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Mayweather vs. McGregor
quelle: ap/fr159466 ap / isaac brekken
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Mayweather bleibt der Beste: «Money» schlägt McGregor im Superfight in Runde 10 K.o.

Was Experten prophezeit haben, ist tatsächlich eingetroffen. Der mehrfache Box-Weltmeister Floyd Mayweather besiegt im unterhaltenden Superfight den UFC-Champion Conor McGregor. «Money» gewinnt gegen den MMA-Fighter in Runde 10 durch einen technischen K.o.



Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor hält, was er verspricht: Obwohl der Superfight mit einem herumtänzelnden MMA-Fighter und einem zurückhaltenden Box-Weltmeister nicht an einen normalen Box-Kampf erinnert, werden die Fans von Beginn weg unterhalten.

Der Ringrichter bricht den Kampf nach einer gewaltigen Rechten von Mayweather und einem anschliessenden Nachsetzen des Favoriten in Runde 10 allerdings vorzeitig ab.

Floyd Mayweather Jr. hits Conor McGregor in a super welterweight boxing match Saturday, Aug. 26, 2017, in Las Vegas. (AP Photo/Eric Jamison)

McGregor wird von Mayweather arg bedrängt. Bild: AP/FR156391 AP

Für den 40-jährigen Amerikaner Mayweather war es der 50. Sieg im ebensovielten Kampf als Profiboxer. Dadurch verbesserte er den Rekord des Landsmannes und früheren Schwergewichts-Weltmeisters Rocky Marciano, der mit 49:0 Siegen die bisherige Bestmarke einer makellosen Bilanz als Profiboxer hielt.

«Ich habe Wort gehalten, dass der Fight nicht über die Distanz gehen wird. Ich freue mich bereits jetzt, in die Boxing Hall of Fame aufgenommen zu werden. Denn dies war auf alle Fälle mein letzter Kampf.»

Floyd Mayweather nach dem Kampf.

McGregor gibt zu Beginn Vollgas:

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Video: streamable

Der Ire mit einem illegalen Hit auf den Hinterkopf:

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Dass McGregor kein Boxer ist, sieht man an den teils im Boxsport illegalen Schlägen auf den Hinterkopf. Doch viel lustiger: der Nasen-Stupser am Ende des Videos. Video: streamable

Vor den Augen von LeBron James, Mike Tyson, Ozzy Osbourne und vielen weiteren Weltstars lassen es sich die beiden im Ring zu Beginn noch etwas gut gehen. Wäre auch schade, wenn der viel umjubelte Kampf bereits in Runde 1 vorbei wäre. Doch ab Runde vier hat Mayweather wohl genug. Der Amerikaner kommt aus der Defensive heraus und beginnt mit den ersten harten Schlägen.

Dabei hatte der Ire die ersten drei Runden mit seiner Aggressivität und dem unorthodoxen und furchtlosen Stil für sich verbuchen können. Der irische MMA-Fighter hielt Wort, wirkte angriffig und schien sich gegen den zurückhaltend startenden Mayweather im Boxring schnell wohl zu fühlen.

Mayweathers Härte nimmt ab Runde 4 zu:

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Video: streamable

Floyd Mayweather Jr., left, hits Conor McGregor in a super welterweight boxing match Saturday, Aug. 26, 2017, in Las Vegas. (AP Photo/Isaac Brekken)

Mayweather mit einem harten Hit. Bild: AP/FR159466 AP

Der Kampf zieht sich dann trotz Mayweathers Steigerung noch bis in Runde zehn hin. Doch hat man das Gefühl, dass der Amerikaner vorerst gar nicht richtig zuschlägt. Bis zur neunten Runde: Mit einem Lachen im Gesicht schlägt «Money» auf seinen Herausforderer ein und bringt diesen gefährlich ins Wanken.

«Ich wurde  etwas müde und Floyd spielte seine Erfahrung und Ausdauer aus.» 

Conor McGregor

Ab Runde 9 naht das Ende für McGregor:

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Video: streamable

Und in Runde zehn ist es soweit: Mayweather zwingt McGregor in die Knie, worauf der Ringrichter den Kampf beendet, was der Ire gar nicht nachvollziehen konnte: «Der Referee hätte mich weiterkämpfen lassen sollen. Ich lag nicht auf dem Boden. Es war knapp. Der Referee hätte abwarten müssen, bis ich zu Boden gehe. Ich hatte ihn in den ersten Runden und ich wäre wieder gekommen.»

Der K.o. in Runde 10:

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Video: streamable

Ob er nochmals als Boxer in den Ring steigt, weiss McGregor noch nicht. «Klar ist, dass ich zum MMA zurückkehre», sagt er unmittelbar nach dem Kampf. Am Ende loben sich die beiden Kontrahenten gegenseitig:

«Floyd ist nicht überragend schnell. Auch schlägt er nicht so hart. Doch er bleibt gelassen und behält stets die Übersicht.»

Conor McGregor

Schöne Bilder zum Schluss: Die beiden Boxer mit einem kurzen Schwatz

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Video: streamable

«Er war ein harter Gegner. Er ist viel besser, als ich dachte. Ich wollte, dass er sich verausgabt, deswegen habe ich ihn zu Beginn schlagen lassen.»

Floyd Mayweather

Glücklich dürfen am Ende dennoch beide sein. Die beiden Boxen kassieren für den Fight gigantische Summen. Mayweather rund 230 Millionen Dollar, der 29-jährige McGregor deren 100 Millionen.

Mit Material der Sportinformation sda.

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