Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Faustschlag und Böller: FCZ-Fans attackieren Stadion-Stewards bei Cupfinal ++ 3 Verletzte



Zuerichs Fans zuenden Pyros im Schweizer Fussball Cupfinalspiel zwischen den Berner Young Boys und dem FC Zuerich, am Sonntag 27. Mai 2018, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Zürcher Fans zünden Pyros im Stade de Suisse.  Bild: KEYSTONE

Das Stade de Suisse war im Cupfinal FC Zürich gegen YB ein Hexenkessel. Doch einigen Zürcher «Fans» brannten beim Spiel komplett die Sicherungen durch: Drei Stadion-Stewards wurden durch Fan-Attacken verletzt. 

«Einer wurde tätlich angegangen und erhielt einen Faustschlag, einem wurde Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ein Steward, der sich in der Nähe der FCZ-Fankurve befand, wurde von einem explodierenden Knallkörper am Bein getroffen», sagt YB-Sprecher Albert Staudenmann auf Anfrage von watson. 

Der Steward habe sich die Wunde vom Stadion-Sanitätsdienst verarzten lassen. «YB verurteilt die Vorfälle aufs Schärfste», so der Sprecher weiter. In allen drei Fällen werde Strafanzeige erstattet. 

Laut SFV-Sprecher Martin von Ah geht es dem durch den Böller verletzten Steward «den Umständen entsprechend gut». Er habe sich eine Fleischwunde zugezogen und müsse Antibiotika nehmen. 

Spieler fackelten Pyros ab

Nicht nur den FCZ-Fans brannten übrigens die Sicherungen durch. Bei der Cupsieger-Feier auf dem Helvetiaplatz zündeten die Spieler Adrian Winter und Mirlind Kryeziu vermummt Pyros. Auch sie müssen mit einer Strafanzeige rechnen. 

(amü)

So feiert der FC Zürich den Cupsieg 2018

«Ihr Zürcho sind huorä Laggaffä! Wixxo! Losers!»

Video: watson/Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Das berühmte Dorf «Fucking» ändert seinen Namen

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel