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Germany's Jerome Boateng, right, handles the ball in the penalty area during the Euro 2016 quarterfinal soccer match between Germany and Italy, at the Nouveau Stade in Bordeaux, France, Saturday, July 2, 2016. (AP Photo/Michael Sohn)

Jérôme Boateng im Stile eines Volleyballers. Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

«Ich bin der König der Welt» – wie Boateng selbst Buffon und Neuer in den Schatten stellte

Fussball Jungs, wir sind beim Fussball! Im EM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Italien standen für einmal aber nicht Füsse, sondern Hände im Brennpunkt des Geschehens. Bei den zwei wichtigsten Protagonisten war das ja klar, nicht aber bei Jérôme Boateng.



» Hier gibt's den Matchbericht mit allen Highlights im Video.

Wie würde der Viertelfinal-Knüller zwischen Deutschland und Italien heissen, wenn er verfilmt würde? Wohl «Drei Hände für ein Halleljua». Am Ende war diejenige von Manuel Neuer am wichtigsten, für den meisten Gesprächsstoff sorgte allerdings diejenige von Jérôme Boateng. Aber der Reihe nach ...

Gigi Buffon

Nach 70 Minuten sieht Italien im EM-Halbfinal gegen Deutschland bereits wie der sichere Verlierer aus. Mesut Özil bringt den Weltmeister, der bis dahin alles im Griff hat, in der 65. Minute mit 1:0 in Führung. Und als fünf Minuten später Mario Gomez alleine vor Gigi Buffon auftaucht, scheint Italiens Schicksal besiegelt. Giorgio Chiellini verhindert Gomez' Hackenabschluss, riskiert aber ein Eigentor – doch da ist ja noch Buffon. Blitzschnell streckt er seine Hand nach oben. Eine Glanzparade!

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Buffons Parade gegen Gomez.
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So oder so ähnlich hat er es gemacht ...

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Jérôme Boateng

Deutschland läuft nach Özils 1:0 eigentlich nie Gefahr, noch den Ausgleich zu kassieren. Bis zu diesem Eckball in der 76. Minute. Boateng stellt sich im Zweikampf mit Chiellini ziemlich ungeschickt an, reisst die Arme nach oben und berührt mit der rechten Hand den Ball. Klarer Fall: Elfmeter. Bonucci verwandelt sicher zum 1:1, doch was hat sich Boateng nur dabei gedacht?

Ein paar Vorschläge gefällig?!

Die Auflösung:

«Der Elfmeter ist blöd. Ich wollte die Hände weglassen, damit es kein Foul ist, aber bekomme sie nicht mehr runter.»

Boateng zur Szene

Manuel Neuer

Im Penaltyschiessen wurde dann weder Buffon noch Boateng zum Matchwinner, sondern Manuel Neuer. Bei den Fehlschüssen von Simone Zaza und Graziano Pellè musste er noch nicht eingreifen, dafür kratzte er dann die Versuche von Leonardo Bonucci und Matteo Darmian aus der Ecke. Und so stand Deutschland nach 18 (!) Penaltys als Sieger fest.

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Neuers langer Arm gegen Bonucci.
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Eine Hand? Neuer hat acht!

Bonus: Jogi Löw

Der deutsche Bundestrainer hatte seine Hände unter Kontrolle, leistete sich keinen Fehlgriff. Kurzfristig mutierte er gar zum Italiener ...

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