Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Im Video: So drehen die FCZ-Fans nach dem Abpfiff durch – unser Reporter muss flüchten!



Unglaubliche Szenen spielen sich nach Spielschluss im Letzigrund ab. Der FC Zürich ist gerade definitiv in die Challenge League abgestiegen – und die Zürcher Fans lassen ihrem Frust darüber freien Lauf.

Dutzende stürmen von der Südkurve in die Katakomben – um die Spieler, Trainer Uli Forte und Präsident Ancillo Canepa zu stellen. Reporter und Fans müssen flüchten, Interviews der diversen Fernsehstationen müssen abgebrochen werden. SRF-Moderator Rainer Maria Salzgeber und Forte eilen in die Katakomben.

abspielen

Vermummte stürmen in die Katakomben des Letzigrunds.
video: leserreporter

Aus einem anderen Blickwinkel. video: rsi

abspielen

Von der Gegentribüne.
YouTube/skidthedirtbybike

Spieler und Staff schliessen sich daraufhin in der Garderobe ein, bis sich die Lage beruhigt hat. Auf den Zuschauerrängen und um das Spielfeld kommt es zu Handgemengen.

«Ich habe gesehen, wie ganz viele vermummte Fans die Haupttribüne gestürmt haben. Dann musste ich wie alle anderen wegrennen und mich im Bauch des Stadions in Sicherheit bringen», sagt Forte eine Viertelstunde nach dem Zwischenfall.

«In den Emotionen passieren solche Sachen, man kann ihnen deshalb nicht böse sein.»

Uli Forte über die stürmenden Fans

SRF-Moderator Urs Gredig findet klare Worte:

Eine Eskalation der Gewalt kann glücklicherweise verhindert werden. Stadionmanager Peter Landolt  kann die Situation entschärfen, rund 30 Vermummte führt er mit Hilfe der Sicherheitskräfte an die frische Luft.

abspielen

video: watson

Um 23 Uhr ziehen die Hooligans in Richtung Innenstadt, wie die Zürcher Stadtpolizei auf Anfrage sagt. Es kommt zu Sachbeschädigungen. Um Mitternacht ist die Polizei noch immer im Einsatz. Zur Zahl der Randalierer, Sachschaden und den betroffenen Gebieten will ein Sprecher zunächst keine Angaben machen.

Polizisten raeumen die Europaallee nach den Ausschreitungen nach dem Super League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Vaduz im Letzigrund, aufgenommen am Mittwoch, 25. Mai 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Polizisten räumen an der Europaallee einen beschädigten Container weg. Bild: KEYSTONE

Vor allem rund um die Europaallee beim Hauptbahnhof kommt es aber zu Sachbeschädigungen. Die Polizei setzte gemäss Augenzeugen Wasserwerfer und Tränengas ein. (twu/ram/cma/sda)

Die Chronologie des FCZ-Niedergangs

Du spielst selbst Fussball? Dann kennst du diese Dinge bestimmt.

«Bin bei der Freundin stecken geblieben» – die verrücktesten Ausreden im Regionalfussball

Link zum Artikel

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Link zum Artikel

Jeder Amateur-Fussballer kennt diese 14 Momente der Saisonvorbereitung genau

Link zum Artikel

Auch DU wirst dich ertappt fühlen: 13 Grafiken, die den Amateurfussball perfekt beschreiben

Link zum Artikel

Vom heulenden Schiri bis zum Spieler mit Durchfall: So schöne Geschichten kann nur der Provinz-Fussball schreiben

Link zum Artikel

12 Persönlichkeiten, die an keinem Grümpi (Grümpeli, Grümpeler, Grömpi) fehlen dürfen

Link zum Artikel

Nur wenn du dich auch an diese 25 Dinge erinnern kannst, warst du ein echtes Fussballkind

Link zum Artikel

Hier gibt's gleich eines der lustigsten Eigentore aller Zeiten zu sehen

Link zum Artikel

Wichtig für alle Amateur-Fussballer: Schaut das und ihr fühlt euch eine Zillion Mal besser

Link zum Artikel

12 Ausdrücke, die nur Fussballer verstehen – und die passende «Erklärung für Dummies» gleich dazu

Link zum Artikel

Diese 12 herrlichen Videos aus dem Amateur-Fussball zeigen perfekt, wie du dich im Ausgang verhältst

Link zum Artikel

Wegen diesen 11 Typen ist Fussballspielen auch in der zweiten (oder dritten) Mannschaft so herrlich

Link zum Artikel

Kein Bock auf Training? Mach es besser als diese 10 (fast echten) Super-League-Schwänzer

Link zum Artikel

12 (Not-)Lügen, die jeder Hobby-Fussballer kennt – und was man sich dabei denkt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel