swiss League zwischen dem HC Ajoie und dem EHC Kloten am 28. April. Bild: keystone

Könnte es also sein, dass die Liga so fest mit dem Aufstieg von Kloten gerechnet hat, dass der Spielplangeneral angewiesen worden ist, den Aufsteiger der Ostgruppe zuzuschlagen? Was ja kein Wunder wäre. Zufälligerweise wird die neu formierte unabhängige National League von Matthias Berner präsidiert wird. Er stand bis 2018 fünf Jahre lang beim EHC Kloten in Lohn und Brot.

Doch Willi Vögtlin widerspricht einer solch polemischen Schlussfolgerung energisch und entschieden. «Die Ligaführung hat mit der Gruppeneinteilung rein gar nichts zu tun. Ich habe das so entschieden. Vier Klubs hatten die Aufstiegsbewilligung: Olten, Visp, Kloten und Ajoie. Alle vier eignen eher besser für die Ostgruppe. Auch Ajoie. Beispielsweise dauert die Fahrt von Rapperswil-Jona nach Pruntrut weniger lang als die Fahrt von Genf nach Pruntrut. Die Gruppeneinteilung erfolgte also nach geografischen Kriterien.» Tatsächlich sind es von Genf nach Pruntrut 239 Kilometer und von Rapperswil-Jona aus lediglich 212 Kilometer.

Der Modus wird nächste Saison der gleiche sein: Qualifikation, Pre-Playoffs und Playoffs. Da die Swiss League nach dem Aufstieg von Ajoie nur noch elf Teams umfasst, ist der Modus noch offen. Ob die Klubs Willi Vögtlins favorisierten Vorschlag von fünf Runden (jeder spielt fünfmal gegen jeden = 50 Spiele) annehmen werden oder eine andere Variante bevorzugen, ist noch offen.

watson Eishockey auf Instagram

Selfies an den schönsten Stränden von Lombok bis Honolulu, Fotos von Quinoa-Avocado-Salaten und vegane Randen-Lauch-Smoothies – das alles findest du bei uns garantiert nicht. Dafür haben wir die besten Videos, spannendsten News und witzigsten Sprüche rund ums Eishockey.

Folge uns hier auf Instagram.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

1 / 71
NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden
quelle: keystone / fabrice coffrini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Jeff Tomlinson nicht nach Visp – warum nicht «Jeff verleiht Flügel»?

Jeff Tomlinson machte in Rapperswil-Jona die Miserablen zu Respektablen. Visp hat er abgesagt. Eigentlich könnte er die Flieger wieder zum Fliegen bringen.

Visp-Manager Sébastien Pico bestätigt sein Interesse an Jeff Tomlinson (51). Er sagt aber auch, der Kanadier habe schon vor einiger Zeit abgesagt: «Er wird nicht unser neuer Trainer sein.»

Jeff Tomlinson also definitiv nicht nach Visp. Olten hat inzwischen Lars Leuenberger als neuen Trainer verpflichtet. Nun bleiben nicht mehr viele attraktive Job-Optionen in der Schweiz.

Entweder Jeff Tomlinson dreht künftig am ganz grossen Rad in der National League (wo sich manchmal auch dort, wo alles klar …

Artikel lesen
Link zum Artikel