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Turk Telekom Arena, home ground of Turkish soccer team Galatasaray, is pictured in Istanbul, Turkey in this January 31, 2016 file photo. European soccer's ruling body UEFA has banned Galatasaray from European competition for one year over its failure in following financial fair play regulations, Turkish broadcaster NTV said on March 2, 2016. Picture taken January 31, 2016. REUTERS/Murad Sezer/Files

Das Stadion in Istanbul.
Bild: Murad Sezer/rEUTERS

Terrorangst in Istanbul – Fussballderby kurzfristig abgesagt

Das türkische Spitzenspiel Fenerbahce gegen Galatasaray Istanbul fällt an diesem Sonntag aus. Laut Behörden gibt es eine «ernstzunehmende Geheimdienstinformation über eine mögliche Bedrohung der Sicherheit».



Die angespannte Sicherheitslage in der Türkei nach dem erneuten Anschlag in Istanbul hat auch Auswirkungen auf den Spitzenfussball des Landes. Das für Sonntagabend angesetzte Lokalderby zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul wurde wenige Stunden vor dem Anpfiff abgesagt, wie der Sender CNN Turk berichtete.

Der TV-Sender zitierte das Büro des Gouverneurs der Metropole mit den Worten, es gebe ernstzunehmende Hinweise des Geheimdienstes auf eine mögliche Sicherheitsbedrohung.

Fans, die bereits im Stadion waren, wurden aufgefordert, die Arena umgehend zu verlassen. Anhänger Fenerbahces waren ohnehin nicht im Stadion. Nach diversen Ausschreitungen zwischen Fangruppen ist es seit Jahren üblich, dass Derbys zwischen den Spitzenklubs ohne Fans des Gastvereins stattfinden.

Anschlag in Einkaufsstrasse

Ein Selbstmordattentäter hatte am Samstag in der belebten Istanbuler Einkaufsstrasse Istiklal vier Menschen mit in den Tod gerissen und nach neuesten Angaben 39 verletzt. Bei dem Täter handelt es sich nach Regierungsangaben um einen Anhänger der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»).

Der Anschlag ist der vierte seiner Art in der Türkei seit Jahresbeginn. Vor einer Woche wurden bei einem Attentat in Ankara 37 Menschen getötet worden. Im Februar starben ebenfalls in der Hauptstadt bei einem ähnlichen Anschlag 29 Menschen. Kurdische Extremisten haben sich zu beiden Angriffen bekannt.

Im Januar hatte ein Selbstmordattentäter zehn Menschen in Istanbul getötet, die meisten von ihnen Deutsche. Für diese Tat macht die Regierung die IS-Miliz verantwortlich.

(sda/reu)

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