DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
French referee Stephanie Frappart officiates during the Europa League Group G soccer match between Leicester City and Zorya Luhansk at the King Power Stadium in Leicester, England, Thursday, Oct. 22, 2020. (AP Photo/Rui Vieira)

Bild: keystone

Stéphanie Frappart pfeift als erste Frau ein Champions-League-Spiel der Männer



Am fünften Spieltag der laufenden Champions-League-Gruppenphase stehen nicht nur grosse Weltstars und Toptrainer im Vordergrund. Ein ebenso wichtiger Name ist an diesem Spieltag der von Stéphanie Frappart.

Die 36-jährige Schiedsrichterin wird am Mittwoch bei dem Aufeinandertreffen zwischen Juventus Turin und Dynamo Kiew die erste Frau sein, die in der Königsklasse ein Spiel pfeift.

Auf einer Pressekonferenz im vergangenen Jahr hat Liverpool-Manager Jürgen Klopp die Französin bereits in den höchsten Tönen gelobt. «Ich bin sehr glücklich, dass wir Teil dieses historischen Moments sein können. Es ist überfällig», sagte der 53-Jährige damals. Frappart hatte die UEFA-Supercup-Partie zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea gepfiffen.

Nach dem Spiel war der deutsche Erfolgscoach von der Leistung der Schiedsrichterin begeistert. «Hätten wir so gespielt, wie sie gepfiffen hat, dann hätten wir 6:0 gewonnen», scherzte Klopp.

Im selben Jahr hatte Frappart ausserdem das WM-Finale der Frauen geleitet. Danach liess sich die UEFA aber Zeit mit weiteren Schritten. Erst im Oktober 2020 kam sie wieder international als Referee zum Einsatz. Bei der Partie zwischen Leicester City und Sorja Luhansk aus der Ukraine schien sie dann auch die letzten Zweifler überzeugt zu haben.

«Frappart hat über Jahre hinweg gezeigt, dass sie eine der besten Schiedsrichterinnen ist», sagte Roberto Rosetti, Schiedsrichterchef der UEFA, und fügte hinzu: «Und zwar weltweit.» Die erste Frau, die je ein Europacup-Spiel der Männer gepfiffen hat, war übrigens eine Schweizerin: Am 14. August 2003 arbitrierte Nicole Petignat das UEFA-Cup-Qualifikationsspiel zwischen AIK Stockholm und Fylkir. (abu/vdv/watson.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Haaland und Sancho vor dem Abgang – Dortmund steht im Sommer der nächste Umbruch bevor

Verpasst Borussia Dortmund die Champions League, drohen die Abgänge von Jadon Sancho und Erling Haaland. Das bringt viel Geld in die Kassen – beim BVB gibt es aber auch viele Baustellen, ein erneuter Umbruch im Sommer steht bevor.

Borussia Dortmund hat mit dem Aus in der Champions League gegen Manchester City eine weitere Chance vergeben, auch nächste Saison an der Königsklasse teilzunehmen.

In der Bundesliga müsste der BVB in den verbleibenden 6 Spielen noch 7 Punkte auf Frankfurt auf Rang 4 aufholen – einfach wird es nicht und aus eigener Kraft ist es sowieso nicht mehr möglich.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dortmund nächstes Jahr in der Champions League spielt, ist klein und sie bringt unangenehme Folgen mit sich. …

Artikel lesen
Link zum Artikel