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Maskottchen

Der EHC Olten – ein Klub der ewigen Verlierer? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Olten gegen Langenthal – von ewigen Verlierern und verkannten Hockey-Verdingbuben

Kann denn Olten einfach nie mehr Meister werden? Nach der 1:4-Niederlage gegen Kevin Schläpfers Hockey-Verdingbuben taumeln die Oltner einem neuen Drama entgegen. Bleibt wieder einmal nur der Trost, die besten Verlierer unseres Hockeys zu sein?



Olten ist Hockey-Town. Der EHC Olten ist einer der traditionsreichsten Klubs im Land. 1970 sind die Oltner in die NLB aufgestiegen und seither haben sie sich in der zweithöchsten und höchsten Spielklasse gehalten. Eine so lange ununterbrochene Präsenz in den beiden besten Ligen haben nicht einmal der HC Davos, Gottéron, Langnau, Visp, Servette, Lausanne, Ajoie, Langenthal, Zug oder die Lakers geschafft. Sie alle mussten seit 1970 zwischendurch eine Ehrenrunde in der 1. Liga machen.

Aber ausser Gottéron haben alle vorgenannten Klubs seit 1988 mindestens einmal und einige sogar mehrmals die Meisterschaft in der zweithöchsten oder höchsten Liga gewonnen. Olten war 1988 mit Trainer Kent Ruhnke und Victor Müller, dem Vater von Ambris Marco Müller, nach einem Halbfinal-Triumph über Rapperswil und einem Finalsieg gegen Ajoie B-Meister. Seither ist dem Klub die meisterliche Ehre versagt geblieben.

Durcheinander vor dem Rapperswiler Tor, aufgenommen am 24. Maerz 1988 beim Nationalliga B Play-Off-Spiel zwischen dem SC Rapperswil-Jona und dem EHC Olten in Rapperswil, mit dem Goalie Morger, Pekka Rautakallio (Nummer 5), Hills (Nummer 10) und Kohler (alle Rapperswil). (KEYSTONE/Str)

Der EHC Olten 1988 gegen Rapperswil: Da wurden die Solothurner zum letzten Mal B-Meister. Bild: KEYSTONE

Es will und will und will und will einfach nicht gelingen. Ja, das Scheitern und das Pech der Oltner hat inzwischen längst Kultcharakter. Wir dürfen Olten als den besten Klub rühmen, der nichts mehr zu gewinnen vermag.

Nun droht schon wieder, wie im Vorjahr, das Scheitern ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Langenthal, dem die Titel nur so ins Haus schneien (Meister 2012, 2017 und 2019). Dabei hat Oltens Sportchef Marc Grieder doch alles richtig gemacht. Von den Lakers verpflichtete er den Aufstiegsleitwolf Dion Knelsen und der rockt ja diese Playoffs gegen Langenthal mit 6 Punkten aus vier Spielen.

Langenthal hat er Verteidigungsminister Philippe Rytz ausgespannt und so dafür gesorgt, dass die Mannschaft vorne und hinten besser geworden ist. Nach Jahren der taktischen Irrungen und Wirrungen sorgt der schwedische Cheftrainer Fredrik Söderström für taktische Ordnung und gepflegtes Hockey. Den Frieden in der Kabine hat der Sportchef durch die Verbannung des launischen Schillerfalters Marco Truttmann auch gewahrt (er stürmt jetzt für Kloten). Wahrlich, mehr ist dem Menschen nicht möglich.

Und nun droht das Scheitern gegen Langenthal. Gegen den Titelverteidiger, der doch vom Transferwind verweht worden ist. Der in der Qualifikation drei der vier Direktbegegnungen verloren hat. Okay, das erste (4:5 n.V.) und zweite Spiel (3:4 n.V) sind in diesem Viertelfinale verloren gegangen. Kann ja passieren. Aber das waren eigentlich bloss Betriebsunfälle. In der dritten Partie ist die Ordnung in der mittelländischen Hockeywelt mit einem 7:0 (!) wiederhergestellt worden.

Und nun 1:4 in Langenthal. Statt in dieser Viertelfinalserie wie allseits erwartet auszugleichen, sind die Oltner nun 1:3-Rückstand geraten und nur noch eine Niederlage vom neuerlichen Scheitern entfernt. Wie ist das möglich?

Langenthals Sportchef Kevin Schläpfer ist halt ein Schlaumeier. Die Aktion «100'000 Franken Salär sind genug» hat es ihm zwar verunmöglicht, das Meisterteam zusammenzuhalten. Aber Meistergoalie Philip Wüthrich ist geblieben und für die Playoffs ist es ihm gelungen, aus Bern und Langnau die verkannten Talente weiterhin leihweise zu übernehmen. Die kosten ihn lediglich ein «Vergelt’s Gott».

Eigentlich sind an Oltens Drama ja der inzwischen gefeuerte SCB-Trainer Kari Jalonen und Langnaus Bandengeneral Heinz Ehlers schuld. Beide würden jungen Spielern nicht einmal unter Androhung von Waffengewalt eine faire Chance geben. Also müssen Langnaus und Berns ungeliebte Hockeykinder wie Verdingbuben auswärts ihr Glück suchen: Verteidiger Mika Henauer (19) und Langnaus Alain Bircher (22) sind so Verdingbuben, die in der Fremde dienen. Aber der Beste und Charismatischste ist Langnaus Stefan Rüegsegger (21). Bei ihm passt das Bild vom Verdingbuben erst recht: Sein Vater Hans-Jörg ist Bauer in der voralpinen Hügelzone, SVP-Grossrat und Präsident des bernischen Bauernverbandes.

Urchiger und geerdeter in der bernischen Scholle geht nicht. Stefan Rüegsegger würde zu den SCL Tigers passen wie Christian Stucki in eine Zwilchhose. Aber er findet bei Heinz Ehlers einfach keine Gnade. Langnaus Trainer hat ihn zwar bei 37 Partien aufs Matchblatt genommen. Aber ihm nur durchschnittlich 6:25 Minuten Eiszeit zugestanden. Das ist das Betteln versäumt. Oder – um in der Bauernsprache zu bleiben – bloss die Katze auf dem Stall-Bänkli mit dem Strohhalm geneckt.

Also ist er jetzt Vorzeige-Hockey-Verdingbub beim SC Langenthal. Wo er überaus beliebt ist. Allenthalben wird gerühmt, wie gut er sich integriere. «Ä flotte Cheib» wie man im Bernbiet so sagt und viele hoffen schon, er könnte dereinst die Nachfolge von Kult-Captain Stefan Tschannen (35) antreten.

Tigers Stefan Rueegsegger jubelt, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lugano, am Freitag, 6. Dezember 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bei den Tigers spielte Stefan Rüegsegger unter Heinz Ehlers keine Rolle. Bild: KEYSTONE

Am Mittwochabend ist Stefan Rüegsegger wie ein Strafgericht über die Oltner gekommen. Der kräftige Powerflügel (188 Zentimeter/91 Kilo) mag ein bisschen zu langsam und zu «gschtabig» sein für die höchste Liga. Sicher ist das allerdings nicht. Man hat ihm ja noch nie eine echte Chance gegeben. Aber sicherlich ist er bei weitem «tifig» (= flink, schnell) genug für die Swiss League.

Stefan Rüegsegger hat Olten in dieser vierten Viertelfinalpartie «zerstört». Er bucht die beiden ersten Treffer zum 1:0 und zum 2:0. Der zweite trifft die Oltner ins Herz. Sie sind bei einem fliegenden Wechsel nicht ganz bei der Sache und lassen die rechte Seite offen. Stefan Rüegsegger nützt die freie Bahn, walzt auf der Aussenbahn nach vorne und kommt über die Oltner wie ein Hagelsturm. Der Puck fährt Silas Matthys ins Netz wie ein wütender Muni in den Asthaufen. Ein Tor wie Blitz und Donner, das sich letztlich als der statistische Siegestreffer erweisen wird.

Was wäre Langenthal ohne seine Hockey-Verdingbuben? Mit ziemlicher Sicherheit «Kanonenfutter» für die Oltner.

Vielleicht ist Kevin Schläpfer einfach ein Glückskind. Wegen des rigorosen Sparprogrammes hatte er auch kein Geld für einen teuren Trainer. Also entschied er sich für eine Billiglösung: er machte einfach den letztjährigen Assistenten Jeff Campbell zum Trainer, der zuvor Langenthal auch jahrelang als Ausländer gedient hatte.

Jeff Campbell ist längst die Trainer-Entdeckung der Saison. Der charismatische Kanadier hat nicht nur seine Jungs nach dem 0:7 im dritten Spiel sogleich wiederaufgerichtet. Er hat letzte Saison als Zauberlehrling und Assistent auch seine Lektion beim taktischen Hexenmeister Per Hanberg (jetzt Trainer in Kloten) gelernt.

Le gardien bernois Philip Wuethrich fait un arret, lors du 1er match de la finale de playoff du championnat suisse de hockey sur glace, Swiss League, entre le HC La Chaux-de-Fonds et le SC Langenthal, ce mercredi 27 mars 2019 a la patinoire des Melezes a La Chaux-de-Fonds. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Philip Wüthrich hat immer den Durchblick. Bild: KEYSTONE

Seiner Mannschaft ist beim 4:1 gegen Olten eine taktische Meisterleistung gelungen. So viel taktische Disziplin und Schlauheit ist selbst in der höchsten Liga selten zu sehen: die nominell besseren Oltner konnten sausen und brausen wie sie wollten – sie blieben spätestens in der neutralen Zone hängen. Wenn sie doch durchkamen, dann scheiterten sie an Meistergoalie Philip Wüthrich (22). Auch so ein Verdingbub, den der SCB den Langenthalern diese Saison leihweise überlassen hat.

Wir können diese ganze Geschichte auch auf einen Nenner bringen: Sag mir, wer den besseren Torhüter hat und ich sage Dir, wer eine Playoff-Serie gewinnt. Langenthal hat mit dem künftigen SCB-Goalie Philip Wüthrich den besseren letzten Mann.

Olten muss am Freitag einen Weg finden, Langenthals Hockey-Verdingbuben aufzuhalten und Philip Wüthrich zu überwinden. Sonst droht im Ringen um einen Meisterpokal das Scheitern. Wie 1988/89, 1989/90, 1990/91, 1991/92, 1992/93, 1993/94, 1994/95, 1995/96, 1996/97, 1997/98, 1998/99, 1999/00, 2000/01, 2001/02, 2002/03, 2003/04, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2008/09, 2009/10, 2010/11, 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2016/17, 2017/18, 2018/19.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eau Rouge 27.02.2020 22:34
    Highlight Highlight Glaube ich nicht, Chlöisu! Es gibt in der Schweiz nur eine einzige Vitrine die leer steht!!

    (Und zwar vom Bodensee bis zum Genfersee. Von Basel bis Lugano! Von der NLA bis hin zur Post-Truppe, welche ihr Training am Samstag Abend in der Ilfis-Halle von 23.30 Uhr - 01.00 Uhr austrägt und sporadisch an Grümpelturnieren teilnimmt!!)

    Die von Fribourg-Gotteron!😅😂😂😎✌️✌️🏴‍☠️
  • Brawler97 27.02.2020 18:52
    Highlight Highlight Immerhin war Olten zweimal in den Playoffs im A, das ist Wert als jeder B-Titel!
  • Jimmy :D 27.02.2020 14:01
    Highlight Highlight HOPP OUTE!

    Es ist erst vorbei nach dem letzten Spiel!
  • JackSt 27.02.2020 13:42
    Highlight Highlight Als erstes würde ich Olten empfehlen ein anderes Maskottchen/Logo auszudenken. Sorry aber Mäuse geben einfach nichts her... genau so wenig wie Enten.
    • Ricardo Tubbs 27.02.2020 16:33
      Highlight Highlight enten sind ultra intelligent und haben praktisch keine feinde (weil sie so intelligent sind)
    • Brawler97 27.02.2020 18:47
      Highlight Highlight Immerhin mal eine Abwechslung, wäre doch langweilig wenn es nur Tiger und Lions geben würde!
  • Scrj1945 27.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Wenn olten rausfliegt, müssen sich die nla teams keine sorgen mehr machen. In den letzten jahren war es so, dass nur die aufgestiegen sind, die gegen olten im final gewonnen haben😂
  • Antiklaus 27.02.2020 11:41
    Highlight Highlight Der reinste Heimatroman.
  • HerveCofino 27.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Es ist der Fluch der Powermouse. Seit wir dieses mieseste Maskottchen im weltweiten Profisport haben, haben wir nichts mehr gewonnen. Diese beschissene Maus ist nicht nur die DNA des Clubs, sondern der ganzen Stadt, und solange wir die mit uns rumschleppen, wird es nicht besser werden.

    Im Ernst: Wer nimmt sich eine Maus zum Maskottchen und nennt sie Powermaus?

    Es gibt nur eine Lösung. Reisst der Maus die Rübe ab und dann ohne affiges Maskottchen auf zu neuen Ufern.
    • fools garden 27.02.2020 12:59
      Highlight Highlight Fledermaus?
    • Blitzableiter 27.02.2020 13:03
      Highlight Highlight Könntet ja neu einen Bieber als Maskottchen nehmen 😂 nein im Ernst: nehmt ne Fledermaus! So quasi von der Maus zur Fledermaus. Oder als Anspielung an den bedeutenden Bahnhof in Olten: Lokomotiv Olten 👍😉
    • Ricardo Tubbs 27.02.2020 16:32
      Highlight Highlight als ob ein neues logo irgendwas ändern würde. die maus gehört zu uns und bleibt! Löwen, tiger etc *gääähn* das kann jeder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ryan Stekken 27.02.2020 11:33
    Highlight Highlight Als Langenthaler ist solch ein Bericht Balsam für die Seele. Vor allem wenn man bedenkt dass Ultens Sportchef Grieder im Vorfeld von einem Desaster sprach, falls im Viertelfinal ausscheidet... Eine Aussage, die aufgrund des Budgets und deren Ziele naheliegend ist, aber wenn man die sportlichen Leistungen in der KO-Phase der letzten Jahre beobachtet, völlig fehl am Platz ist. Vielleicht würden sich die Verantwortlichen der Oltner ein bisschen in Demut üben, bevor solche Ziele Jahr für Jahr vorgegeben werden... Im grosse-Töne-Spucken sind die Mäuse unantastbar, schade gibt's dafür keine Titel.
    • Ricardo Tubbs 27.02.2020 16:33
      Highlight Highlight da gebe ich dir als EHCO fan sogar recht.
  • Lutz Pfannenstiel 27.02.2020 11:00
    Highlight Highlight Vor ein paar Jahren in Olten....
    Benutzer Bild
  • dä seppetoni 27.02.2020 09:54
    Highlight Highlight .... mag ein bisschen zu langsam und zu «gschtabig» sein für die höchste Liga...
    ... bei weitem «tifig» (= flink, schnell) genug für die Swiss League...

    Das Beispiel Ajoie hat dieses Jahr eindrücklich gezeigt, wie winzig dieses Gefälle sein kann. Davos war im Final phasenweise ganz einfach überfordert.
    • Dynamischer-Muzzi 27.02.2020 11:41
      Highlight Highlight Das war ein Spiel und der Fokus darauf enorm hoch. Konstant muss das erst mal bewiesen werden. Das Tempo ist in der NLA definitiv höher als in der NLB, von Können der Gegner mal ganz zu Schweigen. Davos hat wie vorher Biel, der Z und Lausanne Ajoie schlichtweg unterschätzt. Eine Tatsache, die in einer Saison definitiv nicht passieren wird, genauso wie sich im Laufe der Zeit auf Spieler dieser Art viel mehr konzentriert wird.
    • Sverige 27.02.2020 13:29
      Highlight Highlight Dynamischer Mutz.
      Ajoie wird Swiss League Meister.
      Würde man Ajoie noch zwei gute Verteidiger und 2 gute ausländischer Stürmer geben, würden die in der NLA in die Playoffs kommen. Das war ein Spiel, wären aber auf eine ganze Saison nicht schlechter als Rappi, Ambri und Langnau.
    • dä seppetoni 27.02.2020 14:38
      Highlight Highlight "Davos hat wie vorher Biel, der Z und Lausanne Ajoie schlichtweg unterschätzt."

      Ach das kann ich einfach nicht glauben. Wenn du es mal bis in einen Final geschafft hast, rechnest du mit einem starken Gegner.

      Davos wollte wie sonst auch schön konzentriert sein Spiel von hinten aufbauen und wurde richtiggehend von Ajoie überfahren. Sie hatten kein Konzept dagegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zirpegriller 27.02.2020 09:38
    Highlight Highlight Grandiose Story. Allerdings gibt es eine noch erfolglosere Gurkentruppe im Schweiz Eishockey. Und ihr wisst alle, wen ich meine, ohne, dass ich es hier schreiben muss, hahaha. Genial, oder?
    • Patrick59 27.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Nein.
    • buffettino 27.02.2020 11:05
      Highlight Highlight Ich spreche es aus. Fribourg natürlich!
    • ursus3000 27.02.2020 11:40
      Highlight Highlight @ buffettino Seit 40 Jahren in der höchsten Spielklasse ist erfolglos ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • So oder so 27.02.2020 09:28
    Highlight Highlight Verdingbub ….. Nee , voll Nöd. Was "tifig" isch weiss mehr au. Eismeister sollte nicht Wohlstandsöhnchen wie ein Bircher und SVP Grossbauer Söhnchen in Verbindung bringen mit Verdingbuben auch wenn es nur um "Hockey" geht.
  • Ricardo Tubbs 27.02.2020 08:31
    Highlight Highlight als EHCO fan will man mittlerweile seine fanklamotten einfach nur noch verbrennen...
    • dechloisu 27.02.2020 09:00
      Highlight Highlight Ach komm so schlimm kann es dann auch nicht sein.
      Schliesslich in guten wie in schlechten Zeiten
    • Mia_san_mia 27.02.2020 09:49
      Highlight Highlight ARicardo Tubbs: Dann bist Du aber kein Fan!
    • buffettino 27.02.2020 11:07
      Highlight Highlight @dechloisu richtiger Ehrenmann! @Mia_san_mia natürlich auch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 27.02.2020 08:05
    Highlight Highlight Eigentlich wären die Tigers auf eigene junge Spieler angewiesen. Zu lange kann man sie nicht beim kleinen SCL parkieren. Da werden andere Sportchefs kommen und einen Platz im A anbieten.
    Jalonen wie Ehlers haben dem kurzfristigen Erfolg zuliebe ihre Mannschaften auf Verschleiss gefahren. Topspieler wie Arcobello und Didomenico haben mit den Füssen abgestimmt. Junge Spieler versuchen es gar nicht bei diesen Klubs.
    Nur der SCB kann sich so ein Verhalten leisten. Die Tigers nicht.
    • Hühne Bueber 27.02.2020 09:30
      Highlight Highlight @maylander: Richtig erkannt! Wer hier blitzt, schaut nur die Spiele der 1. Mannschaften....
    • Dynamischer-Muzzi 27.02.2020 11:45
      Highlight Highlight On sich der SCB so ein Verhalten leisten kann, dass wird sich nächste Saison zeigen. Die Zeiten, als die richtig guten Schweizer gern zum SCB gewechselt sind, die sind vorbei. Andere Clubs haben ihre Philosophy dem Wandel der Zeit angepasst, achten penibel auf gute Arbeit im Nachwuchs und binden jede Saison 1-3 junge Spieler aus dem Nachwuchs im 1. Team ein. Diese dann zu führen, reizt natürlich auch erfahrene und gute Schweizer Spieler und nicht nur das dicke Geld. Diese Ausrichtung hat der SCB verpasst und das wird sich in den nächsten 2-3 Jahren auch zeigen.
    • das Otzelot 27.02.2020 14:30
      Highlight Highlight Ob der Muzzi es will oder nicht, es ist eine Tatsache, dass auch erst wieder talentiertere Spieler nach Biel zieht, seit dem dort auch einiges mehr an Geld bezahlt wird.
      Brunner,Cunti,Forster, Hiller usw wechselten wohl nich nach Biel wegen der schönen Stadt oder um Nachwuchs zu führen.
  • lomit 27.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Kevin Schläfer Hockey Gott
  • Tikkanen 27.02.2020 07:25
    Highlight Highlight ...guter Bericht. Und ja, die Zauggsche Sicht auf den Ehlers ist passend, der Beton Henä ist wie Jalonen ein Jugend-Verweigerer. Derweil Kari einst den absoluten Erfolg als Grund für den Verzicht auf den Einbau von Nachwuchsspielern aufführte, ist es bei Henä die Angst vor dem Absturz. Hoffentlich lesen die Machthaber in Europas Hockeyhauptstadt den Bericht aufmerksam, sodass nicht einmal im Ansatz über eine allfällige Verpflichtung vom Henä fabuliert wird. Üsereim hat schon so Quatsch wie "der Henä würde mit einem besseren Team sicher offensiver spielen" vernommen...

    Item, Schweizermeister!
    • pjj 27.02.2020 07:53
      Highlight Highlight Item, Playout?
    • Bort? 27.02.2020 07:56
      Highlight Highlight Nebst all deinen Sticheleien, lieber Tikki, kann man dir einen gewissen Hockeyverstand nicht absprechen ;-)

      Ich hoffe definitiv auch dass Ehlers nicht zum SCB kommt. System Kari einfach ein "bitzeli" weniger gut... :-s
    • manolo 27.02.2020 08:54
      Highlight Highlight @tikkanen ist der Verdingbub von Zaugg! er plappert im alles nach und das eh noch falsch!
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