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Enttaeuschte Rapperswiler nach dem ersten Eishockey-Spiel des Playout-Final der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Dienstag, 26. Maerz 2019, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Kein Absteiger? Die SCRJ Lakers hätten sicher nichts dagegen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Wegen Weltviruskrise: Gibt es nächste Saison im Hockey keinen Absteiger?

Bei der Liga-Versammlung Mitte Juni wird ein brisanter Antrag aufs Tapet kommen: nächste Saison kein Absteiger aus der National League. Um die unabsehbaren Folgen der Weltviruskrise abzufedern.



Die Schweizer Hockey-Klubs werden den Krisen-Sommer trotz abgesagter Playoffs überstehen. Aber selbst dann, wenn die Saison wie vorgesehen am 18./19. September beginnen kann, dürften die Kassen vielerorts leer sein. Erst im Laufe der Monate August, September, Oktober und November wird sich zeigen, ob die Sponsorenverträge weiterhin erfüllt werden können bzw. ob es gelingt, verlorene Sponsoren durch neue zu ersetzen.

Dazu kommt: Niemand kann abschätzen, wie schnell die Zuschauer wieder in die Stadien zurückkehren und wie viele Dauerkarten bis zum Saisonstart gekauft werden. Auch muss mit einer leichten Reduktion der TV-Einnahmen gerechnet werden. Und eigentlich können für die Saisonkarten nicht die gleichen Preise verlangt werden wie in der vergangenen Saison. Weil ein Rabatt für die verlorenen Spiele der Saison 2019/20 (bei den meisten Saisonabos sind die Playoffs und die Relegationsspiele inbegriffen) erwartet wird.

ARCHIVBILD ZUM ABBRUCH DER SAISON DER NATIONAL LEAGUE, AM DONNERSTAG, 12. MAERZ 2020 - SC Rapperswil-Jona Lakers Verteidiger Daniel Vukovic, von links, Dominik Egli und Florian Schmuckli laufen ein zum Geister-Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Freitag, 28. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Wie lange muss ohne Zuschauer gespielt werden? Bild: KEYSTONE

Die Wahrscheinlichkeit, dass die meisten Klubs – eigentlich alle ausser die durch Milliardäre abgesicherten ZSC Lions, Lugano, Zug und Davos – die nächste Saison mit einer leeren «Kriegskasse» bestreiten müssen, mit Liquiditätsschwierigkeiten zu kämpfen haben und die Löhne kaum bezahlen können, ist sehr hoch. Spätestens wenn die Meisterschaft beginnt, ist es ja nicht mehr möglich, die Spieler, Trainer und das Personal in der Administration weiterhin über die Arbeitslosenkasse (Kurzarbeit) zu finanzieren. Und die vom Bund verbürgten Notkredite sind dann auch ausgeschöpft.

Keiner weiss, wie es weitergeht

Eine leere Kriegskasse. Keine Reserven. Weniger Einnahmen als erwartet. Das bedeutet: ausser in Zürich, Lugano, Zug und Davos kein Geld für eine Trainerentlassung, kein Geld, um leistungsschwache oder verletzte Ausländer auszuwechseln. Oft geht vergessen, dass im Falle einer Verletzung in der Regel nicht das ganze Salär versichert ist. Kommt eine sportliche Krise – und die ereilt jedes Jahr drei bis vier Klubs – dann droht entweder der Abstieg oder der Bankrott.

Selbst noch so seriöses Wirtschaften schützt nach überstandenem Sommer nicht vor dem finanziellen Zusammenbruch im Laufe der Saison. Es ist gar nicht möglich, die nächste Saison seriös zu budgetieren. Weil es unmöglich ist, die Einnahmesituation abzuschätzen.

ARCHIVBILD ZUM ABBRUCH DER SAISON DER NATIONAL LEAGUE, AM DONNERSTAG, 12. MAERZ 2020 - Der Davoser Marc Wieser enteilt den Rapperwilern beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 29. Februar 2020 im Eisstadion in Davos. Die Spiele der National League muessen wegen der Zunahme des Coronavirus in der Schweiz unter Ausschluss der Zuschauer gespielt werden. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Ob das etwas bringt? Bild: KEYSTONE

Die wirtschaftliche Lage ist also so ungewiss wie noch nie in der Geschichte unseres Profihockeys, die eigentlich mit der Einführung der Playoffs 1986 begonnen hat. Es wäre verantwortungslos, diese Risiken und diese Ungewissheit einfach auszublenden und so zu tun, als sei nach dem Sommer alles überstanden.

«Gouverner c’est prevoir.» («Regieren heisst vorausschauen») heisst das berühmte Motto für gutes Management und Regieren des französischen Verlegers, Journalisten und Politikers Emil de Girardin (1806 – 1881) aus dem vorletzten Jahrhundert (er war so etwas wie der Roger Köppel seiner Zeit). Dieses Motto gilt mehr denn je auch im 21. Jahrhundert.

Daher wird nun zu Handen der Ligaversammlung Mitte Juni ein Vorschlag ausgearbeitet, um dieses Risiko abzufedern: nächste Saison kein Absteiger aus der National League. So wird es keine Kriegskasse brauchen und es ist möglich, eine Saison sportlich ohne Mehrausgaben «durchzuseuchen».

Kloten könnte direkt aufsteigen

Aber wenn ein Klub der Swiss League finanziell fit und sportliche konkurrenzfähig ist, die Swiss League gewinnt und nach oben will – dann darf er direkt aufsteigen, ohne durch die Liga-Qualifikation zu gehen. In diesem Falle würde die übernächste Saison (2021/22) mit 13 Teams gespielt. Was problemlos machbar ist.

Die Fans des EHC Klotens feiern den 4-3 Sieg in der ersten Verlaengerung im fuenften Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 21. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Gute Nachrichten für die Kloten-Fans. Bild: KEYSTONE

Diese Notmassnahme soll auf eine Saison (2020/21) beschränkt bleiben. Will heissen: Bereits übernächste Saison (eventuell mit einer 13er-Liga) würde es wieder einen Absteiger bzw. eine Liga-Qualifikation geben. Um diesen Vorschlag durchzubringen, wird an der Liga-Versammlung Mitte Juni eine Dreiviertelmehrheit notwendig sein.

Die Chancen, dass dieser «Krisenmilderungs-Vorschlag» durchkommt, stehen gut. Weil es eine auf eine Saison beschränkte Massnahme beleibt. Eine generelle Abschaffung des Auf-/Abstieges hätte hingegen keine Chance.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beaudin 05.04.2020 12:28
    Highlight Highlight Geschlossene 14 er Liga wie in der NHL, sonst machen unsere Provinz Hockeyfunktionäre alles der NHL nach.
    Kleine Eisfelder ist ja auch in der Planung.
  • urs eberhardt 04.04.2020 19:22
    Highlight Highlight Ja und warum könnte sich diese nie einige Liga nun plötzlich einigen, halleluja, warumeliwarum? Weil alle schlauer geworden sind? Oder solidarischer? Quatsch: Ganz einfach weil dem Bremser SCB der Top-Sponsor gerade viral abhanden gekommen ist, die eigenen Beizen. (Alles andere bei allen wie immer. Je nach Mäzen. Oder je nach gutem oder schlechten Businessplan.)
  • Mad Scientist 04.04.2020 17:16
    Highlight Highlight "...Emil de Girardin (1806 – 1881) aus dem vorletzten Jahrhundert (er war so etwas wie der Roger Köppel seiner Zeit)."

    "Er [Girardin] vertrat von nun an sozialistische Ideen und gehörte, als er nach vielen vergeblichen Bemühungen 1850 vom Département Bas-Rhin in die Nationalversammlung gewählt worden war, der äußersten Linken, der sogenannten Bergpartei an, die er aber bereits im August wieder verließ. "

    Ehh, nein! xD

    Ansonsten: Interessanter Text, an Liquiditätsprobleme im Eishockey habe ich vor lauter anderen News gar nicht gedacht. Mal sehen, wie die Clubs das handeln...
  • Lumina 04.04.2020 16:24
    Highlight Highlight Klausi - whatever you're smoking, please quit it asap.

    Es wird keine Liga mit 13 Teams geben, weder heute, noch morgen oder überhaupt irgendwann.

    Es wird alles beim alten bleiben.
    • runthehuber 05.04.2020 09:56
      Highlight Highlight Merci
  • Pesche Buri 04.04.2020 15:26
    Highlight Highlight Ich würde sagen die NL als geschlossene 14er Profiliga mit den finanziell und infrastrukturell besten Voraussetzungen.

    Die SL ebenfalls als geschlossene 14er Ausbildungsliga.

    Die MySports League auflösen, SL bis 14er Liga auffüllen und den Rest in die 1. Liga zurückstufen.
    • BernensisU 05.04.2020 18:19
      Highlight Highlight Denke halt, dass von deinem Vorschlag zu wenige Clubs selbst Nutzen ziehen würden. Die zwei Aufsteiger aus dem B wären sicher dafür, wobei auch diese ja nicht sicher sein können, dass es ihnen der für die Einteilung entscheidenden Saison dann für den Aufstieg reichen würde. Dafür wären wohl auch Ambri, Langnau und Rappi sowie die 4 Aufsteiger aus der MSL (wobei die aber bezüglich der Reorganisation des A und B kein Stimmrecht haben). Der Rest (restliche Teams aus A, B und MSL) verliert.
      Gewinner wäre zugegebenermassen der Nachwuchs durch die neue, ausdrückliche Ausbildungsliga.
  • Schobão 04.04.2020 11:28
    Highlight Highlight Kloten hoch und gut...? Nein...

    Vorschlag: 2x10er-Liga; 4 Runden ligaintern, 2 Rd. ligaübergreifend (56 Spiele). A&B 1-8 Playoffs, Sieger=Meister/Aufsteiger, 9&10 Playouts, Verlierer steigt ab. 4 Ausländer

    - mehr Abwechslung, trotzdem 2/3 der Spiele in eigener Liga
    - unsportliche Zusatzrunde entfällt
    - junge/günstige Spieler können sich präsentieren/aufdrängen
    - Kluft zwischen A/B nicht so gross, Abstieg ist kein Weltuntergang
    - zusätzliche Derbys
    - geografisch ganze CH integriert (für TV interessant)

    Gruss aus Rappi - mit dieser Lösung auch im B; aber wäre attraktiv, auch für Ambri etc.
  • Ironiker 04.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Also, die 12er Liga soll ja bleiben. Das würde bedeuten, dass es übernächste Saison garantiert einen Absteiger geben wird.

    Somit wäre das Abstiegsrisiko einiger Klubs massiv grösser als bei einer Ligaquali.

    Wäre ich Langnau, Rappi oder Ambri würde ich dem NIE zustimmen...
    • Lumina 04.04.2020 16:28
      Highlight Highlight Sollte dieser Antrag kein (äusserst schlechter!) Aprilscherz sein, wird dem auch nicht zugestimmt werden - es wird alles beim alten bleiben, ganz egal wie oft der Herr Zaugg die Klotener noch ins A hinauf artikeln will, ohne dass sie es sportlich vollziehen müss(t)en.
  • Bruno Wüthrich 04.04.2020 08:22
    Highlight Highlight Roger Köppel hat in einem Artikel über Eishockey nichts zu suchen. Er hat auch keinerlei Verdienste, die es nötig erscheinen lassen, ihn zu protegieren.
    Zur Sache: Auf eine Saison begrenzt, kann man auf einen Absteiger verzichten. Aber dies sollte Klubs wie die SCL Tigers nicht dazu verleiten, sich zurückzulehnen, denn sonst klappts auch in der übernächsten Saison nicht mit den Finanzen. Rang 12 muss trotzdem für jede Mannschaft ein Tabu sein.
    Der Aufstieg aus der NLB ist nächste Saison etwas leichter. Aber nicht nur für den EHC Kloten. Die Finanzen spielen auch hier eine grosse Rolle.
  • bullygoal45 03.04.2020 23:49
    Highlight Highlight + Schade kommt diese eklige Situation genau in dem Moment, in dem alle 12 Teams so nah aufeinander liegen.

    + Genau so frech wie Rappi immer als Kriesenteam hinzustellen finde ich es respektlos gegenüber einigen NLB Teams Kloten immer als Meister hinzustellen.

    Für was spielen wir überhaupt noch wenn ja alles so klar ist?

    + Ich würde diese Regelung begrüssen. Es gäbe meiner Meinung nach nur Gewinner! ☀️
    • Füdlifingerfritz 04.04.2020 00:31
      Highlight Highlight :Genau so frech wie Rappi immer als Kriesenteam hinzustellen finde ich es respektlos gegenüber einigen NLB Teams Kloten immer als Meister hinzustellen."
      Da bin ich, vor allem was letztgenannten Umstand angeht voll bei dir.
    • Matungus Jones 04.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Was man in der NLB dieses Jahr gewinnen konnte, war die Quali. Und da wurde Kloten nun mal Erster. Hast du eine bessere Lösung für einen allfälligen Aufsteiger, der die Auflagen der National League zu erfüllen vermag?
    • SörgeliVomChristophNörgeli 04.04.2020 14:20
      Highlight Highlight @ bullygoal45
      Klausi ist ja als grosser Polemiker bekannt. Der gewöhnliche Eishockeyfan sieht sehr wohl, dass in Rappi hervorragende Arbeit geleistet wird. Vor allem was der Sportchef Steinmann immer wieder für Transfers macht mit diesem kleinen Budget, finde ich klasse. Nächst oder übernächste Saison spielt Rappi Playoffs.
  • na ja 03.04.2020 22:37
    Highlight Highlight Tönt vernünftig. Irgendwie müssen (fast) alle wieder zu Geld kommen und es bringt nix, wenn der paar wenige viele in den Ruin bringen. Wenn ich an letzte Saison zurück denke, war echt Langweilig, gefühlte zweite Partie den gleichen Gegner. Und ne 4er oder 6er Liga (die Anderen gingen hops) mit 50 Spielen... Gäääähn!
  • Harald aka the drunken Juhnke 03.04.2020 21:03
    Highlight Highlight Und dann würde es einen Direktabsteiger geben?
    • buffettino 04.04.2020 00:00
      Highlight Highlight Übernächste Saison ja.
  • Bacchus75 03.04.2020 20:57
    Highlight Highlight Warum bringt Herr Zaugg beim Thema Abstieg immer die Lakers zuerst. Genau jetzt sehe ich seine SCL Tigers eher gefährdet... Keinen Trainer, keinen Sportchef, die beiden besten Scorer weg, scheinbar will auch die Nummer 1 im Tor flüchten, aber darüber natürlich kein Wort.
    • Mia_san_mia 04.04.2020 03:48
      Highlight Highlight Er hat gerade erst geschrieben, die Tigers seien die neuen Lakers 😜
    • oneair 04.04.2020 08:36
      Highlight Highlight Sein Club? Wenn es SEIN CLUB wäre würde Klaus auch Mal was positives schreiben und nicht immer gegen Positionen hetzen und alle und alles was ihm nicht in den Kram passt, schlecht schreiben....
    • Mia_san_mia 04.04.2020 12:17
      Highlight Highlight @oneair: 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 03.04.2020 20:39
    Highlight Highlight Profisport vom übrigen Ligabetrieb separieren, alles andere ist einfach nur noch lächerlich. Die Aus-/Abstiegstradtion usw. kann man gerne im Amateur-/Freizeitbereich beibehalten.
  • Murero 03.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Klar... ein billiger Aufstieg für Kloten ist die einzige Möglichkeit, dass sie es überhaupt ins Oberhaus schaffen würden. Ueber die Ligaquali würden sie es vermutlich nicht schaffen! ... doch die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt.... im übrigen wären nicht nur die Lakers über keine Abstiegsmöglichkeit froh!
    • Klaus & Klaus 04.04.2020 15:48
      Highlight Highlight Chill out! Die Regel wäre vor allem für die schwächeren NLA-Teams gedacht und sicherlich nicht um Kloten oder Olten oder Visp oder Ajoie den Aufstieg zu erleichtern. Es ist lediglich die faire Konsequenz daraus. Man kann nicht den Abstieg einseitig abschaffen und keinen Aufsteiger zulassen.
  • SörgeliVomChristophNörgeli 03.04.2020 19:58
    Highlight Highlight Bei 13 Team streicht man dann hoffentlich die wettbewerbsverzerrenden Zusatzrunden gegen einige ausgewählte Teams.
  • Roelli 03.04.2020 19:44
    Highlight Highlight Warum sollte ich ein günstigeres Saisonabo erwarten?
    Mein Club kann ja nichts für die Krise.
    Ich mache auch Kurzarbeit und trotzdem erwarte ich keine Vergünstigung.
  • Maple 03.04.2020 19:33
    Highlight Highlight Wenn 13 Teams, dann gibts hoffentlich nur noch 48 Qualifikationsspiele.

    @ Klaus Zaugg
    Lausanne müssen Sie auch unter den Milliardären erwähnen. Die haben in den letzten Jahren zusammen mit Zug am teuersten eingekauft!
    • oneair 04.04.2020 08:32
      Highlight Highlight Was siehst Dubdenn für einen Mehrwert auf gerademal nur 2 Spiele weniger?
    • Eifach öpis 04.04.2020 08:46
      Highlight Highlight Um damit jedes Team ein Heimspiel weniger austragen zu lassen und wieder finanzielle Einbußen generieren?
  • Ricardo Tubbs 03.04.2020 19:24
    Highlight Highlight Gratisaufstieg für kloten?
    • buffettino 03.04.2020 23:44
      Highlight Highlight Möglicherweise, aber eben auch gratis Ligaerhalt für einige A-Mannschaften nächste Saison.
  • Mike Minder 03.04.2020 19:16
    Highlight Highlight Sollte es keinen Absteiger geben, muss es zwingend eine Aufstockung geben, falls ein williges Team vorhanden ist (im Falle de NLA Kloten oder Olten) aber wie sieht es denn tiefer aus? 1.Liga, MSL, SL haben ja die selben Probleme/Voraussetzungen?!? (Martigny, Basel etc wie sie alle heissen... eine Saison ohne Perspektive kann sich kein Club leisten (Finanziell und Kadertechnisch), egal in welcher Liga.
    Der Artikel ist einfach zu kurz gefasst...
    • buffettino 03.04.2020 23:51
      Highlight Highlight Stimmt. Von unten muss Nachrücken ermöglicht werden, ganz oben ist halt ganz oben. Aber man muss schon sehen, dass zwischen den Ligen finanziell Welten liegen. So eine Lösung ist ja vorallem dafür da, dass es zwischen den mittelmässig und schwach kapitalisierten NLA-Teams nicht zu einem Zermürbungskampf (um Spieler/Sponsorengelder etc.) kommt, eben halt der Schwächste nicht fallengelassen wird und "durchseuchen" kann. Ich bezweifle, dass auch nur eine Sekunde ans "Wohlbefinden" der NLB-Teams und noch weiter unten gedacht wurde.
  • Nelson Muntz 03.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Die 13er Liga wir somit zum Wettrüsten im B führen. Olten, Visp, die Tiefflieger, Chaux-de-Fonds und eventuell auch Langenthal und Ajoie würden sicherlich gerne einfacher aufsteigen.

    (und Rappi beginnt im Nov 20 mit der Vorbereitung auf die Ligaquali 21/22....)
    • Jacques #23 03.04.2020 19:39
      Highlight Highlight Wettrüsten?

      Da hast Du vermutlich Recht.
    • Mike Minder 03.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Langenthal darf noch nicht aufsteigen..
    • buffettino 03.04.2020 23:55
      Highlight Highlight Gut möglich ja. Aber die Aussicht auf einen direkten (wirklich direkt, nicht mittels Relegation) Wiederabstieg sollte das schon gut durchdacht werden lassen.

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