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Trauer und Entsetzen im Letzigrund
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«Spieler hatten Tränen in den Augen» – der FCZ weint und mit ihm Köbi Kuhn



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Bereits kurz nach der bitteren Erkenntnis, dass der FC Zürich in der nächsten Saison zweitklassig spielen muss, stellt sich FCZ-Coach Uli Forte den Kameras.

«Wir haben unseren Job gemacht. Leider konnten wir uns nicht auf die andere Partie verlassen.»

Uli Forte

So geht es mit dem FCZ weiter

Donnerstag: Geschlossenes Training: Spieler, Trainer und Funktionäre stehen nicht für Auskünfte zur Verfügung.
Freitag: Medienkonferenz mit Präsident Ancillo Canepa über die FCZ-Zukunft und geschlossenes Training.
Samstag: Cupfinal-Medienkonferenz mit Uli Forte (15 Uhr).
Sonntag: Cupfinal gegen Lugano (16.15 Uhr).

Allerdings sucht er die Fehler ganz klar bei seinem eigenen Team:

«Wir können St. Gallen nicht die Schuld geben, wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.»

Uli Forte

Der Schock beim FCZ sitzt tief:

«Es ist natürlich eine grosse Enttäuschung und eine grosse Ernüchterung.»

Uli Forte

Gemäss dem Trainer war die Stimmung in der Garderobe der Zürcher sehr bedrückt:

«Einige Spieler hatten Tränen in den Augen.»

Uli Forte

Trocken blieben auch die Augen bei FCZ-Legende und Ex-Natitrainer Köbi Kuhn nicht. 

Für Forte ist allerdings klar:

«Der FCZ gehört in die Super League!»

Uli Forte

Vielleicht bereits wieder übernächste Saison – mit Uli Forte an der Seitenlinie?

«Das ist jetzt natürlich schwierig zu sagen – ich schliesse ein weiteres Engagement allerdings nicht kategorisch aus.»

Uli Forte

Auf der Gegenseite (im Tessin) ist die Stimmung natürlich nahe am Siedepunkt. Trotzdem nimmt sich Lugano-Goalie Mirko Salvi kurz Zeit für die Mikrofone.

«Es herrscht natürlich grosse Freude. Wir werden jetzt mit der ganzen Stadt feiern.»

Mirko Salvi

Der Fokus wird aber auch bereits auf die nahe Zukunft und den Cupfinal vom Samstag gelegt – dem Direktduell mit dem FCZ.

«Der Ligaerhalt war das grosse Ziel. Jetzt müssen wir uns allerdings sofort wieder konzentrieren. Ein Spiel steht noch aus.»

Mirko Salvi

Etwas weniger diplomatisch drückt sich Luganos Aussenbahn-Wirbler Ezgjan Alioski aus: 

«Wir werden regelrecht nach Zürich fliegen. Ich hoffe, wir werden am Sonntag in Zürich landen und mit dem Pokal wieder abheben.»

Ezgjan Alioski

(cma/twu)

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