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Florence Schelling, ehemalige Schweizer Eishockey-Nationaltorhueterin, in ihrer neuen Funktion als Assistant Coach beim Spiel der Schweizer Damen U18 Eishockey Nationalmannschaft gegen Russland, aufgenommen am Donnerstag, 23. August 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Sorgt für Schlagzeilen: SCB-Sportchefin Florence Schelling (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Verwunderung in Davos: Der SC Bern wollte Christian Wohlwends Assistenten als Cheftrainer

Die neue SCB-Sportchefin Florence Schelling wirbelt die Liga bereits mächtig durcheinander. Zur Verwunderung von HCD-Sportchef Raëto Raffainer.



Raëto Raffainer sagt, er habe das beste Coaching-Team, das er sich vorstellen könne. Cheftrainer Christian Wohlwend (43) wird von den beiden Assistenten Johan Lundskog (Sd, 35) und Waltteri Immonen (Fi, 53) ergänzt und unterstützt. Dieses Trio Grande hat den HCD aus dem Ranglistenkeller in die Spitzengruppe der Liga zurückgeführt und wird die Mannschaft auch nächste Saison coachen.

Davos' Headcoach Christian Wohlwend, Mitte, rechts Assistenztrainer Johan Lundskog beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Samstag, 30. November 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Johan Lundskog (rechts) auf der HCD-Trainerbank. Bild: KEYSTONE

Titelverteidiger SC Bern ist Anfang Juni als einziger Klub der höchsten Liga sportlich nach wie vor führungslos und auf der Suche nach einem «billigen Banden-Jakob»: Nach einem neuen Trainer, der möglichst wenig kostet. Inzwischen haben die Spieler mit ersten Eistrainings in Burgdorf begonnen. Aber sie wissen nach wie vor nicht, wer nächste Saison ihr Chef sein wird.

Und so ist die neue Sportchefin Florence Schelling auf den Gedanken gekommen, Christian Wohlwends Assistenten Johan Lundskog als Cheftrainer zu engagieren. Der Schwede hat zwar keinerlei Erfahrung als Cheftrainer auf Profiebene. Aber er kostet wenig. «Alles ist korrekt gelaufen» sagt der HCD-Sportchef. «Der SCB hat uns ganz offiziell angefragt, ob man mit Johan Lundskog verhandeln dürfe. Wir habe dafür grünes Licht gegeben.»

Inzwischen ist Raëto Raffainer erleichtert. Er sagt, die Verhandlungen mit der SCB-Sportabteilung hätten zu keinem Resultat geführt. «Johan Lundskog bleibt bei uns.» Die Suche nach einem «billigen Banden-Jakob» geht in Bern also weiter.

Eines muss man SCB-Manager Marc Lüthi lassen: Er versteht es, sein Unternehmen im Gespräch zu halten – sei es mit einem mutigen Entscheid bei der Besetzung der Führungsposition der Sportabteilung, sei es bei der Verpflichtung von prominenten Verwaltungsräten oder nun eben mit einer kurzweiligen Suche nach einem billigen neuen Trainer.

Eigentlich sollte der SCB nicht den billigsten, sondern den bestmöglichen Trainer engagieren. Sonst reicht es auch im nächsten Frühjahr nicht für die Playoffs. Aber wer weiss, vielleicht gelingt es seiner neuen Sportchefin, einen sehr guten Trainer zu finden, der wenig kostet.

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yeah, right. 14.06.2020 10:42
    Highlight Highlight Warum nicht Waltteri Immonen? Der hat einen guten CV. Oder darfs partout kein Finne sein?
  • Bruno Wüthrich 13.06.2020 22:01
    Highlight Highlight Der SCB kann es ja machen wie Gottéron. Wenn es mit dem Trainer nicht läuft, übernimmt einfach der Sportchef.
    • ben_fliggo 13.06.2020 23:42
      Highlight Highlight Du meinst die Sportchefin.
    • runthehuber 14.06.2020 08:57
      Highlight Highlight Oder Marc himself
      Ist ja ein Gastrobetrieb laut Insiderinfo eines Chronisten
  • BOSELLI 13.06.2020 15:16
    Highlight Highlight Es gibt viele Orte wo ich den Assi als besser einschätze als der Coach.
    Nati,HCD,Gotteron,Biel sind nur Beispiele.
  • Jumbo Joe 13.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Ein Armutszeugnis für den SCB, dass dieser bei seiner verzweifelten Trainersuche dem HCD Lundskog ausspannen wollte. Es spricht für den Bündner Traditionsverein, dass der schwedische Taktikfuchs sich für den Verbleib beim HCD entschieden hat. Mit diesem Trainerstaff wird Davos auch kommende Saison eine überzeugende Leistung abliefern.
  • Beaudin 13.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Warum nicht, Lars Leuenberger als Cheftrainer und Florence Schelling als Assistent 😉😉😉
    • ben_fliggo 13.06.2020 23:43
      Highlight Highlight Du meinst Florence Schelling als Assistentin.
  • Darkside 13.06.2020 01:15
    Highlight Highlight Komische Angelegenheit. Den Assi von nem Mitbewerber holen? Würde man da nicht versuchen gleich Wohlwend abzuwerben? Und wieso nicht einfach Kossmann nehmen? Sicher nicht zu teuer und er hätte einen Vorsprung was die Kenntnis des Teams und Vereins angeht. Seine Schuld war es ja nicht, dass es für die PO nicht gereicht hat.
  • Willy Tanner 13.06.2020 00:47
    Highlight Highlight Und wieso hats nicht geklappt? Nehme mal an Lundeskog wollte in seiner noch jungen Trainerkarriere keinen Rückschritt machen!
    • Apfel Birne 13.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Klar vom Assistenztrainer des HCD zum Cheftrainer beim dreimaligen Meister in den letzten 5 Jahren ist natürlich ein riesiger Rückschritt.
  • Cenosillicaphobie 12.06.2020 22:54
    Highlight Highlight Holt Doug Shedfen und spiel Firewagon Hockey! Eine grössere unterhaltung giebt es in Böööörn nicht.
  • bokl 12.06.2020 22:20
    Highlight Highlight Der SCB sucht gar keinen Chedtrainer. FS wird den Posten dereinst übernehmen. Gesucht wird ein temporärer Hilfskasper. Nach erfolglosem Saisonstart übernimmt die Sportchefin interimistisch bis Ende Saison und dann definitiv.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 13.06.2020 11:55
      Highlight Highlight Das wäre in meinen Augen eine ziemlich interessante Sache...

      Es nähme mich wunder, wie der technikbetonte Spielstil des Frauenhockeys sich in unserer Liga bewähren könnte.
      Es gab ja schliesslich auch mal eine Zeit in den 90ern, als eine Mannschaft mit sogenanntem "Hockeyballet" vier Titel hintereinander gewann... 😜🤘
  • chrimark 12.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Mit etwas Schalk denkt man sich, ob das nicht noch was wäre für den Eismeister. Vermarktbare Aufmerksamkeit wäre garantiert und sportlich droht die Saison sowieso zum Corona bedingten Hintergrund-Drama zu verkommen.
  • Jacques #23 12.06.2020 21:06
    Highlight Highlight Das erklärt ja den Stellenwert, nicht wahr.

    Der Assistent ist gut genug. Es ist eben schon so, ohne wenn und aber, dass die meisten Zuschauer zwar hübsch sind, doch die Anzahl Titel no es Schiitli hübscher.

    ... Item, Rekordschwiizermeister 🎉

    😉

    PS. Mit Buser liesse sich derzeit besser verhandeln. Der würde dem Ceebeheee einen Cheftrainer sponsern, wenn er nur öppe die mal alleine ins Stadion darf. Habe ich gehört. Kommt nicht von mir, Gott bewahre.
  • Exilglarner 12.06.2020 20:38
    Highlight Highlight Wie verzweifelt muss man sein, das man sich als ''Maskottchen'' den Koch holt und sogar einen Assisten ohne Cheftrainer-Erfahrung abwerben will...

    HOPP DAVOS
    • bubu_BE 13.06.2020 00:54
      Highlight Highlight Das scheint wohl nicht nur Verzweiflung sein, sondern die Bankrotterklärung der sportlichen totalen inkompetenten Führung beim SCB..
    • mukeleven 13.06.2020 05:50
      Highlight Highlight #rekordmaister (imfall!) 😜
    • Der_Andere 13.06.2020 08:10
      Highlight Highlight Weder garantiert Erfahrung Erfolg, noch Unerfahrenheit Misserfolg.

      Sven Leuenberger hatte 2016 auch kein wundersames Resümee und mit ihm ist in den Playoffs plötzlich der Knoten aufgegangen.

      Und ein jeder ist irgendwo, irgendeinmal zum ersten Mal Cheftrainer. Nachwuchsspieler haben auch keine Spielerfahrung auf höchster Stufe, die sie irgendeinmal bekommen müssen. Irgendwer muss neuen Leuten in der Branche eine Chance geben.

      Es ist definitiv ein grösseres Risiko, dass Bern so eingeht. Aber kein unverantwortlich hohes und mitnichten der Weltuntergang, der hier fast schon postuliert wird.
  • Maple 12.06.2020 20:32
    Highlight Highlight Unter dem teuren Jalonen feierte man zwar zwei Titel. Das Eishockey war jedoch immer schlimmer anzusehen. Ohne Genoni hätte auch der Finne nichts erreicht in Bern!
    • Exilglarner 13.06.2020 10:24
      Highlight Highlight Genoni ist der beste Torhüter, aber er ist auch nicht ''Gott''... er hat wohl schlimmeres verhindert, aber verlorene Spiele sind nun mal verloren... so schlecht kann Davos nicht sein, weder auf wie auch neben dem Eis...😉
    • MARC AUREL 14.06.2020 09:48
      Highlight Highlight Falsch Maple! Genoni ist absolut top aber in Zug ist er nicht mehr so unwiderstehlich! Dies liegt an der SCB -Defensive. Da sieht jeder Torhüter besser aus! GRANDE BERN
    • Exilglarner 14.06.2020 17:30
      Highlight Highlight der torhüter ist grundsächlich nur so gut, wie die defensive... genoni hat aber schon so manchen patzer der verteidigung wettgemacht... aber er wurde noch nie so hängen gelassen, wie beim evz... aber woran hat es dann in der vergangenen saison beim scb gelegen, wenn die defensive sooo gut sein soll, dass sie so 'getaucht' sind ??
  • Füdlifingerfritz 12.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Vielleicht wird's aber auch ein sehr schlechter Trainer, der besonders viel kostet... durchaus nicht unrealistisch.
    • Jumbo Joe 13.06.2020 14:35
      Highlight Highlight ...oder es wird wieder einmal ein erfolgreicher und teurer Trainer, den man dann aber wegen unattraktiver Spielweise wieder entlässt.

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