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Berns Spieler feiern mit dem Pokal, bei der Meisterfeier der Berner Young Boys, am Sonntag, 20. Mai 2018 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Meisterjubel in Bern: YB ist auf Kurs Richtung Titelverteidigung. Bild: KEYSTONE

Wir jammerten stets über den dominanten FCB und nun ist YB den anderen noch weiter enteilt

Sechs Runden sind in der Super League erst gespielt – doch bereits jetzt ist YB der Konkurrenz entrückt. Der Meister aus Bern hat zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mehr Vorsprung als es der FC Basel jemals hatte.



YB zeigt bislang eine makellose Saison. Der Schweizer Meister hat sich letzte Woche nicht nur erstmals in der Klubgeschichte für die Champions League qualifiziert, die Young Boys sind auch mit einer weissen Weste in die Meisterschaft gestartet: Sechs Spiele, sechs Siege.

Der Abstand zum Rest der Liga ist bereits beträchtlich. Das zweitplatzierte St.Gallen weist einen Rückstand von acht Punkten auf, der frühere Serienmeister Basel liegt neun Zähler zurück.

Bild

tabelle: srf

Seit der Einführung der Zehnerliga im Sommer 2003 hat noch kein Team nach sechs Runden einen grösseren Vorsprung gehabt. Bisheriger Höchstwert sind sechs Punkte Differenz, welche Basel (2003/04 sowie 2016/17) und die Young Boys (2009/10) zwischen sich und die Verfolger legen konnten.

War's das also schon mit dem erneuten Titelgewinn für Gelb-Schwarz? Höchstwahrscheinlich. Die Hoffnung des FC Basel liegt zurzeit einzig darin, dass er selber ohne internationale Spiele ausgeruhter sein wird und YB wegen der Champions-League-Spiele in der Meisterschaft einige Punkte liegen lassen wird.

Doch selbst dann ist eine Lücke von neun Zählern zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon happig. Denn Basel muss ja nicht nur auf Berner Ausrutscher hoffen, sondern vor allem zunächst selber punkten. Da muss mehr kommen als gestern das 1:1 zuhause gegen Thun.

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Alle anderen Teams kommen nüchtern betrachtet nicht dafür in Frage, um Platz 1 zu spielen. St.Gallen und Luzern sind zu inkonstant, Thun und Lugano sind immer noch Thun und Lugano. Im FC Zürich steckt weniger Potenzial als auch schon, in Sion zeichnet sich der nächste Trainerwechsel ab. GC muss sich nach hinten orientieren und für Aufsteiger Xamax zählt ohnehin nur der Klassenerhalt.

Die grosse Ironie ist, dass sich der Rest der Fussball-Schweiz jahrelang über die erdrückende Dominanz des FC Basel beklagte. Und nun ist YB nach dem Saisonstart sogar noch dominanter als der FCB zu seinen besten Zeiten. Immerhin ein kleiner Trost: Bis zum Basler Startrekord aus dem Jahr 2003 fehlen den Young Boys doch noch einige Dreier. Damals startete der FCB furios mit 13 Siegen, ehe er in der 14. Runde beim 2:2 in Aarau erstmals Punkte abgab.

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