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Jonathan Hazen, links, und Philip-Michael Devos, rechts, von Ajoie, feiern das 2-0 von Devos, im vierten Playoff-Finalspiel der National League B zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Samstag, 26. Maerz 2016, in Pruntrut. (KEYSTONE/Bist/Roger Meier)

Jonathan Hazen und Philip-Michaël Devos. Bild: KEYSTONE/BIST

Eismeister Zaugg

Wagt Ambri-Sportchef Paolo Duca das «Jura-Experiment»?

Nie haben zwei ausländische Stürmer in der Schweiz eine Liga so dominiert wie Ajoies Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen. Nun lautet die bange Frage für Sportchef Vincent Léchenne: Gibt Ambri nächste Saison den beiden Kanadiern eine Chance in der höchsten Spielklasse?



Ambris Sportchef Paolo Duca ist mit viel Fleiss und Umsicht daran, die Mannschaft für die nächste Saison zusammenzustellen. Soeben hat er zwei weitere neue Spieler mit Zweijahresverträgen plus Option verpflichtet: Oltens Stürmer Stanislav Horanski (25, mehr als ein Punkt pro Spiel) wird auf nächste Saison ebenso nach Ambri wechseln wie Lakers-Verteidiger Cédric Hächler (26).

Es sind zwei risikolose, wohl überlegte Transfers, die nicht für Aufsehen sorgen. Viel entscheidender ist die Besetzung der Ausländer-Positionen. Wagt Ambris Sportchef das «Jura-Experiment» mit der Verpflichtung von Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen?

Eigentlich ist Vincent Léchenne (59) in seinem 8. Amtsjahr in einer komfortablen Lage. Wenn ein Sportchef in der Swiss League zwei gute Ausländer hat, dann ist er fast alle Sorgen los. Philip-Michaël Devos wird voraussichtlich zum sechsten Mal hintereinander die Skorerwertung der zweithöchsten Liga gewinnen und Jonathan Hazen zum fünften Mal auf dem zweiten Platz landen. Die beiden 29-jährigen Kanadier sind für die Swiss League, was einst Wayne Gretzky und Jari Kurri für Edmonton in der National Hockey League waren: ein Duo wie Blitz und Donner. Was Mittelstürmer Philip-Michaël Devos mit seinem Genie aufs Eis blitzt, donnert sein Flügel Jonathan Hazen ins Netz. Auch diese Saison produzieren beide als einzige Spieler der Swiss League mehr als zwei Punkte pro Spiel.

Bild

Die Skorerliste der Swiss League. screenshot: sihf

Mit diesen Statistiken müssten die beiden kanadischen Stürmer auch für die Klubs der National League ein Thema sein. Zumal beide zusammen weniger kosten als ein guter NL-Ausländer. Aber sie sind es nicht.

Hin und wieder haben sich die Sportchefs in den letzten Jahren mit der «Jura-Frage» befasst. Unter anderem in Langnau und Biel. Und alle sind zum Schluss gekommen: Ajoies kanadisches Duo ist nicht gut genug für die höchste Liga. Die wichtigsten Bedenken: zu wenig schnell (vor allem Devos) und physisch zu wenig robust. Und könnten beide auch dann so produktiv sein, wenn sie in der National League nicht mehr so viel Eiszeit wie in Ajoie bekommen? Wären sie überhaupt dazu in der Lage, sich in ein taktisches Konzept einzufügen – was etwa in Langnau unerlässlich wäre? Sie gelten als offensive Freidenker. Und das macht die Sportchefs misstrauisch.

Die National League ist inzwischen eine der besten Ligen der Welt geworden. Wer in unserer höchsten Spielklasse dominiert, ist gut genug für die NHL. Was diese Saison Dominik Kubalik (letzte Saison Ambri) und Elvis Merzlikins (letzte Saison Lugano) beweisen.

Also muss ein ausländischer Stürmer so gut sein, dass er auch in der NHL mithalten könnte. Aber weder Philip-Michaël Devos noch Jonathan Hazen haben es bis in die NHL gebracht, ja nicht einmal bis in den NHL-Draft. Und das bedeutet, dass die Scouts beide als nicht tauglich für die NHL taxiert haben.

«Beide haben eine Ausstiegsklausel für die National League, die sie bis Ende März aktivieren können.»

Ajoie-Sportchef Vincent Léchenne über das Sturmduo

Hinzu kommt: In der Neuzeit hat sich eigentlich erst ein ausländischer Stürmer aus der zweithöchsten Liga auch in der National League durchgesetzt: Langnaus Chris DiDomenico. Er wechselte aus der italienischen Operettenliga nach Langnau in die NLB, stieg mit den Emmentalern auf, schaffte es dann zwischenzeitlich sogar in die NHL und gehört heute zu den charismatischsten Offensivspielern der Liga.

From left, Tiger's player Christopher DiDomenico and Lugano?'s player Jani Lajunen, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and SCL Tigers at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Friday, January, 17, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Chris DiDomenico hat sich in der National League durchgesetzt. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Vincent Léchenne ist schon ein wenig beunruhigt. Er sagt, seine beiden kanadischen Stürmer seien noch bis zum Ende der nächsten Saison vertraglich an Ajoie gebunden. «Aber beide haben eine Ausstiegsklausel für die National League, die sie bis Ende März aktivieren können.» In der Vergangenheit sei ein Ausstieg nie ein Thema gewesen. Nun sei es aber anders. «Es gibt Interesse von Klubs aus der höchsten Liga. Aber noch liegen keine Offerten vor.»

Der Grund für das Interesse: der Cup. Ajoie hat auf dem Weg in den Cupfinal (am 2. Februar in Lausanne gegen Davos) gleich drei NL-Klubs eliminiert: Lausanne (4:3 n. V.), die ZSC Lions (6:3) und im Halbfinale sogar den Lokalrivalen Biel (4:3). Bei 10 der insgesamt 16 Treffer hatten Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen die Stöcke direkt im Spiel. Sie treffen also auch gegen die Titanen aus der höchsten Liga.

Vincent Léchenne bestätigt unter anderem Ambris Interesse. Das macht Sinn. Paolo Duca hat auf den Ausländerpositionen mehr Spielraum als alle anderen Amtskollegen: Sämtliche Verträge mit dem ausländischen Personal laufen per Ende Saison aus. Ambri ist der einzige Klub der Liga, der für nächste Saison noch keinen Ausländer unter Vertrag hat. Spielraum für das Engagement von zwei ausländischen Stürmern muss wohl sein: Es würde wenig Sinn machen, nur einen der beiden Ajoie-Kanadier zu verpflichten oder jeweils einen der beiden auf die Tribüne zu setzen.

Paolo Duca, Sportchef Ambri-Piotta, spricht bei der Praesentation des neuen Teams fuer die Saison 2017/18 aufgenommen in Cademario im Tessin am Dienstag, 29. August 2017. (KEYSTONE/TI-PRESS/Benedetto Galli)

Schlägt Ambri-Sportchef Paolo Duca zu? Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Doch zurück zu Ambri: Für eine Vertragsverlängerung eignen sich in Ambri eigentlich nur Mittelstürmer Brian Flynn (31) und Topskorer Matt D’Agostini (33). Ambri könnte mit Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen seine offensive Feuerkraft im Vergleich zu dieser Saison beträchtlich erhöhen. Es wäre nicht einmal notwendig, mehr Geld zu investieren. Verhandelt Paolo Duca geschickt – und das kann er – dann kostet ihn das «Jura-Experiment» nicht viel mehr als diese Saison Matt D’Agostini. Und er hätte dann für nächste Saison noch genug Budget für einen fünften Ausländer – der könnte beispielsweise der aktuelle Verteidiger Nick Plastino sein. Bei ihm stimmt wenigstens das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ajoie-Sportchef Vincent Léchenne.

Sollte eine konkrete Offerte von Ambri auf den Tisch kommen, dann weiss Vincent Léchenne bereits, was er tun wird. «Wir werden Devos und Hazen so oder so eine vorzeitige Vertragsverlängerung offerieren.» Beispielsweise um drei Jahre, aber ohne Ausstiegsklausel für die National League. Eine vielversprechende Strategie des klugen Sportchefs, der Ajoie zu einem SL-Spitzenteam gemacht hat. Die Sicherheit eines Mehrjahresvertrags für ein Leben in der Ajoie, in dieser wunderbaren Landschaft der sanften Hügel, die stark an das heimatliche Quebec mahnt, ist mindestens so verlockend wie ein «Abenteuer National League». Oder anders gesagt: Lieber in Ajoie den Spatz in der Hand als in der höchsten Liga die Taube auf dem Dach.

Die Prognose ist nicht allzu gewagt: Entweder verlängern Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen vorzeitig bei Ajoie oder sie wechseln nach Ambri. Vincent Léchenne sagt zwar, es gebe auch ein gewisses Interesse aus Lugano. Aber es wäre denn doch eine Überraschung, wenn auf einmal zwei kanadische Stürmer aus der Swiss League den Ansprüchen des «Grande Lugano» genügen. Und eine noch grössere Überraschung wäre eine Wiederbelebung des Interesses von Langnau. Dort werden offensive Freidenker wie Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen eher skeptisch betrachtet.

Aber man weiss ja nie.

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Muetter8 24.01.2020 18:29
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, ist die Frage eher ob sich ein"kleines" NLA Team dieses Experiment leisten kann oder ein Grosses... Die grossen Teams mit grossem Budget können einfach während der Saison noch andere Ausländer hohlen bzw. von Anfang an mit 5 Ausländer starten und dem entsprechenden korrigieren bei kleinen Teams ohne grossem Budget wirds schon schwieriger und da auch immer der Abstieg droht wäre es schon ziemlich Riskant.
  • Pana 24.01.2020 16:23
    Highlight Highlight "Nie haben zwei ausländische Stürmer in der Schweiz eine Liga so dominiert wie Ajoies Philip-Michäel Devos und Jonathan Hazen."

    Statistisch ja. Aber wenn man sie aus dem Spiel nimmt, bringt das alles nichts. Siehe Playoffserie vs Thurgau von letzter Saison.

    Sieht man auch bei Schweizer Spiller, die im B absolute Topwerte hatten, aber im A kein Bein vor's andri bringen (sorry, sorry, couldn't resist).
  • hanibal79 24.01.2020 14:34
    Highlight Highlight Der Chrigu wird nächstes Jahr in Fribourg mit ganz anderen Erwartungen konfrontiert. Der Julian reicht ja in Fribourg nicht und wer hat ihn geholt?
  • Pascal Mona 24.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Ambri und zwei Fehlgriffe (meine Einschätzung) bei den Ausländern? Könnte ziemlich fatal enden. Während der Saison dann Ersatz holen ist meist nicht ganz so einfach. Beide hatten bereits die Möglichkeit sich in A zu zeigen und so ziemlich gar nichts gezeigt. Okay, da wurden sie auch als Notnagel geholt, mit einer Vorbereitung etc. könnte es (glaube ich nicht) etwas anders aussehen. So ein Experiment könnte sich allenfalls ein ZSC leisten wenn sie jetzt sparen müssten.
    • bullygoal45 24.01.2020 12:26
      Highlight Highlight Denke dran, dass es eine gewisse Angewöhnungszeit braucht im A...Knelsen hat sich am Schluss eigentlich ganz gut gemacht bei uns. Man wird plötzlich geschuppst und muss einen neuen Stil finden. Wenn du ein Hazen für zwei Spiele irgendwo rumkurven lässt, wundert mich das nicht. Das nenn ich keine Chance.

      Und: Fehlgriffe gibt es immer wieder. Ein Kovar brauchte auch Zeit und es werden auch zukünftige Ambri Ausländer nicht immer sitzen. Da ist auch Glück dabei..
    • Pascal Mona 24.01.2020 13:52
      Highlight Highlight Und was sagst du mir jetzt neues? Ich sage ja, das sie beide als “Notnagel“ geholt wurden und das es mit einer Vorbereitung etc. eventuell anders aussieht! Trotzdem bin ich der Meinung, dass es eben nicht reicht um eine (dominierende) Rolle zu spielen im A. Eine definitive Aussage nach 2 Spielen kann man kaum treffen, gewisse Ansätze kann man aber schon sehen. Möglich das ich mich täusche, definitiv sehen werden wir es nur, falls es tatsächlich jemand wagt... ach ich bin wohl nicht der einzige welcher an ihnen zweifelt, sonst wären sie seit Jahren im A.
    • CaptainObvious 24.01.2020 14:53
      Highlight Highlight > ach ich bin wohl nicht der einzige welcher an ihnen zweifelt, sonst wären sie seit Jahren im A.

      Bedingt, ab einem gewissen Zeitpunkt wird das fehlende Wagnis zur selbsterfüllenden Prophezeiung.
      Kein Sportchef will sich die Finger verbrennen und seinen Job gefährden - und entsprechend lässt er sich von der Masse der Zweifelnden (die anderen Sportchefs) beeinflussen.

      Geht in die Richtung:
      „Alle sagten: Das geht nicht.
      Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht.“
  • Ricardo Tubbs 24.01.2020 10:18
    Highlight Highlight horansky ist zu verletzungsanfällig, im B ist er ein führungsspieler, bei ambri wird er in einer hinteren linie versauern -> wechselt später mit B lizenz zu klöten oder dem sc "b lizenz" langenthal.

    devos / hazen werden das A abenteuer wagen (wer würde nicht), werden aber nicht genügen und in einer hinteren linie versauern -> wechseln später mittels b lizenz zu klöten oder dem sc "b lizenz" langenthal.
    • davej 24.01.2020 14:14
      Highlight Highlight Ambri spielt konsequent mit 4 Linien durch. Das bedeutet, es gibt keine Spieler die "versauern". Deshalb passt Horansky perfekt zu Ambri. Er kriegt sehr viel Eiszeit.
  • Hamlet_HRH 24.01.2020 10:18
    Highlight Highlight Um die Anforderung der verschiedenen Ligen zu vergleichen muss auch die angedachte Rolle berücksichtigen werden. Hamlet ist überzeugt, dass es in der SL einige Spieler gibt die besser sind als die schwächsten NL Spieler. Das gleiche gilt für den Vergleich NL/NHL. Stürmer-Söldner müssen in der NL First-Line Spieler sein (erster oder zweiter Block), Alphas, Scorer, Defensivtigers. Devos/Hazen bringen ihre Leistung so konstant über mehrere Saisons hinweg, Hamlet ist zuversichtlich dass sie zumindest nicht im letzten Drittel der NL Söldner sein würden.
    • Lindros88 24.01.2020 12:36
      Highlight Highlight Hamlet sollte vielleicht aufhören in der 3. Person von sich zu schreiben....
  • Playoffbart 24.01.2020 10:06
    Highlight Highlight "Nie haben zwei ausländische Stürmer in der Schweiz eine Liga so dominiert wie Ajoies Philip-Michäel Devos und Jonathan Hazen."
    Echt? Ich bin mal so frei zu behaupten, dass Bykov/Chomutov in den 90er mindestens so dominant waren...
    • Hamlet_HRH 24.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Das kommt darauf an wie man "dominant" definiert; in der wahren Bedeutung des Wortes muss man dazu sein Team auch mal zu einer Meisterschaft führen. Das haben die beiden Russen nie gekonnt, aber dafür die beiden Ajoie Kanadier. Hamlet ist mit dem Eismeister.
    • Ronnie Raven Riedo 24.01.2020 12:46
      Highlight Highlight @Hamlet_HRH

      Dominant im Sinne von "Scoren". Und das haben sie allemal! Jeder andere NLA-Klub wäre noch so froh für dieses Russen-Duo gewesen. Damals hatte Dino Stecher immer Nervenflattern, wenn es um's Eingemachte ging und liess schnell 3-4 Tore zu. Es bringt auch nichts, wenn vorne jeweils 5-6 Tore geschossen werden, wenn der Torhüter unter Druck sich zu einem Fliegenfänger entwickelt. Aber daran magst du dich wohl nicht mehr erinnern...
    • Hamlet_HRH 24.01.2020 14:43
      Highlight Highlight @Ronnie Raven Riede: danke für Feedback.
      Vermutlich wird niemand die Klasse von Bykov/Khomutov bestreiten. Mit Stecher hast du deinen "ewigen" Sündenbock scheinbar gefunden. Die Zuger könnten das gleiche von Schöpf sagen, sonst hätten sie jetzt 3 Meistertitel. Aber zweimal falsch! Drei Punkte dagegen: Fribourg und Zug kamen mit diesen Torhütern zum Quali-Sieg und in den Final, und scheinbar hatten beide keinen Besseren. Hamlet erinnert sich aber an etwas ganz anderes: im Final wurde B/K jeweils von Johanson/Eldebrink und einmal von Bill Gilligan's Kollektiv schlicht und einfach neutralisiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 24.01.2020 10:03
    Highlight Highlight Ich würde es probieren! Why not? Wenn nach 20 Spielen nichts rausschaut, findet man sicherlich was neues.

    Gillroy und Aulin waren auch ein Reinfall im A.

    Wagt es Ambri..zu 30% kommts gut. Doch wens klappt, könnten die zwei unsere Liga für die nächsten 6 Jahre verändern 👍🏻
    • Scrj1945 24.01.2020 16:24
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