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the referee Stefan Horisberger shows the red card to Young Boys' forward Jean-Pierre Nsame #18, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Young Boys, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 30, 2020. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Jean-Pierre Nsame musste nach einem Schlag gegen Sauthier vorzeitig unter die Dusche. Bild: keystone

YB lässt erneut gegen Servette Punkte liegen – und verliert Nsame nach Tätlichkeit

Die Young Boys haben es verpasst, im Meisterrennen der Super League mit einem Sieg vorzulegen. Servette knöpfte dem Titelhalter zum dritten Mal Punkte ab, diesmal mit einem 1:1. Jean-Pierre Nsame kassierte mit einer Tätlichkeit die Rote Karte.



Nein, dieser Gegner liegt den Young Boys nicht. Zum dritten Mal im dritten Duell verpassten die Berner gegen den unbequemen Aufsteiger aus Genf die volle Punkteausbeute. Nach dem 1:1 zum Saisonauftakt und dem 0:3 im November resultierte in der 27. Runde erneut ein Remis mit je einem Tor. St. Gallen kann sich damit am Mittwoch mit einem Sieg bei Xamax wieder zwei Punkte vor YB schieben.

Young Boys' players react after the referee has whistle the end of the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Young Boys, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 30, 2020. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Nach dem Remis in Genf könnte YB die Leaderposition verlieren. Bild: keystone

Weil sich Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame zudem zu einer Disziplinlosigkeit hinreissen liess - er langte gegen Servettes Captain Anthony Sauthier nach einer geklärten Aktion zu -, schwächte sich YB zudem für das Spiel am Samstag gegen Lugano. Bei Servette fehlt am Wochenende Jérémy Frick gegen den direkten Konkurrenten Zürich. Der Goalie verhinderte in der Schlussphase ausserhalb des Strafraums mit der Hand eine YB-Chance.

Die Joker stechen

Auf beiden Seiten spielten Einwechselspieler bei den Toren eine zentrale Rolle. Das 1:0 erzielte Koro Koné in der 55. Minute nach einem Foul von Jordan Lefort an dem soeben eingewechselten Alex Schalk, kurz darauf glich der ebenfalls eingewechselte Miralem Sulejmani aus der Distanz aus, wobei Boris Cespedes den Ball entscheidend ablenkte. Den Assist liess sich mit Gianluca Gaudino ebenfalls ein Joker notieren. Der 23-Jährige hatte von Trainer Gerardo Seoane in der Startformation überraschend das Nachsehen gegen den lange verletzt gewesenen Vincent Sierro.

Young Boys' players celebrate their goal after scoring the 1:1, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Young Boys, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 30, 2020. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

YB jubelt nach dem Ausgleich durch Sulejmani. Bild: keystone

Es hätten durchaus mehr Tore fallen können, je einmal stand jeweils der Pfosten im Weg. 30 Minuten lang waren Torszenen zu Beginn aber Mangelware geblieben. Der erste Schuss aufs Tor hätte dann aber fast das 1:0 für YB bedeutet. Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame setzte den Ball nach einem Effort von Jordan Lotomba über die linke Seite an den Innenpfosten. Postwendend wurde auch Servette gefährlich.

Zuerst stand David von Ballmoos bei einem gefährlichen Kopfball von Koné richtig, beim folgenden Corner rettete Nsame auf der Linie. Als die Genfer während einer Viertelstunde in Überzahl spielten, hatten auch sie Pech mit der Torumrandung. David von Ballmoos lenkte einen Schuss von Kastriot Imeri mit einem starken Reflex an den Pfosten.

Für Servette war es das fünfte Remis in Folge, bei YB akzentuierte sich die Schwäche in der Fremde. Aus 14 Spielen holte der Titelverteidiger lediglich 17 Punkte. Zum Vergleich: Zuhause resultierten aus 13 Spielen 35 Punkte.

Servette's players celebrate their goal after scoring the 1:0, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Young Boys, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 30, 2020. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Servette bleibt als einziges Team nach dem Restart ungeschlagen. Bild: keystone

Servette - Young Boys 1:1 (0:0)
1000 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 55. Koné (Foulpenalty) 1:0. 58. Sulejmani (Gaudino) 1:1.
Servette: Frick; Sauthier, Routis, Vouilloz, Tasar; Stevanovic (89. Kiassumbua), Ondoua, Cespedes (63. Imeri), Cognat; Koné, Kyei (53. Schalk).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Camara (56. Sörensen), Lefort (67. Elia), Lotomba (67. Garcia); Lustenberger, Aebischer; Fassnacht, Sierro (56. Gaudino), Moumi Ngamaleu (56. Sulejmani); Nsame.
Bemerkungen: Servette ohne Rouiller (gesperrt), Gonçalves, Iapichino, Sasso und Severin (alle verletzt). Young Boys ohne Hoarau, Lauper und Petignat (alle verletzt). 32. Pfostenschuss Nsame. 71. Rote Karte gegen Nsame (Tätlichkeit). 77. Von Ballmoos lenkt Schuss von Imeri an den Pfosten. 86. Rote Karte gegen Frick (Hands ausserhalb des Strafraums). Verwarnungen: 25. Ondoua (Foul). 43. Sierro (Foul). 62. Lotomba (Foul). (dab/sda)

Die Tabelle

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ein bekiffter Holländer 01.07.2020 14:55
    Highlight Highlight 3 Spiele ohne ihn? Es wird wieder spanend...
    • Apfel Birne 01.07.2020 16:42
      Highlight Highlight Unverhältnismässig wenn man sieht, dass Stocker für einen Schiedsrichterangriff nur für 4 Spiele gesperrt wurde und Nsamé, der in seiner Karriere noch nie rot sah oder als unfairer Spieler aufgefallen ist, für einen kleinen Wischer 3 Spiele Sperre bekommt.
  • Bobo14 01.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Und ich Frage mich wieso das der VAR beim Penalty nicht eingegriffen hat! Bei ST.Gallens Zigi gegen YB wurde er Wiederholt und gestern nicht! Von Ballmoos bewegt sich ganz klar auch vor der Schussabgabe von der Linie nach vorne.....
  • gupa 30.06.2020 23:07
    Highlight Highlight "Zum dritten Mal in den letzten sieben Auswärtsspielen blieb das Team von Trainer Gerardo Seoane ohne Torerfolg"
    Bei einem 1:1? 🤔
    • corsin.manser 30.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Danke ist angepasst.
  • flo5 30.06.2020 22:59
    Highlight Highlight Dumme Aktion von Nsame, obwohl Xhaka für solche Wischer oft ohne Gelb davon kam. Aber Rot geht schon in Ordnung. Aber weshalb ein Ondoua bis Spielende auf dem Platz stehen darf? Zuerst die doppelt eingesprungene Grätsche gegen Ngamaleu und gegen Ende noch das taktische Foul.
    • doitforthelove 30.06.2020 23:07
      Highlight Highlight Er haut ihm quasi eine rein. Und ein Heisssporn wie Xhaka kommt mit viel weniger durch als andere. Saudumm von Nsame, ohne wenn und aber!
    • Switch_on 01.07.2020 07:51
      Highlight Highlight Es ist sicher richtig dass Xhaka öfters einen "harten" Spielstil pflegt und Nsame selten mit solche Aktionen auffällt.
      Aber die Behauptung dass Xhaka mit mehr durchkommt ist einfach ne Behauptung die vor allem von seiner Unbeliebtheit herkommt.
    • Apfel Birne 01.07.2020 08:38
      Highlight Highlight Hinrunde Basel-Servette genau die gleiche Situation mit Xhaka aber der VAR greift nicht ein. Heute greift er dafür ein, der VAR soll endlich eine einheitliche Linie haben.
  • Norman Sutter 30.06.2020 22:52
    Highlight Highlight Die nicht gegebene gelb-rote Karte nach klarem taktischen Foul ist das Paradebeispiel weshalb kein schweizer Schiri international pfeifft. Keine Linie, kein Mut, nichts...einfach nur schwach. Ist auch nicht die Schuld der Schiris, der Verband wäre da schon seit Jahren in der Pflicht.
    • Stinkstiefel 30.06.2020 23:06
      Highlight Highlight Letzten Sonntag im Spiel FCSG-FCZ hat der VAR einen Handelfmeter nicht gesehen.
      Die Super-League-Schiris sind selbst dann überfordert, wenn sie in Volketswil sitzen und die Zeitlupe zur Verfügung haben.

      Aber ja, der Verband redet sich seit Jahren aus der Sache raus, statt mal endlich für eine vernünftige Ausbildung und klare Regeln zu sorgen. Es kann nicht sein, dass in dieser Regelmässigkeit Spiele verpfiffen werden und weder bei den Karten noch beim Einsatz des VARs eine vernünftige Linie zu erkennen ist.
    • BVB 01.07.2020 06:36
      Highlight Highlight "Die Super-League-Schiris sind selbst dann überfordert, wenn sie in Volketswil sitzen und die Zeitlupe zur Verfügung haben."
      Frag mal unsere Nachbarn ob sie in Köln mit der Situation zurechtkommen.
    • konsterniert 01.07.2020 06:41
      Highlight Highlight Vorneweg: schon nur der Versuch der Tätlichkeit ist strafbar; die Aktion von Nsame war daher dumm.
      Nur ärgert mich, dass ein Ondua für ein einsteigen mit beiden Füssen voran in der 1. Hz. mit gelb belohnt wird. Wir konnten das in 5 Wiederholungen anschauen, es wurde nicht besser, der VAR schritt nicht ein. Persönlich finde ich halt bei solchen groben Fouls, dass diese mit rot bestraft werden sollten aufgrund der Verletzungsgefahr. Dafür so leichte Wischer rot, da stimmt für mich das Verhältnis nicht.
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