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ARCHIVBILD ZUM ABBRUCH DER SAISON DER NATIONAL LEAGUE, AM DONNERSTAG, 12. MAERZ 2020 - Leere Zuschauerraenge im Zuercher Hallenstadion beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug am Samstag, 29. Februar 2020. Wegen dem Coronavirus findet das Spiel unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Fans der ZSC Lions wollen nicht am grünen Tisch Meister werden. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Kein Meister – aber es ist, wie es ist: Wenn es drauf ankommt, verliert Zug

Gespielt wird nicht mehr. Aber eine Frage treibt uns noch um: Sind jetzt die ZSC Lions als Qualifikationssieger auch Meister? Oder darf der SCB ein weiteres Jahr lang Meister sein? Selbst wenn offiziell kein Meister erkoren wird, so hat diese Saison doch eine ewige Wahrheit bestätigt: Kommt es drauf an, verliert Zug.



Zu jeder Saison gehört ein Meister wie zu jedem Auto ein Nummernschild. Ja, wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es denn wäre, wenn die nächste Saison ohne Titelverteidiger beginnt. Seit Anbeginn der Zeiten (seit der Gründung der Nationalliga 1937) hat es nur einmal (1939/40) keine Meisterschaft und keinen Meister gegeben. Aber das waren andere Zeiten. Sport hatte nicht die Bedeutung von heute und Geld wurde auch nicht umgesetzt.

Die ZSC Lions haben die Qualifikation gewonnen. Liga-Direktor Denis Vaucher sagt, es gebe kein Reglement, das sage, wer Meister sei, wenn die Playoffs nicht stattfinden können. «Man denkt, alles sei doch heute geregelt. Aber es hat sich niemand vorstellen können, dass diese Situation einmal eintreten könnte.»

Die ZSC Lions nach der Qualifikation zum Meister zu küren wäre regeltechnisch eine Modusänderung. Modusänderungen während einer laufenden Meisterschaft erfordern eine Dreiviertelmehrheit. Die Klubvertreter haben heute telefonisch mit 17:3 Stimmen den Abbruch der Meisterschaft beschlossen. Morgen Freitag treffen sie sich in Ittigen (BE) zu einer ausserordentlichen Ligaversammlung. Dabei kommt es zur Abstimmung, ob die ZSC Lions Meister sind. Eine Dreiviertelmehrheit ist notwendig. Alle Klubs der beiden höchsten Ligen sind in der Frage stimmberechtigt.

Aber eigentlich ist klar: sind die ZSC Lions klug, verzichten sie auf einen geschenkten Titel.

Hat der SCB die Playoffs jetzt nicht verpasst?

Nichts sorgt im Sport für mehr Spott und jahrelange Häme als geschenkte Siege und Triumphe. Noch heute wird im Bernbiet bei Gelegenheit moniert, der SCB sei ja 1986 nur am «grünen Tisch» wieder aufgestiegen. Tatsächlich waren die Berner im Aufstiegskampf an Chur gescheitert und kamen nur in die höchste Liga zurück, weil Arosa sich freiwillig in die 1. Liga zurückzog.

Marc Luethi, SCB CEO, spricht mit Journalisten beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Fribourg Gotteron, in der Postfinance Arena in Bern. Die fuer Freitag und Samstag angesetzten Spiele in der Eishockey National League finden wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor leeren Zuschauerrängen statt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Marc Lüthi mahnt, es sei jetzt nicht die Zeit für Scherze. Bild: KEYSTONE

Vieles spricht also dafür, dass der SC Bern eine weitere Saison Meister sein darf. Sozusagen als «Doppelmeister». Das hat erst noch den Vorteil, dass verschiedene meisterliche Beschriftungen rund um den Klub nicht abgeändert werden müssen.

Ein boshafter Zeitgenosse hat SCB-Manager Marc Lüthi vorgehalten, nun dürfe man sagen, der SCB sei 1986 am grünen Tisch aufgestiegen und nun sei der SCB am grünen Tisch vor dem ersten ernsthaften Abstiegskampf bewahrt worden. Darauf entgegnete der nie um eine Antwort verlegene Marc Lüthi: «Wir können auch sagen, dass wir die Playoffs nicht verpasst haben. Man kann nicht etwas verpassen, das nicht stattfindet.» Und mahnt, es sei jetzt nicht die Zeit für Scherze.

Zug verliert «Geister-Meister»-Duell

Lässt uns also eine Saison ohne Meister ratlos zurück? Nicht ganz. Eine Wahrheit ist eben doch bestätigt worden. Kommt es drauf an, dann verliert der EV Zug.

Der Tag der Wahrheit der Saison 2019/20 ist der 29. Februar 2020. Die ZSC Lions spielen im Hallenstadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der 50. und letzten Partie um den Qualifikationssieg. Zug reist mit zwei Punkten Vorsprung auf die Zürcher ins Hallenstadion. Das 50. und letzte Spiel der Saison ist also wie ein Final. Mit Vorteil EVZ: Schaffen es die Zuger bis in die Verlängerung oder das Penalty-Schiessen, dann sind sie Qualifikationssieger.

Umringt von Hunderten von Fans und Medienleuten stemmt ein Zuger Spieler am 11. April 1998 in der Davoser Eissporthalle den Meisterpokal in die Hoehe. Der EV Zug bezwang zuvor den HC Davos im sechsten Final-Playoff-Spiel mit 2:5 und sicherte sich damit den ersten Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

1998 feiert der EV Zug den bis heute einzigen Meistertitel der Klubgeschichte. Bild: KEYSTONE

Zu diesem Zeitpunkt ist bereits allen klar, dass die Durchführung der Playoffs in Gefahr ist. Schon im Vorfeld dieser letzten Runde geht die Frage um, ob im Falle eines Falles der Qualifikationssieger zum Meister ausgerufen werden könnte. Also ist allen bewusst: Es geht um sehr viel. Es kommt drauf an.

Die ZSC Lions gewinnen 4:1. Wie immer in diesem Jahrhundert verlieren die Zuger, wenn es im Kampf um die Meisterschaft drauf ankommt. Schon nach einer Viertelstunde führen die Zürcher 2:0 und dominieren das Spiel (38:29 Torschüsse).

abspielen

Die Highlights der «Geister-Meister»-Partie vom 29. Februar. Video: YouTube/MySports

Zug ist so chancenlos wie im Playoff-Final von 2017 und 2019 gegen den SC Bern. Im Tor stand damals Tobias Stephan. Wahrscheinlich der beste Torhüter unserer Hockeygeschichte, der nirgendwo eine Meisterschaft gewonnen hat. Wäre er auch an diesem 29. Februar im Tor gestanden, dann gäbe es eine Ausrede: Mit Tobias Stephan kann man einfach nicht gewinnen.

Stephan trägt keine Schuld

Aber im letzten Sommer zügelte Tobias Stephan nach Lausanne. Im Tor steht jetzt der Titan Leonardo Genoni. Meister mit Davos, Meister mit Bern, WM-Finalist. Ihn haben die Zuger zum bestbezahlten Torhüter der Liga gemacht, um endlich zum zweiten Mal nach 1998 Meister zu werden. Die Zuger haben neben dem Eis keine Mühe und Kosten gescheut, um im Frühjahr 2020 endlich wieder den Titel zu holen.

Nun war es an diesem 29. Februar 2020 so, wie es auch mit Tobias Stephan war. Zug verliert, wenn es zählt. Daraus lernen wir: Tobias Stephan ist in den letzten Jahren zu Unrecht kritisiert worden. Es lag nicht an ihm. Wir müssen die Geschichte umschreiben. Zug hat nicht wegen Tobias Stephan zwei Finals verloren. Zug ist dank Tobias Stephan überhaupt zweimal in den Final gekommen.

ARCHIV - ZUM ANGEKUENDIGTEN TRANSFER DES TORHUETERS TOBIAS STEPHAN VOM EV ZUG ZU LAUSANNE HC AUF DIE SAISON 2019/20 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - EV Zug Torhueter Tobias Stephan waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Freitag, 18. November 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Tobias Stephan verlor mit Zug zwei Playoff-Final-Serien. Bild: KEYSTONE

Wären die Zuger in den Playoffs erneut gescheitert, dann hätte sich Zugs Sportchef Reto Kläy fragen müssen, ob Dan Tangnes der richtige Trainer ist, um das ersehnte Ziel zu erreichen. Der Norweger war nämlich auch noch nie Meister. Der Abbruch der Saison erlöst Reto Kläy von dieser Frage. Aber kein Schelm, wer vermutet, dass er sich diese Frage ganz heimlich, wenn gar niemand in seine Hockey-Seele schauen kann, trotzdem stellt.

Und so bleibt uns als Erkenntnis aus der unvollendeten Saison 2019/20: Eishockey-Titelkampf ist, wenn Zug verliert.

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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ironmike 12.03.2020 21:27
    Highlight Highlight um den Sieg in der Quali zu spielen ist eine Sache um den Titel zu spielen etwas komplett anders, daher ist der Titel von KZ einfach eine provokation :)
  • Bio Zitronensaft 12.03.2020 19:45
    Highlight Highlight nächste Saison mit Playoffs starten.

    Anschliessend verkürzte Saison

    Dann wieder Playoffs...

    gei'eeelll!
  • Wunderwuzzi 12.03.2020 19:10
    Highlight Highlight V-ZUG ist gar kein Sponsor.Das heisst Vize Zug.
  • Tim-titig 12.03.2020 18:22
    Highlight Highlight Kein Meister – aber es ist, wie es ist: Wenn es drauf ankommt, verliert Zug.

    Dieses geschriebene von KZ stimmt irgendwie schon.
  • ste-kuede85 12.03.2020 16:18
    Highlight Highlight Einen Titelverteidiger gibt es beim Start der Saison 2020/21 durchaus: Der SCB.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 12.03.2020 16:57
      Highlight Highlight Nein. Als SCB-Fan sage ich, dass es kein Titelverteidiger geben darf. Der SCB hat die Möglichleit zur Verteidigung selber vertan und ist deshalb in meinen Augen auch nicht mehr amtierender Meister, da die Saison zu Ende ist. Niemand ist Meister.
  • Hamlet_HRH 12.03.2020 16:13
    Highlight Highlight Ob Zug auch diese Saison gescheitert wäre werden wir nie erfahren, im letzten Quali-Spiel ging es nicht um einen Titel. Nur zur Erinnerung, Zug gewann die Direktbilanzen gegen den Z, Davos, Lugano und auch Bern, also alle Meister seit 1998. Zug war 2017 chancenlos, aber nicht 2019. Da endet 3 Spiele mit einem Tor (exklusiv eines Empty Netter) unterschied. So wichtig wie Moser, Genoni und Co war auch SR Lemlin für Bern, der ein Zuger Tor (Roe) nicht gab wegen einer Phantomtorhüterbehinderung, nur um 2 Minuten später ein Tor für Bern (Haas) nach einer echten Torhüterbehinderung anzuerkennen.
    • Ig nid är 12.03.2020 16:43
      Highlight Highlight "Es ging um nichts" gibts nicht. Genau darum gewinnt Zug nichts
    • Hamlet_HRH 12.03.2020 18:02
      Highlight Highlight @Ig nid är: Wenn man schon in Hochkommata etwas als Zitat markiert dann bitte richtig. Die Aussage war: "im letzten Quali-Spiel ging es nicht um einen Titel". Das ist nicht das Gleiche wie "nichts". In der NHL kriegt der Qualisieger einen Titel, die President's Trophy. Das Peinlichste was morgen passieren könnte ist wenn der Z und die GCK Lions für sich selber als Meister stimmen würden. Spott und Hohn wäre ihnen auf Jahrzenten sicher und die Aussage dass die Meinung der Fans wichtig sei endgültig als faustdicke Lüge entlarvt (hat Hamlet eh nie geglaubt).
    • Staal 12.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Das Retortenteam aus der Innerschweiz verkommt zum Leverkusen des Eishockeys. Soviel Geld und soviel scheitern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ständig am Rand 12.03.2020 16:04
    Highlight Highlight Machen wir doch etwas Gegenpolemik: Die Berner Mafia wird am grünen Tisch schon dafür sorgen, dass sich der SCB ein weiteres Jahr Meister nennen darf;-)
  • Ständig am Rand 12.03.2020 16:02
    Highlight Highlight Boah, so etwas in der Art musste ja kommen... Ein Sportverein muss also künftig auch noch allfällige Epidemien berücksichtigen, damit er allenfalls am grünen Tisch Meister wird...
  • Blitzableiter 12.03.2020 15:51
    Highlight Highlight Ne das Spiel ZSC-EVZ, kann nicht als Finale angeschaut werden. Beide Teams haben klar geäussert dass man so nicht Meister werden wolle. Daher war es höchstens ein Spiel um den Qualisieg. Das ist nicht sonderlich bedeutend und nicht dasselbe wie ein Entscheidungsspiel in den Playoffs oder im Strichkampf. Die einzigen Finalspiele dieser Saison fanden in der 50. Runde im Fernduell zwischen Lugano und Bern statt. Beide Teams haben grandios versagt.
    • CaptainObvious 12.03.2020 17:15
      Highlight Highlight "Nicht sonderlich bedeutend" ist per se die falsche Einstellung.

      Als Team sollte man jedes Spiel gewinnen wollen. Und grad im genannten Spiel ging es um den Quali-Sieg, bzw. möglicherweise vielleicht sogar um den Heimvorteil im Final.
  • Mia_san_mia 12.03.2020 15:46
    Highlight Highlight Zug wirds auch sonst nicht schaffen. Da wird eher Rappi mal Meister.
    • Scooby doo 12.03.2020 16:21
      Highlight Highlight Oder Fribourg 😂😂😂
    • Mia_san_mia 12.03.2020 17:02
      Highlight Highlight @Scooby doo: Definitiv 😂👍🏻
  • Mentalistin 12.03.2020 15:37
    Highlight Highlight Ach Herr Zaugg... wenn Sie nur immer einen an den Haaren herangezogenen "Beweis" finden, warum der EV Zug nicht gewinnt wenn es darauf ankommt...
  • Beat-Galli 12.03.2020 15:32
    Highlight Highlight Lassen wir doch am besten ab jetzt jedes Jahr per Münze entscheiden, ob es Play Offs gibt oder die Regular Saison zählt.
    Dann müsste sich jeder bis zu letztjedee zu 100% in den Arsch klemmen.
    Fertig irgend welche lari fari taktische herumgerutsche.
  • Ricardo Tubbs 12.03.2020 15:30
    Highlight Highlight somit wendet sich doch noch alles so halbwegs zum guten und ich muss meine EHCO Klamotten nicht verbrennen, da nun alles halb so wild is, da niemand meister wird im B :-)
    • Mia_san_mia 12.03.2020 17:02
      Highlight Highlight Glück gehabt 😜👍🏻
  • PHM 12.03.2020 15:09
    Highlight Highlight Muss schon hart sein wenn in der 'Hockeyhauptstadt Europas' ( :D ) die grösste Erleichterung der Saison ist, dass die Playoffs nicht stattfinden und man sich deshalb plötzlich wieder der unterschwelligen Schadenfreude widmen kann.

    Ich verzichte darauf, nochmals die Zweifränkler-Wette vom Chloisu zu copy-pasten. Aber wir haben es nicht vergessen ;)
    • MaskedGaijin 12.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Bald kommt wohl noch ein "Item... 🐻🏆" Kommentar.
  • Bruno Wüthrich 12.03.2020 15:06
    Highlight Highlight Klar ist, dass mit dem Verpassen der jetzt nicht stattfindenden Playoffs der SC Bern seinen Titel nicht verteidigen konnte. Der SCB gilt deshalb in meinen Augen in der nächsten Saison nicht als Titelverteidiger, sondern einfach als der "letzte Meister".
    Der EV Zug hat im Endspurt den Qualifikationssieg nicht festhalten können. Wie sich dies in einem allfälligen Playoff-Final (früher hätten die beiden Mannschaften ja nicht aufeinandertreffen können) ausgewirkt hätte, wissen wir nicht. Aus ihrer Sicht kam es in der Quali noch nicht draufan, sondern erst in den Playoffs.
  • das Otzelot 12.03.2020 14:50
    Highlight Highlight Bitte Herr Zaugg überweisen Sie die ausstehende Summe unbedingt an den EVZ.
    Ansonsten muss der sich die erste Mannschaft per sofort auflösen, da kein Geld mehr vorhanden und weit und breit kein Millionär oder gar Milliardär in Sicht ist der helfen könnte.
    Die 12'000 Chf würden, gemäss Anhängern des EVZ, ja einen fast Drittel der Lohnsumme abdecken, da die meisten Spieler für Kost und Logis spielen.
    • Eiswalzer 12.03.2020 15:01
      Highlight Highlight Haben die Berner nicht genug zu tun, ihre eigenen Finanzen im Griff zu halten diese Saison? Wer weiss, vielleicht werden ja auch noch Beizen 1-2 Monate geschlossen, das trifft dann den Hauptgeschäftsbereich des Berner Unternehmens mit angeschlossener Eisunterhaltung...
    • das Otzelot 12.03.2020 15:24
      Highlight Highlight Wo du recht hast, hast du recht. Das wird den SCB noch mehr treffen als befürchtet.
      Zur Not werden halt dann wieder die Abo's erhöht und die Einzahlungsscheine können ja jetzt schon verschickt werden. ;-)
      Und als "amtierender" Meister kann man das den Fans dann auch gut verkaufen
    • Eiswalzer 12.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Falsch:
      Als letzter Meister. Amtierenden Meister gibt es nach der Saison 19/20 KEINEN 😉
  • feuseltier 12.03.2020 14:43
    Highlight Highlight Wieso spielt man nicht im Juli Playoffs oder so & fängt dann im September mit der Quali an?
    • Zat 12.03.2020 15:32
      Highlight Highlight Ein Eisstadion unterhalten im Juli? Die Saison ist kostentechnisch sonst schon lang.
    • Antiklaus 12.03.2020 16:11
      Highlight Highlight Bis im Juli ist der ganze Spuk sowieso noch nicht vorüber, wir können froh sein wenn es eine nächste Saison gibt.
    • marchinon 12.03.2020 16:12
      Highlight Highlight Was ist mit den Spielern, die bereits einen neuen Vertrag haben? Spielt dann also Arcobello Playoffs mit Lugano, während Pius Suter im NHL-Camp weilt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • joevanbeeck 12.03.2020 14:40
    Highlight Highlight Bei einem neunfachen Meister ist es ja egal ob sie den 10. Titel geschenkt kriegen. Ich war beim ersten und bis jetzt einzigen Meistertitel des EVZ dabei und das werde ich nie vergessen. Dieses mal wird wahrscheinlich dem "Meister", sofern es einen gibt, der hässliche Pokal mit der Post zugeschickt. Wenigstens ist es nicht mehr der noch hässlichere blaue Schirmständer. Aber so möchte "ich" nicht zum 2. Mal Meister werden, also alles gut gemacht EVZ.
    Play Icon
  • holden27 12.03.2020 14:26
    Highlight Highlight Versucht sich da Zaugg etwa aus seiner wette rauszureden? Wettschulden sind ehrenschulden!

    https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und

    So von wegen ob Tangnes der richtige Trainer sei...
    Naja sein Nachweis ist nicht schlecht. Klar man kanns sehen wie man will, er wurde noch nie Meister, oder aber er ist jung und nach 2 (bzw 1,5) Saisons in der Schweiz vizemeister und vizequalisieger...
    Doch schon einige junge, welche unter ihm den Sprung in die nla schafften. Meiner Meinung nach nqcht6er einen guten Job.
    • HotIce 12.03.2020 16:43
      Highlight Highlight hey holden. diese saison schaff ichs leider nicht an einen match zu euch 😢
    • holden27 12.03.2020 18:02
      Highlight Highlight Haha, kein Problem, nächste Saison dann 😂✌️
  • Track 12.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Mir tun die Zuger leid. Es wäre für sie eine Riesenchance gewesen, wenn Bern nicht im Weg steht und sie wegputzt. Jetzt ist die schöne Chance schon vorbei......
    • Mia_san_mia 12.03.2020 15:47
      Highlight Highlight Bern war dieses mal nicht Playoffwürdig, aber dafür andere. Für Zug macht das keinen Unterschied, weil am Ende immer einer stärker ist.
    • Ständig am Rand 12.03.2020 16:12
      Highlight Highlight Mia, Du bist langsam auf Aurels Niveau angelangt...
    • Patrick59 12.03.2020 16:55
      Highlight Highlight Genau deshalb hat Zug das letzte Qualispiel gegen den ZSC auch "verloren". Mit der Befürchtung dass Bern in Lausanne gewinnt und sie als Erster auf den SCB treffen. Erinnert mich an den SpenglerCup.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 12.03.2020 14:18
    Highlight Highlight Wen genau interessiert es denn, ob der SCB sich ein Jahr länger Meister nennen darf, der ZSC zum Meister bestimmt wird oder es nun ein Jahr lang gar keinen Meister gibt? Die Playoffs finden - aus absolut verständlichen Gründen - nicht statt und das stimmt mich traurig. Wen die Ligafritzen nun zum Meister erklären geht mir am Allerwertesten vorbei und das sag ich als Z-Fan.
    • chrimark 12.03.2020 15:14
      Highlight Highlight Besser könnte man es nicht sagen. Der de-facto Meister heisst SARS-CoV-2 und ein Jahr ohne amtierenden Meister werden wir überstehen.
  • feuseltier 12.03.2020 14:16
    Highlight Highlight Dann muss bern nochmals die Meisterprämie zahlen? ?
    • maylander 12.03.2020 14:38
      Highlight Highlight Vor allem nochmals amtieren. Armer Tikkiboy.
  • MARC AUREL 12.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Passt zu Zug! Wenn es zählt verlieren sie! GRANDE BERN!
    • Amboss 12.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Aber es ist ja um gar nichts gegangen...
    • Eiswalzer 12.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Der Märci schafft es jedes Mal, denn sinnlosesten, dümmlichsten Kommentar unter jeden Artikel zu setzen. Eine wahre Kunst. Pubertäres Genöle at its best...
    • Blizzard_Sloth 12.03.2020 14:25
      Highlight Highlight Rueh am grüene Tisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Gruber 12.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Wenn der Herr Zaugg schon Dan Tangnes erwähnt, möchte ich ihn gerne an den Schluss von folgendem Artikel von ihm erinnern: https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und

    Die Mannschaftskasse des EVZ freut sich auf 5460 Zweifränkler welche von Herr Zaugg überwiesen werden.
    • feuseltier 12.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Mal schauen ob er ein Ehrenmann ist...
    • joevanbeeck 12.03.2020 14:51
      Highlight Highlight 5560 Ostereier wären auch gut, so als Erinnerung an den ersten EVZ Meistertitel. Vom Empfang der Meistermannschaft ging es mehr oder weniger direkt zur Ostereiersuche am Ostersonntag.
  • Bravo 12.03.2020 14:07
    Highlight Highlight Ah immer wieder diese Polemik. Stephan hat in den Playoffs nicht gehext, sein Gegenüber schon. Und im letzten Spiel gegen den ZSC hätte der EVZ bestimmt nicht Hollenstein statt Genoni spielen lassen, wenn es um die Meisterschaft gegangen wäre.
    • Tschügge9 12.03.2020 15:59
      Highlight Highlight Ihr Aussage ist falsch. Genoni stand im Tor.
  • supertyp27 12.03.2020 14:04
    Highlight Highlight Der EVZ freut sich über den Beitrag des Eismeisters in der Mannschaftskasse ;)
    Benutzer Bild
    • feuseltier 12.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Jetzt werden wir sehrn; ob er nur heisse Luft schreibt oder ein Ehrenmann ist...
    • tinu77 12.03.2020 15:30
      Highlight Highlight Ja das interessiert mich jetzt auch! Austeilen kann er ja gut, aber kann er auch einstecken?

      Wenn er jetzt nicht Wort hält, ist sein Worte oder besser seine vielen Worte gar nichts mehr Wert...
    • Faethor 12.03.2020 15:48
      Highlight Highlight Tangnes ist doch noch trainer? Oder hab ich was verpasst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • jl96 12.03.2020 14:04
    Highlight Highlight Ich finde Zug gewinnt eher die 12000 Fr. von der Zaugschen' "Tangnes-Wette" von letzter Saison. Ich zitiere:
    ...Der Norweger, der noch nie irgendetwas gewonnen hat? Er hat einen Zweijahresvertrag. Wenn er Ende der ersten Saison mit Leonardo Genoni (2019/20) noch immer Zugs Trainer ist, soll jeder Buchstabe dieser Kolumne ein «Zweifränkler» in der EVZ-Mannschaftskasse sein.

    Ich habs für sie auszählen Lassen macht grosszügig abgerundet 6000 Zeichen

    Der EVZ wird Ihnen Danken Herr ZAugg
    • Reto Hugen 12.03.2020 17:22
      Highlight Highlight Es Eigegoal vom Zaugg :) :)
  • Eiswalzer 12.03.2020 14:03
    Highlight Highlight Also der Aufhänger der Geschichte, das letzte Qualispiel, ist lächerlich! Ich bin FROH, dass sich die Frage gar nicht stellt, ob der EVZ Geistermeister wird. Wer bitte will so was, erst recht nach über 20 Jahren warten?
    Die Frage der Leistungskultur und dem Standhalten von Druck muss Tangnes aber 20/21 beantworten. Ganz klar. Allermindestens eine Finalquali und eine erfolgreiche CHL sind zwingend. Wenn schon ein Beispiel für schlechtes Abschneiden diese Saison, Klaus, dann bitte das CHL-Ausscheiden nehmen. Für Tangnes ist Corona doppelt bitter: Er muss nächste erst recht liefern. Last chance
    • maylander 12.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Das CHL aus war zwar sehr enttäuschend aber es war trotzdem die beste CHL Kampagne des EVZ.
      Das Cupaus war auch so ein Tiefpunkt.
      Immer wieder gab es grobe Aussetzer und Spiele gingen Haushoch verloren.
      Trotz vielfach beschrieben Transfersieg hat man nur knapp die Substanz gehalten.
    • Mia_san_mia 12.03.2020 15:48
      Highlight Highlight So lächerlich ist der gar nicht...
  • SchnippDippDapp 12.03.2020 14:01
    Highlight Highlight Ein Meister 19/20 darf es nicht geben. Ebenso darf sich der SCB auch nicht mehr amtierender Meister nennen - sie hatten ja nach der Quali keine Chance mehr, den Titel zu verteidigen.
    Das einzig richtige ist: es gibt einen Qualisieger und KEINEN Meister 19/20.
    Dasselbe übrigens auch im B. Kloten Qualisieger, keinen (amtierenden) Meister.
    • Zat 12.03.2020 15:26
      Highlight Highlight "Erstgekrönter", sozusagen. Gibt es ja auch in verschiedenen Sportarten.
  • DerSeher 12.03.2020 13:58
    Highlight Highlight Apropos verlieren....:

    Wenn er (Dan Tangnes) Ende der ersten Saison mit Leonardo Genoni (2019/20) noch immer Zugs Trainer ist, soll jeder Buchstabe dieser Kolumne ein «Zweifränkler» in der EVZ-Mannschaftskasse sein.

    https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und

    Sind 5424 Zeichen x 2!
    Danke!
  • Teeodor 12.03.2020 13:56
    Highlight Highlight ein hoch auf die Polemik, Herr Eismeister.

Eismeister Zaugg

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