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Basel's Marco Streller, front, and Granit Xhaka, back, cheer after scoring during the Super League soccer match between FC Basel and Servette FC at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Saturday, March 24, 2012. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Sorgten einst für magische Europacup-Nächste beim FCB: Marco Streller (unten) und Granit Xhaka. Bild: KEYSTONE

Schweizer Klubs und ihre besten Aufstellungen seit dem Jahr 2000

In den letzten 20 Jahren sind viele Spieler in die Super League gewechselt und dann wieder gegangen. Einige von ihnen waren aber so gut, dass sie noch heute bei den Fans in Erinnerung sind. Wir präsentieren die beste Elf jeder Super-League-Mannschaft.



Das neue Jahrtausend ist schon 20 Jahre alt – und in dieser Zeit ist in der Super League schon einiges passiert. Fünf verschiedene Teams durften in dieser Zeit den Meisterpokal in die Höhe stemmen, sechs den Cup.

In dieser Zeit gab es schon viele Spieler, die so gut waren, dass sie bei den Fans einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Wir blicken zurück und bilden von jedem Team die «Traum-Elf» seit der Jahrtausendwende. (Aber da wir wissen, wie schwer so etwas ist, dürft ihr noch etwas mitbestimmen.)

FC St.Gallen

Das Gerüst des aktuellen RSL-Leaders bildet ein Teil des Meisterteams der Saison 1999/2000. Fünf Spieler der St.Galler Traumelf (Zellweger, Zwyssig, Müller, Imhof, Amoah) waren dabei, als der FCSG seinen bisher letzten Titel holen konnte. Auch das aktuelle Leader-Team ist mit Captain Silvan Hefti aber vertreten.

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Welcher FCSG-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

BSC Young Boys

Die Traum-Elf von YB ist auf allen Positionen prominent besetzt, das Prunkstück ist aber eindeutig die Offensive. Mit Doumbia (zweifacher Sieger), Hoarau, Chapuisat und Yakin stellten die Berner in diesem Jahrtausend fünfmal den Torschützenkönig der Liga. So schafft es sogar ein Spieler mit der Klasse von Thomas Häberli nicht in die Startformation.

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Welcher YB-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Basel

Beim FC Basel ist die Auswahl derart gross, dass man fast auf jeder Position die Qual der Wahl hat. So müssen Hochkaräter wie Cristian Gimenez, Ivan Rakitic oder Fabian Schär draussen bleiben. Zudem ist der FC Basel eines von nur zwei Teams, bei dem es kein Spieler, der heute noch im Kader ist, in die Aufstellung geschafft hat.

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Welcher Basel-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

Servette FC

Auch bei Servette schafft es kein Spieler ins Team, der auch heute noch das Trikot der Grenats trägt. Den grössten Teil der Mannschaft macht das Team von kurz nach der Jahrtausendwende aus, das in der Saison 00/01 den Cupsieg und somit den bisher letzten Servette-Titel gewinnen könnte.

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Welcher Servette-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Zürich

Der FC Zürich hatte seine beste Zeit in diesem Jahrtausend von 2006 bis 2009, als man in vier Saisons dreimal den Meistertitel gewinnen konnte. So muss logischerweise auch ein Grossteil dieser Elf in dieser Zeit beim FCZ gespielt haben. Als einzige Spieler ohne Meistertitel haben es der heutige Union-Berlin-Trainer Urs Fischer und Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez geschafft.

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Welcher FCZ-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Luzern

Interessant beim FCL: Gleich neun Schweizer schaffen es in die beste Elf des Jahrtausends, was sonst nur beim FC Thun der Fall ist. Vier dieser Spieler durften in ihrer Karriere sogar mal das Nati-Dress tragen. Die einzigen zwei Ausländer sind Jean-Michel Tchouga und Dario Lezcano, welche zusammen mit Marco Schneuwly die erfolgreichsten Torschützen des FCL seit der Jahrtausendwende waren.

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Welcher Luzern-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Lugano

Vor allem in der Offensive hatten die Tessiner in diesem Jahrtausend schon einige grosse Namen in ihren Reihen, sodass wir die Bianconeri in einem etwas gar offensiven 3-4-1-2 aufstellen mussten. Den grössten Teil der Mannschaft bilden die Schlüsselspieler der Saison 16/17 (Golemic, Alioski, Carlinhos, Mariani, Sabbatini und Sadiku), in der Lugano dank einer fantastischen Rückrunde auf Rang 3 und damit in die Europa League stürmte.

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Welcher Lugano-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Sion

Traditionell sind die Walliser ein starkes Cup-Team, weshalb es auch in dieser Aufstellung fast nur Spieler hat, welche mit Sion den Cup einmal (Pa Modou, Edimilson, Gelson, Carlitos, Konaté), zweimal (Vanins, Bühler, Serey Dié) oder sogar dreimal (Vanczak, Obradovic) gewinnen konnten. Einzige Ausnahme ist Pajtim Kasami, welcher aber derzeit regelmässig für Sion die Kohlen aus dem Feuer holt und so seine Nominierung verdient.

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Welcher Sion-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

Neuchâtel Xamax

Neben Lugano ist Xamax das einzige Team, welches drei Spieler in der Top-Elf des Jahrtausends hat, die noch heute im Kader stehen (Gomes, Doudin, Nuzzolo). Auch sonst kann sich die Aufstellung der Neuenburger durchaus sehen lassen: Mit Florent Delay, Steve von Bergen, Stéphane Besle, Sébastien Wüthrich und Alexandre Rey hat Xamax viele grosse Namen der letzten Super-League-Jahre in den eigenen Reihen, mit Ideye Brown und Matar Coly haben sie zudem zwei Stürmer, welche regelmässig treffen konnten.

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Welcher Xamax-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

FC Thun

Das Highlight für die Berner Oberländer war in diesem Jahrtausend die Champions-League-Teilnahme, weshalb es gleich sechs Spieler von damals in dieses Team schaffen. Ebenfalls dabei sind die drei Kultspieler Glarner, Hediger und Rama sowie Supertechniker Scarione.

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Welcher Thun-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

Grasshopper Club Zürich

Ja, klar, GC spielt derzeit nicht in der Super League, dennoch ist ihre beste Elf des Jahrtausends hier dabei – schlicht und einfach deshalb, weil sie ziemlich spektakulär ist. Die Verteidigung besteht nur aus (ehemaligen) Schweizer Nationalspielern, im Zentrum Cabanas und Salatic, welche beide über 300 Spiele für die Hoppers bestritten haben und im Sturm haben sie vier Stürmer, die in ihren besten Jahren zu den stärksten Spielern der Liga zählten.

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Welcher GC-Spieler hätte ebenfalls aufgestellt werden sollen?

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Devante 22.03.2020 12:53
    Highlight Highlight Was hat GC in dieser Auflistung verloren als NLB club? :)
  • EldoradoFM 22.03.2020 11:58
    Highlight Highlight Matar Coly?

    Ich habe selten einen solch ungelenkigen Stürmer erlebt, wir haben alle gefeiert als YB ihn abgekauft hat, nachdem er wohl das beste Spiel seines Lebens gegen die Berner gemacht hat. Mario Gavranovic wäre eine gute Wahl ;)
  • JoeyOnewood 22.03.2020 00:03
    Highlight Highlight Ein Ivan fehlt mir bei Basel noch fast mehr als Rakitic. Ergic ❤️

    Und natürlich Chippi.
  • Pisti 21.03.2020 23:29
    Highlight Highlight Bei Servette fehlt ganz klar Edi Vurens.
    Man könnte auch noch Christian Karembeu aufstellen, immerhin ein Weltmeister und hat vermutlich noch gratis gespielt. 😉
  • Principe 21.03.2020 22:58
    Highlight Highlight Es fehlt Mladen Petric!
  • leu84 21.03.2020 22:55
    Highlight Highlight Philippe Senderos bei Servette Genf fehlt.
  • Boniek 21.03.2020 22:42
    Highlight Highlight Wieso erinnert sich niemand an Fernando Gamboa? Wie viele Spieler in der Schweiz seit 2000 haben 15 mal ein argentinisches Nationaldress getragen?
  • Bianconero33 21.03.2020 22:00
    Highlight Highlight Bei Lugano gehört dida ins tor(:
  • Elpampa 21.03.2020 21:51
    Highlight Highlight Beim FCSG:

    Razzetti und Imhof raus und Lopar und Jairo rein!
  • Nachtfuchs 21.03.2020 21:48
    Highlight Highlight Beim FCZ fehlen Pascalo und Durić
    • Devante 22.03.2020 12:50
      Highlight Highlight Eher Ike Shorunmu und Cesar
  • Roro Hobbyrocker 21.03.2020 20:11
    Highlight Highlight Wenn man GC bringt kann man auch Aarau und Lausanne bringen
  • anymous 21.03.2020 19:26
    Highlight Highlight Rakitic nicht in der Top Elf...keine Ahnung wie man auf so etwas nur kommen kann..
    • Nosekul 22.03.2020 15:35
      Highlight Highlight fairerweise hat er die CL auch nur einmal gewonnen -.-
  • Frida Kahlo 21.03.2020 18:50
    Highlight Highlight FCZ: Stahel zu Favres Zeiten war für mich der viel bessere RV als es Nef jemals war.

    natürlich fehlen mir Namen wie Gotcha Jamarauli, Shaun Bartlett, Tariq Chihab und noch viele mehr, aber ich schwelge grad einfach in Nostalgie....kann ich den alten Letzigrund auch noch aufführen und die alten Saisonabos die gelocht wurden beim Eintritt?
  • aristocrat 21.03.2020 18:49
    Highlight Highlight Shaqiri raus dafür Rakitic rein. Dann können Delgado und Ivan noch die Position tauschen.
  • nickname not available 21.03.2020 18:09
    Highlight Highlight Bei GC Salatic raus und Tararache rein. Grob unterschätzter Mittelfeldspieler.

    Oder wie bereits von einem Vorschreiber der Källström.

    Und evt. Caio gegen Dos Santos (vorallem wenn Dabbur auch noch auf dem Feld ist).
    • nickname not available 21.03.2020 23:02
      Highlight Highlight Ok.
  • willy wodka 21.03.2020 18:07
    Highlight Highlight Bürki bei YB?
  • ferdi nand 21.03.2020 17:57
    Highlight Highlight Bei Thun wären zusätzliche Optionen gewesen: Roman Bürki, Renato Steffen, Sekou Sanogo, Josef Martinez, Mario Raimondi, Marco Streller oder Dario Lezcano. Jedoch muss ich sagen eine Auswahl auf nur 11 zu begrenzen finde auch ich als Thunfan sehr schwer...
  • Bullet-Tooth-Joni 21.03.2020 17:57
    Highlight Highlight Abfahre mit Yapi!!! Oooo Sekou Sanoooogoooo! 😁

    Und oder Zak ins ZDM und dafür Dudar in Bestform in die IV 😍
  • Bernoulli 21.03.2020 17:41
    Highlight Highlight Was für eine Mannschaft Zürich 2005-2009 hatte. Wenn es wieder mal scheisse läuft denk ich einfach an diese Zeit und ich kann kurz alles vergessen. Solche schöne Emotionen wie damals wünsch ich jedem Fussballfan(Ausser GC undBaslel Fans;)).
  • Mantrax 21.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Grundsätzlich gut gewählt. Aber Basel ohne Rakitic? Dafür müsste wohl der nimmer müde Granit weichen.
    • Amboss 21.03.2020 19:46
      Highlight Highlight Sehe ich gleich. Rakitic gehört einfach in die Aufstellung. Bei der Karriere, die der hingelegt hat, absolut unerklärlich
  • Bronnesand 21.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Basel ohne Scott Chipperfield?
    • Hoodie Allen 21.03.2020 18:04
      Highlight Highlight Im Sturm hätte ich auch auf Rossi/Gimenez gesetzt
    • Passierschein A38 21.03.2020 20:13
      Highlight Highlight Und im Topf bitte Costanzo! Wurde zwar von Sommer sehr würdig abgelöst, aber rein von der Leidenschaft her... unerreicht!
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 21.03.2020 17:27
    Highlight Highlight Schade hat man Renggli und nicht P. Schwegler gewählt oder Hakan Yankin. Auf der Goali Positiin dürfte man auch übel Müller nachdenken klar bester Luzerner in dieser Saison.
  • Saegitlx 21.03.2020 17:26
    Highlight Highlight Källström bei GC ein Muss
    • tr3 21.03.2020 19:39
      Highlight Highlight Absolut. Einer der fünf besten Spieler der Liga in den letzten 20 Jahren. Vielleicht der beste (nein, ich bin absolut kein GC-Fan).
    • Forrest Gump 21.03.2020 21:25
      Highlight Highlight Chappi, Caio, Grichting.. Da gäbe es noch einige gute Optionen.
  • Steffan Griechting 21.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Wo bleibt Stephan Griechting in der GC Aufstellung?!
    • Querfront 21.03.2020 17:30
      Highlight Highlight Kim Källström fehlt auch, könnte man mit Salatic ersetzen
    • Datenschutzbeauftragter 21.03.2020 17:44
      Highlight Highlight Warum wird GC überhaupt unter den Super League Clubs aufgeführt? *duckundweg*
    • DRS 21.03.2020 21:01
      Highlight Highlight Stéphane Grichting schreibt sich dieser filigrane Techniker.
  • KingsGambit 21.03.2020 17:06
    Highlight Highlight Nur ein St.Galler der jetzigen Mannschaft?!
    Wo ist Itten? Quintilla?

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

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