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Die turbulente FCB-Zeit unter Präsident Burgener

«Gemeinsamer Entscheid»: Marcel Koller verlässt den FC Basel nach dieser Saison

Marcel Koller ist in der nächsten Saison nicht mehr Trainer des FC Basel. Der Klub und der 59-jährige Zürcher Trainer verlängern den zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht. «Im gemeinsamen Einvernehmen», wie der Klub mitteilt.



Vor den letzten ein oder zwei Spielen dieser langen und aussergewöhnlichen Saison schaffte der FC Basel zumindest diesen Fakt: Der Trainer in der nächsten Saison heisst nicht mehr Marcel Koller. Wenn die Saison spätestens am Sonntag, 30. August, zu Ende ist, ist auch die Zeit Kollers beim FCB abgelaufen.

Noch aber hat Koller, der im Sommer 2018 als Nachfolger von Raphaël Wicky zum FC Basel gekommen ist, die Möglichkeit, mit dem FCB einen zweiten Titel zu holen. Nach dem Cupsieg im Vorjahr im Final gegen Thun könnte er die Trophäe erneut gewinnen. Am Dienstag treffen die Basler im Halbfinal auf den Challenge-League-Klub Winterthur und im Falle eines Sieges danach am Sonntag, 30. August, im Final im Wankdorf auf Schweizer Meister Young Boys.

Sollte Koller den Cup nochmals holen, wäre sein zweijähriges Engagement in Basel (sportlich) durchaus nicht unerfolgreich gewesen. Er hätte zwei Mal den Cup gewonnen und er hat ausserdem den FCB in der eben beendeten Kampagne in die Viertelfinals der Europa League geführt – das beste Ergebnis eines Schweizer Klubs seit sechs Jahren.

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

Was der ehemalige Nationalcoach von Österreich in Basel allerdings im Gegensatz zu früheren Engagements in der Schweiz mit St. Gallen und mit den Grasshoppers nicht geschafft hat, ist der Gewinn des Meistertitels. Den Young Boys war der FCB in diesen beiden Jahren mit Koller deutlich unterlegen – nicht zuletzt auch spielerisch. 2018/19 wies Basel am Ende 20 Punkte Rückstand auf, in dieser Saison waren es nach einer schwachen Rückrunde 14 Zähler.

Der Trainer des FC Basel, Marcel Koller beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel vom Sonntag, 21. Juni 2020 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Rückrunde lief bei Marcel Koller nicht nach Wunsch. Bild: keystone

Auch deshalb wird die Zeit Kollers in Basel nicht als grosser Erfolg angesehen, sondern vielerorts sogar als Missverständnis. Schon vor einem Jahr stand Koller trotz Cupsieg kurz vor der Entlassung. Eine Trennung verhinderte damals Präsident Bernhard Burgener, was zum Rücktritt von Sportchef Marco Streller führte.

Im letzten Herbst zeigte sich der FCB verbessert, er dominierte den Rivalen Young Boys im Spitzenspiel deutlich (3:0) und begegnete dem Titelverteidiger in der Tabelle wochenlang auf Augenhöhe. Doch Jubelstürme lösten die guten Resultate beim jahrelang erfolgsverwöhnten Publikum nicht aus. Den pragmatischen Fussball Kollers sah das Publikum im St.-Jakob-Park nicht gerne. Dies machte den Zürcher Trainer angreifbar, in Zeiten des nicht umfassenden Erfolgs. Diese Zeiten kamen im Frühjahr, als der FCB zum Rückrundenstart nur eines von sechs Spielen gewann.

Koller bleibt also nicht in Basel. Einen zweiten Fakt hat der FC Basel wenige Tage vor den entscheidenden Spielen im Cup aber noch nicht geschaffen: Der Nachfolger von Koller ist noch nicht bekannt. Der FCB schreibt in seinem Communiqué, dass im Hinblick auf den Saisonstart 2020/21 zu «gegebener Zeit ein neues Trainerteam vorgestellt» werde. Lange darf die Suche jedoch nicht dauern. Bereits einen Tag nach dem Cupfinal beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison, die am 19./20. September startet.

Ein möglicher Kandidat hat dem FC Basel eine Absage erteilt. Fabio Celestini gab beim Trainingsstart des FC Luzern gegenüber den Medien zu, dass er «mit Basel in Kontakt» gestanden sei. Ein Wechsel zum FCB scheiterte aber, womöglich weil der Luzerner Sportchef Remo Meyer sein Veto eingelegt hatte. Jedenfalls sagte Celestini am Mittwoch: «Ja, ich bleibe in Luzern.» Eine mögliche Option wäre hingegen Alex Frei, welcher derzeit die U21 des FCB trainiert. (zap/sda)

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Die Karriere von Marcel Koller

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ramsay Snow 19.08.2020 22:42
    Highlight Highlight Als YB Fan sollte man glücklich sein, drei Mal in Folge Meister geworden zu sein.

    Jedoch hat das Ganze einen sehr faden Beigeschmack, weil YB nicht unbedingt besser wurde sondern weil Basel in die Mittelmässigkeit geschlittert ist. So verkommt die Schweizer Liga immer mehr zu einer Gurkenliga, welche auf internationaler Ebene absolut Chancenlos ist.
  • Bluestar Bannen 19.08.2020 19:45
    Highlight Highlight Sorry, finde den Entscheid nur Falsch! Genau so Falsch wie als man sich von Urs Fischer trennte!
    Fand die Arbeit von Koller gut und unter den Umständen die er hatte, sogar sehr gut!
    Aber wie auch GC vor einigen Jahren, hat der FCB immer mehr das Gefühl man könne immer die besten Verkaufen und trotzdem Unangefochten Meister werden! Wenn es dann nicht mehr klappt, Motzen alles schlecht machen und Entlassen. Sich dann wundern warum es nur noch schlechter wird!
  • Linus Luchs 19.08.2020 18:03
    Highlight Highlight Der FCB passt sich dem Niveau des Präsidenten an. Auf seinem TV-Sender Sport1 laufen in der Nacht frauenfeindliche Erotiksendungen. Burgeners Rechtfertigung: Das machen andere auch und es ist legal.* Beides mag stimmen, aber es zeigt Burgeners Niveau – im Kontrast zu seinem Vorgänger. Wenn es in der Führung eines Unternehmens an Anstand und Format fehlt, drückt das nach unten durch, mit allen Konsequenzen. Koller ist ein Mann mit Anstand und Format und passt nicht mehr zum FCB. Ich danke ihm und wünsche ihm alles Gute!

    * https://www.onlinereports.ch/News.109+M53a1bd57f4f.0.html
  • Adam Gretener 19.08.2020 18:00
    Highlight Highlight Nach wie vor ist Burgener das Hauptproblem des FCB. Er übernahm den Club mit dem Horizont, ein nächstes Profit-Center zu etablieren. Ein Herz für den Fussball fehlt ihm komplett. Ebenso irgendwelche Fachkenntnisse.

    Bevor er nicht abhaut, geht es mit Basel bergab. Wie damals mit Kaiserslautern.
  • Tom Garret 19.08.2020 17:51
    Highlight Highlight Ach ja, ich mag es wie der Medienschaffende des FC Basel bei solchen Meldungen immer ein #Zämmestark hinten ranhängt :-D
    • Imfall 19.08.2020 19:23
      Highlight Highlight 🤣🤣
  • Tom Garret 19.08.2020 17:50
    Highlight Highlight Ich finde es beachtenswert wie professionell Koller all die Zeit mit dieser Situation umgegangen ist. Gut er wird auch genug verdient haben bei Basel, aber trotzdem, Spieleraufstand, Freigestellt und wieder eingestellt, ungewissheit von Zukunft bei auslaufendem Vertrag und die ganze Corona Kriese. Er hat immer Ruhe bewahrt. Über die Qualität der Arbeit kann man geteilter Meinung sein. Aber Professionell hat er sich verhalten...
  • mrgoku 19.08.2020 17:45
    Highlight Highlight Sarri wäre zu haben... :)
  • FireMoon 19.08.2020 16:41
    Highlight Highlight Endlich! Koller ist und bleibt ein Heugümper. Als nächstes bitte den CEO (hat auch den falschen Dialekt), dann ein paar sachkundige Leute ans Steuer und wir greifen wieder an. Hopp FCB!
    • Imfall 19.08.2020 19:24
      Highlight Highlight 😂😂😂😂

      Christian Gross war aber ok?!
    • mob barley 20.08.2020 00:35
      Highlight Highlight "HeugÜmper" ist aber auch nicht der richtige Dialekt. FCB = FC Baden?
  • Thural 19.08.2020 16:18
    Highlight Highlight Rein aus Interesse, da ich nur nebenbei das ganze im Auge behalten hatte. War es damals nicht so das die FC Basel Mitglieder einen Neuanfang mit "mehr Basel" wollten und darum den erfolgreichen Vorstand weggeschickt hatten? Oder wollten die damals gar nicht mehr? So wie ich das Erinnerung hatte wollten die schon noch hatten aber nicht mehr die Rückendeckung der Mitglieder.
    • Herr Ole 19.08.2020 19:03
      Highlight Highlight Nein, das waren ja Basler, die wollten einfach nicht mehr. Das „mehr Basel“-Argument wurde zuerst benutzt, um Trainer Heiko Vogel durch Murat Yakin zu ersetzen, und später von der neuen Clubführung als Werbestrategie.
  • Mat_BL 19.08.2020 16:09
    Highlight Highlight Präs. Burgener soll doch versuchen den CEO Andrew Wilson von Electronic Arts (FIFA 20 Game) zu verpflichten.

    Dann kann er sich die Mannschaft, den Sportchef, Trainer und die beiden Assistenztrainer zu ersetzten auch gleich sparen. - da die ja dann nur noch virtuell spielen.

    Traurig wie so ein Medienunternehmer eine Mannschaft so kaputt machen kann. So schade.
  • Eifach öpis 19.08.2020 16:06
    Highlight Highlight Ich hoffe dass man jetzt wohlüberlegt handelt und zuerst einen Sportchef mit einer entsprechenden Strategie verpflichtet. Dieser soll dann den passenden Trainer holen.
    Der passende Sportchef könnte meiner Meinung nach aus Thun kommen. Gerber hat sich über Jahre bewiesen. Er ist ein guter Kommunikator, absoluter Fachmann, bringt Ruhe in den Verein und kann mit den anstehenden Sparmassnahmen umgehen.
    • Donny Drumpf 19.08.2020 16:59
      Highlight Highlight Aber ob der mit Burgener klarkommen würde... Burgener scheint mir das wahre Problem zu sein, solange er sich nicht zurückhält und dem Sportchef vertraut, wirds wohl nicht ruhig werden... Er könnte auch den jungen Constantin holen, der ist sich gewohnt, dass immer einer reinredet.
    • wasps 19.08.2020 18:16
      Highlight Highlight Dazu fehlt ihnen eigentlich die Zeit. Spielt aber eh keine Rolle, Heri wird es sowieso verbocken.
    • Felix Meyer 19.08.2020 18:35
      Highlight Highlight Als würde Gerber zum FCB wollen 😂
  • Loe 19.08.2020 16:00
    Highlight Highlight Wann steigt der Dosenproduzent ein? Rotblau Basel (RB Basel) würde passen. So günstig wird's wohl nie mehr. Oder doch?
  • Atavar 19.08.2020 15:46
    Highlight Highlight Basel hat Potenzial.... das Potenzial das neue Sion zu werden.

    Ganz ohne Häme:
    Nach langer, ungebrochener Dominanz mit vielen tollen Europa-Abenden scheinen die Karten neu gemischt zu werden.
    Basel wird sich - unabhängig vom Trainer - wohl mit der Rolle des "Runner ups" begnügen müssen. Wie viel Koller für die Substanz der Mannschaft kann, weiss ich nicht - im Vergleich zu vergangenen Saisons fehlen seit ein paar Jahren einige extrem talentierte "Prospects". Nur Cabral & Omlin (vereinfacht) reichen da nicht.
  • Super8 19.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Dieser FCB hat Koller auch nicht verdient.
    • mob barley 20.08.2020 00:38
      Highlight Highlight Diesen FCB hat Koller auch nicht verdient.
  • Jacques #23 19.08.2020 15:18
    Highlight Highlight FC Bröckel.

    Mag es Koller gönnen, kann er sich das Theater unbeteiligt zu Gemüte führen.

    Bald hat Basel gar keinen Grip mehr.
  • Lowend 19.08.2020 15:16
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig überblicke hat nun beim FCB nur noch Burgener, für den Fussball eine Nebensache ist und Trainer und Fussballer eher als Kostenfaktor gelten, etwas zu sagen?

    Als 🏆Bler kann mir das ja recht sein, aber für die Basler, wie auch für den Schweizer Fussball bleibt fast nur noch die Hoffnung, dass David Degen als Mitbesitzer das Heft in die Hand nimmt, denn sonst sind die Erfolge des Clubs bald nur noch Geschichte.
  • TanookiStormtrooper 19.08.2020 15:09
    Highlight Highlight Als Zürcher hat man es in Basel nicht leicht. An Kollers stelle hätte ich da auch keine grosse Lust. Am Ende ist der Trainer schuld, wenn weiter oben Chaos herrscht und momentan sieht es in Basel nicht nach weniger Chaos aus. Da schont man doch lieber die Nerven, wenn man nicht unbedingt auf das Geld angewiesen ist. Koller dürfte auch so einen neuen Trainerjob finden.
    • Restless Lex 19.08.2020 18:03
      Highlight Highlight Ganz bestimmt, Urs Fischer, Christian Gross und Marcel Koller waren alle unerwünscht und natürlich der beste Goalie, den Basel je hatte Mladen Petric! Unter dieser Führung kann der Trainer kommen, woher er will, er wird es nicht leicht haben.
    • Basti Spiesser 19.08.2020 19:04
      Highlight Highlight @restless

      Der beste Goalie 😂 ach waren das noch Zeiten...
    • Imfall 19.08.2020 19:27
      Highlight Highlight petric war goalie?

      hab ich wohl nach der Schal verbrenn Nummer verdrängt 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • champedissle 19.08.2020 15:05
    Highlight Highlight Das war abzusehen und auch ein richtiger Entscheid. Koller hat nicht das gebracht was von ihm erwartet wurde. In einer Zeit wo sich das Spielgeschehn weitgehend auf dem Niveau des FC Vaduz bewegt braucht es keinen M. Koller.
  • SoullessStone 19.08.2020 14:56
    Highlight Highlight Stellvertretend für alle Nicht-FCB-Fans: "Neeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiin!!!!!!"
    😜
    • Raembe 19.08.2020 15:11
      Highlight Highlight Koller ist und war nie das Problem.
  • Bullet-Tooth-Joni 19.08.2020 14:51
    Highlight Highlight Wann ist denn Ende Saison? Vor der EL Quali, Cuphalbfinal und Final? Zwischen Cuphalbfinal und EL Quali und vor dem Cupfinal? Nach dem Cupfinal und damit mit Koller in die ersten Runden EL-Quali?
    • bokl 19.08.2020 14:59
      Highlight Highlight Für einen sauberen Übergang wurde entschieden der Cup-HF zu verlieren. Darf aber noch nicht kommuniziert werden ;)
    • champedissle 19.08.2020 15:03
      Highlight Highlight Die Saison endet mit dem Cupfinal. EL Quali 2020/21 ist logischerweise "neue Saison".
    • lilas 19.08.2020 16:58
      Highlight Highlight Nach dem Cupfinal..
  • ChillDaHood 19.08.2020 14:50
    Highlight Highlight Das Popcorn in Zürich schmeckt immer besser...
    • Cpt Halibut 19.08.2020 15:28
      Highlight Highlight In Zürich platzen auf beiden Seiten der Bahngeleise auch regelmässig Träume wie Maiskörner in der Mikrowelle. Für Nachschub dürfte also gesorgt sein.
  • Amboss 19.08.2020 14:49
    Highlight Highlight Ich weiss nicht... Einen sehr guten Trainer entlassen a) ohne Not und b) ohne eine valable Alternative zu haben scheint mir nicht schlau.
    Aber wahrscheinlich wollte auch Koller einfach nicht mehr.
    • champedissle 19.08.2020 15:04
      Highlight Highlight Es wird niemand entlassen sondern der Vertrag wird nicht erneuert. Ist das so schwierig zu unterscheiden? Oder ist es für Sie dasselbe wenn Sie entlassen werden oder Ihr befristeter Vertrag einfach ausläuft?
    • Amboss 19.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Naja, hast natürlich recht, das Resultat ist aber dasselbe. Dass ein fähiger Trainer ohne nicht weiterbeschäftigt wird ohne dass eine valable Alternative zur Verfügung steht.
    • Bert der Geologe 19.08.2020 15:56
      Highlight Highlight Es geht um Batzeli. Koller wird zu teuer für den FC Pampers.
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Kommentar

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