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Fussball Champions League Qualifikationsrunde 2 - 19/20 - FC Basel 1893 vs. PSV Eindhoven - 30-07-2019 Torjubel beim 2:1 von Ricky van Wolfswinkel (FC Basel 9), beim Fussball Champions League Spiel Qualifikationsrunde 2 zwischen dem FC Basel 1893 und PSV Eindhoven, am Dienstag, den 30. Juli 2019 / Sankt Jakob Park in Basel (Schweiz). *** Football Champions League Qualification Round 2 19 20 FC Basel 1893 vs PSV Eindhoven 30 07 2019 Goal celebration at the 2 1 of Ricky van Wolfswinkel FC Basel 9 , at the Football Champions League Match Qualification Round 2 between FC Basel 1893 and PSV Eindhoven, on Tuesday, 30 July 2019 Sankt Jakob Park in Basel Switzerland Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/G.xHubbsx

Ricky van Wolfswinkel ist stocksauer. Bild: www.imago-images.de

Versetzt, vertrieben, vergrault – Umgang mit van Wolfswinkel macht FCB-Spieler sauer

Ricky van Wolfswinkel wird den FC Basel verlassen. Weil sein Vertrag ausläuft - und er die Schnauze voll hat vor Respektlosigkeiten. Die Hintergründe zum nächsten Abgang.

Céline FEller / ch media



Es ist ja in den vergangenen Tagen und Wochen durchaus einmal vorgekommen, dass die Verantwortlichen des FC Basel Dinge vergessen haben. Beispielsweise möglichen Nachfolgern von Marcel Koller als Cheftrainer der ersten Mannschaft abzusagen. Oder zu von ihnen gewünschten und arrangierten Treffen mit Vertretern dieser Zeitung zu erscheinen. Oder zu Terminen mit Spielern ihrer ersten Mannschaft. Spielern, deren Verträge am kommenden Montag, dem 31. August, auslaufen und die gerne über das Saisonende hinaus beim FCB geblieben wären. Spieler, die jetzt aber die Schnauze voll haben. Spieler wie Ricky van Wolfswinkel.

Der Holländer, seit Sommer 2017 beim FCB und damals als Königstransfer des Ex-Sportchefs Marco Streller vorgestellt, wird keine weitere Saison in Basel bleiben. Dabei war das sein ursprünglicher Plan, wollte er doch nach seinen langen und vielen verletzungsbedingten Absenzen in diesen drei Jahren etwas zurückgeben. Er sprach davon, hier noch nicht fertig zu sein, dass er etwas vollenden möchte. Doch das wird er nicht tun können.

Zum einen, weil Präsident Bernhard Burgener und CEO Roland Heri den Noch-Sportchef Ruedi Zbinden vorgeschickt haben, um van Wolfswinkel zu eröffnen, dass er nicht bleiben kann. Obschon er noch vor wenigen Wochen ein Angebot über drei weitere Jahre auf dem Tisch liegen hatte. Zum anderen aber auch, weil diese unterbrachte Offerte und insbesondere das weitere Verhalten des Präsidenten und des CEO respektlos gewesen sind. So ist es aus dem Umfeld des Spielers zu hören. Dieser sei enttäuscht, wütend und spreche von einem unfassbaren Verhalten seitens der Verantwortlichen.

Mitspieler solidarisieren sich – und sind stinksauer

Der Unmut des sonst so gelassenen van Wolfswinkels gründet nicht im Angebot, welches ihm eine um 40 Prozent tiefere Lohnsumme gebracht hätte, als er sie jetzt hat. Damit hätte er sich – unter leicht modifizierten, stark leistungsbezogenen Konditionen – vielleicht sogar noch arrangiert. Trotz zahlreicher, auch finanziell besserer Angebote. Nein, es geht darum, dass van Wolfswinkel zu einem Termin mit Heri und Burgener zitiert wurde, bei welchem ihm wohl erklärt worden wäre, dass man ihn nun doch nicht mehr weitere drei Jahre, sondern gar nicht behalten möchte. Zu diesem Treffen sind jedoch weder Heri noch Burgener erschienen. Van Wolfswinkel wurde versetzt und fasste den Entschluss, zu gehen, bevor Ruedi Zbinden ihm die Nachricht schliesslich überhaupt überbringen konnte.

Der Umgang mit dem Holländer, der sich nicht nur bei der Anhängerschaft grosser Beliebtheit erfreut, sondern auch bei den Teamkollegen, soll in der Mannschaft diversen Spielern sauer aufstossen. Weil es beispielhaft dafür ist, wie mittlerweile im Verein mit verdienten Mitarbeitern umgegangen wird. Denn das ist der 31-Jährige. Auch wenn er beinahe ein Jahr ausgefallen ist, nachdem ein Aneurysma in seinem Kopf entdeckt wurde. Und auch wenn er daneben wegen eines Mittelfussbruchs und Knieproblemen monatelang fehlte. Wenn es ihn brauchte und er gesundheitlich in der Lage war, war van Wolfswinkel immer bereit. Ob als Flügel, Zehner oder auf seiner angestammten Position als Stossstürmer. In seinen 85 Partien für Basel bringt er es auf 35 Tore sowie zwölf Assists. Und damit auf durchschnittlich mehr als eine Torbeteiligung in jedem zweiten Spiel.

L'attaquant balois Ricky van Wolfswinkel, arrive sur le terrain avec un masque lors du quart de final de la Coupe de Suisse de football entre le FC Lausanne-Sport, LS et le FC Basel 1893 le dimanche 14 juin 2020 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Van Wolfswinkel war bei den Fans überaus beliebt. Bild: keystone

Am Sonntag wird er wohl eine weitere Chance bekommen. Dann steht das letzte Spiel für van Wolfswinkel in Diensten des FCB an. Der Cupfinal in Bern gegen YB. Gut möglich, dass er dann erneut spielen wird, weil mit Samuele Campo und Arthur Cabral zwei Offensivkräfte noch immer fraglich sind, haben sie nach der Quarantäne doch einen Trainingsrückstand von zehn Tagen.

Auch Xhaka wird langsam ungeduldig

Wie es danach mit van Wolfswinkel weiter gehen wird, ist unklar. Sein Berater prüft Angebote, der Spieler selber fühlt sich fit wie lange nicht. Glaubt man aber dem, was die Spatzen rund um den Joggeli-Turm von den Dächern zwitschern, dann könnte van Wolfswinkel nicht der Einzige sein, dem es zu bunt wird in Basel. Gar Spieler wie ein Taulant Xhaka, das Synonym von Verbundenheit mit dem FCB, soll ob der Vorgänge in der Chefetage wütend sein.

epa07979594 Basel's Taulant Xhaka leaves the pitch during the  UEFA Europa League group C soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Spain's Getafe CF at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 07 November 2019.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Taulant Xhaka würde gerne beim FCB bleiben. Bild: EPA

Sein Arbeitspapier läuft zwar erst nächstes Jahr aus, er hat aber längst den Wunsch geäussert, länger bleiben zu wollen – am liebsten bis zum Karriereende. Nur: Auch er soll hingehalten werden. Wie ein Alex Frei oder wie ein Ricky van Wolfswinkel. Die Liste dürfte beliebig verlängerbar sein. Genau so wie jene der offenen Stellen, wenn es so weiter geht. Zwar hat der FCB immerhin in Ciriaco Sforza einen neuen Trainer gefunden, ein Sportchef ist aber eben so wenig vorhanden wie ein Trainer für die U21. Und die Attraktivität des Vereins wird, gelinde gesagt, konstant kleiner.

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Die turbulente FCB-Zeit unter Präsident Burgener

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gabbergandalph 28.08.2020 17:49
    Highlight Highlight Er hat in 3 Jahren kein Bein vors andere gebracht. Unzählige Elfmeter verschossen. Anhand der gezeigten Leistungen und der unendlich langen Krankenakte wären 70% seines ohnehin viel zu hohen Lohns ein unglaubliches Angebot seitens des FCB. Man sollte ausserdem erwähnen, dass der FCB ihm in der Zeit seines Aneurysma-bedingten Ausfalls sämtliche Prämien ohne zu zögern ausbezahlt hat. Ich wirklich froh hat er dieses Angebot abgelehnt. Ein Streller-Missgriff weniger, es kann nur besser werden.
  • Frag 28.08.2020 16:18
    Highlight Highlight Nach dem ersten YB-Titel habe ich mich als neutraler Zuschauer auf viele spannende Meisterschaften gefreut. So etwa ein jährliches Kopf-an-Kopf Rennen à la Celtic und Rangers früher. St.Gallen war dieses Jahr Top, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es wieder schaffen. Bleibt nur der FCB, doch mit dieser Entwicklung nähert er sich eher einem Abstieg als dem nächsten Titel.
  • champedissle 28.08.2020 16:01
    Highlight Highlight Warum lassen sich die "unzufriedenen Spieler" nicht einfach auf die Transferliste setzen? Dann merken sie sehr schnell, dass es vielleicht besser wäre nicht so laut zu heulen, wenn man nicht den Rest seiner Karriere auf der Tribune verbringen will.
  • Matterhorn 28.08.2020 15:02
    Highlight Highlight Warum äussert dich denn Legende Karli nicht zu dieser Lage? Zu feige oder steht er auch noch auf der Payroll von Burgener?
  • Matterhorn 28.08.2020 14:44
    Highlight Highlight Wer die PK gesehen hat, konnte feststellen, dass Burgener nun von Fussball überhaupt nichts versteht. Die Fans sind der Rückhalt der Mannschaft. Ohne sie und ohne die Spieler, die sich zudem noch loyal zum Club verhalten, wird der FCB nichts mehr reissen können! Burgener fährt den Club an die Wand...
    • champedissle 28.08.2020 16:00
      Highlight Highlight Seit wann muss ein Präsident eines Fussball Clubs Fussball Experte sein? Das ist doch hanebüchen. Der Mann muss mit Zahlen umgehen können und das wird BB wohl niemand absprechen können.
  • champedissle 28.08.2020 14:09
    Highlight Highlight RvW ist 3 Jahre in Basel, davon war er 18 Monate krank. Eine tolle Leistung bei diesem Spitzensalär.

    Dass man ihn nicht weiterbeschäftigt ist zwingend.
  • Faceoff 28.08.2020 13:55
    Highlight Highlight Der einzige, der gehen sollte, bleibt. Die, die bleiben sollten, gehen. Schade wars
  • Black Cat in a Sink 28.08.2020 13:39
    Highlight Highlight Herr Burgener, der FC Basel ist eine Vollzeitstelle und gerade in Basel hoch emotional behaftet.
    Wenn Sie dafür kein Verständnis haben oder Sie andere, wichtigere Prioritäten haben, dann treten Sie zurück. Je schneller Sie einsehen, dass Sie der Grund dieser Misere sind, umso besser für alle Beteiligten und umso schneller kehrt wieder Ruhe in den Verein ein!
  • SF_49ers 28.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Vor burgener und seinen kumpels war der fcb der best geführte verein der schweiz. Gratulation an burgener. So einen verein nicht einmal sonder mehrmals an die wand zu fahren. Mit Vollgas!
  • Duscholux 28.08.2020 12:21
    Highlight Highlight Naja, ihm wurde gesagt er dürfe nicht bleiben und jetzt im Nachhinein heisst es er hätte sowieso gehen wollen.
  • Töfflifahrer 28.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Eine Frage, wer bezahlt Burgener und Heri eigentlich um den FCB zu demontieren? Und, wieviel bekommen die dafür?
  • Jon Doe 28.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Heri macht was er schon zu Beginn beim FC Black Stars gemacht hat! Intrigen, leere Versprechungen usw.! Dazu kommt, dass er keine Ahnung von Fussball hat, damals schon nicht und jetzt immer noch nicht. Solange er was zu sagen hat beim FCB, kommt es nicht gut!
  • TheKen 28.08.2020 11:46
    Highlight Highlight Burgener erinner mehr und mehr an Trump/Dejoy. Will er den Verein wieder in die Challenge League bringen?
  • Army Neilstrong 28.08.2020 11:27
    Highlight Highlight Am schlimmsten fand ich die Art und Weise, wie sich Burgener in der letzten PK rechtfertigte. "Das Konzept wurde von Streller und Wicky erstellt, ich halte einfach daran fest". Verantwortung übernehmen sieht für mich anderst aus.
    Und klar sollte man nicht beim ersten Gegenwind gehen, aber wenn seit mehr als zwei Jahren alle einen Abgang herbeisehnen, ist es doch nur noch traurig.
    • Knety 28.08.2020 19:53
      Highlight Highlight Darüber hinaus interpretiere ich in dieser Aussage noch:

      -Er entlässt Leute deren Konzept er gut findet.

      -Er hat nicht das letzte Wort im Club.
  • Bert der Geologe 28.08.2020 11:20
    Highlight Highlight Was mich irritiert: In einer klassischen Tragödie versucht der Held, wenn auch glücklos, das Unheil abzuwehren. Er versucht es wenigstens. Offensichtlich lässt hier der "Held" seinen Besitz aber einfach und ohne Bemühungen den Bach runtertreiben und wir leider nur gefühlten Mitbesitzer sind starr vor Entsetzen.
  • Hayek1902 28.08.2020 11:10
    Highlight Highlight Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als CC der verrückteste Schweizer Sportmanager war? Ja, das waren noch Zeiten. CC ist ja ein wahrer Klosterschüler im Vergleich zur FcB Führung.
    • Bert der Geologe 28.08.2020 11:50
      Highlight Highlight @Hayek: Hr. Burgener ist leider nicht verrückt, sondern heillos überfordert in einem Abwärtsstrudel. Anstatt Lösungen zu suchen, baut er sich eine fiktive Scheinwelt auf.
    • Duscholux 28.08.2020 12:22
      Highlight Highlight Hmm da bin ich mir nicht so sicher. Bei Basel ist wenigstens nicht der Präsidentensohn "Sportchef".
    • c_meier 28.08.2020 12:39
      Highlight Highlight CC und BB (Bernhard Burgener) ist ja nicht weit entfernt.. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt Halibut 28.08.2020 10:45
    Highlight Highlight Kann die nächste GV kaum erwarten.
  • Jaspar Stupan 28.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Ist Burgener unfähig oder räumt er mal richtig auf?
    Ich denke eher das zweite!
    Diese Spieler und Trainer verdienen alle sehr viel Geld, aber die Leistung fehlt. Klar war Ricky beliebt, aber rechtfertig das einen neuen Vetrag für sehr viel Geld? Nein.
    Und viele würden sich wunden was ein Alex Frei als U21 Trainer verdient (oder besser gesagt, bekommen) hat.
    Auch Xhaka, schön das er dem FCB treu bleibt, man kann aber auch sagen, niemand will ihn! Das ist die Realität, aber als Fan will man das nicht sehen.
    • McStem 28.08.2020 12:16
      Highlight Highlight Von aufräumen kann keine Rede sein.

      Frei ging aus freien Stücken und löste den Vertrag von sich aus fristlos auf. Auch der Sportchef trat von sich aus zurück.

      Xhaka würde wohl in allen Vereinen der Schweiz mit Handkuss genommen werden. Auch im Ausland könnte ich mir den einen oder anderen Verein vorstellen, der ihn nehmen würde. Er ist aber ein relativ häufiger Spielertyp.

      Bei vWw finde ich die Kommunikation stossend, nicht die Tatsache, dass er gehen muss. Zuerst Vertrag vorlegen, dann zurückziehen aber jemanden vorschicken, der dann auch noch zu spät kommt? So nicht!
    • 90er 28.08.2020 13:18
      Highlight Highlight @Jaspar
      Ja die Herren verdienen alle viel, vielleicht auch zuviel, aber die Art und Weise wie mit Van Wolfswinkel umgegangen wird geht überhaupt nicht. Abgesehen davon munkelt man, dass er bereit gewesen wäre einen bis 40% tiefer dotierten Vertrag anzunehmen, soviel dazu.
    • Bert der Geologe 28.08.2020 15:58
      Highlight Highlight @Jaspar Stuhan: Es geht um den Stil Herr Stuhan, um eine gute und gepflegte Vereinskultur. Wenn man sich trennen muss, dann trennt man sich, aber in Würde. Dieses Prinzip wurde bisher hochgehalten. Die Türe immer ein Spältchen weit offen behalten.
  • du_bist_du 28.08.2020 10:37
    Highlight Highlight Ich denke, die Restschweiz kann sich ihren pseudoschockierten Voyeurismus sparen. Jahrelang wurde auf den FCB eingeschossen, wurden Modusänderungen verlangt, wurde rumgeheult ab Oeris Geld, obwohl das schon längst erledigt war usw.
    Andere Vereine benötigen übrigens jedes Jahr Geldgeber.

    Da braucht es weder schockiertes Halbmitleid, noch jeden Tag Presse a la "wie konnte es soweit kommen".

    Erfreut euch ab dem neuen Serienmeister und lasst doch den FCB in Ruhe.
    Dieses typisch Schweizerische Getue ging mir schon bei GC und dem FCZ auf die Eier.
    • Hayek1902 28.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Hallo Her Burgener, bitte bringen Sie ihren Laden in Ordnung und schreiben Sie keine Kommentare auf online Zeitungen, damit ändert sich nichts an der Situation.
    • du_bist_du 28.08.2020 11:24
      Highlight Highlight @Hayek
      Sie müssen ein Troll sein, wenn sie Burgener das zutrauen.
    • McStem 28.08.2020 12:18
      Highlight Highlight @du_bist_du: Ertappt, oder den Witz nicht verstanden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • oliopetrolio 28.08.2020 10:35
    Highlight Highlight Bernhard Heusler bitte übernehmen sie den Verein wieder!!
  • Randy Orton 28.08.2020 10:33
    Highlight Highlight Zu Beginn war das Chaos beim FCB für Schweizer Fussballfans anderer Clubs durchaus erheiternd, war doch der sonst so sichere Lugakrösus nun einmal am straucheln. Mittlerweile nimmt es aber beängstigende Züge an, ich hoffe die Kriegen die Kurve noch vor dem Totalkollaps, das wäre für den Schweizer Fussball eine Katastrophe.
  • Linus Luchs 28.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Kein Respekt, kein Anstand, keine Kompetenz. Burgener, Heri und ihre Clique zersetzen den FC Basel. Vor nur drei Jahren war der FCB ein kerngesunder Verein mit finanziellem Polster. Die Demontage schreitet seither unglaublich rasant voran.

    Im Oktober soll die GV stattfinden. Das Datum wurde immer noch nicht kommuniziert. Der Präsident und der CEO könnten versuchen, Corona zu nutzen, um sich den Mitgliedern zu entziehen. So, wie sie sich gegenüber van Wolfswinkel verkrochen haben.

    FCB-Mitglieder, lasst uns genau beobachten, was abläuft!
    • Winschdi 28.08.2020 11:47
      Highlight Highlight Das ist der einzige Grund, weshalb ich Mitglied bleibe. Um Burgener/Heri an der GV mindestens ans Bein pinkeln zu können.
    • Walter Sahli 28.08.2020 13:34
      Highlight Highlight Irgendwie liest sich das wie eine Beschreibung der Vorgänge in einem Land, dessen Name mir gerade entfallen ist. Aber ich glaube, sein Präsident ist orange oder so.
  • bokl 28.08.2020 10:15
    Highlight Highlight Im Tweet vom FCB steht doch "Wir wünschen dir nur das Beste!"

    Und das Beste für einen Spieler ist aktuell ein Wechsel weg vom FCB.

    Ehrlich bis zum Schluss 🤣
    • PakaTuna 28.08.2020 13:13
      Highlight Highlight @bokl

      🤣🤣🤣
      Danke für den Lacher.
  • Erklärbart. 28.08.2020 10:11
    Highlight Highlight Man kann von Gigi Oeri halten was man will. Aber sie hat mehr von Fussball verstanden als Burgener - sie hat dem FCB wirklich geholfen und gross gemacht.

    Wieso nicht wieder eine Frau an der Spitze? SCB hat ja auch eine Sportchefin.

    Das sage ich nicht wegen irgendwelchen Quoten oder so - aber frischer Wind täte dem FCB wirklich gut.
    • leu84 28.08.2020 12:01
      Highlight Highlight Ob Mann oder Frau ist egal, hauptsache man macht die Arbeit gut.
    • Shabbazz 28.08.2020 13:44
      Highlight Highlight Gigi Oeri war wirklich top! Vorallem war sie ehrlich genug zu sagen, dass sie keine Fussballexpertin ist und holte sich entsprechende Experten.

      Sie hat auch die professionelle Infrastruktur aufgebaut und unterstützt noch heute den Nachwuchs vom FCB. Ich habe grossen Respekt vor dieser Dame..achh, wie gerne hätte ich beim FCL solch eine Führungspersönlichkeit...
    • huck 29.08.2020 06:19
      Highlight Highlight Wobei man schon auch erwähnen könnte, dass die Milliardärsgattin und Mäzenin den Verein finanziell unterstützt hat.
      Und das kann (und will) ein Millionär wie Burgener halt nicht, im Gegenteil, der will Geld verdienen.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.08.2020 10:00
    Highlight Highlight "verdienten Mitarbeitern" --> Ein Riesenflop ist er. Klar ist es etwas hart, denn Verletzen kann sich theoretisch jeder. Aber auch wenn er gespielt hat, war er nur okay und nicht der Königstransfer, als der er angekündigt wurde. Der FCB braucht ihn nicht mehr und genau so sollte man es ihm auch ehrlich sagen.
    • Hamudi Dudi 28.08.2020 10:32
      Highlight Highlight Hätte man ihm ja sagen können, wenn man den Termin nicht vergessen hätte.
    • Raembe 28.08.2020 10:38
      Highlight Highlight @Neo: Logisch produziert er nicht, wenn man einen Stürmer nimmt und ihn auf den Flügel packt, kommts selten gut.
    • dwight_schrute 28.08.2020 10:44
      Highlight Highlight Niemand zwingt den FCB den Vertrag zu verlängern. Aber wenn der Vertrag nicht verlängert werden soll dann kann man das auch sachlich und ehrlich so kommunizieren. Einfach mal nicht zum Termin erscheinen und hoffen, dass der Spieler die Message versteht geht gar nicht.
  • Fendant Rüpel 28.08.2020 09:54
    Highlight Highlight langsam aber sicher mache ich mir Sorgen dass ihr Bebbis uns bzgl. Präsi/Führung den Rang abläuft...
    Nach Sichtung des Wikipediaeintrag von Burgener war mir nach einer Passage jedoch einiges klar... :-D

    ... 1999 beteiligte er sich auch an der Constantin Film AG...
    ...Von 2008 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG.
  • AllesGratis 28.08.2020 09:47
    Highlight Highlight Seit Burgener übernommen hat, sind zahlreiche Köpfe gerollt. Sportlich ist seine Amtszeit zwar kein kompletter Misserfolg, aber menschlich und organisatorisch wurde das Ganze seit den Abgängen von Streller und Co. eigentlich nur schlimmer. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Burgener mit den richtigen Leuten um sich herum eine ruhige Amtszeit hätte verbringen können, aber Roland Heri ist da oben einfach eine totale Katastrophe und Fehlbesetzung. Das einizige was ich mir mehr wünsche als den Abgang von Burgener, ist jener des CEOs Heri. Es ist derzeit einfach unfassbar frustrierend. :/
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 28.08.2020 09:45
    Highlight Highlight Wenn ich so etwas lese, sollte mein YB-Herz eigentlich frohlocken. Aber das tut es nicht!

    Wir brauchen einen starken FCB in der Superleague!

    Am liebsten sogar noch ein bis zwei starke Vereine mehr, damit die Liga ausgeglichener und spannender ist. Und damit der schweizer Fussball im internationalen Vergleich nicht konkurrenzunfähig wird.
    • lilas 28.08.2020 10:41
      Highlight Highlight Ein ♥️ aus Basel und Sie haben ja so recht!
    • derWolf 28.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Ich kann mich noch erinnern wie ich solche Beiträge über YB geschrieben habe! Wortlaut fast identisch. Und nun das, brutal wie schnell es im Fussball gehen kann..
    • dwight_schrute 28.08.2020 10:48
      Highlight Highlight Sorry für den zynischen Kommentar, aber was meinst du mit "nicht konkurrenzunfähig WIRD"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • alingher 28.08.2020 09:45
    Highlight Highlight Bin zwar grün-weisser, haber das haben sie wirklich nicht verdient die Basler.
    Wobei, war den nicht offensichtlich wem man den Verein damals anvertraut hatte? Naja, Blatter, Lauber, Walpen, Infantino, Burgener... sich an die Spitze networken können sie gut. Aber man sollte dann auch liefern können.
  • Nathan der Weise 28.08.2020 09:43
    Highlight Highlight Ich kann mich nur wiederholen.
    Als FCB Fan kann ich gar nicht soviel Essen wie ich 🤮 möchte...
  • Dave1974 28.08.2020 09:42
    Highlight Highlight Auch wenn ich kein Basel-Fan bin. Immer und immer wieder schlechte Nachrichten gönne ich wirklich keinem Supporter eines Vereines mit Tradition.

    Es gibt allerdings einen positiven Effekt: es zeigt sich sehr rasch, wer die Mode-Fans sind/waren.
  • Helios 28.08.2020 09:40
    Highlight Highlight Schade um den Wolf, sympathischer Typ den ich gerne noch etwas länger in der Supi-League gesehen hätte. Ihm nur das Beste für die Zukunft.

    Diese Geschichte passt so gar nicht zum Bild, dass gestern an der PK zu zeichnen versucht wurde und den Platitüden der verantwortlichen Personen, von Positivität und guter Stimmung im Verein.

    Es bedarf dafür doch einiges an Dreistigkeit die Öffentlichkeit für so dumm verkaufen zu wollen, oder aber einer schier unvorstellbaren Ignoranz um die Probleme ausblenden zu können.

    Das Sforza bereits ab der ersten PK unter Druck steht, spricht nicht für den FCB.
  • Ivan se Terrible 28.08.2020 09:39
    Highlight Highlight Burgener und Heri demontieren den FCB, was für eine Tragödie, alles was der FBC in den letzten 15Jahren aufgebaut hat, wurde innerhalb kürzester von diesen beiden Herren zerstört. Es ist wohl klar, dass es denen nur um ihr Ego geht und nicht um den Verein. Traurig. Mein rot-blaues Herz blutet ...
  • Nicosinho 28.08.2020 09:37
    Highlight Highlight WOW, Burgeners Unfähigkeit ist wohl kaum zu übertreffen, extrem bitter für den FCB!
    • Cachesito 28.08.2020 13:23
      Highlight Highlight Wenn Dummheit und Unfähigkeit bestraft würden, hätten Burgener und Heri schon lange 7x lebenslänglich. Eine Schande ist das wie die 2 Herren mein Herzensclub in Rekordzeit an die Wand gefahren haben. Da spielt das Viertelfinal in der EL und Cupfinal auch keine Rolle mehr. Wenn ich dann noch die super Pressekonferenz mit dem neuen Trainer höre (was alles ja so super ist) wird mir einfach nur noch schlecht.
  • Max Müsterlein 28.08.2020 09:36
    Highlight Highlight Täglich grosses Kino in Basel. Dangge.
  • Mike Milligan 28.08.2020 09:32
    Highlight Highlight FC Bollywood
  • Marabamba 28.08.2020 09:26
    Highlight Highlight Solange Burgener bleibt wird das nichts mehr... mein rotblaues Herz blutet 😢
    • wasps 28.08.2020 09:39
      Highlight Highlight Er möchte den Klub öffnen und Investoren an Land holen. Nur der Urbasler Degen stellt sich quer, der Sonnenschein. Er will das Spielzeug alleine für sich.
    • Raembe 28.08.2020 10:40
      Highlight Highlight @Wasps: Wenn er gut in seinem Job wäre, bräuchte er die Investoren nicht.
    • Therealmonti 28.08.2020 10:44
      Highlight Highlight Als GC-Fan leide ich mit Dir. Ich weiss leider, wie es sich anfühlt, wenn unfähige Clubverantwortliche, denen es nur um ihr eigenes Ego geht, einen Verein ins Verderben reiten. China hin oder her. bei meinem Herzclub ist nun eine neue Zeit angebrochen. Vielleicht braucht auch Deiner so etwas
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 28.08.2020 09:19
    Highlight Highlight Was die - nicht mehr ganz so neue - FCB Führung macht, macht mich sauer. Wie man in so kurzer Zeit einen erfolgreichen Verein so herunter wirtschaften kann ist eigentlich unfassbar.

Kommentar

Das Ende der Berner Sportwelt wie wir sie kannten

Die Berner Kantonsregierung verbietet bis auf Weiteres Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Es ist das Ende des Berner Sportes mit den SCL Tigers, dem SC Bern, Biel und YB. Dieser Alleingang der Berner lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eine Regierung dreht durch.

Zuerst einmal ein paar Reaktionen auf den Alleingang der Berner. Hockey-Ligadirektor Denis Vaucher ist fassungslos. «Wir haben alle Schutzkonzepte umgesetzt und es hat bei den Spielen nicht das kleinste Problem gegeben. Weil die Berner Regierung den Ausbau des Contact-Tracing verschlafen hat, gibt es nun diese Regelung.»

Wie es weiter geht, wird erst im Laufe des Montags bekannt. Die Klubs brauchen Zeit, um zu entscheiden, wie sie mit diesem Verbot von Fussball und vor allem von Hockey auf Berner …

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